Prinz Heinrich - Fahrt IM.
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Voraussichtliche Witterung für Hessen am Donnerstag dem 22. Juli: Reuerdihgs Trübung, später and) Regen, Abkühlung. Westliche Winde.
gierten 'Jlppreturarbcitcv nun größten Teil Ersatz emgestelll worden ,sl, kann der c « e r a (ft r c i f für die Arbeitgeber als erledigt
Deter Ganter vor Gericht.
S. n. H. M ü n d) e «, 20. Juli.
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fc. Frankfurt a. M., 21. Juli. Schweinemarkt. (Org.- Tel. des Gieß. Anz.) Zum Verkause standen 16^5 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. O-ual. 76—77 Pig., Lebendgewicht GO,u bis 00,0 Psg.; 2. Qualität 74—76 Psg., Lebendgewicht 59,0—59,5 Pig., 3. Qual. 68—73 Psg. Geschält gut, Ueberstand gering.
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M Leute begann c die ganze Woche bau® spiel, nachdem cntR tipiele im Park bw; ende der Medizin m : eiuchten in diesen w# inalrat Prof. Tr. A gen zu studieren. - ■ Zaison, daß angeh« >r weilten. Bor cO ii Jena und Leid ich — Seim 5. H
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Soeben erschienen:
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Adam Opel, Rüsselsheim.
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Neustladt a. b. $., 21. Juli. Nach der amtlichen Berechnung erhielten bei der gestrigen Reichstags' e r s a tz w a h l O e h ler (natL) 8854, Lehman n (B. d. L.) 2088, Sieben (Zentr.) 7129, S? über (Soz.) 8300 Stimmen. Also istStichwahl zwischen Qehler und Huber erforderlich.
Paris, 21. Jüli. In politischen Kreisen ist vonOinem K a b i n e t t der r e p u b l i k a n i l ch e n R e k o n st r u N i o n die Rede, das die Links-Republikaner bis zu den Prv- gressisten und der äußersten Linken mit Ausnahme der geeinigten Sozialisten umfassen wird. Als Nachfolger Glemeneeaus werden genannt: Briand, Pvincaro, Millerand. Auch Barlhou hat Aussicht. Bezüglich des Portefeuilles des Aeußern herrscht unter allen Abgeordneten Ernigkeit in dem Wunsche, Pichen zu behalten. Wie verlautet, beabsichtigt Präsident Fallieres, darauf hin zu wirken, daß der Marineminister Picard dem neuen Kabinett erhalten wird. Es heißt jedoch, daß dieser ein solches Angebot ablehnen werde. Es scheint sicher, daß bei ber Neubildung des uabinetts bas Staatssekretariat für Pvtt und Telegraphie zu einem selbständigen Ministerium erhoben wirb und daß diesem das Arbeitsministerium angegliebert wird. Iustizminister Briand erklärte J-our na listen, baß er entschlossen sei, dem neuen Kabinett nicht beizutreten. Als Nachfolger bes Finanzministers Caillaut werden Porncare, Rouvier und Doumer genannt.
Buenos-Aires, 21. J.'.ti. Argentinien sandte dem bolivianischen Gesandten seinen Paß und berief den eigenen Gesandten aus La Paz zurück.
zweiffung seiner Zurechnungsfähigkeit — Die Vernehmung des Angeklagten Gmiter wird hiermit geschlossen inti) der Angeklagte .smuftnann Kurt Hamburg veriwmmen. Im Dezember 1907 . eröffnete mir Derr Ganstor seine Ideen. Ich fiedelte nach Zürich , über, engagierte dort die Sd>reiber und batte das Bnrcan zu , bcnunitfitigcii. Von den Verträgen mit dein Schriftsteller J-leck, der Druckerei nsw., trotte ich keine Ahnung. Lromburg Iw ft reitet } cntsd>ieden, im Einverständnis mit Gamer gehandelt «i haben: er habe nur als Angestellter gehandelt. — Dors.: Sie haben sich auch LTObnrd) strafbar gemacht, daß Sie die Unterschrift unter die Reklamebriefe seichen. Auf Veranlassung des Verteidigers Meyer- stein werden dem Angeklagten (Kanter die Fragen vorgeicgt, ob Vamburg von dem Vorhandensein der Verträge mit fried’ und der Druckerei wußte, ob .'Hamburg ein Gewinnanteil versprochen war und ob .Hamburg über den Inhalt des 3u)inanS informiert war. Otimter beantwortet alle Fragen mit -Jlein. Hamburg sei lediglich der Ausführer seiner Aufträge gewesen. — Damit schließt die Vernehmung deS zweiten Angeklagten und es wird in die Zeugenvernehmung eingetreten. Güteragent Kron he im (Berlin) beumbd, er kenne Ganter seit drei Jahren. Er halte Ganter für einen äußerst tüchtigen Geschäftsmann, der aud) nod) eine große Zukunft habe. Im Sommer 1908 trat Ganter mit dem Ansuchen an den Zeugen heran, ihm 100 000 Mk. gegen Verpfändung einer Hypothek zu verschaffen. Ter Zeuge bat den Betrag hergegeben. Auf Befragen gibt der Zeuge noch werter an, daß er ebenfalls einen Neklamebrief erhalten, sid) aber dadurch nicht beleidigt und geschädigt fühlte. — Ter Zeuge, der leidend ist, wird hierauf entlassen.
Nach der Mittagspause erfolgt die Vernehmung des „e>d)rnt- stellers Georg Fleck (Charlotteirburg, der folgendes bekundet: Ich las s. 3t. eine Annonce in einem Berliner Blatt, in der ein Schriftsteller zur Absafsung eines fnulstbringenden Romans gc- fud t wurde. s)Zatürlid) könnte ich nicht wissen, welche Reklame Ganter ins Werk setzen würde. Der Zweck des Buches sollte lediglich der fein, die Mängel der Anschauungen, die in gennpen politischen Kreisen herrschten, zu rügen. Es wurde ebr Vertrag geschlossen, laut dessen mir ein Gesamthoiwrar von 25 000 Mk. zugesichert wurde. Im Vertrage war vereinbart worden, daß id) für alle Konsequenzen, auch für die ftrafred)thdron Folgeri, aufzukommen hätte. Tie Unterlagen, die id) besaß, genügten mir auch, um für alles einzustehen. Es wurde besprochen, daß das Bud) in guter Ausstattung heraus kommen sollte. Die Proben, die mir Vorlagen, waren nach jeder Beziehung annehmbar. Ern Beisitzer richtete an den Zeugen die Frage, ob er einzelne Stellen des Romans uad) Intentionen des Herrn Ganter verfaßt habe. Ter Zeuge bestätigt dies. Staatsanw.: Sie erhielten doch mehrere Briese von Ganter, in denen Ihnen dieser seine Unzufriedenheit ausdrüclte. Zeuge: Ich habe die Briefe stets nur so verstanden, als wollte er als Kauimcmn mit seiner Zufriedenheit nickst heraus- rücken. Angell. Ganter: Ick; bitte den Zeugen zu fragen, ob er nickst auf mein Verlangen einige Stellen ausmerzte, da ich eine Majestätsbeleidigung darin erblickte. Ter Zeuge bestätigt dies. Der Gerid:shos erörtert sodann die Frage, ob der Zeuge Mauermeier, der sich zur Zeit aus der Hochzeitsreise in Hamburg besuchet, als Zeuge zu laden sei ober ob man sich mit, der Verlesung feiner Aussage begnügen könne. Der Gerickstshof beschließt nach kurzer Beratung SOiaucrntcicr ju laden. Es gelangt sodann Zeuge Baumstr. Döbler (Berlin, zur Vernehmung. Dieser gibt an, den Angeklagten durch ein Zeitungsinserat kennen gelernt zu haben. In diesem suchte Ganter eine .Hypothek auf fein Münchener Grundstück. Der Zeuge gab das Geld dazu her. Dann sei Ganter, im Dezember v.J zu ihm gekommen und habe ihm erzählt, da st er fajnc>l 20 000 Mk. brauche. Er habe ihm auch den Zweck an- gcgebeit und ihm den genauen Sachverhalt des Rekkametricks dargestellt, wie er zur Zeit der postalischen Beanstandung lag. Ich habe ihm 20000 Mk. geliehen und bis heute 16 000 Mk. zurückerhalten, bin aber für den Rest gedeckt, da Ganter mir die gesamte Villeneinrichtuiig verpfändet hak. Ter Zeiige wird sodann entlassen. Aks nächster Zeuge wird Rechtsanwalt Sa n d e r lAugs- bürg) vernommen, der ebenfalls einen Rei'lamebricf von Ganter erhielt, ihn aber sofort als Schwindelreklame erkannte., dagegen habe seine Mutter, eine 65jährige leidende Dame, ine böicftcn folgen durch den Empfang feines Briefes erlitten, «re fei vor Er regnng unwohl geworden, habe sich zu Bett begeben wollen, sei dabei von einer Ohnmacht befallen worden, und gegen einen Stuhl geschlagen. t m f
In später Abendsdmde wurden die weiteren Verhandlungen
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des Konkich el)t wegen des zu leisr M den Fehlben; ■ äult, nachmitl« rm Mt, beträgt - lung der Verpflichtung! lich nochmaliger genc llm die Angelegen!? es an der Zeit, wenn: für den Einen oder i n würden.
Sonntag fand hier r Glichen Wehren j arcn außer der hiejy 'täten angetreten, auf? Wehren aus dem üta >hl den Bewohnern t- och nie ein derart sichtigimg erfolgte k den Feuerwehrinivit. exerzieren slattgefunte ber einzelnen 2pch It wurde, in der is- Mftungen waren K künden nitd andem rauf folgte ein Br inen vorher W?///r ia§ größte Lob ber 1 m sich hierauf im Sc hen Zufammenfm r erlief fehr schon. Ti de das Ehrenzeichen s:
Schluß des ersten 2'crhandlungstages. |
©S werden nunmehr die Hüften, die dem Angeklagten durch 1 •inen Rcktamelrick erwachsen sind, erörtert. Nach der Angabe des I iqeklaqlen kostete der Truck des Buches Mk. 56 000 'Mk., das P.t>rto 40 000, die Schreibqedühren für die Öerstellung der Cfferten । 0 OOO, das Papier 10 000 und der Versand 10 000 Alk. Die
>mme der Unkosten betrug bemiiad) 186 OOO Mk. Ganter sagt crauf auf Befragen aus, daß die Verhandlungen wegen Truck- .'iiiiia des Buches ziemlich langwierig gewesen seien. Schließlich crnahm die Firma Schuh u. Co. in -München die Herstellung der i-fjer für 56 886 Mk. 12 Pf., wozu noch 555,61 Mk. für Packpapier i I w- kamen. Tie Firma hat auch den ganzen Betrag bis ul einige hundert Mark erhallen. — Bors.: Wie kommt es nun, , £ic die Bücher mit dem Llufdruck „zweite Auflage" versahen? • a§ entspricht doch nicht ehrenha'ten buchhändlerischen Gevflogen- eilen. — -Angekl.: Allerdings muß ich hier dem Herrn Vorsitzenden ei Dflid) le»; allein, da die ganze -Art und Weise meiner Idee was I ißergewöhnliches darstellte, so mußte id) auch hierin vom Wege -c Usance abweicben, und dann war es and) Berechnung von mir.
Bors.: Es sollte also so aussehen, als ob die erste Auflage schon rod) kurzer Zeit vergriffen fei. — Angekl.: Diese -Meinung ivollte L allerdings gelten lassen. Es ist aber tatsächlich eine erste Aus- ,ie von 25 bis 30 Exemplaren gedruckt worden. Lieber den Ber- reb der Cffcrlenbricfe sagt Ganter: Ich setzte mich mit renom- Werten Spediteuren in Verbindung, die die Briefe zur bestimmten ctiinbe und Minute der Post übergeben sollten. 9lm 17. Dezember 908, abends, sollten sie die 2lviie für die Trtsbuchhändler mit den ?eiu'gsbedingungen des Buches verichen Am 18. Dezember, abends, oCIten die frankierten Briefe befördert werden, und am 19. De° eruber, dem „großen Tage", sollten die Bücher an die diese vec- Inngcnbe» Buchhändler gegen Sofortige Barzahlung ausgehandigt nerben. Man sieht, daß der beabsichtiate Trick em wohldurchdachter <iir und nur durch die vorzeitige Beförderung der Briefe in Ham- ii rg vereitelt wurde. Ter Spediteur hatte außerdem die Pflicht, iglid) telegraphisch Bericht über die Abnahme der Bücher zu ernten. Als Gegenleistung durfte er 1 Prozent der Summe der
Beträge, sowie eine kleine Inkassoprovision behalten.
Zweiter Verhandlüngstag.
Die Verhandlungen bcqanmm am hci-tigen Tage mit ber Be- :|rredmng über den Poswerscmd der Briese. Zur Beförderung
Stiften, die die Briefe enthielten, waren 3 Güterwagen er : irberrid). Als die Briefe abgesandt waren, kam die Beanstandung eiter Postvertvaltung, und ick) ließ die Briefe dann in -Mmpfenburg
50 Mädckpn uin"ficicn. Die Mdchm forderten höheren Mit. Da ich mit dieser Zufrantierung nicht geredptet hatte :uTi> nur noch gegen 10 000 Atari' bares Geld hatte, wandte ick» mid) an den Baumeister Döbler in Berlin, den id) in meinen *3Can völlig einweihte und der mir 20 000 Mark lieh. — Es s langen mm die mit der Postverwaltzuug gepflogenen Korre- jeondenzen zur Verlesung. — Bors.: Wir wollen nun einmal Miellen, Herr Ganter, Sie hatten beabsichtigt, eine auster- wohnliche Reklame auszuführen. Angekl.: ^as war aller
dings meine Absicht, ich w-ollte jedoch durchaus nicht das damit imcnbjemanb beleidigt oder gekränkt iverden sollte. Ich glaubte clkerdings, daß die, die die Briefe erhalten, zum grötzten Teile ntd) bad Bud) laufen würden, rechnete ober vor allem damit, Ech das Buch bitrri) das nvtivendigerweise entstellende Tages- spräch' viele Käufer finden müsse. — Bors.: Herr Ganter, leimen Sie sich nunmehr des Betruges, refp. des Betrugs- rsuchs sckwldig? Angekl.: Nein, &etr Direktor, ich habe djt die geringste Absicht gehabt, mich gegen das Strasgeietz- ich zu vergehen. - Staatsanwalt: Wie sind <sie nun hiu- litlich des Adressenmaterials vorgegangen? — Angekl : Ich ließ v bie Adreßbückier sämtlicher großen Städte Deutschlands rom- cu, strich aus dem Berliner Adreßbuch selbst einige Seiten ,it Personen besserer Stände an und gab bann niemem Ge- iästsführer, löerrn Hamburg, meine Jntentioneii, die er dann Mszusühren hatte. Tie weiteren Anstistche in den Adreßbückiern nrochte Sierr Hamburg selbst, der aber nur meine Anordnungen zu berölocn" hatte. — Ter psychologische Sachverständige Dr. <yrf)r. t, Schrenk sliotzing bittet, an den Angeklagten die Frage richkcn m dürfen, ob ber" Vater des Angeklagten ein Gewohnheitstrinker qilücfen sti - Angeklagte svehrt kick' entschieden gegen icde An-
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R-i Frankfurter Vos" auf Ernladunq desBerbandesder /r r a i u - I it t e r e s s e n t e n (Sitz des Verbandes Köln
Stollweriyaus) eine Berfo-mmlung statt, in der Dr. jur. Mer-Köln über die dem Privateigentum an Grund und eben drohenden Gefahren und die Nstwendtgteit eines »rqifcbcn Zusammenschlusses aller Terraintnteressenten im idie sprach. Im übrigen nahm die Versammlung den i-.ichen Verlauf wie diejenige in Mainz heute vormittag. - Ein Mann ließ sich in einer Goldlvarenfirma drei ofldene Ketten zur Auswahl in seine Wohnung bringen, ls der Angestellte der Firma dahingekommen war, verließ • das Zimmer mit den Ketten, um sie angeblich jemand i zeigen und schloß das Zimmer ab. Darauf verschwand • ’ Der Wert der gestohlenen Ketten beträgt 300 Mk.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den tachbarstaaten. Ter Wiederwahl des Herrn. Appel zu iidjclau zum Bürgermeister der Gemeinde Michelau wurde i - B e st ä t i g u n g erteilt. — Zwei Westerwälder Dörfer, veim- l,'rn und Ehrlich, die in das Gebiet der geplanten und sinan-
II gesicherten, großzügigen Nistertalsperre fallen, werden vom :l bboben verfchwinden.
auf iiwrgen vertagt.
Luftschisfshrt.
<vCr Plan einer Begegnung des „Z. I" und des „Ville de Nancy" an der Grenze ist nicht zur Ansführung gelangt, da der Ville de Nancy" nur ar.fgcfticgcn ist, um eine zeitlang über Nancy zu kreuzen. Tie Begegnung unterblieb tvahricheinlich wegen des widrigen Windes. — „Z. 1" verließ seine Valle kurz vor 7 Uhr und machte bann eine längere Fahrt in ,yorm einer großen Schleife der Grenze entlang. An dieser Fahrt nahmen zwols Personen teil, unter ihnen der Stommanbant der ^-estung^Metz, General v P u 11 f a m m e r. — Ter erste und der zweite H-uhrer des Lenkballons „Clemens Bayard" waren hierher gekommen, um dem Ausstiege beizuwohnen. Die Herren waren entzückt von der Sicherheit des Fluges und von der tienauigteit, mit der Auf- ir;.g unb l'anbuna crimgic. __
Kleine Tngeochronik.
Ein schweres Grubenunglück ereignete sich gestern auf Zeche Mo uns selb" bei Langendreer. Bis gegen mittag waren s'e'ch S bis zur Unkenntlichkeit verbrannte L e ich en und mehrere schwer Verletzte geborgen.
Arbeiterbewegung.
Derviers, 20. Juli, tstackidem üit tue ausständüchen syndi-
betrad)tet werden.
Von hon, 20. Juli. Tie schottische Kohlenbergwerk S a r b e i t c r - B e r e i n i g u n g besck)loß, der Einladung zur Teilnahme an der Konferenz von Vertretern der Bergwerks- bentzer und -Arbeiter am nächsten Donnerstag im Handelsamt zu folgen, um über den vorgeschlagenen Vergleich in den ^Streitfragen mit den Bergwerksbefitzcrn zu verhandelii. Tiefe haben ebenfalls in die Absendung von Vertretern emgewilligt.
P i 11 'ü t u r g , 20. Jnli. Ter österreichische Konsul hat nack) Untersuchung der Zustände auf den Pressed Steel-W e r k e n erklärt, der A r b e i t e r s ck) u tz sei. völlig unzulänglich gewesen ; die Gesellschaft benachteilige die Arbeiter durch unaerecht- fertigte Lohnabzüge und fystemal.sch falsche Lohitberechnungen, außerdem herrsche dort ein Trucksystem schlimmster Form.
handel iteiö Vcrfebr, volk-wkrtßchaft.
Deutsche Geschütze für St u b a. Ter New-Porker Tinies zufolge bat die kubianische Regierung die Lieferung von Geschützen und Munition einer deutschen Firma übertragen.
— 3 u der Kapitalerhöhung oct Teutfch - Ottas r i k a n i s ch e n Gesellschaft in Berlin um 1 279 000 Alk. auf 8 Millionen Mark und zur llmivandlung der Namensantcile auf Jnbaberanleile hat das «olonialamt bereits unterm 15. Juli seine Zustimmung erteilt. Tie neuen Anteile werden zu 110 Proz. oon 1 auf 6 zum Bezug angeboten.
i//C/ Tk' A D TF M in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, Viöl 1so>wie mU Zirkdn Qllcr studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brühl'sehe Univ.-Druckerei. Gesellschastsverein
Alle aus der Bibliothek entliehenen Bücher sind spätestens am Samstag den 31. Jnli zunickzugebeu.
Briitler Schmidt
Inh- H. Gulkurdt. 3336
W;io


