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-th. Gießen, 18. Nov. Der dieswöchige V t_e h m a r k t hatte einen Auftrieb von 1000 Stück Großvieh, 300 Lind Jungvieh und Kälber und 250 Schweinen. Schon der Vorhandel zeigte eine ungünstige Tendenz für den eigentlichen Markt Trotzdem in allen Viehgattuugeu sehr schöne ELnolitäten vertreten waren, war Der Handel nn allgemeinen sehr flau. Für das Airlchotehgeschau (chUe es an Reflektanten, da der größte Teil unserer Alarltkuud- scha't vom Rhein, Mosel und Nahe tast ganz ausgeblteben mar. Ulrich der Handel in Feltvteh und Kälbern mar schlevvend. -Lie -ureise für alle Sorten Rindvieh und Kälber blieben erheblich hinter den Preisen des letzten Marktes zurück. Auf dem tednvenieinaift ivar die "Nachfrage nach Ware recht bedentend, doch fehlte es zu einem richtigen Geschäft am "Angebot, da der geringe Auftrieb nicht Auswahl genug bot. Die Preise für Aettelund^aufer waren höher wie sonst. Bezahlt ivntben für das «tuck Milchkühe L Uirol. 440—480 Mk. (einzelne Stücke bis 520 Alk.), 2. Qual. 340 bis 4U0 Alk., 3. Qual. 270-320 Mk. Fettvieh wurde der Zentner Schlachtgewicht gehandelt: Rinder 1. Qnal. ^8-70 Mk, -. Önal. 66-67 Mk.: Kühe 1. Qual. 54-o8 Alk., 2 Qual. 48 o- Mk., 3. Qualität und Wurstkühe 40—45 Mk.: Kalber 1. Qual. 72 bis 76 Mk 2. Qual. 63—69 Mk., 3. Qual. 5o—6oMk., anderthalb bis zwetiährige Rinder und Stiere ivnrden das Stück zur Mast ab- aeaebeu für ^10-240 Alk. Beste schlachlreüe fette Cdifen sind 'n der Gegend nut 74-75 Mk., schlechl.e.fe Schweine Mit 74 bis 75 Alk. der Zentner-Schlachtgewicht zu haben. L te auf dem Alaikt bezahlten Preise für Ferkel und Käufer können nicht als 9iorm 'ur eme richtig zustande gekommene Preisbildung bezeichnet werden. - Nächste Aiartttage 7. und 8. Dezember: am zweiten Aiarkttage auch Kramermarkt^ 19 cqoü. Den- und Strohmarkt. Angefahre.i waren 8 Wage,. Leu und 3 Wagen .ftroh Bezahlt wurde für Leu Alk. 4.70-5.40, Stroh, Korn-Langstroh, Mk. 3.00 bis 3.20. Alles je 50 Kg. Geschäft gut. Die Zu,uhren waren aus Eberhessen und der Dieburger Gegend.
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dringen. Die YopenLtcv Die Zukkruwamy DtiDcr W TniDat ^dg. v. Brentano gibt einen Ueberblick über die Ausschuß^ Verhandlungen unb betom, daß die Vorlage nur durch das Zusammenwirken der Regierung und beider Monrmcnt ojigciwmmeit ^^Abg^Dr. Gläsfing sprach über die Der Handlung en der Gesetzgebungsausschüsse beider .Kammern bcz. der Berfaisungs- änderungen und betont die Notwendigkeit der Vermehrung der städtischen Mandate. 3- <
■2bj. Dr. Fulda spricht gegen btc BersassungSanderungen und die Kautelen.
Tie Generaldebatte dauert fort.
London, 19. Nov. Nach Blättermeldungen erhält die 2. Division der Heimat flotte, die aus 8 Schlachtschiffen, 5 Panzerkreuzern und 24 Torpedobootszerstörern besteht, die Orkney-Inseln vom nächsten Jahre ab als Stutzpunkt. Tie 1. Division besteht aus 8 Schlachtschiffen und 6 Kreuzern, ihr Stützpunkt wird von Porthsmouth nach Cherbourg verlegt, wahrend die atlantisclx' Flotte nach Dover kommt. Tie Heimatflotte wird durch diese Maßnahmen von 22 auf 28 Schlachtschiffe vermehrt.
Haag, 18. Nov. In der Zweiten Kammer griff heute während der Generaldiskussion über d<is Budget ein Sozialist den ehemaligen Minister Kuh per an, weil er einem reichen Juden namens Lehmann aus Ansuchen einer Abenteuerin dekoriert habe. Kuhper verlas eine umfangreiche Erklärung, in der er die Deloralion damit begründete, daß er dekorierten, aus der Gefangenschaft in Südwestafrila zurücklehrenden Niederländern Vorteile gewährte und jeden Zusammenhang mit dieser Dekoration und Spenden an die antirevolutivnäre Wahlkasse ist Abrede stellte. Man könne ihm wohl Unvorsichtigkeit, aber nicht Gewissenlosigkeit vorwerfen. Die Erklärung Kuypers, die von der Rechten mit Beifall ausgenommen wurde, gab zu lebhaften Erörterungen zwischen den Parteiführern Anlaß.
Madrid, 19. Nov. Nach einer amtlichen Meldung hat sich bei der Stadt Garachiro bei Teneriffa im La Flores- Gebirge ein Krater neugebildet, aus dem glühende Lava und dichter Rauch kommt. Drei Dampfer sind zur Hilfeleistung
(Driginal*Drat>hncl&uiigctt,
^ie Wadlrechtövorlage in der hessischen Kammer.
RB Darmstadt, 19. Nov. Heute begann die Kammer die Generaldebatte der Wahlrcchtsvorlage. Sraatsmmi,^r Ewald führte aus, daß die Regierung sich bemüht habe dem Wumch.
änrnmoT entsprechend, eine neue Wahlrechtsvvrlage einzu-
Amtlicher Wetterbericht.
SDeff entliehe Wetterdienststelle Gieße n.
Allgemeine Wetterlage heute morgen 8 Uhr. Las nördliche Hochdruckgebiet hat über Nacht Aufheiterung und vori Norden nach Süden abnehmenden Froft gebracht. Gieren .°,®r.ob nnimenb Rheinhessen und Starkenburg noch rostfreit b'eben Die Witterung ÖesjeuS bleibt unter ber VerrschaU des Hohen Druckes, ^ie Aiittelgeblrge melden ante Lchibalm.
Wetteransstchten in Hessen am eamStag dem 20 November 1909: Al ei st heiter und zunehmender tftoft, auch m ©larfenbiug und Rheinhesten. Ruh.g. ..
Blctschwer liegt der Himmel über der Erde, und man wagt in dem feuchten kalten Nebel kaum zu atmen. Rovemberzett - böse Zeit, sagt ein Sprichwort. Jetzt werden eben empfindliche Menschen nie recht gesund und Gesunde werden leicht krank. Da muß denn fcoon daran erinnert werden, daß »>ans achte Sodener Mineral Painllen, die man überall für 85 Pfg. kaufen kann, gerade jetzt unentbehrlich und. Lorbeugend fast sie gebrauchen, wer zu Erkältungen neigt; nach Boi fchrift anwenden fall sie jeder, der erkaltet i)t, wenn er die Beschwer den schleunigst loS werden und ernuenÄomDlu kationcn nicht begegnen will. In allen Apotheken, Drogen- und Mineralwasierhandlungen zu haben.___________iss-/»
I' ^nde und ländlichen Wandschmuck behandeln. Sams- < I; * ^eird wird die Veranstaltung eröffnet durch einen Vortrag - * Oiid) teften Garnon-Gießen über das Thema: „Volkstümliche und ihre praktifche Anwendung speziell in Klein-Linden". ' «Sonntag nachmittag wird auf der „Burg" eine Ausstel - na der Karlsruher W a nder b ilder e i« enthaltend 4(hrt für Wandschmuck in ländlichen Wohnungen, eröffnet. Die rästellung dauert drei Tage, der Besuch ist unentgeltlich und L ,u empfehlen. Die Ausstellung hat bereits den größten til des Odenwaldes durchwandert und kommt jetzt aus der »iteraü, um von hier aus in die Rabenau zu gehen. Es udelt sich um eine reichhaltige Sammlung.nut geschickt aus- -vähltcii Bildern von hervorragenden Künstlern. Zweck der isstelluiig ist, der Kolportage mit teueren und vielfach geschmackigen Bildern Einhalt zu tun.
G Lollar, 19. Nov. Im Gasthaus „Zur Traube" : wird nächsten Sonntag, 21. d. M., nack)rnittags 3V- Uhr,
5 Veranlassung des Verbandes der Hess. Landw. Gcnoften- iSaften Herr Dr. Schönemann einen Vortrag über Neuzeitliche D ü n gu n g s f r a g c n" halten Da die
,it sehr günstig gewählt und der Vortrag für leben Land- hSt von großer Wichtü;keit ist, so dürfte eine recht zakfl- eidie Beteiligung von hier und der Umgegend zu erwarten i-im Der Eintritt ist für jedermann frei.
B Allendorf a. Lda. Die vom Gefluaelzucht- . ,rCin im Gasthof zum Bahnhof abgehaltene 1. Bezirks- isst ellung, die von dem Landwirt,chastskammer-Aussdmß rterslützt wurde, gab ein schönes Bild von dem Stand der ^rssegcflügclzucht in unserem Vcreinsgcbiet. Waren ev doch ge- 1Z0^Nummern von Rassegeflügel, die der Aussüllungs- Imlog auswics, der Hauptsache nach schöne, ausstellungswurdige ',nei welche bie Frcube icbes Kenners erregten. Preisricht^ war ZSdlcn-Niebcr-Gemünden. Mir vollen Drei,m des Landwirt- Mstskammer-Ausschu'ies würben.bedacht: Gutapfel-Kesselbach, ^.Allendorf unb Hilz-AllenbvN mr Huhnn unb öan e -Lei - rreife des Üandwirtschaftskammer-Ausschufles wurden 19, erste Preise 3 und zweite und dritte Preise ^ v^geben Die zwei Ztereinsehrenpreise erhielten Weinnger-Kc'.elbach mid Krieb-Zl>ch tausen: die beiden von der Stadt Allendorf (ywuteten Preise i den auf Gutapscl-Kesselbach, der des Geilügelzuchwereins Lollar mürbe Göbel-Lvnbors zu teil. ,
x Lauterbach, 18. Nov. Der minderjährige Arbeiter Konr. Eisenach von hier, dem verschiedene De.i.te -ir Last gelegt werden, wurde vor einigen ^agen in eine Erziehungsanstalt bei Darmstadt verbrack-t. Hier sch en es dem Früchtchen nicht zu besagen, er schl tzte und traf noch lt'^tägiger Wanderung wieder hier eiw xoti) hatte er M seiner Wanderung kein Glück. Dre Polizei etupfing ten wackeren Touristen und überführte ihn wieder seinem tkftimmunq.sortc. - Dic Zahl ber Terlnehmerinnen d-r ..Irflich gegründeten Damenriege t)t ans M gestreg.n Die ersten Uebungsstunden leitet Turnwart Bastian aus ^^sselo. — Die Land wirt schaftskammer laßt in der Zeit rem 25. bis 27. d. Mts. im Zeichensaale der .Handwerker- schule eine land w. B u ch s st h ru n gslu r s u s ab halten. Die Eröffnung erfolgt am 25. d. Mts. norm. 10 Uhr.
= Bad Nauheim, 18. Nov. Eine eindrucksvolle Vrrsatnnflung hatte gestern abend zahlreiche Burger unserer Stadt im Bürger- unb Stadtverkehrsverein zu- jammengeführt. Notar Stahl referierte über btc neue hefstfche (•> e m e i n b c ft c u e r r c f o rm. An den ausführlichen Vortrag
Alle Beschwerden schwinden.
Ich litt seit Zähren nach bem Genuß bes Bohnen- kassees an sehr häßlichen Besch werb en. Ich trank bcshalb Kulav, Tee, alle möglichen Surrogate, sogar Mehtsnppen, ohne jeboch burch irgenbeincs ber Gettänke befriedigt unb vor allen Dingen erfrischt zu sein. Ich trinke baher feit einem halben J.chr Ihren cosfeinfreien „Kaffee Hag" imb habe meiner selbst wegen solgenbe Probe gemacht: trinke absichtlich bes Morgens ben gewöhnlichen Bohnenkaffee unb sofort stellten sich meine Beschwerben wieber ein, währenb bieses nach bem Genuß Ihres coffemfreien Kaffees nicht ber Fall ist. Auch meiner Familie betommt ber Kaffee außcrorbentlich gut. I h möchte behaupten, daß die Entziehung des Kaffeegi,tes auf das Nerven- shstem meiner Fran vorteilhafte Wirkung ausgeübt hat. Ich habe Ihnen gern meine Beobachtungen mitgctci.lt zur Benutzung in weiteren Kreisen. Berlin W., 7. August 1909. Richi Gartmann, Fabrttbesitzer.
schloß sich eine ausgedehnte Aussprache.
L Friedberg, 18: 92m>. In ber heutigen Sitzung der^Stablvcrorbiieten - Bersamml u n g würben zuerst bie Baugcsuwc des Herrn Willy Trapp genehmigt Oswald £ürF bcabfiditiat sein Haus an der Kaiserstratze nicbcrzulegen und einen Neubau zu errickflen. Gegen diesen Plan ist nichts linzumeiiden, nur über die Anbringung eines 75 Zentimeter^vor- ipringenben Erkers toerbcu Bebenken geltenb gemacht. Die Sache wird iwätmals an bie Baukommission verwiesen, um mit Herrn Türk zu verhanbeln. Brauercibcsitzcr Stcinhäulcr will den Weg um seinen neu angelegten Eisteich zur Öflentlicheu Deuu^lng als Spazierweg freigeben, wenn seitens ber Stabt die Aussicht übernommen und ber Weg im Stanb gehalten wirb. An ben ötabt» ' bäum enter Köhler soll ein ber Stabt gehörender Bauplatz, der duabratmetcr zu 6 Mk., unter der Bebingung abgegeben werben, «ß bei Platz innerhalb brei Jahren bebaut fein muß, unb ein Weiterverkauf des Geländes nur mit Genehmigung ber Stabt tattfinben bars. Boni Armensoubs ist zu ben Baukosten bes Argcrhosvitals von ber Hessischen Lanbes-Versicherungsanstalt eine Anleihe von 160 000 Mk. gemacht morben, wosur bic Stabt !Jie Bürgschaft übernimmt. Aus ein Gesuch werben zu bem Heft 2 ber Friedberger Geschichtsblätter 120 W. Zmchutz bc^ billigt. Der Bürgermeister berichtet über btc Verhanblungen pes Hessischen Stäbtetags, ber m Mamz stattgesunben hat, an bic sich namentlich über bie Gemeindesteuerreform eine Längere Debatte knüpft, in ber ber Wumch geäußert »vird- baß auch Aerztc, Zahnärzte, Rechtsanwälte usw. zu emer^Berus-- ftcuer herangczogen werben, unb baß ber Hestflche ötabtetag Liter zu Beratungen zusammentreten mochte. .
Tarnt st abt, 18. Nov. Herr Georg Mer ck. Gk>°, de- Laufes Merck L Eo. zu Newyork, sowic seine Schwägerin FEi Klara Merck, Witwe bes kürzlich verstorbenen StaLtverordnetcn Dr. ta. E. Merck. Haben °ugunst-n der B e a m t e n p e n s i o n s l a, s e, ,o^e ber A r b eiter r c n s i o n s k a s s e ber chemischen <sabnt von E. Merck Darmstadt (Wilhelm Merck-Stiftung) Stiftungen von je 100000 M.k. errichtet. . _
Offenbach, 18. Nov Der Tag'öhner I' ef^bastel- liniunb ber Mechaniker Ich- V og el, beide u3 ^ahre al "hatten sich zum Betriebe einer Falsch munter werk Hätte, bie sie in ber Wohnung des Echten
gaffe aufschlugen, Ansammengesunden. Sie fertigten eine Reihe falscher Zwei-Markstücke an, von denen^Cchtelltni in Fechenheim imb in Mühlheim verschiebens Stücke in ben Verkehr brachte. In Mühlheim mürben bte Geldstücke al» Falsifikate sofort erkannt, und auf die Anzeige der dortigen Bürgermeisterei erfolgte n. b. ,Ä)ff- Ätg." dieVerHas tun g der beiden Geldfabrikanten. Die Werk'euge und auch das Material zur 5>erstellung der Münzen wurde bcschagnahmt. Vis jetzt sind sieben Falsifikate eingezogen worden: es i,t aber nickst ausgeschlossen, daß noch weitere Stüde un Verkehr sind. Die Müwzen sind sehr gut ausgeprägt und tragen das Bildnis des Königs Georg von Sachsen, fallen aber durch ihre dunkle Färbung auf. Die beiden Falschmünzer wurden heule morgen dem llntersuchuugstichter vorg.fuhvt. Hiner hat bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt.
O Kinzenbach, 18. Nov. Die im Früh,ahr in der alten Schule begründete Z i g a r r e n f a b r i k der Firma Pfaff und Stengel hat kürzlich ihren Betrieb emgeftel.t
0 Marburg, 17. Nov. Ja der , Qberh Z g " b-fuidet sick) un Inseratenteil in Grotzformat folgende fludenrischc Traueranzeige: Mar-bürger icgt Trauer an! Es hat dem unabwendbaren Gesck ick gefallen, unfern lieben Sui Ur, ben Sohn einer Hünbin, burch einen tragischen Un all m seinem 27. Semester in bie ewigen Jigbgrünbe hrnabzurabern. Er ist nicht mehr! Der Music- unb Kinberfreunb, bas bassenbe Präludium jeder Faßpartte, Buller, b.r Schreck.n aller Hunde. Mit uns trauert jung und alt, dick und dünn, um ben Dahingeschiedenen Sein Leben war der schw crig ien eines, äußerst lang und kämpfereich Jetzt ist sein na ben- durchfurchter Körper kalt und starr: der Recke harrt sehn- süchtig der feierlichen Bestattung. Friede seiner Asche! Marburg a. L., 16. November 1909. Die M. B. Germanm.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen unb ben Nachbarstaaten. Wie man uns aus Lich rnitteilt, würbe bie Musik bei ber Wenbunterhaltung bes Gesangverems Mann^:- auartett von ber Musikkapelle öiSgnv2uf> ausgeflihrt. — In Heibesheirn wurde bas 7 jährige M ä b ch e n Weibmaiiu von einem Automobil überfahren und |o schwer verletzt,
" Der Schiklub Wintersport veranstaltet, rote aus dem Anzeigenteil erficht (ich, am Samstag und Sonntag seine erste Swifahrt über Schollen nach bem voherodskovf, wenn die Witlernna iiichl umschlagen sollte. Wie im vorigen Jahre erhalten neu hinzntreiende Mitglieder Unterricht nn echilauf und für die nächste Zeit ist außerdem ein großer Lehrkursus eme5 ansivartigen Aietsters vorgesehen, an dein alle Mitglieder ohne Entgeli tcunchmcit können. Es werden nicht mir die Aiisangsgilinde gelehrt, sondern alle Uebimqen durchgenommen und auch euriinge geiibt werden. Tas Gelände ist noch nicht bestimmt, wird aber ledenfallS in der Wabe des voherobvfoüfe5 sein. Tie Einzelheiten werden demnächst un Anzeigenteil bekannt gegeben.
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Beim Rauchen.
Es ist merkwürdig und gewiß den meisten Frauen unverständlich. daß so viele. Männer am Rauchen gefallen finden können. Und doch muß ein eigener Genuß darin liegen, den sogar manche Frau nicht gerne mehr missen möchte.
Sei die Zigarre gut oder schlecht, so bleibt nach dem größeren oder kleineren Genüsse derselben im Munde und Rachen des Rauchers jedesmal ein unangenehmes kratzende^ Gefühl, das nur zu leicht sich festsetze.n und in hartnäckigen Rachenkatarrh ausarten kann. Diesen zu vei hüten, gibt es kein besseres und zugleich angenehmeres Mittel als gleich nach beendeter Zigarre, Zigarette oder Pfeife einige Wybert-Tahletten nn Munde langsam zergehen zu lassen. Sofort verschwindet die unangenehme Beigabe des Rauchens, der Mund und Atem werden wieder fnsch und angenehm. Jeder Raucher sollte daher W ybert-Tabletten beständig bei sich führen. Wybert-Tahletten können in allen Apotheken in Originalschachteln ä Mk.. 1— bezogen werden. Depot in Gießen: Pelikan-Apotheke. Kreuzplatz 2._______ss /1<>
Die Veikäufer wundern sich jclbli, und es ist aber auch wirklich ganz unbegretslich, daß eS immer noch Leute gibt, welche für bas Pfund Palmin 70 Pfg. bezahlen, während sie genau dieselbe gute, reine Kokosbutter unter dem Namen „Vegetaline“ zu «5 Pfg. das Pfund unb bei größerer Abnahme noch billiger in fast allen besseren Geschäften erhalten können. — Hierbei kann also jebe Hcmssrau ohne den geringsten Nachteil sofort sparen, unb daS ist bei den jetzigen Zeiten doch gewiß sehr beachtenswert. — 6333
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