Ausgabe 
19.2.1909 Zweites Blatt
 
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Februar

1909

e*

muß intr ix-düngen, baß bei der Finanzreform

tu nehmen

£

oebr.

Handel

des

96.551 i itktnz. J.uhiueyur

3Jje/e Reicbsanlcihe

do.

ÄH

3>ie,, Koniols

do.

ÄH

Italien. Rente .

3>» Portogieacn Serie 1

III

Portugiesen

3 H

25 091 000

111.60

Februar. AulauRekurse.

. 151 5U

nn Matthäus-

Uhr:

Schwabe.

58 Seltersweg 58

konfirmierten männlichen

Erinnerung zu bringen.

c*7,

eil

veuuie

Bei dieser Gelegenheit erlauben wir uns, unser reich sortierte« Lager in empfehlende

4* 4 H

43i*/t rues Staateaul. l*JUa 4>4°;e japan. Maatsnuleibe 1-4 Couv. Türken von laut

17.60

144.00

V Ul 11 Hin

^iifflu- und Iok»anneS- Parrer jebet Vemembc

7 In, b u.-

»7.15 96.50 87.15 9b.2U

98 40

98 bU

94.45

tun unt um tun

: Austeilung der heil. Stommunion . ^üd'dnu mit Piedigi.

Heute verlegen wir unser Geschäft von

Kreuzplatz 6 nach

Uarpeucr Bergwerk Laarali(Ute . .

i.um baldeu E. B.

Nurdd. Lloyd . . i urkenlose . .

Berliner Hnndehgca. L'armftndter Bank . Deutsche Bank . . Deutscb-Aaiat Lank liakouto-Kommauüi* Drcedncr Ilana Krcditaktleu . . . Baltiihuie- und Ou.w

hisenlanu tioUbardbalm Lombard. Eiseulaliu . . ucaterr. tituauoabu . . . rnuce-licnn-Liaeubftlui .

Türkeu.oae ürieeh. Monopol-Anl.

4% andere Argentinier u°/e Mexuauer . .

i ;,l/e Linneacn . . .

70

96

93

2 Beiv. Himmel

2 [ Klarer ,

Hin predigt. tu^ieiifL

. 244.90 . 136 20 . 137,50 . 151.30 . 199.20

Elektra. Sahuckert . . . Escbweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amcnk. PakclL IJarpener Bergwerk. . . LauraLCtte 5vrdd. Llujd . .

t> bei sc hl es. Eisen-Indoatrie

(dien.

Montag den Bibclilunde.

58.65

98.40

94

94.2U

146.-0

zur detL Reicht.

S o n n t a bei Pornniiaga von 6'.

1. P a s i i o n s a u d a ch t. Pfarrer

. . 91.90.

146.20

Abende 5 Uhr: Marrer Au - fe Id.

Beichte und heil. Abendmahl für gemeiudc. Anmeldung vorher bei dem erbeten.

11900 120.80 185 DU 187.60 112 50 19000 19*150

92.10 96.90

173 25 129 50

18975

199.40

Berliner

Cauada E. B. . Uanuet&dter Bank . Deutscue Bank . . Dunmonder-Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz schwach

22. Februar, abends 8 Uhr, im Lukasjaal starrer Bechrol-heimer.

HL 3.u.t- Berit», 18. Frbr

In der heungen dritten 3i6ung des Teut'chen Landwirt- (diaTtlrat*, die wiederum im PPnars itziings iarle hei ÄerrenhamcK hLttfand, nana an erster Stelle etne Ber idu Erstattung über: Tie *3teuervvlagen deS Reichstage- lieber diese, wie über oen (Mcecnnruri wegen Ä nderung bS* ErbschairsiteuergeseveS und den übe; das Erbrecht des Staates r?rrictie non 5torf- häufen C-ZLbgunÜ unter Vorlegung nachstehender Leüsätze:Tre 37 i(tnarfivung deS Teuttchen £,dnbrotrtid#an4tat5 erlennt mit ben verbündet- n Uegierungen die Väotrocnbiglctt der baldig en Ge­sundung her Finanwerstiltnisse des Deutschen Reiches an und erblickt in her iroerfmdBigen und iclbftdnbtgcn LicherttCllung der ..inonzeinnahmen b > Meiches nicht mir die nationale Pflicht für die tvlk?wirtschaftlille, politische und militäriidr Wohlfahrt deS Neiches, sondern auch rin dringendes Bedürin S für die gesamten landmirtschaftlrck:n Bwduktionen Tie deutsche Landwirtschaft hl auch ihrerku bereit, in gleichem Mas;, wie alle anderen Erwerbs lianoe erbihte Lasten ;ur <6efunbiing der Reichs-man;en auf sich

Kirchliche Nachrichten.

iroangeiische toenieinoe.

Sonntag den .'1. (jebruar, (Lstomihi 6ottcsöien|t.

3n -er Lta-ttirche.

Vormittag« 97, Uhr: Piarrer Adolph.

'Vormittags 11 Uhr: flmderklrche für die MarkuSgememde.

Pfarrer L ch w a b e.

Abend- 5 Uhr Planer D. Schlosser,

Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und MarkuS- gemembe gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Itöree. 19 . . I . . . 129.70 . . 245.00

Briefkasten dec Redaktion.

L. ft. Unter ,Arbeit mebetlegen* verfielt man Anchören ohi e Rünbuiunq.

Nach Llchcurod. Tex tetr. Fonb4 ireb: miet l-envahuiig be5 GlroBh. - iimfiertinnfl ur.b befis^t eia Vermögen von 12u(XX) 2Xf. ötc ru'en cm befteu durch Bernntrelun^ öec übest) Bürgermeisterei die Hil'e des zuständigen ilrci»amt4 Schott:n an.

Vier Lauterbacher Larteuspieler. Wenn ein Schuldlchei oorl.egt, ist die Scht:ld mit dem Tode des QLäubtgrr». nicht er­loschen, sondern r-enahrt nach den gefe^ichen Befimmmngen. hieran ändert au* d:e Roch;2blung der Zinse«! nichts.

Jlarti Cber«e)ibber»heim. Anom)«, e Einsend, oen finden keinerlei Beinckfichugimg.

ÄH*lt Hessen . . . . J«'/, Oberbewen . .

4 % Uesterr Uoldrentc.

McteorologiiMc -Vcovuchtuugen

her Station wichen.

LonnerLtag den 25. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen fugend der Mailusgrmemde.

3n der Zohanneatirche.

Vormittags 9',. Uhr: Planer vea-tolsheimer.

Vormittags 11 Uhr: flmdeikirche fuv die üufaagemenibe.

P'arrer Bechtolsheimer.

Höchste li

. 50 00

. 88.30

. 05.40

. 98.75

QanöcL

♦♦ Der (9 i i t c r fr e r t e b i au« dem Rhein Welchen UHrtfd'aÜliden Faktor eine WossersLratze bildet, ergibt sich au- den Aufsbellungen über bu (yntmidelung des Güterverkehrs auf dem Rhein. Allein auf dem deutschen Teil dos Stwmlaufes roiirhcn an Fraditen befördert 1891 : 13 575 000 Tonnen: 1899:

Telefonische Kursberichte

Giesscuci Anzeigers, initgeteilt von der Bank tOr

i ml IiHiueirie, 0leasen.

Frankfurter Börne, 19. Februar, 1.15 Ulm

Taqlöhner Rorl Rotd w EichelSdon wellte am 10. Lug. 1908 von Schotten au4 mit dem ^ubnretfe eines anderen Knechte- nach Qrtib-.'.töri fahren. UnterweaS fie. er vom Qaatn und »oa nd) einen Bruch des rechten Unterschenkels zu. Tie Beruttaenc6eiilchatt lehnte den Ansoruch auf Heute ad. da sich der Unfall nicht im Beiriede :cr Land- oder ^otstivirtlchatt ereicnet habe. TaS Gericht de- ichtoy. weitere Ermittelungen darnder antu'telleti. ob Roth 3t. de Un'alleS noch IM Banne d?S Betriebes ftanc*.

Tap'.ohner Hemrich Udhelm L'theim II. zu^L ch-.e ll hatte suh im Betriebe den Lnfen Taumen verleyi. Tie Gewährnna emer Rente lehnte btc BerulSqenofsenscha't au« Grund emeS tont- achtens Großb. £rei»geiun6henean:t5 Büdingen ab. Tas (Bericht lorach dem Perletuen vom Beamn der 14. Lkoche nach Eintritt des Un'alleS diS 1 le^ember 1908 eine Rente von 15 iftoj. jm

Landwirt Karl Tchlofser zu Bettenhanfen itar beim Tragen von Hol^ «veld'cS an einem Schener-Reuban verwendet werden sollte, zu ivnU gekommen und hatte sich infolge davon einen Bruch des linken UnteiarineS zugetogen. Tte Beru'-genos'enschaft erachtete einen Betriebsunfall nicht für vorliegend ur.b lehnte den geltend gemachten Ent'chädigiingsansoriich ad. Tas Gericht he» ichloü, rnächtt den behandelnden Arzt gutachtlich über den Zu'tand dcS $.Vr4 zu hören.

Ti.n'tknecht Peter Schäler zu Bönstadt will sich im Be­triebe ."»e rechtsseitige bleistenhern.c ;i:geioflen haben. In Ueber» etnstlmmung mit der beklagten Bern'?-t^enossenscha!t kam daS Ge­richt zu dec lieberzeuguna, baß die Seiflenbetnie m einem ursäch­lichen Zusammenhang mit der von Schaler verrichteten Betriebs- arbeit nicht fleht. Ter Anchruch auf Rente war sonach gesetzlich unbegründet

cmperr.nu o;n 17.

, . 17.

Aktien t

Buobam (ras» 221.50

Buderus E. W. . 111.95

Tendenz; schwächer.

Btomag, den 22. yebvuar, abend) 8 Uhr: Bereinigung der konfirmierten iveiblichen Jugend der Blatthäusgemeinde.

Ticnstag den 23. oedruar, nachm. 4 Uhr, saal: ^ranen-Blissionsverein.

L'lituvoch ben 24. Februar, abends 6

pafermebl

Bestes Rohmaterial und sorgfältige Fabrikation bedingen die wertvollen Eigenschaften von Knorrs Hafer­mehl als leichtverdaulichstc, nahr­hafte und Durchfall vorbeugende Kindernahrung.

13es Paket enthält

) 1 Ga'schein für Knorr-So-?

Abends 71/, Uhr: Bereinigung der |VH|

)ngend der Üirfoa-, sowie ber ^oljonneegeinenibe in ben Gemeinde-

Gebr. Waag

Schirmfabrik.

bis 18. yebr. » 4- 2.8

.18. , - 2,7

jdiniliciulLidirichtcit.

Gestorbene -Trau l'iai,;^rete elf, geb. Ärmel, in Bad Nauheim. Frau (rmihe üller29 t -.c. Herr ^iakodSchott, leide m Schotten. sHrail 2lnna Marie 28afiei B-itive. geb ttdeu. m Lauterbach. Tr. öermaini Tannenberger n Tieburfr Frau Marie 0bnfHne flaue, ged. Ztpo, in flleiti-21lienüä5teii.

Tounen; 1906: 525 000 Tannen; 1907:

B. Ter deutsche l^ndwirtschan-rat gibt bei errvarrung ÄuSsruct, daß bte fiantedregierungi n bir B>Iduna sicher l^moftemchasten durch Ärdbitflfirdhrunfl feiten5 b'i «raolh.tn und g nfrs'cnschütt sichen Finan,rnft-.mli. durch Erteilung des (hutignor r:chf unter Osestattung ber Benudung von Bahnkörpern und pOenilidxn Hanbftraäcn für bte anzule'enc^n 7rr<il'itunu*n fördern Iveri n und rechnet auf ein flletd .4 ^nch^nikommen ft 'tens der zu ftänrifliii kommunalen üörperskhaiten 1 Tic untia noc -ins Ttutung Vorhände »er Vosserkrijtc und Torfm'N- Uir Encugung elektrisch.r Energie wird cen Interessenten besonders warm emp* fohlen

Rach b*m Vortrage dee verrn v 3 n-nvtr. bet "ch nidr fce sondern für tie Lusnuyung ber tianerfrifte für d- e{ frrirfxn Anlagen ^usirrach, verabid icdete sich der floifer von bet * r lammlung und vcrli"'. unter ben Svirfnunn ce Lublikum^ das Herrenhaus Ini ^hlufc der -ivung bildeten LottrSge drS Landrats von Titfucit, Tanners, n und t i-r?irifort Tr Matzinger lMumi uerr: Tie Förderung imrrjtl 'tlich r Frauen tdnilen auf dem tanbe.

Morgen werden die Beratungen fartgeftdt.

2 1. Febriiar. C u i n a r a g c 11 m e: Uhr an : WeltgciU't .i zur heiL Benvi.

i. Tie eme heil. Meße.

Nachmittage um 5*/, Uhr: übri'tc.i.ehre: eaiau* Lakramentalische

Ämberlchanc.Andacht mu Segen.

V/tH Uesterr. >0 bei reute Ungar GoldrenU . .

41 477 000 Tonnen Tas bedeutet in 16 Ialnen eine Scr- mebiung des Güterverkehrs um 206 Prozent. Eine Vorstellung davon, wie diese Ziffern einzuschrste« find, ergibt ber Perglcid» nut dem Gejamtgutervcrlehr bes BahnnetzeS der vreichiskh-hessi, schcii Eisetibahngemeinschast. Dieser betrug im Jahre 1905 bei einer Betriebsumge fron 33013 Kilometern 307 Millionen Tonnen. Tie giheinsd-iffahrt beförberu: in dem gleid>en Jahre allein auf Dem beun'djsn Teil des Flustlaufeö rund 38 Millionen Tonnen, auf bem gesamten S-tromr öb,b Millioneu Tonnen Für 1907 erhöhte sich lentere Ziffr auf über 64,» Millionen Tonnen. Tiefe ZahUm über die Zunahme bes Kracht Verkehrs auf dem Rhein geben ein beutiidnß Bild von bcin luirndtflrtlTdkn Vluifchwung jiculfdilanbe, an dem der löandel und die Industrie des Westens und Ludwcirens einen besonders regen Anteil hauen, .sehr viel oeigetragen zu dem Erfolge haben die planmabigen Arbeiten zur Berbefsening der Lösch- und Ladeeinrichtungen in ben Rhein. Hasen und zur ibcrücrnng ocS LtromoclteS, wodurch es gelang, den Verkehr ber ü>äfen zu l)cben.

ttatholifche Gemeinde.

ibott<»6iCBlL

Samstag ben 20. Februar:

Nachmittag» um 5 Uhr und abends um 8 Uhr; Gelegenheit

Am Mittwoch dem Richermirtiooch wird vor dec he»' Mefie um 7", Uhr die geweihte Ajche at rgeteilt.

Mittwoch adend um 6 Uhr i»t Iattenandacht.

Jsraditifd}c NeNgion5gt|ell|chast.

fetlesbirelL

Sabbotseier am 20. Kedruar 1909:

Mieitag abend 3.25 Uhr.

Tanirtcg vormittag 8.30 llt,i Predigt.

.'lachmiiiagS 3.30 Uh;.

cabbat-^üiitn-uia 6.40 Hüt.

2.ochem|0UeSdiei '!: Morgen. 7.00 U. tciibs 7.00 Uhr.

Weora Rüg. " o i m a n it zu C r ttnbcrg war am 14. Tez. 1908 bei einer Betrievsarbcti au der Sireionraye von einem vorbei- fahrenden »uhrwerk nrngeworien noiden. Tie Ifrem'ifenichait lehnte eme Entichadigung ab, da eine mendaic Eiwerd^. ecmirachligung nnolgc des UiualleS nach ilblaut ber cnten 13 Wochen nach <rm- nut btv Unfalles nicht vorgei. jen haue v i-ndn kam am Uiunb tmc» d.'ntachicns . 1'Ieoizi ihm.' T i. Labciloru hier u anbei ei 211; ... ; und uei.iite e bie ^ciu«. , . j ui»ß

einer Rente von Pioz. t um \o\. j : . gen ita-

aibeiL?Dcrbicu|ttS.

m dui BllNk ft

,. 'm deutschen '. irlscha t ; l> n:

bat in Ci gl'u ittden Äirtschast>5|urwde der lebten Zahrzehntc ist n Hw v gerungen hat und bar, da) im -aiidcl und in ber Industrie angelegte kapital ans bem

^landpnnlte ans sind ihr die deutsche ^.'andwirttchaft die Ent- würfe ein- . Rachfaststenergefev,'» und des Gesetzes üoer bas Erb- i chi rv. Staatesunannej mbar", weil dieselben nicht an

du kl io n und ihre geringe Rentabilu ü gegenüber dem Handel und der Industrie nehmen, weil dieselben ferner uid)l genügend Otttvahrleimuig bet Eigentums, Erhaltung c--> Besitzes in der iVamihe, die Stetigkeit des UinbhdKn Grundbesitzes und die vvli- tifdx und foAiale Bedeutung der Werkwrtietzuiig beachten und bamu die Legen ivirkung ber geplant m Matznahme auf dem Ott biete nnb bet Entschuldung in &rag

übrigen Lteuervorlagen erklärt fid) der Tcundjc >.'anbivinsd)afts> rat im Prinzip einverstanden."

Sd)ieösgcrid}t für Arbeileroerfichcrung in Ser Provinz Gberheffen.

Oiiefien,. iZehruar.

peute wurde über ättrnsungen gegen Besehe-.dc bev 1 n n b - und sorslivir tschai111chen BerufLgeno||enfchqft für bat Erotzh. Hessen veihandelt:

Landwirt Heinrich tz nn k 111. zu 9)1 a a t hatte sich am vl uch des i uteii Unterschenkels und nuc litte flot iwimde zugezogen. AIS Enischödigung für die «Zolgen ecu Unlolles bezog ei zuletzt von der lam- nnb soritw. Berins- genofsenschast eine Reine von 25 Proz. Aus (3runb eines Ottn- a(Diene- oe» flieisarzie' Tr. Heinncy zu Vanierbach Hellte der Bor-

Berrnsgcuossenschatt gemav s Unf.-Bers.-Wes. für

. .v. 26 1 roz. an' 1b lho - . Gericht oer- mochie icbod) nach Anhörung deS rrati. 'Jlrjtco Tr. <105 zu L'ameriod), insbesondere am tvrund des von Proiesior Tr. Bötticher nahirr festgesteUten objektiven Befundes den Antrag nicht hir begtünbet zu ei achten und wies ihn daher zurück.

Tie vom VonCivirte Heinrich Ab. Lchafer zu Rohrbach gegen ben ihm öie Uniallrente von 80 Proz. entzichenden Beicheid euigcleglc Bcrufilng mußte nach ben angesiellten 6 rhebungen uei- ivocien iverden

(ibenfo erging ft? ber Berufung des Landwirts Ltto Weitzel zu Reiberten r ob. TaS idericht konnte nach den arzuid)en Zeug- lufjen nnb nach bem Oigebniste der Inangenschcmnahme bei vcr- 1 eiyeii pnnd nicht zu der Uebcrzeugung gelangen, bau die (*rwerbS- tah,gleit bet' .'Letycl infolge bes BetriebsunialleS aut bem nllgc- meinen Arbeiismaille m einem meßbaren totabe hernbgeictzt i|t.

Lchaler ZoHannesc t e t n 1. zu Bockenrode will sich beim Bferchaiifschlageu einen bppvclleuigen Vcifieitbrud) zngezogen haben. Ten deswegen geltend gemachten I5niid)abigimg:an|vntd) lehnt die Berussgenofienscba't ab. Das TchiebSgericht erachtete die Ziiriick- ivetsung bev '.Utiprnd-, für begiiutOct, da der Brnchsd)aden nicht miolgc ein« Ben tel'.-nitfallcS, sonoern ganz svoniaii eiilstanben ist

ideorg Philipp zu B r 11 d) c n b 111 d c n hatte |id) infolge eincu BetiiebannfaUes eme Berletznng des rechtenAngeS ziigezogen. Auf Rat des -lugenarzics Tr. t'utbemaim m iarniitact ivic» ,hn die Bernfsgenossemchaft ziveekS weiterer Behandlung in die Ihitöcilitäli - Angentlimk Gießen euu Philipp Icillctc jeboch der Lmweistmg leine nolge. Tas schied-gericht erachtete ba» Ber- hallen de- Brr letzten nicht litt gnednfcitigl.

Ter V lifatetuc Margarethe 'll alle r 511 29 0 h n b a ch halte die Beriifsgenossenjchatt die ihr für die szolgen eines Beiriebsunialles gewahrte Rente von lv Proz. entzogen. Das Gericht sprach bei grau die Rente wieder zu.

Die flonrad Voll 11. Witwe ivai beim Hangen ihrer Hühner von der feuer getturzt. Tie BerutSgenostenichait lehnte den bicjcibalb geltend gemachten 6>uschädigungoanipnich ab, weil non einem Betiicbsimiall keine Rede sein könne. Tas Bericht be- ichloß, Erhebungen darüber anznsiellen, ob die fllägerm zu Beginn der 14. Woche nach Eintritt oe-. Unfalls tidolq* desselben noch nenneii.weit erwerbsdefchränkt gewesen ist.

Tic Diensimagd L'ma M rahl ,u II l i a ei hielt wegen einer im Beiriede zu gezogenen Beiietzring des rechten Zeigefingers zuletzt eme Rente von 20 Proz, welche die Beruisgenofien choft vom 1. Dez. 1908 an auf 10 Proz. iieiabgejctzi baue, 'iadi Ifrcridjtv defchlnn tviid die fllägenn zimüchst nochmals durch Tr. Lchaner hier nnterl.-cht.

*£ Wette,

Provinzial.Auöfchuh der Provinz Cberbeffcn.

L. Gießen, 17. Februar.

Bet der am 9. Oktober 1908 vorgenommenen Wahl etneß Beigeordneten zu Vilbel wurde Johann Dcinrtd) Armbrust mit 360 (stimmen gewählt. Die Wahl wurde vom Großh. Aretdaml Friedberg beanstandet, weil ber Gewählte ber sozialdemokratischen Partei an- gehort. Der KretSatiSschuß versagte anS diesem Gr»mde auch die Bestätigung. Auf den Rekurs deL Gewählten schloß sich der Pcovinztal-AuSschuß heute dec Entscheidung der Aortnslanz an und verwarf den Rekurs.

Heinrich Alu sch III. betreibt zu Nieder« Flor st adt einen Spezerethondel, mit dem et Kleinhandel mit Brannt­wein zu verbinden beabsichtigt. Die hierfür nachgesuchte Er­laubnis wurde vom ÄrelsauSschuß deS Kreises Friedberg mangels BedrirfnisieS versagt. Ans dem gleichen Grunde hatte sich der töcmcinberat gegen daS Gesuch ausgesprochen. .'Inch der Provinztal-AuSschiitz stellte sich auf den gleichen Standpunkt, indem er den Rekurs gegen die Entscheidung des ttreiSausschusseS abwies.

Die Amvälte des Ludwig Schäfer IV. und der Ludw. Schäfer III. Witwe zu Sau bringen hatten gegen einen Polizeibesehl Großh. .Hreiöaintö Gießen Rekurs ergriffen, in bem die Rieberlegung des Hauses ihrer fllientel wegen Bau­fälligkeit gefordert wurde. Ter Provinzial-AnSschiiß be­schloß zunächst Augenschein durch ein Mitglied unter Zu­ziehung der Parteien vornehmen zu lassen.

18.

o»*

751,0

2.6

.1,9

18.

9X

751,7

- 2,2

3,7

19.

754,4

-6,4

2,6