Ausgabe 
19.2.1909 Erstes Blatt
 
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Bingen-Alzey

wurde tzr. ppenheim bet Kammer für * dem Amts- ! zu Großen- Üen, Ludwig Handelssachen ty Offenbach,

Wörrstadt und ^otymn ^r-Jngelhetm. $ Gennalver« tat den vor ), dessen Vor- erordneter in s Bereinsjahr ez ein Lomag ril ein solcher hessische Wahl- ischen Landes- iche Versamm- ;evrdneter als noch bestimmt

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Landwirt und tedr. Bortfeldt, Darlehnskassen-

Kaufmann in in Kirch^nd, itben, 15. Fuedr.

6. Karl Fleisch ,er V., LwldwÄ ^brauereibescha 'n Schlitz, 20.6g.

21. Karl Scho cüch Rentner w Neuhof. 24 N [b. LindenM aer in Friedberg Mitten, 28.

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Telepbenverkehr m-: Böhmen. Som 25. Fe­bruar <tb ist der Sprechverkchr zwischen Bietzen und Aussig sBöhmen) für die Zeit von 79 Uhr oomt. tinb 710 Uhr nachm. zugelnsien. Die Gebühr für ein gewöhnliches Drci- nünutenq-.spräch beträgt 3 Mk.

' x Rudingshain, 18. Febr. In schweres Leid wurden hier zwei Familien durch nachlässiges Hinstellen bzw. Preisgabe von geladenen Feuerwaffen versetzt. Zwei Knaben int Alter von 11 und 4 Jahren spielten gestern gegen Abend auf einer alleinstehenden Mühle und fanden dabei eine Flobertbuchse, die, wie behauptet wird, ungeladen war. Der ältere der Knaben lud sie und ver- letzte den jüngeren Knaben mit einem Schuß tödlich. Tas Kind wurde noch mit dem letzten Zuge nach Gießen zur Klinik verbracht, wo es aber bald nach seiner Ankunft seinen schweren Verletzungen erlag.

Friedberg, 18. Febr. Auch in diesem Jahre findet auf den Frühjahrs -Pferbemarkt in Friedberg am 23. Februar nachmittags 2 Uhr der Diskussions­nachmittag des Vereins ehemaliger Friedberger Land­wirtschaftsschüler in denDrei Schwertern" statt. Oekonomicrat Spieß, Direktor der Großh. Obstbau- und landw. Winterschule in Friedberg, wird die Diskussion mit einem Vortrag überBetriebSeinrichtung" cinleiten. Da alle Veranstaktungen des Vereins zahlreichen Zuspruch finden, hofft man, daß auch diese Versammlung, da der Vortrag em sehr interessantes Thema behandelt, stark besucht wird.

0 Laubach, 18. Febr. Unter dem Ehrenpräsidium des Geh. RegierungSratS Schonfeld (Schotten) wird unter Mitwirkung des obcrhesfischen Landwirtschaftskamnier-Alls- schuffes in der Zeit vom 27.29. März in den Räumen deSSolmser Hof" eine Ausstellung des Geflügel» und Vogelzuchtoereins stattfinden. Die Eröffnung er­folgt SamStag 27. März. Auf den zweiten Tag um 4 Uhr ist ein größeres Mllitarkonzert, auf Montag 29. März eine Verlosung von Geflügel und Zuchtgeräten festgesetzt. 1500 Lose ä 50 Pfg. werden auSgegeben, idodou das Ministerium «0 Prozent der Einnahmen als Reingewinn bestimmt hat. Die Ausgabe ist auf die Kreise Alsfeld, Schotten und Gießen beschränkt. Der Zweigverein Frankfurt a. M. des V. H. C. gedenkt am 21. März nach einer Fußtour über Lich, Grünberg nach hier seinen Kollegenverein zu besuchen. Um 4 Uhr mittags wird er hier eintreffen und um 9 Uhr abends mittelst SonderzugeS nach Hungen fahren. Zahl­reicher Besuch auS Schotten, Gießen usw. in angesagt.

? Aus der Wetterau, 18. Febr. Freudige lieberraschung wurde in den letzten. Tagen einigen Lotterie­spielern eines Städtckiens der Wetterau und vielleicht noch vielen anderen zu Teil, die int Herbst vergangenen Jahres auf einen Lotterieschwindel hcreingefallcu waren. Bon Hamburg aus hatte ein gewisser Julius Keller verschiedenen ZeitungcuPosteinzahlungS- f arten beilegen lassen, auf denen Ro te Kreuz lose augeboten waren. TerEinfachheit halber" sollte das Geld für die Lose erst «ungeschickt werden, worauf den Bestellern die Lose zugehen sollten. Ta es nur noch wenige Tage bis zur Ziehung waren, so würbe auch von. vielen, die Lose haben wollten, der verlangte ißt trag eingeschickt. Hierauf wurde den Betreffenden der Sßo scheid, daß die Losevergriffen" und nur noch 100 Stuck vor­handen seien, die aber zu einem Gesellschaftsspiel Verwender wer­den sollten. Gleichzeitig iöurbc eingeladen, au dieser Gefell- schast ttilzunehmen, ivozu jedoch noch ein weiterer Geldbetrag nötig fei. (Siu fein ausge führt er Anteilschein war beigelegt und auch hierauf sind vielleicht uad) viele eingegangeu. Erst zu spät mertte «tau, daß der Schwindler überhaupt Icinc Lose hatte. Wie viele auf den Streich hereiuiielen, beweist die Tatsache, daß int ganzen ca. 30 000 Mk. in Jamburg ein gingen. Aus ^Betreiben einiger Belelligten wurde der saubereLottmi.-Einnehmer", wie er sich nannte, verhaftet, und jetzt erhielten die damals Geprellten ihr Geld, das sie längst für verloren hielten, w iede.r zur ü ck. Es waren mitunter rocht > ansehnliche Beträge eingegangen. Tic Staatsamvaltschaft in Hamburg hatte jedoch noch rechtzeitig beit größten Teil der Gelder beschlagnahmt, welchem Umftanb es die Spieler zu verdanken haben, daß sie wieder zu ihrem Gclde kamen.

# Flensungen b. Mücke, 18. Febr. Mit deut Schul- Hausbau in Ilsdorf wird von unserer Gemeinde hinsichtlich der Schulaltgelegenheiten ein Rachbarort abgetrennt. 1887 erhielt Stockhausen eine eigene Sänfte und Lehrerstelle. Im F-rühjahr 1910 soll das neue Schulhaus zu Ilsdorf fertig sein, bann verliert die hiesige überfüllte Schule wieder 17 Kinder. Man glaubt, daß dadurch die geplante Gäridytung einer zweiten Schulstelle iwÄ auf Jahre verschoben werden könne. Tie neue Schiftstelle FlSdorf wird etwa 2530 Kinder zähi.cn. Tie Arbeiten zum Scliulhaus siitd dieser Tage vergeben worden. Tie Pliinc hat Kreisbauinspettor Fischer-Alsfeld entworfen.

Darmstadt, 18. Febr. Oderbürgermetster Morne- weg hat sich zur Kräftigung seiner Gesundheit auf einige Zeit in em Sanatorium nach Braunfels begeben.

R. B. Darmstadt, 18. Febr. In der heutigen Stadtverordnetensitzung hatte ein Mitglied die N o t st a n d s a r b e i t c n zur Sprache gebracht und dabei

gesagt, daß die ungelernten Arbeiter mit .Hungerlöhnen" bezahlt würden. Diesen Dorwurf wies Bürgermeister Dr. Glässing zurück und betonte, daß die Stadt in diesem Fahre schon 34 325 Mk. für Notstandsarbeiten aue> gegeben habe. Die Zahl der Arbeiter sei schon bis auf 189 in der Woche gestiegen und so werde der Betrag für Notstandsarbeiten auf 50 000 Mk. anschwcllen, das sei doch für eine Stadt von 80000 Einwohnern gewiß eine horrende Summe. (Lebh. Zustimmung.) In der nichtöffentlickien Sitzung kam eS zu einer sehr lebhaften Debatte über die vom Finanzausschuß befürwortete Erhöhung der hälter der beiden Bürgermeister; es war be- antragt, das Gehalt des Oberbürgermeisters, der 12 000 Mk. und 2000 Mk. Repräsentationsgeld bezieht, um 2000 Mk., und das Gehalt des Bürgermeisters um 1000 Mk. zu er­höhen. Gegen diese Gehaltserhöhung machte sich erheb­liche Opposition geltend und schließlich wurde die Beschluß- fassung über diese Angelegenheit auf die nächste Sitzung vertagt.

WormS, 17. Febr. Hans v. Trützschler, der oolitifche Redakteur derWormser Zeitung", wird nach einer Meldung derWormser Volksztg." am 1. April seinen hiesigen Posten verlassen.

s^ Wetzlar, 18. Febr. Unter dem Vorsitz des Landrats Dr. Sartorius tagte die Generalversammlung des Kreisver­eins zur Errichtung von Vo l ks h e i l st a 11 e n für Lungenkranke im Regierungsbezirk Koblenz. Tem Kreisverftu gehörten Ende 1908 178 Mitglieder an, darunter Wetzlar und Braunfels, 4 Krankenkassen, 1 Kriegerverein und ein Hand­werkerverein. Außerdem zahlen 92 Personen laufende jährliche Beitrage unter 3 Mk. Im abgelaufenen Jahr wurden auf Veranlassung des Kreisvereins unb mit dessen Unterstützung wieder 6 Personen in beit Lungenheilstätten Rosbach a. S. und Wald­breitbach untergebracht. Ter Kassenbestand ist 1849,16 Mk. Tic ausscheidenden Vorstandsmitglieder Generaldirektor Kaiser und Kreisarzt Dr. Braun wurden einstimmig wieder gewählt.

Fellingshausen, 18. Febr. Unser Konsu m- verein hält am nächsten Sonntag abermals eine General­versammlung ab, nachdem in der letzten Generalversammlung ein Antrag auf Auflösung abgelehnt worden ist.

Frankfurt, 18. Febr. In der Rebstöckerstraße 93 hat sich heute Vormittag 11 Uhr der 28jährige stellenlose Arbeiter Georg Meier, der aus Grünberg stammt, durch einen Schuß in die Schläfe getötet, nachdem er auf feine 17jährige Braut Lina Möller aus Unterliederbach zwei Schüsse abgegeben hatte. Meyer war sofort tot. Das Mädchen, das einen Schuß in die Schläfe, einen andern in die rechte Wange erhielt, ist lebensgefährlich verletzt und wurde von der Rettungswache nach dem Elisabethen-Kranken- haufe in Bockcnhcim gebracht.

X. .Hanau, 18. Febr. Die Stadtverordnetenversamm­lung genehmigte einstimmig die Ausgestaltung der höheren Mädchenschule zu einer höheren Lehr-An­stalt nach den neueren Bestimmungen. Weiter wurde ein Antrag angenommen, an den Magistrat das Ersuchen zu richten, zur Regelung d e r S ch u l g e l d s ä tz e für sämt­liche Schulen eine gemischte Kommission zu bilden, die vor allem eine staffelweise Erhebung des Schulgeldes nach der Höhe der Steuerveranlagung der Eltern ins Auge zu fasten habe. Einer Erweiterung des städtischen Gas Werts, die etwa lV'i Million Mark erfordert, wurde gleichfalls zugestimmt. Der seit 3 Wochen als bermißt gemeldete Ulan Emmel des hiesigen Manen-Regiments wurde jetzt als Leiche aus dem Main gelänbct Er wurde zuletzt mit feiner Brau, Fräulein Hahn aus Seckbach, gesehen, die ebenfalls seit jener Zeit vermißt wird. Es ist anzunehmen, daß das Paar gemeinsam in den Tod gegangen ist. Tienft- lich lag nichts vor, so daß eS sich um ein Liebesdrama handelt.

** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Tie Bahnhofsanlagen zu Gedern unb Ehringshausen in Oberhessen sollen größere Erweiterungen erfahren. Die Arbeiten beginnen int Frühjahr. In Ober- Mörlen ist eine kaum glaubliche Offerte beim Turnverein vou einem Karuffellbesitzer eingegangen, der bei bet Fahnenweihe des Vereins einen Platz zur "Aufstellung seines Karussells zu mieten gedenkt. Unb zwar sind sage und schreibe 2000 Mark geboten worden. In Tübingen plant man die Errichtung eines eigenen Elektrizitätswerkes, das feine Wasserkraft vom Leemeiisbacki bei Rivderbügeu Tjcriotet. Tie Kosten betragen 262 000 Mark. Das Bezii'tssest des H a s s i a b c z ir t s H o nt- berg wird am 18. und 19. Juft in Bernsfeld abgehalten. Zum drittenmal als Bürgermeister gewählt wurde in Reimerod Bürgermeister R ahn, der nun fchon 18 Jahre fein Amt versieht. Ein Schl ach t s chwein von 475 Pfund Gewicht hätte in Ebersgöns der Landwirt I. Jung g.'icklackUü. ____________________________

Landwirtschaft.

** *8 n at gutUtrör f t c. Tee imn der Lcmüwirtichaftskanrmer veranstalteten Saatgutmärkte erfreuen sich eines guten Zuspruchs.

Ist doch hierbei den Landwirten die beste Gelegenheit geboten ziS Beschaffung von gutem, sortenechten Saatgut der ertragsreichsten Kartoffel-- unb Getreidesorten aus den hessischen Saatbaustellen, von welchen Fine reiche Auswahl Proben ausgestellt sind. Jft. Oberhessen finden folgende weitere Saatgutmärkte statt: Eckarte hausen Sonntag, 21. Febr., nachm. von 15 Uhr in der Mullerschen Gastwirtschaft. Büdingen Dienstag, 23. Febr. im Furftenhvf von vonn. 10 bis nachm. 4 Uhr. Ulfa Sonntag, 28. J-ebr. in der Gastwirtschaft von fToll von vorm. 11 bis nachm. 4 Uhr.

ikerichtssaat.

Dresden, 19. Febr. Tas Laubgericht verurteilte den Di rektor H e l b i n g von der im Herbst 1906 in Drest-eu zusammen- gebrochenen Bank für Grundbesitz und Erwerb zu 1000 Mk. Geld­strafe ober 200 Tagen Ge'ängnis unb den Gchckfeu Waetzolb zu 3(>0 All. Geldstrafe. Das lvericht nahm als erwiefeu on, bay bie Bücher so unorbentlich gefülirt morden, baß sie keinen lieber- blick gewährten.

Bautzen, 16. Febr. Tas Schwurgericht verurteilte heute ben 23 Jahre alten Mechaniker Bernhard Richard Möller aus Nitzivalde bet Graudeuz luegen Mordes unb versuchten Mordes um Tode und zu zehn Jahren Zuchihaus. Aiöller mar am 9. Dezember v. I. abends in die Wohiiuna feiner früheren Geliebten Elfa Bartsch eingebvunqen, hatte ihr 7 Pioiiate altes Kind erfiocben unb bie Muller der Elsa Barlsch durch Stiche unb Schüsse schwer verletzt.

StUtnc TagcedjroniL

In RummelSburg rouibe gestern wieder ein Messer- a 11 e n t a t verübt, diesmal aber von einer Frau auf einen Mann Sie verletzte ihn burdi mehrere Messerstiche. Die Tälerin ivurde eingeholl und verhaftet.

Bei K a t t o w i tz wurden Arbeiter auf dem Heimwege über­fallen und beraubt. Bei der Gegenwehr rourbc em Arbeiter erschossen. Em Kofakeiioffizier auf einem Patronillenritt ver­folgte bie Wegelagerer und nahm einen von ihnen fest. Er ent- vnvvle sich als P o l i z e i b e a m l e r aus Soönowice. Seme Spießgesellen sind ebenfalls Polizeibeamte.

Tie Meldung, daß die rlalienifche Regierung Gorki au5- gewiesen habe, ist nicht richtig.

Eingesandt.

Für Form und Inhalt aller inner dieser Rubrik steheuben Arttkel übernimmt bie Rcbattin > b ; i Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Lollar. Ein großer Uebelstand in unserem verkehrsreichem Crte, um dessen Beseitigung sich der Ortsvorstand den Tank aller Einwohner sichern würde, bestehl vor dem Zimmermanrifchen und Tölpfchen Alilvesen. Dort lagern zwei Treppen, die das ganze Trot^ toier cumebmen unb beim Umgehen «dieser .Hindernisse ist schon mancher Fall in der Ctraßenrinne bie Folge gewesen. Möge dieser Huiweis genügen, daß dem Hebel abgeholsen rnirb.

Heuchel tz e i m. Wer ist hier eigentlich der St r a y» bare? Gestern nachmittag, ais die Bicbertalbahn die StatwN Windhos passierte, konnte man sehen, wie einem Bauersmaiuk fein Pferd mit dem halben Wagen durchging unb biird> Heuchel­heim hinjagte. Zugleich aber iiniutc man auch die Wahrnehmung machen, wie das Pferd eines Gendarmen mit durch ging unb durch Heuchelheim hiujagte und nach Bichlers Brauerei sein Ziel nahm. Ter Geirdarm mußte dort feilt Pferd holen und kam dann, um den Bauersmann zur Anzeige zu notieren. !Der Banersmanu kommt zur f!liizeige, ist da der Gendarm nicht ebensogut strafbar? ___________'___________________________________

yandel.

Mannheim 18. Febr. Die Süddeutsche Getreide-, Preßhefe- und Spritkabrik 65. in. b. H. in Mannheim ist in Zahlungsschwierig­keiten geraten. Tie Genossinschait ist eine Gründling süddeutscher Bäckermeister, au der ca. 200 Bäckermeister beteiligt sind. Tas £>auptfoutingent besteht aus mürttembergischen Bäckermeistern.

Märkte.

8 M a r b u r g , 18. Febr. Dem heutigen Schweine markt waren lueacn der Glätte der Laiibstraßeli nut 400 Ferkel und Läufer jugcialuen. Die Preise gingen rasch in bie Höhe, wurden doch üir 68 Wochen alte Ferkel 4050 Mark und für 3 Monat alte Läii'et 7080 Mark für bas Paar bezahlt.

L>or«tussichiltchc Witterung für vefiett am CamZtag ben 20. Februar: Heiler unb foitbauerb Frost.

Schneebericht bcö Schiklub Wandervogel-Gießen vermittelt vorn Landwirtschaftlicheil Wetterdienst in Gießen.

In den ü'hiielgebtrgen bis zu 400 Meter herab Schneedecke. In den höheren Lagen bis 50 Zentimeter Schnee. Vorzügliche Schiebahn.

Original-OrayttnelSungen.

Turin, 19. Febr. Wie das BlattStampa" berichtet, verlautet auch in Rom, dieösterreichischeRegierung habe ein Ultimatum au Serbien gesandt des In­halts, daß Serbien binnen 7 Tagen abrüsten müsse, andern­falls Oesterreick) Truppen an die Grenzen schicken werde.

Paris, 19. Febr. Gestern abend verbreitete sich ein aus Berlin stammendes Gerücht, daß der Rücktritt des deutschen Botschafters Fürsten Radolin bevot- stehc. Es hieß, bie Demission sei auf einen Konflikt zwischen dem Fürsten Bülow und Radolin zurückzusühren. Die Nachricht rief großes Aufsehen hervor und wurde überall in den Bureaus der Zeitungen angeschlagen.

Knorr-Sos

verbessert jede gesalzene Speise überraschend, Knorr-Sos ist billig und ausgiebig und soll in keinem Haushalt fehlen.

BlP,j

Oberbürgermeister.

Heute früh erhielt ich durch bie Post non einem ungenannten Geber 100 Mk. zur Anschaffung von Koblcu für bie Armen. Ich habe ben Betrag zur entsprechenden Bmwenbung deni Armen­amt übergeben unb sage bent unbekannten Geber hiermit veroino- lichsten Tank.

Gießen, den 19. Februar 1909.

Mecum

Wem?

Schau!

Ttnu!

Ueberall zu haben!

Als Kaffeezusatz nur Kaiser-Otto'

Allein ächt in rot-gelb-rotem Paket m. Schutzm. ,^au^

Bekanntmachung.

Der Installateur Heürrich Apvel ist zur Ausführung von EntwäfferungSanlagen gemäß 8 16 ber Polizciverorbnung die Emmässerung von Grunbitucken int Amchluß an die stabnsche Kanalisation in ber Propinziallmuptstadt Gieße« betreffend vom 1. August 1904, zugelassen worben.

Nach 8 16 ber acnaimtcu Polizeiverorbnung dürfen Eni wäsierungsaülagen im "Anschluß an die städtische Kanalisation nur durch die hierfür zugelassenen Umernehmer ausgeMrt werben.

Gießen, den 17. Februar 1909. . Bw/2

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

I.V.: Keller.

Holzversteigerung.

Dienstag den 23. Februar werben aus Distrikt Noll 1, 2s, 2b, 3 unb Lemberg versteigert' Stämme, Gichen: 1 ^luck von 47 (ctm -TMjm -»,1 Mtr. lang 0,42 Fm. und 1 Stuck von oO Ctm. Dchrn^' Ml? lang0^> Im. Scheiter, Rm.: 294 Buchen I. Kl., 8 II Kl. 12 Eicke, 2 Kirfcke, 6 Birke, 8 Shefer irunb, wovon 2 - 2,o Mtr. lang), 1 Fichte II. Kl. Knüvvel, Rm.: .162 Buche, o2 Eicke, 5 Aspe, 4 Birte, 36 fttetet I. Kl.. 18 II. Kl. Reiser, Rm.: 320 Bucke, 96 Eicke, 16 Birke, 28Kiefer sausgeknüppett). stocke, Rm.: ^8 Buche, 20 ^MaminenkunsOvormittags 11 Uhr auf der Kreisstranc SUweiv borwWeitershain bei der Abfahrt im Dutrckt NoU. Nähere Aus­kunft erteilt Jorstwarl L e n c r c r- Obenbaufen.

London, den 17. Februar 1909..

Freiherrftche Oberwrfterei Rabemw.

Brill.

Obersörsterei Strupbach.

Schutzbezirke Königsberg uttb Bieber.

Freitag de» 26. Februar b. IS., morgens 9 Uhr werden in der Schlicrbach'schen Wirtschaft zu Bieber aus den Distrikten Kl. Rotenberg. Bleideuberg, Düns- bergstopf, Schmittftadt und Böswicswatdchen verkauft: Eichen: 71 Rm. Scheit und Knüppel, 176 Rm. Reis. Buchen: 308 Rm. Scheit u. Knüppel, 1358 Rm. Stamm 598Rm.Astreiser. Fichten: 10 Rm. Knüppel, 31 Rm. Reiser 2. und 3 Kl. ßie/,

Bullenverkaus.

Die Gemcmde Heuchelheim beabsichtigt einen abgängigen gut genährten Bullen zu verkaufen. Reflektanten wollen Angebote per Zentner Lebendgewicht bis zum 23. d. Mts., nachmittags 2 Uhr bei der unterzeichneten Bürgermeisterei schriftlich einreichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. 1103

Heuchelheim, den 18. Februar 1909.

Großherzogliche Bürgermeisterei Heuchelheim.

Kreiling.