fc. '2'3 i esbaden, 21. Avril.
V i e h in a r k t. Zum Verkauf
Hauben: 28 Ochsen,
Soeben erschienen:
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Butzbach Stbhf.—Grünberg.
Grünberg—Butzbach Stbhf.
Klavier- und Gesang-Unterricht
02875
Ab 1. Mai Anfang neuer Nnlerrichlskur,e. Anmeldung, bald, erbeten.
links
von den Stationsnamen stehenden Zeitangaben sind von oben nach unten, die rechts stehenden
Die
nach
oben
unten
von
W lesen.
ANrchliche Nachrichten.
Israelitische Reiigionsgemeinbe.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
Samstag den 2 4. 21 p r 11 1 909:
Vorabend 7.15 Uhr.
Morgens 8.30 Uhr.
Nachmittags 4.00 Uhr. Schristerklärung.
Sabbatausgang 8.25 llhr.
Ausdehnung an, der Eisenbahnbetrieb wurde teilweise c i u- qc Helft. Mehrere Personen wurden verletzt. Ter Schaden beläuft sich auf mehrere 100 000 Franks.
Ein orkanartiger Slurm richtete in Eleveland grobe Verherungen an. Zahlreiche Wohnhäuser, sowie eine Kirche wurden u in geweht. Mehrere Alcnschc n sind u m g e l o m m en.
Aus M e x i k o wird ein schwerer Ausbruch des Vulkans K o H in a mit 2l scheu rege n und Lawacrgiissen gemeldet. Auch E r d st ö tz e wurden beobachtet.
Israelitische ReNgionsgesellschast. Gottesdienst.
Sabbat^ ei er am 24. April 1909:
Freitag abend 7.10 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Nachmittags 4.00 Uhr.
Sabbat Ausgang 8.25 Uhr.
WochenqotlesdienH: Morgens 6.30 Uhr. Abends 8.25 Uhr.
Separatdruck aus den Gießener Familienblättern.
Preis 50 Pfennig.
Zu beziehen durch die Expedition des Gießener Anzeigers und durch sämtliche Zweigstellen.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Heffeu am Freitag dem 23. April: Zunehmende Bewölkung. Strichweise Gewitter und Regen. Geringe Abkühlung. Südwestliche Wiiide.
von 70000 Mk. in den Besitz des Herrn Max Baer, bisherigen Mitinhabers der orana Gebr. Baer, über. Herr Baer beabsichtigt, sein in der Marktstraße betriebenes Engros- nnd Detail-Geschäft in dem Hintergebäude des er- tvorbenen Besitztums weitcrzuführeu
•• Zigeunerplage. Schlagen die Bäume auS und regt sich der Wandertrieb, so stellen sich auf dem Lande ungebetene Gäste ein: braunes, schwarzäugiges, unsauberes und zerlumptes Bettelvolk, heute hier, morgen da, aber überall ein Schrecken des Landvolks, die Zigeuner. Urplötzlich sind sie da, draußen vor dem Dorfe halten ihre Karren, auf denen sich zwischen schmutzigen Bettstücken nackte Kinder wälzen, und hinein ins Dorf ergießt sich alsbald der Schwarm unangenehmer Bettelwciber, die mit erstaunlichem Zungenschlag, bald mit kriechender Höflichkeit, bald auf freche Weise die Gehöfte brandschatzen. Wehe dem Hof, den seine Bewohner unbewacht zurückgelassen haben, um ihrer Arbeit nachzugehen. Es werden da sehr oft recht unliebsame Entdeckungen gemacht. Alles atmet auf, wenn der dreiste Schwarm mit seiner leicht erworbenen Beute wieder davon ist. Wie ein Stück Mittelalter im modernen Kulturstaate mutet es an, zu sehen, wie der seßhafte arbeitssame Bürger fast schutzlos dem Zigeunertreiben pretsgegeben ist.
A Elpenrod, 21. April. In der Schlosserschen Hof- raite brach auf einem Boden der Oekonomiegebäude Feuer aus, das alsbald die Scheuer in Flammen setzte; sie brannte nieder. Der rasch herbeigeeilten Feuerwehr gelang es, die dicht anschließenden Nachbargebäude zu schützen. .
Storndorf, 20. April. In unserer Gemarkung, die außerordentlich reich an vorgeschichtlichen Dentmälern ist, geht man jetzt daran, diese Uebcrrefte einer früheren Kultur wissenschaftlich zu untersuchen. Unter der Leitung des Leutnants Gies aus Heppenheim wird zurzeit ein alter Grabhügel geöffnet, der im Distrikt „Hopfengarten" gelegen ist. Die 2lnlage zeigt in der Mitte einen großen runden Steinhügel, um den in der Entfernung von ca. 1,50 Meter ein aus einer gut erhaltenen Steinstücknng be- stehetider Wall in konzentrischem Kreise zieht. In dem dazwischen liegenden mit Lehm ausgefüllten Ringe liegen die Gräber, deren Vorhandensein sich durch Kohlen- und Scherbenfunde künd tut. Tie ganze Hügelanlage ist noch sehr gut erhalten. In der Umgebung dieses einen großen Grabes befinden sich nicht weniger als 7 bis 8 Grabhügel. Auch deutliche Spuren von Erdwällen finden sich noch vor, die mit dem Vorhandensein der vielen Hoch- und Hang- äckeranlagen auf eine dichte Besiedelung in vorgeschichtlicher Zeit schließen lassen. Besonders die vielen Gräber sind stumme Dokumente einer einstigen starken Besiedelung des „Hopfengartens", von dem im Volke die Sage geht^ daß in ihm ein alter Heidenfürst begraben liege.
R. B. Ernsthofen, 21. April. Der Forstwart Wedel hier machte gestern seinem Leben durch Erschießen ein Ende. Der in guten Verhältnissen gewesene Wedel war Witwer und litt seit längerer Zeit an einer schweren Krankheit. Er dürfte die Tat ans Furcht, daß das Leiden chronisch werden und es ihm wie seinem Vater ergehen könnte, worauf eine schon früher getane diesbezügl. Aenßerung schließen läßt, begangen haben.
V Marburg, 21. April. Jin Saale der Restauration Lchultz sand heute nachmittag eine vom GasNvirtc-Vcrein für Marburg und llmgegend einbernfene öffentliche V c r s a m m (und statt, in der gegen die üont Schutzverband der Norddeutschen Braue- reigemeinschaft beantragte Kontingentierung der Bier- crzeugnng, weil diese Maßregel bas Gastwirte- nnd Klein- t>rauer-Gewerbe su Grunde richten würde, scharf Protest eingelegt nnd eine diesbezügliche Resolution einstimmig angenommen wurde.
Nebenbahn Butzbach—Lich—Grimberg
Fahrplan
gültig vom 1. Mai 1909.
erteilt
sowohl hier als auch außerhalb Gießens
Fritz Baumarm, KMllmißtt
konservatorisch gebildeter Musiklebrer
Giessen a. M,., Walltorstr. 34 I.
Mehr als in frühem n'lungSort für wifs», ^cn Teilnehmern q.. 5 eben verlassen hak:, hl von Mitgliedern fc iesjährige Versanid ungen finden im ar: tat statt und sind, enden Anatomen üt । nahezu 20 besock )ct. Tie Versammle nächsten wird öorte
Dar Volkslied in Sberhessen
Vortrag des Herrn Pfarrer Schulte, Großen-Linden
32 Seiten mit Notensatz in Broschürenform.
Kleine Tageschronik.
In Greiz int Vogtland wurde gestern früh ein ziemlich starker Erdstoß wahrgenommen.
In Hamburg ivurde bei Der Ankunft be5 Berliner Schnell- mges gestern abend der M ä d ch e n h ä n d l e r Deut aus der Schweiz verhaltet. ' In seiner Begleitung beiand sich das 18jährige Rädchen Morava aus Schlesien.
In N o l s h e i m erkrankten unter Vergiftungserschein ingen 40 Personen. Man führt die Vergiftung auf den Genuß non Torte zurück.
Eine Feuersbrunst zerstörte die Oelniederlage in der Pariser Vorstadt Saint Denis. Tas Feuer nahm eine große
wie vor 20 Jahren unerreicht in Feinheit, Wurzkraft, und daher Billigkeit ist einzig MAGGIS würze.
Ich empfehle nur diese.
L Kalkhof Nacht H. Erle
Giessen, West-Anlage. (C22/.
<Scrid?ts§aaL
Frankfurt a. M., 21. April. Dem Grafen Georg von Merenberg ist vom Lberlandesgericht zur Fortführung seines Prozesses gegen die Erbg roß Herzogin von Luxemburg um das Nassauische Familiensideikommis das A r m e n r e ch t bewilligt worden. Die Motten des Prozesses sind so ungeheuer hoch, haft sie das Vermögen des Klägers weit übersteigen.
Berlin, 21. April. Maximilian Harden wird gegen das Urteil des Landgerichts 1 int Prozeß MoM'e-Harden Revision beim Reichsgericht einlegen. Tie Revision gründet sich in rrfter Linie darauf, daß das Verfahren vor der Strafkammer unter öezug auf den $ 417 Str. P. O. unzitlässig und daß das Gericht als solches für den Prozeß nicht zuständig gewesen sei.
holländische Voli-HeringeG
. io Stück 32 Pfg.-■ ■ - ------ a»/4 W
Rheinisches Kaufhaus-
Die Nachtzeiten von 6vo Uhr abends bis morgens sind durch Unterstreichen der Minutenzahlen bezeichnet.
t Der Fahrplan Lich—Grüuberg tritt vom Tage der Betriebseröffnung ab in Kraft.
* Die Züge 11 und 12 verkehren nur Sonn- und Festtags. Der Borstand.
Literarisches.
X. „Wie ka m's in Alzev -Bin gen. Der Linkslibe ralismus in Hessen und im Reich. Eine autentische Darstellung der Wahtvorgäuge in Bingen-Alzey". Unter diesem vielversprechenden Titel veröffentlicht der Parteisekretär der Wormser Nationalliberalen Richard Greupner eine Broschüre, die auf 48 Seiten nachzuweisen versucht, daß die Schuld an dein befremdlichen Bingen-Alzeyer Wahlhandel einzig und allein Pfarrer Karell und der hessische Freisinn trägt. Tb Herr Greupner, der Leiter des nationalliberalen Wahlbureaus im Wahlkreis Bingen-Alzey, der sich im Wahlkampf mancherlei unangenehmes sagen lassen mußte, gerade der richtige Mann war, die Wahlvorgänge einwandfrei darzustellen, möchten mir nach Einsichtnahme des Heftes bezweifeln. Es handelt sich um eine höchst einseitige Darstellung von Karells Agitationstätigkeit in dem Wahlkreis, während über die tieferen Gründe deS nationalliberal-ultramontanen Wahlbündnisses mit beredtem Schweigen hinweggegangen wird. Auch des Umstandes, daß 1893 die Alzey- Bingener Nationalliberalen gegen Reinhart.Schmitt genau dieselbe Stellung einuahmen, wie jetzt gegen Korell, geschieht mit keiner Silbe Erwähnung, trotzdem doch gerade dieser Vorgang beweist, daß die angebliche verwerfliche Kampfesweise Korells nur der Vorwand war, um den Abfall vom Liberalismus zugunsten eines Zentrumsmannes den Parteifreunden im Reich gegenüber zu entschuldigen. Auch tatsächlich unrichtige Behauptungen kommen in der „auteu- tischcu" Darstellung vor. So wird z. B. wörtlich gesagt: Schon 1903 hatte der hessische Freisinn Darmstadt-Groß- Gerau gegen den gut liberalen Schulrat Nodnagel der Sozialdemokratie überliefert —". Nun wurde 1903 in Dann- stadt-Groß-Gerau der Sozialdemokrat Gramer mit 14144 Stimmen im erften Wahlgang gewählt, während Nodnagel (natlib.) 8659, Harnack (freis.) 1997, v. Kloedeu (B. d. L.) 1845 und Schmitt (Zeutr.) 900 Stimmen bekamen. Etwas verdienstliches hätte die Greupnersche Schrift in der Tat bringen können: den genauen Wortlaut der Stichwahlabmachung zwischen Zentrum und Nationalliberalen, aber danach suchten wir in dem merkwürdigen Dokument vergebens. — Jedenfalls ist die Auffrischung der Alzey-Bingener Wahlvorgänge, die noch dazu in so schiefer und einseitiger Weise erfolgte, völlig überflüssig gewesen und nach ihrer aauzcu Art nicht geeignet, das Verhältnis zwischen den beiden liberalen Richtungen in Hessen zu bessern.
81 Kühe, 410 Schweine, 542 Kälber
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Ä onticft (,etna™lct. eines Nieten "WsteienL bei bpm P -W LEU MM
Siegieuim,1 8*
eröffnet url y lm dermacn |lh3c 'n fcder Richie 9- Die Fahrzeit w beträgt ehr: ^'tzbach.Ost,
Köln, 22. April. Die „Köln. Ztg." meldet aus Konstantinopel, daß die Truppen des 2. und 3. Korps den Vormarsch nach der N o r d e et e der Stadt angetreten und noch in der Nacht durchgeführt haben.
(-i Wien, 22. April. (Privatt. d. G. AI. Die Polizei hat amtliche Schritte unternommen, die Urheber der fal scheu Gerüchte über eine jchwere Erkrankung Kaiser Wilhelms zu ermitteln. Es gilt hier als sicher, daß die Sensationsmeldung auf ein gewissenloses Bors en - Manöver zitrückzuführen ist.
-> Amsterdam, 22. April. (Privatt. d. G. A.). In der Hauptstadt herrscht größte Erregung. Es gehen Gerüchte über Vorgänge im königlichen. Palast, die bisher amtlich nicht dementiert wurden. Für gestern war abermals die Entbindung der Königin bestimmt in Aussicht gestellt. — Die Lage im Königreich ist jedenfalls eine ernste, die Hoffnungslosigkeit ist bereits allgemein.
London, 22. April. (Privatt. d. G. A.). Vier englische Kriegsschiffe mit starker Bemannung sind aus Gibraltar nach Abuschehr ausgelaufen. Die kriegsstarke Besetzung ist zum Schutze der englischen Gesandtschaft in Teheran bestimmt.
Madrid, 22. April. Bei einem vorgestern in Sevilla stattgehabten Stierkampf trat der bisher noch nicht da gewesene Fall ein, daß alle drei Matadoren von Stieren schwer verwundet wurden, so daß das blutige Schauspiel nicht zu Ende geführt werden konnte. Auch mehrere Zuschauer, die sich in die Arena wagten, wurden von den Stieren auf die Hörner gespießt und tödlich verletzt.
Konstantinopel, 22. April. Der Generalstab und die Soldaten der Komitee-Armee, sowie die dabei befindlichen Abgeordneten widersprechen entschieden, der Behauptung Rifaat Paschas, daß der Sultan von den Jungtürken geschont werden würde. Ter Sultan dürfe auf keinen Falt weiter regieren, denn seine Regierung sei gleichbedeutend mit dem Untergangs des Landes. Gr dürfe einzig auf das Wohlwollen der Junktürken zählen, daß diese nichts gegen sein Leben unternehmen wollen. Wenn die Armee nicht bereits weiter vorgerückt sei, liege das einfach daran, daß über die Haltung der Flotte Zweifel bestanden und die Jungtürken eine Beschießung der Stadt vermeiden wollten, um nicht diplomatische Schwierigkeiten zu schaffen. Jetzt aber sei es den Jungtürken gelungen, alle unsicheren Offiziere an Bord der Kriegsschiffe durch Anhänger des Komitees zu ersetzen. Sollte es sich Herausstellen, daß der Sultan an der Verschwörung beteiligt ist, so würde er entsprechend behandelt werden und seine Entthronung wäre dann allerdings unvermeidlich. Die von den Jungtürken jetzt beobachtete Reserve ist nur ein diplomatischer Kniff. Die Entthronung Abdul Hamids ist auf alle Fälle eine beschlossene Sache. Der Thronfolger Reschad Essendi soll in vielen Städten und anch in der Provinz zum Sultan ausgerufen worden sein.
Konstantinopel, 22. April. Im Pildiz und dessen Umgebung- herrscht andauernd völlige Ruhe. Der Großwesir bestätigt auf Aufrage auswärtiger Blätter, daß der Sultan bleiben werde. Die Verständigung zwischen dem Herrscher und dem anrückenden Heere stehe unmittelbar bevor. Alle Gerüchte über eine Verhängung des Standrechtes und. Ausweisung der Sofias werden dementiert.
Saloniki, 22. April. Der Ministerrat in Konstantinopel nahm alle Bedingungen Schewket Paschas betr. der Uebergabe an, nur die Wahl des Präsidenten nicht, da das Parlament unter dem Druck einer Soldatenherrschaft nicht arbeiten könne. Schewket hat darauf erwidert: An nehmen oder in 24 Stunden Vormarsch
Jubiläum, ßetind Freitag in Sonn tj i ibiläiimv. Ein g®.- n lieben nieder: end' iserer nationalen ft» get war am 18. M ic Feld-ArtillerW bei der badische: W- dem Feind ge§tiM ir so ausgezeichnet,^ ieges zum OM bt badischen Medaille bt losbrach, ruckte er alt ’n bie/cm Kriege soll!! jdingen: bei' schloß cheschlchen sich wachse, ic rutjmöoil von iljm L^nwn uh' n als AMnersk> , und Mü W hcW uenbe ÄaltW i-i 1870/71 sali 5 W C( Gravelottelü M feiner sich icq bei tiraoelt" ; wurde v.
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Märkte.
fc. Frankfurt a. 9)1, 22. April. (Telegr. Orig. - Bericht des „Gieß. Auz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Biehmarkl- v reise. Zum Verkaufe standen: 17 Ochsen, 00 ans Oesterreich, 2 Bullen, 0 aus Oesterreich, 100 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 696 Kälber, 136 Schafe und Hümmel, 1001 Schweine, 5 Ziegen, 49 Ziegenlämmer, 18 Schaflämmcr. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 79—81 Mk., 2. Qualität 72—75 Mk., 3. Qualität 60—62 Mk.: Bullen: 1. Qual. 66—68, 2. Qual. 60—62; Kühe 1. Qualität 72—74 Mk., 2. Qual. 59—61 Alk., 3. Qual. 48-50 Mk., 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 97 bis 100 Pfg., Lebendgewicht 58—60 Pfg., 2. Qualität 88—95 Pfg., Lebendgewicht 52—56 Pfg., Schlachtgeiv. 73—75Psg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 72 Pfg., 2. Qual. 64—66 Pfg. Schweine: 1. Qual. 68—69 Pf., Lebendgewicht 55,0—00,0 Pf., 2. Qual. 67—00 Pf., Lebendgewicht 54,0—00,0 Pfg., 3. Qual. 62—66 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, lieberstand gering, bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.
(darunter 391 Mastkälber, 151 Landkälber), 58 Hä'mmel und Schake. Bezahlt wurde für 50 Kilogramm Schlachtgcnncht: Ochsen 1. Qual. 74,00-76,00 Alk., 2. Qual. 71,00—73,00 Alk., Kühe 1. Qualität 64,00—66,00 Mk., 2. Qual. 00,00—00,00 Mk. Bezahlt wurde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollfleischige, 1,32—1,34 Mk., Sauen 0,00—0,00 Mk., Eber 0,00-0,00 Mk.; Kalber: Plastkälber 1,86—1,96 M., Landkälber 1.60 —1.70 Mk.; Hämmel und Schaie 1,48 bis 1,54 Mk. — Rinder notierten: 00—00 Mk., Ferkel das Stück: 00—00 Mk. — Geschäft schlevvcnd, Ueberstand bedeutend. — Aus Oberhessen, speziell ans Stadt und Kreis Gießen, waren 14 Stück Großvieh und 46 Kälber ausgetrieben.
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Münzenberg
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Nieder-Bessingen
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Ober-Bessingen
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