Ausgabe 
18.11.1909 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

.Lieferant der französischen Zaba^-^egie.

sagen mir herzlichen Dank.

6319

Gustav Kulimann

des alten Friedhofes statt.

6322

6314

Giessen, den 18. November 1909.

feit der Kinder.

(6298

[5202

empfiehlt billigst

>:v

GriginaL.vrahtineldungen.

Parlamentarischer Abend in Darmstadt.

Probeslasche 30 Psg.

Germania-Drogerie

Carl Seibel.

-

Anklagevertreter beantragte nach Lage deS Falles Freisprechung. TaS Kriegsgericht erkannte demgemäß.

Heute B/u

Kuhfleisch. Pfd. 30 Psg.

l'hme eine Abordnung des Kaiser-Wilhelm Reai- - 1 , £ 2*i dem -wer Söhne des Ber-

Jm Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Carl Weidig.

Gießen (Stephanstr. 11), 18. Noo. 1909.

ratter berufen Der Gemeindewald, sowie die gut ver­achtete Jagd bilden eine ergiebige (Ännahmequelle der i !».meinde.

Amtlicher Wetterbericht.

Oefsentliche Wetterdien st stelle Gießen.

Allgemeine Wetterlage heute morgen 8 Uhr. TaS südliche Tiefdruckgebiet hat gestern im Großherzogtum nur noch vereinzelt etwas Schnee gebracht; da aber anch nackts noch eine starke Wolkendecke bestehen blieb, wurde Frost infolge Wärmeausstrahlung zunächst noch verhindert. Erst Heute früh beginnt es aufzuklären, bei Annäherung des nördlichen Hochdruckgebietes.

Wetlerausstchten in Hessen am Frei lag dem 19. November 1909: Zeitweise beiter, lebhafte Nordo -winde. Frost.

Samt]. BFirsten f. Toilette u. Hausgebrauch Tilrvorlagen, Fensterleder, Schwämme etc.

Schellfische in Eispackung, feinste Nord seeware soeben frisch eingetrost'en und billigst bei

August Wallenfels Marktplatz 17 Telephon 262 Prompter Versand in die Stadt und nach auswärts. 5828

Gustav KulBmann, Bankbeamter a. D- Clotilde Kulimann geb. von Kress.

Clotäldchen Kullmanne

Giessen (Bleichstrasse 241), am 18. November 1909.

Die Leiche wird zur Feuerbestattung nach Offenbach überführt.

Die Trauerfeier findet am Sonntag dem 21. November, nachm. 3 Uhr, in der Kapelle

Ersten/ Welt-Macht p?

OB tal Abu Sekklm O Bristol Fleur de Klos O Pfo.

Für Vereine u-Gesellscliafteii.

Komplette Tbeatcrbübnc zu verleihen. Anfertigung von Dekorationen. «6062

Carl Hollmann,

Dekorationsnmler, Roonstraße 32.

Landgerichtsrat i. P.

was wir Verwandten und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme hiermit zur Kenntnis bringen.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter und Urgroßmutter

Fraii Klise BuchM geb. Röder

K 116/09. (B/u

Donnerstag, 23. Tezbr. 1909, nachm. 3 Uhr, werden m unserem Amtsziouner die dem Carl Rühl und dessen Ehefrau geb. Schlicker in Gießen zuyeschttebcnen, nach stehend verzeichneten, Parzellen versteigert:

1/858 337 qm Hofreite in der Schepveneck.

1/®98/io - 502 qm Grabgarten tn. Häuschen daselbst.

Gießen, den 15. Novbr. 1909. Großh. Ortsgericht Gießen.

Gros.

1000 fach

bewährt hat sich der Fenchel- lioni« aus der Germania- Drogerie bei Husten und Heiler-

Statt jeder besonderen Anzeige.

Dienstag den 16. d. Mts., abends um 7s/4 Uhr, entschlief sanft, 82 Jahre alt, an den Folgen einer Lungenentzündung unser innigstgeliebter, treubesorgter Vater, Schwiegervater und Grossvater

Gerschlssacrl.

th. Kriegsgericht der 25. Division. An: TienStag ichmittag tagte in der allen Kaß-rne am Braudolatz das Kriegs- cilchl um als Berufungsinstanz gegen den Unteroffizier S ch m irle i den 116ern wegen Nichtbefolgung emes Beiehls zu verhandeln, rtr erste Instanz des Standgerichts halte aus Verurteilung er- aniil Tas Kriegsgericht >var beicht durch Kriegsgerichtsrat Heß, erhandlungsleuer, Äiajor Heuer, Vorsitzender, Hauptmann Bursztini, Hauptmann Bursz und Oberleutnant v. Benz, Ernst, ri'itzer. Tie Anklage vertrat Kricgsgcrichtsrat Lbenauer. Während t(6 Vianövers hörte Leutnant Sachs in Weidenhahn (Westerwald) achts großen Lärm und Gesang. Ter Offizier betrat die Wach- iiide und erfuhr, daß nebenan in einem Raume Soldaten em dcch° clage abhielten. Als er daun die Tür des kleinen Gemaches ^stiele, stieb die Gesellschaft zu den Fenstern hinaus. Ter Borgeietzie u''- vall! Halt, Unteroffizierl Als er von einem anderen Unter- olmier erfahren, daß es Schmu le gewesen, rief der Leutnant: rll Lchmirle! und ließ ihn holen. Schwirle wurde der Wache i beraeben und hat sich in der Wachstilde der Geborsamsverweiger- nlia schuldig gewacht, weshalb er von, Standgericht zu 18 Tagen Äkittelarrest verurteilt wurde. Wegen Nichtbefolgung emes Befehls ibnnbcltc nun das Kriegsgericht. Aus der Beweisauwahwe er- tab "ch daß Schwirle das Rufen jedenfalls überhört hat Ter

SN* fjlt 1(J ül*[3 öQDtlt be m' ® sind annehmbaren $>trbh ^backsrüchte liesertw te betsplelstvrise der Ä6 Kahl« ; « Rlund, während ;\ N mit den Ertt iujtieben sein

Äta$4,t d nod) brummen in Di m der Ausdrusch auch die Treschrnaschi Ete viel länger zu m nicht aus den Sy-j .von seltener -Ällkomwe Mslen vergleicht mit f® dm grüben Forts

I 83 Stimmen wurde d esigen Bürgermeisit

K 161/08. _ [B4^

Donnerstag den 9. Dezcmb. 1909, nackmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Georg Wisiig und Ehefrau geb. Höhnte in Frankfurt a. M. zugc- sckriebenen nachstehend verzeich­neten Parzellen versteigert:

Fl. I Nr. 849' m - 199 qm Grab' garten in der Scbevpeueck

Fl. I Nr. 850*/ij>= 307 qm Hos- reite daselbst

Fl. I Nr. 84$>s/io - 266 qm Hof reite daselbst

Fl. I Nr. 849° w - 118 qm Grab- garten daselbst, identisch mit HotelGroßherzog von

Danksagung.

Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme beim Ab­leben unseres

Herrn Pb. Euler IV.

sagen wir allen unseren innigsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Wintersport.

o Dom oberen Vogelsberg, 17. Nov. Gestern ,gen feyte ein eisiger Nordost ein, der von einem heftigen cncctrcibcn begleitet war. Gegen Mittag steigerte sich der Sturm »rfanmäftifl, so daß an ein Fortkommen auf der Landstraße tticht > beulen ivar. Eine ziemlich hohe Schneedecke bedeckt jetzt d,e ; jhen, so daß bei etwas Frost der .Wintersport" beginnen kann.

w. Bad Nauheim, 17. Nov. Iw TaiwuS sind betracht- che Schnee massen niedergegangen. Hier und da werden ,on einige Spoitsversuche gemacht, aber der Schnee läßt es über -»rsnche nicht hwauskomwen. Ter hiesige Rodelklub ist wieder n die Oeffenllichleil getreten. Mit Hille emes städtischen Zu- wisseS wird die Rodelbahn am Johannisberg ewige Verbesserungen ifahren, die neben einer Verlängerung der Bahn sie wird dm i, über 1000 m lang auch die Gefährlichkeit der Kurven ab- »vächen würden. In dem gestern abend ausgestellten Winter- logramm Hal der Rodelklub je ein Preisfahren für Erwachsene für Kinder in Aussicht genommen. ______________________

K 101/09.

Donnerstag, 30. De-br. 1909, nachm. 3 Ubr, werden tn unserem Amtszimmer die dem Johannes Förtsck bezw. dem Jobs. Förtlck und dessen Ehefrau geb. Sühn zu- geschriebenen, nachstehend ver zeichneten, Parzellen versteigert: Fl.I. Nr. 1158. Hofraum m.Scheuer i. d. Weftsteingasie, bezügl. der nicht verkauften 92 qm. Fl. I. Nr. 1159. Hofreite das., 87 qm. Fl. I. Nr. 1162. Hofreite daselbst, 594 qm.

Fl. I. Nr. 1163. Grabgarten, hinter dem Stoclhaus, 389 qm.

Fl. I. 9tr. 1164. GraSgarten dal, 194 qm.

Fl. I. Nr. UOlVto- Hofrestegrund daselbst, 34 qm.

Fl. L Nr. 116L 128 qm Einfahrt in der Weftsteingasie, hiervon die ideelle Hälfte.

Gießen, den 15. dkovbr. 1909. Großherzoglickes OrrSgericht.

Gros.

- Greifenstein, 17. Nov. Die unter Leitung des siirstlichen Baumeisters Seiler B.aunfels seither betrie- iten Aufräum uttgsarbeiten an unserer Burg, i ine sind für dieses Jahr eingestellt morden Es galt »her, Schuttmassen aus dent Innern der Ruinen zu ent» : Tnen. Die sreigeleglen Mauern geben Zeugnis von der Lftiqcn Stärke unserer Burg feste. Man hat festgestellt. daß : t Feste Greifenstein die stärkste Burganlage in ganz West- -'ittschlcmd gewesen sei. Mit nächstem Frühjahr wird zur Haltung und Sicherung der Mauerreste geschritten. Die 3n dem Grafen Wilhelm in den Jahren 1663 bis 1694 j.i Barockstil erbaute, von dem italienischen Künstler Paerini . wunderschönen Stulkaturarbeiten geschmückte, vielbe-

ri ott. xhie Sck)loßlirche bedarf der Erneuerung nicht.

Dermifcbte».

Die Schneefälle der beiden letzten Tage haben zum Teil große Verkehrsstörungen im Gefolge gehabt. In Berlin sind im Telegraphen betriebe sogar Massen st örungen eingetreten. Sämtliche inländi­schen oberirdischen Verbindungen nach dem Westen und Südwesten sind unterbrochen. Ferner fehlen die Verbindungen nach Belgien, Holland, England, Dänemark, Schweden, Norwegen, Ungarn, Oesterreich, Rumänien, Türkei und die Schweiz. Der Verkehr im Jnlande wird soweit als möglich durch unterirdische Leitungen aufrecht erhalten. Telegrammverzögerungen sind un­vermeidlich. Tie Wiederherstellungsarbeiten sind mit allen verfügbaren Kräften in Angriff genommen worden. Eine ähnliche Nachricht liegt aus Braunschweig vor. Tort ist der große Teil der Fernleitungen gerissen; die Drähte bilden auf den Dächern, Straßen und Chausseen wirre Knäuel. Wann der Betrieb wieder ausgenommen werden kann, ist noch nicht abzusehen. Auch Böhmen wurde von schwerenStürmen,Hagel und Schnee­fällen heim gesucht, die Verspätungen der Eisen­bahnzüge und Störungen im Telegraphenverkehr veran­laßten; auch im Riesengebirge herrschen heftige Stürme.

* Neues von Serenissimus. Serenissimus:Aeh, äh, Kindermann, mal fragen, wann Stadt erbaut wurde." Bürgermeister:Unsere Stadt ist schon im vierzehnten Jahr­hundert angelegt worden." Serenissimus:Aeh, äh, freut mich, daß die Leute so praktisch gewesen sind, uni) direkt an die Eisen­bahnlinie gebaut haben!"

n Sllsj, ? fr. Ä'M

>1 SllSjeiü h*

1 in. 1 *

" 9 Ufa», $ t;S icht c^u9 Don®-,

ei der heutigen Dür zer, des Argermeisi mit 103 Stimmen sehr rege; nur 15 M m Gebrauch gemach!, e Wasserleitung mnschlagt ist, geht t er Leitung ist die Fi ntag den 28. d. M. f :em Nachbardorf ©ebt?

Lrndwirtslf^stliiöc ler mit 75 Säikm itn ifzuMism. Zur Int* sich geworden roäit, sth erfügung. Ter l"u chlechten Witterung halb sehr doch av. Von Jahr zu : an der Lahn flenn erge und bald wird tote", der Nassauer » g leben. Ae diesM Mschd Ter Saue-^ in Aussicht stehende irbft ergab- 2er, U verzeichnen. Stadt Ofsenbachlstw Geldgebern m Berb.n rrifterium noch leinen i he gestellt, ms nur ch Schuldverichreibmi * W 8tg. W*. aus dic,° Dt d - ' L.-SS iriifhieie Weise nwrik J."Ä£

w. SilqM

^rdorbenen er'»»» zu Äarnz- DCir

«60 3? 17. * ®' W3* !t Ursache an

nd l'n° jp

- 5 j

»er ,

K 62/09. re/n

Donnerstag den 30. Tczbr. 1909, nackm. 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Job. Förtsck in Gießen zuae- sckriebenen, nackstebend verzeich­neten, Parzellen versteigert: l/11644/io -= 34 qm Hofreüegrund hinter dem Swckhaus.

1/1158117qrnHofraumm.Scheuer in der Wetzsteinnasse.

1/1162 = 594 qm nosreite daselbu. 1/1159 = 87 qm Hofreite daselbst 1 1163 389 qm Grabgarten hmt. dem Slockhaus.

1/1161 - 128 qm Einfahrt in der Wevstemaasse, hiervon bte ideelle Halste.

Gießen, den 15. Novbr. 1909. Großh. Ortsgericht Gießen.

Gros.

F. Hantel,

Neuen Bäue 7. Telephon 612.1

tung bildete das hauptsächlichste G.'sprächSthema Zwischen den nnzelncn Gruppen. Der Großher^g verabschiedete sich um Vsl Uhr, während die übrigen Teilnehmer noch ein Weilchen beisammen blieben.

Das Fernbleiben der Sozialdemokraten wird in der sozialdemol-ratifä-en Presse damit begründet, daß es ab­zulehnen sei, Gäste eines Ministers ztt sein, der, dem Ver- fassungsgrundsatz entgegen, Sozialdemokraten die Gleichberechtigung versagt, indem er ihnen als Beigeordnete und Bürgermeister die Bestätigung verweigert.

Sitzung der hessischen zweiten Kammer.

R.B. Darmstadt, 18. Nov. Tie 2. Hammer trat heute erst Uli Uhr zusammen und erledigte den Rest der gestrigen Tagesordnung. Trei Anträge des Abg. Baehr und der Antrag der nationalliberalen Fraktion wurden dem Ausschuß überwiesen. Ter Eintrag Ulrich, betr. Auf­rechterhaltung der Ordnung in den Gerichtssälen wird gemäß bem Ausschußantrag an die Regierung verwiesen, tue im Bundesrat eine Aendernng der §5 178, 179, 183 Abs. 2 des Gerichts-Verfa.sungs-Geseyes im Sinne des Ausschusiberich^ les beantragen soll. Der Antrag Ulrich, wegen Emschädi- aung für unschuldig Verur.eilte, für Untersuchungshaft und Verhaftung, wird dem Ausschuß überwiesen. Nächste Sitzung morgen 9 Uhr. Wahlrechtsvorlage.

Eine Rede des bulgarischen Ministerpräsidenten.

Sofia, 17. Nov. Der Mini sterpraf ident hielt in der Sobranje anläßlich der TcbaUc über die Thronrede eine Rede, in der er zunächst eine historische Darstellung der Ver^ Handlungen mit den Kabinetten in Petersburg und Konstanz tinopel über die Anerkennung der Unabhängigkeit Bul­gariens gab. Bulgarien habe politische wirtschaftliche Vorteile errungen, einen Gewinn von über zwei Millionen erzielt und 309 Kilometer Eisenbahnen erworben. Tas Land habe Rußland und seinem Monarchen zu danken für die bei der Regierung der schwierigen aus die Unabhängigkeit bezüglichen Frage gelei­steten Tieuste. Die Unabhängigkeit Bulgariens bilde in dem lausenden Jahre die einzige Errungenschaft zum Vorteil der slawischen Welt. Ucbet die Beziehungen zur Türkei erklärte der Ministerpräsident, daß Bulgarien an dem Wohl' ergehen der in der Türkei ansässigen Volksgenossen ein leb­haftes Interesse habe. Was Serbien betrifft, so ntüifcn die Beziehungen zu diesem aufrichtige fein. Der Ausflug des Königs in das Kapavnitgebirge habe zwar keinen polrttschen Zweck ge­habt, nichtsdestoweniger habe er zur weiteren Verbesserung der serbisch-bulgarischen Beziehungeir dienen können, worin bie_ make­donische Frage einen wunden Punkt bilde. Tie Nationalitäten tn der Türkei müßten nach der Wiederverjungung der Türket bte Freiheit haben, selbst über die Frage ihrer Reltgton und Natto- nalität zu entscheiden, ohne eine Einmischung Serbiens unb Bul^ gattens. In Bezug aus bas Bandenunwesen in Mazedonien be­tonte der Ministerpräsident von neuem, daß die bulgarische Re­gierung hierfür nicht verantwortlich gemacht werben könne, tote dies auch von der Türkei, die am unmittelbarsten dabei inte reffiert sei, anerkannt fei. *

Paris, 17. Nov. Das Befinden Björnstjerne BjörnsonS soll sich merklich gebessert hoben.

Paris, 18 9Lov Im Kvlvnialministerium wurde ein Schriftstück gefunden, das sich aus den Besibstand der Jüset C l i v V c r t o n bezieht und Frankreich bedeutende Rechte darauf einrmrmi.__

Hessen". _

Gießen, den 3. November 1909.

Grohberzogl. Lrtsgericht.

_________I. A.: Steiftet.

R. B. Darmstadt, 18. Nov. Der gestrige parlamen­tarische Abend bei Staatsminister Ewald nahm einen an­geregten Verlaus. Neben den Ministern waren die höheren Beamten der Ministerien unb die Abtcilungsvorsteher zu­gegen. Die Kammerrnitglieber waren fast vollständig er­schienen, nur die Sozialdemokraten fehlten voll­ständig. In zwangloser Gesellschaft unterh'elt man sich bei kaltem Büfett und beliebigen Getränken. Die 70 Gäste waren an kleinere Tische verteilt. Der Großh erzog erschien zur besttmmten Stunde unb nahm an ber Tafel bes Staatsministers Platz, an ber außer den beiden Bize- präsidenlen Tr. Schmitt und K o r e l l die Abgeordneten Dr. Gut fleisch, Reinhardt, D ) a n u, Auer und Pennrich saßen. Später trat der Großher^og zu den

c inzelncn Tischen und unterhielt sich namentiicf) mit den i Aba. Molthan, Horn, Singer, Best, Brentano , , E L _ _ . . _ .

Wolff u. a. Der Antrag der nationallcheralen Fraktion Türk.Tabak- & qgaretten-FabrlkKlos o Erobert Böhme, Dresden, über die Vereinfachung der staatlichen Verwal-I .Lieferant der französischen cabak-fagie._________

5nzial-Bir$t<B-Ge$cliäft Kartoffeln

66S.o feinste Speise =u. salatkartoffeln - w(gelbc Mäuockew

7m Totenfest

empfehle [6306

Waldkränze <lange haltbatt, grüne und prüpar. Kränze, Erika u«w. in reicher Auswahl zu billigen Pretfen.

KNtdhossMctümi (Sari M

Licker Straße 7 gegenüber dem unteren Fned- __________Hofseingang.__________

Morgen Freitag trifft in der Markthalle Jir. 1 eine Sendung Mntcr-Zmcbcln wie Lvinat, Rosenkohl und sonstiges (emüfe.08993

b't li zu < L'l »L.

^'I'chen, M I fc Wiesbaden, 16. Nov. Gestern wurde Dr. meb ^inlunQ »r 7 II lteb Damm hier zu Grabe getragen, ein eifriger Vrr- 5cben6iahr/ fltn' '' Hi älter der Regeneralionsbewegung, der auch in feinen Pin -u,Unb H Triften für diese Bewegung gewirkt hat Dem Begräbnis «4^*» ch----------- "

^ix? L bcn,° löt -r:ent§ m Gießen bei, tn d ° y bkim eoIjmaJ B [ Irenen als Offiziere stehen.

hoffen! ---------