Der Vorstand.
V16/l)
BW
Der Vorsitzende des Bundes der H. Daniel, wird einen Vortrag ist eine Organisation der deutschen — Der Forstwart Jochem fing
Kleine Tagcschronik.
Ter Rosenheimer Schnellzug stieß vor G r oß-K a ro l i n en f e l b nut einem Güterznge zusammen, wobei die Maschine des Schnellzuges entgleiste und'zerstört wurde. 7 Wagen des Güterzuges winden zertrümmert. Ein Reisender wurde auf das Feld geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Eine Anzahl wertere Dietzende erlitten teils schwere, teils leichtere Verletzungen.
Ter Lbeischlotzhauptmann Q s s e n s a u d t von Berckholtz wurde gestern während des poiballes in Karlsruhe vonr Schlage getroffen und war sofort t o t.
Die österreichische Regierung unterbreitete gestern dem A b g e o r d n e t e n h a u s e eine Vorlage über die Errichtung einer selbständigen rechts- und staatswissenschastlichen Fakultä
GsrieL-tsdaat.
Erfurt, 20. Jan. Wegen Ermordung der Mathilde Groß in Oberdorla, die sich in anderen Untffrlnbeii befand, verurteilte das hiesige Schwurgericht den 13 jährigen Steiirmetzlehrling Adam Karmrodt zum Tode und den 17fahrigen Martin Richter zu 12 Jahren Gefängnis. ' . ..
Dresden, 20. Jan. Der Maler Braune, der seine Geliebte Golditz mit deren Einwilligung erschoß und sich selber vier Kugeln beibrachte, wurde zu fünf Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurteilt.
Neue Eltzbebm.
Gestern ereigneten sich in Messina wiebec zwei Erd - flöße, von denen der zweite sehr stark war und 10 All- nuten dauerte. Nachdem jetzt Bauholz angekommen ist, wird die Errichtung der Baracken eifrig fortgesetzt. Im Hafenteil der Stadt wütet daZ Feuer in den stehengebliebenen Häusern fort.
Vorgestern hat sich in Smyrna und anderen Orten der klemasiatischen Küste ein heftiges Erdbeben ereignet. Während in Smyrna kein Schaden angerichtet wurde, sind inMenemen sechs Häuser zerstört und in Fotschatin zwölf Personen getötet und mehrere verletzt.
mit italienischer D o r t r a g S f p r a ch e in Wien. Bei den Prü'ungen ist die vollkommene Kenntnis der deutschen Sprache Bedingung.
Vor dem Marinegericht in P e t e r s b u r g begann gestern der Prozeß gegen den verabschiedeten Admiral Alexejew, wegen Verleumdung und Bestechlichkeit.
In Petersburg sind 37 Personen an der Ebolera erkrankt und sechs gestorben. Im ganzen liegen gegenwärtig 310 Personen darnieder.
D i e englische M i l i t ä r s l u g m a s ch i n e, die gestern ihre Versuche wieder aiünahm, stürzte aus die Erde und wurde leilweise zertrümmert. Tie Insassen kamen mit dem bloßen Schrecken und einigen üautabschür'imgen davon.
Gestern brach auf den in Bau begriffenen Wasserwerken von E h i c a g o , die anderthalb Meilen von der Stadt entfernt im Michigan-See liegen, Feuer aus. 26 verletzte Arbeiter wurden von einem Schleppdampfer ausgenommen. 20 Leichen sind bis jetzt geborgen worden. Der unter der Sohle des Sees befindliche Tunnelbau wurde durch eine infolge des Brandes erfolgte Sprenge viilver-Erplofion schwer beschädigt. ____________________________
ist durch die Verstellung des „Kaffee Lag" coffemftei, ausgefüllt. Wer bisher mit Rücksicht auf seine Nerven oder sein Lerz keinen Kaffee trinken durfte, mußte auf den liebgewordenen Genuß ver- zichten oder mit einem ihm selten mundenden Surrogat, wie z. V. Malzkafsee, vorlieb nehmen. „Kaffee Lag" coffemftei, (Schutz, marke Rettungsring) ist frei von jeder schädlichen Wirkung und wird daher von jedermann verttagen.
C, ille Zigarren gestohlen. Die Zigarren tragen die Marke .Neue Ernte *.
- Ein Zeichen der Zeit. Wie schlecht die gegen- oadigen Zeiten sind, beweist am besten ein Vorfall in st ommelHausen bei Altenstadt. Die dortige Gemeinde |Q gte bisher 1,30 Mk. für das Kleinmachen eines Meters Wj. Bei dem Arbeitsmangel in diesem Jahre unterboten
die Holzmacher so stark, daß die Arbeit für 19 Pf. ver» irben wurde. Bei dieser Bezahlung kann ein Holzmacher : d'bft bei der fleißigsten Arbeit täglich nur etwa 40 Pf. ver-- |)iimcn. „
♦* Humor bei Gericht. Im Verlauf etncy Ter- 1 kmns in einer streitigen Forderungsrlage an einem ober- hstzsischen Amtsgericht schlägt der Amtsrichter einen Ver- nlleid) vor und als Zahlungstermin den kommenden Gallus- t-g (16. Oktober). Der Kläger meinte, der Gegner werde, taotz der langen Frist, den Termin doch nicht einhalten, lorauf der Beklagte eifrig replizierte: „Uff dem Herr Amtsrichter sein Ehrenwort, am Gallmärt (Grünberger Gallus- markt) kriegst Du Dein Geld."
•• Der Frankfurter Gesangs-Wettstreit findet In-ach einer Mitteilung der .Sudwcsld. Korresp.^ bestimmt in bitc Zeit zwischen dem 2 0. und 3 0. Mai d. IS. statt.
r. Ruttershausen. 20. Ian. Unser Turnverein Wh.ielt am Sonntag in seinem Stammlokal, Gastwirtschaft Geißler, seine Generalversammlung unter reger Beteiligung ab. AtS Vorsitzender wurde G. Schieferstein, Schriftführer H. Schwarz III., Kassierer F. Schwarz wieder- , u nb F. Zecher als Turnwart neugewählt. Der Verein, der dum Lahn-Tünsberg-Turnbund angehört, steht bis heute nach
31. ds. Mts. um 1 Uhr Strebclmg hier geplant. Viehhändler Deutschlands, halten über: „Wekhalb
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 21. Jan. (Telegr. Orig. - Bericht des „Gieß. l)lnz.".) Amtliche Jiorierungen der heutigen ViebMarktpreise. Zum Verkaufe ftanbeu: 49 Ochsen, 0 aus Oesterreich, 6 Bullen, 0 aus Oesterreich, 79 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 162 Kalber, 288 Schafe und Hammel, 860 Schweine, 3 Ziegen, 0 Ziegenlämmer. 00 Schastämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 74-78 Mk., 2. Qualität 68—70 Mk., 3. Qualität 08—60 Mk.; Bullen: 1. Qual. 64—6'1, 2. Qual. 60—62; Rübe 1. Qualität 68-70 Mk., 2. Qual. 58—60 Mk., 3. Qual. 4G—48 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 90 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 53—57 Pfg., 2. Qualität 75-84 Pfg., Lebendgewicht 4o-50 Pfg., Schlachtgeiv. 66-60Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachlgew. 70 bis 00 Pfg., 2. Qual. 56—58 Pfg. Schweine: 1. Qual. 71—72 Pf., Lebendgewicht 56-56,5 Pf., 2. Qual. 70-00 Pf., Lebendgewicht 50,0-55,5 Pfg., 3. Qual. 63—68 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig. Ueberstand gering.
von Viehhändlern aus Oberhessen ist auf Sonntag den ' im Bergwirtshaus bei Gastwirt
Viehhändler notwendig?
h.mte in der Nähe der Stadt einen prachtvollen Edel- luiarbec. Der Pelz des Tieres soll einen Werk von zirka
Iritg" — künftig angrenze.
Grebenhain, 19. Jan. Heute verunglückte b tr Metzgermeister Andreas Weitzel beim Abschlachten einer Kuh. Beim AuShauen des Fleisches glitt ihm das Messer (d, wobei eS m den linken Arm fuhr und ihm die Pul§- c der durchschnitt. Es war einem Arzt nicht möglich, die Behandlung vorzunchmen und ein zweiter Arzt mußte des- h alb hinzugezogen werden.
—r. Gedern, 20. Jan. Eine Versa m mlun g
N Marburg, 20. Jan. Der im vorigen Jahre unter dem Vorsitze des Landrats Geh. Reg.-Rat v. Regelem gegründete Kreis-Ziege nznchtver ein zählt jetzt in 6 Ortsgruppen rund 260 Muglicder.
LSarLvsrßiLäts-NachrLchten.
'S. Darmft adt, 20. Jan. Die Freie StudenteN- schaft der Tcchniscljen Hochschule beschloß tu einer von ettöu 200 Personen be,uchte2i Bersamiiüung als freie Organisation weiter bestehen zu wollen. Die Organisation soll den Namen Freie Studentenschaft führen. _ _
— D-cutsche Gelehrte in Kairo. Der als Prowpor her Parasitologie an der of Medieine zu Kairo (Aegypten) seit Jahren iuirEenbe a. o. Professor dec Zoologie an der Universität Leipzig Dr. Phil. Llrchur Looft ist auf sein Ansuchen vvm sächsischen Kultusministerium aus dem Verbände der Leipziger Universität entlassen worden. Pros. Looft gilt als einer der ersten Kenner und Erforscher der Parasit. Würmer. An der School of Medieine, die 183 < gegründet und 1899 reorganisiert wurde, wirkt noch ein zweiter deutscher Gelehrter, Prof. Tr. mrd. Heinrich Bitter, Vertreter der Bakteriologie. Tr. Bitter fand 1894 die Plasmodien des biliösen Typhoids. •
40 Mk. haben.
= Schlitz, 20. Jan. Am 19. Januar hat in nuferer Stadt das stenographische Einignngssystem Stolze- Zchreh seinen Einzug gehalten. Durch Pfarrer Boeüner Mrd Kreisstraßemneister Roth wurde ein Verein mit vor- eerst 8 -Mitgliedern ins Leben gerufen. Ein Unterrichtskursus uni ter Leitung des Herrn Göbel wird in den nächsten Tagen mit etwa 12 Teilnehmern beginnen.
R B. Darmstadt, 20. Jan. Der Finauzaus- s'ch u ß der zweiten Ka m m e r beschäftigte sich in seiner heutigen gemeinschaftlichen Beratung mit den Vertretern ter Regierung, die durch Staatsminister Dr. Ewald, FinanAminister Dr. Gnauth, Minister des Innern Dr. Wraun, Geh. Staatsrat Krug v. Nidda, Geh. Räte Dr. tliifenhuth, Weber, Best und Tr. Becker vertreten iiiar, mit den Kapiteln: Weinbaudomäne und Staatseisenbahnen (Berichterstatter Abg. Molthan) und Lotterie, direkte Steuern und Regalien, Landstände und folgende Kapitel bis Oberrechnnngstammer (Berichterstatter Abg. Reinhart). Sowohl bei Kapitel Direkte Steuern, wie bei mehreren anderen Etatspositionen kam es zwischen den Regierungs- üertretern und den Ausschußmitgliedern zu längeren, leb- Saften Erörterungen, die sich bis nachmittags halb 3 Uhr ausdehnten. Morgen vormittag wird fick) der Finanzausschuß mit der Beütruug des landw. Etats beschäftigen.
Z. Dorlar, 19. Jan. Die Arbeiten au der Straß e n - Zerlegung Garbenheim — Dutenhofen nehmen guten Fortgang; erschwert werden sie sehr durch die erforderlichen
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Wochenblatt. Schneider . ^'Lnbregt. Lroßherzogi! Genehmigung seines Abschieds, " M Tisp. gestellt und beim i-lksofsizier ernannt. - it 'm Landiv.-Train 2. Aus, :fi. Train-Pat. Nr. 18, M ~ »• Bischofsshaujcn, o;5 (’ilQinj), zu den Res.- (3. Großh. Hcss.s PS» imJ"f.'Regt. Saijei
Turuverern.
Eigene Turnhalle: Steinstraße 3.
TurftgsSsn ffus» 6309a
DienStag: Riegenturnen mrd Altersriege 8-10 Uhr.
Mittwoch: Fechten 8V3—10 Uhr.
Donncrotag: Damenturnen 8—10 Uhr.
Freitag: Riegenmrnen 8—10 Uhr.
Die Uebungsabende des SängcrchorS finben Mittwoch abends von 9—10 Uhr tu der Restauration Wigcmdt statt. Die Monatö- Versammlungen ufm. werben öffentlich bekannt gegeben.
Interessenten werben gebeten, sich an ben Turnabenben an den Turnwart behufs näherer Auskunft zu wenden.
1 i/.jähriger Tätigkeit schuldenfrei da.
= Alsfeld, 20. Jam Tie Stadt Alsfeld besitzt an eigener ;iFammenhängnWer Waldfläche von Bedeutung eigentlich nur die T'üminling mit 169 487 qm ober ruttb 678/io ^Rorgen, sie ist aber |1 öateiligt an dem sogenannten gemeinschaftlichen Äomberg und v xrr mit einem Drittel. Dieser gemeinschaftliche Homberg um- smtzt rund 166ö Morgen. G- entsteht nun die Frage, ob es nicht W ccitsam erscheint, die Gemcinschast auf-uheben und eine Trennung H b*5 Besitzes vvrsunehmen. Dafür würde sprechen das größere (Luteresse, das die Stadt Alsfeld einem alleinigen Besitz entgegen» ■r ingt, die Jagdberechtigung, welche für die 555 qm grobe Fläche bKT Stadt allein zufiele, die größere Neigung, einen allciniaen '^aldbesitz von 600 Morgen durch gelegenllicheu Zukauf und Lluf- i iflung angrenzender Grundstücke zu vergrößern, den nettabzu- sriätzenden Wald als uneiugeschränltes Ocheki bei der Berechnung b»ea Bermögensoeftandes der Stadt als aktiv einstellen zu können, rib die einfachere Verrecksttung von Einnahmen und Ausgaben. Tagegen würde nichts sprechen, denn die Verwaltung würde nach toie vor von den staatlichen Fvrstöehörden ausgeübt und eine Verteuerung nicht erfahren. Aus diesen Gründen beantragten emtige Mitglieder des Gemeinderats, bei Grofth. Ministerium den Antrag auf Trennung des gemeinsamen Waldbesitzes „Homberg" z» steilen und den Wunsch anszusprechen, daß der Anteil, der b er Stadt Alsfeld zufällt, an den jetzigen Stadtwald — „Dstmm-
vielen Sprengarbeiten. Gilt c5 doch, ungeheure FelSmasien i aus dem Wege zu schaffen. Viele Arbeiter aus der Um» ! gegend finden auf diese Weise eine lohnende Winterbeschästigung Aller Voraussicht nach wird die Vollendung der Arbeit bis 1 zum Frühjahr kaum möglich sein.
[] Marburg, 20. Jan. Die Einwohnerzahl unserer Stadt beträgt nach der neuesten Zählung 21007 gegen 20 541 im Jahre 1907. — Der langjährige Vorsitzende der hiesigen Ortsgruppe deS Allgemeinen deutschen Schul- Vereins zur Erhaltung des Deutschtums im Auslande, Geh Rat Prof. Dr. Theobald Fischer, wurde gelegentlich des gestrigen ^deutschen Abends^ zum Ehrenmitgliede ernannt.
X. Joanau, 20. Jan. Nach einer Zeitungsmeldung hat die Z e p p e l i n - F a h r z e u g - G e s e l l s ch a f t in Friedrichshafen den von ihr lange gehegten Plan, sich von dem Betrieb mit Wasserstosflaschen unabhängig zu machen, nunmehr in bte Tat umgesetzt und in Hanau eine W a s s er stos f g a s a n l a g e und einen Gasometer von 20000 Kubikmeter Inhalt bestelle Die,e Nocksticht wird jedoch insofern unrichtig sein, als die Beltellung nicht in Hanau, sondern in Frankfurt a. M. bei der Dellwik u. Fleischer-Wassergas-Gesellschaft m. b. H. erfolgte. Diese Gesellschaft unterhält in Hanau nut; eine Versuchsanstalt |ür die Gewinnung von Wasserstossgas, die mit Genehmigung der städtischen Körperschaften an das städftsckw Gaswerk angegliedert ist. Bei der Wasserstofsgasanlage wird nach einem neuen chemisäien Verfahren Luftgas über Eisenerz, das in Retorten zum Glühen gebracht wird, geleitet, wodurch chemischreines Wasserstofigas gewonnen wird. Durch die Neueinrichtung wird bte Zeppelin- Fahrzeug-Gesellschaft in der Lage sein, das Gas für ihre Lmt- schiffe künftig am Platze selbst herzustellen, und zwar zu wesentlich geringerem Preise als bisher.
w. Königstein i. T., 20. Jan. Die Voruntersuchung in der Mordsache Thamer hat heute nachmittag ihren Abschluß gefunden. Der Eisenbahnhilrs-erheber Johann Burkhardt und sein 17 jähriger Sohn Philipp, obwol/l ersterer noch leugnet, sind des Voordes überführt. Der Solm gibt zu, dem Vater Waffen u. Munition beschafft zu haben u. die Ehefrau gestand, daß ilw Mann am Mordtage früh um 7 Uhr die Wohnung tn Nreder- Höchstadt verlassen hat. Ter 19jährige Sohn Georg soll Mit- wisser fein, wird aber mit der Tat nicht in Zusammenhang gebracht ; er und seine öiutter bleiben auf freiem Fuß, wahrend Burkhardt senior und sein Sohn Philipp gegen Abend nach Wiesbaden transportiert wurden. .Auch der Staatsanwalt Eich ist dorthin zurückgekehrt.
Handel.
— Zweifelhafte Firmen im Ausland. Tie Berliner Handelslamm er warnt vor folgenden ausländischen Firmen: in Paris: Union Parisienne d'Artistes Portraitistes, früher Rue Boulard 29, jetzt Rue de Loing 8, Direktor E. Altmeher; Anfertigung von vergrößerten Porträts nach Photographie. Die Firma erbietet sich zu kostenloser Anfertigung von Vergrötzerungen nach einer Photographie und verlangt, sobald sie die Photographie erhalten hat, unter der falschen Angabe, daß die Vergrößerung schon fertig, und sehr gut ausgefallen sei, für angebliche Ver- packungs-, Fracht- und Zollkosten einen Betrag, der die wirklichen Stuften dieser Art und den Wert der Vergrößerung übersteigt.
Bremen, 20. Jan. Tie neue 4proz. bremische Staatsanleihe in Höhe von 30 Mill. M. wurde durch ein Konsortium unter Führung der Königlichen Preußischen Seehandlung zuw Kurse von 100.91 Proz. übernommen.
Gießener Wetterdienst.
Yoi-ansjichtliche WLttcrnng für Heffen am Freitag beit 22. Januar: Meist trüb. Vielwch geringer Schnee. Temperatur wie heute. Schwache nördliche Winde.
OrvgsnaL-Drahtmeldungen.
Berlin, 21. Jan. Reichstagsabgcorbncter Graf von Hompesch ist heute gestorben.
Wien, 21. Jan. Ter d entsch-tschech ische 'Sprach e n st r e i t bei tter Poswerwaltimg in Böhmen hat seinen Kernpunkt darin, daß die deutschen /Abgeordneten darauf bestehens aß bei dem Postamt Prag die inn erc d en ts ch e Dienstfprache in vollem llmsange zur Anwendung kommt. Mit BeMg auf die anarchistischen Zustände, die sich in der Prager Poftverwaltng in der letzten Zeit entwickelt haben, brachte gestern der doutsch^iationale Abgeordnete Stransly eine Jnterpellalion int Reichstage ein, worin darauf hingewiesen wird, daß die österreichisa)e Beamtenschaft, früher ein Muster treuer Pflichterfüllung, durch die tschechische Parteiorganisation L-u Anarchie und Meuterei verleitet worden sei und daß sich dadurch bei der Prager Postdirellion Zustände herausgebildet haben, die in keinem anderen Staate Europas möglich wären. Der Abgeordnete Kindermann erklärte, daß unter diesen Ilm- ständen teilt deutscher Abgeordneter an der deutsch- tschechischen Ausgleichs-Enquete teilnehmen könne. Auch ihre Teilnahme an der Sprachen-Enquete müßten alle deutschen Parteigruppen ablehnen.
Belgrad, 21. Jan. In der gestrigen Konferenz des Ministers des Aeußern, Ak ilo w awo wi t sch mft den Parteiführern erklärte der Minister, daß die ferbifefc Regierung sich infolge der zwischen der Türkei und Oesterrcick)-llngarn erfolgten Verständigung! genötigt sehe, ihren bisher in der bosnischen Frage eingc- iioniniencn. Standpunkt zu ändern.
Belgrad, 21. Jan. Dem Blatt „Zworn' zufolgel wurden in der Staatskasie in der letzten Zeit mehrere Millionen Dinars unterschlagen und zwar seien die bei Avancements erhobenen Gebühren'in die Staatskasse nicht abgcsührt, sondern von einigen Beamten eingesteckt worden.
Paris, 21. Jan. Echo de Paris meldet ans Bern: Der! schweizerische Bundesrat hat den Wortlaut der Antwortnote aus die letzte deutsch Note fertiggestelll. Der Bundesrat widerlegt darin die deutschen Anfchuldigung»m. Was die S ch i e b & frage betrifft, sei der Bundesrat der Ansicht, datz vor allem die Frage erledigt werden, müsse, ob die Vorteile, die TeutschlanL den deutschen Mühlenbesitzern zuerkannt hat, eine .ExportpräM oarstelle ober nicht.
BRAUBACH &FISGEBRW.Chent Waschanstalt
Größtes Geschäft dieser Branche im Grossherzogtum Hessen.
Gegründet 1848. Ueber 30 Jahre am hiesigen Platze. [251 Flirberei u. Itclnllgung f. Hcrr.-Ueberzieher, Damenmäntel etc. Eigene Lüden: Scltersweg 79a, Tel. 627. Neuenweg 4, TeL 553.
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116, der Abschied ut dei ahioen Heere bewilligt. -
Hein) des Lrib-Lrag.-Regk Adichied bewilligt.
’ tn. M Tarmstäbter so« c ist ieü einiger Züt ein Konen vorläufigen Abi^uß mü Den -aiteivorstandrs gefunden bilöetc te Streit Mchrn Re- 5ie.n: unijtat sind zugleich M und hallen bisher das Heft it flc mente sind nun die Radikale?.
ovckämia Erfolg gehabt. Rainen dic Mifiowikn Tc. Davie in T«mnM btt MikaliÄW et :-jgrranuneii. Ten äuftrec tiger MM den W • ÄeckmauWlM^E : erhoben wurde. - tiTev audeskvmifteder WM :‘iabt »u UM Mw'
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