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Nr. 221
Zweites Blatt
eptember 1909
Dienstag 21
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Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
General-Anzeiger für Gberhessen
159. Jahrgang
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität- - Buch- und Steindruckerei. 9L Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^öl. Redaktion: ^^112. Tel.-2ldru AnzxigerGleßen.
Die „Gießener Familienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich zweimal.
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hier und tur-
Deifall lohnte die Lehrer, die neu Halle bis nach 1 Uhr gewährt Hönes Bild und ein gutes Stück
amen Mittagessens, das nochmals
Material für >
Ter Zweiten hessjs ihre Sitzungen beguutcr. unb Vorstellungen znge betr. die Land st än Richtervereins cü den Artikel 15 richtet, „Mitglieder der T können nicht zu Abge werden.
Amtsrichter und Kreisräte, Kreisamtt Kreisschulinspektoren, zeikommissäre, Bauiirl männer, Bezirkskassie stellen, Obersteueriusp Beamten umergebenei Staatskasse empfanget zum größten Teil zu
Vie Erhöhung des Keid}sbantöistonts.
Man schreibt uns:
BekanntUck versteht man unter Diskont denjenigen Abzug, der seitens einer Bank gemacht wird, wenn sie einen noch nicht verfallenen Wechsel ankauft. Er wird in 'Prozenten bercdjuct und zwar dergestalt, daß die Zinsen für den Nennwert des Wechsels im voraus entrichtet rtvröcn. Wenn also z. B. cm in drei Monaten fälliger Wechsel aus 500 Mark zu 4 Prozent diskontiert wird, so erhält der Wechselinhaber von der dtskmtieren- dcn Bank nur 495 Mark; es werden ihm eben die Zinsen für drei Monate abgezogen. Ter Vorteil, den er hierbei hat, liegt darin, daß er drei Monate srül>er, wenn mich weniger Geld erhält, das er im Betriebe seines Geschäfts mifcbringenb verwenden kann, während die Bank eben den Tiskontgennnn hat, den sie je nach Ueberslus; oder Mangel an Bargeld niedriger oder höher ansetzt. Gan- ähnlich steht es.mit dem Lombarddistont, also den Zinsen, die für die Beleihung von Effekten (Wertpapieren) und Waren seitens der Bant im voraus erhoben werden. Auch seine Höhe richtet sich nach der Nachfrage nach Bargeld, ist aber stets um ernen Prozent hoher als der Wechseldiskont. hiernach ist es klar, daß der Diskont in Zeiten hochgehender Konjmtltur, wenn von allen Seiten Ansprüche an die Banken herantrelen und die Goldvorräte aufgebracht werden, höher sein muß, als in normalen Zeiten oder gar in Zeiten des wirtsUZaftlichen Niederganges. Ze nachdem die wirtschaftliche Stonjunftur schlvankt, schwankt auch die Hohe des Diskonts.
Zn dem Zähren 1901—1907 war von einem Schwanken der wirtschaftlichen Konjunktur in 'Deutschland nichts zu spüren. Vielmehr befanden wir uns damals in einem ständigen wirtschaftlichen Aufschwünge, der es mit sich brachte, daß der Diskont stieg, währeiid der Zinsfuß der Staatspapiere, der in normalen Zeiten Höher sein muß als der Wechseldiskont, fortgesetzt sank. Die Ansprüche aber, die einmal der heimische Markt, dann aber auch die ameri- tanifche Krise im Zahre 1907 an die Reichs bank, die man nicht mit Unrecht den Regulator des geschäftlichen Lebens nennt, stellten, veranlaßten diese, um das Gold am heimischen Markte zu hallen, den Diskont am 18. Dezember 1907 auf die erstaunliche Höhe von 7 Prozent und am 8. Mvember 190« sogar auf Prozent zu jötzen. Seitdem ist, je mehr fich die Vereinigten Staaten von den finanziellen Schlägen erholten, und je mehr die deutsche Zndustrie auf die in den Zähren der Hochkonjunktur erfolgte Ueberprodutlion durch Elnschraiitung ihrer Betriebe Rücksicht nahm, der Diskont andauernd gefallen. Zwar hielt er sich im Jahre 1908 noch auf der Höhe von 5^z Prvzeiit, doch wurde schon in diesem Jahre die normale Höhe von 31/? Prozent für Wechseldiskont und von 4',2 Prozent für Lombarddistont erreicht.
Dies ist natürlich ein Zeichen dafür, daß die wirtschaftliche Koniuiiktur eine relativ weniger günstige i|t. Immerhin ermöglichte es dieser billige Zinsfuß dem Hairdel und der Industrie, allnrählich ihre Vorkehrungen für eine Haussebewegung zu treffen, ohne daß eine solche, wenn sie sich nur in den durch die Vcr- Ijiltnine gebotenen Grenzen hielt, zu wirtschaftlichen Besorgnissen Anlaß gegeben haben würde. Leider aber hat die Berliner Börse die Zeichen der Zeit, die noch immer unter einem gewissen wirtschaftlichen Truck steht, nicht zu deuten verstanden. Es machte fid) dort ein .vaufietüuniel leitens des Künoenpublikums geltend, in dem die Warnungen der berufsmäßigen Baniwelt üoechört . n/urben, und der hauptsächlich feinen Gruno hat in den von Berlin ans versandten Animierbriesen höchst fragwürdiger Banklnslirute. So steht die jetzige Haussebeweching der Börje aui sehr schwankendem Boden, )ie i|t üt nichts gerechtfertigt durch die Ge>anulage des wirtschaftlichen Lebens, das, wenn sich auch hier und da eine gewisse Befiernng konstatieren läßt, von einem Aufschwünge nod) weit entfernt ist.
Um diesen Auswüchsen der privaten Spekulation an der Börse zu begegnen und iljnen eine Warirnng zu erteilen, trat am 17. ds. Nits, der Zenrralausschuß der fJieia)5bant zusammen und beriet über eine Erhöhung des Reichslxmkdistonts, — der Privatdiskont zeigte schon während deS ganzen September eine steigende Dendenz. rag Lid) war nur, oo eine Erhöhung des Reichsbankdiskonts um *2 Pwzent, also auf 4 Prozent ober um 1 Prozent, also auf 41 _■ Prozent vorgenommen werden- würde, um einen loeitcien Abslutz der Goldvorräte zu verhüten. Der Zentral- ausjchuß hat sich ijeutc für das erstere, alio für eine Erhöhung auf 4 Prozent entschieden. An dieser Erhöhung ist diesmal das Ausland nickst schuld. Es handelt sich dabei in erster Linie um eine der Börsenspekulation zu erteilende Warnung, und bann will die Reichsbanl anscheinend auch verhindern, daß sie zum Lktober- termin, speziell aus Lombardkonto, allzusehr in Anspruch genommen wird.
Aber eS sind nicht diese beiden Gründe allein, die die Reichs- banl jetzt zu einer Distonterhöhung nötigten. Vielmehr spielt dabei der Beoarf der Reichssinanzverwalmng oie Hauptrolle. Zeigt es sich doch immer mehr, daß die letzte Reichsanleche nur den dringendsten Bedürfnissen des Reiches hat abhelfen tonnen und zumeist zur Tilgung alter Schulden verwendet werden mußte. So hat das Reich zwar von seiner 500 Millionenschuld bei der Reichsbank einen großen Teil tilgen können, es muß aber, um bei dem fortdauernden ungünstigen Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben auch nur die laufenden Erfordernisse zu bestreiten, jetzt wieder eine große Anzahl von Reuchsschatzfchetnen bei der Reichsbank diskontieren. Die Reichsbank ist gemäß ihres Statuts gehalten, bent Reiche Geld zu seinen laufenden Ausgaben vorzuschießcn undd sucht daher durch die jetzige Erhöhung des Diskonts ihre Goldvvrräte für die erneuten Bedürfnisse des Reiches yt reservieren.
Dieses ist das wick bei der jetzigen Tiskon erster Linie andere Ar wieder dem Reichssck)w unter die Arme zu gre Handel und die deutsch Rücksicht auf die Fütai jetzige Diskonterhöhung und gerechtfertigten Bk .Kredit erjchlverl und v schlecht. Die gesckwbigte Höhung des Rcichsbanki gleiten.
nnfreutbe zusammenführte, wurden die en erledigt. Daraus sei hervorgehoben, .war Imgiam, aber stetig steigt und ibschlieit. Zn d-m 1910 in Darmstadt
Abgeordneten gewählt werden. Dasselbe gilt von denjenigen Beamten, aus die in der Folge die Amrsverrichtungen der vor- bezeichneten Beamten übertragen werden sollten "
Ter Richterverein bat.hauptsächlich folgende Einwendungen: Die Befürchtung, baß einmal ein Beamter gewählt lverden könne, der es der Regierung gegenüber an der nötigen Unabhängigkeit fehlen laste, darf nie unb nimmer dazu führen, gan’C Beamtenkategorien von der Wählbarkeit miszuschlwßen u. ) sie dadurch eines wichtigen staatsbürgerlichen Ehrenrechts zu berauben und zu Bürgern zweiter Klasse herabzudrücken. Tie AuftechterHaltung des Art. 15 Abs. 2 kommt aber, was die Amtsrichter anlangt, einem Ausschluß von der Wählbarkeit fast vollständig gleich.
Gerade von dem Richter wird ja immer eine ganz besondere Zurückhaltung in der politstckten Tätigkeit gefordert, und es wird von ihm, ob mit Recht, mag hier uncrörtiert bleiben, verlangt, daß er sich namentlich jeder politischen Agi tation enthält. Diese Zurückhaltung in politisckstn Dingen Hal es aber unbedingt zur Folge, daß ein Amtsrichter außerhalb seines AmtsdezirtS, wo ihn die Wähler weder persönlich noch auch auf Grund politischer Betätigung kennen, niemals Aussicht hat, zuin Abgeordneten gewählt zu werden, obwohl er sich vielleicht hervorragend dafür eignet. Nimmt man ihm auch noch das Reckst der Wählbarkeit im eigenen Bezirk, so ist er tatsächlich von der Wählbarkeit so gut wie ausgeschlossen.
Ter Arbeiter-Radfahrerbund begründet ausführlich eine Eingabe, in der gebeten wird, die Stempelsteuer für Fahrräder auszuheben oder aber eine Befreiung von dieser Steuer für alle Radfahrer eintreten zu lassen, die ein Einkommen von weniger als 2000 Mark versteuern.
Ter Vorstand des Hessischen Landes-Lehrerver- eins ersucht um Ausbesserung der Bezüge der Lehrer- pensionäre, mbem er u. a. ausführt.
Zur Begründung dieser Bitte fei neben der Steigerung der Ausgaben für die Lebenshaltung noch das Folgende angegeben. Bis 1890 betrug der Höchstgehalt der hessischen Bolksschul- lehrer mit Ausnahme derjenigen in den größeren Städten 1300 Mark. Dieser stieg auf 1600, dann auf 2000, auf 2800 und 1907 auf 3000 Mark. An Wohnungsvergütung tarn erst vom Fahre 1896 ab bei Pensionierungen ein Betrag von 200 s.Viart in Anrechnung; seit dem 1. April 1907 ist dieser Satz auf 400 Mark erhöht. Seit dem Jahre 1899 wird allen Lehrerpenswnären, die vor dem 1. April 1896 in Ruhestand getreten sind, auch der Prozentberrag ihrer Pension von 200 Mark, die für den Genuß der Dienstwohnung oder die dafür gewährte Mtctcnlschädtgung bei Pensionierung von diesem Zeit- punlt ab in Ansatz kommen, gewahrt. Seit dieser Zeit ist ihnen jedoch eine Erhöhung ihres Ruhegehaltes in Form von gesetzlichen Zulagen nicht geworden, trotzdem seit dem 1. April 190/ bei Pensionierungen von Vollsschuklehrern die freie Dienstwohnung mit dem Betrage von 400 Mark in Ansatz kommt. Tieselbeit Billrgkeitsgründe, die 1899 eine nachträgliche Bewilligung herberführten, lassen fid) jetzt wieder ins Feld führen, und wir ersuchen deshalb hohe Zweite Kammer der Landslände: sie ntoge veranlaßen, daß allen Lehrerpenjwnären, die vor dem 1. April 1907 in Ruhestand getreten sind, künftig der entsprechende Teilbetrag von 400 Mark für Dienstwohnung als Pension gemährt werde.
Hauptversammlung des hessischen Lehrerturnvereinr.
w. Groß-Gerau, 20. Sept.
Am 18. ds. Mts. fand hier die Hauptversammlung des „Hessischen Lehrerturnoereins" statt. Am Abend vorher hatte man pch in der neuen prächtigen Turnhalle des dortigen Turnvereins zu einem stark besuchten Kommers zusammengefunden. Kretsrat Dr. W a 11 a u begrüßte die Erschienenen im Namen der Behörde, Lehrer Acker-Trebur im Namen des Bezirls- lehrerturnvereins Groß-Gerau. Bürgermeister Arnold htctz die fremden Gäste herzlich avillkommcu. Der Vorsitzende des Groß- Gerauer Turnveretns, Kanzleirat Herbert, erklärte, daß der Turnverein recht gerne seine Halle dem Hess. Lchrerturnveretn zu ferner Tagung überlasse unb wünschte den Vorführungen und Verhandlungen besten Verlauf. Turninspektor Schmuck-Darmstadt setzte noch einmal Zweck und Ziel des Lehrerturnvereins auseinander. Die Mitglieder sollten aus dem Jungbrunnen der deutschen Turnerschaft immer wieder neue Ziele, neue Anregung erhalten; sie sollten aus diesem Gesundbrunnen Brauchbares für die Schule schöpfen, denn der deutschen Turnerschaft verdanke man die Einführung des Turnens in die Schule, defanders unfern hessischen Landsleuten Spieß und Maul. Es würde heute schon viel geleistet im hessischen Schulturnen, und das sei wohl der freiwilligen Hingabe und -Arbeit der Mitglieder zuzuschreiben. Er schloß mit einem „Gut Heil" auf den Hess. Lehrerturnverein. Lehrer Wolf-Bersrod gedachte der Heimat- und Vaterlandsliebe der deutschen Turner, erinnerte an die Teutoburger Schlacht vor 1900 Jahren und brachte ein „Gut Heil" auf die Heimat und das deutsche Vaterland aus. Gemeinsame Gesänge, ein Lehrcrauartett, Musikstücke und turnerische Vorführungen brachten Abwechslung in den schön verlaufenen Abend.
Am Samstag morgen gegen 9 Uhr tüllto sich die Turnhalle mit Zuschauern. Die Kreisschulkommission Groß-Gerau hatte den Lehrern, die die Vorführungen besuchen wollten, freigegeben. Von diesem Rechte war außerordentlich viel Gebrauch gemacht worden. "Nach Ansprachen von Kreisrat Dr. Wal lau und Turninspektor Schmuck, der noch ganz besonders die erschienenen Badenser c" eien das Turnen. Es zeigten die ein«
lach (Lehrer Trinkaus) Stab turnen im die Unterklasse der dreiklassigen Schule Trautmann) Freiübungen und Hoch- dcr siebenklassigen Schule von Trebur ,en, Turnen am Schmuck'schen Gerüst, p deutschen Dreisprung. In der Turn- : Mädchenklasse von Groß-Gerau (Lehrer •r Klavierbegleitung vor. Danach zeigten lassen von Groß-Gerau (Lehrer Roth) 's nach dem Takte bet Musik, Turnen jferb und im Freien Stabhochsprung, ftball. Tie Vorführungen waren gut, )en öfters durch lebhaften Beifall aus- ullich den Aufschwung des Schulturnens n eine Lust und Augenweide für den ir, wie Guths Muths sagt, Gymnastik im Gewände jugendlicher Freude. Als- n der Lester selbst. Zuerst turnte die Yrünb (rg (Lehrer Wolf- Bersrod) Riegen des Bezirks Groß-Gerau (Lehrer amenriege vor Lehrerinnen) an Reck, Leitern. Zum Schlüsse trat eine große t, mit der Turninspektor Schmuck Lrd- t in Verbindung mit Gehen im Viereck
stattfindenden deutschen Turnlehterkag entsendet der Verein acht Delegierte und stellt zum turnerischen Teile eine Landesriege. Wegen vorgerückter Stunde unterblieb der angekündigte Vortrag des Turnimvektors Schmuck über das Turnen in der Fortbildungsschule. Ter Vortrag wurde aber gedruckt an die Anwesenden verteilt und soll in den Vereinen zur Debatte gestellt werden. Schmuck gab kurze Erklärungen zu seinem Vortrag, indem er hauptsächlich betonte, daß man der Jugend tn der Zeit zwischen 14—20 Jahren nichts biete für die Ausbildung des Körpers in dieser für die Entwicklung des Mensck>en so wichtigen und gefährlichen Zeit zwischen Schule und Waffendienst. 9kach- dem noch Grün berg als Crt für die nächste Hauptversammlung in 1911'einstimmig gewählt worden war, schloß Turninspektor Schmuck die Versammtnug mit Worten des Tankes an alle Beteiligten. Der öcififdjc Lehrerturnvercin aber kann mit dieser Tagung sehr zufrieden sein. Möge er für seine gute Sache neue Freunde gewonnen haben!
Landwirtschaft.
II M a r b n r g, 20. Sept. Am nächsten Akrtkwoch, Tonuerslag unb Samstag wird hier die O b stv e r k ans s - V e r m i t t t u n g s- stelle für die Alarburger und die umlicgenben Streife im Fronhof geöffnet fein. — Die landw. Winters chn le beginnt ihren Unterricht am Dienstag, 19. Oktober.
Märkte.
Gießen, 21. Sept. Marktbericht. Auf heutigem Wochen- markte kostete: Butter pr. Pfd. 1.20—1.30 Mk., Hühnereier 1 St 8—9 Pfg., Enteneier 1 St. 0 Psg., Käse pr. St. 0—8 Pf., Erbsen p. Psd. 00—00 Pfa., Linsen p. Pfd. 00— 00 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 9)1 f., Hühner pr. St. 1,00—1,60 9)1 L, Hähne pr. Stück 0,80—1,80Alk., Gänse pr. Pfd. 60—70 Pf., Enten pr. Stück 1,8G bis 2/20 Alk., Ock/enfleisch pr. Psd. 76—84 Psg,, Rui)» und Rindfleisch pr. Psund 70—80 Pfg* Schweinefleisch pr. Pfund 80—90 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 96 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—74 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—84 Psg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6.00—7.00 Mk., Zwiebeln per Ztr. 7,00—8,00 9)1 L, Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut per Stück 10—20 Psg., per Zentner 9)1 f. 0.00—0.00., Aepsel per Ztr. 10—15 Mk., Birnen per Ztr. 10-20 Mk. Nüsse 100 Stück 00-00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk. Marktzeit von 8—2 Uhr.
Meteorologische Beobachtungen
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Verantwortlich für Feuilleton und Vermischtes: I. V.: August Goetz.
TeSefonäsche Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Mandel und Jndustrie^Giessen.
Frankfurter Börse, 21. September, 1.15 Uhr.
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3'/.°/0 Konsols . - . . . 3% - do. -
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4°/0 Gestern Goldrente." . 4 74°,'n Gestern Silberrente. 4" a linear. Goldrente . .. . 4° 0 Italien. Rente 3° 0 Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen « „ III . 47,% russ. Staatsaul. 1905 4‘Japan. Staatsanleihe 4% Coiiv-Türken von 1953 Türkenlose ..... 4% Griech. Monopol-Aul. . 4% äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . ... 47,% Chinesen . - . . .
Aktien:
Bochum Guss . ... . . rr. Buderus E. W.~. . . .
9460
84.90
94.60
84.95
93.80
93.00
99.75
99.00 95^0
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96.30
93.80
162.40
48.40
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247.90
120.60
Elektriz. Lahmeyer . . . 112.80 Elektriz. Stuckert . . . 126.00 Eschweiier Bergwerk . . 209.80 Gelsenkirchen Bergwerk . 208 80 Hamburg - Amerik. Paketf. 133.40 Harpener Bergwerk . . . 207.30 Lnnrabütte . . 197.00
Nordd. Lloyd-.- .... 103.00 Oberscbles. Eisen-Industrie 111.60 Berliner Handelsges. . . 178.80 Darmstädter Bank i,. . . 138.80 Deutsche Bank .... 248.20 Deutsch-Asiat. Bank . . 149.10 Diskonto-Kommandit , . 194.80 Dresdner Bank ... 160 50
Kreditaktien . . . . . 209.70 Baltimore- und Ohio-V*«-
Eisenbahn 118.90
Gotthardbahn*. .,. i- .—
Lombard. Eisenbahn . 24.40 Oesterr. Staatsbahn . 162.75
Prince-Henri-Eisenbahn '. 133.50
Tendenz: fest.
Berliner Börse, 21.
Canada E. B 184,70
Darmstädter Bank . . . 139.00
Deutsche Bank .... 248.20
Dortmunder-Union C. -. . 83.80
Dresdner Bank . . . 160.10
Tendenz: schwächer.
September. Anfangskurse.
Harpener Bergwerk . . . 206.00
Laurahtitte 196.60
Lombarden E. B '. —.—
Nordd. Lloyd. 103.00
Türkeuluae . 162.80
Meine Freude am Leben bebt sich immer mehr! Leipzig-Vo-, 27. Januar 1909. Ihre Probe sagte mir durch ihren Wohlgeschmack und ihre Bekümmlichteit zu und ich kaufte mir daraus 1 Paket „Bioson", welches ich mit Milch Sekocht jeben Abend vor dem Schlafengehen nahm. Die Wirkung lieb nicht lange aus, denn schon nach einigen Tagen suhlte idj mich viel wohler. — Ehe ich „Bioson" gebrauchte, hatte ich immer flovh schmerzen, jedenfalls durch Ueberanürengung der Nerven, und sah stets bleich aus. — Heute, nachdem ich bereits 2 Pakete dieses vorzüglichen Rraftsvenders verbraucht habe, find die Kovtschmerzen völlig verschwunden und ich habe ein viel irischeres, natürliches Aussehen bekommen. Meine Freude am Leben hebt sich immer mehr. Ich sage Ihnen meinen besten Dank und wünsche Ihnen zur weitesten Verbreitung Ihres Präparats viel Glück. Hochachtungsvoll! Otto Tathe, Mariannenstr. 84. Unterschritt beglaubigt. E. 'M. Fran ckc, Notar. Bioson ist das beste und billigste blutbildende Sträftiguugc- mittel. Paket 3 Mark in Apotheken und Drogerien. sd'7.
Mögen die Leute sagen was sie wollen, das Auto ist doch das Fahrzeug der Zukunst. Aber auch an ' A ' Autokrankbeiten fehlt cs schon heute nicht, und namentlich Erkältungen der Atmungsorgane, infolge Zugluft und Staub, ' A. ' treten schon setzt maffenhast auf. Man tut darum gut daran, F'jTl Fays ächte Sodener Mineral-Pasnllen mit zur notwendigen lAJ Reiseausrüstung zu zählen; da die Pastillen jede Reizung irpi von Anfang an betämpfen und jede vorhandene Erkältung ' ohne Reiseaufschub beauem beseitigen. Fays achte Sodener kauft man in allen Apotheken, Drogerien und Mtneralwafser-
LAJ Handlungen für 85 Psg. die Schachtel. [ss*/u


