Einen „neuen Uolonialfall", btt onaebfi<f> in engem Zusammenhang mit bet Affäre bcs aus Südwestafrika hcimberusci.-n ?lss«-'wre ZveMnnbt frefjt, cr- 'zählt in epischer Breite die „ftrfr. 3tg." Wir geben das Jn- rcrqfcmtei'ic aus der Erzählung wieder, weil der „Hall" vermutlich auch Ttod) im Reichstag Gegenstand der Unterhaltung sein nnrd.
Im Januar 1906 ging der bisherige Polizcibramtc Robe vls Tistrittschef nach Südwcstasrika. Rabe war acht Jabrc Offizier gewesen und hatte dann acht Jahre dem Polizoidicnst angchörl, .geachtet und geschätzt von Vorgesetzten wie von Untergebenen. Er hatte, einem Wunsche des damaligen Gouverneurs von Süd ioestvsrika, v. Sinbrquiit folgend, aus eigene Kosten im Winter 1905 das Orientalische Seminar in Berlin besucht und die sonstigen erheblichen Kosten, die für einen verheirateren Mann mit einem Landeswccksel verbunden sind, auf sich genommen. Aber gleich nach seinem Eintreffen in Südwestafrila wurden ihm Enttäuschungen, dienstliche und private, zuteil. Statt selbständiger Distrikts- ch'ef zu werden, wurde er dem Bezirksamt in Swakoomund als Hilfsarbeiter zugeteilt. Dazu kamen andere Unannehmlichkeiten. Entgegen den Borschriften über die von den Kolonialbeamten u beanspruch-enden Wohnungen erhielt Rabe, der mit feiner Frau unb einem weißen Tienstmäock'en nach dem Schutzgebiet gekommen war, als erste Wohnung eine frühere Gefängnisküche nebst Speise' Cammer angewiesen, obgleich mehrere Wohnungen frei standen respektive sofort frei werden konnten. Komfort irgend welcher Art, auch die pcimitivsten Beauemlichk iten. waren ausgeschlossen, ein Wasch-geschirr sollte für die drei Perforteu zur gemeinsamen Benutzung dienen usw. Natürlich wurde die seltsame Zumutung, lidr mit einer derartigen „Wohnung" zufrieden zu geben, zurück- gewiesen. Als zweite Dienstwohnung gab es dann zwei ebenfalls -ranz unzulängliche Kämmerchen, welche dazu nötigten, den Aufenthalt für die meisten wirtschaftlichen Verrichtungen einschließlich des Xttrchens auf die Straße zu verlegen.
Mit diesen an sich ja Ueintichen, aber für die Zustände immer- ))tn bemerkenswerten Dingen hingen schon einige Differenzen mit dort amtierenden Juristen zusammen, die cs zudem Herrn Rabe verübelten, daß er nicht int Zivil kasino verkehrte. Es werden sehr häufig gegen Kolonirlbeamte Denunziationen erstattet, meist von zweifelhaften Existenzen, mit Denen sie irgendwie amtlich zu tun hatten. Auch Rabe wurde das Opfer einer solchen An» ,geige, die aber, etwas abweichend von b:r Norm, mit einem ganz besonderen Eifer verfolgt wurde. Die Anzeige ging dahin, daß er für die Herrichtung seiner Dienstwohnung, eines dazu gehörigen (Warten^ und eines Hofes fiskalisches Hol'., fiskalischen Zement und Gefangene ohne Vergütung verwandt habe.
Bücher und Bezirlskasfe wurden beschlagnahmt, tägliche peinliche Vernehmungen des anf den Tod Erkrankten durchgeführt.
Fehlandt kam gegen Rabe, der gar nicht mehr vertetbiginig**- fähig gewesen war, zum Anflagebeschluß. Er ging aber noch weiter: Als der behandelnde Arzt, ein Stabsarzt, die sofortige Heimreise RabeS forderte, da jeder weitere Aufenthalt für ihn Erregung, höchste Lebensgefahr bedeute, fuchte Fehlandt das durch einen „bedingten Haftbefehl" — den es rechtlich gar nicht gibt - zu verhindern, indem er hem Schwerkranfen sofortige Verhaftung bei dem Versuch der Abreife androhte; erst das Machtwort des Arztes ermöglichte diese. Als bann bas schwergeprüfte Ehepaar in Camburg eintvaf, erwarteten cs auf telcgrnvhiichc Weisung des Bezirksrichters Kriminalbeamte, die in später Nachtstunde alle Gepäckstücke durchsuchten, weil nach einer nachträglichen Beschuldig ung Alten verschleppt jein jollteu. Die kleinliche Verfolgnugsart erreichte ihren Höhepunkt durch einen der Wiesbadener Polizei zu gesaiidten bedingten Haftbefehl, worin' die Verhüttung von Rabe verlangt würbe, falls dieser in Wiesbaden, seinem Kuraufenthalt, die Kaifer Wilhelms-Anstalt verlasse.
Herr Fehlandt hat das Schutzgebiet seit Beginn vorigen Jahre.- verlassen müssen; aber was er an „Ergebnissen" in den Alten zu- mmmengestellt hat, ist geblieben, unb daraus ist eine Anklage zu sammengebraut worben. Eine Summe schwerer Vergehen wirb darin behauptet: Diebstahl, Nötigung, falsche Beurkundung, Aftcii- verschlevpiing ufw., und dazu noch, damit das Maß voll werbe, auch eine gegen Fran Rabe gerichtete Anklage auf Ge'angeneu- befreiung.
Wenn die Dinge ivirklich so liegen, wie sie hier geschildert lind, so wird man aUerdings bringenb die baldige Aufklärung des Falles verlangen muffen. Zümllerische Disfereuzeil zivischen Juristen und Nichtjuriston bürien doch unmöglich zu derartigen Acr- folgungen eines 'Beamten führen. Wie will man sonst die Bi- ainteuschaft in unseren Kolonien regelmäßig ergänzen oder gar reformieren ? Auch die Notwendigkeit der Schaffung einer höheren heimatlichen Instanz für die Jurisdiktion der Schutzgebiete schein! und durch den „Fall Rabe" erwiesen zu werben.
parlamcntarijcbcs aus Seifen.
Tie wiener hessischer Staatsbehörden, haben an die 2. Kammer eine Eingabe wegen Regelung ihrer Gehaltsverhältnisse gerichtet, tu der sie unter näherer Begründung um Erfüllung folgender Wünsche ersuchen: 1. daß alle durch Dekret als Untetbeamtc bei hessischen Staatsbehörden angestellte Kanzlci- bicner, A mtsgcr i chl sdi e n cr, Krcisdicncr, Hauptsteueramtsdicner usw. in ihrem Tiensteinkommen einander gleichgestellt werden. 2. Beseitigung der Gebühren und Vereinnahmung derselben durch die Staatskasse, sowie Einstellung der Auszahlung von Reuiunera- tionen und sonstiger Rebenbezüge 3. Uebcruahmc de. Reinigungs losten und Bezahlung her Substituten durch die Staatskasse. 4. Reisevcrgütung bei Dienstverrichning außerhalb des Wohnortes, was besonders nur bei den Amlsgericktsbienern z-utrifst, sowie Vergütung bei Benutzung eines eigenen Fahrrades zum Dienst. •V Anrechnung der Militärpflichtiahrc als pcnsionsfähige Vor- dicnstzeit 6. Bewilligung einer sofortigen angemessenen Tene- rungszulagc bis zur Regelung der GehattSvcrhältnisse.
*
R B. D ar m |t a b t, LS. Jan. Der Dritte Ausschuß der Zweiten Kammer wird am Donnerstag, den 21. Jan. -u einer Beratung zusammentrctcn und sich mit den Wahl- Prüfung-'n beschäftigen — Die Fraktioii des Bauernbundes ist von ihrem Vorsitzenden, Abg. Brauer zu einer allgemeinen Besprechung für Donnerstag, 21. Januar, cinbernfen worben, in der sie sich mit dem Staatsbudget für 1909 beschäftigen wird.
Sport.
- Fußball. Am Sonntag hatte Der Gießener Fußballklub von 1900 Die erste Mannjchast des H a na u c r Fußballklub 1893 als Gast. Hanaus Mannschaft, tvelche durchweg aus großen kräftigen Spielern besteht, hat schon seit Jahren die Nordlreismeisterfchaft von Sübbcutfdjlanb inne und i|t eine der besten bcutidKii Nkannschastcn. Auch in biefem Jahre konnte lic über die umliegenden Vereine von Frankfurt, Wiesbaden :c. iwch siegen und sich so die Meisterschaft üjred Gaues erringen. Einer >old;en Aiannidtait gegenüber batte natürlich die hiesige lungc Mannschaft einen sd wer en Stand, doch c. lebig L' sic sich ihrer Ausgabe gut und nur durch das Versagen des Torwächters ßmnte .Hanau ein liodes Resultat von 8: ü erste.en Schon eie ersten 7'JOitmitcn bringen Hanau 3 Ucbcrraid ungstvre Tanad) wird das Spiel offen. Beide Mannschaften Haven gleichviel vom Spiel, nur mit dem Untcrfd.ieh, daß Hanaus Stürmer jeden ge* ihr liehen Moment gut auszunützen verftJen, während Gießen aufgeregt fvielt unb ud) fo die besten Chancen zunia'ue macht. Tasjelde Bild in der zweiten 5 viclb.il fte. Die hiesige '.'.'lann.dmit drückt bei öfteni und andauernd, doü -Twlm v Hanaus Angrit ■ sind viel ruljiaer, aber desto gefähriie. r. In seiner Zu niuneuarocit kommt die Mannsdnsl immer nnb immer v ubet üvr,' bod-, auch h c In Deckung arbeitet anfonernb uns fieber und nur noch einmal ist i?anau erfolgreich. Alles glaubt sä r.t, das- .s bei । .qcm Mchiltat bleiben würde, da versagt pwtzlicl i-icf-en Torir.ckckcr vollkoimn n and läßt b ei 1 id
hohen Sieg verhelfend Hanau lührte - i Spiel rror. wie ma i anders erwartet. Feims genaue-.- .Infam.>i nfri.i, g .t; 1_-iatz.ei..ng miö schor seit flachen Sck.uß ist der Me.nnicoa,c eigen. Lomgcgenuoer
hat die hiesige Mannschatt noch viel zu lernen, doch ist bad Material sehr gut und wirb bei weiterem fleißigen systematischen Training ter Erbolg <md> nicht ausbleiben. Leiber war der Platz in sehr schlechrer Verfassung, so:aß beibe Manm'chasten nicht vollständig •ur Gelwng kamen. Eine große Zuschauermenge wohnte dem Spiel bei.
vermisstes.
* Tic zehn reichsten Frauen der Welt. Mit dem Tode ihres Vaters, des kürzlich verstorbenen Mr. Harry Barnato, tritt Mrs. S. G. Ashcr in den Kreis der zehn reichsten Frauen der Welt. Als die reichste wird gewöhnlich Hetty Green bezeichnet, die über ein Vermögen von rund 3*20 Millionen verfügt. Am nächsten steht ihr Mrs. Rmsell-Sagc, die seinerzeit ein Vermögen von 340 Millionen erbte, jedoch einen großen Teil davon für wohltätige Zwecke wieder ausgegeben hat. Auf 320 Millionen beziffert man auch das Vermögen der Frau v. Bohlen, der Tochter Trupps, irährcnb Mrs. Anne Wcighman Walker über 240 Millionen verfügt, lieber Geldforgen kann sich auch Frau Ereel, eine Mexikanerin, nicht beklagen, kenn sic verttiat über ein Jahreseinkommen von nahezu 20 Millionen Mark. Tie Marauise v. Graham zählt zu den reichsten Engländerinnen, denn bei dem Tode ihres Vaters, des zwölften Herzogs von Hamilton, kam sie in den Genuß einer Jahresrente von 2 300 000 Mark. Tie Herzogin cen 9lorburgT)e, geborene Miß Goelet, erbte von ihrem Pater 100 Millionen, und die Tochter des vor kurzem verstorbenen Sir John Blundell Maple, die Baronin von Eckardsteiu, verfügt über ein Jahreseinkommen von weit über eine Million. Tie ehemalige Miß Gladys Vanderbilt, die heutige Gräfin Lzechenyi, erbte ein Vermögen von 50 Mittioncn. mährenb Mrs. S. G. Ashcr jetzt über ein Kapital von 40 Millionen frei verfügen kann.
* Tie türkischen FrauenwolleninsVarlament! Ein Londoner Abendblatt berichtet, daß eine Anzahl türkischer Frauen sich vor einigen Tagen im jungtürkischen .Hauptquartier einsand, um Anteil an den Pcftamenisverb^ndliingkn zu verlanarn. In erster Linie forderten sie Zutritt zum Parlamente, am liebsten aber wollten sie gleich bas Recht haben, an den Debatten des Parlaments teilzunehmen. Doch scheinen die Damen diese Forderung nur aufgestellt zu haben, um desto sicherer auf die Ge- iräh'-ung ihres eigentlichen Bcrlang'i's rechnen zu können. Sie wollen auf alle Fälle — und das ist ja auch nicht unbillig — dieselben Rechte haben, die sie haben würden, wären sie Chriücn- srauen. Daher sollte ihnen augenblicklich eine vergitterte Galerie im Parlamente zuerkannt werden. Und wenn nun nicht? Ja, so erklärten die mutigen Töchter Osmans, bann wollten sie auf dieselbe Weise Vorgehen, wie die englischen Fraucnstimmrechtl'rinnen. Im Interesse des Humors, der heutzutage in der Welt nur selten ist, mochte man fast wünschen, daß den anmutigen Trägerinnen des Imchmaks Gelegenheit gegeben würde, die Praktiken her Londoner Sujsragettes ans Goldene Horn zu übertragen.
Kleine Ta^ckcttronik.
In Friedrichshafen wurde die Ausführung der Doppel- h a.11 c und der ft a b r i f u e u b a u t c n der Zeppelin gesellschaft der Aflicngeiellidiaft für Brückenbau Blender Benrath bei Düsseldorf übertragen ; die Valle wird ganz aus Eisen hfrgefteP.t; sie erhält eine Lauge von 1<‘O Nietern, eine Breite von 43 Metern unb eine Höhe von 20 Metern. Es können in ihr gleichzeitig zwei Luftschiffe gebaut werden. Sämtliche Anlagen sollen bis zum Herbste fertig fein.
Auf dem Krugfehachte bei K ö u i q s h ü t t e ft ü rtzten gewaltige Gestciumafseu ab. Der ftüller Drabig au§ Gotithua würbe d e r f cl) ü 11 e t unb körnte nur als Leiche geborgen werben. Mehrere Bergleute erlitten erhebliche Verletzungen.
De r Z ar har der Königin von Italien den Sanet Annen- Orden verliehen.
In P e t e r s b n r g sind im Lause des. Tages 50 Personen an der Cholera erkrankt.
Gctrcide-Wochcnbericht
dcr Preisberichtffelle des Deutschen LandwirtschastSrats
vom 12. bis 18. Januar 1909.
Die Weltmarktlage hat sich während der lebten acht Tage ivenig geändert. In Nordamerika behauptet Weizen unter leichten Schwankungen seinen Preisstand. Auch an den curopäischcn Märkten sind nennenswerlc Veränderungen in den Preisvcrhälttiissen nicht cingetrctcn, zumal Argentinien, anf dessen Leistungen Europa während der nächsten Monate in erster Reihe angewiesen ist, an seinen Forderungen festhält. Abgesehen babon, daß in dem erheblichen Abstand gegenüber den argentinischen Preisanspriichen eine wesentliche Stütze für den inländischen Weizenpreis zu erblicken itt, trägt vor allem auch der mäßige Umfang des heimischen Angebots dazu bei, dem Weizenmarkte ein durchaus stetiges Gepräge zu verleihen. Wenn trotzdem zeitweise eine schwächere Stimmung zum Durchbruch tarn, so ging die Anregung dazu vom Roggenmarkte aus, ans welchem sich das immer noch ver-
hälmismäßig reichliche Angebot umso druckender fühlbar machte, als die Stockung im Ausfulwgefchäft anhält und die Mühlen im Hinblick auf den fehr unbefriedigenden Mehlabfatz nur zögernd mit Käufen eingreifen. Auf dein LieserungSmarkte veranlaßte das unbefriedigende Warengeschäft größere Abgaben, die vor übergehend einen Preisrückgang von 3 Mark hcrbLisührten. Im Ansckiluß an Weizen trat jedoch am Ende der Woche eine leichte Erholung ein, die den Verlust schließlich auf ungcsähr 2 Mark reduzierte. Haser lag während der Bcrichtswodic gleichfalls schwächer, da die Provinz zu den erhöhten Preisen mit etwas stärkerem Angebot an den Markt kam unb auch vom Auslandc
Weizen
Roggen
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Königsberg Danzig Stettin Posen ArcSlau Berlin Blagdeburg Hülle Leipzig Braunschweig 9xoi‘tocf Hamburg Kiel Hümlover Köln
Frankfurt a.M. Blannbeim Straßburg Stuttgart Alünd)cn
159'/, 164 160 159 166 166 164 167 167 161 160 166 163 162 165
172".
170 182".
17Ö 173
312
212
204
202
202
207
202
202
201
202
200
210
201
205
206
214
152
161
158
155
157
175
170
172
172
173
159
174
164
178
165
175
175
185 172'/.
16V 210.73
l- (— (-
1C00 kg je nach Qualität, wobei (—) gegenüber der Vorwoche in folgt:
Budapest April 213.70 (— 4.95). Paris Januar 187.15 (-f- 4.20) Liverpool Biärz 17u.50 (— 1 30). Ctneago Ma: 163.75 i— i.03, Roggen: Berlin Mat 173.50 (— 2.25,. Hafer: Berlin Mai 161 50 (- 2.25) Air.
preiswerte Offerten Vorlagen, die auch mehrfach zu Mschlüsscn führten. Dagegen war russische Gerste nicht billiger erhiittlich, unb auch Mais war fest und preishattenb, anscheinend im. Zu- lammenhange mit Befürchtungen wegen der argentinischen Ernte.
Es stellten sich die Preise tt'ir inländiiches Getreide am letzten Markttage in Mark pro
Viürkte.
«icßeu, 19 Jamiar. bericht Auf heutigem Wocheu- moitte Ivitcte: Buuer pr. Pid. 0.90-1.00 Dik^ Hühnereier 1 St. 8—9 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käiematlc 2 Cr. 3—6 Pfu
-'ß- Linsen p. Psb. 25-40 Pfg.. Tauben vr. -L-i. 0,80-1,uu Mk., Hühner pr. <1. 1,00—1,60 9)1L Hähne pr eiud 0,80—1,80 Gmrse pr. Psd. 60—70 Pf., Eiuen pr. Stück 1,8t'
bis 2,20 Mk., Ochseiisteisch vr. Pfd. 76—84 Pig., Kuh« und Rindflcifch pr. Psrnid 70—80 Pfg^ Schweinefteifd' vr. Psnnd 80— 90 Pfg., Schweinefteisch, gesalzen, pr. Pid. 90 Pfg., Kalbfleisch vr. Pfd. 7')—78 Pfq., Hamniclfteifch vr. Pfd. 60—80 Big. Kanoffelii pr.- 100 Kg. ö.5O—G.00 2?lk., Ztviedcln vr. Ztr. 6,00—8,00 Alf., fDiild) per Liier 20 Psg., Weißkraut ver ^Ificf 10-15 Pfg^ ver Zentner Mf. 0.00—0.00. — Aepfel oer Ztr. 8—10 Mk., Birnen per Ztr. 10—15 Mk. Nüße 100 Stück 50—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk. Marktzeit von 8—2 Uhr.
— Kartoffel nrarkt-Bericht oom 18. Jamiar 1909. Friedberg (Heffen): Rote Sorte Mf. 2.0>—2.10, Mügnum bomim 2.25—2.40, weiße runde 2.00—2.20, Gelbsteischige, blaue, 1 »5 dis 2.35, weiße 0.00— 0.00. ftranfhirt o. M.: Rote Sone Mk. 1.80—0.00, Maanum bomnn 2.40-0.00, weiße runde 2 00-000, Gelbfteischiae, blaue,2.25 - 0.00, weiße 2.60. Wiesbaden: Tloguum bomtm 0.00—0.00, Gelbttei'chiae rote 0.00, ivciße 0.00. M a n n- heim: Tlagmim bomtm Mf. 0.00—0 00, weiße runde ü 00, (Selb, fleischi ■’ blaue «'.00 tnS 0.00, rote 0.00 —0.00, Köln: Rote Daber 0.00- 0.00, Maaunin bomnn 3.00 - 0.00, wcibc runde 0.00, Gelbfteischige blaue 0.00 —0 00, rote 8.25—0.00, weiße 4.20 - 0 00. Dortmund: Rote Daber 0.00 - 0 00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magniun bomim 2.90 — 0.00, weiße turtfre 2.30 — 0.00, (Selbfleiichiqc blaue 0 00—0.00, rote 3.40-0.00, weiße 3.80—0 00. Krefeld: Rote Daber f. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00 - 0.00, Mügnnm bomtm 0.00 —0.00, weiße ninde ü.OO—0.00, Gelbfl. blaue 0.M—0.00, rote 0.00—0 00. Saffig-Plaidt: Role Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 3.00 - 0.00, Magnmn bonuni 2.80—0.00, weiße runde 2.60 - 0.00. Gelbfleiscgige, blaue 0.00 bis 0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0 00—0.00. SaarlouiS: Rote Daber 0.00-0.00, andere rote Sorten 0.00—0 00, Magnum bomim 0.00—0.00, irciüe runde 0.00— ü.OO. Gell'sleifchige, blaue 0.00 bis 0 00, rote 0.00—0.00, roeiße 0.00-0 00 ftvanfentbal (Pfalz); Rote Sorten 2.20— 0.00, Magnum bouun: 2.80—0.00, weiße runde 2.15—0.00, 6>elbflcifd)iqc blaue 8.00—0.00, rate .'X) - 0.00, weiße 3.00 - 0.00. Kempen: Rote Daber 0 00 - 0.00, andere rote Sorten 3.20—0.00, Magnum bomim o.00—0.00, weiße runde 2.50 - 0.00, Kelbfleischiae blaue 0.00.—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0 00-0,00. (Alles per 50 flgrJ___________________
Tic L'iarttprcifc für Bich und Frucht uni) die Gießener Fleisch- und Broivrcife am 18 3anuar 1909.
Höchste Schlachtvielipreife m Frankfurt a. TL
Fleischpreise in Gießen
Ochsen
Kälber
Schweine
50 Ka. Schlachtgelvicht 74—76 *2)1 f.
1 o Kg.Schlachtgew. 90- 95 Pf.
,______ , 70-72 r
V, Kg. 76-84 Pfg.
7, , 70-78 , % „ 80-90 „
Gctrcidepreise in M ü n n h e i m
Arotpreise in Gießen
Weizen 100 ttg. 21.75- 22.00 Alf.
Roggen 100 Kg. 16.75-17.00 Alt.
Weißbrot 2 Kg. 62 V'.z.
Schwarzbrot 2 Kg. 58 P'g.
Meteorologische Beobochtnngen
der Station Gießen.
Januar
1909
Büromeker auf 0° reduziert
Temperaliir der Lntt
Absollike Feuchkigfeit
9lelative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
Höchste Temperatur am 17. Jan. bis 18. Jan. = -4- 4,3 0 c.
Niedrigste , .17. , „ 18. , = 4- 0.3" C.
18.
2S*
755 6
4.1
4.9
-
8
>
Soitnenfchein
18.
95j
754,2
0,8
4,6
94
SSE
o
KtarcrHnnmel
19.
7"
■2's
3,8
93
0
0
Teiefonischo Kursber.c^te
des Giessener Anzeigers, niitseteilt von der Bank für Handel und Industrie. Glessen.
Frankfurter Börse, 19. Januar. 1.15 Lbr.
3’a% Reichsalüeibe . . 94 90
3-o do. . . 85 70
3><e/e Konsols . . . . 94.90
do. .... 85.70
3)je/e Hessen.....93.90
Oberhessen . . . 93.20
1 °6 Gesten Goldroute. 98 20 4'4 % Gestern Silberrente 97 90 1:‘6 Ungar Goldrcute . . 93.' 3 4?6 Italien. Bente . . . 104.60 3^6 Portugiesen Serie I . 56 40 396 Portugiesen „ III '8.00 4’5% inss.Staatsanl. 1905 97 30 4>6 japan. Staatsanleihe 92 95 1 Conv. Türken von 1913 93 60 Türlcen'oöe......146.00
I % Gricch. Mouopol-Anl. .--
4 56 äussere Argentinier . 86.20 u°/0 Mexikaner . . . 63.40 I >a °/o Chinesen .... 98.50
Aktien:
Bochum Guss..... 223 60
Buderus E. W. . . —
Tendenz: ruhig aber fest.
Berliner üörne. 19
Canada E. B.....176.20
nannstAdter Bank . . . 128.20 Deutsche Bank .... 242.20 Dortmunder-Union C. . . — Dresdner Bank . . . 148 00
Tendenz • träge.
Elektriz. Lahmeyer . . . 119 kO Elektriz. Schnckert . . . 119.70 Eschwcilor Bergwerk . . 188 00 Gelsenkirchen Bergwerk 189.80 Hamburg-Amerik FaketL 11280 Harpener Bergwerk. . .194.90 Lanrabüttc .....201 50
Nordd. Lloyd . ... 92.10
Obeisohles. Eisen-Industrie 97 00 Berliner llandclsgcs. . . 16910 Darmstädter Bank . . . 128 50 Deutsche Bank .... 242 40 Deutsch-Asiat Bank . . 135 00 Diskouto-Komuiandit . . 181.00 Dresdner Bank .... 147.90 Kreditaktieu.....198.60
Baltimore- und Ohio-
Eiseulahu.....111.00
Gotthard bahn.....—
Lombard. Eiscubahn . . 17.90 Ocsterr. Staatsbabn . . .144 60 1'nncc-Heun-Eisenbahu . 131.00
Januar. Aniangekurec.
Harpener Bergwerk. . . 193.90 LauratiGtte .....—.—
f ombarden E. B. ... 17JW Nordd. Lloyd.....91.90
Türkenlose......—
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