Ausgabe 
15.3.1909 Erstes Blatt
 
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7UU Mk. bei strikter Innehaltung der bub

derung von

Plan kann die

missionSbedingungcn nicht zu hoch war.

Znteresse deS reellen Geschäftsmannes Wandel zu

hier im

Tic ehiliche Konkurrenz darf allerdings dabei

schaffen ist.

.iberaicn in yciicn und tut Reiche die

Ulte reue der l^mallung und

gesunken

unter 34 un

sei auf die Benefiz- Ztronert am nächsten gewählten interessanten sind in Hauptrollen de­nn d Maffarlh, sowie die

nung. iiN iduunbtr.

Reihe krasser Falle von Unterbietungen bei den meisten ArbeitSvctgebnngen durch öffentliche Submissionen vermehren und lohnt gewifc, der Frage ernstlich naherzutretcn, wie

DruigeiüH: Muy- aclung M>) ine«

betau? in solcherSeife gegencinanber Stellung *u ncbmeiy daß daran nur die Feinde de» nationalen und liberalen <Ge­bauter» den Vorteil haben können Tic Versammlung war sich ferner bewußt. daß die lieber! igc des Tr L»eiliqenftadt m Verden unstreikiq dieÄV**; Otogener ?1» ire a?v.: gk ' u. und gibt dem Wunsche fluobnid, daß man endlich einmal Die ganv Ängelegendeik al» nicht mehr \u andern betrachtet und eine vernarbteSunde ;um schaden des Ckriamtliberalü- mus nicht wieder oufceiycn soll

RinkkLmpfe im Osloss c u m Am Samsiag abend fitflle Jack Lewis über Av 0 llon^ de Cokosse nach 1»; Win. durch Armfebluiiel am Boden Strenge siegte übet Start uff en in 38 Min. turd) Abfingen einer Pi­rouette Am Sournag abend staub der catd)-ii»-caict' can- -tamps Jack Lewiö-Strenge auf dem Programm Bei dieser wamviart nnrb hauptsächlich mit den Beinen^gearbeitet. Strenge siegte durch tmen überraschenden rrtierengnij nach 19 Minuten. Hipler und Mar küssen lieferten sich einen schönen und scharfen Hampf, wobei der Bauer nach Mm. durch Schulkerdrehgrifs Sieger blieb Heute, am letzten Tage der Konlurrenz. ringen vieler Strenge um den 1 und 2. Preis, Markussen Fad Lewis um 'den X und 4. Preis. Anschließend finber die ^rcuVerteilung statt.

M ärzf chnce tut der Saat roeh". sagt der werter- kundige Bauersmann und sieht mit bewölkter Stirne am Abendbimmel die buntle Schncewand emoorileigcn Lr chüttclt das x?aupt. wenn am andern Morgen eine weiße lecke die grünende Flur überlebt und denkt sorgend an den Schaden, zumal infolge bei großen Trockenheit im voriger. Sxrbftc die Saaten mit allzusdiwadi m den Sinter amen, «ährend im vorigen Frülffaltt um diese Zeit der Bau^r bereits im Kirfer fuhr, starren letzt unsere Felder noch in lii» und Schnee Tabei sind wir nur noch 8 Sage vuni offiziellen Frühlingsanfang entfernt.

" Von deii Wandernden. Im Februar nähme» die Herberge zur Heimat 1162 Gast gegen Arbenslei'lung (gegen 989 im gleichen Monat beß VoriahreS) in Anspruch, sowie 45, die bezahlten (572). Im ganzen logierten 1613 Gäste (1561). Beim Arbeitsnachweis der Herberge waren 64 offene Stellen gemeldet, von denen 60 besetzt werden

nicht untetbunben werden, insoweit ist auch wohl Staat und Gemeinde mit den Bestrebungen der Handwerker, dem Un­wesen bei Cubmissioneii entgegenzutreten, einverstanden.

* Die Schülervorstellung am SamSlag nachmittag im Stadtt Heater, in der »Wallensteins Tod' zur Aufführung tarn, sand bei nahezu anSverkaustem Hanse statt und hatte ~ mich von auswärts sehr viele Besucher herbei- gezogen. Um 3 Uhr fing die Sud-Anlage an sich zu beleben, scharenweise bewegte sich zum Stadltheater hin, meist llnaben und Jünglinge mit blintcn Mützen, aber auch eine Mädchcnschulc fehlte nicht. In größerer Zahl waren vei- treten die Gi)iunasien aiiß Büdingen und Laubach, die höhere Mädchenschule in Büdingen, bau Wetzlarer Lehrerseminar, bic Präparandenanstalt ui Lich, die Realschule m Butzbach und die höhere Bürgerschule in Ginnberg.

bienten fRubcilanr Sem Andenken wird in der hessischen und deutschen Geschichte allezeit in ikhren gehalten werden al» einer bet verdienstvollsten Förderet des deutschen Reichs­gedankens

C rb.u »oerletbunfl S ». H der Nronhcrzvg haben dem früheren Post Halter xarl Walter in Tarrn Habt das Silberne Kreuz des Berbienstotdens Philipps des Großmütigen verliehen.

* 3 n A udienz empfangen wurde von e. x. H dem Großhcrzog Geh. Hofrat Prof. Tr. Elbs von ließen. _

" Justiz Personalien S. LH. der Grogberzog haben dem Amtsrichter bet dem Amtsgericht Büdingen Franz ttlie tsch und dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Bens heim Fntz Troll den Charakter als Amtsgcrichtstat er teilt imb den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Lampert heim With T r a u t w e i u unb den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Ulrichstein Fritz Han stein zu LberamtS richtern ernannt.

* Lehrerpersonalien Uebertragcn wurde dem Schulamtsaspirauteu Abels Helten aus Höhr eine Lehrer stelle an der Gemeindeschnle zu ^lein.vroyenburg. Er- lcdigt ist die Stelle des Zeichenlehrers an der über» Ecalfchulc zu Worms Ablauf der Meldefrist: 26. März

Wegen der Erlangung des Marktrechts für Lberbeffen, bezw. für die Stadt ©ieticn ist die Landwirt- schaftskammer beim Ministerium vorstellig geworden. Ter alle Plan, den der Landwirtschastl. Provmzialverein schon früher mS Auge gefaßt hatte, soll verwirklicht werden, in Gießen einen Zuchtviehmarkt einzurichten. Tie Sache scheiterte früher daran, daß man angesichts der Gefahr der Seuchen- Verschleppung nicht verantworten könne, baß Zuchtvieh- material über die gleichen Straßen und Brücken zum Markt- platz zu führen, bic auch von dem Bieh im Besitz von Handelöleuteu benutzt werden. UebrigenS ist bas Recht, öffentliche Markte abhalten zu dürfen, in Hessen bisher nur den Gemeinden verliehen ivorden unb auf diesen Märkten sind als Verkäufer Landwirte iind Handelsleute ohne jebe Beschränkung zugclasscn.

Submlssionßwesen. Anschließend an die Sub­mission bei Vergebung der Schreinerarbellen in der hiesigen Irrenanstalt wird uns auß Handiverkerkreijen mitgeleilt, daß cS bei ArbeitSoergebungcn in anderen Zweigen des Hand- werks nicht viel bester ist. Bei einer kürzlichen Submission bei Herstellung von Weißbinderarbeilen in einem hiesigen UniversitätSgebäude war die höchste Forderung 700 Mk., die niedrigste 450 Mk., also eine Differenz von ca. 35 Prozent. Dabei waren sich Fachgenosten darüber einig, baß die For-

konnten, darunter 18 nach auSirärtS. Bei den gebrachten Arbeitern waren 26 Handweiler :c. und

abgab,' auf. nf id) alauo<n nur al. itirfft tu wrad-t-nbe Steuer- Kalt Gießens rin Anrecht auf diese Arbeit hab n zu dürfen, tunul unser .Angebot hinter bt-öuenuyn bet Monhinein zurückbleibr, der 2taot also innen Vorteil bietet.

3n Ansebung des Umstande-, daß unu« Trimm aud) ben Ver dienst an auswärtigen Arbeiten nach l^icßcn brrnat und diesen hier versteuert, woS bei der in ?!cage stehenden ftonfnrten; gerao umgekehrt liegen dürfte als Filiale oer A G. Lolat, T etbon, imb glauben wir kaum, annehmen zu dürfen, daß d ? Mieir '»es Lagerplatzes der Lolat A.-G. an der M rrgarethenhütte umeie an die Stadt zu leistenden Sieuerii aunmeien nnro

vier fei gleichzeitig t in gefügt, oaß der (hnromib, wir würden bir Arbeit non T«tcu> ausführen taffen, und biricr iei nicht läftung-Jidbig, oen irrfabrungen oes stabt. *bod)baibimi>5 wider Ipricht, welches Die von Tececeo in unserem Auftrage au.gewirrten Arbeiten durch Belastungsproben und Besichtigungen wälzend der Ansführima ,iut Ofenüge kennen gelernt und als einwandfrei^ und solide Ausführimaeii bezeichnet hat. 3ni übrigen ist oer .stabt .ile Serttag?fd)liehenbr nur unsere ^trma maßa^b'nd unb hat das stöbt, tzochbaumnt als ausfübrcnde Behörde wobt zur Genüge Nittel und Äege in den Bedingungen Doriuirfnriebcn, die eine .liisfuhrung wie diese sachgemäß richtig ist, gerodbrldftet

lrs kann und darf Tececco von keinerlei läniluB <mi inc Per gdmng der Arbeiten gewesen sein, denn der Verttrier der Ävn kurrenz muß sich bic Arbeit auch durch Meister auMühren lapen

Allein ariSschlaggib^no darf unb kann nur »ein, daß durc Uebertragung einer N wuschen Arber rin ortAanin'igee We'dwu verdient unb hierdurch seine Steuerkraff ntdit ;um.Ulmt*neu im Zntereise der Stadt hebt, sofern der Stadt pekuniär teuierlei Nachteile hierdurch erwachsen , , ,

Bezüglich der Behauptung, wir Härten Aacho^erle abgegeben, muß berichtigend bemerkt werden, daß das eine für uns ungünstige wenn nicht irrige Auslegung der Tatfache ist. Die in unserer Offerte angegebene ASvhaltisolrirvappe war der ausschreibenven Behörde nicht stark genug und hat uns demzufolge zur noch maligen Irobeabgabc mit Preisen für dieses Slattnal in Bezug ,iuf die L'strte ausgriordert . .

Tie Preisabgabe erfolgte in einem An, chretbcn imb wurd^ bemzufolge an der £ fierte keineswegs etwas geändert: Liefe behördliche Anfrage kann und darf gereditenwiic keines falls umcrc £ fferte ungültig machen, das wäre zum Mmdestni ivrbillig.

Tiefe Art, nnibrenb einer Submif'ion sich Preise über andere zu verwendend«' Materialien zu befd>affen, kommt bei jraatlirfi und fräbhfdMi Behörden des Ccft.rcn vor, unb i't diese Art jederzeit als ko r rk t und zulässig erachtet mürben.

Tema «in ast Vielten wir die nochmalige Anfrage von «eilen der auflffihrentum Behörde für vollständig karrett und konnten itach unfrrnt Erfahrungen keinesfalls annehmen, daß bierbunh imferc Offerte ungültig g.mmtht werden sollte.

3n Anbettacht der hier vorliegenden Umstände bitten wir vrrchrl. StadweroronettN Petfanimlung^ ergeben)! als ortsan süffige, steuerzahlendc lyirma in diricr Sartie nochiuals in Per Iktnolurg rinlrctcii ;u wollen und unter Ansehung unserer vor angeführten Begriuumng den am 4. März 1909 gefas ten Beschluß rudijängig zu uiacheu und d«> Arbeit uns, im ^Mereffe cinci gesunden Lokalpolitik, gejl. übertragen zu ivollen.

Wemt diese Angaben uittefscn -- und bei bem Ansehen der Tyirma Dinn ist kein Anlaß Vorhand«'», hieran zu zweifeln fo liegt ein geradezu unbegreifliches Verhallen unserer Stadtvcr Wallung vor, das geeignet ist, die Interessen der Stadt wie der Steuerzahler auf das iriuvsindlichste zu schädigen. Es rourbc und ui der Angelegenheit noch mitgeleilt, baß Beig. Meller auf Au suchen der hiesigen beteiligten aivma bic 3ufagc gemacht (>attc, die ZuschlagSerteiluitg solle bis zur NückkeHr des Oberbürgerm?ifier-? .'Jlcauii aufgefdmbcn lucrbni,. 3tvci Tage später ist auf A»Weisung des Dberbiirgermcifter« bic ZufchlagSertrillmg an bic e'.swürtige 3rirma erfolgt, ohne daß die Stadtverordneten sich noch «utmal rttti der Saclzc besoffen Vonnten. Wir bebauet n dieses Lotgehcu, bereu Be >1 icunigung mit bem Der fahr en in mmtchen anderen ,Wlcn lebhaft fontraftiert, im Interesse des AnscheuZ innerer Stabtverordrieteii-V«^ ammlmig, der e» damit Unmöglich gemacht wurde, einen au) t'irunb enifeitigcr und un­genauer ^ironnationcn gefa&hm Beschluß nochntals zu prüfen. Diese Aeitpriisung wäre nur fa wünscheusivertei grivcicn, als lium bantit aud) ben Interessen des heünidini Oknnbcy Aech uung «rctragni hätte. Wir haben übrigen» in der letzten 3eU öst.rs Mlagni aber einseitige Inforuiationen ber Stadtverordneten ge Ixirt, »o daß in nmnchcn Fällen Beschlüsse gefaiu würben, bic anders mtiHKfallen wären, wenn brn Stadlveroibncu it ein richtiges und ubicftiix'6 Bild von der Sadw gegeben worbeil w4re.

Dr. von 9tcib Darbt v. Aus Berlin kommt die Tinucrhinbi', daß der Wirkliche ('k heim erat Tr. Start von

c i b l) a r b t dort gestorben ist Ter Perftordene, der über ein Menschenalter die Interefsen unseres engeren Heimat landes im Bundesrat vertrat, mar ein Sohn £berhesfenS tri: »vor am io. Aovemder 1831 >u Alsfeld geboren, studierte nach Absolvierung des ^nntuasinm-.- zu Tarmstadt

berg. 3nt Frülriahr 18.54 bestand er bic juristische Fakul tätsprüfung in Ofießcn uitb im Frühjahr IhäJ die Staats Prüfung für bas Justiz unb Aegiernngsfach Bom April 1 - a nnirbc er mit Anshilseleistung beim Sekretariat Ministeriums bei- Otrvtzh HauseS unb bes Acußcrn (bce ehemaligcii StaatSnrintfteriums) beauftrag! Am 1 No nentber 1861 mürbe er bet biefem Ministerium al4 Selre tariats-Akzcssist angestcllt. Nachdem er -um Mlnisterial fetrehir 1 »lasse ausgerückt mar, erhielt er int Mai 1867 den Charakter als LegationSrat Am 30. Oktober 18C>3 wurde er vum Vortragenden Rat in genanntem Ministerium mit dem Titel als Geheimer Legationsrat unb am 4. April 1870 zum Ministerialrat beförbcrt. Zn dieser Stellung nnirbc er am 3. Oktober 1872 zum Bevollmächtigten zum Bundesrat des Timtschen Reichs ernannt unb un gleichen ..Hxniat mit Stellvertretung des Ärvsih. (Gesandten am Pre'ußischen Hose, toeldKit Posten Minister von Hofmann nach jeüici Berufung zum Minister Präsidenten beinhalte:', hatte, beauftragt. Ain 23. Zuni 1876 mürbe ihm der (v*c landtenposte.n tn Berlin bejunriv übertragen. Boni öl tober 1b<1 bis ztun Zuli 1876 versah er auch die Funktionen eines hessischen Bevollmächtigten bei der ZentraUommisfion für bic Rlreuifchisfahrt jm Zuni 1878 erfolgte seine irr nennnng zum Staate rat und am 12. September 18c4 mürbe ilmi der Charakter iilä ÄirNicher Geheimerat mit dem PrädikatEizellen-" verliehen. In» Zanuar 18*36 wurde er in bcu erblichen Adel stand des vironherzogtiuns erholten Er ist im Besitze der höcktsten Ordenstlassen des Lud-'nngs ordens unb des Verdienstordens Philipps des tproßmurigen; seine Verdienste habei» aber auch vieifiidi burdi bvhc Auszeich­nungen anderer Bundessurstcn entsprechende^uibiguiKj ge suuden Als eines der ältesten Mitglieder des Bundesrats nahm er an dessen Beratiuigen und Beschlüs,en Iwrvorragen- beu Anteil, wozu ihn seine reichen .uvitiuntffe bes.rhigten. Seine Tätigkeit lag haieptsächlich in der Betelligung an den Arbeiten der Au Hs müsse, für die er ui den ersten Zähren zahl­reiche Berichte zu erstatten butte ll. a. hatte er das Re­ferat über die Steuerreform von 1871 und Ivar hervorragend beteiligt an dem vom ^ustizau. ,ä» formulierten Uiumuri des ztveiteu Sozinllnoigej^es, das von der ,,Xationalztg' als Dir Ausdruck eines Sieges des Ptirtikulai»smus i.. .r Preußen bezeickmet wurde 3m 3ührt 1N<> haue er im ZUstizausjchNß bas Kqcva; über die Thronfolge in Braun- jch,ve»g. Bon großer"! icvaien irnue ec in der letzten Zeit nur noch das über denJ.üiuaretot bcun:halten. Zm vorigen Zahre, am -l ^cptcmcn., trat er in den nwhlucr

Hciicn Rroncrl, iüoll und Bolck. Bemerkt sei, daß die Vor- tcllung, bic im Abonnement nicht wiederholt wird, um 8 Uhr beginnt. Liegen Krankheitsfällen beim Personal haben sich 2lender»nigcn als nötig ei viefen. In der morgigen Abonuc- mcntü-Poritelliing der »Zädm von Toledo" tuirb Fräulcn> (Äertrndc Ban meister, zuletzt erste Heroine am Straßburger Stabtthealer, letzt in Tarmsiadt, bic Rolle der Esther über­nehmen. Tie AbonnenienlS-Vorslellung am nächsten Freitag fällt qu3, dafür wirb al2 VotksvoistcUiingWallensteins Tod" gegeben.

* Ter Verein der Gastwirte von, e ß e,i und llmgegend begeht beute und morgen die Feier seine» 2Jiöl,rigcn Bestehens. Bor der ofsiZiel.en Feier, die v.: der außer

zugcsagt l aben, linket eine pietätvolle Feier auf dem Fried- hch stau, die den vier verstorveuen Bvrilyenoen Baiser, Schnell, Hein unb Prell giU Am Ttensiag f in bei ein Famil.enabend stall, ber im MOlaffcum abgehallen wirt».

** Nationallibcralc Fugend Ter gestr.gc Sonntag vereinigte bic Vertreter der hessischen junglibe- raten Vereine iu Den Hai।eriinen in TarmitaDt. Ter vor iurzem ins Leden gerufene Hess. Landesverband konstituierte sich und wählte ;um 2»r: enden Fiuaiizamimann Lstingcl- Tarinfuibt. Derselbe erstattete ein Referat über die der- -eilige politische ^agc in Hessen, an bas sich eine lebhafte Listussiou anichloß Man war sich Darüber klar, daß die Vorlommuisfe in Alzep-Bingeu auf» tiefste zu bedauern seien und legte unter einmütiger Zui.immung der ver.reteneu Vereine bine Auf aisang in lolßcnoer Resolution fest:Tic l cjsischen Ziinglideralcn mißbilligen durchaus bic von nall.

Ltichnxihlparole für den Zenirumvianbibatcn, cben)o wie ne im Fahre lUOu bic von freisinniger Seite bei ber ^icichs- tagswatil - armnadi <'^ohgerau hc.ausgrg.b.ne Stichwahl- parole |ur brn SozialDenio.raten icinerjcii mtvbUngt naben.

tänipfen zwischcr» Liberale», iok'cit folche nicht ganz ver­mieden werden töunen, Stunmenfreigaoe oder stimmen- fein sollten, um gi

einander -tcllung zu nehmen. Sie rüntcu Daher an alle

und dann l un riutcrefie eine

gelernte Arbeiter.

** B o in B i c b c r.1 i c » di c n. T ie Passagiere ber Biebcrlalbahn, bic am Sonntag den ZugUbr michmiuag4 ab Eießen benutzten, inunten auf bcu ..Abenbstern" für längere Zeit Aufenthali nehmen, ras Zngelche konnte tn- tilge eines Aohrbrnches der Maschine nickst mchi weiter uud war erst nach Eintrefsen einer Erfatzmaschine aus «eßen wieder flott zu machen Fn olgedessen erlitt audi ber fahr* stanmüßige Zug ab 6.12 Bieoer heben lende Bcrspalung unb and auf dem 'Jlbcnbftern keinen Anschluß an bn riaupibabn.

Groß-Felda, ll März. Zn einer fciionen Feier gestaltete sich gestern bas 2.'»siihrige Amtsjubiiäum iinser s Bürgermeisters Bülzing. Ttc ganze t^emcuibc ber lrtt* Vorstände und bic Vereine normen an ber Feier teil: aud* zahkreiche Bürgermeister ber Nachbarorte waren ein gen oster steil »rat Hölzingerbergab dem Jubilar den tzo» Großher.zog verliehenen Philippöorden.

L. F r r e b b e r g, 13. M irz. Ter Hessische Tiefe nie herein hielt eine Versammlung ab, in ber Pforr >r diunot Heppenheim einen Vortrag über Arbeit und Ziel des Diakonievereins hielt Sich an die gcbilbr.cn Stände wen­dend, sich der >:raukenpflege :ii widmen, tritt er mit, baß chon über 60 Damen iiusgebiibct worben imb. itc Au. - bilöiing ist unentgeltlich unb wirb als vollkommen un­lieber Unterricht ansgeführl <4chalte dis (Xk) Mt bet freier Station iollai bic Xanten beziehen. Eine rege Diskuffion zeigte die Zustimmung der Anwefenben zn den Aus- silhnmgen - Vermißt mirb feit bem . b. M im ju nger Manu, Elcttrotechniler, seither in Friedl' ig wtil)mnb Zuletzt wurde er in Homburg gesehen

Bad Salzhausen, ll März. Eine starte 5-ol- . nclle u"i vor et:'.:

13 i'»iao <i warm, lonnl- a > »u-

nmng zum Baden verwend

werden Tag unb Macht etwa im Liter in brr 'V mute her ausgrpitntvl, ohne b ast eine Abnahme der Wassermengc zu ton st alleren ist.

1). Mainz, 13. Marz Eine S p ' v n a g e n n l > r-

beiter Wehr u m von hier hat auf einem Artilleri- Depot cm Militär Fernglas von über lodu Mk. gestohlen imb hit# nach Fianlieich verkauft Web mm, ber vor einigen 7<iget nach Teutfd)lanb Aunidlehrtc, würbe an der Grenze ver- l aftet. irr soll nut einem hiesigen Spion tu BerbrnduH- gehen, nach Dem eifrig gejucht wird.

r Krofdorf, 14 Marz Lehrer Frtschhotz ubetuimm om 1 Avril eine Stelle in Münden Zu feinem Nachfolger i'urde Schnlamlskanbidat Ishr Zöger aus 'dein*L'utbCR er soeben feinerMilllärp- T:

>crcin strofborf blickt tu f je»

vierzigjähriges Beste he n zurück uitb gedenkt, d« Tag am i un? > .

gehörten urfprimgliai nur Veteranen au. Deren Zahl aber un Laufe ber Jahre bcbeufcnb gelichtet wurde.

d. Cronberg, 15. Marz. Aiff der Rodelbahn er­eignete sich gestern nachnnttag em sch w ere r Unglück!- ; all. 8in mit zwei Personen besetzter Schlltten, den cm [ ingtc Aiann aus Lffenbach Neuerte, überholte auf dnn unteren Teil ber Bahn einen Em'itzer-Robel. Da dieser nicht ehr Platz machen konnte, winde der Zweisitzer aul bet Bahn gegen einen Baum geschleudert. Tie nutfal;rcnb< Lame, cm Fräulern 9tetffcnflein aufl Franlsurt, wurde W unglücklich gegen den Baum geschleudert, daß sie tefw* ungSloS hegen blieb. 6ie erlitt einen Schädelbruch unt Gehirnerschütterung. Man hofft mdeS das Btadchen aa Leben ;u erhalten. Ter pinae Mann ist leicht verletzt.

iiLiijCiiluixii cM>i;iciuroiuluiig unseres engeren uno Hxiiereu Vaterlandes, nicht aus turzjichtigeni Parteifairaiismus

verinifchte».

Xie Bestattung oer auf Raddod gebor­genen Leichen erfolgte am Samstag auf dem Zried* pofe zu Hövel. Ihre Warnen tonnten aui <*uiib der mos* i toll mar len fc)tgc|iellt werden Es find August Sichler eu» Hamm, Fritz Buttmcr unb Ludwig Summeck aus Holm* Radbod. Tic ikbiuibc auf bem Zechenplatz und iu dessen Umgebung waren jchlvarz beflaggu Xie Zechcnverwalväß haue <iui Kbcn der Sarge einen Uran; mit Palmr un) Schleife mcbcrlcgen lassen Bald nach *-11 Ubr fetzte fuh Der Xrauerjug ui tkiiHgung, crojinet von ;,vei citteucn Äendarmen. Am Lingang zum youclcr Ftiedhos enoar* teten zwe» iatboli|d/C uno ein ev.ingcllscher oeistlichet bei Zug. Xie isrusk war im Anschluß an oas .'..aiscirgrab graoen. Tie bcibcn iSciil.lchen Hi lten Irauerreocn 'er-UH bic isutfcgnungcu der Lcza-e» stalljantzen.

Stadtthcater. Avchmalü Dorstcllung für Rcgiffcnr Bkax Mittwoch hingeivlcsen. In Der Komödie von Molnüt ,Xcv Tcusell' schäftigt bic Tarnen Albrecht, Hoven

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