heitwürdig« Ausgabe, dem ganzen Solle.
^icht einigen A uSerwahl len allein, den Grund und Boden zur freien Bcwirl schäft uns Hu gängig zu machen und u c r b a I: r n. llnfa Boll wächst von Jade zu ^abr »'.u 1 -1* - Millionen: sek hot es schon 62 Millionen erreicht. lr- müssen für »eine
den. soll dos im Inslandc stattfinden, so lange eö noch möglich ift, in der Heimat selber sie zu f'itbcn? Lee lange soll diese gottverlassene Tcrblenbunc i, och an halt en, die da - heil im Auslande, in hen Kolonien sucht, während noch hundert 1 auf er bc von Hektaren einer wirklich ver- günstigen Besiedelung und Bebauung rn der Heimat erwarten?
Aa freilich,
„Untröstlich ist'S noch allcrwört? — Doch sah ich manches Äuge flammen Und klopfen hört' ich manches Herz." Die Aussichten fixr eine ideale Ausgestaltung unserer Bodenpolitik, die eine wahrhaft nationale wäre, mögen — wie ich schon einmal sagte — in dieser Zeit der politischen Impotenz mir geringe sein: auch meine derzeitige Gin- slutzlosigkeir bei der Regierung, veranlaßt durch ebendieselben Vertret er seneS Bauernstandes, dem ich mein Leben geweiht, möge ein Hindernis sein, daß meinen Darlegungen etn Erfolg sich barbiete — einerlei, waä üb hier sage, sage un Namen der Kahrhell und der lyerecktigkeit, fütc i ra et ftudio!
Und darum unternehme ich cS aufs neue, Landtag ttnb Regierung immer wieder auf den alten Krebs- schaden hinzuweisen, der immer weiter frißt: und die berufenen .Kreise vor aller Oesfentlichkeit zur Tat auf.zu- rufen und — anzuklagen, wenn'- nottut.
Die „Deine Presse"' bringt in ihrer Nummer 37 vom 13. Februar 1909 folgenden bemerkenswerten Artikel
« Ein neues Fideikommiß in Hessen. Tie Provinz Rheinhessen gehörte seither zu den wenigen Gegenden des deutschen Vaterlandes, in welchen, dank dem ^Einschreiten Napoleonsgroße Fideikommißgüter nicht
RcnetblngS hat sich neben dem seicher i
ommiß in der Mainzer Gegend ein neuer Großgrundbeiiyer, Frhr von tSalbthaufcn niedergelassen, der durch Anlauf großer Län bcrcieu ein zweites rheinhessisches Fideikommiß schassen jnilL Ter Herr, ein vielfacher Millionär, Hal biö setzt kn den Gemarkungen Budenheim, Finthen, HeideSheim, leider auch vom staatlichen Universnütsfonds Attünz, zirka tlOOO Morgen Kald angctanft. Tic Gemeinden Budenheim und Heidesheim veräußerten ihren gesamten, erheb- ffichen Waldbesip (!) an den Großgrundbesitzer, selbst der pjcfftfdjc ForstfiSkus überlies; ihm ein etwa 60 Morgen großes Kaldgelände in der Gemarkung Finthen, den so- genannten Bernhardshoru, ein idyllisch im Kalbe gelegenes Erholung rplähchen des Publikums. Nicht genug mit dem Einkauf, plant Frdr. v. Waldthausen die llinparkung des ganzen Kalbes und verschließt so dem Publikum eine Lieb- lings-Grholungsstätte. Demgegenüber hat neuerdings die heffiftbe Regierung einen Riegel vorgelegt. Ter Kalb- verkauf der t^emeinbe .veideSheim erhält nur unter der Bedingung die Genelmngung der Regierung, wenn sich Herr v. Kalbtlnoisen verpflichtet, den Kalb auch nach der Gin» Wartung dem 'Publilum offen zu lassen und diesem den Zutritt durch Anlegung von Falltoren zu ermögliclten. Da sHerr von Kawthauscn aus diese Bedingung nicht eingehen trnid die Regierung den Waldverbruf bann nicht genehmigen iwill, sott die Sache int Berivaltnngsstreitverfahren eventuell unter Anrufung der Zweiten Ständclavimer erllschie- den werden. 'Dann wird die agrarische Mehrheit zeigen Sonnen, ob es ihr mit ihrer Gegnerschaft gegen bas Fidei- Eommiß wirklich ernst ift
Wenn ich recht unterrichtet bin, so übersieht hierbei die V,9L Presse" zwar daS rhe>nhcssischc Ftbeikvmmißgut deS Freiherrn v Erlanger — vielleicht nicht ohne Absicht —; laber diese VKrchricht illustriert doch so trefflich meine Befürchtungen, die ich früher schon ^mssprach; sie gibt mir s— leider — mir zu recht; sie schildert in der Tat daS Um»
Gieszener ICotijctfvcrciit*
*1. Fubilaumskonzcrt zur Feier des 90. Stiftungsfeste» deö Akademischen Gesangvereins.
Die echte rechte FubiläumSstimmmig wollte in dem gestrigen Konzerte leider nicht auftonmien. Schuld hieran trugen, wie ffl scheint, aber mehr äußere Umstande, als daS Wollen und Können der Mitwirkenden. Zunächst stellte e3 sich l)ccnufl, daß die Aufstellung der Sänger im Hintergründe der Bühne sehr wenig günstig war; man hätte gut daran getan, 'das Podium vielleicht noch etwas nicht zu erhöhen. £o über wurden die Stimmen rom Drchestcr und dem Klavier, schon rein räumlich betrachtet, nahezu vollständig verbellt. Bei der merkwürdigen Akustik unseres Theaters ift es $a möglich, daß man auf anderen Plätzen bester hat hören können. Zn der ersten Reihe des Parketts wenigstens kamen die einzelnen Stimmen nicht zur erwünschten wirtunguvollen Geltung. DaS bezieht sich auch aus Frau Erika Wedekind. Fch nehme an, daß efl nut die Akustik war, die die Sängerin gestern nm die zur genüge bekannten höchsten Wirkungen ihrer Kunst gebracht hat. Ich habe Erika Wedekind noch nie so tnati und glanzloL singen hören, als gestern — von ‘meinem Platze aus. Für so große Konzerte, rote dog gestrige, eignet sich unser Stadttheater, wie c8 scheint, eben leider nicht lehr.
Da« Programm dices ersten IubiläumSkonzertrS bot viel -Iutercstauteö und Schönes. Da war zunächst die Phantasie op. 80 von Beethoven. Nicht jedermann wird dieser Komposition tu ihrer Gesamtheit Geschmack abgewmnen können. Einzelne Stellen darin sind abe; doch von großer Schönheit ; so z. B. der herrliche Ebor, m dem ba« (3cnjc aus- klingt. Tie sehr schtviengen Klavierpartien hatte Herr Pro'. Sramuiann übcrr.onmnu, während \-ert KapeNme:'rer Loni» Reich aus Frankfurt die Leitung geschickt durchsühnr.
Biel Freud« wird bei ll'leurz.. der Zuhörer rvohl a.ich dre üalienische Arie von zar: jemad t taten. Frau Lc.ka Wedekind, dre berühmte kt'keisterm dci Koloratur, -ang bi Je
ftchfreifen des UeöelS sie zeigt btr Behörden in Unern- schloisenheit dem '^rvßkavital gegenüber, auf heften guten willen die 3taat?n infolge ihrer ^ck .ilbknecku chatt äuge- wiesen find: nebenbei aber gibt sie ein Bild dessen, wohin e4 zulept mit brr Ptcigcrühntien WoHll.abenH^it der rbein hessische« rauernsckaft gekommen ist Ja, die Not läge der Landwirtschaft ist neu: nicht vorbei 2ic ist zu einer allgemeinen Bollscrkrankung. zu einem all gemeinen Bolkssiechtnm geworden £bcr oug» umqefrhH die Notlage der Landwirtschaft resultiert aus der allgemeinen Erkrankung des Volks !brper». Und vergeblich hält man Ausschau narfi Man nein L ä n«er n , sage ich bie S?üfc bringen konnten Hilfe auö dieser Not, die nur Millionäre und Lumpen zu züchten befähigt ist. —
Ich beantrage:
Die vereheliche Zweite Kammer malle beschließen, die Großherzogliche Regierung zu eriuchei:
1 Der Vergrößerung des Großgrundbesitzes des Frei- Herm v. Äaldthausen durch Verkauf von ttskali'chem, staatlichem und kommunalem Otelänbe entgegenzuwirken;
2 die Bestätigung jeglicher Begründung und Ler- größerung von Fiderkommissen im Groß- Herzogtum Hessen zu versagen
Berlin, Reichstag, den 14. Feoruar 1909.
Köhler-Langsdorf.
Provinzial-Ausschuß der Provinz Lberhesien.
L. G i e ß e n, 13 Febr.
Nach ban Gesetz bett ba> .^'"einyen find d> * iManrinbcn verv^Iichlel, btc für die Rindvieherwrderl'.chen Faseltiere zu stellen und zwar sollen auf einen Bullen in der Regel nicht mehr ab5 80 und lwchstenH 100 iudttfänigc^ iDciblube Tiere ent> fallen. Nun werden in der Gemeinde Udenhausen nach einer Mitteilung des Grvßh. AreiSv»neri.näramteS 121 Kühe ge- halten, we-i-halb der Gemeinde die Nn''a-asiung e-.nes zweiten Bullen anycfonncn tourb* Der '^emeinderat lehnte dies ab. Darauf beschloß der Kreisaussckuß, doß dem Äniinnen des Kreisamts Folge zu geben fei, gegen welchen Beschluß die 2btn>ilte her Gemeinde Rekurs an den Brovinzial-^lusschuß verfolgven.
■ -nh.’ stützt i:.rc Weigerung darauf, daß einmal nur feine 100 zuchlsähigen weiblichen banden feien, zum andern nid>t sie, sondern die »Freiderrlich von Nvrdell zur Rabenmische Gut»verwaltung zur Äal'.ung des zweiten Bullen verv'lichüet sei. Der Provinzial-Ausschuß setzte heute die Beschlußfassung aus.
Hrj <: !- a a t 11 k zu 6 ergerSdorf ist um bw Gllaubnis zum Betrieb einer Gastnstrtschatt cutgefomntm. Ter Gemeinderat hat bae. Gesuch mit Stimmeninebroeit befur- wartet, der llreisausichuß des Lreises Älsfeld es aber mangels Bedürfnisses abgelehnt, .-öergeräberi zählt bei 228 Einwohnern Wirtscl iftat, eine Gast und eine scha
Rüchicht hierauf befd icb auch dec Provinziol-Äusschuß den Ge suchsteller abschlägig.
lieber die Erbauung einer >trcisstraße von BÜdeShcini nach dem Bahnhof: hier die,>!vften der Äbsahrten tnurb? in nichtöffentlicher Sitzung verhandelt.
2lus Stadt und Land.
Gießen, 10. Februar 1009.
•• LageLlalendcr für Montag, 15. Febr.: Bereinig- ti n 0 für Volkskunde: Vortrag von Pfarier & o tz-Tietzenvach: Lchlihcrländer 'Aberglaube in feiner Bedeutung für die Volkskunde. Abends 8l,4 Uhr im EafS Ebel.
Kauf nu Verein undOrtSgewcrbeverein: Vonrag von Kulturinfpektor Steinbach: Garaicroo. '.UbenbS 8^/, Uhr in SleiuS Garten.
«
•• Personalien, llebcvtragen wurde dem Schul- aiutSaspiranten starl Fischer aus Frau - Rombach, ÄreiS Lauterbach, eine Lehrcrstelle an der Geincindeschule zu Stamm- beim, streiö Friedberg. Bestätigt wurde der Lehrer Franz Spreng zu Heusenstamm für die erste Lchrcrstelle zu Jügesheim.
" StadttHeater. Nochmals fei auf den morgigen Nokoko-Abend hmgewiefen. Gern hätte die Direktion aus Rullficht auf das Zlonzert des 'Akademischen Gesangvereins am Dienstag abend eine andere Vorstellung als diese schon wegen der Uraufführung der.Vertauschten Schäfer' von Ludwig Xtcuin Schilling weitere Streife interessierenden an
Arie natürlich auswendig. Glatt und rund und perlcngleich reihte sich Ton an Ton bis zu den schwindelnden Höhen hinauf. Eigentlich besser noch gefiel mit die Sängerin später in den Liedern, namenllich in dem Swaußschen.Ständchen", ba5 durch seine Zartheit und Znnigkcit den Zuhörer schon unwillkürlich gefangen nimmt. Erika Wedekind hat eine äußerst wirkungsvolle Vortragsweise.
Der Sängerin, deren Brust eine stattliche Diethe von OrdenSauLzeichnungen zierte, wurde nach der Arie em prächtiger Fliedersttauß überreicht. Herr Musikdirektor Traut- mann erhielt einen prachtvollen Lorbeerkrauz mit den Farben des Akademischen Gesangvereins.
Die erste Hälfte des Konzerts schloß mit der ei oft und hübsch gespielten Cuocrturc zu .Figaro? Hochzeit«; den Schluß des stonzerts bildete die herrliche itatielusche Symphonie von NleitdclSsohn mit ihrem wuuderoollen zweiten Satze. Die Ausführung war unter Leitung des Herrn VrofefforS Trautmann ausgezeichnet. -n.
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— Tie Sage von C9cat Wilde. Dierou'.'cho.Leitung ^ixibuna“ meldet au-* Turm: Der am 30. ödovember 1900 tn Paris verstorbene, von zahlreutzen Freunoer; aut iem Totenbett qtichenc und bann zu Grade getragene euglöche Tichter C#car 'ütibe fei dort von niedreren Personen gesehen und erkannt worden. Tas Gerücht, der «u Armut nach fcyweiem Leiden verstorbene grotzcn Ellolgen »euier .Salome* in Deuijchland aingetancht. Gd hat sich übet gLS reine tirfmbung enatefen.
— Eine merkwürdige Operation an einem > ui.de war am MiUiooch abenb in der Berliner mefcijüiddien idiem Tiere rargeitönunc i und mit Gr'o.g duichgefulni. unter lUnfiänbcn auch n..* den Aiaffcheu üdeii'.^vl wird:.-. k....ue. dortiger 2trz:, Dr. lUiger, bei 6c; vorficlite, h».r ihm beide 2hetc.; herouSgenomme» ::nb bchlr die* Vltcrtit r ..c a. .acr. punbe-J ingefcgi. Dm» Zier ha: bu 'ch.serr Coemncn. d:e zum ersten Mate von einem amerikouncheii Arz.c au^gestihi: worden ! 1, i:ar gut iUierilaufcen und beendet *. test iccbi rrj munter. VdBt "di — tu e aitgenomnten lairb — Oie CpexmUmtenetbabe aui Ci.i -^enicheu ubei!ragci’, fo wäre damu in ter Tar cm kk'-g ge- geüe-.i. rnauchr^ sonst verlorene Leden zu tuiai.
geiert. Wegen LrankhcllSfällen im Personal ließ sich bid nicht ermöglichen
** Benefiz ;ür C er-^cc Jfcur yerm. Bakos.
.Bimnenboof wird am Ti nStaa 2. März d. I«. a!S B.'nen; ' .r r^ber-^egisieur Bako» mi Stadtt^ealer zur 3uf- fühnmg kommen. T ie>e Sudermann fche Fa:uil'.enkcmod:c aus Berlin \K* i't für Gießen neu und wird voraussichtlich tu diese? Spielzeit nur einmal am tm«crer Bühne gegeben werden.
Wegen Raummangel mußten wir leider d:e Thealerbefprechung zurüllstellen*
• • Handelskammer. Zum Präsidenten der Großb. "ändelSkanuncr an Stelle dev oer lorbenen flammeizien- rat lloch wurde der seitherige 2. Botsitzende der Kammer Kommerzienrat Heichelheim einstimmig geivähtll T.e Neuwahl de« 2. Vorsitzenden wurde dis zur nächsten Sitzung vertagt Auch tn den BezirkSeneudabnrat wurde alß ller- rcirr der Handelskammer Kommerzienrat Heichelheim gewählt.
• • Zu Ehrenmitgliedern hat die Gießenei ^lc.scher- Fnnung ihre beiden Milbegründer, die AUmeister August Hilgardt undÜeorgMöhl in Anerkemnmg ihrer Verdienste um das Metzgergewerbe ernannt. D:e Urkunden wurden den beiden Herren in der letzten ZunungSversaminlimg vom Obermeister e. L. Sack überreicht.
• • Silberne Hochzeit feierten gestern Restaurateur (ihr. Hau doch und Frau, geb. Hcil.
Hebet ein kleines Mißgeschick, daS vor kurzem etn bieiiger Gesä-astsmann nut 4 S.mubeitmarW^etncn hall', luerben in der Swpt allerlei ühertrübatt und «ustell'' Gerichte erzählt, in ih?r burthfubti-ien Ab'üht. den iut öfftnilictm toben stehenden ixrrn in der Meinung seiner Mitourger her ah' zufetzeu Ilm diesem bösartigeir jtlaiid- die Sm.«;: adzul'recheu, tcünt wir nachstehend eine in dieser .Ingelcgcnhei* on un* gc« 3uidtift <v Herrn CbcrbüTgemtfiftcrA
Veffiid'-f* Sod’TiiJ-eitung bringt in ihrer Xunnnrr oom 13. 1. Mttz. einen elunufeattifrl gegen .'berm Kai. tniebtogcr “Tie Belolmung der Arbeiter war für die kleine 'Arbeit — .' noch ekelerregend irer. tote N* Veute ]a audi solche Urheit gemälnt sind — recht rcid)Ud). S^'ort nach Wiedererlangung ■
Inn r lüfte, >uid bat mir do»
Bekanntinadaing dc> 'Ännenannj wiro Zlmcn inzloudx'n iugt* ß n sein n wohltätigen sinn jung i ine Kamen» bewiesen bat,
□ Klein-Linden, 14. Febr. Zu einer schonen Feier gestaltete sich geltem abenb das 4 4. Stiftung3fefr beS Gesangvereins .Eintracht*. Der große Saal der .Deutschen Eiche" war start besetzt. Mit dem Ehorlicd ,9hiÖ der Zagend- zeit» wurde die Feier eröffnet. Da« Programm wickelte sich flott ab, die Theaterstücke wurden gut wiedergegeben und den Darstellenden lebhafter Beifall geipenbet Ter Dor sitzende Jung übergab dem Mitglied Karl Lang, der 25 Jahre dem Verein angehort, ein Ehrendiplom, wofür dieser feinen Tank aiK-iprüdv tanger Philipp Luh htett em« ‘Jmp:ad)f, in der er die Entwicklung des Vereins ichitdertc und der Gründer und Ehrenmitglieder gedachte. Diesen galt aucy fein Hoch. An die Feier schloß sich ein Ball, bei dem die liebe Fugend sich lebhaft vergnügte, vciitc nachmittag fand mi VercmSlokal zum „Deutschen Hof eine Nachfeier Halt
A Oriuibcrg, 14. Febr. Der Vogelsberger Geflügel- und Vogelzuchtverein hielt unter dem Vorsitze des Herrn Zocket feine Hauptversammlung ab. hehrer K eil - Rainhardsham referierte über die Provinzial- Geflügelschau, die un Herbst v. Z. mit Hilfe der Landwirt- 'chaftSkammer hier stattfand. Die Einnahmen betrugen 4013 2)IL, die Ausgaben 4008 ML DaS züchterische Ergebnis war sehr gut. Der Verein zählt jetzt 120 Mitglieder.
r. Langd, 12. Febr. Die im Kreise Gießen errichtete zweite Wander-HauShaltungSschnle, unter Leitung bcS Fräulein Wetzell, beendigte gestern ihren ersten sechswöchigen Kursus. Bekanntlich sind diese HauShaltuiigSschiilen auf Kosten bc» Kreise« eingerichtet und erfreuen sich großer Beliebtheit, ziunol die Teilnehmerinnen keinerlei Kosten zu tragen haben, außer wöcheritlich 2 Mark, wofür die zur Bereitung der opetfen nötigen Rohmaterialien angeschafft werden. ES ist somit den jungen Frauen und Mädchen auf die bequemste Werse Gelegenheit geboten, in allen Fachern deS HauSwesens und m der Krankenpflege unterrichtet zu werden. An dem gestrigen Schluß beS Kursus nahmen teil Herr RegierungSrak Welcker und Frau, Frau CcLmamittat Hoffmann, Herr und Frau Tr. Wagner-Hiuigen, Beigeordneter Ronthaler, Pfarrer Lahr und Frau. Uehrer Best, sowie Oie Ettern der Teilnehmerinnen. Die Mädchen hattcli ch«n ttehriaal im alten ^chulhau« mit Tannen grün geschmückt. Regierung8rat Welcker betonte, daß :ür den KreiS Gießen diese 2. Wander-HauShattungS'chule zur,Notwendlgkelt geworden •ei, die Nachfrage und Freauenz fei etne starke, und daß der gewün'chte Erfolg erzielt werde, beweise der Kursus in Langd, an ivetchem 23 Damen teitt.ahmen und der zur größten Zu- 'nedenhett beendigt wurde. Sieben L-n häuslichen Jer- richllmgen wird den TEünehmerumen auch Unterricht tn Krankenpflege und elfter pil»e bet Unglücksfallen erteilt. Auch dies ist auf dem Lande, wo nicht immer un BebürsinStalle I em Arzt rasch zur Stelle 11, von hervorragender Bedeutung. : Die von Herrn Tc. Wagner ge* eit eien theoretischen und praktischen Unitrnxrungcn hatten nach dem Ergebnis der Schlußprüfung einen vollen Erfolg zu verze'.chucn. Ter : üreiLbehärde aber gebührt höchste Anerkennung für bie reiche Einrichtung der Wandcr - HauShaltungSschiilen. ^unr Zeichen der ttneriennung wurde der Lehrerin Fräul. Wetzell un Auftrage aller atu Kursus beteiligten Damen von ; Frau Nomhaler em Geschenk üben richt und bet der heutigen lrerabschiedimg 'prach Fraul. Wetzell den Wunsch au5, daß j;e 2a;igi<r sie 6e: inächst bcu.i Kursus in Bellersheim be- uchir möchten.
-- Büo. ngen, 14. Febr. Fünf Beigeordneten- i kand.baten sind ’ü: di< am 2V. Februar ualinnbenbe -Lki *1 aufge ieQ:, nämlich die Herren Nullmann, Methfeffel, Lotte:. ..leu'cncöb : nb Z. Alvert.
j. Bad Rauhciut, 14. Fedi. 2115 Glanzpunkt der reorvmterlichen Beran-raltungen dcS BortragSoereiaS


