Wahrt.
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lgen Bettsliegen gc^ 1 Frcs. betragenden J der Lustschiffahrt -000 Frcs.
icruf. Das prcch > ft hat eure Lei- metjiteixv ÄrM bw erui zu inchen. Malten für Gattenmd Dahlem Frauen irben, sollen sie in i teilnehmen dürjen Mtnereiclcven bei erforderlich, immci ; vor dem Besuch bi:
Gießener /Dctteröienft.
DoranSsichtlickc Witterung für Helsen am Sonntag den: 17. Cttobct. Ziemlich trüb Zeitweise Regcu. Kähler.
Börsen-Wochenbericht.
— Frankfurt a. M., 15. DTt.
komme viclmryr darauf an, in den Hörern die Fähigkeit jur elbstandigen Analyse und Beurteilung literamcher
Kunstwerke auszubildcn. . ..... . -L . ««
* Teure Hasen. Cun rheinischer Grossindustrieller hotte eine Jagd gepachtet und wurde von einer verwandten Tarn«? gebeten, ihr doch and) einmal einen Hasen zum Selbsltoslenpreis abzulasscu. Einige Tage später bekommt sie den Hasen zugeschickt und dazu folgende Abrechnung: Jagdpachr 600 Marl, Jagdausseher 100 Marl. Wildschaden .^0 Mart, Patronen GO Mart, Schmerzensgelder 450 Mark, Summa 1260 Mark. Erlegt wurden 23 Hasen. Selbstkostenpreis also 54 Mark 78 Psg.
Kleine Tagcechronik.
Der Jubiläumsrektor der Berliner Universität, Professor Dr. Erich Schmidt, der mährend seiner Antrittsrede gestern einen Ohnmachtsanfall erlitt, befand sich am Abend wieder bedeutend besser.
Tic Nachricht, daß die Besatzung des bei der Doggerbank gescheiterten Fischdampsers „A d o l f" gelandet sei, beruht auf einem JrrtumbeiderAufnahmeeinesFunken- telegramms.
Tas westliche Tennessee wurde gestern von einem Tornado 'heimgesucht, wobei verschiedene Personen umkamen. Biele Personen wurden verletzt, mehrere Ortschaften sind zerstört. _____________________
Orrginal-Drahtmeldringen.
Tte Rückfahrt des Parjeval III.
Stuttgart, 16. Ott P a r s e v a l III ist heute vormittag 8.40 Uhr in Cannstatt aufgestiegcn. Er fuhr langsam gegen heftigen Wind nach Stuttgart, wo er über der unteren Stadt kreuzte. Um 9 Uhr wandte er sich nad) Norden zu, um über Heilbronn nach Frankfurt zuriuk- zufahren.
Verkauf marokkanischer Bergwerke an Deutschland.
Paris, IG. Okt. Ter „Matm" meldet aus Oran, in Melilla verlaute, der Sultan Mule» Hafid habe die Bergwerk e im R i sgebiet, die die Ursache des spanisch.marokkanischen Konflikts sind, an eine deutsche Gesellscha st verkauft Tas Blatt fügt lstnzu, junihid) ict gegen oen Berkmtf nichts einzuwenden, da Spanien die Bergwerke nur von dem lyingeridrtcten 3lvghi erworben habe. Dennoch lverde oder die marökkanisclie Frage hierdurcl> niZ^ verwickelter, da zu den sonstigen Wirren noch eine spanisch-deutsche Frage kommen werde
Melilla, 16 Okt. Die M arvkkaner griffen gestern die spanischen Borposten bei Tagnina an, wurden aber nach längerem Kampf zurückgeschlagen.
Unruhe in Barcelona.
Barcelona, 16. Okt. Gestern abend wurde ein Geschäftsinhaber durch eine B o m b e t ö t l i ch v e r l e tz t; der Täter wurde verhaftet. Weiter entstand in einer Kaserne eine Bombenerplosion, durch die mehrere Soldaten verletzt wurden. Es war ein A t t e n t a t gegen den Generalkapitän beabsichtigt, die Bombe ging jedock) vor dessen Eintreffen in der Kaserne los._______,
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le. Wiesbaden, 15. Okt. V , ehmar kl. Zum Bcrkawe standen. 117 Rinder, 201 Schweine, 135 Kälber, 81 Schafe. 'Ne-ah'l wurden für 50 ttilogrannn Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 77 00-8500 Mk., 2. Qual. 71,00—73,00 Kühe 1. Qualität
62,00-72,00 Mk., 2. Qual. 00,00—00,00 Mk. Befahlt wurde hn 1 Kiloar. Schlachtgewicht: Schweine, vollfleiickige, 77—75 Mk., Sauen 0,70-0,00 Mk., Eber 0,00-0,00 Di!.; Kälber: Magkalber 88—91 M., tzaudkälber 0,00-0,00 Pik.: öämmcl und Scha'e 0,00. Tendenz. Rinder ruhig, Kälber langsam, Scha'e flott, Schweine niittelmäbiq.
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Engros-Lager der Handelszentrale Deutscher Kaufhäuser in Berlin und Chemnitz.
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Briefkasten,fccr Ueöaffion* (Anonyme -lnfragcn bleiben unberücksichtigt.!
H S. 78. Ein vebamnienkurfiis wird am 1. Februar ab- schalten Tie Kosten belaincn sich, falls sie von Kemcindcu bc- ^ahtt werden, aut 200 Mk. und für private Teilnehmeriiiiien auf 300 Mk. __________________
L"/ Ma fan. ^oseisor Dr. her- ^ustschifsekpebition > dte Etsderhältnisse '>^sehrgünsiig ' stellte seinen Ra:
— Das schöne Mädchen von A n - i o. Ter Unter Msminifter Rava, der Generalditektor der ttaltemscheu Altertümer Corrado Rrcct, der Ttrettor bc» National- 3 der Thermen, ein königlicher Notar der ivurst ! qi, ,.wei Journalisten und znxr Photographen haben ' am 0. Ott ob er int großen eaat der Villa Aldobrandtni ci 9(n*io ruioinweugesunden, um nach jahrzehntelangem irei"^n^ endgültigen Ueberganfl des ichöne» Mädchens Lj it Auf,io an den Staat zu voll'tehen. Der streit um ne Statue, eine der köstlichsten aller Zeiten, hat seit der rt ihrer «siudung, seit 1K78, gedauert und das unickM- a.re Kunstrverk der Oeffeutlichkctt vorenthalten, -tte lachte dieser Stattie ist schicksalsreicher als die de.' LaoFoon
•’T der Venus von Milo. Im Dezember 18 r8 suchte ein n chtburer Sturm die Ruinen am Vorgebirge Anzio heim: i, tc die lange Jahrhunderte hindurch bisher standgehalten, Sen zusammen. Durch einen lolchen Einsturz wurde ..'dieser Sturmnacht eine Nische bloßgelegt: darin stand, uuleuchtend, unberührt und bespült von den Wellen des , eres das Marmorbild der m ein Htmatton gehüllten ^ngfrau. Die Statue wurde, da sie auf dem Gebiet der - lurlie Mencaeci gesunden war iit deren ^lla getragen
6 von den Besitzern eifersüchtig beNTachü Tier Jahre . -chher gerieten die Meneacei in stuanzielle Schwierig eiten
d verlausten die Villa mitsamt der ötotue den Aldobran- L ii. Diesen, derer derzeitiger Verlreter^der genannte Für i..im ist, wurde vom Staat sogleich die summe von 4-dOOOL
, e für das Kunstwerk geboten, aber ersolglos, denn cmdere Ingebote winkten.. Das glänzendste machte ein Amerikaner, eine Million berzählen wollte. Mletn dav italienische , setz das die Ausfuhr bedeutender Kunstwerke verbietet, i4 diesen Kaiif nicht zustanoe kommen; als davon. ver- , Itcte lmtten tahremug -wer Karabinieri nichts andere^ Lm tun' als das schöne ^Lädchen von Anzro zu bewachen Inter diesem Zustand litten alle Beteiligten, er war aus L-. Tauer unhaltbar, und schließlich eittsastoß sich die Fa- n (ie Aldobrandini, das Angebot des Staates anzunehmeu.
. mmr die- allerdings gewissermaßen eme Kapitulatton, t, er Chiai hat dafür die (Genugtuung, sich von der ^efsent- ",leit als Bewahrer der italienischen Ideale usw. feiern - lassen. So wird denn setzt die lstrrliche Statue nach I. mer Vcrborgensustt unter starker Bedeckung nach Rom migeführ. werden und dort im Thermenmuseum einen ,-r schönsten Säle für sich erhalten.
Unter dem Einflüsse der Berschicdun n, die sich am Geldmärkte vollzogen haben, bewegte sich das Geichän m ruhigen Bahnen. Don emer stärkeren Verstimmung über die Berstet- fung der Geldsätze war nichts zu ver>puren ^»ohl Ut in dm letzten zwei Wochen eine Eutlastnug des Marktes em- getreten, allein desseti günstige Versagüng ist nur wenig. ins Wanken aeolntmen, da Abschivächungeti der Tendenz bald wieder einer Befestigung wetäten mußten. Tas Vertrauen, das; wir uns auf dem W-ege einer Gesundung des Wirtichaitslebens ve- sinden, ist kaum ersckstittert worden. Erstamtlich war, mit welcher Äelassenl>eit der Markt die Diskonterhöhung der Reickis- bank auf 5 P.ozent, sowie die Erhöhung der englischen Bauttate aus 4 5buozetit ausgenommen bat. Man war aui diese Rcaßnahmen schon vorbereitet und es erfolgten vielfach Nealiiationeii, aber die Abgabeir resultierten zumeist nur aus Sirenen ber ^ixfulation, während das Brivatkapital nur wenig Migung ueripm-te, seinen Besitz zu veräußern Dennoch sollte man die Ontwickelung der (^eldnerhältnifse nicht ignorieren. Der Hoffnung, das; es möglich sein werde, mit dem fünfprozentlgen Danklatze bis zum Mlüc des Jahres auszukommen, hat Reichsbankprasidimt »aveusteiN Ausdruck gegeben Viel wird davon abhängen, tote die internationalen Geldverhältnisse sich werter Lestalteu besonders, welche Ansprüche Amerika erheben wird. L.as zur Beurteilung der Rewiiorker Börsenlage so wichtige tägliche Geld, das bis vor kurzem noch zu 2 Pro.zent und darunter zu haben war, ist ncuerdrirgs bis auf 5 Prozent und darüber, gestiegen Unter diesen Umständen ist nickt ausgeschlossen,,da» die Rewtzörter Börse bald größerem EntlaskungsbedürM's ent- gegeugelst und das würde auf die europäischen Markte zuruck- wirlen Solckw Erwägungen trugen viel dazu bei, ber&Verm IcUioit Zurückhaltung aufzuerlegen, zumal andauernde ^ckwache des Kiwsermarrtes und ein leichtes Abflauen am amerikanischen Roheisenmartt gemeldet wurde., Denwoch war mau Nicht geneigt, den ungünstigen Momenten größere Einfluß emzurauinen. Man richtete vielmehr die Aufmerksamkeit vorwiegend aui die Besse- r ii n g s e r s ch e i n u n g e n i m W i r t s ck a s t s l e b c n , von deum namentlich die leichte Befestigung des Kohleumarkte^, die PreiS- erböhungen für Stab- inib Walzersen, sowie die aus England gemeldete Preiserl-öhung für Träger erb* -oeodachtung 1 andern "illc diese Meldungen genügten, um die xuversichtlime Stimmung auf dem MontanmaiTkt aufrecht zu erhalten wo sich die .flurse nach vorübergeheiider Abschlvächung wieder nach,obeni bewegten. Auch Bankaktien konnten sich behaupteii NN V mb lick auf die bisher befriedigeiiden Geivinnresultate der Banken und die Aussicht auf eine weitere Besserung der Erträgnisse.^ Bahnen verehrten in ziemlich fester Haltung, dagegen hatten Schis l a t§a ttien unter G-ewHinabgaben zu leiden. Bon bl ass a - ndu str i e papieren waren Elektrizitätswerte und Wlerwerke Metzer begünstigt, im übrigen blieben die Um,alze begrenzt He^suckc und fremde Fonds neigten infolge ^r Bersteisung der Geld- sätzc vorwiegend zur Schwäche. Privatdrsoonr ■> , i...
Spielplan 6cs Neuen Siegener Staötiiieams.
Direktion Hermann Stemgoelter.
Sonntag den 17. Oktober, nachmittags 31/, Uhr, bei kleinen Preisen „O diele Leutnants." Ende 53/4 Uhr. ÜlbenbS 71/, Uhr bei gewöhnlichen Preisen, unter Rünvirkung der Siauclle des hie! ^n'anlene-Regiments: Gastspiel von s^rl. Lucie (tzorgi und Alberi Piatzlau aus Frankinrl a.'M. Znni crftenmale: „-ter sidelc 'n wer" Operelle in 3 Allen von Viklor Leon, Musik von Leo sv-all. Ende gegen 10'.', Mu. Dienstag den 19. Oklober, abends 8 Uhr' 3. Dienstag'Abonnemenl--Vorsleüung: „Iw .silurjetzcl. Ende 10 Uhr. Mitlwoch den 20. Oktober, abends 7 Uhr: 2. Mut- ivoch-Abonnenient-Vorstellnng: w(£in Sonimernackitstraum." Ende 9» Utzl. Freitag den 22. Oktober, abeiids 8 Uhr: 4. ^reltag- Abonnenlenl-Vorstesiung - „Die fremde Frau." (La femme X. . . Ende 10'/, Uhr.
Märkte. ,n ,
«ieften 16. Okt Marktbericht. Auf heutigew Wocke^- n.mtte foftete: butter pr. lifb. 1.20-1.30 -Bit., Wnewier 1 «4. 9—10 Big., Enteneier 1 tot 0 Psg., Krise kw' St 6 8 H, Erbsen p. Pid. 00—00 Pfa., Linsen v. Pfd. 00—00 Lfg., Dauben pr. Pr. 0,80-1,00 Mk., Hühner pr. St hOO—1,60 ^hne m.
Stuck 0,80—1,80 Pik., Gänse vr. Pid. 60—70Pf., Enten pr. totilck 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsenfleisck vr. Pfd. 76—84 Pig., .Nutz- und Biinbfleifd) pr. ®unö- 70-80 Plg., . 8chw->n-fl-i ch uv. Pfund 80-90 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 96 Psg., Sfalbflcijcb pr. Pfd. 70-74 P'g., .vmnmelsleisch pr. Pfd. 60-84Pfg. üarlosseln pr. 100 Kg- 4.50-o.o0 Mk., Zirnebeln per
* Tennyson und der Prinz v o n W a l e s. Der i-ickster des Eiroch Arden, dessen Geburtstag sich am 6. uug- m hundertsten Male jährte, war em äußerst Menschen- ■ iilieiter Poet. Er haßte die breite Masse und lebte fast eru H Il.es Jahrhundert zurückgezogen auf lernest herrlichen sii'ungen ,;u Jushwatcr auf der Insel Wight und zu ■ I verworth bei Haselmere in Surrey. Hohe Ptauern und 8 n.j>te Hecken entzogen ihn dort den Blicken der Neugierigen, > ' dessen ungeachtet aber doch fast täglich vor dem Tore Trten, um den großen Dichter von Angesicht zu scheuten.
I Manchmal spielte Tennyson diesen gar zu Lästigen einen 81 iK ibfcbcn Streich, indem er einen alten Diener, der ungefähr
( me Figur hatte, die ckarakteristtsche Samtjacke anlegen B ließ und den breitkrämpigen Äul und ihn dann vor da^> l'or schickte. Er selbst fuhr einige Augenblicke spater un- 8 erfannt im Wageii davon. Nur durch besondere Emust ■ voar es überhaupt möglich, in die unmittelbare Jiabe des cksichters zu gelangen, denn die Dienerscyaft batte verenge 3$') ntoeifung, jeden Fremden nn er bittlich abzuweisen, aa W.rngnete es sich denn eines schönen Tages, daß auch dem
। rinzen von Wales, dem jetzigen König Eduard, der dem N Achter settie Aufsvarttuig machen wollte, das -vor vor 8 ui Nase zugeschlagen wurde und zwar mit dem Bemerken: k sp, wieder einmal ein Prinz von Wales. Den faulen 8 Sckwindel len neu wir nun nachgerade." Durch Zufall hatte I Tennyson die etwas erregte Auseinand ersetzung mit an 8 gehört und eilte nun schleunigst dem Pnuzen nach, der | a rf diese Weise dann doch noch empfangen wurde. — -ben | a „nid zweier ansechilicker Besitzungen konnte sich Tennyson • i heigens ruhig gestatten, denn die Einkünfte, die er aus I innen Dichtungen zog, waren recht bettäckstlich. ^Schon 8 acks ganz junger Poet erhielt er eine Ehrliche totaats- J d enfwn von 4000 Mark, die Dichtungen aus dem fttcije ibn- Artussage braditen ihm i pater eine fahr lick, e Reute I Dum 80 000 Mark, und „Enoch Arden" soll ihm tm ganzen hj )UlTau die erkleckliche Summe von 620 000 Mark aogeworsen
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