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01/02/1909 Drittes Blatt
 
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Nr. 26

159. Jahrgang

Montag, 1. Februar 1909

Erscheint Kgllch mV Ausnahme deS sonntags.

DieSiehener ZamiltendlStter- werden dem ^Anzeiger' viermal wöchentlich bctgelegt, daS Kreliblatt kür dev Kreil Sieben" zweimal wöchentlich. D»e ..Landwtrtschastiichev Seit« fragen" erjchemeu monatlich zweimal.

MWer Nzeiger

General.Anzeiger für Sberheften

NofafionSdnick und vertag der Brübffcheu UnwersnäkS Buch' und 6temöcudetcu R. Lange, Greben.

Redaktion. Expedition und Druckerei: Schuf* stratze 7. Expedition und Verlag: 5L

Redakttom^zAIlL LeU-AdruAnzcigerGwßen,

SS

v Deutscher Reichstag.

>S7. Sitzung. Sonnabend. SO. Januar.'

Am Tische des Bundesrats: Dernburg, b. Bethmqnn* Hollweg.

Präsident Graf Stolberg eröffnet die- Sitzung um 11 Uhr 15 Minuten, Koloniale Anleihen.

Auf der Tagesordnung steht zunächst die Beratung der Denkschrift über die Ausführung der für die Schutzgebiete erlassenen A n l e i h e g e s e tz e,

Abg. Erzbcrger (Zentr.):

Den Weg der Kolonialanleihe sollten wir nicht mehr be­schreiten, denn die letzte Anleihe von 30 Millionen Mark hat völlig versagt. Es sind nur etiva 10 Mill, überhaupt gezeichnet worden, und zwar zu einem niedrigen Satz, der Bedenken erregen muß. Seiber hat^sich der Staatssekretär in seinem letzten Vortrag hier im Reichstage als KurStreiber für die Otaviminen gezeigt, die seitdem über 20 Prozent gestiegen sind. Nach seiner Rede hat eine wahnsinnige Spekulationswut einge­setzt, vor der wir aufs ernsteste warnen müssen. Der Staats­sekretär war zu optimistisch, seine Bilder zu glänzend und schillernd. Es ist aber höchst bedenklich, deutsches Geld in diesen afrikanischen Werten anzulegen. Ein Rückschlag ist unausbleiblich und würde auch das koloniale Interesse erheblich schädigen.

Staatssekretär im Reichskolonialamt Dernburg:

Wenn mich Herr Erzberger angehört haben wird, dann wird er sicherlich alle seine Vorwürfe zurücknehmen. (Widerspruch des Abg. Erzberger.) Der Kurs der Kolonialanleihcn war sogar um 25 Pfg. höher als der der unmittelbar vorher ausgegebenen 4prozentigen Staatsanleihe. Das ist doch also kein schlechtes Zeichen. Wenn nur 10 Mill, gezeichnet worden sind, so muß betont werden, daß der ganze übrige Bedarf gestrichen werden konnte. Der Verkauf der Anleihe war auch an gewisse Termine gebunden, und zwar an solche, an denen die kapitalkräftigen Kreise ihr Geld noch nicht anderswo angelegt hatten. Heute hat die Kolonial- anleihe genau denselben Kurs wie die anderen. Dabei müßen doch verschiedene Momente noch in Betracht gezogen werden. Es handelt sich um einen neuen Typ der Anleihe, ferner um ein Papier, daS einen verhältnismäßig engen Markt haben muß. ES muß da ein Unterschied gemacht werden dahin, ob 3 oder 4 Milliarden deutscher Reichsanleihen oder nur wenige Millionen Kolonialanleihen zum Verkauf stehen. An diese kleinen Anleihen müssen sich die Bankiers und das Publikum erst gewöhnen. Als wir das Angebot der Banken erhielten, standen die 4prozentigen Konsols auf 99,50, wir haben zu 98,50 verkauft. Die Bankiers haben also ein Prozent verdient, bei einer Anleihe, die nicht den­selben Wert haben kann wie aubere, weil sie nur einen kleinen Markt hat. Wenn wir uns zu KolonialanleiLen entschließen, so liegen dafür gewichtige Gründe vor. Zunächst wollen wir den Markt im Reiche den Reichsanleihcn überlasten, ferner wollen wir die Finanzen der Kolonien von denen des Reiches trennen, und wir wollen auch die nötigen Schritte einleiten, daß die Kolonien allmählich zu einer Tilgung ihrer Schulden kommen. Wir haben mit ben Koloni<üanleihen gute Erfolge ge­habt, die Stücke sind schnell verkauft worden.

Die Steigerung der Otaviaktien ist eine Tatsache; ich habe aber dazu nichts bcigetraaen. Ich habe mich in meiner Rede im Reichstag nur auf den Geschäftsbericht der Gesellschaft gestützt, und ich habe daraufhin auch erklärt, daß die Aussichten gut seien, daß die Eisenbahnunternehmungen versprechend seien usw. Ich habe aber auch nicht verschwiegen, daß von der Verwaltung manche Fehler gemacht Ivorden sind, hinsichtlich der Arbeiterver­hältnisse usw. Wenn ich einen ernsthaften Bericht erstatte,, dann kann ich doch solche Dinge nicht unterdrücken. Daraus kann man mir leinen Vorwurf machen. Ich habe von der Zukunft der Gesellschaft durchaus nicht gesprochen, ich habe sogar mit Ab­sicht die Gewinnziffer verschwiegen. Meine Rede ist an dem Steigen der Kurse nicht schuld, da liegen noch andere Gründe vor. Ich weise die mir zugeschobene Unterstellung zurück. Wenn ich aber auch das rasche Steigen der Kurse für überstürzt halte, so sehe ich doch immerhin noch darin ein Zeichen des erwachen­den kolonialen Interesses. (Beifall.),

Abg. Erzberger (Zentr.)t - Herr Dernburg hat eine Prospektrede für eine Dar- lehnswirtschaft in den Kolonien gehalten. Warum nimmt er nicht die Mittel der Schatzscheine in Anspruch?

Staatssekretär Dernburg:

Auch die Reichsschatzverwaltung ist nicht in der Lage, den Bedarf zu decken. Sie leidet unter derselben Depression wie alle anderen Institute. Ich habe keine Prospektrede ge­halten und werde eS auch in Zukunft nicht tun.

D ie Denkschrift wird für erledigt erklärt.

ES folgt die zweite Beratung der U e b e r s i ch t her Ein- nahmen und Ausgaben der Schutzgebiete mit Ausnahme KiautschouS für 1904.

Die Rechnungskommission beantragt, die vorgekommenen Etatsüberschreitungen und außeretatsmäßigen Ausgaben zu ge­nehmigen und die nachgesuchte Indemnität zu erteilen.

Abg. ®a ff ermann (Natl.)

beantragt namentliche Abstimmung über die Frage der Indemnität. Die Abstimmung soll am nächsten Donnerstag oder Freitag stattfinden.

Abg. Ulrich (Soz.) : -----

Wir bezweifeln, daß die Regierung sich bei den Etatsüber­schreitungen in einer Zwangslage befunden hat. Die Regierung hat 200 000 Mark zu Vorarbeiten für eine Eisenbahn von Wind­huk nach Rehoboth ausgegeben, ohne den Reichstag zu fragen. Solche Vorarbeiten sind aber durchaus zwecklos, wenn nicht die Regierung auch zugleich die Absicht verfolgt, die Bahn zu bauen, ohne erst den Reichstag zu hören. Darin liegt die Gefährlich­keit dieser Ausgabe. Wir wollen loisten, wer die Schuld an diesen Ausgaben trägt. Wir werden daher die ncubaekuchte Indem­nität nicht erteilen.

-

Abg. Dr. Görcke (Natl.): "*

Auch wir mißbilligen so erhebliche EkaiSüber- schreitungen und wünschen, daß sie in Zukunft möglichst vermieden werden. Aber die vorliegende Frage ist nicht dazu an­getan, der Regierung die Indemnität zu verweigern und ein Exempel zu statuieren. Die Regierung befand sich, als sie die Vorarbeiten zum Bahnbau durch die Firma Arthur Koppel aus- führen ließ, tatsächlich in einer Zwangslage, denn der Aufstand war damals noch nicht niedergeschlagen. Ja, gerade 1904 fanden in dem Gebiet, durch das die Bahn gehen sollte, mehrere Unglücksgefechte für un5 statt. Man kann auch nicht sagen, die Bahn wäre ja bis zur Beendigung des Aufstandes doch nicht fertig geworden, denn wir wissen ja, wie schnell koloniale B a h n e n heute fertig werden. Wir glauben nicht, daß die Vorarbeiten auch zum Bau der Bahli selbst verpflichten. Von den Vorarbeiten bis zum Bahnbau selbst ist ein weiter Schritt. In der Kommission ist gesagt worden, die Regierung hätte den Reichstag auf jeden Fall fragen und ihn eventuell einberufen muffen. Da muß ich denn doch sagen: wegen 200 000 Mark den Reichs tag einbe­rufen, geht zu weit. (Sehr richtig!) Weiter hat man in der Kommifsion gejagt, nachdem der Bahnbau selbst abgelehnt sei, seien die 200 000 Mark zum Fenster hinausgeworfen. Das glaube ich nicht, denn einmal mutz die Bahnverbindung zwischen dem Süden und Norden in Südwestafrika doch kommen, und dann werden und die Vorarbeiten sehr nützlich sein. Wir glauben nicht, daß die Re­gierung den Aufstand als Deckmantel benutzt hat, um eineu ihr genehmen Bahnbau durchzudrücken, sondern wir freuen uns, daß die Regierung tatkräftig und schnell eingegriffen hat^ um dey Auf­stand zu unterdrücken. Beifall.),

Abg. Erzberger (Zentr.)'ST j j

Ich bin fast bei jedem Satz anderer Meinung als der Vor­redner und vertrete dabei denselben Standpunkt, den der Reichstag 1906 einmütig eingenommen hat. Damals hat der Reichstag einstimmig die Bewilligung der 200 000 Mark ab- aelehirt. (Hört, hört!) Diesen Beschluß hat der Reichstag ge­faßt, obgleich von militärischer und kolonialpolitischer Seite damals viel bessere Ausführungen gemacht worden waren, als wir sie eben gehört haben. Selb st nationalliberale Abgeordnete verweigerten damals die Indemnität, weil, wie Dr. Pansche gesagt hat, das Etatsrecht des Reichstags zu schwer verletzt sei. Was ist seitdem geschehen? Nichts. Die Negierung hat jahrelang geschwiegen und gar nicht gewagt, die 200 000 Mark aufs neue zu beantragen, llnb heule sollen wir auf einmal die Summe bewilligen. Herr Dr. Görcke mag sich übrigens mit seinem Parteifreunde Dr. Beumer auseinandersetzen, der 1906 die Ein­berufung des Reichstags verlangt hat. (Hört, hört!) Man sollte uns also keine Vorwürfe daraus machen, wenn wir konsequenter- weise auch heute die Forderung ablehnen.

Staatssekretär des Reichslolonialamts Dernburg:

Die Frage der Bahn W i n d h o o k - N e h o b o t h ist sehr verwickelt und schwierig, aber doch viel einfacher, als man hier an- zunehmen geneigt ist. Tatsache ist, daß ohne Befragen des Reichs­tages 200 000 Mark der Firma Arthur Koppel versprochen wer, den mußten. Nun wird gesagt, warum habt Ihr '.licht die Klausel gemacht .vorbehaltlich der Genehmigung bc5 ReickiSlageS". Dar­auf kann ich nur erwidern, dis Firma Arthur Koppel hätte die Vorarbeiten für den Bahnbau nicht geleistet, wenn ihr nicht die 200 000 Mark positiv und ohne Vorbehalt versprochen worden wären. Der frühere Neichsschatzsekretär v. Stengel hat ausdrücklich versichert, daß der Neichsverwaltung dabei jede Ab- sicht, dem Budgetrecht des Reichstages irgendwie zu nahe zu treten, vollständig ferngelegen bat. Die Verwaltung war der Ansicht, daß diese Bahn gebaut In erben müsse. Daß sie bis jetzt nicht gebaut ist, iit kein Beweis dafür, daß man damals nickn die Ansicht gehabt Härte, daß sie unbedingt notwendig sei. Und auch die Tatsache, daß sie nicht unmittelbar gebaut werden soll, beweist noch nicht, daß sie nicht noch einmal sehr nützlich ivcrden kann. Tie Rechnung, die ich dem Hohen Hause habe aufmachen müssen sür die Bahn Lüderitzbucht-Keetmanshoop, die wir heute svaren, ist ein Beweis, wie richtig die Ansicht war, daß ein Krieg nicht geführt werden kann ohne Verbin­dungswege. Wenn aber die Ausgabe dem Grunde nach für gerechtfertigt angesehen werden mutz, und loenn die Reichscegic- rung feinen Moment gezögert hat, das Versehen der V c r - w a l t u n g zu bekennen und die nachträgliche Genehmigung des Reichstages onzusuchen, so sehe ich keinen Grund, hier ein Exempel zu statuieren. Sic können verlangen, daß in Zukunft so etwas nicht mehr vorkommt. Mehr können Sie aber doch nicht verlangen. Wir haben Sie gebeten, den ausgcgebenen Betrag nachträglich zu bewilligen. DaS ist eben das, was man mit einem Fremdwort Indemnität nennt. (Heiterkeit.) Die Verhandlungen über dieses Tbema sind schon so ausgiebig gewesen, datz es wirklich nicht lohnt, in eine neue Debatte darüber einzutreten, zumal neue Momente gar nicht vorgebracht werden können. j

Abg. Görcke (Nafl.)'k ""

Die Regierung bat in gutem Glauben gehandelt; kommen wir doch endlich mit der Sache zum Schluß. - <

Dbg. Frhr. v. Gamp (Rp.) ?

Ich bin ganz derselben Ansicht. Die ganze Frage hat dock schon alle Instanzen beschäftigt. Klüger werden wir nicht mehr werden, höchstens wird die Sache noch schlimmer verwirrt. Herr Erzberger wirft die Dinge durcheinander. In der Kommission ist bereits anerkannt worden, datz die Regierung ihr möglichstes getan hat. Tie Lobspendcn ErzbergerZ für Herrn Koppel sind gar nicht am Platze.

Abg. Erzberger '(Zentr.)'^ *

Nicht ich Werse die Dinge durcheinander, sondern die anderen Kollegen. Wir beantragen eine nochmalige Kom­miss, onsberatung, womit die anderen Herren aufgeklärt, werden. (Lachen.)

Die Diskussion schließt. Es soll zur Abstimmung ge-i schritten werden.

Abg. Graf Lriola (Natl.>' " zur Geschäftsordnung: Bei der Abstimmung sollten wir doch ein vollbesetztes Haus haben. Ich bezweifle die Beschluß-s fähigkeit.

Abg. Erzüeeger '(Zentr.):

Im Interesse der Weiterführung der Geschäfte bitte ich, auch den Antrag auf Zurückverweisung an die Kommission erst in der> nächsten Woche zur Abstimmung zu bringen.

Vizepräsident Dr. Paasche:

Das ist geschäftsordnungZmäßig nicht mehr zulässig. Die Beschlußfähigkeit ist rechtzeitig angezweifelt worden. DaS Bureau ist einig, daß das Haus beschlußunfähig i]i< Ich schließe die Sitzung.

Nächste Sitzung: Donnerstag, 4. Februar, 1 Uhr: Etat des Reichsamts des Innern. '

Schluß 1% Uhr.

Rhein und Lahn

Gaune, Gockel & C

Oberlahnstein.

M Hebezeu&z.jeder Art Antrieb nach Wunsch. vy Laufkrane, Drehkrane, Portalkrane,. Keller-und Speicherkrane,Lasten-Aufzüge, Winden', Flaschenzüge, Bremswerke, Bau-Maschinen, Bau-Geräte.

Bekanntmachung.

Die Ende Dezember 1908 fällig gewesenen Zinsen von guSgeliehenen Kapitalien können, foineit rückständig nur noch in den nächsten 8 Tagen ohne Kosten an unsere Kasse be­zahlt werden.

Gießen, am 29. Januar 1909. B,0/x

Bezirkssparkasse Gießen.

Doering. ______

Versteigerung.

Dienstag den 2. Februar d.. «ackm. 2 Ubr versteigere rch Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung:

1 1 Divan mit Decke, 1 Bauerntischchen, 1 Gtagöre, 1 Laden-Rouleanx, 1 Vortitzre mit Stange und Ringe, 1 Gasherd, 3 Gosbeleuchlungs- körper und ea. 12 Dutzend Kartons sowie 3 Kleiderbüsten.

2. Korsetten, Domeuhemden und Taillen, Nachtjacken, Brustsormer, Damenbinden Handschuhe, Taillengürtel, Slops- und Hälelgarn, diverse Schnur und Emfatzband, Korsetlschützer, Bändel und Spitzen, Korsetten-, Kleider- und .Kragenstäbe, Druck- und andere Knöpfe, Zwirn, Seide, Steck- und Stricknadeln, Taillen-Ber- längerer und Gradhnlter p. v.

3. 3 Pferde 1 Rollwagen, 2 Fahrräder, 1 Schreibtisch, 48 Lorbeer­bäume, 1 Badeeinrrchtung, 1 Diamantring, 1 Kassenschrant und, 1000 Liter Wein, 1 Ladentheke und Ladenschrank, 1 Grammophon diverse Bilder und Stößel aller Art.

Dre Berstcigcruua zu 1 und 2 findet bestimmt und 5« 3, teilweise statt. 691

Born, Gerichtsvollzieher in Gieße».

Holzversteigerung

im Haltenröder Gemeinde-Wald, in den Distciken Alte Küh- unter, Stückweide, Bruch und Blichenberg sollen versteigert werden:

Donnerstag, den 4. Februar 1909

Scheiter: 2 Rm. Fichte, 10 Rm. Kiefern (rund) Knüppel; 67 Rm. Buchen, 16 Rm. Eichen, 7 Birken, 15 Rm. Fichten, 66 Rm. Kiefern

Reisig; 2400 Buchen-Wellen (Durchforstg.), 90 Eichen, 100 Birken,1260 Kiefcrn-Wellen,2530 Fichten- Wellen

Stöcke: 28 Rm. Fichten, 47 Rm. Kiefern

1133 Fichten-ReiSstangen mit 14,43 Fm. Inhalt

4 Elchen-Stämme 1,89 , ,

Ter Anfang und die Zusammenkunft ist morgens präzis 10 Uhr am Weg von Hattenrod nach Riedcrbessingen bei der Kopfbornswiese;

ferner sollen Freitag den 5. Februar 1909, von mit­tags 1 Uhr an, in der Struth versteigert werden: 59 Rm. Kicfern-Knüppel, 720 Kiefern Wellen, 22 Nm. Kiefern-Stöcke. Hattenrod, den 28. Januar 1909.

Großherzoglichc Bürgermeisterei Hattenrod.

Nock. 689

Ksnkiirs-Vmtmkmg.

Dienstag den 2. Febr. d. I., nachm. I1/, Uhr werden in der Reftaur. z. Pfau (Neustadt 55) versteigert: 692

1 Kleiderschrank, Eieschrank, Wein- schrank, Zeitungsständer, Tische, Rauchtisch, Bowle, Gläser, eine Flobert-Jagdflinte, Patronen, ein Säbel, 1 Etagere, Bücher, Bilder, Reisekoffer, 1 Lüster und sonstige BeleuchtnngS - Gegenstände, sowie 1 Stück schwarzes Kammgarn, Paletotstoss und versch. Andere.

L« Althosf, Konkursverwalter. Fmmll. Versicherung Dienstag, den 2. Februar, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Reuftadt 55, Bieker- schen Saal: (679

Mehrere vollständige Betten, Sofas, Tische, Spiegel, Stühle, Nachttische, Kommode u. Kleider- schränke, sowie mehrere Küchen- gerätschasteli.

Die Sachen s. noch sehr gut erhalt. Bersteigermig findet bestimmt statt In Berrr. d. Gerichten. Geißler: Mori, GerichtSvollz.-Asv.

Versteigerung.

Mittwoch den 3.Febr., nach­mittags 2 Uhr lasse ich dahier im Hause ötß Herrn Heinrich Rausch, Mctzgermeister, llleustadt 18, 1. St, den Nachlaß der verstarb. Emil Sauer Witwe, als

1 Pranino (Schiedmayer), 1 Plüsch- sosa mit G Stühlen und 1 Sessel, 1 Tivan, Dorhängc, 2 Spiegel, Beilen, 1 Spiegelschranl,« Weiß­zeug, Kleider, Küchenwbbel und verschied. Andere 701

gegen Barzahlung versteigern. Die Bersteigcrung findet bestimmt statt.

Wilh. Dürbeck, Nachlaßpsleger.

(Modell 1909).

Aktien-Gesellschaft.

OBERURSELb.Frankt.;

Präzisions-

Benzin-, Benzol-, Gas-

Motor bei [sä19/,, solid. Bauart, leicht. Bedienng, geringen Betriebskosten, günstigen Zahlungsraten.

y,;- töbet sicher koviläuic und O deren Brut. Fl. 50 Ma.

Adler-Hedic.-Drogericl3^

Setteröwcg 39. Otto Schaan