Ausgabe 
16.8.1909 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt

Nr. 190

Montag lO.Angnst 1909

159. Jahrgang

Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntag«.

General-Anzeiger für Oberheffen

$otil in OhMn

egweiser

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Wetter

Seite

August

14.-15.

Niedrigste

Verantwortlich für Feuilleton und Vermischtes: I. V.: Ernst Anderson.

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Handel

des

iren» u. «uöstattut

119.90

99.80

Berliner Börne, 16. August Anfangskurse.

Kiel unter

Harpener Bergwerk Laurabtitte .

Lombarden E. B. .

Nordd. Lloyd . .

Türkenlase . .

co

48.20

88.30

20.80

157.70

129.00

August

1909

SieGictzcner Zamilienblätter" werden dem /Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Canada E. B.

Darmstädter Bank . Deutsche Bank Dortmunder- Union 0. Dresdner Bank . .

Tendenz: fest

24,5° 6.

lo,7 °C.

Sonnenschein KlarerHimmel Nebel

GehaltS.Ansprücht» : erbtien.

93.70

144.-

62.10

63.80

99.60

96.05

93.30

cnngeholt' wurde, abwartcn.

Jetzt fehlt nur noch, daß man sich von deutscher für die Beschießung entschuldigt!

Wettet^

enden Teile her

116.30 128.20

199.00 J 88.20 123.10 196.7')

183.00 93.90

100.50 175.60

135.10 246.90 148.03 189.40 157.50

204.30

Elektriz. Lahmeyer . . . Ele.ktriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk . . . Lanrabütte......

Nordd Lloyd.....

Oberscbles. Eisen-Indnstrie Berliner Handelsgea. . , Darmstädter Bank , . . Deutsche Bank . . . , Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit . . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . , Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn . . . e Gottbardbabn . . . . Lombard. Eisenbahn. . . Oesterr. Staatsbahn . . . Prince - Henri - Eisenbahn .

196.66

182.70

Fabrikant:

August Jacobi. Darmstadt

knngslotalen getagt. In allen drei erschienen die fremden Sozialdemokraten nacheinander. Während Mac Donald j nne Rede niedergeschrieben und diese vom früheren Reichs- nigsabgeordneten Bernstein ins Deutsche übersetzt wurde, bedienten sich die beiden anderen auswärtigen Referenten in ihren Reden der deutschen Sprache. Die Versammlungen gestalteten sich zugleich zu Kundgebungen für die Vereins- rnd Versammlungsfreiheit.

Aenderung des Tabaksreuergesetzes vom 15. Juli eingetreien ist; 6. welche Schritte zur Wiedererlangung eines Arbeits­verdienstes oder zur Erhöhung des geschmälerten Arbeits- Verdienstes unternommen worden sind.

-- Wetzlar, 15. Aug. Die Freude der Stadt Wetzlar an dem Geschenk, das ihr durch Ueberweisung der Bieb­rich er Unteroffizier schule nach heißem Bemühen in den Schoß gefallen ist, scheint schon jetzt nicht ungemischt

Revision der Strasprozeßordnung darauf hinzuwirken, daß ne Voraussetzungen und Vorbedingungen zu einer Ver­haftung sowohl den derzeitigen Bestimmungen der Straf­prozeßordnung, wie den im Entwurf einer Strafprozeß- orünung vorgesehenen Bestimmung gegenüber wesentlich erschwert werden, daß ferner jedem Verhafteten das un­bedingte Stecht auf Selbstbeköstigung, Selbstbeschästigung, Selbstbckleidung gesetzlich gewährleistet werde und ferner gesetzlich bestimmt werde, daß Unlersuchungsgefangene nur mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung zur Reinigung und Instandhaltung ihrer Zelle angehalten werden können.

4°/0 Griech. Monopol-Anl. 4°/0 äussere Argentinier 3°/e Mexikaner . . .

41/,°/o Chinesen . . .

Aktien»

Bochum Guss ....

Buderus E. W. . .

Tendenz: fest

politische Tagesschau.

Zur Lauduog des Ballons Tschudi, über die derSchlesischen Zeitung" ein Bericht zugegangen, ,r,irb demselben Blatte nunmehr auf Grund genauester Fest- üellung folgendes mitgeteilt: Dr. Brinckmann aus Char- lottenbnrg, stellvertretender Vorsitzender des Ballonfahrten­ausschusses des Berliner Vereins für Lustschifsahrt und 0. Meßter aus Berlin, ebenfalls Mitglied des Vereins, langten mit dem BallonTschudi" nach 12stündiger Fahrt am Donnerstag früh 4 Uhr bei der unweit Przelaika ge­legenen Rosaliengrube an. Dort stellten sie die Richtung über die Gegend, in der sie sich befanden, fest. Sie hatten :,ie Absicht, nach Oesterreich zu fliegen, wurden aber vom Winde nach der russischen Grenze getrieben, so daß sie 200 Meter vor derselben gegenüber Przelaika landeten. ?lls -ie russischen Grenzsoldaten des Ballons ansichtig wurden, zaben sie Signalschüsse ab, um die Patrouille auf den Vorgang aufmerksam zu machen. Es sielen etwa 20 Schüsse, ohne daß einer der Schüsse den Ballon getroffen hätte, obwohl er sich kaum 30 Meter über dem Erdboden befand, stach der Grertzinstruktion geben die Grenzsoldaten während »er Nacht die Schüsse mit scharfer Munition ab. Der Ballon wurde zur Erde gezogen und verblieb dann an Ort und Stelle mit den Luftschiffern, bis der Kapitän Letropawlvwsk erschien. Dies war gegen 9 Uhr vormittags. Während dieser Zeit legten sich die Luftschiffer auf das zeld um zu schlafen, woraus der Kesselwärter der Rvsalien- §rubc, über welche der Ballon geflogen war, den Schluß :og, daß die dort liegenden Luftschiffer Leichen seien. Da- ivrch, daß das Ballonnetz nach der Zollkammer trans­portiert wurde, muß sich der Kesselwärter in der Annahme befunden haben, es sei ein Schwerverwundeter, der dort iransportiert werde. Beide Luftschiffcr wurden sowohl von hen Soldaten, als auch von dem Kapitän und den anderen Offizieren gut behandelt und hatten über nichts zu klagen. ;er Paß des Dr. Brinckmann befand sich in guter Ordnung, lern Paß des Herrn Meßter fehlte das russische Visum. £*eibe mußten sich nach Sosnowice begeben und dort die Entscheidung des Generälgouverneurs, die telegraphisch

Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Unioersitäts - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

. 184.10 . 135.30 . 246.90 . 72.70 . 157.50

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- slraße 7. Expedition und Verlag: esgä» 51. Redaktion:S^112. Te!.-AdruAnzeigerGießen.

Landwirtschaft.

** Saatgutbeschaffung. Die dieses Jahr sehr verspätete Ernte wird es manchem Landwirt schwer machen, das zur zeitigen Aussaat seines Herbstgetreides nötige Saatgut in der Qualität zu gewinnen, wie cd heute verlangt werden muß, will man höchste Erträge erzielen. Er wird daher gern (Gelegenheit nehmen, sich bestes Saat­gut aus solchen Quellen zu beschaffen, die zur Gewinnung und Herstellung von Saatgut unserer ertragsreichsten Ge­treidesorten berufen und auch eingerichtet sind. Die mehr­jährige Tätigkeit der Sa a tb au st e l l e n der Landwirt- ichaflskammer für Hessen hat diese durch die vielfachen Er­fahrungen, unter den verschiedensten Boden- und Witte­rungsverhältnissen in den Stand gesetzt, den Anbau der Sorten zu betreiben, die für die gegebenen Verhältnisse die ertragsreichsten sind. Es trifft dies sowohl zu für den Roggen wie für den Win ter weizen und die Win­tergerste.

TeSsfonische Kursberichte

Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für and Industrie, Giessen.

Frankfurter Börse, 16. August 1.15 Uhr.

M Vogelsberger ft Kw.tz. ©Ufa) töjdrtih zur Mtbttt t bes Verbandes bar* XVI. Zabrg. Ar,

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

Höchste Temperatur am 14.15.

. 239.50

. 117.20

niuntj

die Stadt außerordentlich billig erworben hatte. Run kam in der letzten Sitzung dec Stadtverordneten ein Schreiben der Militär-Intendantur des 18. Armeekorps zur Verlesung, worin mitgeteilt wird, daß durch den felsigen Untergrund )es von der Stadt bereit gestellten Bauplatzes für den Reubau einer Unteroffizierschule 100000 Mark Mehrkosten veranlaßt würden, eine Summo, die mit den Gesamtkostcn in keinem Verhältnis, stehe. Jnsolgedesfen sei die Inten­dantur von dem Kriegsministerium angewiesen worden, nti1 der Stadt über einen anderen günstiger gelegenen Bauplatz zu verhandeln. Ta inzwischen die Boden-Spekulation in Wetzlar schon kräftig eingesetzt haben soll, so wird cs der Stadt sehr schwer fallen, an anderer Stelle das nötige Gelände zu erschwinglichen Preisen zu erhalten. Wie übri­gens in der Sitzung noch weiter mitgeteilt nmrde, weigert sich auch die Militärverwaltung, die von der Stadt bean- pruchte Verzinsung der Kosten des Exerzierplatzes, Bau' ilatzes und Schießplatzes zu bewilligen.

Ver­kaufsstellen durch dieses Plakat a/tt) kenntlich.

"Von der Landesunioersität. Der außer­ordentliche Professor an der Universität Rostock, Dr. Karl Watzing er, hat einen Ruf als Nachfolger des Professors Dr. Sauer an die hiesige Universität erhalten. Nach einer uns aus Rostock zugegangcnen Mitteilung hat Prof. Dr. Watzinger den Ruf angenommen und wird im Wintersemester seine Vorlesungen aufnehmen. Prof. Dr. Watzinger ist am 3. Juni 1877 zu Darmstadt geboren. Er besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt und siedelte 1895 an die Heidel­berger Universität über, um klassische Philologie zu studieren. Gleichzeitig betrieb er eifrig archäologische Studien. Tiefe setzte er dann in Berlin und Bonn fort. An letzterer Uni­versität promovierte ec 1899 zum Dr. phil. und ging darauf als Hilfsarbeiter an das kgl. Museum zu Berlin. In den folgenden Jahren unternahm W. viele wissenschaftliche Reisen und hielt sich hauptsächlich in Griechenland auf. Am 26. Januar 1904 habilitierte er an der Universität zu Berlin und wurde 1907 nach Rostock berufen.

** Aend erun g des Tabalsteuergesetzes. Nach Artikel Ila des Gesetzes vom 15. Juli wegen Aenderung des Tabaksteuergesetzes erhalten die mehr als ein Jahr im Tabakgewerbe beschäftigt gewesenen Hausgewerbetreibenden und Arbeiter, die nachgewiesenermaßen infolge dieses Ge­setzes innerhalb des ersten Jahres nach dessen Inkraft­treten entweder vorübergehend oder für längere Zeit ar­beitslos werden, ohne anderweit entsprechende Beschäfti­gung zu finden, oder wegen notwendig gewordenen Be­rufswechsels oder wegen Einschränkung des Betriebs ge- schadigt werden, Unterstützung bis zu einem Zeiträume von zwei Jahren. Nach den nunmehr zur Ausführung dieser Bestimmung getroffenen Vorschriften sind die etwaigen Ge- sucbe wegen solcher Unterstützungen bei dem Hauptsteuer­amt des Bezirks, in dem der Gesuchsteller wohnt, schrill- lich oder zu Protokoll einzureichen. Die Gesuche haben zu enthalten: 1. Vor- und Zuname, Alter, Familienver­hältnisse (ob ledig oder verheiratet, Zahl der unversorgten Kinder) und Wohnsitz des Gesuchstellers; 2. Art der Be­schäftigung in den letzten 14 Monaten, sowie Name und Wobnort des letzten Arbeitgebers; 3. Gesamtbetrag des 'm Vorjahr (1. Juli 1908 bis 30. Juni 1909) verdienten Lohnes; 4. bei Arbeitslosigkeit Angabe des Grundes der Entlassung aus dem letzten Dienstverhältnisse, bei Verdienstschädigung deren Anlaß, Art und Umfang; 5. Angabe, was als Nach­weis dafür vorgebracht werden kann, daß die Arbellslosig- keit oder die Derdienstschädigung infolge des Gesetzes wegen

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4°/0 Oesterr. Goldrente.

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4°/0 Ungar. Goldrente .

4e/ Italien. Rente . .

95.55

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Der Massenstreik in Schweden

U bisher ohne weitere Störung der Ordnung verlaufen. Tie streikenden bewahren eine besonnene Haltung, viele machen Aus- jtüge in die Umgebung von Stoaholm, fischen hier und genießen ei aller Ruhe das prächtige Welter. Die organtsierten Arbeiter lleharren noch immer fest auf ihrem Standpunkte, zeigen aber Einerlei Enthusiasmus, bte 9Ucht Organisierten sind bereits wan- Itnb geworden. An mehreren Plätzen wurde bte Arbeit wieder cAfgenommen, Der Typographenftreik hat fernen Zweck ganz vrerfchlt: vielfach wird nicht gestreikt. Vielfach wird der Bruch lles Vertrages scharf verurteilt, und die Wiederaufnahme der Arbeit gewünscht. Die Zeitungen erscheinen täglich regelmäßig. Die Äbstimmung unter den organisierten Erienbahnarbertern durfte »ach den bis jetzt bekannten Ergebnissen gegen den streit aus- iiHcn. Sollte der Streik der Landarbeiter Wirklichkeit werden, | »Trortrb er trotz scharfer Agitation auf wenige Gegenden einzelner Arovinzen beschränkt bleiben. Die staatlichen 2üerke und I fctutionen arbeiten ohne jede Betriebsstörung. A,ie «streifleitung »ersucht, jetzt die Straßenfeger in den ^tretf hineinzuziehen, I Dahrscheinlich aber ohne Erfolg. Sollten die L-traßenseger heute I nicht zur Arbeit zurückkehren, ist bte Burgerwehr bereit, auch I Kefen Dienst auszuüben. Der Zuzug auslanducher Arbeiter wurde Pier niemals erörtert, da für ihn keine slLotwendigkeit besteht, j Der König und die Regierung stimmen in ihrer Stellung zur I Htreikfrage vollständig überein. An eine Vermittlung zwilchen

Ben Parteien kann wohl nicht gedacht werden, so lange keme . von beiden hierum bittet. Tas SttatzcNteben hat leine gewoyn- I Iliche Physiognomie angenommen: Verkehrsmittel aller Art und wieder im Betriebe. Zur Aufnahme der Arbecken im Hasen ° ntelbeten sich am Montag genug nidjtorganuierte Arbeiter, xie | .rohlendampfer werden ihre Ladungen loschen können. Tie Jw- ! ühr von Lebensmitteln, Milch, Brot und Eis ist reichlich, ^er "»eist des Militärs in der Hauptstadt und in den Provinzen ist vorzüglich. Es ist von dieser Seite niemals zu Demonstrationen ; Her Sympathiekundgebungen für die Streikenden gekommen.

Deutsches Resch.

Huldigungsfahrt zum Für st en Bülow. Mehr als 400 Männer und y-raucn aus Wilhelmshaven und Umgegend trafen gestern mittag kurz nach 12 Uhr in 'Jtorterncp ein, um dem Fürsten von Bülow zu huldigen: sie marschierten vom Hafen mit Musik nach der Wohnung des Fürsten. Der Fürst empfing eine Depu taticn, geführt von dem Rektor Mühlhof, der eine Ansprache hielt und mit einem Hoch auf den Fürsten schloß. Bülow erwiderte mit Dankesworten und schloß mit einem Kaiferhoch.

Ein deutsch-russischer Grenzgraben. Nach einem Uebeieiukommen mit Preußen beabsichtigt Rußland zur Erschwe­rung des Schmuggels auf seine Kosten einen Grenzgraben von zwei Meter Tiefe und Breite auszuheben. Eine Kommission preußischer und russischer Beamten hat zu diesem Zwecke bereits die Grenze bereist und überall genau festgestellt.

Ans 5tc:0t nnH Land.

Gießen, 16. August 1909.

Gegen die Schundliteratur.

Kürzlich tagte in Saarbrücken die Hauptversammlung deS Verbandes Mittelrheinischer Volksbildungsvereine, die von Vertretern dec Vereine au§ Hessen, dem Regierungsbezirk Wiesbaden und der bayerischen Pfalz besucht war. Nach einem äußerst interessanten Vortrag des Herrn Jansen-Berlin über das Thema: ,Zweck und Ziel der Gesellschaft für Ver­breitung von Volksbildung^ kam man auf die überall an» gepriesene Schundliteratur zu sprechen, bei welcher Gelegenheit olgendcr Antrag des VolksbildungsvereinS Darmstadt ein­stimmig zur Annahme gelangte:Die Hauptversammlung des Verbandes Mittelrheinischer VolksbÜdungsvereine zu Saar­brücken beschließt, in die Bekämpfung der unser Volksleben vergiftenden Schund- und Schandliteratur energisch emtreten zu wollen. Alle behördlicherseits getroffenen und noch hiergegen in Aussicht stehenden Maßnahmen sollen nach Kräften unterstützt, die Erweiterung und Begründung von Schul- und Volksbibliotheken gefördert werden; anzustreben ist ferner die Errichtung von Verkaufsstellen guter Jugend- und Volksliteratur. In gleicher Weise ist es Aufgabe der Bildungsvereine, den unsauberen Kinematographen - Dar­bietungen hindernd entgegenzuarbeiten."

3°/0 Portugiesen Serie I .

3% Portugiesen III . 4/,°/0 russ. Staatsanl. 1905 4/Jo/o japan. Staatsanleihe

4°/0 Conv.Türken von 1908 Türkenlose . . . 144.50

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1909 Nr. 190: iltitskärtchen von sm Jtb 3 qroste ülartiem mit viel Liebe und?.

Inen Dandergebieie!: rührigen LoqelSbti; t man auch die roerr.;1 igaben als durchout

In vraktischer lleb-r- il nach den HauvnE- Fulda! und bann nc; t zulammengesick c seltenen PstaiM^io i, sowie einen ieS Gebirgstockä « V: zneeschuhlaus

parlamentarisches ans dessen.

Tie Abgg. Lutz und Genossen richteten betreffs der Äeichsversicherungsordnung an bte Grohh. Re- !$ierung folgende Anfrage: Ist Großh. Regterung bereit, Inshinft zu geben über die Stellung, welche sie tm Bun­desrat zu dem ausgearbeiteten Entwurf der Rei.cysverstche- -mngsordnung, insoweit dieser die Beziehungen der lernte zu den Krankenkassen § 43o regelt, ein- !$enommen und wie war diese Stellung?

Är Gesetzgebungsausschuß, Berrchterstatter ^ieh, empfiehlt nach dem nunmehr vorliegenden au^fuh^ ^en Bericht die Annahme des Atitrags des ^g. ttirio) Dem Militärfiskus war von der Stadt

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3ntetnationale Verbrüderung.

Von der sozialdemotratischen Parteileitung in t?ar für gestern nachmittag eine Massenversammlung freiem Hrmmel geplant gewesen, in der neben einigen deut­schen Sozialdemokraten auch oie Arbeiterführer Mae Donald aus London, August Nielsson aus Malmö in Schweden und 3L E. Meyer aus Kopenhagen über die Sozialdemokratie, Leltsrieden und die internationale Verbrüderung sprechen j ollten. Die Versammlung unter freiem Himmel erhielt Die polizeiliche Erlaubnis nicht, ferner rouroe den auslän­dischen Arbeiterführern nicht gestattet, in ihrer Mutter- l reden. Es wurde deshalb in drei Versamm-

15.

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