aber int Freiem zu fitzen nm unmöglich WoU machte bet erste 5-eiertagnwrgen ein sominerlicke«. Gesicht: bei dein zmn ersten Male am Kriegerdenkmal stottsindenden Prvmenadetekonziwt un scrcr Stabtkapetlc sah man melyr Ariihiafyrs^ als Wintcrtoilctte Tomen in den tvpfarligen Strobl>ü,tcn promenierend, sogar der 3nltnbcr war vcrsdftctcn stick 'tottreten von Herren, die vielleicht dadurch mar Fieren moUtcn, daß sie aus der Cöroßstadt nur zum B,-suche hier weilten: dazwischen die aus Urlaub befindlichen Soldaten — wirklich „Friedberg toirb Großstadt" hörte ich von einem alten Bürger nrit Ueberzeugungsttcue sagen.
Mittags setzte ein misangs gelinder Westwind ein, der all-- müchllch 'auch beit Abgehärtetsten zwang, den Aufenthalt im dreien aufzugeben, wenn man nicht in den nächsten Tagen mit Zahnärzten in nähern Verkehr kommen wollte. Und der zweite d-eiertag schloß sich seinem Vorgänger noch würdiger an: meine jüngste plädierte für ein Gewitter, meine Acltcste für Gdynce. fehlere behielt recht: sicherlich kannte sie als Tcrtiancrin jbie meteorologischen Verhältnisse genauer: denn nachmittags gingen, wenn auch in leichtem^Maße, Graupen nieder. Wind, Regen, <5onnensdyein war die Signatur des Tages, die nachts in einen heftigen Sturm überging. Wer dann das Glück hat, in der Nähe einer alten Scheuer mit nicht schließenden Läden zu wohnen mit entern bellenden Hofhund als Nachbar, dem lyelfcn weder Morphium, iiocft andere Schlafmittel. Tas ist, um Götter rasend zu machen. Gin Phlegmatiker bleibt liegen und denkt, alles nimmt ein Ende, ^er Sanguiniker macht seinem Herzen durch schimpfen Luft: der Choleriker geht in der Verzweiflung zur Tat über. Heute morgen lag mein Stiefel unversehrt nicht weit ton dem ruhenden Hunde.
lAluch heute braust der Sturm!, begleitet ton Regenschauern: arnte enttäuschte Sommerwirte: desto besserer Wirtschaftsbesuch in der Ltadt. man will zu seinem Vergnügen kommen, sei es im Fretm ober ht der engen Wirtsstube, auf der Kegelbahn ober auf dem Tanzplatz; der Winterstaub muß raus; das Herz wird wieder iung und voller Hoffnung. Vertraunngstollev schaut nach langer Arbeitslosigkeit der Familienvater wieder der Zukunft entgegen, ijt ihm doch jetzt Gelegenheit geboten, Arbeit zu finden: mit welchen Hoffnungen sielst der ftranfe oder Genesende den linden Lüsten entgegen, welche endlich Heilung oder Linderung bringen sollen. lmb erst die Eltern: welche 'Hoffnungen setzen sie von Ostern an auf die Zukunft. Mit welchen Gefühlen des Schmerzes und bod} roteber toll gläubiger Hoffnung sieht Vater und Mittler fern’ stelleIteu vor dem Altäre stehen. 'Tie Konfirmation, sie bildet ben Abschluß der sorgenlosen Jugendzeit: jetzt setzt für viele schon der Kampf mit dem Leben ein. Berufe werden gewählt, vom Elternhaus in die Ferne muß der Jüngling. Wird er gut bleiben ? Wird er etwas Tüchtiges werden? Tas sind die Blicke der treuen Elternaugen.
. Heute Konfirmation, heute in adst Tagen erster Schulanfang, Aufnahme der Kleinen in die Sckpile. Tort wie hier Jugend : dort wie hier die Sorge für die Zukunft und auch wieder die lehnende Hoffnung. Ganz wunderbare, rührende Bilder treten einem bei so einer Ausnahme vor Augen. Hier ängstlich sid) an die Mutter schmiegend, ein zartes Kind, dort ein rotwangiger Junge, frei um sich schauend: einige still lächelnd, viele zaghaft vor sich schauend. Ter erste Schritt ins Leben, die erste kurze Trennung tont Elternhause: mit welchen zärtlichen Blicken nehmen d-ie meisten Mütter von beit Kleinen Abschied, nichts vom Kamps im Innern sich merken lassend, und die mit Pillern Gruße sid) empfehlen, sie fühlen mehr und bangen mehr, als solche, die in großem Wortschwalle sich nicht zu trennen wissen. Wber nicht nur für die Kleinen beginnt ein neuer Zeitabschnitt: erst recht für die Größeren in den neuen Klassen. Mit welch!en Opfern werden in vielen Fällen die Söhne auf die Lehranstalten geschickt. Manche Polinnen rasch ans Ziel, bei andern stockt das Schifflem öfters, bei wenigen kommt es vor, daß Fährmann und Kahn ton den Lebenswellen verschlungen worden finb. Gott sei Dank sind es nur wenige, die nickst zum Äorbildc dienen dürfen: bei den meisten muß es fetzt heißen: „Mfgeschaut, Pflicht getan, fvet weg der Zukunft entgegen."
UnLver-itäts-Nachttichten,
he. Marburg, 14. April. Ter Lehrer der Zalmheilkunde und Vorstecher des zahnärztlichen Jnstitttts an der Universität Marburg, Privatdvzent Dr. meb. Paul Reich ist aus seiner Stellung ausgeschieden: an seine Stelle wird der Oberassistent am zahnärztlichen Institut der Berliner Universität, Zahn arzt Schell ho rat, treten und bereits zum bevorstehenden Som inersemester die Leitung des Marburger zahnärztlichen Instituts übernehmen.
Sport.
— Ost er -Fuß ball- Wett spie le. Ter Gießener Ballspiel-Klub 1904 spielte mit seiner 1. Mannschaft am l. Feiertag in Frankfurt gegen den Meisterschaftsklub der B 1. Klasse vom Ostmaingau, den Frankftirter Fußball-Klub „Alemannia" 11. Mann sch. >. B. K. Gießen zeigte in der ersten Hälfte ein schönes Nombinationsspiel seiner Stürmerreihe und erzielte auch bald das 1. Tor. Besonders waren es die Mitte und die linke Seite im Gießener Sturm, die durch ifjjr schönes Spiel das Publikum zu öfteren Beifallsäußerungen veranlaßten. Ballspiel-Klub ist fast in der ganzen ersten Hälfte etwas überlegen, erreidjte jedoch breiter nichts als 4 Ecken, die ohne Resultat verliefen. Kurz vor Halbzeit schießt Alemannia noch 2 Tore, während Gießen- noch einmal erfolgreich ist. Ta B. K. nur mit 9 Mann spielt, war die Mannschaft nach der Pause sehr erschöpft, so daß „Ale
manitia", die vollzMig ist, nach überlegenem Spiel noch) 7 Tore erringen kann. Endresultat : 9:2 für Alemannia.' Am glcidren Tage beteiligte sid) der (Wcfiener Fußball-Klub 1900 an den Spielen um den Siilzmannschen Pokal, mußte sich icdochftchon im ersten Spiel, das ht Fr i e b b-e r g stattfand, dem Sportklub Bürgel b. Offenbach mit 7:0 Toren beugen. Arn 2. Feiertag fand in Gießen ein Wettspiel z was dien der 2. Mannschaft des Gießener Ballsriel-Klub 1904 und der 1 Mannschaft des Wetz larer Fußball Sportverein 1908 statt, das zugunsten Gießens mit 3:2 Toren ausging.
töcrtcbtsfaal.
J. S. Leipzig, 14. April. Vom Schwurgericht Allenstew war am 8. März der Glöckner und Fleifchermeisler H. Johann R o h r i g f ans Allenstem wegen Mordes zum Tode verurteilt, nachdem ein früheres, gleichiautendes Urteil vom Reichsgericht wegen eines prozessualen Fehlers aufgehoben war. Der Angeklagte hat seine Pathin, die 81|ä()rige Lehrerswitwe Katharine Dembski, ermordet und beraubt. Gegen das neue Urteil hatte der Angeklagte wieder das Rechtsmittel der Revision ergriffen und wollte nur Tohchlag fcftgeftelU wissen. Tas Reichsgeridit konnte aber keinen Rechtsirrtiun in dem Urteil erkennen und hat die Revision verworfen.
Berlin, 14. April. Ter verantwortliche Redakteur des „Bert. Tagebl.", Sochazewer, wurde vom Landgericht wegen Beleidigung des K r i e g s m i n i st e r s v. Einem und des Ministers der Oeffentlicheii Arbeiten v. Breitenbach zu 15 0 9 M k. Geldstrafe verurteilt. Die Griindlage zu der Anklage bildeten zwei Artikel, die seinerzeit unter der Ueberschrnt „Herren von Zitzewitz" erschienen sind, worin die angebliche behördliche Begünstigung der Unternehmungen der Herren von Zitzewitz-Beswitz einer scharfen Kritik unterzogen wurden.
Dcrmijcbtcj.
* Die Wiesbadener Polizei als Musikverständige ist jedenfalls etwas Neues und auch „ettoae Lustiges". Zum Karfreitag hatte die Kurverwaltung ein großes Orgelkonzert des Orgelspielers und Komponisten Bossi aus Bologna angesetzt mit einem weihevollen Programm. Aber im letzten Augenblick schien, wie der „Frkft. Ztg." geschrieben wird, die Sache zu scheitern, denn die Polizei weigerte sich, die Genehmigung zu erteilen. Es stand eine Sonate von Nardini, einem berühmten mönchischen Komponisten, auf dem Zettel und natürlich auch ein Allegro — ein Allegro con f u o c o. Ein Wlegro con fuoco sei etwas Lustiges, erklärt die Polizei, und es bedurfte längerer telephonischer Auseinandersetzungen des Kurintendanten mit der Behörde, um das Stück frei zu bekommen. Das ganze musikalische Wiesbaden freut sich über den Vorfall, und die Verfügung der Wiesbadener Polizei ist in der Tat „etwas Lustiges".
* Eine b e u t) d) c Lnftmannsschulc. Das erste Ziel, das der neugegrünbetc „D e u t s ch e Suf t flottenö er c in" verfolgt, ist die Gründung einer Luftmannsschule. Diese Schule soll am 1. Oktober in Friedrichshafen ins Leben treten und dort die Mannschaften für die Kriegs- und Verkehrsluftflotte der Zukunft in dreijähriger ernster wissenschaftlicher Schulung und praktischer Unterweisung ausbilden. Die Leitung der Schule wird in ben Händen des Generalleutnants von Nieder liegen. Die Zöglinge sollen nack abgeschlossener Mittelschulbildung und einem Jahr praktischer Arbeit im Maschinen- und Schlosserfach in die Friedrichshafener Schule ein treten, im ersten Jahre theoretischen Unterricht erhalten, im zweiten Jahre in einer Luftwerft arbeiten, und int dritten Jahre Luftfahrten in Atotorlustsckiffen uno Flugapparaten unternehmen. Hieran wird sich die Ableistung der Dienstpflicht bei einer Luftsckisfertruppe anschließen und uad) dieser, seine weitere Fortbildung fördernden Zeit, kann der fertige „Luftmann" in ben Dienst des Verkehrsmittels der Zukunft, treten. Hoffentlich wird die Schule bester sein als der furchtbare Name „Luftmaml".
Kleine TageSchrvnU.
Der zwischen Wiebelskirchen und Hangarb verkehrenbe Automobilomnibus stürzte einen Abhang hinab und wurde zer- t r ü m m c r t. Von 35 Fahrgästen erlitten 32 Bernbrüche, Kopfverletzungen und s-8crftaud)uugen.
Der 38 Jahre alte Schuhmacher Leonhard Hi 1 p, der im Jahre 1896 an seiner 17jährigen Stieftochter einen L u st m o r d verübt hatte und zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt worden war, ist gestern aus dem Straubinger Zuchthaus ausgeb r o ch e n und spurlos verschwunden.
In Landshut sprang gestern der bei dem Theatervariete „Bavaria" angestellte Entfessellungskünstler Riccardo Tip von der Luitpoldbrücke gefesselt in die Isar und verschwand nach kurzer Zeit in den Wellen. Er hat sich anscheinend seiner Fesseln nicht entledigen können und ist ertrunken. Seine Leiche wurde noch nid)t geborgen
Im Kreiskrankenhause zu Köthen erkrankten 25 Personen unter V c r g is t u n g sc r s ch e inung en. Eine Person ist bereits verstorben.
Ter Vizepräsident der Handelskammer in B o z e n, Forchemeyer, der Magistratsrat Colder und der Großkausmann Malknecht wurden auf einer Reise am Jdrosee von italienischen K a r a b i n i e r i als preußische Spione verhaftet und nach Monte Caffaro gebracht. Nach mehrstündigem Verhör wurden sie wieder frei- gelassen.
Der französische Tiamantschwindler Lemoine, der im Juni vorigen Jahres geflüchtet unb in kontumlazium verurteilt worden war, ist gestern hier verhaftet worden. Er hatte sich nachts
ziemlich unbefangen in verschiedenen Vergnügungshäusern auf bau Montmartre Herumgetrieben Seil seiner Flucht lebte er in Konstantinopel, Wien, Triest und London.
Die vulkanische Tätigkeit in Sübitolien unb Sizilien gibt zu neuen Befürchtungen Anlaß. Ter A et na stößt große Menge Lava aus und dichte Massen von 'Aschenregen! geben über die benad)barten Orte nieder. Aus den ligurischen Inseln hat fickt ein neucr Kraker gebildet, aus dem eine genialtige Rauchsäule aufsteigt. In den Abruzzen sollen abermals heftige Erdbeben stattgefunden haben, denen ein Dorf zum Opfer fiel. Menschenleben sind nicht zu beklagen.
ÖandcL
— $ r i e f m a r F c n b c f t d) e n sollen, tote schon ber Staatssekretär Krätke in Aussicht stellte, von der Reichspost ausgegeben werden.- Die Vorbereitungen dazu sind dem- nächst'beendct. Es ist beabsichtigt, zwei Arten von Heftchen auszugeben, ein Heftchen mit 20 Briefmarken zu 5 Pfg. und eins nrit 10 Marken zu 10 Pfg. Die Postverwaltung beabsichtigt, das .Heftchen zum Normalpreise von 1 Mark zu verkaufen. Ihn die Kosten der Herstellung zu decken, ist beabsichtigt, die Hefte mit Geschäftsempfehlungen zu ver- sehen.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 15. April. (Tetegr. Orig. - Bericht des „®ie6. Änz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt- greife. Zum Verkaufe standen: 11 Ockfen, 00 aus Oesterreich, 0 Bullen, 0 aus Oesterreich, 45 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 1326 Kälber, 74 Schafe und Hammel, 1130 Schweine, 9 Ziegen, 66 Ziegenlämmer, 65 Schattämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 79—82 Mk., 2. Qualität 72—75 Alk-, 3. Qualität 58—60 Mk.: Bullen: 1. Qual. 63—66, 2. Qual. 58—60; Kühe 1. Qualität 70—72 Mk., 2. Qual. 58-60 Alt., 3. Qual. 48-50 Alk., 4. Qual. 00—00 'Ulf., 5. Qual. 00—00 Alk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht : Kälber 1. Qualität 100 bis 105 Pfg., Lebendgewicht 60—'4 'Pfg., 2. Qualität 96 — 100 Pfg., Lebendgewicht 57 -60 Pfg., Scklachtgew 75—80 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 00 'Big., 2. Qual. 60—64 Pfg. Schweine: 1. Qual. 68—00 Pf., Lebendgewicht 55,0 00,0 Pf., 2. Qual. 87—68 P'., Lebendgewicht 54,0 00,0 Pfg., 3. Qual. 62—66 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. Gcschä't bet Hornvieh gut, kein Ueberstand, bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.
Eichener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Heuen am Freitag dein 16. April: Bleist heiler und trocken. Nachts kühl. Westliche bis nördliche Winde.
OLignrat-DraktitteLöulzgen.
M ü n d) c it, 15. April. Der bekannte Spezialist der Ohren- Heilkunde, Prof. Dr. Haug, ist hier gestorben.
Stuttgart, 15. April. Graf Zeppelin veröffentlicht im „Schw. M." eine längere Danksagung und Aufklärung über die Verwendung der insgesamt 6 096 555 Mark betragenden Volks- spenbe.
Paris, 15. April. Der Sozialisten-Kongreß in St. Etienne wählte in seiner Schlußsitzung den Antimilitaristen Herve zum Mitglied des ständigen Verwaltungsausschusses der Partei. Ein ©dyr eiben des Verwaltuugscmsfchusses der radikalen Partei, in dem ein gemeinsames Vorgehen bei Wahlen angestrebt wurde, wurde durch Ucbergang zur einfachen Tagesordnung erledigt.
Paris, 15. April. Ministerpräsident Clemciiccau, der m Abwesenheit des Ministers Pichon das Portefeuille des Auswärtigen Amtes interimistisch verwaltete, Trat Pickon angesichts der ernsten Lage in der Türkei telegraphisch nach Paris zurück- berufen. Pichon wird bereits heute dem Ministerrat beiwohnen. Von Tonlvn ans ging das Panzerschiff Victor Hugo nach Kon- stantiiwpel ab. Elemenceau empfing gestern den Botschafter Fürsten Radolin und den russischen Botsd;after Nelidvtv.
Paris, 15. April. Nach einem Telegramm des „Petit Parisien" haben die bulgarischen Deputierten die axv geknüpften Unterhandlungen über das türkisch-bulgarische Abkommen plötzlich a b g c b r o d> c n.
Paris, 15. April. Tie Ansicht zweier Mitglieder des rrne-Nntersnchllngsausschusses, daß die vorhandeneil Vorräte an Arzneien und Verbandswerkzeug in den Marine-Hospitälern durchaus un z u l ä n g l i ck) seien, wird durch die Vorsteher der betreffenden Verwalttmgsziveige bestätigt, welche erklärten, daß keinerlei Vorräte vorhanden feien.
London, 15. April. Die „Times" meldet aus Konstantinopel: Die Lokale der Blätter „Taniin" und „Schüraiumet" füü) völlig zerstört, lieber das Schicksal zahlreick-er Mitglieder des jungtürkischen Komitees herrscht Ungewißheit. Hussein Said hält sich verborgen. Achmed Riza entging mit genauer Not den Mördern. In Adrianopel vollzog sich der Regime-Wechsel ohne Zwisckienfall. Aus Saloniki und Monastir fehlen alle ^Nachrichten.
Washington, 15. April. Die amerikanische Re- gicrung wurde vom spanischen Gesandten verständigt, daß die iberij’dK Regierung sich weigern werde, die Landung Castros auf spanischem Boden zu untersagen.
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_ Wir machen auf die Bestimmungen des Satzes 1 der Ordnung für die Turnratswahlen aufmerksam. Mtt Rücksicht auf die Wichtigkeit der Tages-Ordnung bittet um recht zahlreiche
Der
Die Turnstunden im Sommerhalbjahr haben begonnen. Geturnt wird an folgenden Abenden:
1. Freiübungen und Riegenturnen am Dienstag und Freitag.
2. Fechten und Kürturnen am Mttwoch.
3. Tie akademische und Mannerriegen am Dienstag.
4. Tie Riegen der Studenten am Montag und Freitag.
5. Die Fräuenabtcitulm am Donnerstag. — Das volkstümliche Turnen beginnt an allen Abenden um 7'/_- Uhr, das andere Turnen um 8’ ’. Uhr pünktlich in der Turnhalle des Realgymnasiums Ecke Ludwig und Bismarckstraßc. älnmeldungen werden an den Turnabenden durcki die Turnwartc und sonst fdmitlidj durch den ersten Sprecher Rechtsanwalt Kaufmann sowie den ersten Schriftführer Kaufmann Karl Lang cnigegengenonnnen.
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