cöottq Kirchenvorstandes, da. die
Der evaw
jeben versuchten Fall 6 Monate angenommen.
l-alten seien.
Gersci-tssaal.
elbst wenn das Deck eines Schiffes
erreichen, nur gering.
* Eine Umwälzung in der Tam pfschisfa hr t
ftchcub
u Erpressungen nid'i nack-gewiejcn sei.
getrossen würde, wäre^das SchiN damit keineswegs vernichtet uni> der angerichtete Schaden wurde sehr gering sein, -reine
das Strafmaß führt der Staatsanwalt aus, daß die Niedrigkeit Möglichkeit, mit geworfenen Bomben stets das gewollte Ziel zu der Gesinnung des Angeklagten besonders berücksickstigt werben1R—x'~’ — ----*”*
müsse. Er habe die Macht der Presse mißbraucht. Sein gemein- gesährliches und ehrloses System habe Dahsel in den letzten anderthalb Jahren insgesamt in fünf Fällen angewcndel, so
Fingmaschinc mag haute 500 Psund Explosivstoile mit sich zu führen. Die Quantität, die erforderlich wäre, um ein modernes Ztricgs-
, bie p,‘ad:richlcn unter sicherer Befestigung mitgegeben w.ro, wcr- en in Freiheit gesetzt und sollen den ütudweg itod) der
bestellt waren. Sicher werden nun die anderen großen englischen Hotels sehr bald schon diesem erfolgreichen Beispiel folgen, und zweifellos wird »ich die Bewegung sehr rasch auf den Kontinent übertragen und von den deutschen Hotelbesitzern ausgenommen iverüen, die kunfrig lieber ihren Angestellten ausreichende Gehacler bezahlen und dafür bic festen Preise für Wohnung und Verpflegung um zehn Pro« zent erhöhen Schon im nächsten Sommer wird Dta l haiqA. auch bei uns reisen können, ohne bei ledern Vlbtrhicb an *• Obcrtellner, Kellner, Stubenmädchen, H.msdienei, X'iftbon, Portier usw. metallische Händedrücke au .-teilen zu müssen.
I Wer's nicht glaubt, bezahlt einen Taler . .
♦ T i e Schule der Glückseligkeit Aus Paris wird
immer man auch über die beiden Amerikaner deuten mag, welche unschätzbaren Dienste der Polarhund in den arkl.scheu Gegenden dem Menschen leistet. Schon vor einigen Jahren ließ die kanadische Regierung eine große Zahl Eskimohunde in Labrador und Grönland anlau,cn. um sie in dem unwirtlichen Gelände der Goldregion Klondike, wo die Entwicklung des Post- und Eisenbahnwesens hinter der starken Einwanderung iveü zurückgeblieben ist, zu zehn S.ück und mehr vor die zur Poslbefördernng dienenden Schlitten zu spannen. Nachdem sich der Versuch gut bewährt hat, geht man in Rußland daran, die Hunde in anderer Weise als Postschaffner zu verwenden. Zwischen den winzigen £rt- schastcn in Nord- und Qstsibirien, Die im Win.er wegen ocr bedeutenden Entfernungen die Postverbiiidung ost wochenlang entbehren müssen, soll die Hundcpost in der Weise organisiert werden, daß ein mit zwölf oder sechzehn Hunden bekannter Schlitten von einer Station »an) dec nächst gelegenen fährt, die an den ersten Ort gewöhnten Hunde oort zurücklaßt und andere von dort zur Rückfahrt mitnimmt. Tie sonst reichlich ernährten,- vor ihrer Benutzuna aber nur mäßig gefütterten Hunde, denen ein kleines Paket mit
jctl der gant infamen Arbeit bev amcrrkanischcn Admirals Mel-1 de . „ . . ..
pillc, Mr. I. H. PUAlpttte und George Westtughousc gelungen I Heimatstation m cqiaiuiltQ) turzer tfvijt zurüategen.
Berlin, 12. Oktober. Gegen den Perleger der „Wahrheit", Reichstagsabg. Wilhelm B ru h n ist ein Er m i t l c l u n g s v e r s a h r e n im Gange. Ter Staatsanwalt hat die von der Verteidigung gestellten Beweisanträge zur Kenntnis genommen und die Untersuchung angeorbnet. Änderseüs l-at Herr Bruhn gegen die Verteidiger Dahsels Strafantrag wegen Be- lewigung gestellt, um die Unrid'tigEeit der Behauptungen dar- zutmi, die in ihren vom Gericht abgelehnten Beweisanträgen cnt-
daß die härteste Strafe am Platz wäre, wenn man nicht die, persönlichen Verhältnisse des D-ahsel in Betracht ziehen müßte, seine große Familie von sechs Kindern und sein früheres ein wandfreies Verhalten. Er beantragt daher gegen Dahsel eine Gesamtstrafe von fünf Jahren GefänqniS und fünf Jahren Ehrverlust und gegen Frau Schuwardt, die als unter seinem Einfluß stehend entspredx'nd milder zu bestrafen sei, ein Jahr drei Monate t'k'fängnid inner Anrechnung der Untersnchungshast bei beiden in Höhe von sechs Monaten.
Rnhlanwalt 2r. Wert bau er sucht des Dahsel Taten in einem milderen Lichte erscheinen zu lassen. Tie von ihm be drängten Personen hätten zu schwarz gesehen In feinem Falle habe Dahsel selbst als Erpresser ober als Werkzeug bei einer Erpressung gewirkt. Die Hauptschuld liege vielmehr bei dem Reichstagsabg. Bruhn, dessen „Wahrheit" nunmehr geriditS- nowrisch ein Blatt sei, das mittelst fortgesetzter Bedrohungen Inseratenanfträge erpreßt habe, um über gewisse Tinge im redaktionellen Teil deit Mantel der Liebe zu breiten. Leider habe man verabsäumt, auch bei Herrn Bruhn Haussuchung zu halten und erst wenn dies geschehen wäre, könnte man sagen, daß
Herrn Bruhn eine Beteiligung an den hier zur Verhandlung stehenden Erpressungen nicht uaiygewicstn sei. Wenn man die
lieber die epochemack^nde Verbe),erung der Tampftucbine,
Tahsel wird wegen versuchter Erpressung in drei Fällen! und vollendeter Erpressung in zwei Fällen zu einem Jahr sechs Monaten Gefängnis und drei Jahren Ehrverlust, Frau Schuwardt wegen versuchter Erpressung in zwei Fällen zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Beiden Angeklagten wurden je sechs Monate aus die Untersuchungshaft angeredjnet. Frau Schuwardt wurde aus der Haft entlassen. Auch Tahsel soll enllassen werden, wenn die von seinen Verwandten angebotene Kaution von 20000 Mark hinterlegt wird. — In der Begründung heißt es: Dahsel hat sich zu einem Spezialisten in der Ans schlachtuug von Vorkommnissen aus dem Privatleben verschiedener Personen herausgebildet. Er hat niemals direkt etwas Tür sich verlangt, anderseits hat er aber auch nickst, wie er behauptet, aus edlen Motiven gehandelt. Tie angegrissenen Personen mußten das Gefühl betommen, das; sic in Tahsels Hand seien und daher zahlen müßten. Tamil ist der Tatbestand der Erpressung gegeben. 2ic Schuwardt ist nicht als bloßes Werkzeug in der Hand Tahsels zu betracksten, sondern sie hat eigenmächtig gehandelt, um sich Vermögensvorteile zu verschasfen. Bei der.straf- ab mess un g hat das Gericht die Gemeingesährlichkeit des Treibens der Angellagten erwogen, die die Ehre des Journalistenitandcs schwer schädigten, anderseits bei Tahsel aber auch berücksichtigt, daß er sich in sinanzieller Bedrängnis besand. Für jeden Fall der vollendeten Erpresjnng hat der (Gerichtshof 0 Monate, für
SS,Ä’Ä'z™» nrifliiuä vorausgesetzt, nichts mehr in —ege s Yi- '-,c|t,on ocr anftdnDtgcn Leitung iorocit mtttTtdiifbcn, baft er als 3eugc frohen belaufen fick' auf zirka '.'JO 1 - Am s-ohu-ot I oarum bitten sollen, überhaupt nicht anssagcn zu münen.
feierten oahier die < sorg Heil Ei icutc das Fe» der Zeugen gegen Tahsel s .en vielfach voreingenommen gewesm, goldenen Hochzeit Ter Grotzb.crzog er reute bas imt> toenn man das Milieu berücksichtige, werde man wohl alb ^iihpfnanr mir fernem ciaentiänuia unieridhriebenen Bild.! gemein zu der Meinung kommen, daß gegen, Tahsel Tünr Monate, enana -iirchenDoritanb heft durch seinen Vor rnden gegen einen anderen aber fünf Jahre Gk-Tangmd iu beantragen ?liÄÄ8s3SÄ>“ ’ t Rechtsanwalt Dr. Pnvve bedauerte ebenfalls, daß das Verfahren nich'l auf Bruhn ausgedehnt worden sei, da auch er der Meinung sei, daß Tai el erst durch seine Verbindung mit Bruhn
„Wahrl-eu " durchgehe, so übcrloume nmiit oa-s Ok-fitbl de» Ab- jcheus miD des Ekels vor der 2(.ngtciX Din cd Mannes, der sich
schiss zu zerstören, ist wohl kaum geringer. Dazu kommen die neuen, eigens konstruierten Stcilseuergeschütze, die man zur Be schießung von Luftballons und Aeroplanen bereits gebaut hat. „Ich bin völlig überzeugt", io äußerte sich Kommandeur Regenvells, „daß die Schutzmittel, über die ein modernes Schlachtschiff verfugt, völlig ausrclckcn, um sich einstweilen gegen die Flugmascknne au mehren. Trotzdem halte id) es für wahrscheinlich, daß ihre Modelle allgemein nachgeprüft werben müssen, um neue Emwick- liingsmöglichkeiten abzumesscu. Tenn vielleicht wird man später dazu kommen, das Deck der Schisse stärker zu schützen." Wilbur Wright bat in Neuyork crflärt, daß er öiientliche Flüge nicht mehr unternehmen will. Die Brüder wollen fortan ihre ganze Energie der rauimännifdKn Ausnutzung ihrer Erfindung nnbmen und nur noch dann Flüge ausführen, wenn cs sich darum handelt, Ibforctiid) erfonnene Verbesserungen am Apparat praktisch zu erproben. Wilbur Wright ist letzt nach Washington^ gereist, um das dorngc Signalkorps in der Handhabung und Führung der 0lugmaid)inc zu unterrichten, die die amerikanische Regierung für die Armee angekaust hat.
eine Bibel überreufttm.
bensjahr und erfreuen sich noch einer staunenswerten, a eifrigen und körperlichen Rüstigkeit. Mit besonderem Be- Hagen erzählt der Jubilar, daß er zeitlebens nur 1 MH an ---------------
Doktorkosten zu beftreiten gehabt Halle, und datz es um die auf Abwege geraten sei. Wie Herr Bruhn mn Blatt national Aerzte schlecht bestellt wäre, wenn sie überall so schlechte ncnncn kömie, sei geradezu unerfindlich. 2er Verteidiger be« auiWl'cbaft hätten. schäftigt sich dann mit Der Angeklagten SckuMardt und rt’ümtart
U 'j)(arburg, 11. Okt. Ter Wiederaufbau deö sich Dahin, daß beide Angeklagten gegen den Erpretzerparagraphen im vorigen Jahre abgebrannten Teiles der sogen. Herren- 2^ Jaffe wandte sich dagegen,Z»ß man die
mühle ssladt. Elektrizitätswerk), worüber so viel geiprochen > ^ngeNagte Schuwardt als Erpresserin ansprcche. <oxe habe Be- unb geschrieben wurde, macht gute Fortschritte, und man ?icf-ungcn zu hohen Kreisen unterhalten mti> nicht geglaubt, daß hofft das Gebäude noch vor Winter unter Dach und Fach nc, wenn sie dem Angeklagten Dahsel ihre Hilfe angedeihen la)se, yossl, y,tuuuuc UUUi sich irgend etwas vergebe. Tie Angeklagte habe hochnens aus
zu drm^en. Neugierde oder Eitelkeit gehandelt. Sic sei Da-- 25erkzeug anderer
--- . ~--ä—g.weien, die wieder von dritten Persönlichkeiten angesttstet worben Die Erpresser-Affäre Vayse!-5u)Uwar0t. I seien. — Es folgen hierauf noch längere Äusemandenctzungen
4. Berlin 11 Okt. I »wischen Staatsanwalt und den Verteidigern, und nachdem noch
Am Berliner Landgericht wird feit öftreren Tagen die beiden Angeklagten ihre Unschuld beteuert hatten, zog ,.ch ACfWTT gTcbrrfh'uri' Dahsel und eine Frau Schuwardt! der 6)erichtshof zur Urteilsnndung zurück.
pendelt, 'ote brichilldigt finb, gegen eine Reibe von Persönlch»- In später .'cachmittags,tunde oerknndele der Vor„tzende fol- ketten Erpressungen begangen zu haben. Tahsel erbot sich! Sandes nach der Anklage, entweder persönlich oder Durch )eme Mitangeklagte urinu - • • - ----
bat Abdruck von Artikeln, die ungünstiges iibcr einzelne Personen enthielten, und in den von dem anti)emilischen Reid)Stagsadg. I B ru hn herausgegebenen Sensationsblatt „Tie Wahrheit"!
ersd-einen soltten, gegen Zahlung größerer Geldsummen zu vcr büiDcrn. Die jetzt schon 4 Tage dauernde ^rhaudlung brachte I die Bestätigung des der 'Jürtüige zugrunde liegenden erpresserischen I Treibens der Angeklagten und gcftaUete sich auch für den Verleger I der „Wahrheit" recht ungünstig. Tas geht nauienllich aus fol- geiider ^Aeloung über neue Bewrisauträgc der Verteidiger hervor: Ncchtsamoalt Dr. Werthauer verlangt die Ladung von zehn neuen Zeugen. Diese Zciigen sollen befunben, daß der Vcr leger uex „Wahrheit", Wilhelm Brulsti, völlig unglaubwüroig »t itnb oaß Bruhn seine Zettung zum Zwecke Der Inserate n erpressu,ig benutzt. Bruhn bringe Artikel oder bringe sic nickst, je nad) der Erteilimg oder Veiiv.-igetting von Jnserateii. Bei den in Betrackst kommenden (Geschäften werde das Organ Bruhns als dmiernde Bedrohung der F-irmenttchaber bcttachlet. Tie geladenen Jcugcii sollen ferner betunoen, Daß Britl-u Angrisie gegen den Sllub Berolüia gegen eine vierteljährliche Rente von 250 Mark uiUrrbriuft hat. Tie bezüglichen "Papiere sollen sich im Besitze des Klubs Berolina befinden. Ter Jnseratenches des Hauses 'Jl. Israel soll bekunden, daß die Firma der „Wahrhett" als die Assärc des Firmeiiinliabers an die Oefsenllichkeit gelangt ivar, wett über den Wert bezahlte Anzeigen ansgab, damit Bruhn den Fall nicht weiter ausschlachte. Als Dann Jlracl Selbstmord beging und die Anzeigen inhibiert Würben, habe Bruhn die un- jlätigsten Artikel gegen den Toten verösfentlidst. — Ter Staats-! anwalt Leise ring beantragt, die Ladung der neuen Zeugen abzulehnen. Es toinme nur önraiif an, was Tahsel und nicht was Bnihn getan habe, auch er Halle im übrigen die „Walwhrit" mit) ich.- Tendenzen für ürnucrflid). — Rechtsanwalt 2t. Werl 1) aucr öcrteioigl twchmals feine Anträge. Ganz Berlin und Deutschland kenne seit Jahren dieses verbrcdierische Instrument, wie es die „Wahrheit" darstclle. Daß die Schande der anderen für 10 Pfennige geschäftlich aus beute Jeder anständige Mensch
sei dcuu-riid von diesem Blatte bedrolst. Die geridstlichcn Sad>- vcrsläuoigen würden bestätigen, das; die „Wahrheit" kein Preß- ocgan, sondern eine Privaweranslallnng ihres Verlegers zur Aus- beutung des Unglücks und der Schande von Berlin ist. Ter Verteidiger erklärt, daß es ihm sernliege. Den Beugen Bruhn anzu greifen, er wisse sogar Gutes aus seiner Ansangslansbahn, aber es Iruudele siw Darum, über das ganze Milieu Klarheit zu ver- idürften. Man mad/C der Justiz öfters dcn Vorwurf, daß sie zu sel,r cm Buchstaben hänge. Hier fei Gelegenlieit gegeben, eine freie Beweiswürdigung im weitesten Umjange eintreten zu lassen, yi A. Dr. Puppe schließt iid> den Anträgen Dr. Wertl-aucrs an. 31001^1 weit Leiser ing iviDerspridst Der Behauptung, daß i.icr ein salsdiee auf Der Anklagebank sitz' lieber Den Charakter
ist, werden in den Newvorker „Times" interessant? Einzelbeitm veröi'entlicht. Ter große Sfcrtril des neuen TurbtnemvuemS ist die Möglichkeit, Die Turbinenmaschinen unD du Propeller mit t rid'icbenen <^-eichwindigketten laufen lassen xa können, so daß die Tamofturbine künftig für alle Sch narten verwendbar wird und zugleich Straft und Raulnerspamis bringt. Bei Verwendung des neuen Systems würde zum Beispiel bet der „Mauretanü^ ein Propeller fort genommen werden können, was eine et end» gewichtsersvarnis von 650 wns und eine MaschinengcwcchtL- eriparnis von 1500 wns bedeutet. Zugleich könnten bk übrigen Schiffsschrauben durch größere ersetzt und bonrit die ^dmrili®» kett um zwei knoten erhöbt werden. Bei den biöbm^CTi Turbinen- ivftemen wurde die Schraube direkt durch den ^urbinenschaft angetrieben. Das neue System bringt eine liebertragung:^ Es besitzt zwei Schaste, bic durch einen ^rehliNA und cm arotzcres Zahnrad verbunden sind. Ter einc_ Schaft ilt mit Der schraube verbunden, der andere mit ^bet Turbine Bisher mußten die Turbinen nrii der größten Schnellightck gctrieben werden, um größte Kraft zu entwickeln, wobei als nachteilig ins Gewicht fiel, daß die vorwärts treibende Kraft der Schrauben eine be- stimmte Grenze hat, wenn eine gewisse Umbrebunge-’dme 11 ürftit erreicht ist. Sv wurde eint große Menge Tampt bura? bic Turbine vergeudet und Die Kraft kann nicht völlig ansgenutzt werden, do die Steigerung der Schraubenmndrehungen ihren Zweck verfehlen würde. Tas Ziel, dem d.e Technik nochstrebte und das letzt erreicht ist, war die Möglichkeit, _cine rasch lau ende Turbine mit einer langsamer lausenden Schraube zu kombinieren. Bisher scheiterten alle Versuche an der Unmöglichkeit, Die Zahnräder mit der nötigen Genauigkeit einander anzupasien, da eine
I Schwankung von einem tausendstel Zentimeter Das ganze Ma- I schinenwerk gesprengt hätte. Die neue Ernndung überwindet diese Schwierigkeit durch eine schwebende Stahluntcrlage, aus Der der Drehling ruht und dre elastisch genug ist, um allen Erschütterungen automatisch zu folgen. Tie durch bic liebertragung verlorene Krast beträgt nur 1 > - Pwoz. Gegen die bioherurtn Turbinen bedeuten die neuen eine Erhöhung der Leistungssäbigkeit von 15 Proz. und zugleich eilte gewaltige Ersparnis an kosten und Raum. Bei einem Schifte von 40 000 wns z. B. würde man in der Maschinen- unb Kesielkonsrruktion rund ad-t Millionen Mark sparen und zugleich für 5000 t m gewinnen. Was für einen gewaltigen Vorteil dies mich für die Kriegsschiffe bedeutet, liegt auf der Hand, denn das gesparte Gewicht und Der gewonnene JLaum würDen für Die Verstärkung Der Armierung frei.
* Das Hotel ohne Trinkgelder. Viele Tausende, die in den letzten Woche» von der Ferienreise zuruck- gekehrt sind, haben wieder am eigenen Leide die lästige Fron des Trinkgcldervcrteilcns i» den Hotels itnb Pensionen verspürt, gegen die trotz Rudolf Jhering und trotz aller I Reformbestrebungen aus den Kreisen der Angestellten seihst noch immer so gut wie nichts bei »ns ausgcrichlct worden
I ist. Jetzt scheint endlich die Erlösung kommen zu wollen, und sie geht von England and: ui London wurde Ende i September ein neuer Riesengastboi, das „Strand-Hoteh" I eröffnet, dessen Eigenart Dann besteht, daß darin jede
Art Trinkgeld abgeschasst ist. Das gesamte Personal ift von der Direktion des Hauses da
I — von vornherein mit ausgiebigen festen Gchälrern an- I gestellt und dafür verpflichtet, Trinkgelder weder zu ron Ibern noch anzunehmen. Mit welchem ti
Publikum diese heilsame Resorm begrüßt, zeigte bic Tatsache, daß schon vor dem Eröfinungslagc )än:ilid)c Zimmer des Strandhotels auf mehr als zwn Monate hinaus voraus-
Potsdam, 12. Okt. Der 29jährige Sckstiftsetzer Max H a ck r a d t ans Potsdam, welcher am 27. August d. I. in Bornim bei Potsdam die verwitwete Frau Theaterdttektor Rudolvhi cr- morbctc, wurde heute vom Potsdamer Schwurgericht wegen Mordes und versuchten Raubes zum Tode verurteilt.
Leipzig, 11. Okt. Das Reichsgericht hat das Todes
........ .. .b I 11^Snpellq’ncfit beftäliate Den ^vru^^r(‘ri'■nd,^f,l n?crb‘H- e‘” ncuncgiüvDct 5 „plnlowv! iickuS .md t er Wohrbctt brauwe man keine Sachverilündigeit zu hören, ich < iüjnintan; 'wonaw bei Band ec M oise au °1 5 \ a'I) reu literarisches" Blatt setzt die Au von dem rin nen ü-rcigni» m
Eharatt« sei gerichtsnotorisch. 1“ s^ M'vttutteUt wurde Är Lskönia" von Wsttce! Kenntnis: „Die größte Entd^ung d-> Jahrhunderts m nickt
Aach 'längerer Pause verkündet der Voriitzendc Landgerickst^ r Persönlichkeiten der Großs'vckulalion durch Tran- P,e Lustschlffahrt und nicht ocr Jlug, un nutzbriugeud und in-
bireftor Jaenrsch als Beschluß des Gerichts folgendes: äktionen in Eistrustatticn um süns Millionen Dollars geschädigt lcressani sie and) sein mögen. Die größte Entdeckung des Jahr-
9^n-.m,ttäne bc-s Rcdw>m,walls Dr. W<ttl»uc-r werden ad °"uincn in ins.ruitainen um mm ..aiiioncn ^onart> gcicpavigl bQd l)t btc Entdeckung der Glückseligkeit " Sv weiß
gciclnU, baut das Gericht unterstellt als wahr, daß das neue „Echo der Glückseligkeit ihre bcncibcnorot-rtcn Leser zu
A ugrisseder „Wahr he 11" aus bestimmi? Personen unter- lIlllVLl miormicren. Tas Blatt erbietet sich auch, allen Gluctshungng.n
bleiben, wenn von diesen Personen bv-m Blatte Inserateu ! ■— Zum Hiljsbibliothckar an Der Königlichen Biblioihek in öcn sicheren Weg zur Glückseligkeit zu weisen. „Wollen Tu- Ihr
aus träge erteilt werben. Ter Genchtsdeictluß spricht ferner Berlin wurde der frühere Pfarrer und Riisilouar Dr. phil. 'Dlof £ebcii verschönen ? 'Sol leit Sie glüalid) sein trotz aller Wider- aus, daß die „Wahrhett" und ihre Leitung in weiten Kreisen Ehristlieb in Marburg ernannt. wärstgketten des Lebens ? Dann gehen Sie ans das Bureau des
des Publillcms als eine B e d r o h u n g erachtet wird. ------ --------. ---= Herausgebers, der Ratschläge in allen schwierigen Dingen des
Plädoyer de8 Staatsanwalts Leisenag, Arbeiterbewegung. Lebenskampses erteilt." Und nut bitterem Hohn schreibt der
der aus das große Aussehen himvics, das die Vcrhastung Der X. Hanau, 11. Ch. In den heute unter dem Vorsitze deL Hcransgebei,,a,leitaust'nd Acrztc mr wrperli^'.^ideu gibt Angeklagten im Januar hervorgerusen habe. Damals habe man I Cbcrbürgcrmeifterd Tr. (tzebeichus flallgcfunDcncn Vergleichs-Ver-1 es in Pans und im Lande gac mehr als 1->U<^ alnr nugcii^
allgemein erwartet, daß der Revolverpresse der Garans gemacht handluugeu zur Schlichtung des zwischen dem Arbcitgcber-Verbaud findet man einen Arzt stir moraludie -ctpen xu'c lang» emr-
werben würbe, allein, es sei nur gelungen, zwei Einzelpersoncui I und Der organisierte» Arbeiterschaft der hiesigen E d e l ni e t a 11-1 nmbcjtc ^ude will nun bas „rldw Du .wnhciir auomUcit sie
sestzunehmen, die irgend welche Hintermänner nidst gehabt hätten. I I n d n st r i c auSgebrochcnen Konfliktes ift eine Einigung erzielt I will die erkrankttn Getster heilen, das Gclnrii von öfin Jallait
Wohl sei im Lause der Verhandlung erwiesen worden, daß die! worden, wodurch der drohende Kamps zwischen beiden Crgani-1 bitterer Eiinncrungen beirctcn unb taujcnD anbeic xmge menr. „Wahrheit' als ein Skandal und Revolverblatt anzuiehen sei. jatwuen abgewcndet ist. Worin das Gegengm gegen die ^.ctden Des irdiichen Jammertales
bas aus der Schande und dein Unglück Kapital geschlagen habe. 1-----------jjj,1-- ----- ------ — bciteht, itnrb einstweilen nicht verraten, ober flcwiß wcroen e.
inI DcrmiicbtCS. -IC krtahrcn, die der Einladuna ..'N folgen und den
«^rage steheuden Erpressungen beteiligt fei, müiie verneint werden. .. .. „ V1 , .’oeraudgeber bciudxtr. Xie oberflächliche ^etturc Der neuen Zei
Der AugeNagte Dahsel habe gegen seinen Herrn unb Meister »KrrcgsschtffundFlugmaichinc. Mit begreiflichem rung fchcnkt dem Hei er bereits eine nolb nc Lcbensregel. ..Gehe scharf ,u machen versucht, aber es erscheine festgestellt, baß er Interesse haben die Lsfiziere der tm Newyorker Hafen liegenden zu keinem Advokaten," aber so gut dieser Rai auch ist, emihwibn nicht erst durch Bruhn ans die fdiicfc Ebene gekommen sei 5rricsid>iffc ine kühnen Flugleistungen Wilbur Wrights verfolgt, bleibt er cm mehr negatives Rezept zur Glückieligkeit. Andere Dahsel sei allmählich durch schlechte finanzielle Verhältmsje her der jetzt aud) mit feinem Apparat über bic WricgSschiffc hinweg Ansjvrüchc sind etwas wibcrfprudnvoller. Daß R-icktum nickt untergetommeit unb habe einen ganz neuen Erpressertrick er gekreuzt ist. Der englische Abnural Sir E. Seymour, der Wrights gluckilch macht, wird mehrsack» veriidKtt au? Der letzten eette lunbeu, indem er die ervrcßien Summen ah- angeblidKn Aus impoiantcm Flug beigewohnt hat, hat m interessanten Aeußcrungeu aber fmbet man Ratschläge für Shwitol-sanlagen unb bic Adreuc laacneriab cin.zog In allen ihm zur Last gelegten Fällen lehre Üd) über bic Zukumt der Flngmaschine ausgesprodien mtd über eines Herrn, der jedem verraten wird, ul man ichnell
der gleiche Tnck wieder und aud) schon bei der „Freiheit" Ahl- die Gesahr, wie sie im Zriiegssalie sür die Schnse bedeutet, „selbst verdient. V,elleidst ist dies die gepne nc Entdcckmtg, bic wiw-
wardts habe der Angeklagte damit operiert, so daß deren Redakleur versländlick können die Aeroplanc Explosivstojsc mit sich fuhren, tiger ist als ine Luftschisfahrt und bic wohl auch btc Grunblagc
Werner zweimal ins Gefängnis wandern mußte. In Bezug aus aber die Gefahr für die MTicgsidnife ist nicht sehr groß und die dieser neuesten Blüte der Zcltungslitcratur hübet.
xa.i Ctr/ihnnfi Mhi-t >x»r ^tnnfänninntt mtd hrt& hip 'Vn-hrintpif I Nköalidikett. mit aeworsenen Bomben stets bas gewollte Ziel zu | ♦ Hunde als P v st b e a M t c. 2 ic 9kachrichte» über
die Nordpolcxpeditioncn von Eook unb Peary zeigen, wie


