Bant f. banbel iu Ickdustne, Wiehert
Bank s. Handes u. 3iibufine. Wieder!.
’TIL 1768.12
I
li
L.c
Mette»
sr
■i'
i
>?öihfic Lenipcratur am m. btt-
Vbebviafie
r».
de»
37«
do.
107 JO
Berliner Bür*e. 10 Hin. Anfang-kur»'.
Canada E. B,
149.4'
- MM
Tic f o 11 o l b e m o f t a 11 i d) c
agS in di
rt rotr-
bchj
üUu> dU
Kit
Emser Wasser
^fei I d'reieck- Seifer.
t*JO 145.90
Dlarz 1909
17.10
146.00
IW JO
109.60
Best bewahrte gesunde und magen
darmkranke
Darnnudter Bank . Deutsche Bank Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz schwach
9*5.25
9d.3O 93 90
I lein 11>UO 182.00 183 70 110.80
191 40 88.40 94 70
172 M 129.0t .44.80 |3H«M I-A40
I98.0J
t r n g ciii|Kbtd(l)t. bk :Hcgicrung tneuBÜdKn :Hrgitrunq darüber m
b d b n fi c in c i n i d> a f 11? Vrrtr den könnte.
Mit bestem Tank an alle Gebet wirb Die Zamutiunq Menntt fleid)loijen und ooi’lchenbi Betrage inu udnntme t Tlt 2774.97 an das vauvtfom!:cc ' V-".:- ■; 'N'
7*14.62 456 70 79*5 JO
ine
Vcr- kauftitcllen durch diese.« Plaki.-. a*W kcunthch.
fabrlkant:
Au^iut J 4cv bi, Dannatodl
Nahrung für: sowie schwächliche. In Car t. tiiOlwe zufwkgebiieteni Kinder.
95,9 86.5- 95.90 86/>L
ilxmbhiiig ui trenn, ob Revision des i? isen
Telefonische Kursberichte
Giessener Anxeiccrs, niitgeteilt von der Bank für Haudd
21 in Grund beS Aufrufes vorn tihoBb. KreiSanu Giesen
bei dein Großd. flreiSaink ......Mk.
, der Mitteldeutschen Kreditbank. ilmk Gieren 2
5J8 e*#
Sie Marktpreise für Vieh und frucht und die Nieseiier Fleisch* und vrolyreise am 8 MLrz 1909. ___________
Harpener Bergwerk Lanrahflttc . Ix>mbnrdro E B. . N rdd. Lloyd . . Türken!«? . . •
und Industrie, Glessen, Frankfurter Bor
ivteteorologischc '^eovachtnngen
bei- Station Wiefteii.
SV,*/• Reichsanleihe.
37. do.
8‘/,7s Konsols . .
2<q 85 l'Ml-85
iU
»ocr?
orlagen. das-, u grjclfcn y
169JO 129.00 245.10
Der Wahlhandel in Shey-Vmgen.
Iu dem notiona(libe:a(»uÜramonlanen HandelAgeichüft in 2llzey-Bingen wird der „Freis. Ztg.* folgende bemerkenS- werte Ergänzung mitqeteiit:
Am 26. Febiuar haben bekanntlich die .lationalliberalen in bieiem überiviegend evangelischen Dadlkreis den Zentrumskandidaten liebel aegen die feste Zusicherung deS Zentrinns gewählt, daß die Zeutriu.rwähler bet der narfvten ReichSiagSwahl m Alrey-Bingeu einen Nationallideralen wählen würden. Um nun i*emi Hebel nicht obdachlos werden zu taffen, ioÜ, wie unS von iiwerlähtqer cette mitgetcdt wirb, daS Dahlabkornmeu jwiicten Zentrum und 9(alior.atliberaten andi eine Vereinbarung batnngebenb enthalten, daß der mit nationalliberaler Hitte in Alzey-Bmgen fiinp't gewählte Zentrum-abqeordnete liebel bei der n ä d) ft e n Reichstags- wähl in Cffen bad) auigefielll werden und die Unterftiitiung der jlationalliberalen erhalten folL Bei den Wahlen von 1907 ut in Cffcnbod) in der Stichwahl gegen den BolkSichullehrer 2ein von unbestimmter voluifcher Richtung der coüalbemoftat Ulrich mit 21 093 gegen 16 982 Stimmen gewählt worden, nachdem im ersten üablgaitg 20 247 iozialdeinokrati'che, 7382 Zentrum-stimmen und 13 479 Ltimmen für den Ranbtbaten Tern abgegeben worden waren.
Mainz, 9. März. Zn einer gestern abend von dem NationalUberalen und dem Iungltberalen Verein ab- gehaltenen Dcrsainmlung wurde das Vorgehen der Nat.onal« liberalen bei der ReichStagS-Ltichwahl int Wahlkreis Bingen-Alzey von Dr. Pageni'lecher auf das schärfste getadelt und gegen dieLtellungnahnie der Nationalliberalen m Bingen-Alzen eine Resolution angenommen: m einer weiteren Resolution wird daS Festhalten an der Nachlaßsteuer verlangt.
* sie das ^dläfirngcriAi f. 3t.- focht auch binc. fidi uni eine Untrrtebun« er il। igmit und den mit
Elcktrix. Lahineyer . . . Elcktriz- Schu-k-rt . . Elchweiler Berrwark . . Gelsenkirchen Bergwerk . Himburg - Amerik PaketL
. .
Laurabfltle......
5'ordd Lloyd.....
Ober sch les Eisen-Indoatria Berliner Handel-re- . . Darmstadter Bank . . . Deut -he Bank . . Dentseh - Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit . . Dresdner Rank , . . • Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-
Eiaanbahn . . . . . Gottbardbahn . , . Lombard. Eisenbahn. . . (testen*. Maaubabn . . . Prin-.c - Henri - Eisenbahn .
Gießener Strafkammer.
)( Ai e B c n, 9. Mörz.
ffin Wäschedieb
wurde in der Rächt ium 21. Februar von dem Kontrolleur der Wach und ^chlicßgefellschaft ui der Person des GclegenheitS- arbcitcrv 3- F. hur in der Lreoigstraßr nut einem Pack nasser Wäsche betroffen Aut Befragen erklärte F., er habe das Paket aut der Treppe des Essiggäßchens gefunden: als ihm aber vor gehalten wurde, es sei dies nicht möglich, wollte er die Wäsche an dem Lattenzaun neben der Treppe des Verbindungsweges zwischen Vicbig- und Wilhclmstraße gefunden haben. Tiefe un wahrscheinliche AuSrede veranlaßte den Wachmann, den F. mit aus die Polizei zu nehmen, wv btc Wäsche als einem 3d)Loner. gclwrig icftgeftellt wurde, der in der Nähe wohnt, wo der Angeklagte zuerst angab, die Wäsche gefunden zu haben. Tie Person des Angeklagten, der sich wegen Diebstahls im Rückfall befindet und als arbeitsscheuer Mensch bekannt und wegen Trunksucht entmündigt ist, in Verbindung mit den sich widersprechenden Angaben, ließen dem (Bericht keinen Ztveifel, daß er die Wasche, die uim Trocknen aufgebäiigt worden war, gestohlen hatu 15s wurden 6 Monate Gefängnis als entsprechende Sühne erachtet, f
len ;kugrn
1MJB5 (>1 OU 98 25 94.90 94.80
145.90
87.20 05 JV 99.90
0 •J.Uäx j » 4.0 ' i
9. , ■= — 2,4 * C.
Au» Privatklage di.'er Tta.i verurteil wegen Beleidigung ;u A» M. (üjlbiha llrt.il an mit brr Bedauptung. <v habe mit il r m Manne gebandelt, bi. non i
— 2 arin li a d t März Tte n a 11 o n a 111 d t k a I c Fraktion d's Y'cii 1- n Landtag > tat in ihrer b.utuuii ’ i den einliimmigcn Beschluß gefaßt, tttn trübeien Vorttdenden der lirfiifden ndtuuialüberakn V.inc >vartei. Rciä>->tag nnb t'ar.? huK ‘Algiarbncteit Tr £ |a n n . rel - iaucn <... .. ii rrdwn uni» ibn zu ersuch« n. des ' t d ■ • . • 5. :I -r naheiivi lilerolen hrffrschn Land.s o . ; -
Urak 1 i 0 » hat einen A n - i ersuchen, a.s.a.o mit der
3*///. Hewen.....
3*4*L Oberbeesen . . .
4% Oe«terr. Goldrcnte . . 4*/»•/« Oeeterr. Silbenente.
4•/» Ungar. Goldrente . . 4°, Italien. R/'ntc . . 8•/, Portugiesen Serie l . 3Portagiesen w JII . 4*/,*/, ru«. Staatsanl. r»<>5 4‘/te/e Japan- Suat.iauleihc Vle Conr.Türken von 19ü3 Türkenloee . . . .
4’. (»riech. Monopol-Anl. . Vft Unsere Argentinier .
3°, Mexikaner . . . . 4‘1/le Chinesen . . .
Aktien:
Bochum Gues.....
Buderus E. W. . . . .
Tendenz: ruhig.
Ten Hoffer einte Kameraden
geplündert haben die Fenstcrpußer I 'S. aus Linz a. d I. und ?. M. aus Brachcdist Ocslerreich Beide waren in einem hiesigen Glasrernigungsinstrtut beschästigt und bewohnten em Btmmei. m welchem ein ausgetretener Arbeiter seine Ifftehcn zurückgelaisen hatte. Aach den Angaben des 'S. Hat den Von'chlag gemacht, den Koffer ;u öffnen, worauf sie mit einer 3ange das schloß abgerissen, bzw Otc Uinichnürung entfernt bitten. M bestreitet, sich daran beteiligt zu liaben: doch nntrbc ihm die ^htroirfung bei dem Verlauf der machen nachgewtesen Von dein unredlichen Erwerb der Sachen will er ebenfalls nichts gewußt Haben, viel mehr hätte iljin S. erklärt, die CSegenftändc seien sein Eigentum Irobban er sich verschwor, noch nie in seinem l'eben eine cti redliche Handlung getan iu haben, mußte er tugeben, daß in feinem Besin eine Anzahl Grammophonvlatten, die in einer Wirt schast abhanden gekommen waren, gefunden worden sind. Tiefe wollte er aber verstaubt in einer Crrfc seines Bmimers gerunöen haben, ^cftgvftclltfrmaücn sind sie aber kur; nach dem Abhanden kommen bet itm gefunden worden. ILs kam noch dazu, daß er beim Verkant der 2ad>en angab, er habe sie auf einer Herberge erstanden und daß er von den gestohlenen 8atben an sich trug. Tics genügte ;u der Annahme, daß er bei dem iduveren Tieb Ha bl mügerorrft uitd auch den Tiebilahl der Blatten begangen bat. S. wurde tu 5 Monaten Ckfangni# und M. zu 4 Monaten und 1 Wort"- Gefängnis verurteilt. Ersterem wurden 6 und letzterem 1 Lsoche Untersuchungshaft angcredmet.
3»ei erfolglose Berufitaken
hatte die Ehefrau des 3thubmad)crfl M hier." 5tc batte sich nut einer tzausnachbann gezankt und ihr bet dieser Gelegenheit eine Bierflasche" ins ritfjidK geworfen, daß die Naic ^<baben na bin Mit Rücklicht auf das gespannte Verbältnis ließ fie daS 3dwifengcrid)t nut 25 Bf (Hetöfirafc durch komm en 3ic erhob Bernsung mit der Motioierung, iie habe in Ronvedr von der Flasche Okbraud) gemacht, da ne von ihrer Gegnerin mit Lasser
Ta feitstand, daß ihr kein Angriff Ixwor stand, sie vielmehr sich wegen der .uvor ;ugefügfcn Unbill habe radic 11 wollen, erfolgte di- Bestätigung des Urteil: Um die nämlich Zeit bat die Angeklagte einer andern ^aebbarm den Vorwurf eines unsittlichen Lebenswandels gemacht und dabei ^.nrrrh. itr Mann Habe iich aus genannte n itzrunde eridioüm.
Satten darüber Hier ergangen Hab: und setzt forme man schon konstatieren, daß sich die Berhältnifsc rast gamidn geändert haben Nur in Main; sei ein anardnrti'cfr r Verein aufgelöst worden und daS sei auch fein welterschüttemdes Ereignt-. gewesen. Redner mnnert Dann an den großen Moment der Landung des Zeppelin- 'chen Ballons bei £vd* nt irn und betauert, daß der zum flkbadrt nis dieses Moments beschlossene Gedenkstein da'elbst noch nicht ausgestellt worden fei. Sefer dankenswen fei_ die t-rraucgabc des beifiidien Bürgerbuches, das mit großer Sachkenntnis auS gearbeitet wurde Auch für die verausgabe des neuen früu'dpn V<rkeHrsbuches spricht Redner seinen Tank aus Bezüglich der lüngstcn dochwassernot fragt Redner die Regierung, wie weit der dafür vorhandene 7wndS in Anspruch genommen word-n sei 3m vinblick auf die tnrirn »rille b im Rodeln regt er weiter an, ob nicht ein Verbot des Rodelns im Äalde überhaupt zu per-- bieten und das Rodeln nur da gestattet werben solle, wo dafür genügend 3dinec vorhanden sei Tie Arbeiterwobnungen auf der poriäbrigen Landes Ausstellung kälten bei 'ojialdemokratifchen Blättern eine gehässige xritif erfahren, er hohe, daß sich die Regierung biburd) nicht beirren lassen, solidem rortfahn-n werde in dem Beste dm, dem Arbeiter billige und gesunde Wohnungen pt fd-1 * 11 ‘ 11 **r Die ,yragc bet V
. wie da- mit ryran* hirt geschehen sollte und auch für Lusdao n in AuSfickt sich Tte :Regierunfl mdge dafür sorgen, daß vor allem btc Mfrtfrcn £rt* 1 (haften gut mit Wasser versehen wurden. Tann beklagt Redner noch das
starken Zuzug ruifiidrr Einwanderer. Er fonitaliert, daß er hir diese Ausführungen feiten» des Herrn Ulrich im vongen Lond^ tag angegririm worden fei Zeyt hätten ab’r d: Zuualoemo- fratat in der Cffenbadtct 3tubtotr0rDnctentn-rfarnmlung 'ich genau auf denselben Standpunkt gestellt und somit ihren Wetuffen Ulrich und kessen Aiigriffe geg-rn den Redner desavouirt. HeiterkTit und Beifall.)
Abg Tr. Zrcnan führt aus, die nuaniiellen Verhältnisse ien gcrad.'iu besorgniserregei
neue Ant'ordfrungcn an ct:i Ihm h.ran, itamentliefe auf dem (S>t- Hrtet s Bersidxrungswcfens Ta.,11 würden aud> iwn den städtischen Lconuen immer mehr Leistungen ftaatiiihcn El)arakkcrs verlangt. Bet einer Vergütung von 10 Prozent der Polizei kosten würden leider iwch immer nicht die Ruhegehälter der Beamten in Bc tracht äezogen. Es mache sich nberall das Bestreben geltend, mr OJcniiinbvn mit gröber 11 Ausgaben ;u belasten und bab< i würben auch die Ar men lasten immer aröfter. Von der Wert *iüvad)A|iciier erwartet Redlier keine größeren Einnahmen für die Stabte. (Seit wenn in den Wem mden die Besteueriing ttad> dem meinen .• rt ing führt 11 ri •*, könne die Wertzuwachsst
'n frischer Zug durch rbtnbrn Stänbr, es mache sich ein streben
bÜbung und Wissen bemerkbar, das vom Ziaat nadi Möglichkeit nntrrftüyt werben sollte.
Abg. T a in in Friedberg fuhrt au», k- gva m Cberheffcn c a» (Gerücht, daß Lberbüitrat Mangold, dem die Leitung des Wasserwerks Inheiden übertragen wurde, dafür eine sonder rntfd’zioiguiig von 21IKWI Mark ober noch mehr, neben seinem erhalt bezuhen solle. ES herr)da* darüber in ch-c BevolkeriiN'i eine heftige Err.^uug und er nage die Regierung, ob daö Ge rächt begründet )ci.
Abg Dr. Page n st e chc r svridü den Wunsch a.v, daß das Ministerium schleunigst die Gemeindesteuerreform zur Borlag' bringen möge Turdi bas baldige Wegsallen des Cftoir» aus Lebensrnittel seien die stadtc gezwiingen, neue (Sinnabmegiicllen u suchen, sie konnten das aber nicht, da die (fkincinbefteucrrcpomi h könm . luftinfmi n, daß am der Wertzuwadissteuer < uh geringe fein werbt. Reich und 3taut belasten bauernb die Städte, auch mit Kosten staatlicher Funktionen, so für o>ewerbe , .'lauf mannsgerichts und demnächst für die Arbeitskammern, insbe tonberc aud> nut Polizeikhsteii. ^oier sei die Regelung zu lln gunsten der Städte viel eklatanter wie in 'Brennen Auch der ^inaiig zur Anstellung von Militäronwärtern werbe von den Ltädten fdjwer nnüfunben 3ie müßten diese rtäbte ohne Rück ficht auf deren Qualifikation übernehmen. Cs sollte für eine wziale. Besserstellung der Unteroffiziere gesorgt werden, man müsse hier an die Wurzel c.'S Uebeld gehen und den 3taub der Unter offi»iere beben, ihnen auch die Möglichkeit befiel er Vorbildung füt ihren spateren 3imIbtc 11 ft n ährend b»T Miittard.ei» n geben Tonn nürben sowohl die Militäratuvärter, wime auch 3taat und stoinmune den Vkirteil davon leiben, und ebenso auch doS Unicr- ofiizierkorps unb bannt die Armee. R ebn er konstatiert, daß viele tüchtige Beamte aus dem Kreise der Mililäranwärtcr hrimrrgegan gen sein ^brr Bnxtng bet Auitahme derselben lasse die weitere vebung des ZtandeS dringend notwendig erscheinen Iie von Tr.
und die Abdämmung detz Andranges - । ici sehr beachtenswert. Tcm Subrang aber könne und solle nicht durch eine Erhöhung de» Schulgeldes abgeholsen werden. ES besäßen viele Ereile bei Volks in weing Steh, wenn sie meinen, daß nur der etwa- in brr Vßrlt gelte, der ftnbie -abc 3cbcr 'n cm gauyi B.aini, bet sein n Posten int Leben richtig au> fülle. (Beifall.)
Abg. Dolf bankt der Regierung für >oi i5nlg.g,iuommen in Betreff der Regelung der ^vnnlagöurbeit in her Landwtrtschasi Tic Regierung habe diese Ztagc in bester Weise gelöst.
Adg. Reinhart bringt zue 2madw. daß durchs Reichs -
taffen geplant werde S» banste fid) hierbei auch in -elfen um eine iyrage von größter Wichtigkeit. Rach einer Reicksstatistik beständen tm gamen 7823 Betriebskrankenkafsen, v?n denen 6658 unter 500 Mitglieder hätten, .iso der Auslösung m'falien müßten In dessen müßten von den 100 bestehenden Mafien 90 aufgelöst werden Man trugt fiu>. warum gerade die Betriel-slrankenkafsen, die doch die Leisrung-fahigei-'n seien, aufgehoben werden fallen. CS könne die« doch nur geschclren, um b;e lcir»nn<36)dHvad)crcn Drtefranfrnhilien zu ft.irLn Bei der großen Bedeutung dieser trrage ersucht Redner btc Regierung, über ihre 2icllungiubuie dazu, nähere Auskunft zu geben.
Minister des Innern B raun entgegnet auf die Anfrage bet Abg. Tamm, daß hinsichtlich einer ihttitbäbigung an Syerni Überbaurat Mangold in dem, zwischen her Provini und der Re gicning bestehenden Ertrag, mit keinem Wort nie Rede sei. La» Ministerium werde sich eine Bestimmung darüber vollstchtdig Vorbehalten.
Abg. Etoplcr führt aus, daß einer unserer aroi.t?» Boden- idxitv noch der Üe' . >. bedürfe, nämlich daS Waner. Tiefer <dxtb sei bei Inhaiden Cberbeffcn in .utRcrorbnitlidjem ’ÄoBe vorhanden, so daß bav.nt .n aroß.i Teil abgegeben ncrbeit könne unb auch an Frankfurt abgeben solle. Durch diese Wiinntabgabc erwachse her Provinz ein ichöner A^utzen und er bitte btc Re - gtcrung, sich auch fernerhin bet Anlage von Wafserkulturiverken tvodttvvNeiid gegenüber zu stellen. Tic Debatte ivird dirauf nad> l Uhr abgebrochen. A ochste ^tfung nur gen früh 9 11 bi.
tiilfsattion für Suörtalicn.
sind außer den bereit» veiößentltchten Bcträe.eu noch emaegangenS Bon ^irL B. Mk. 5 —, 3d). 5.—, Leopold Mauer. cSießen. 10.—, R. R. io —, cammlimq der Rtaste 2-- brr Stab’ .' abcheuschule 9.2V, JVnxu Aua. Wist Wittve. tünuibrra, , R. R. SU.—, 3rau Roth- fel», Veuchelhetm, 2.-. Venajen .lohn, wießen, 1.—, d»ey. Iustirrot Tr. tÄiit'leifch und Schwester, «ließen. 40. —, Prokunst Becker, Gießen, 3.—. G. M. 10.— ; jiifammen '.'lk. 190.20.
S*ei der Bank für fandet und Industrie. Riederlanung '4-eßen: Jobs. Jacobi XU-, T»x'iholi(xnde;t. Mk. - ^0, Beter .'.acobi^ Tom«, bolthaiivn, 1.—, Job. Clbncb, Toniholchause«. 2.— , Wun e Clbnd), Doru, ol^daustn, 2-, Ioh Muster IV„ Hörnt beim. —^0; zu- samuren Mk. 6.— .
Im Ganzen nnb euigegaiigeu
Aut Grund des Auiruis de: Gtoiü'. handel ckauuner
bei der Mutelbeiitschen Riedttbank, Filiale Gießen Mk. h<r_» —
Ireigechrochen
von bei Anklage der Untcrbriidung einer Urkunde wurde der Glaser G. L. S. hier. (5r schuldete der Stadt rückständige Steuer, behauptete aocr, diese werbe ihm zu unrecht augefordert, da er kein Geschäft mein: betreibe. Ta die Stabt nicht zu ihrem Geld gelangen konnte, pfändete sie die Miete eines Logisherrn und ließ diesem ein Zahlungsverbot zugehen unter gleichzeitiger Be kanutgabc an den Sdptlbncr. Ter Pfcnibmeister ließ bas Schrift stück an den Logis Herrn durch die Post zustellen: da aber der letztere zuhause nicht angetrofirn wurde, erfolgte die Zustellung an den Angeklagten. Tas Schriftstück gelangte aber nicht in die Hände des Logisherrn, vielmehr fand man es eine Woche später uneröffnet in dem Briefkasten der Bürgermeisterei vor, worauf die Zustellung durch den Psaudmeister an den LogiSherrn er folgte. Rach den. Angaben des PsandmetsterS hat her Logisherr dabei erFlärt, er habe die Miete bereits an den Angeklagten bezahlt. Tic Staatsanwaltschaft erhob Anklage in der Annahme, der Angellagte habe das Zahlungsverbot so lange in seinem Besitz behalten, bis die Miete bezahlt >var unb erst dann das Schriftstück in den Briefkasten geworfen. Der Angeklagte bestritt diese Auffassung unb wollte das Geld erst nod) der Zustellung des Zalstungsverbots durch den Pfandmeister an beit LogiSherrn selbst, bekommen haben, da letzterem bekannt gewesen sei, daß er laut Vertrag nicht bei dem Angeklagten, sondern bei dessen Brud«*r wohne, der eine größere Sortierung an den Angeklagten habe und dieser nur das Geld ctnndjmc, um esl »entern Bruder, der in Westfalen wohnt zu schicken Tie Angaben de» Logisherrn waren so unbestimmt, daß nicht festgestellt werden konnte, ob er in der Ze.it während der Angeklagte das Zahlungsverbot im Besitz hatte, bezahlt hat. Diese Feststellung war umsoweniger zu treffen, als daß er nach wie por an irn Angeklagten bezahlt und das Zahlungsverbot nicht respektiert, trotzdem ihm vorgehalten wurde, er müsse für den her Stabt geschuldeten Betrag haften. Ta nicht unzweifelhaft feststand, daß die Urkunde unterdrückt worden ist, um icmanbcn einen Nachteil zu verschaffen, erging syrei- sprechung.
® e b 0 r e n : Herrn Sl jl .
geb. WaSinann, in Wetzlar, eine Tochter — Heim T* Schleunez und Frau in Friedberg, cm Sohn. — vertu Varl Benner und jyrau in Butzbach, eine Tochter.
Verlobt: Art. (ilfe Torr in <incbberg ui Herrn Dr n.e*J Zritz Rosenthal in vannooer.— Zrt. Lina -chnudt m 2 uuticn mit Herrn Barl Hufnagel m Eeeheuii — Jrl. Gertrno 1 irfc ui Hilde»Heini mit Herrn I>r. mcd. Jrii; (Slemin ui Büdingen. — tjrl. Magdalena Eperzel mit Venn Wilhelm Beck Her in Büdingen.
® eftorben: veir Schnhmack,erineister Wilhelm 2erkor m Marburg. — Frau Lonnn treMng, geb. Bon, m Marburg. — Herr Ferdinand Schul, Lokomotivluhtcr n. I , in ^annfluöt. - Frau trlisabethe Petry, geb. Ltaadcn, in Wetzlar. — Frau Alwine Leetzmann, ged. v. Hane, in Biaunschwetg. — Frau ‘l'latie M.ira. 'Blödel, geb. Ealteiiberqer, in Maibach. — Frau Zob. Hering L'ire. Luise, geb. Stein, in Wetzlar. — Herr .'.'lener Pleyer in s?nnbe|r — Fran Math. Maria Naumann, ueb Töngeö, tu Ble>ck)entach - Herr Cbcrlanbincfie
Höchste Schlachtviehprei'e m Franklun a. M.
Fleischpreife in Gießen
Ochsen
Kälber
Schweine
50 Rq. Schlachtgetvicht 72—75 Mk.
', Kg.Schlachtgew. 90—95
Fg. 76—84 Plg.
, 70—78 ,
Getreidepreise in Manuhei m
Brotpreise in Gießen
Wetzen lUU Kg. 24.Uü-24.25 Ml. Roggen 100 flg. 18.00- 00.00 1’
WeNibrot 2 ng. 62 t4h.. sdHParibrot :
9.
2»
741.6
3,7
4,8
HO S
•# 1
Bed. Himmel
9.
9"
741,8
2,4
4,7
hö ' K
Bed. riunwe'
10.
7’*
741,8
- 0,7
4,4
100 । XE
2
Rlarcx ^imme


