Ausgabe 
10.11.1909 Zweites Blatt
 
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Mittwoch 10. November 1909

159. Jahrgang

Zweites Blatt

Nr. 264

178 256

anderes Arauskommt

denn die gegenseitige

72,4

1,1

0,3

als Ackerland, Wiese, reiche Weide . - .

als Gartenland . . .

Weingarten . . .

32 062 491

829 341

12.109

Außer dieser landwirtschaftlichen Fläche hatten die er­mittelten landwirtschaftlichen Betriebe noch aufzuweisen:

wieder die an sich schon breite Kluft zwischen rechtS und links noch zu erweitern suchen.

Daß bei der parlamentarischen Behandlung der Reichs- finanzresorm, ja daß wälnend der ganzen Blockperiode aus beiden Seiten, auf der konservativen wie der libe­ralen Seite, Fehler gemacht worden sind, wird rechts und links zugegeben. WaS gesagt werden mußte, ist von allen Seiten mit genügender Deutlichkeit und Schärfe ausgesprochen worden. Nun scheint es uns an der Zeit zu sein, daß damit endlich Schluß gemacht wird. Die Parteien haben unieres Er­achtens wichtigeres und ersprießlicheres zu tun, als sich noch weiter zur Freude und zum Vorteil der Sozialdemokratie gegen­seitig herabzusetzen."

tdtbetm täglich mit Ausnahme de» Sonntag».

Diertespner Zamlliendlätter" werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da» FretsdlaN für Öen Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. DieLandwlrtschattlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Erfreulicherweise ninrmt auch das Organ der nationalliberalen Partei, dieNatl. Kvrresp.", diesen Rus nach Frieden ruhig imb versöhnlich auf. TieN. K." schreibt nämlich:

Liberale und Konservative sind Gegner und werden es bleiben: gleichwohl erkennen beide Richtungen von der andern an, daß sie notwendig ist, daß die eine der arrdern zur Ergänzung dienen muß, um unser politisches Leben rege zu erhalten. Wie wir davon überzeugt sind, daß die grundsätzliche Aus­schaltung des Liberalismus aus unserer Gesetzgebung ein schwerer staatsmännischer und politischer Fehler sein würde, so dürste man auch auf liberaler Seite die Notwendigkeit konservativen Einflusses auf den Gang unserer Politik nicht leugnen. Ganz naturgemäß also wird, wie dies in den Jahrzehnten nach der großen liberalen Aera" der Fall war, die Rechte mit der Linken zu positiver Tätigkeit von Fall zu Fall sich zusammen- Ttnhen trotz aller Gegnerschaft. Deshalb sollte , man die durchaus notwendige Rückkehr zu diesem er­sprießlichen Zustande nicht erschweren und nicht immer

1895

!v- Hundert Hektar d. Gesamt­fläche

politische Lagesscharr.

Schluß btt Verbitterung!"

Tas Hauptblatt der Konservativen, dieKreuzztg.", bringt unter der UeberschristSchluß der Verbitterung!" einen Artikel, der unsere volle Zustimmung hot, weil er sich gegen die Zerfleischung der bürgerlichen Parteien ivendet. Es ist durchaus anerkennenswert, wenn dieKreuzztg." meint, man möge zu dem ersprießlichen Zustande zurückkehren, der es ermöglichte, daß die Rechte mit der Linken zu positiver Tätigkeit von Fall zu Fall sich zusammenfand. Tas Blatt stellt folgende Betrach-

31 237 790

481 7161

115 368]

Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Unioetfuät» Buch» und Siemdruckeret.

R. Lange, Dießen.

ise beliebt mack>en, während er gegen mittlere

------- ^d streitsüchtig'

Tttrche und Schule.

81. Jahressest deS Oberhesfischen Vereins für innere Mission.

R. Gießen, S. November.

Redaktion, Exveditton und Druckerei: Schul­straße 7. (Srpeöition und Verlag; ÖL Redaktion:«^ 112. Tet.-AdruAnzeigerDießen.

!««bukS-» -1

1907 v.Hundert Hel«« d.Geiamt- fläche

eilhaber gesät:- ein Gnqro6:@eld)äfi du: !k. 20 - 50 000,.

rdienst ev. $11.2000(6 r?Ä rchristl. Angebote uniei »W den Siebener Änmm nW

Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit

wurde gegen den Schneider I. D. aus Bittburg wegen Sittlich- k.itsverbreckzens verhandelt. Er hatte mit den Kindern seines Meisters einen Spaziergang in den Philosophenwald ge­macht und als sich das eine Kind entfernt hatte, nahm er an bem' 7 jährigen Mädchen unzüchtige Handlungen vor. Auf Grund des § 176 Abs. 2 wurde er zu 9 Monattm Gefängnis, abzüglich

13 Wochen Untersuchungshaft, verurteilt.

wirtschaften und der Großbetriebe an Bedeutung gewonnen. Der gesamte bäuerliche Besitz (2 bis unter 100 Hektar) war an der Gesamtzahl der Betriebe 1907 mit 40,7 v. H., 1895 mit 41,4 v. H. und an der landwirtschaftlichen Fläche 1907 mit 72,4 v.H., 1895 mit 703 v.H. beteiligt.

Die Bewirtschaftung eigenen Landes bildet nach wie vor die wett überwiegende Wirtschaftsform in Deutschland. 86,1 v.H. der Gesamtfläche (genau wie 1895) mar Eigentum ihrer Betriebsleiter, 12,8 v. H. war Pachtland und 1,1 v. H. sonsttges Land.

Bon der landwirtschaftlichen Fläche, die 1907 31834874 Hektar = 73,8 v. H., 1895 32517 941 Hektar = 75,1 V. H. der Gesamtfläche betrug, wurden benutzt:

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhejjen

Verhandlung, die ersten Veruntreuungen lägen über 10 Jahre zurück: er habe sich bann längere Jahre hindurch rncksts zuschulden! kommen Iahen, bis er vor etwa zwei Jahren infolge des Alkohvl- mmusses in schlechte- Gesellschaft und in finanzielle exfjfrmengh ketten Cant; auch l-abe er sich für ein Darlehn verbürgt und sei zur ZalLung von 200 Mark herangezogen worden. Letzteres habe er seiner Familie verheimlicht, weshalb er, da sein ^ensteinLurmen! auch nicht zulänglich gewesen sei, sich an den Sachen vergingen fefe Demgegenüber stand fest, daß er das gronte Einkommen von feinen Kollegen hatte und er ohne große Eimchrantung hatte zurechtkommen können. Es konnte .nur msowett der Angeklagte geständig war, Verurteilung eintreten. Die vor 1906 verübten! Straftaten mußten infolge Verjährung ausscheiden, twch wurden sie bei der Strafausmenung berücksichtigt. Für die Unterschla»- ungen wurden 10 und für einen Diebstahl 3 Monate Gefängnis angesetzt und diese 'Strafen auf 1 Jahr reduziert. Wegen der Verwendung bereits entwerteter Postwertzeichen in 3 Fällen wurde auf eine Geldstrafe von 30 Mark erkannt. Ferner wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte aus 3 Jahre abgesprochen und ihntz 2 Monate Untersuchungshaft in Anrechnung gebracht.

alten Ichlotz/

"der, abend* 7 ChF;

**» Konzert'

^küchle Ernst BercJ

Antritt rr>.

__Helnr. Rau

forstwirtschaftlich be­nutzte Fläche . . .

Geringere Weide und

Hutung, Oed- und

Unland

Sonfiige Fläche . . .

An diesem Attikel des führenden Organs der preußischen Kvnservatiren ist uns manches sympathisch. Vor allem der ruhige, würdige, versöhnliche Ton des Aussatzes, mit dem die Kreuzztg." zu früheren guten Traditionen wiederzukehren scheint. Daß dieKreuzztg." im einzelnen die Tinge anders schildert, als sie sich uns darstellen und als sie in Wirklichkeit sick^zutrugen, I wollen wir ihr dabei nicht weiter verübeln. Am Streit um des Streites willen haben wir nickst das geringste Jnterene. Wir geben sogar noch weiter. Von einigen Blättern, insbesondere auch vom konservativenReichsboten", ist wiederholt gefordert worden: die Rechte nröckste, damit sie wieder in eine Arbetts. gerneinsckmst mit der Linken ausgenommen ivcrden könnte, an die Brust schlagen und de-- imb welmrütig zuvor ihre Sünden be­kennen. Dergleickstm l>abeai wir nie gefordert. (Es war gesordert norden, die Er bsckiafts steuer Möge gleich von neuem ausgettscht werden. T. Red.) Die Parteien brauchen ein neutrales O bje kt, auf das sie iljre Ausmerkiamkeit konzentrieren könnten.

Reserviertheit.

Im Statthalterpalais in Straßburg hat man die gleichen Klagen in national gesinnten Blättern, wie sie z B immer wieder in derRhein.-Westf. Ztg." erhoben wurden, seither durch regierungsfreundliche Organe als ,F8erhetzung" und ,Fluertreiberei" hinstellen lassen. Es ist wertvoll, daß jetzt auch in linksliberalen Kreisen offen aus die Mißstände tm Elsaß hingewiefen wird.

Giessen, irtktlon: Hermann

Prolog

Fin bramai'Bri-;" I ln>ang^° I

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tungen an: , ,

Wir schreiben hier man mag es uns glauben oder nicht, das berührt uns wenig wahrlich, nicht pro domo. Wir können Rettiminationen ertragen. Urtier und das Ge­wissen unserer Partei ist rein; sicherlich so rein, wie das der Liberalen nur sein kann. Aber so gut wie wir werden wohl auch unsere Gegner erkannt haben, daß aus den gegenseitigen Beschuldigungen und Vorwürfen nichts anderes herauskommt als eine allgemeine Diskreditierung deö deutschen Parteiwcftns zugunsten der Sozialdemokratie. Ist denn die gegenseitige Schwächung der bürgerlichen Parteien wirklich das Ziel des heutigen polittschen Kampfes? Wenn der Freisinn ,chon durch die Tatsache in eine Helle Hubelstimmung versetzt wird, datz er un sächsischen Landtage fünf Sitze gewonnen hat und nun eine Fraktion von acht Mann darstellt, während die Sozlaldemo- traten von einem Mandat aus 25 Mandate gestiegen und, so ist das ein bedauerlicher Standpunkt. Und ähnlich ist es, wenn die badischen Nattonalliberalen von günstigen Erfolgen ihres Stichwahlabkommens sprechen. In diesen Auslastungen ist leider der allgemeine nationale Gesichtspunkt zu verminen, der gerade heutzutage der allein maßgebende sein muß.

W Die,. Perlon, bieötnjflj irmSreltaflnb.a.b.ßülAL-l tiiQbiii,ro.flufflei.benitol jufleben, anbeml. Aijzn« I jen rotrb, ba iclbige ertar- .1

! I

Damenverein Gabeljbd mrerstag ben 11 teil

MM Vj9 Uhr: *

Schiller- edächtaisti:

im Laiü Ebel rtreg des Herrn Ittecker-Bad Mflibttr. ras ist uns nsere Mitglieder imgen werben iubitiu- Laben unb uin allM--. inen gebeten. leiondereEtnlabunWM !i'an uniere

Deute vormittag wurde das Jahressest in dem oberen Saal des Gemeindehauses mit einer Versammlung der Svnodal- öertr eter für innere Mission eröffnet, in welcher über die Abhaltung der Feste für innere Mission, die Berichterstattung an die Dekanatssynoden und über Kirche und Schule referiert wurde. Den dauptgegenstand der Nachmittagsversammlung bildete der Vortrag von Pfarrer Schwabe hier überN vthilfe in derLandkrankenvfleg c". Toc in dieser Frage äußerst erfahrene Redner schlägt nach eingehendtt Schilderung der Ein­richtung derRheinischen Frauenhilfe" in Barmen und der katho­lischen Caritas auf dem Ahrenberg bei Koblenz, die sich ohne > Ausnahme bewährt haben, vor, ähnliche Einrickstungen in Ober­hessen zu treffen. Der allgemeine Verein für Armenpflege hier, der in der Stadt Gießen ganz vortreffliches leistet, ist bereit, Helferinnen nach Art derFrauenhilfe" auszubilden, die nach V« jähriger, allfeitigcr Ausbildung die erste Hilfe und geeignete Pflege bei Krankheitsfällen in ihren Heimatgemeinbcn leisten können. Die Kosten für Ausbildung und Verpflegung derHel­ferinnen" werden sich auf ungefähr 200 Mark belaufen. Es sollen zunächst dreiNothelferinnen" hier ausgebildet werden. Als Ent­gelt für ihre Arbeit erhält die Pflegerin eine kleine jährltche Vergütung aus der Kirchen- ober Gemeindekasse oder von einem | in jeder Gemeinde zu gründenden Krankenpflegeverein. Redner bittet um Anmeldung von geeigneten, intelligenten Mädchen und Frauen, sowie um Einführung einer Kollekte zum besten derNot- ^ujvn, ll/rt _. q hilft". Als zweiter Redner sprach der Geschäftsführer Bohr es

Tie Ausgabe kann ihnen wir kommen immer wieder daraus &on der Wartburg-Buchhandlung in Darmstadt über den im vo- znrück nur die Negierung stellen. Und nach wie Dor fmb rigen iirs Leben getretenen VolkSschristenverein, der es wir der Ansickst, daß die preußisckst Walstreckstsftrm bei Ausgabe gemacht hat, durch Kolportage guter Volksschriften

eignetet Vorbereitung zu foldjem Ende sich fcljr gescheckt er- Kampf gegen den Schmutz in Wort und Bild zu führen. Im weisen könnte." Abendgottesdienst, der um 6V- Ulyr in der Stadtkirche

* m r stattfand, Predigte Pfarrer Hesselbacher au8 Karlsruhe im

Tie mecklenburgische Verfassung. Anschluß an Evgl. Matth. Kap. 8, V. 20, über das Bild des

Endlich sicht eS danach aus, daß auch Mecklenburg, heimatlosen Christus als ein Bild für unsere Zeit, die aber auch als letzter europäischer Kulturstaat, eine Verfassung er- Gottes Zeit ist. Chorgesänge deS Evgl. Kirchengesangoereurs. halten soll. In den vorbereitenden Verhandlungen der | und eines Knabenchors versckstjnerten die Feier. mecklenburgischen Regierungen mit dem Ausschuß des Land- tages ist eine Verständigung erzielt morden, deren Ergebnis Gießener Strafkammer.

soeben in kurzem Auszuge bekannt wird. Soviel man daraus v Gießen 9 Nvv

ersehen kann, sind die Bestimmunaen über das Wahlrecht , . 0,n ,

gegen den von der Ritterschaft abgelehnten Entwurf von Eine schlagfertige Kellnerin .

1908 in der Lüttiptfache unverändert geblieben: batte dem Bautechniker K. St. von Maur in chrer Wirftchaft

Oeffentliche, Er-N° W-I)l durch Seute bie dgenen »bad, 0^1®, »a

Htrushalt führen, 2o Jahre alt sind, 3 Jahre Lokal verließ und vor der Wirtt'ck>ast auf und abging. Als

burger sind und 1 Jryr Steuern gezahlt haben, Mnerin erfubr, eilte sie hinaus und versetzte ihm einen

gegen ist die Zusammensetzung des Landtages geändert K^pf, daß der Hut ein Loch äufwieS. ^St. end,

worden. Die Zahl der Abgeordneten ist von 84 auf 10o nnt einem Schlag mit dem Stock auf die Nase ber Stell* erhöht und das Verhältnis der aus allgemeinen Wahlen nerin, daß ber Stock zersprang, auch traEturten Jie sich 9tgen> bervoraegangenen Abgeordneten zu den von besonderen fritig mit Fußtritten Dieift L^zene verursacht« erneu Menschen- LiögeUiben be^en. Die Stabte f^einn.gegen ta«O 1. Ä'^tanb6-r

Land etwas besser wegzutommen (17.23 gegen 10. loj, . war und die Ruche nur durch anbere gestört wuche.

Land- und forftwlrtschaftllche Bctriebsfjatiftit

Mit einem neuen Heft der Statistik des Deutschen «eiches beginnt die Veröffentlichung der land- und forst­wirtschaftlichen Betriebsstatistik, die auf Grund der Betriebs- Mung vom 1 2. I u n i 1 9 0 7 aufgestellt morden ist. Tie neuen Feststellungen sind für unsere dauerttche Bevölkerung von lwhem Znteresse. Besonders hervorzuheben i|t, daß ber mittlere bäuerliche Besitz an Zahl der Betmebe zugenommen, die Großbetriebe an Zahl und Größe dagegen sich vermindert haben. Im einzelnen entnehmen wir der statistischen 2Sei> osfenHtcf)ung Igende1907 wurden 5 736 082 landwirtsckasttiche Betriebe mit einer Gesamtfläche von 13106 486 Hektar und einer landwirtschaftlichen Fläche von 31 834 874 Mtar, darunter 2 436 036 (--- 42,5 v. y.) Haupt­betriebe mit einer Gesamtfläche von 38518101 Hektar s« 89 4 v.H.) und einer landwirtschaftlichen Fläche von 28662 680 Hektar (= 90,0 V.H.) ermittelt .

Am 14. Juni 1895 waren dagegen 5 5o8 317 landwirt­schaftliche Betriebe mit einer Gesamtfläche von 43 284 742 Hektar und einer landwirtsck>astlichen Fläche von 32 517 941 Hektar festgestellt worden.

Es hat somit die Zahl der Betriebe eine Zunahme von 177 765 (---- 3,2 v. H.), die Gesamtfläche eine Abnahme von

Hektar (= 0,4 v.H.) und die landwirtschaftlick)e Fläche ebenfalls eine Abnahme von 683 067 Hektar (-- 2,1 v.H) erfahren. Jnnerlsttlb der Det-riebsgrößen- Nassen hat der mittlere bäuerliche Besitz (5 bis unter 20 Hektar) sowohl hinsichtlich der Zahl der Betriebe, als auch hinsichtlich seiner landwirtschaftlich benutzten Fläche and seiner Gesamtfläche auf Kosten der größeren Bauern-

'> giessen d« Tag, onzerte ' der Truppe. Jannettl

ist ein

Arnend.

Klrchenplate 9. sgefteOt v. 5. biS U- S* litSdii wtH -SJ-'S-. denTa5_vL40M5b-

Land etwas besser wegzutommen (17.23 gegen 10. loj mar unb die Ruhe nur durch andere gestört wurde,

doch find die Vergleiche schwierig, wett die ganze Srrut-I SckHslengericht feinen Einspruch zurück. FnfvlFe Be-

tur eine andere geworden ist. rufung des ^uc-ellagten tarn eS zur Freisprechung, da ihm

So wird doch die Karikatur eines Landtages, der aus weder grober Unfug noch Ruhestörung nachsuweisen war.

rund 730 Köpfen bestand und in die man den Eintritt Unterschlagung im Amte.

mit einem Rittergut kaufen konnte, in Mecklenburg be- (5in ^getreuer Beamter hatte sich in der Per- settigt werden. son des 48jähriHM BriesttäH-rs 2. 0115

« ach, wegen Unterschlagung im Ambe, Diebstahls und Ver-

c,AM.nr,6r0nnhftffip Gnr8 im Elsaß Wendung sck)ON entwerteter Briefmarken AU verantworten ^er

Der franzosenfrennvllche Kurs tm Mlay. Angeklagte ist seit 1885 in Butzbach tätig 'unb man^hatte ihn!

qu ber freisinnigen ,-Voss. Ztg.", bie bekanntlich tn lcmge ün Verdacht, daß er Sachen veruntreut, scm dienit- mehreren Artikeln bie franzosenfreunbliche Haltung ber fRe- ndjed Verhütten war auch sonst nicht einwandfrei, er mußte wv

" Ä leit bringen atteriri-unbehagliche £

rüchte aus dem Reichsland zu uns herüber. Man fmbet, unfolgsam und gegen Kollegen gehässig . . .

daß zumal in der lothringischen Halste bas Fran- -f^ten Sommer verinißte ein Assistent einen Brief, der

zosentum immer herausfordernder, immer feindseliger ifynt besonders anfgefallen war, unt> ald nrnn trrr Ofen verkohlbe

.Ä L"auf

reich und Deutschland stören kann. Das ist auck) die I ßbtenbrlesc gerichtet. Aus ersteren hat er mehrfach Dollarnote Meinung einer Zuschrift, bie uns aus bem Reichvland mttwmmen, die er auf verfchiedenen Banken imiwechieln ließ. Luaebt und in der es u. a. heißt:In Elsaß-Lothnngen Aus Soldatenbriesen hat er mehrfach emgeftgte Marken m Be- hat ich ein Verein gebildetSouventt francais", der tragen bis zu 3 Mark genommen und die Briefe dann beseittgtt anaeblicki hier dieselben Zwecke verfolgen will, wie die Bei einer Haussuckmng wurden eine Anzahl neuer Messer imd

ba hauptsächlich bte Sympathien für Frankreich erhalten,! gegenüber zugesband, er habe feit 16 Jahren nch an wachgerufen unb gepflegt. Weiter bilben sich m' Uynt anvertrauten Stufen vergriffen, behauptete er bet der Ihringen, besonders in letzter Zeit, allerlei Sport- unb * - m------------- 1A

Musiwereine, bie satzunasgemäß nur Einheimische aus­nehmen. Sie tleiben sich nach französischer Art, haben Musikkapellen, bie nur französische Weisen spielen unb ähnliches mehr. Leiber werden diese Vereine und ihre Bestrebungen nicht genügend von der Regierung beachtet, ja sogar noch in gewissem Sinne unterstützt. Ihre Führer sind sehr schlaue Leute, sie bringen dem Herrn Bezirks- Präsidenten, Grafen Zeppelin, em Ständchen und dann ist bie ganze Sache gut." Auch biete Zuschrift also hrebiat: feine neuen Franzosenbenkmäler auf deutschem Boden. Und keine Umschmeichelung des französischen Ele- mentä bie zu folgenschweren Irrtümern führen kann.

Zwischen einer Politik ber Nadelstiche unb kritik- unb würdelosem Umwerben gibt es, sollte man meinen, doch noch ein Mttelding, das wohlmeinender abwartender

1907

1895

o. dunbert

Id. Huribert

Hektar

b.Oefamt-

Hektar |b.toefamt-

flache

fläche

7 679 764

17,8

7 682 276

17,5

2 582 649

5,9

2 266 786

5,2

1 059 209

2,5

927 739

2,2