Englische AnnSherungroersuche.
*xtt Hf fitfllijtotn König Ipaarer tn ■•ön’in gibt
Xteobor ffioh Serartlaifung IM Bert Tqbl" dar;-Liegen, da» '»land > .3t mehrfach wnrbftd verbuch: babe, einen Bitten ^n-d'tnR nn TeutfAlanb zu - nter Leun da« rttz'g nt, «d , -,f. „ftclit. 3tfl" tettAtigt die 'Ärgsten te.» „Berk. Tflx/, bann irütben unsere beurigen un-rireulichen Beirehangen $u engianD ■rit in da» rechte Ächt gerückt «ein.
Wie da) „Berl. Tflfit " cngibt. harte übcnnterlain jfenf» njlj Av^bruck b*t TrenKi-aakkrie^e«. eine ^nnifrrum in L.<ut, tnb
• i i-rzielen. ganz b f it i m m t r Barsch tage formuliert. Chamberlain haue qewissermahen als (imlriiung ru noch ivetter- g-twten Derhondlu.f.ten, eine oeutschengli'ck^ Ber 0 an r. t q n n 1 über <n; a r o f f o -mpf 0 hlen , wotei er ~ t>£ ‘ Htm mit einigen kleinen .iugtständnifsen abf inten rooutr, man rnb f r Frankreich gänzlich aus zu s ck l te 8 en gemachte. Ter Borlckkar mar von der teutichen ^eg,-runq mil «rotier Reserve ausgenommen werten. wobei. neben axv r re« tLrnxtqungeil. hie 3d)eu cor der sehr burenttcunblicken n,;nult4tn Retnunn miifprad». und eine ähnlich enervierte r -' :jnq scheint Wroi Bülow beobachtet ju haben, ay '‘T.roabxenß
Qonfcon-r Anientba'.f, mit Ebamberlam fonicr.ertr Fa»b -exaui hielt i bxnnberhtn in Pciceftrr eine Rede, tn t r er gar »u : oreilig rnn einer neuen Tripelallianz her gnm irvidxii nafit mit frtn beiten qtoftm Zweigen der Ingeliadzitn, mit (rnglano uni» Amerika, .mach Ttrfc Rede hat in Berlin verstimmt. und alS dann die allgemeine Stimmung in Tentfchlanb immer tmrcn= reundlich.r rtnzrte, sah sich die deutsche Regierung 0™hgt, tne Verhandlungen üter die beutsch-enginck' Cmigung abzudrechem '-in Fahr daraus, bei dem 7nte c*r Wöntflin von England, altz unirr 4ai>er in England weilte, soll (idamberlatn einen zweiten Besuch gcmack! haben, en- Entente, ober nn Bündnis mtt ^ -ukschland au schaffen Chamberlain stellte damals 'nnen^erften Ulan: die Regelung der Marekko As'är- mit Ausichluy «rrank reich«, als minderwertig lunäcfcft zurück und bot bet deutschen mc- .icrung ein formellei' SiJWm? an Er legte der oruwn »it- .(irrimg dar, twfi die Zeit der „splendid stolation für England vor- nt • c sei, und hon England unter ollen llmitanbeii zur Sicherung «einer Slolonim daran denken müsse, sich einer der beiten kuro- vöischen Fcstlanbvgrupven anAuschlieszen. Er wirs daraus rnn, das; .ine Barlri in England den Anschluß an ten lranLömch-ru,si,cken verbünd bciüiroorlf, bezeichnete ud> aI3 einen Cm'gttct bieier \ttf, sagte aber Vorau), da» ein Scheitern bet teiitic^ngliiarn ilerkmidliingen zu einer Entente mit Frankreich und .»uMand fuhren werde Er ofseri-rle ten Beitritt England-) zum Dreibund, mit Ratiiizierung durch das Parlament, und erklärte, dag ter cgsuS foeberiy rin treten sollte, sobald einender vertragslchltetzenten P.irteicn von uoti Seiten angegriffen würde.
Auch dieser Bersuch Elximterlaiits fcfiriteitc, wie Thmbor Wolfs meint, durch Sckmld unserer Tiplomatie. Eduard VII. verdient, nneman ae,esten bat, so bemerkt das „Berl. Tgbl", nicht ganz den Vorwurf, dan er die „Einkreisnng.'volitik" erfunten, beim die An gäberirng Englands an den ?,weibund mar nach dem rcfieitcni der seutsch-englüchen .IllianzteKrebungen das Ergebene, und Ebaniter- Iain hatte sie mit grotzcr Bcstimmtheit vorausgesagt. Eduard VII. ■rtgte gaiu .*tnjnd) ter vorgezeichneten Linie, und er folgte tln nur vielleicht mit einem Elser, ter das Matz des Notwendigen bisweilen überfcktritt."
Die „Köln. Ata." glaubt indessen nicht, bah von englischer r. ito wirklich formelle Vorschläge -.um Absd)lusse eines Bündnisseö i mad)t worden seien Chamberlain habe keinerlei Vollmachten '.iner Negieiung getrabt Auch sei die allgemeine Lage damals ,-inem 3uinmiitMt.KlKii Tcutfcklands mit England nicht sehr günstig mm-fen. Die Abneigung weitester Krise gegen England sei da mals zu groh gewesen. Wenn Deutschlanv die engliscl)en Vor m-läge mir mit großer Vorsicht aufgenonrmen habe, so mirb, wie rie „Wni. 3tg " meint, die Erwägung mitgesprokten haben, daß - - itir Deutschland bod) sehr folgenschwer wib bedenklich geioesen märe, die Perwendung seiner militärischen Macht mehr ooer minder non englischem Einflüsse abhängig zu machen. Emblich aber und vor allenc müsse man sich erinnern, wie die allgemeine Lage in Europa roar uno mit welchen Richtlinien die deutsche Politik damals r-ifindc. Eine Annäherung an England hätte unter ten damaligen Bcrhältnissen unzweiselhakt eiitefcharfeSvitzegegenRuß« land gehabt, ivährend btt llcbcrficreriuig des Kaisers Wilhelm I und nicht minder des Fürsten Bismarck die Notwendigkeit Der Erhaltung der russischen Freundschaft als einen i'Hhubcndiah ausgestellt hatte. „Wir wollen weder untersuchen, .ch btefer 3ab ju BiSmorckschcr 3eit unbedingt richtig Ivar, noch auch, ob Fürst Bismarck unter ter Wandlung ter Verhältnisse auch später nod) bi.' gleiche Politik verfolgt haben würde, aber r s in Tatsache, daß diese Bismarckschc Lehre sowohl im Volke unter ten Verehrern des Fürsten Bismarck al-Z auch in mastgetenten 'N.'pcnnta#frrtiejt io stark nachwirkte, das; hierin wohl der Stemm- gründ zu suchen ist. wenn man ten Engländern nicht eifriger ent gegenaekommen ist " Mag sich das nun so uer halten oder ander s, ra5 eine ist iebenfalls unteiweiselbar: unsere Tiplomatie bat >o lange .zwischen ten „Freunden" aller Welt hin und ter gc ichmankt. In» uns ein Freund na di dem andern ten Rücken gefehlt hat. Unsere Diplomatie hat eö in den letzten Jahrzehnten Liber immer meisterhaft verüanten, ten riditigen Zeiwunkt fflr ihre Entschließungen zu verpassen. Soffentli* ist man nun ente lidi durch €dxiteit klug geworben. A.
ie ruhige, auf idiTagenbe Ä '.^enmerke ge*
ein schöner Tanz zu erwarten.
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Hörmc, 10. Februar. Anfang«kone.
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Bed. Fimmel
widurungen auf die v** lich die <isren;c var «Grenzen des guten <
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Harpeuer Bergwerk Laarabfltle . .
Lombarden E. R Nordd. Lloyd . . Tflrkenloee . . .
Februar
1900
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111.80
Elektrix I^ihmeyer . . . Elektriz. Sehnckert . . . Eechwciler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg- Amerik. Paket! Uarpener Bergwerk. . . Laurahfltte......
Nurdd. Lloyd.....
Obcischic«. Eisen-Industrie Berliner Haodelsgea. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Pauk . . • « Deutsch-Asiat Bank . . Diskonto-KommandlL . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien.....
Baltimore- und Ohio-
Et seot ahn . . . ,
Gott bard bahn.....
Lombard. Eisenbahn . . (>tstcn. ?;taaUbahn . . . Prince-Henn-Eisenbahu .
119.73
122.50 185 09
190.10 113 90
193.10 204.00
92BO 97.20
174 60 181 ÄO 246^0 13-40 190.00 132.50 200L0
9* I 745 0
7" . 738,7
4 % ■/, rnss.Staatsanl. 1905 4>4e.'e japan- Staatsanleihe 4 Conv. Türken von 1903 Tiirkenlose......
4 % GriccL Monopol-Aul.. 4% aoaecre Argentinier . 3°/, Mexikaner . . . 4)s°/e Chinesen . . .
Aktien:
Bochum Guss . . . Buderus E. W. . .
Tendenz: lest.
Berliner
Canada ER. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz: fest.
= — 0,2 ' C.
= — 12.2’C.
17.90
144 75
121.00
Meteorologische ^eobachtnnqcn
her Station Mienen.
Vermischte-.
*DieBaukosten der nur*bon':t Unterzgrundbahn vont Nürnberger Vlatz b-? zum Na statt er Platz in Herl in sind, rote die A. F. Z m''tcilt, auSschlicstlich der Hauzinsen aus 17,16 Millionen Mark l-crcchne: worden. Ta die Länge ter Babu zwischen den briten Habnbösen 4,715 stilom.ter beträgt, so kostet der Kilometer Untergrundbahn rund 3.63B Mtll.anen Mark, d. b. ein Meter ter schnell'.ahn stellt sich auf rund 3i»38 Mark.
96.70 87.70
96.70
87.70
96.20 94.20
98 40 98 f>0
94.45
9.
9.
10.
Telefonische Kursberichte
Giessener Anzeigern, mitgotcilt von der Bank für i.nd Industrie, Gieysea.
Frnnkfnrter Hör« e, 10. Februar, 1.15 VLr.
. 173.60 . 131.20 . 247.10 . 62.20
152.60
83 74 :
3,3 1 87 |
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berührte demgegenüber ie ruhige, aus schlagende Ä ^enmerke gestützte 3ad}!idfeit, mit ter die beiten Literalen b:m Bannerträger deS AgrarierbundeS heimleuchteteen. und man hatte ten Eindruck, das; auch ten freunden tec* X?rrrn Dr. Hahn bei tiefem rarlmneiuarischen Aan'cngange nicht ganz nrohl war. Bis auf ivenige Daragraphen würde die Vorlage in zweiter Lotung erledigt. Mittwoch wird, mit dem Tchlust der Lchrertebattc. noch eine Reihe von Wahlprüfungen bringen. Und wenn die vier soziald-emokratischen Berliner Mandate darunter sind, dann licht
betrachtet wurde Tie künftige Ädschasiung der niederen Lüsterdienste der Lehrer, d-e sich für setzt noch n:ch: erreichen liest, teberrittite ten ersten Teil ter Debatte, nament lickl ter Ratwnalliterale v Camve und ter Freisinn g: Dassel, ater auch ein Loni'ervativer, v. Tillo, trat:n cnrittieten für b Briert'gung dirieS alten BrauckiS ein. B te Liberalen ftanbm auch Schulter an Schulter, als es galt., mit >:crm 4.r Riederich Sahn wegen seiner in dieser .stompromistära doppelt deplazierten Angriffe nut die Lehrerfrrundlichkeit des Liberal.Smus abzurecte ncn. Tamil aber hatten ne ein- n kleinen Sturm h rausteickwnren. ber fast die gattje zweite Hälfte ter Sitzung über dos vaus te ter fegte. Tr. >? a h n gilt mit Recht als ein mit allen öafiern knifflicker Dialektik gervafckener Tetetter, und er leistete sich Er- illkommene Zurechtweisung, btc gelcgent« ntarischen .'lnnandcS, immer ater die imackeS übcrschrittcn. Doppelt erfreulich
StimmungsbU» aus drm prenß. atgtoröntttnhaiis.
Berlin, 8. Feor. 1909.
ES wird ten betten in ter RrichSteupt ttadt tagen bat Tar tacumten feine schlechte Zensur nn Laute «Mragen. datz auch terTag, ter ten prunkoollen EmAugteS BrttenkSmgS tn tec ^ru-m ter Lwtentrllern.Rriitenz brachte, ne tei unoerdrossnter Arte'.: 'ab -^m taufe an brr Drmz Alteecht--trage aber nahm ran fine Rückszcht auf bai bö'uche ^tbaugtorange. und w^teend ter Sechsspänner mü ten beiden Monarchen die alte vra trium obcIiA ter Preutzenkön'.ge bmatepllte, ickuvang Zordau 0. HToetfcer > , -.rung errmenb, die Bräf'tentenklingel. Und mtt Bolldampt cirtfld tn die S.-uerterahing des Le hr e r b e i ol dnn g S -G e- kyes, ncrlitem die testen BfarrcrgehaltSvorlagen ku'zcrhand an die .»rommi'fnra zurückverwteicn waren, die noch ein paar neue Anträge prüfen soll. Sieter war eine rnch'.tche ''c.battc die Frucht te- Lompromtises, das felbitt?cröjpb' 11) cud; Inite von cU*n Rednern mit rnn steifen, einem nckstn ?.ua
vochstc Temperatur am 8. Febr. bis 9. Febr.
Vicstencr Strafkammer.
)( Gtestcn, 9. Fbr. 1909.
Auch ein Wahlkamps.
Nam der Bürgermcisterwahl in Schwalheim batte die siegende Partei dem ncunciDäblten Bürgermeister einen Triumph- bäum aufgepslanzi den ter Dienstknecht Ä. T. uatfiv mit an* tern zu beseitigen suchte. Di Tater wurden roit Partcigegn^n bei ihrer Arbeit gestört und als 'ich diese später tn eine Wirtschaft begaben, flogen eine grobe Anzahl Steine in und gegen die Wirtschaft, sowie aus te* Tack, test mehrere Ziegel in Stücke gingen. Ein Stein, ter der Wirtin unter dem Ann durchflog, schlug eine Tür durch. Die Bewolmer des Hauses und die Nach harn gerieten in grobe Angst, te ter Steinhagel nicht enden wollte. Den Angeklagten D hatte man an der Stimme er Fannt und man war allgemein der Auffassung, er sei der Ur beber ter Sache. Er wurde vorn Schüssengericht wegen Sachbeschädigung :,u 100 Mark Geldstrafe verurteilt, während zwe, ter Mittäter mit geringeren Strafen durchkamen. Er fockt te* Urteil an und behauptete, er habe nitfit geworfen; trotzdem kam die Strafkammer zur Berwerfimg feiner Berufung, da seststand, das; er zum mindesten mit dem Verhalten ter anbein emver standen war, er übrigens früher, wenn auch nicht vor (Bericht, als Mittäter bezeichnet wurde und die andern zu ihrem Vorgehen angestiftet bat..
Einen nächtlichen Einbruch
verübte der Tienstknecht Gq. E. aus Lösfelster; in einer Wirtschaft zu Wetter seid. Unter Zuhilfenahme eines Sägebockes gelangte er durch das Fenster in das Wirtslokal und nahm au5 der .fdasse 30 Mark. Er ist geständig und gibt an, es sei ihm zu gut gegangen, er bäte sckwn lange nicht mein: gesessen Da ter AitgeNagte sckwu vielfach unb erheblich vorbestraft ist, wur- den il/m inilderudc llinitänte versagt, was die Erkennung einer /.uchtteussttase von 2 Jahren zur Folge hatte Ferner wurden il/m die bürgerlichen Ehrenreckste auf 5 Jahre abgesprochen unb ihm 3 Wochen UiUcrfuchungshait auf die Strafe angerechnet
Tas Mietgeld erschwindelt,
ober ten Dienst nicht angetreten, hat ter 5tnedn OL F. aus Waldgirmes. Ein Stellenoermittler in Friedberg hatte ilmt bei einem Landwirt in Dorn - Ä f i e n b e i m eine Stelle ausgr; macht Er ging bin und liest sich das 'A’CMcif- geben, wobei er bemerkte, et wisse, welche Strafe daraus ruhe, wenn er ieinen Dienst nicht antrete; er bedürfe Geld, um seinen Stosser in Friedberg einzulbsen Am andern Tag erschien er wieder bei dem Stellcnvermittlcr und versuchte auch von diesem tteld zu tekommen, um angeblich ten Stzosfer einlösen zu können. Er wurde aber mit einem Knecht an die Babu geschickt, oer ihm eine Fahrkarte nach Tom Assenheim löstet er füllt aber nicht bin, sondern tauschte die ,Fahrkarte um. Inzwischen war Anzeige erfolgt, worauf er verhaftet wurde. Für den Betrug tem Landwirt gegenüber mutten 8 Monate Ofesüngnis mtgcsetzt; die Angelegen • text mit tem Stellenvermittlei wurde al» Betrugsvetfuch cuf- gefas't und liier für 3 Monate in Ansatz gebracht, was unter ent»
3>$e/e Konsols . . . . 3% do.....
3z4*/. Hessen.....
3>6e/e Obcrhensen . . . I*o Gesten Goldrente. . 4*/g54 Gesten. Silbcrrente 4'4 Ungar Goldrento . . 4»4 Italien. Bente . . .
3 >4 Portugiesen Serie I
sprechender Rtdurftnwg eine Gesanttstras« von 9 Monaten <7 77?.
SSaiee tnf der Crtlftresr.
( gen mehrere kanrwirte ron
Seieble/weil ne im n Merkst 7'
ber Crte'tTVjc ten forn uno r-rie aui nicktt »tt ten L'at t'un r - :rn te-rn Emige steten dtt<r'vru^. «bet cc» Schnellgericht oetunettte ft? n*rgen ^oeuacher ilctenrettrng au Eeld'ttch .i vm 4 -8 Mark. Steter einige von dreien immat te» nn.-J Ci: ne uvr lcn. te^ iHc±tfc«u ’
>< >'i • d e Äagrn ;um 4,eil ickw-. ein üdibeA a^teunbert en ten bttr.ifcntei'. Stellen nackt- au iestell: Hätten, ohne bafe ne • na'. ar - -- f- worden w --n Ta.» ' m±t tene nur tee Ft-ge .J r:v;n. ob gegen die flngtwenen ? ^lnniun^entet Lolizeiverotdnung verstosten warten ist. ob cn-ic tuoerrrmmg ungeahndet itblid-cn ist, konnte er habet nicht peruckftckngen. •?!:» xtentxn te4 Lr planem murtc festaestelu. tetz ber $uir. cur r m k.r Lancwtrt L). lV. seinen Scgrit stehen hatte, von >-r Stt?ste durch eir n Fl ost getrennt «st E4 konnte md» Tctt* geiteUi n?erben, u m ter P'as gehört, dock konnte nicht ange- n-rmmen werden, test es sich um einen öffentluten Platz ten- telt weSb-ilb er freigrnnMten werden muntc. Die AngeDagten
3. VII. Gg. tzch. (H mustlen utexh ut Straf' genommen - -rd?n. da ihre Vagen auf ter Trtsüraste gestanden bahat und tiefe auch nicht mit brOrienten Sternen verladen war«, xö ft sich um eine prinzipielle Entscheidung hantelt, hielt bei Ew Ti • : ■..... ' ' i' tvi'b
Vie Königslinöer.
“Äon Ernst Rosmer.
Zur Einführung in die heutige DonteUung.
„Mit ten Dingen hob ichs zu tun, mit ten Menschen. 4C*a5 für Ohrläppchen einer bat imd wie er An! schreit, wenn er sich in den Fingen frfmeitet — oder ins vcrz?" sagt Ernst Rosmer. der Dickier ter d n i g- f t n b< i von sich selbst ohne damit aller i'ing» mehr von sich zu sagen, alo jeder ehrliche Dichter, tem e. •1 itterer Ernst mit seiner 'Arbeit ist, von 'ick in sagen vermöchte Und te'ch liegt euir grofw, ganz cim'ntfim persönliche und allein "tue Dersönlichfeii begrvn.zeute Wahrheit in btefan 'I'jorten, denn Ernst 5K.’?mer ji*bt seine Menschen nicht nur wenn .''ciertag in ihrer Serie ist, nicht nur bei Festen uno Boraten, ' ’Trrn and bei ihm
1 rl ihren heimlichsten 0»ehänfen und ihrem n.-rborgenften Tun - ist feine Freute und seine ^itnst, die Menschen nah unb blost tor uns dinzusteslen unb sie ihre eigenen Dege gehen yi lassen, die in mancher 'Ikiiebuna allerdings doch wieder des dichter-- Aege sind ? ih<i ,st aber Ernst Rosmer eigentlich kein Dichter, foittern eine Dichterin, ein** Tochter bo5 bekannten ntcrianero .*>? tiirich Borge <, bi-- setzt al* Frau Elsa Bern ite i n in München lebt. AuZ dieser Abstammung und au» ten starken Iugentein^ drucken teiaiiv erfltirrt öS |idi f nn aud’. test sie ihre Vorbilder mit Borii.'de ter ihr o gut bekannten Theater und Kunstwel' entnimmt und svga> ihre allernächste Umgebung scharf belauscht und sckais nnebergibt. Der Einstust tem Bagr uib ist auch bei ihren vor jetzt umMr Dohren in Miincken zum erstenmale auf -aesührtrn 'tönig^fuioci nicht ;j terfemnen; tetfüi spricht auhcr tem Inhalt und zahl reicher sonstiger Beziehungen vor allem tec bei Dagner hin und mictec so feeblufi r-uctentte kühne lieber labuug ter Sprach, die un? nicht eben selten fin-i <en?rÜ!
Tiefe «.bcniächtichkeiwn fallen ater bei te. «xtischen i^ür 2>mung ter Tuinnna nur letrtn und kaum wer st ick. ui tec IdNik Tie meines Wissend fm erfundene jjauWuug, m ter fick Realistik unb Romantik meist r *hi red- ah / /i ermudxr. ist so anmutig und erne t -dj an* .-ut, w ■? , ti :rr Toefte bued/xantt, Niß iu a ..f ten un »<m • cVr
Sitfctancr einen ttcfgr!>mte t, und wohl auw
druck macht, sofern er nickt gar ju sthr cm ‘j-.taj f -l
Ein .stünigSsohn. den Unrast und Laune in tec Belt hinaus treibt, findet fern in der versteckten Einsamkeit dc - Sxllanxilbe--- ein lieblickeS .ikönigstöchterlein, das von einer alten X)eje als (^änicmagb gehalten wird, und selige Minne verbindet tec beiden ingcnbfrnbnt. übcrichgen Menschenkinder Aber ter Gedanke dn Flucht und Freiheu. ten ihr der junge Held einilüstert, kommt in dem zagen MÄ«teuberzen nicht zur vollen ^icise, und so wirft er ihr wehmütig und trotzig seine Kron* zu Füsten und Der Läßt sie, um weiter durch die Welt zu loanbern mit feinem armen unglLälichen Sjerim, bein ter Friede geiwmmcn ward
Nun liegt nicht sehr iwu entfernt von ter Hinte die gute und alte Stadt vcllabrunii. die seit 3aInen keinen .Hdnig nrehr hatte, und nun der freien tnanrinfcfflft mitte, einen neuen Herrscher sucktt, den sic mit .Hilfe ter >>exe zu finden boft't — So pftenbart cs t»ic Ckfanbtfct’att. unb ter Erste, ter am Mittag te* .vello festes in die Stadt cinziehen werte, ter soll nach dem Spruch ter Alten König fein Fnzwiscten hat einer ter Gesandten, ter Spiel mann, das IKibcben erspöbt. und es gelingt ihm, fte zu befreien. Mtt dem zbrönlein auf tem »auob- n'.t sie davon, um ihren rkvnigsvbn zu suchen. ?cn haben aber inzwischen die wohl genährten >jellabrunner, bie nch ihrer Würde wohl bnruf;t find, ,um Schweinehirt gemacht, denn er ha ne bei , einer Ankunft feinen roten Hellet mehr tn seiner fehl aff en Tasche er soll
crschcint daS königliche <^ns,-mädchen und fällt ihm liebevoll um den £>ald Aber dn- .ixHaorunnrr sind maktiick- Leute und Liebe.^wlltetten halben sic nicht in ter ehrbaren Stao:. 3u sagen alio die Veiten Ä'önig»kinter einfach juot Tore hinau. Durch W int erkalt i und Winterschnee wandern sie cmiarn und traung dahin, bis sie an die zersn^ene Hütte ter in wischen n rbranntm Here kommen, wo sie au^ruhen von ihrer Wandlung und ein- idilafcn — für innrer.
Die Hellabruiurer, die ihre Torhett ein gatten haben, kommen m spät unb sie können nicht-) mehr hin, alS ten betten ein Grab ; :rettcn, über bad oer Spu'lmann eine ergretiente GdrirhtitLJrrte spricht
Tiefer u«terfdriftellntergin3 war an sich m.'.t gerecht» nrtigt, wenn daS ®.lLirdK» nicht »ijntteii’cr. auiju’aifcn wäre <kws. enterj x txrttu : wohl ma^ nm Unrecht, daß VogncrS
Ringen mnb ^"impfen ten ersten Anstoß au ter Tichtung gegeben habe, und meint, daß mut ju mancher Ein^lhett bad (Gegenstück in 2Sagncr3 Leben finden könne „Wäre eS doch em leichtes," sagt er, „rih das aller Opfer fähig-' 2Seib, ;a sogar für bie komproinittierenten Gesolgsgänslrin die Borinlter aufzn- treiben."
Rickts testvwcmger lästt 'ich tee- Märchen ater auch auf jedes künstlerische, ober wenigstens nick' offensichtlich praktische Sck.a'sen begehen, dosten Benlänhnislosigk ft der Menge ohnmächtig gcgtnüterftrte und schließlich zu spar OWnugtuung und Aner fenuung findet. Und wie mancher .stnnstler hat e» trotz allen Könnens nicht einmal zu einer Gedächtnisrete gebrackt l
Jn diesem teuitfdxit M irchendrama, wie es die Verfasserin neimt. hat E Humperdinck, der durch frin ,hänsel und t^retrl" berühmt geworden ist. eine sanft teglciiente Musik ge schrieben, denn-wenn daS L?erk au-i) nicht urforünglsth als Melo Drama gedacht ist, io gewinnt es seine holte Lebendigkeit dock erst durck bie tlluimcrrnte Muin be^ Melodrama-, das trotz aller Aidersorücke bie geeignetste Form für Derartige Dichtungen ist £?innrerbincf sucht hi r vor allem die Stimmung zu nerttefen. Lichtcr aufti'.setzev- Tadurch kommt r? brnn wohl euch, bati iriac Musik nicht besonders neu uno originell ist, sondern auf liebe Sendungen au- .Hänsel u. Gretel" u. a. zurückgehL Trotzdem aber enthält 1'k* eine reiche Fülle: hervorragend sind P. da- .Fiokeuringel", 000 Spielmannslicd vom ,>?abnentt", die Cr^blnng ter Sjeye und manch»-? andere, wo ed ta auf ankommt, btt Stimmung nicht nur zu vertiefen, fontern auch gan; -u erfassen. Rein schau- swllerisch ist woh! ter Einzug ter Okbtfanagb in tec Stabt tec lockendste Sjcne unb bann die c^rabitte de-t SvielmannA.
Tie ungemein fdnntrige T<irUrllung, die graste AnforteruNgen an die Schauspieler stellt, wlf hier — wie man mir sagt. — woh! vorbereitet fein, nwdnrch hier, Vie eS aud) antemwirtf r ar, itensalls rin voller Erb>!g in sichere: Aussicht stehen dürfte.
• Karl bicuraih.
— kleine Chronik aud Jtunft unb Aissenschast. In Teuifchen Theater in Berlin wird ieqt der cr<fe Teil bei - '• .1 u k'zur Ausiubmi.g uorbercceL La^ Lett wird m dreriacher . cftyung etter mrchn^en Nollen cn drei au!etiianbcrfolgenben übenden tn Szene gehen. Die Regie führt Max Reinhardt.
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