RcichsgerichtSbries
(Nachdruck terbotrn.j
des Klägers, da dieser
Änne, indem er vielleicht
zurückverwiesen.
Haadal
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4*.e Ungar. Ooldrcnte V . Julien. R*nU .
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104.*) 62.60 M 00 9H.M0 1*5^0 9X20
144.-0 50.40 MMJ0
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11. JenL AnfangakatWi HarpcLtr Bergwerk . . Laa rahn LU . . • •
Ix>-.nbarden E. B. • • • Nofdd. Lloyd e e • • Turkenium . • • e •
bützt ui erNa fache, da >: de vehorl habe.
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er Marlen für die Tie ein leinen Molo-
Beurteilung des AnNagcmaterials WeteimbünDclei zu führen, flenünc datz die Organifatwn den beuiicbni
gencfsenschaft Mainz erhält.
Das Landgericht Rottweil erkannte aus B c r u r t e i l u n g des Beklagten zu drei Vierteilen. Das L b e r l a n d e s g c ri ch t Stuttgart entschied auf '.’lbuvüun *"
Verteidiger von 'ARrvmit und l'rebeii findet c- unv.niendlich, büß man gegen seine ".andanten überhaupt Mlagc erhoben bäte - R. \*l. Tr. Mn oll macht non der Auslassung der übrigen
die Erwähnung der Tat'ache, Behörden verheimlicht Worten das, sie öurdit vor russischen sich, ob die Furcht vor oen der Furcht vor der deutschen
Katholische Gemeinde.
rotterSienst.
Samstag den 12. Juni:
Nachmittag- um ö Uhr und abends um v Uhr: GtltfltebR
Spiclplan öes Kurl)ausHI}tattts Bai) Haulytim.
Direktion: vermaim Steingoeller.
Freitag den 11. Juni .Sherlock Vclniet“. Tetekuv-Ro ate' in 4 Akten nach (Sonan Tonic und Aüeue van Albert Bazenhärtz
Canada E B.
Darmutldter Buk . Deutsche Bank
Dortmander-Union C.
Drciiucr Bank . .
Tendcai: fuL
F.lektrix. Uheeyer . . . Elektrie. Schnei m . . . M-bwcilar Benrwerk . . (TClvokireka® Bergwerk Hambnrr* Amerik Pak elf. Harpeaer Bergwerk . . . ................. \ irdd* Lloyd.....
Dberaehles. Eisen-Industrie berliner Handelagea. . . Da re elidier Raak . • • Deutsche Bank . . . . Deutsch - ArieL Bank . . Di«konto- K rr mandit . • Dresdner Baak . • . • Kn-liuktlen . . . • • Baltimore- and Ohl»-
Euenbahn . . . • • Gotthard baba . . • . • Lombard. Eisenbahn. . . Oesterr. Staat»baba . • • Pnace - Henri- Eisenbahe .
■ Xki : 1 tcaen ■ iiHub I
heil. Beicht.
nntag den 13. Juni, 2. S o n n t a g n a ch T-i» nghea Bornilttags von K'/, llhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
, um 7 Übt; Die erste heil. Messe.
4ntM Suatianl. 1906 4 Japan. Staauanleiba 4•/, Conr.Türken von 1$K)8
•
4* , Griech. Monopol-AnL . 4e,', nassere Argentinier .
3*, Mexikaner . . . . 47,*/. Chinesen . . . .
Aktien*
Kirchliche lladirichteie.
Evangelische Semeinde.
Sonntag den 13. Juni, 1. nach Trinitatil: Gottetdienft.
3n der Ztadttirche.
Aormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Zugleich Ehrisienlehre Iür die Neukon firmierten aut der Markus- und Militärgemeinde.
Vormittags 9*/, Uhr: Pfenrasslstent L> anstein.
Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst.
Pfarrer Schwade.
Nachmittags 3*/, Uhr: Rinderkirche >ur ber Maii^nisgemein»'.
Pfarrer D. Schlosser.
3n der Johanncrkirchc.
Vormittags 8 Uhr : Piarrer tl n 4 Ield.
Zugleich ILHristenlehre |ur die Neukonftrmierten aus der Iohannesgememde.
Vormittags 9*/, Uhr: Plärrer Bechtolsheimer.
Vormittags 11 Uhr: Rinderkirche Iür die LukaSqenieinde
Plärrer BechtolSheinier.
Nachmittags 2 Uhr: Taiibnimiineii-tionedbienfL
Plärrer Bechtolsheimer.
tau- Rücksicht ov
Nacvoestellung
utcn werden lonucn.
IHärttc.
tb. Wieben, 10. Juni. Ter gestrige^ Schwernemarkt halte einen Vorrat von etwa» mehr als 5dO <2:ucf. Begunstiqk von gutem 2Belter war zahlreich die kleine Rundichalt zum Markt ge- kommen. Tie Preise lunren die alten hohen, die nicht im Verhältnis zu den sehr gesunkenen Ereilen Iür schlachte, e Ware 'lehen. ttehanüell mürben da» Paar: Ferkel, 6—8 iJodxn alte, 50—60 Mk.. bi5 13 Wochen alle Tiere 70-80 Mk., Spunder, leichtere Ware, 90 -120 Mk., schwerere Tiere lehlten am Markt ganz. Feite schlachtreife Tiere smd in den letzten 11 Tage» u.: lucucrc 2 Mk. der Zenmer Schlachtgewicht »uruckgegangen um ind mit 62—64 Vtk. der Zentner bequem in der 0>< ^nd zu Haden.
sieben, 10. Juni. Vieh markt. Bei dem am m. unk 9. Juni abgehaltenen Markte waren auiaelrieden 951 Stuck Nindoieh und 622 Schweine. — Ter nächste Markt fmdet a», 22. und 23. Juni statt; am letzteren Tage auch Rräinermartl.
3"/k, Hewn ...
3‘ ,eL Oberbessen 4eL Oeatcrr. GoldrenU
Portojrieaen Serie I . PorUuiesea . III .
. . 22X1 > . . 109.75
s wird nicht leicht itm, den llctelftanb
I. S. Leipzig, Juni.
Telefonische Kursberichte des Giessener Aaxeirere, mitgeuili von der Baah (lr and Industrie, Giessea.
Franldnrter Börse, 11 Inni. LI« lat
Haftpflicht wegen Stchenlassens von Wagen aus der Stratze.
Mit dieser Frage hatte sich unlängst da» Ncichsgerrcht zu beschSitigen. Cs handelt sich um eine Rlagc des MetzqcrgeseNen 2. m Dornstattca gegen den Fuhrwerksvei'iher und Tolmüller G. in vallwangen. Der tttäger ist nut seinem Fahrrade aus der Nachbaricl^astsslrabe von Untermußbach-vallivongen dadurch zu Fall geko.nincu. daß er auf das linke Hinterrad eines dem Beklagten gehörigen, mit Langholz beladenen Wagens, der rechts von seiner Fahrtrichtung auf teuer Skratze stand und nicht beleuchtet war, aufacsahren ist. Der Wagen, teilen Langholzitamme etwa 7 Meter weit überragten, war aus Versehen ohne Beleuchtung m sväter Äbendi'utnde auf der Strotze^ itehcn gelassen tvorden und zwar batten der Beklagte und sein Fuhrknecht geglaubt, vor Tunlelhe t zurückzukehren, so datz iic oas Mitnehmen einer Laterne für überflüssig hielten. Fnsolgc »üfclcntungcn, die fie anderen Fuhrtverkcn gewährten, Ivar cs aber später geworden, als man anfangs geschätzt hatte. Die Lchädigung des Klagers beliebt in einem Bruch des linken Unterichenkels. Sein Anspruch beläuft sich auf Ersatz für die Verminderung feiner Erwerbsunfähigkeit. soweit er nicht Unterstützung durch 'die Fleifcheret-Berufs-
Fur diesen Fall ist Voriorge getroffen Tur* ein Ttfr-'t tef <• ciuocrnrur» :mb die lokalen Ponverwalrnngen n.:mh(h er^ichii^. Marken iu „Überdrucken', d b. den umrünalnten Wert ivr Marke durch irnen Wert ;u r'etzen. te’ifn man ceraOc
teamirn aufgebaut. Tif Herren machen die Ausnahme ;ur sie richten ihre Bestellungen beim Minnrer mm so be’rtxiten «■, dos; bald dieser, bald lener Wen auSqehen muß und Kteakilii •rüber erschöpft ist, als die neuen 3mbunqen ;ur Stelle >cu können amrpiidKn wird mit Hochdruck cm .Zleberdruck" v arbeitet Tat Resultat sind dann logenonnte SeltendeitSwene oioni kostspielige Raritäten werten ober nebenbei noch dadurch erzeugt, datz einzelne Buchstaben beim lieberbrurf verw.'chi irrrb-n
Fehldruck Auch anher Kurs gefetzte cremplarc werden durch diesen lleberbrud ux neuem, kurzem 2ebA erweckt und ihnen wenigstens für den Seltenbeitsammte. boder Wert verliehe». Tem „Matm' wurde längst eine Kollektion Marken ren oer Fnfel Madagaskar oorgelegi, auf denen alle diese lukraNven Irrtümer |ururirren: Autzer Äuro gesetzte Sremptare m.t neucnr Ueberdruck Marken von Tb Uwe Fehldrucke
VU<),1 statt 0,01 Dank dieser kleinen ..Korrektur" ftotirn en- mentan eine Marke, die am Bostschalter mit ;roet ceutirn.s Belauft wird, mit sänfzebn Franc Tas oieiduiit blüht und man braucht nicht erst zu versichern, dass 'ich in den „i^ewmn" au- dieser nutzbringenden Tätigkeit riniac Bevorzugte »eilen. T«e stierte Pari'er Blatt fügt feinen Mitteilungen noch be, Aus einer tHunbfrage, die in dieser Angelegenbeit veranstaltet rnard ging hervor, das; auch die Behörden von Madagaskar au.- t<$ „Frrturne" Borteil zogen Auf Beranlaffung eine» Richters ubei- druckte man mit 0,06 Centimes eine Aniabl Marken von 30 ern- times braun aus Madagaskar . ircz Auf das RmU»
eines anderen hoben Beamten ist es »u fetzen, datz einige Block» Clarken mit 0,02 überdruckt wurden So verichanteu uch aet
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'Jicbcitfinnabmcn, die sich aus 30000 bis 40000 Francs belunr
Gerichtshofes ftcllt
Bon den Bcrteidigcrn sprach zunächst der Rechtsanwalt Di Liebknecht (Berlin, ter behauptete, datz die llebcrnhidning her Russen im AusUmte feit etwa 6 Wochen datiere und nur die Initiative tes ;tarai mrückzufuhren sei. Redner besprach dann die Creignisse nnibvcnb der rufiifdicn Revolution und Wegen tebolution und verwies auf den ztöuigsberger ^eheimbundprozetz Von 1904, der mit dem vorliegenden ein trabe, kririfirrte die Matznabmen ter rustischen und im An schlutz daran die der teuticben Behörden und bestreitet, datz die russischen Snidenten das Gastrecht in Deutschland verletzt hätten. Di-r Benriri Revolutionär bedeute in tstutzland ganz etwas anderes als nt Deutschland In Mhifflanb hätten die Revolutionäre das Bestreix-n. Crbnung im Reiche zu schaffen, allerdings nicht tm CiiLerständms mit ter russischen Regierung. Revolutionäre in unserem Siniie seien die AngeNagten sicher nicht. Sie hatten auch in (hl Anfchlust an eine hiesige Imk-ste heute Crganiiatu>n griud't. Der Redner kam dann auf das Lockipltzelwesen zu sprechen, das sich ter gröstten Begünstigung durch die deutsche Polizei erfreue Der Borsitzende ersucht hier den vertridiger, sich in seinen Ausdrücken ;u niätzigeii. - R-A. Liebknecht erklärt ichlies'lich, datz die HerbiHtmffe, wie sie ter Rönigsderger Proz.tz off en gelegt liabe, sich mcht verbessert, sondern noch bedeutend terfdxiiit halten <£tne BeruNeiliuig der Angeklagten würde Deulseliland und ter deutschen Fustii nicht zur Ehre gereichen. — Bert. R -A. Dr E odn würdigt ein»wheiid die 'rst-weisaufnahm- mid verbreitet sich i'.wn iiber die redytluten Cfimm-nbungen gegen § 128. .iurüd,um»eifen fei die Ansicht teS Borfitzenten, baß von feiten ter Bert, ldignng versucht merte, den Prozetz politisch au» Auteufdai, eine Art politisches Theater zu spielen. Die BnverS aufnabmv habe in keiner Weise erbracht, datz bic Organisation der teflvbeutelt Gruppen geheim war übrigen müsse man von der politischen 'Bolyei, die sich für die Lrganisatwn unteichvltener russischer Staattzanaehöiiger interessiere, verlangen, datz sie sich genügend russische ^prachkenntnisse aneigne und einen Einblick in die nissischen Gesetze verfcteifir. Jedenfalls hätten sich die An geklagten, namentlich nicht seine drei Mandanten, der Q^benn - bihitelei nach dem Deutscten Strafgesetzbuch schuldig gemacht. Er beantrage teiber die Freisprechung, andernfalls die volle An- rechming ter unschuldig erlittenen Untersuchungshaft. — R.-A. Di X? neblet tezn»>iw1t nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme ebenfalls, datz Anzeictem dafür vor banden seren, datz 'ich du- Angeklagten an einer geheimen Verbindung beteiligten Er bittet
Die Berhandlungen in dem Prozetz wegen Okbcimbünbelci gegen 10 Angeklagte, überwiegend Studenten der hiesigen und anderer technischen Hochschulen wurden heute vormittag fortgesetzt. . - IHtuioaufnnbme luiro noch einmal eröffnet. Auf '.’lnrrag öir Verteidiger sind eine Anzahl Nummern der russischen Zeitung ,.n stelle Die Berteidiger wollen durch Berlefung von einzelnen Notizen den Beweis erbringen, datz die Ankündigungen von Sitzungen der l^ruppeu in den verschiedenen stabten statt and n. - Ter Staatsanwalt hat zum Beweise caiüt, datz die Zeitung „GoloS" weder in Berlin noch in Dresden ausliege, auch nicht durch den Buchhandel be zogen roeroen könne, eine Anzahl Dresdener und Berliner ürimuial beamte als Zeugen geloben Ter Dolmetscher Höhne übenetzt mehrere Notizen ans der ,,(»olos", aus denen hervorgeht, datz die (Gruppen in dem Blatte über ihre organnatorndje Tätigkeit ans lübrhd) berichteten Auf Antrag der Verteidigung gelangt weiter eine Erklärung aus dem „Vorwärts" jur Verlesung, in der ,ich das ausländische Zentralburcau der sozialdemokratischen Arbeiter Partei Rutzlante energisch gegen die Unterstellung verwahrt, irgend wie zu dem Waffen und Brofchürenfunde in der Vankstratze 3u Berlin, im öauie des sozialdemokratiicheii Stadtverordneten und (Gastwirts Stcrfin gestanden zu haben. Hierauf wird der von der Dresdener Ortsgruppe an den Berliner Iournalisten Ananji gc richtete Brief verlesen, in dem dieser um die Ueb.rnahrne eines Vortrages ersucht wird. Der Brief wird bann von den xol welschern Höhne und Buchholtz unter Kontrolle der Angeklagten überlebt Es wird feftgcstellt, datz die von Berlin and zu den Akten gegebene Ueberfetziing des Brieses in einigen Punkten den Siim entstellt. Diese Feststellung wirb burch bcn Vorsitzenben bestätiaL der mich bic Voilwltuiig eines Angeklagten zurnckweilt. es fei doch merkwürdig, datz das Gericht auffälligenueifc gerade die,en jthledit übersetzten Brief inkriminiert habe. Einige Polizeibeamte crflären hieran!, datz nach ihren Erkundigungen die Zeitung „Golos" im Postverkehr unbekannt sei, ebenso sei sie in gröberen Buchlmiidlungen nicht bekannt. Darauf wird wiederum die Beweis- aufnahme geschlossen und Staatsanwalt Zburth ergreift das 21'ort iU seinem PlaidoYer: Ich werde von der AnNage alles ans- scheiden, was nach der Beweisaufnahme old nicht erwiesen oder nicht aufgeklärt erscheint. Datz unter den in Deutschland lebenden und hier ftutecrcnben Russen eine Organisation, eine Auslands otgamjatwn zur Unterstützung der ruiftfdjen fozialbemokratilchen Arbeiterpartei bestanden hat, ist zweifellos. Datz die einzelnen Ortsgruppen Fühlung unter einander batten, fei eben io erwiesen, wie der Zweck unb bic Ziele ber Organisation. Die Frage, ob die (Gruppen, speziell die Ortsgruppe Dresden, Beziehungen zu der deutschen Sozialdemokratie unterhalten habe, scheide iür die aus. Um den Beweis der
Marken nach Motnnialmim n. datz dieser
sei. Die Angeklagten behaupteten, Spitzeln gehabt hätten: er frage russischen Spitzeln identisch sei mit Polizei. Es sei erwiesen, datz die Absicht der iWimbünbclci bestanden Hal und sonach die Voraussetzungen des 8 12b <ot. Q) B. gegeben feien. Der Staatsanwalt beantragt die Bestrafung sämtlicher Angeklagten mit Ausnahme der am wenigsten belasteten Stallini und Mrozan, bereu Bestrafung er in bas Ermessen bes
„ um 8 Uhr: Austeilung der hl. Romninnron.
, um 9 llhr: Hochamt mit Predigt.
, um 11 llhr: heil. Mene mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Ehriftenlehre; daran' :'lndacht mit c<j<
Israelitische Neligionsgemeind«.
Gottesdienst in der 5ynago^e (Süd-Anlage),
6 o m 4 t a g oen 12. Zum 1 909;
Vorabend 7.45 Uhr.
Morgens N.30 Uhr.
Nachmittags 4.<K1 Ute. predigt.
Sabbatausgang 9.83 Uhr.
Verantwortlich L B.: für th«,chl»saal E. Anterion, für Stabt unb L'anb: Rarl Neurath.
Die Angeklagten beteuern nochmal-, daß f - n6 feine* Ber- gehens bervuFt seien Die Verweigerung ter Aussagen während der lln»:r'uchimgsdaft erklären sie mit ter Behandlung, die ihnen in dieser .jeit tu tri geworden sei. Darauf rieht sich ter Gerichtshof zur Beratung zurück. .
Nach kurzer Beratung wurde solgentes Urterl ge'ällt. E4 lautet gegen 14 r i n b l a 11 aus 2 Monate (tefängni#. gegolften Studenten Ros kin ebenfalls auf 2 £’<;*nate, gegen bcn 3tu- tenten v. Usalkow 1 Monat ftefängnt?, gegen ten Studcnt.n y>. 3 o Io len» auf H 2S orten und geg.-n ten Fngenieur Ä r u a » likow ebenfalls aus 6 Äochen Ge'angniS. Tie übrigen Angeklagten wurte-n fmflriprocten. Sämtlicte Strafen gelten durch dir .rhttenc Untersuchungshaft als oerbützt. -- Zn bet Urteilsbegründung wurde bervorgehoben, datz Otc Auslandsorganiiatron ter ruififeten sozialdemokratischen Arbeiterpartei auch in Dresden Utucniurunt gefunden habe: ebenso fei durch bi: Bewe >auf- nabm1* emnefen, datz sich tee einzelnen Gruppen ;n öffentlichen Angelegenheiten agitierend im Sinne ter vaterländischen Partei besmtigt haben. Be, ten Freigesprochenen bestehe wohl ter Verdacht. sich in denselben Punkten vergangen zu haben, doch reiche das Belastungsmaterial zur Verurteilung nicht au-y
ledensaUs unvorsichtig gefahren fein durch einen Stein obgcvrallt unb in den Üiagcn hincingekommen fei, trorcem er ihn gesehen habe, was auch viel eher dec Wahf fcheinlichceit entspreche, als bic Erzählung bes Klägers.
Durch Urteil des Reichsgericht.' würbe bas Urteil des Cber lautesgcrichts jedoch wieder ausgehoben, ba es verkehrswidrig und fateläffig fei, c ijt Fuhrwerk zur Nachtzeit ohne Laterne auf der St ratze stehen zu lassen. Diese Umstände hätte ter Bciusungsrichter bei Bemessung des eigenen Per schuldens in Berücksichtigung ziehen müssen. Tie Sache wurde deshalb zur anterweitigcn Entscheidung an das Lberlandesgericht
sondern auch der chinesischen in Deutschland immer notwendiger Wir muffen im Osten festen Futz zu faffen suchen. Nach der ganzen Entwicklung scheine es aber, als ob Die deutsche Regierung schUetz lich da,u gl .iviingen werden müsse, diese Professuren zu errichten In der Debatte nahm auch der Präsident das Dort und führt, aus: Air rennen nicht offene Türen ein, sondern stotzen mit unserer Anregung immer wieder auf taube Ohren, weil man überall im Deutschen Reiche die Wichtigkeit des ErnDringens in die chinesische Bildung noch nicht anerkennt Ostaiien ist im Begrii', sich zu emanzipieren. Die> mgen Nationen, die weniger mit Kanonen, sondern mehr mit Wissen und Bildung Futz gefotzt haben, haben die Zukunft. Unsere Kaufleute, Dwlomoten und Itonsuln können sich nicht, mit den chinesischen studierten Ären en verständigen Es kommt darauf an, junge Leute in die chineii'che Bildung einzuführen, damit wir mit allen chinesischen Streuen rechtzeitig Verbindung erhalten. Wir bleiben fönst zurück. Wir lorbern also diese Professuren immer wieder, und wenn man sagt, wir kommen damit immer wieder und wieder, so kommen rott eben damit immer wieder, denn steter Dropsen höhlt den stein. Es kommt hinzu, datz der Bundesstaat Hamburg uns bereits mit gutem Beispiele vorangegangen ist und eine Professur genehmigt hat. Aas Hamburg kann, können die anderen Bundesstaaten auch. Pros. Ratgen ^Hamburg) bittet ebenfalls, sich der Resolution jiönigsbergS anzuschlietzen, das Eisen fange an, weich zu werden. Wir brauchen die Leute im Osten, die uns biente- dank.nwelt des Ostens erfchlietzen unb näher bringen. «Sehr richtig., Der Antrag wirb einstimmig angenommen. — Zum Ort ber nächsten Tagung wirb Stuttgart gewählt unb daraus die Versammlung mit den üblichen Dankesreden gefchlos
(öcfjcimbunöprojeb gegen russische Studenten.
S. u. H. Dresden, 10. Juni.
II
Illingen für ihre cbone» an das
r lliiteisuchungsdast iür verdös Writ.’.nbnit und die le: miiatxon ntrr kurze Zeit an-
Vcrmifcbtcs.
♦’ Der tödliche Staub. In dem Jahresbericht des Arbeits-Bureans der Bereinigten Staaten für 190b, der soeben veröffentlicht worden ist, wird eine Untersuckping über bic verhängnisvolle Rolle, die der Stcrub für den allgemeinen Gesundheitsznstand fpiclt, mitgeteilt. Es wird berechnet, daß tm Lande jährlich das Leben von mehr als 22000 ^nschen gerettet werden konnte, ivenn nur die Ventilationsbedingungen in den Werkstätten, in denen die Luft mit „tödlichem Staube" gesättigt ist, verbessert würden. Die Zahl der Falle von Tuberkulose würde um ein Drittel vermindert werden 24.8 Proz. der Todesfälle unter den Fabrikarbeitern sind nach dieser Aufstellung durch Staub aus organischen Bestandteilen und 36.9 Proz. durch Metallstaub verursacht. Tie höchste Ziffer wird bei den Arbeitern an den Zerreibungsmaschinen erreicht, und 49.2 Proz. der Todesfälle werden bei diesen durch Tuberkulose nerbcige- führt. Die miigetciltcn Zaylen sichren zu dem Schluffe, das; eine der 5^allvtursachen der Sterblichteil unter der A'.bciler- bcvölkerung dem Mangel an reiner Luft Hllzuschreiben ifL Der Staub in den Räumen, in denen die Arbeiter sich den größten Teil des Tages aufhalten müssen, ist schädlicher als die Wirkung von ansteckenden Krankheiten; *,ubem ist riese Ansteckung in staubgeschwängerter Lust noch besonders erleichtert. Es ist ja eine alte Erfahrung, daß die Arbeit unter freiem Himmel gegenüber der in geschlossenen Räumen mit ihrem ständig auigennrbeltcn Staub ganz ailßcrordenl- liche Vorteile bietet. Die Ventilation der Räume kaun bis ui einem gewissen <Ärade die schweren Schädigungen, die der Staub für alle darin Weilenden mit jid) bringt, herab- mindern, so daß also eine ständige und ftrenge üngienifmc Montrotle durchaus erforderlich in. Als „tödlicher Staub" werden alle die kleinsten rtörperteilcbcn bezeichnet, die sich beim Gebrauch von den Äcrkzengen oder den hergestellten Okgcnftänbcn ablösen. Von welchem Stoffe diese Teilchen auch herrübren mögen, sie bringen den Arbeiter in <^?fahr, indem sie durch den Mund und die Nasenlöcher ,n die Lungen eindringen unb sich in den Luftröh
Zur Bekämpfung des /v wirb in dem Bericht des ArbeitSburcauS eine Reihe von praktischen Anweisiingen gegeben, die auf Obrunb der Untersuchungeii der Professoren Hoffmann, Richardson und Haldane erprobt worden sind ' rfahren einer amerivmi scheu Elektrizitätswerfstatt, in der der Staub durch Saug- rohren aus Den Ärdeitsraun
befördert wird, wie durch den Kamm der Rauch ins ^retr
neter Weise durch die Arbeit grotze Dienste zu leisten.
♦ W i e man „Seltenheiten erzeugt. Datz die : begenterler Bricimarkensammlcr nicht
Okgennant'c mehr oder minder einioanDfxcur Spekulationen g<- madu wird, ist eine bekannte Tatsache, 'teradezu klassnch find in dieser Beziehung einzelne füdamerikanifche Republiken, die die Schmerzen des SiaaiSdefiiitS durch eine neue Markenausgabe lindern oder bestehenden Markenivven durch bic freiwillige Ur- Aeugung von „Fehldrucken' Raritäkswert verleihen. Ater aua» en. datz durch lieber-
grotzen Markenhandlern eine Verteuerung einzelner Werte künstlich wie die Internationale Sammlerzeiiung Verlag H. iro».. Leoben bertdnci, neu 'irns auch hohe Funkiionärc_ter franzöfiseten Kolonien gefolgt. Als konkrete Fälle werden Schirdungen mit Madag skar-Marken angeführt. Der V.-rgang in geraden: ras i
mert zu nennen und gründlich zu teieitigen rronidiodieii nolonuu n all er wo Hungen hader tKahgate tev oorau« t sterium ui richten,


