wird. Darrn Biüfcie bttintol rät Doiitwe» Ergebnis f^r*L'8bnonm. ^roflt i'üfi trat noch, > man Zerr bayi finben tmcb . . . Den Antrag mußte ba4 Zentrum anstandshalber rntebct ein- bringen; aber ebenso „vertritt" eS ja auch die Einführung des Rrichstaqsnxihlrrän tn Creußen. 3v Serschievven unbeoutmer AngeLgenHerrn' besitzt dre Barret eine nicht bamttene Meister- jchaft. 33tr ,'ind nnrklich neugienq, ob man bis P-ärgsten Wucher vvL dem ZentormSantrag etwa- bdrat werd.
Tie Ponferwiotn und die Handel 8 »ertrigr.
Zur letzten Reichstagsverhandlung über den Handelsvertrag mir Borrugal, der wahrscheinlich einem Ausschuß überwiesen wird, bemerkt die „Hrcuzztg.":
Bom torienxtiuxn Stnnbpunhe aus kann man die banbete- Volittiche Aussprache, bte sich aus Grund des HarioelSderrragS^ entwurss ennrutÄte, nur begrüßen Tenn bann wurden einmal die ichon rrür<L bin ervanverjetts gegen mancherlei Mangel bet lxlndelsoolitischen Unterhandlungen mit 2luSlanbskvatai erhobenen 'Bedenken auch von liberaler Seite besintigt und dann zeigten sich in der ziemlich scharfen Debatte schon die nicht einmal leisen Anfänge einer wirpchairlichen Scheidung zwischen der neuen Reichs- tagsmrhrheit und der liberal-fozialdemokrati'chen Minderheit. Ter IKeichStag war — eine seltene Erscheinung namentlich aut dem Gebiete der Handelsverrrassoolitik — darin tätig, daß die deutschen Unterhändler von den vartugieslschen C^escha ns trägem tnel zu wenig erreicht hätten 2er freu innig-Volksparteiliche Abgeordnete ißubiNtbetg schloß mu der auS freihandleriichem Munde sehr merk, würdigen Fragt: Sind wir denn tm Deutschen Reiche tn einer derart traurigen Verfassung, daß wir uns von einem Staat wie Portugal die Bedingungen rur einen Handelsvertrag verschreiben lassen müssen? Soeben Hal dir kon'trvatwe Reichstags- fraktwn den Antrag eingebracht, ün Hinblick am die beträchtliche Erhöhung vieler Säße ün Zolltarif der bereinigten Staaten, solle auf Maßregeln Bedacht genommen rorrben, bie geeignet feien, die Interessen der deutschen Ervortindustrie sicher-mtellen. Tas ist an und für sich schon cut Beweis für die Haltlosigkeit der Großblockverdacknqungmi, als- lei bic Lmeruatioe Partei eine Dertrrtung agrariichu Sonderinteressen. 2lder der agrarische Zoll- ichutz liegt gar mdu im alleinigen Interesse der xanbnnrtfajflrt. sondern auch in t.-r bnmi'chcn Industrie. Und gerade aus den mangelhanen (Ergebntiiai der .ixtnde^verkragsverhanolungen mit Portugal lounten auch verblendete Frelhandelsvolitikcr und Hama- bunblcutc sich davon uderz-aiqen, daß hab' ^andioirtichaftszölle eben das notwendige Slittd ocr Gegenwehr find, nach dem der freu innige Slbgeordnete Luddedcrg so beweglich irogta
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Cine Gtfiärung des Erbprinzen von Hohenlohe-Langenburg.
Erbprinz Hohcnlohe^angenburg, oer Abgeordnete für fccn Reiä,-siag sivahlkreis Gotha, richtete an den Vorsitzenden des Wahlausichuiies der bürgerlichen Parteien, Hofrat Dr. Wendelm ut, ein Schreiben, in dem er die Uebernal>me des Bizepräsidiunis rechtfertigt:
Tie Ucbernabmc des Vizcpruildiums unter den gegenwärtigen Umstanden bedeutet für mich ein schweres Lpfer nicht nur mit Rücklicht aus meine perjmuidj-n Bcrhällnisse, sondern insbesondere auch auf meine politilchcn Anschaumtgen, die m vieler Hmsicht benimtgni Widerspreckrcn, ivetcku' em großer Teil der an meuter Wahl beteiligten Rnchstag-smitglieder vertritt. Ich verhehle mir erhebliche 3abl, vielleicht bie D
Wähler, meine Handlungsniise nicht billigen wird. Ich glaube :"i gehandelt zu haben, uidem ich nidu partcipolitstchcn.
sondern allem patriotischen Anicliauungcn folgte, welche mir geboten, mid) bau Rufe der Pflicht ut emem Äugendlicb: nicht zu versagen, wv meine i'humbmc der Ä-adl
schien, um eine die tiefbedauerlichen EKgeiisabc ymidAit Rechts uno 2utL itvd) scl/ärsimdc Zusanrmenscbung bej Präsidiums noch zu X-erla.tm 2a mruie ^uhicc - m Anrcdn darauf haben, von den
biigai l^d,»iitiL'-> ihres 'JLbgco ebneten unter- lidtfct zu werden, io stelle ich Euer Hod-vohlgeboren ergeben ft anheim, meine Mitteilungen in der Il/nen nahestehenden Presse in der Ihnen geeignet en d)e inenden Deifc zu Denver int
Iugkudliche Fabrikarbeiter und Fabrikarbeiterinnen.
Rach der Statistik int 1. Bierteljal>rshef.c zur Statistik beb Deutschen RricheS wurden int Jahre 1908 jugendliche Arbeiter ui 91 888 und über 16 Jahre alte Arbeiterinnen in 86 381 Fabriken beschäftigt. Von den unter 14 Jahre alten Lindern waren 6677 männlichen und 5385 we.blichen Geschlecht), ihre Zahl hat gegen das Vorjahr um 60j dzw. 4b0 adgenommLn. Son den jungen Leuten von 14 bis 16 Jahren waren 2890uJnLinnHd,en und 150 00 J weiblichen G.sch.e^,tS. O^gen dad Vorjahr zngte sich bei den wellrüchen jugendlichen Arbeuern ein Rückgang von etwa 200, wahrend die Zahl der männlichen jugendlichen Arbeiter um -1000 gestiegen ist. Die Zahl der beschäftigten erwachsenen Arbeiterinnen betrug 1 15U033, davon waren 45utfc>/ 16 bis 21 und 699 146 über 21 Jahre alt Gegen daS Vorjahr hat eint Zunahme der erwachsenen Arbeiterinnen um 450u statt- gefunden, wovon UOO 16 biS 21 Jahre und 3100 über 21 Jahre alt waren. Auf jede Fabrik, die jugendliche oder erwachsene Arbeiterinnen beschäftigt, entfielen durchschnittlich 4,9 jugendliche Arbeiter bechertet G.schlechtS und 13,3 erwachsene Arbeiterinnen. Tie cnt.prcaiCiiDcn Zahlen fm das Vorjahr find 5,0 dzw. 13,5.
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Die militärische Verwendung der Zugmaschinen in Zranlreich.
Parid, 6. Dez der „Zcnu)-5" beschäftigt sich eingehend mit der Frage der militärischen Verwendung der Lenkballons und der Fjugmaschinen und berichtet darüber il a Der Lriegsmi.ii.ler C' -.tcral Brun fei keineswegs durch die ar oje Zalü der deutschen Lenkballons beunruhigt. Rach den Erfahrungen, bie man bei den letzten Manovern und auch bei späteren Besuchen gemadU habe, könne man behauvten, baj der Militärlenkballon dem Oberbefehlshaber keineSweaS diejenigen D.enstr leiste, bic man von ihm erwartete. Der Lentballlm muf.e, um den Geschossen der Infaiitcrie und der Artillerie zu ent« gehen, sich in eine Hohe von 1300 Meter erheben, bann aber sei er außer Stande, die Stellungen und Bewegungen dcS Gegners zu erkennen. UeberdicS fei dem Lcntballon ein neuer Feind erstanden: der Aeroplan, welcher schneller, kühner und leichter zu handhaben sei. Sprangst affe mit sich fuhren und mit diesen den Lenkballon in c.ncr Sc.unbc kampfunfähig machen tonne. Erst vor lut jein fe.e.i Avianker mit einer Allrailleufc im Gerüste deS Aeroplan» 375 Meter hoch gestiegen Der Zt'ciegsminzster lege der Verwendung der Äeroplane die grögte Bedeutung bn. Er habe die Absicht, ein Ver>uchslal»oratorium bei Marseille, eine Baurocrkftätte in der Rahe von Paris und eine Äviaukerschule au, dem FlugptUtz-: bei Bordeaux zu errichten Bezüglich des Tnp.> der Mil.tur Aeroplane fei noch keine Entscheidung getroffen Vorlunsig h_be der ^riegStninistcr mehrere Ein- und Zweidecker beiidu.
Das britisch-deutsche Kongo-Abkommen.
Loudon, Dez. -Sao Rcuicrsuje Bureau erfährt von gut unter rublet er Seite, daß b.c Nachrichten von einem gehemien drüifck-deutsche.', n.ng. Avtomnun h.er l.b^as.es Erstaunen Veruocgerufeu haben ein neues *2L)k mmen, das den erwähnte n suchten a»-.x Grundlage dienen konnte, belicht nicht, wie schon einmal festgepellt wurde. E.n eng-
ltsch-deursches Abkommen, das int letzten Mai geschlossen wurde, betrifft bte lokale Grenz frage zwischen Deutschland und England in der Gegend, wo bte britische und deutsche Grenze mit der des Longostaates Zusammenstößen. Ta3 Abkommen schließt nach keiner Leite hin eine beträchlliche Gebietsabtretung in sich und enthält weiter nichts, als eine Grenzberichti guna, die sich auf die Arbeiten von den Grenzkommisswnen itü^t und rein geograoh sches Interesse hat. Soweit dieses Abkommen die Grenze de- KongostaateS berührt, wird cs Gegenstand gemeinschaftlicher Verhandlungen der drei beteiligten Mächte sein, bie in Brussel stattfinden werden Darüber hinaus steht das bei- tisch-deutiche Abkommen mchi im Entferntesten zu der Frage einer Reform des LonaostaateS in Beziehung und hat auch zu ihr niemals in Beziehungen gestanden
Die tttioaftmr unö der deutsche Sraötcfaj.
Der Dorstand deS Deutschen Stäbietagefl beantragt in einer Eingabe an BundeSrat und Reichstag in einer Novelle zum Reichsftonpelgesey die Steuerpflicht der Zinsbogen von Renten und Schuldverschreibungen der öffentlich-rechtlichen Berbände zu beseitigen, und begründet dieS folgendermaßen:
Lier wird die Wgabe zu einer Steuer auf Schulden. Selbst wenn das Gesetz das Recht gäbe, die ausgelegte Steuer von den Bessern der Schuldoer,chreibungen einzuziehen, würden bie Gemeinden dennoch die Steuer wirt- schaftlich selbst zu tragen haben Denn wollten bie Gemeinden von solchem Recht Gebrauch machen, so würde sich sofort der LurS ihrer Lnlechen niedriger stellen, lind zwar würde der Aur3 weit mehr Herangehen, als es der durchschnittlichen Minderung des ZmserirageS entspräche. Denn der Kapita-'ist würde, um der drohenden Talonsteuer zu entgehen, sich mit Borllcbe den ReichS- unb Staatspapieren zuwenden, deren Zinsbogen stempel- frei gelaßen sind: die Vernachlässigung des kommunalen Anleihemarktes Halle weiteres Süuen der Kurse unadan- berheb zur Folge. Die Gemeinden sind hiernach gezwungen, bic Steuer auf ihren Etat zu nehmen. Zur Deckung des Steucraufwandes müssen sie neue Ein. nahmen schaffen, b. h. sie müssen bic Kommunal steuern erhöhen. Tie Berbes,erung kann nur darin bestehen, daß die Anleihen der of.entlich-rechtlichen Korporationen, insbesondere der Gemeinden, den Anleihen deS Reichs und der Bundesstaaten gleichgestellt, b. h von der Stempelabgabe befreit werden. Hierzu wird sich der Gesetze gebet umso leichter verstehen dürfen, als die Aufgaben der Gemeinden und des Staates ihrem Wesen nach gleiche sind.
2!ui SiaöTund £an.r~
Gießen, 7» Dezember 1909. Vogelschutz.
DaS rauhe Detter hat bic Meisen wieder in Scharen auS benz Wald heraus und in die Nähe der menschlichen Löhnungen gelockt. Nlenthalbcn s eht man auch t.erreunb- liche Beranstaltungen in. Tätig kett, um den ebenso schönen wie nützlichen Geschöpfen durch bie Not des Winters l>.n- durchzuhelfen. ftnum ist uin anderer Bogel so populär flerabc wie die Meise Da muß doch die Frage interessieren: Wo übernachtet eigentlich der Bogel in den raten Wlntcr- nächten? Nach zuverlässigen Beobachtungen suchen die Meisen im Winter als Nachtquartier die Nisthöhlen wieder auf, bie sie auch zur Brutzeit benutzen, nur mit dem Unterschied, daß die Höhle im Winter nicht bloß von einem Patchen, sondern oft von 6, 8—10 Bögeln zugleich bewohnt wird. Offenbar spielt das Bedürfnis, sich gegenseitig zu wärmen, bet der Herstellung des Massenquartiers eine wesentliche Rolle. Dieser Umstand erklärt es auch, daß bic int Winter an unseren Fenstern erscheinenden Meisen sehr häufig bc(d)äbigte, verbogene ober abaestoßene Schwanzfedern zeigen. Der also den Meisen einen Gefallen tun will, der I^inge schon im Dinter an katzenstckeren Stellen Nisthöhlen auf, (zu beziehen bei Gebr. Wcnz, 2Larlt- platz in Darmstadt, ober direkt in der Fabrik von Scheid tn Büren, ^Westfalen), je früher um so besser Er wird dann bic Freude erleben, daß sich auch im Sommer ein Mciscnpaar in diesen Höhlen ansicdclt. Die Zahl der Insekten, die eine einzige Meisensaniilie mit 12—14 riöpfen tm Jahr vertilgt, gelji nicht nach Lausenden, foibern nach Mlliionen: Die Ausgaben für die Nisthoh.cn weroen also gut rentieren.
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* * Tageskalender für TienStag, 7. Tez.: Etadt- t b e a t e t: „Gedildeie Rtenschen." Anfang 8 Uhr.
* * Da« GroßherzogSpaar ist gestern abend 8 Uhr von Stiel nach Satin Habt abgereist, wo heule früh die Ankunft erfolgte. Tos Fürsienpaat nahm tm Gießener Bahnhof da- Frühnück ein.
* * Uan befluntoerfität. Der außerord-ntliche Pro, sessor an bet Umoerfuät Heidelberg Dr. med. et phü. Ruv Cito Neumann hat den Ruf als Nachfolger des orventl. Professors und TlrektorS be« hygienischen InstUnlS Dr. Herrn. KbHel, der am 1. April 191U an bie Umoerfität Hetbelderg übersiedeln wird, angenommen.
'* RuhestandSvcrsetzung. Ter Großherzog hat den Geh. Baurat in der Hessisch-Oreustlschen Eisenbahn- gemcinschaft Phil. Stahl zu Halle a. S in ben Ruhe- tumb versetzt und iam aus diesem Anlaß daS Ehrenkreuz des Beri-ienftoroens Philipps des Großmütigen verliehen.
•• Praktische Meisterkurse für Handwerksmeister und ältere Gesellen werden, wie wir bereits mitlciltrn, von Großd. Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt bei ausreichender Beteiligung in diesem Lstnier wiederum abgehaiten. Für den Monat Januar sind ooegefeben: Dreiwöchige Kurie tn Darmstadt füt Schuhmacher in bei Lnferiigun^ ovri eduben unb Stic’dn nach Mab uub für Scbnctbc t tm Grund- mobcUseidnien unb 3u:d:neu>.u. sodann |c ein »wöl'tägiger XurS kür Sattler in der Herstellung von ihimmetcn in <-roß-Felda. loroie ein solcher iür Schreiner unb Glaser tm Färben von massiven Hölzern und furnieren ui Darm stabt. Len Malern, Lackierern und Deißbindern »st Gelegen- heu gegeben, sich auSjubilden tm Lufjärden von parbstofien auf maistve Höller unb tm Prüfen von Erb'arden. ferner auch tm Hol»- unb Marmormalen nach her Natur unb in stilisierter Stile, licie leetgenanntcn Kurie nnben ebenfalls in Darmstadt statt, der erstere während sechs Lagen, der zweite während zwölf Tagen. Bei allen b-.cien reurs.n beträgt das lliuerrichisgeld nur 5 Ml. Wenig bcmitlciUrt, auswärtigen Teilnehmern können bte Fabr- to'ien für Hm- unb Äudiabrt criebt unb das UnlerrichtSg-lo er- Ulfen werben, auch kann unbemittelten Teilnehmern nach Bor- lage einer amUiche«» Beichelniaung eine nach ber Tauer des Curies bemei-enc Beihuie bewilligt werden. Anmeldungen itnb balbigit an oetgenonnte Behörde zu richten. Len noch m der AuSvudung bezrt''tncn Handwerkern kann nur empiibtni »erben, die bin gebotene Gelegenheit 3ur DeiterdUbung zu benützen
“ oaalbau*yerein Gtc cu. luii f^.cuit uns: In ter am 20. Nvveinbcr aogctzallcnen Mitglieder- Versammlung des i^aallrauoereiuS war ein sehr er
mehr . . und der ^lbzahiverS „1
rudlrut. Man Irret h er br
und bei Tanket feuer
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und zugleich als uncr>du)iniid/en SSender brrterauickrnder IKrx- Oien, in diesem Werke alle« in eitel L.e>dlluit a- .alt. ^e-e'-a
der Zeppelin geblieben . . Zum Reim auf Luft nimmt man Geographische-, z. B. bie Stadt Bonn, entstehen fortgesetzt neue BerSchen. die guten davon lebensiäl-ig bicibcu. Luch Boi scheinungen. Im .'Miahrigen Hncg ist eine große Zahl iw Bolkspoe,ie verloren gegangen. Ltc Sd^naoaljur cm entstanden meist un i9. Ioiirhundcrt. Auck' in Hessen, ; S in LindenfelS, mürben 1843 folchc Berschen beim »axj improvisiert. ES war ein Streit)ingen. Hier herrscht mtrnr- wahrendes Neucntiiehen. Heute noch blüht d.c BoliSaich tung un Böhmerwold, sie behandelt auch zeitgcnossijuie 8op lommnissc, z. B den sranzöiifchen xirchcuiireit. .luch Sck,« und' Gebrauche vergeizen, der Er »atz ut aber schwieriges, da z. B. die Spinniuibcn aufgchoven wurden uno bic gj« BoiiSfeste Derblaßen. Neu sind hier entstanden: 7utr- stste, Sangerseste, Bollsunicrl/aLiung-^abcnde mw. S;< zC em unlösbarer Beirandtell des modernen Bol.^.räcuö y- ~~'cr Die Boltstande mit hiiion
beirachteü jucht ein stetiges Dcrdeu und Bergchen. r^r müssen daher sammeln, was noch zu jammern ut, Loc) nicht als Totengräber einer Denunicnen Dell. fo:idern in 6c Zuveriicht, daß wir aus dem Reichtum ui der Xknjangflk weit und Gegenwart schließen dürfen auf ähnlichen R_____ua
ut der Zulunft. Eine rege Äusjprachc schloß sich an Da. mit Beifall auf genommen en Lortrag.
• • Alldeutscher Verband. Durch btt Au von Sticifld Hermannsschlacht tn Gießen ist im Sommer Gedächtnis an dieses nunmehr neunzehnhunbeti Jahre z liegende Ereignis in künulerifcher Ißeije Rech nur. tragen worben. Die Cct-3gruppe Gießen des 21110« Verbandes wird zur Erinnerung an bie Herman nsfch nächsten Freitag, ben la Dezember, c-benbl til/< Uhr, v öffentliche Btrsammlung in Steinl Gallen abhallen, welch bet gefchichllichen Bedeutung dieses teilen deutichtn 6:ryt gewidmet n'i und dti der Volkstümlichkeit jemes Helbm war allgemeinem Interesse begegnen dürfte; <1 wirb llnioerstlöitz' Professor Bi. L. Strock über.Teulfchtanb m der BLeUpsä^ Oer ersten Aaiier Rom»* sprechen.
• * Gießener Lonzertderein 3. S DaLs nacktSorawrnnn. Dir entne-men jivci Äuriubnmgljetubtti übe"
enuudte Uhr zu zauoern, wrnn er dcm IeiuSkmöe etn oaj M is c.cnlub anitunmt uno tn der irvtz öuaxl ganz euyt tx:> icr-e.b sredanden Sinjvnta Pastorale mit ^iucr. «- Sajümczn nnen wmanttichen Zauber cnlk'ielt, art er v« ivater wieder bei Sdju~er. unb Zchmnann cn:.rrjeiunlt c* weht burd) daS Gan^e ein teilt freubtyt, gelegentlich. ro< flr.J rm Aurange. ivgar zu aus-ckmiener nr^dlichlr'.t gesteirerrer 3»*'. ton, trjl emc uaw-mnigr. von geb'mm:.'sollen Sckiauer» bebte Stimmung, nnc uc bewncxitf &at- wundervolle Pa:vrc. beherrscht, also der richtige Dcthnaaiitobem' Uib u-*re- bilbct Dem Grundwn oer Ausdruck knd^tcher Frummtgkeu. br
onde.S tn ben zahtreickot. ment ich. au, aoer mu r.usz-crux.r üunit txhanpellcn Lhoraten herr.tch fcenwnnU." -- Beibe XKrS* >:alcn ferner lest, baß Oai Lrrk bet her. Hörern eine w be^nfcn* Aufnahme unb emcn io ftailat Besuch ianb, baß man 0;m ;m) um w cberhoUe flufiübrxr.g bttid * St: war cm mosikali Fest? Mc<Me rt ba un? auch jo sem. eine freub.gt hmgevangK volle Atbe t frcubigtB Dtedcrha.! <n aller Herzen jrnse».'
•• eia öitheater. Es fei daraus hmgewikj-n. 6- am nach.m eaailtag »/,s Uhr nachmittags eine Lchüllr« Vorstellung von ,2cn LatloS* slaUftnbll»
bie jungü iluLiStbabze Dteoe-rgaoe bei LcrkcS tn Bremen n t ,.Ls aalt ba d«itgtn Erivau'iubrung ruu auch ba uni’, ou DcihnachtSoratoriumS o on I. 3. Buch Denn mu.* mit ber Bezeichnung Oratorium ben 'S egt di bei Tramafchr oabinben rotll, jo saßt das in diescm Falle r..uürltd) rtufct k- bas dvamatucde Element ganz gegen dal Emi'che „CTi-b.-rg b LechnawtSgachichic" unb bat, £ptn<be „rwaunt rxirachunga. StimmungLöÜd und Iloogtiänge" Grvßmtiner alS den Sänger ber
4, ü, 6, 7, wo
an bie allen volkSllunllchen LahnachtSgcurauche am lallet et in ben großen liburen einen Feue^lanz, bei jppaiiija Pvst)0honie, ca fcbauttembcn Lrvmpcteu,. , £u:dKtnmOc:lubdn memchltci-er dämmen unb ber Inttr-unerr nicht jenug tun kann unb oaS Her» mi: DeilmachtSfreube rt -i-- Unb bann weiß a uns roi_ber bte (icbiidxtrn Len vor t<-
freuruber .Zuwachs bti Hereins an MitgliLier^adt. ! trägen und Vermögen ni verzeichnen. Las Herrn ;en trägt jetzt rund 50000 ML ein schließ'.ich einer k-rznch a machten Zeichnung von 10000 ML Bon früheren jte nungen stehen noch ca. 12000 Mk. auS, pju denen aber e Teil dem Herein von den Zeichnern verzinst wirb Sv-» bte Zahlung der früher gezeichneten Bllrage noch aus'ieh: Kt wohl noch beslltnmt darauf zu rechnen, ba(- d.e ^e;:.- entgegen werden, nachdem bic anderen Zeichner mit s. gutem Beifpiele vorangegangen sind ES wurde nun rreitr- bestylossen, eine Skizze au Aar beiten zu las cn u:_* sobald diese vorliegt, ci.te Sitzuna des Gesamworstanbei zur weiteren Beschlußfassung abzuhoUen. Denn de Sar. bau, gedacht al- geräumiges, den verschiedensten Nissen entsprechendes DolksbouS für die gesamte <■: vfn,, Bürgerschaft, ist letzt da- nächste große Zuck, die nächtr große Aufgabe unferer aufstrebenben Stadt,
• • Hessische Bereinigung für BolkS künde Ein sehr interessantes Thema behandelte in dem gtilr.gr» Vortragsabend un Eafö Edel Professor Dr. Helm: n sprach über „Derben unb Bergehen im Boik< leben". In eriter Vinie besprach er das G^b.et der ".r..e verse und Volkslieder, hier sieht man überall ein ständiges Werden und Sei geben, alles schwindet und neues modernes tritt an seine stelle. Alles in Den 2ebenc -ics« unterworfen, nicht- hat einen dauernden Bestand. I on Ux nadj lau i en Den rähienoen Landerucdern uhd -Serien itimai nur wenig aus ironischer Zeil, dies erkennt man auch ct der Reimtttllnik. An dem Heioelberger So nun er u. g^ver». chen Haden verlchiedene Zeiten gearbeitet In vielen ander Versen liegen die Erzeugnisse verschiedener Iadrhundec:» nebeneinander. In ber Resormatwnszeu cnt,landen d;<L: SpotiDcrie, Manui- und Dodansoerse. Vorher ja<cn cut- Itanben hie Taleroerse. 2er 30jährige Lneg drachn t« lüedchen vom Schwed und trenstern. das zum Schrei d<: Linder gesungen wurde. 1866 wurde z. B. in Nas au axi dem Seoweo ber Preuß, aus £rcn|tern ber Ful:en'ieut Um Ibaj encstauden die ersten üuftballonverse, au- btx Ilustschifier Robertson wurde Robinson, das dcn Reim fi: Lullballon abgab. Im Lause des 19. Jahrhunderts •* standen die Eisenbahnverschen, die Pol.avcrschcn, xaft«. oerschen, und il a. daS Sieb „Der will unter die ZM. baten?" Man erkennt daraus, daß bic Landetoer-chen an verschiedener Zell bestehen, sic sind etwas Geworhcnci- uie Werdendes, nichts Ewiges. DaS gibt einen gum:i en tiLd in bie Zukunft Auch ncutc gibt es noch neue Xuu . rl cDa Tas far-en wir bei den Lufifchinahrten im letzten Som
besonders in Bezug auf Zeppelin. Sic tnüpicn an an Katastrophe in Gchierdingen, an einzelne jcppdmfab an das Ausbleiben in Berlin usw. hierher gehören „Zeppelin hin, Zeppelin her, Zeppelin hat lern Uuiii


