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ich bei dem Gewitter, das llt und auf den Stuhl tyiV- assen Füfte bekommen iok t Mimd. Ob nm Heinrichs t ehelichen Gewittern VtifN
Linen würdigen Sdtfiß bilbtle anfloftung btS Äortrags- as Frau Werner-Genien Sängerin besitzt eine * eutenbm UmW, b\e wdj: Ätwtnia«o»ua«tew ,. »ot. 2d- Icht's r>kd, d- ertönte mit
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< c r I jn, 7. März. Ter Termin in dem Meineids- prr,’.t ß qc'.e-t den Fürsten Eulenburg wird wohl noch lange > inausgeschoben toerben müssen, denn noch haben die i'':crichte feine Klarheit darüber erlangt, ob der Fürst proz-.szsät'ia ist oder nicht. Tie wissenschasttiche Teputation für l'.'cedis.iiialwesen soll sich jetzt über den Gesundheits- -ustand de-5 Fürsten und die Frage, ob und wann er in bet- Lage sein würde, zu einer erneuten Hauplveryandlung vor Gerücht zu erscheinen, äußern. Einige Herren dieser wissenschaftlichen Teputation werden sich infolge dessen nach Liebenberg begeben, um die erforderlichen Feststellungen zu machen.
D a n z i q , 6. März. Tas Kriegsgericht verurteilte den Unteroffizier S charv vom 128. Infanterie-Regiment, der einem Giuc-kelier wegen eines geringfügigen Vergehens Fan st sch läge ins Gesicht und Genick und FufttrUle in den Rücken versetzt hatte, iodaß er ohnmächtig wurde und einige Tage krank war, zu drei Ri 0 n a t e n Gefängnis. Von Degradation wurde abgesehen.
vermischtes.
— Gustaf a f Geiferst ajn , der bekannte schwedische Dichter, ist nm Samstag in Stockholm gestorben. 18-58 in Wermland geboren, wandte er sich in seinen ersten Arbeiten — Arme Leute, Erik Grane u. a. — im Anschluß an Strindberg der naturalistischen Richtung zu, ging dann zu humoristischen Schilderungen über und verlor sich endlich in einer mystischen Stimmungsmalerei, der modernen litomantik. Seine feinen Studien über die Seele des Kindes haben viel Beachtung gefunden und auch als Kritiker ist i^eijerftam namhaft hervorgetreten. Seine Hauptwerke sind: Tas Haupt der Medusa, Kampf der Seelen, Komödie der Ehe. Mit seinen volkstümlichen Dramen hatte er große Erfolge. '
* Der „ehrlich e" Dieb. Daß Diebe humorvoll und bis zu einem gewissen Grade auch ehrlich sein können, beweist das Erlebnis einer Witwe in der Pankstraße. Tie Frau hatte vorgestern ihre Wohnung auf kurze Zeit verlassen. Als sie heimkehrte, hatte ein Fremder einige Kleidungsstücke und eine Invalidenkarte gestohlen. Der Dieb versetzte die Kleider und sandte der Frau am andern Tage den Pfandschein mit der Post zu. Gleichzeitig lief em Briet des Einbrechers ein, der folgenden Wortlaut hatte: „Lieoe Frau! Seien Sie nicht böse; ich konnte nicht anders und hatte Not." Dann gibt der Dieb zu seiner Ermittelung an, daß er 1.73 Meter groß sei und eine Zockei- mütze trage. Tie Witwe eilte zum Leihamt und löste ihren Besitz wieder ein.
:: Wie Landesverrat gebüßt wird, lieber das Schicksal des einstigen französischen Marinefähnrichs Ullmo, der wegen Landesverrats degradiert und. zu lebenslänglicher Deportation verurteilt wurde, werden setzt Einzelheiten bekannt, die sein Los nicht allzu bitter erscheinen lassen. Ullmo bewohnt dieselbe Hütte, die seinerzeit DreyfuS inne hatte; man hat den Raum vorher renovieren lassen, und allem Anschein nach führt Ullmo hier ein recht bequemes Leben. Denn er ist nicht vollständig isoliert, seine Gefängniswärter dürfen mit ihm sprechen, und seine Strafe ist durchaus „moralischer Natur". Er trägt nicht die Sträflingsuniform, sondern weiße Anzüge und einen Tropenhelm. In seinem Zimmer liegen eine Menge von Büchern umher, an den Wänden hängen Gemälde, und das Bett ist durck) weiße Gazeschleier gegen die Moskitoplage sorgsam geschützt. Er hat seinen eigenen Speisefchränk, dessen Versorgung seine Freunde sich angelegen sein lassen, und er hat das Recht, wöchentlich 25 Fr. für Extrarationen auszugeben. Aber nicht genug damit, ist auch ein besonderer Koch am Platze, der für den Verräter die Mahlzeiten bereitet. Außerhalb der Hütte ertönt das lustige Gackern der Hühner und jetzt hat Ullmo eine Eingabe gemacht, in der er um die Erlaubnis bittet, Ziegen zu halten und auch zwei Schweine. Er steht sehr spät auf, bestellt dann sein Frühstück, füttert die Hühner, nimmt um 11 Uhr den Lunch zu sich, schläft dann bis 4 und unternimmt um diese Zeit seinen täglichen Spaziergang. Der führt ihn längs der Seeküste durch einen kleinen Kokos- wald und dann über den wetzlichen Strand wied.r heimwärts. An der westlichen Küste steht eine einsame Bank, dieselbe Bank, auf der der unglückliche Dreyfus saß und von seiner Rehabilitierung träumte, als man nach vierjährigen Martern ihm endlich erlaubte, die Pallisadenumwallung
seiner Hütte zu verlassen. Die Pallisaden sind längst gefallen. Nachts wird Ullmo in seine Hütte eingeschlossen, liest, speist und macht wohl bisweilen auch mit seinen Wärtern ein Spielchen. Jeden Monat empfängt er von seinen Freunden eine Bücherkiste; würde da nicht darauf gehalten, daß diese Bücher vor der Auslieferung durchgesehen werden und daß man die Hütte zur Nachtzeit verschließt, der Sträfling könnte leicht vergessen, daß sein Exil ein unfreiwilliges sein soll.
Kleine Tagcschronik.
Dr. Ilgen stein ist vorgestern nach Berlin zurück- gekehrt.
Märkte.
ic. Frankfurt a. M., 8. tv.ärz. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Zruchtmarktpreis e. Weizen Alk. 23 75—00.00, Kur-hessischer Alk. 23.75—00.00, La Plata Alk. "4.00—24.50, Kansas Alk. 24.25—24.75, Roggen (hiesiger) Alk. 17.50—00.00 Gerste (Wetteraller) Alk. 18.50—18.75, Franken- ielder Alk. 17.50—18.00, Hafer 16.50—17.50, Mais Alk. 16.75—17.00. Weizenmehl Alk. 32.50—32.75, 00—00, 2. Qualität Alk. 31.00 bis Alk. 31.25, 3. Qualität Mk. 29.00—29.25, Roggenmehl 0
Alk. 25.50—25.75, 1.Qualität Alk. 24.50—24.75, Weizenklcie Alk. 9.75 bis Alk. 10.00, Roggenkleie Alk. 10.25—10.50, Alalskeune Alk. 12.50 bis Alk. 13.50, Franken, Pfälzer, Ried Alk.00.00—00.00. Alles ver 100 Kg. ab hier.
tc. Frankfurt 0. M., 8. März. (Teiegr., Orig. - Bericht des „Gieß. Anz.".) Anltliche Notierungen der heutigen V i e h m a r k t- preise. Zum Verkause470 siauden: Ochs-n, 55 aus Oesterreich, 36 Bullen, 1 aus Oesterreich, 829 Kühe, Fersen, Stiere und Jünber, 415 Kälber, 220 Schafe und Hammel, 1655 Schiveuie, 00 Ziegen, 00 Zieg-i'lämmer, 6 Schaflämmer. Bezahlt wurden ' für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 72—75 Alk., 2. Qualität 66—68 Alk., 3. Qiialität ; 8—60 Alk.; Bullen: 1. Qual. 65—67, 2. Qual. 62—64: Kühe 1. Qualität 68—70 Alk., 2. Qual. 58—60 Alk., 3. Qual. 48—50 Alk., 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—00 Alk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 90 bis 95 Psg., Lebendgewicht 53—57 Psg., 2. Qualität 78—85 Psg., Lebendgeivicht 46-50 Pfg., Schlachtgew 65—68 Psg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 72 Pfg., 2. Qual. 60—64 Psg. Schweine: 1. Qual. 71-00 Pf., Lebeudgeivichl 55,5—56,0 Pf., 2. Qual. 70—00 Pf., Lebendgewicht 55,0-00,0 Pfg., 3. Qual. 64—69 Pfg., Lebendgeivicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, Uebeisland iinbedeilteild, bei Klcmvieh gilt, fein Ueberstaud.
HanöeU
W. Berlin, 6. März, ^ec Aufsichtsrat der Bank für Handel und Industrie (Tarmitäbter Bank) beschloß in seiner heutigen Sitzung, der Generalversammlung für das Jahr 1908 die Verteilung einer Dividende von 6 Prozent vorzuschlagen. Ter Bruttonutzen beträgt für 1908 einschl. 344 980,46 Alk. Vortrag aus 1907 19 298 454,74 Mk., hiervon ab die Handlungsunlosten, Steuern, Tantiemen an den Vorstand unbi die i XDbcrbeainten, die Gratifikationen an die Beamten, die Zuwendung an deren Pensionsfonds und für wohltätige Zwecke 8 222 712,17 Mk., Abschreibung auf Immobilien und Dlobirien 429 063,22 Mk., Einlage in die „Besondere Reserve" 750 000 Mk., verbleibt verteilbarer Reingewinn von 9 896 679,35 Mk. Das Gewinn- und Verlust-Konto pro 1908 weist folgende Einnahmen auf: Zinsen 1908 6 997 673,85 Mk. (1907 7 359172,24 Mk.), Provisionen 5 578 162,58 Mk. (5 025 651,01 Mk.), Gewinn aus Effekten 1 777 888,30 Mk. (1060 964,81 Mk.), Gewinn aus Finanzoperationen 2 142 517,06 Mk. (1 690042,52 Mk.), Gewinne aus daucrtv- den Beteiligimgen bei anderen Bankinstituten und Bankfirmen 1723825,57 Alk. (1 770 341,83 Mk.), Valuten 713 710,04 Mk. (584 777,46 Mk.), Diverse Eingänge 19 696,88 Mk. <15 304,81 Mk.), Vortrag vom Vorjahre 344 980,46 Mk. (320 358,99 Mk.). Die Bilanz ergibt folgende Ziffern: 1. Passiva. Aktenkapital 154 000 000 Mk. li.V. 154 000 000 Mk.), Reserven 30 250 000 Mk. (29 500 000 Mk.), Kreditoren 391994 688,25 Mk. 337 456 921,73 Mk.), nämlich: 1. Kreditoren in laufender Rechnung 283 180 656,14 Mk., 2 Depositengelder 108 814 032,11 Mk., Akzepte und Schecks 88 551 281,54 Mk.), Unerhobene Dividenden von früheren Terminen 27 292,61 Mk. (28 474,30 Mk.), Vor- geschlagene Dividende 9 240 000 Mk. (9 240 000 Mk.), Reserven für die Marknoten der früheren Bank für Süddeutschlaird 108 000 Mk. (120 700 Mk.), Regulierungskonto der Filiale Hannover fällig 1911 3100 000 Mk. (3100 000 Mk.). 2. Aktiva. Disponible Fonds 275 539 182,92 Mk. (222 036 308,24 Mk.), 1. Kasse, fremde Geldsorten und Kupons 37 243 523,06 Mk. (31307 658,79 Mk.), 2. Wechsel und kurzfristige Schatzanweifungen des Reichs und der Bundesstaaten 147 287 818,67 Mk. 116 789 587,80 M.), 3. Guthaben bei Banken und Bankiers 25 714165,07 M. (25 407 505,12 M.), 4. Reports unb Lombards 65 293 676,12 M. (48 531556,53 M.). Eigene Wertpapiere 47 778 245,19 M. (50103 065,02 9)2. i, Konsortialbeteiligungen 46 843 036,07 M. (50 200 218,99 M.), dauernde Beteiligungen bei anderen Bankinstituten und Bankfirmen 33 310 089,56 Mark (33 818 617,60 -Mark), Debitoren in laufenden Rechnung 263 212 345,50 M. (244 579 369,07 M.). Hiervon: 1. Bedeckte Kredite 209 671 553,63 M. (191 305 436,69 9)2.), 2. nicht .bedeckte Kredite 53 540 791,87 M. (53 273 932,38 M.), Bankgebäude
1124ö 042,51 9)2^ 11 476 398 9)2.\ Aktiv-Hiwotheken Konto — (372 746 9)2.). Tic Avale beliefen sich aiii beiden Seilen der Bilanz auf 17 201405,96 Al. gegenüber 15 695 492,39 Mark im Vorjahre.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung iirr Hessen am Dienstag dem 9. März: JDlcift trüb. Geringer Schnee. Temperatur nicht verändert. Nördliche Winde.
®rißmal»DrabhiieiOuiißctu
92.93. Darmstadt, 8. März. Auch der dritte der beim Nodelunglüct an der Ludwigshöhe am 27. Febr. Verunglückten, Leutnant E h a l e s de Beaulieu ist nunmehr heute vormittag liy4 Uhr seinen Verletzungen erlegen.
Berlin, 8. Mär^. Eine große Dem 0 n st r a t i 0 n für das Frauen - tim m rech t soll in diesem 9)?onat in Berlin fialtjinbcu. Die.Präiidenlin des Weltbundes für Frauen-Stimmrecht, Mrs.' Ehäpman Ea.., Trimmt am 30. ds. auf ihrer Rückreise von Ungarn nach England nach Berlin.
Rom, 8. März. Bisher sind die W a h l r e s u l t a te aus 402 von 508 Wahlkreisen bekannt. Gewählt sind 323 Ministerielle, 18 Konstitutionelle, 9 Oppositionelle, 14 Katholiken, 17 Radt kale, 9 Republilaner und 21 Sozialisten. Der Ministerpräsident Giolitti wurde mit starker Mehrheit in Messina wiedergewählt. In Turin sind von den 5 Wahlbezirken 2 von den Sozialisten erobert worden. In Aversa kant es zu schweren Zusammenstößen zwischen Regierungsanl-ängern und Oppositionellen.
Rom, 8. März. Bis heute vormittag 5 Uhr waren 357 Wahlresultate bekannt. Gewählt sind lu9 Ministerielle, die 42 Sitze verloren unb 32 gewannen. Tie konstitutionelle Opposition verlor 2 und gewann 16, die Sozialisten verloren 7 und gelvanneu 2, die Katholiken verloren 6, die Radikalen verloren 5 und gewannen 12, und die Republilaner verloren 5 Mandate. Außerdem haben 41 Stichwahlen stattzufinden.
Paris, 8. März. Petit Republigue meldet aus Madrid; König Alfons wurde gestern von einem Automobil-Unfall betroffen. Ter Wagen rannte infolge falscher Steuerung gegen einen Baum, wobei der König und sein Begleiter aus beut Wagen geschleudert wurden. Ter König kam ohne Verletzung davon.
P a r i s, 8. März. Wie der „Petit Parisien" ans Tanger berichtet, sind dort Nachrichten aus Fez eingetroffen, wonach Muley Hafid über das Vorrücken des Prätendenten sehr besorgt ist. Tiefer befindet sich nur noch sechs Stunden von Fez entfernt und verfügt über 5000 tüchtige Reiter. Der Sultan sandte den Negieritngstruppen, die dem Prätendenten entgegenrüdeu, 3000 Mann zur Verstärkung.
Paris, 8. März. Von den gestrigen 15 Ersatzwahlen zur Deputiertenkammer )inb bis jetzt folgende Resultate bekannt: 2 Radikale, 4 Sozialistisch-Radikale und 1 unabhängiger Sozialist sind, gewählt. Außerdem haben 6 Stichwahlen stattzufinden.
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| Todes-Anzeige. H
Heute morgen 11 Uhr verschied sanft unser innigst- I M geliebter Vater, Großvater, Schwiegervater | Herr Sckrich W, Tö?>srriileister | H im 76. Lebensjahre.
Die trauernden Hinterbliebene» ■
Gießen (Klinikstraße 32), den 6. März 1909.
Blumenspenden banfenb verbeten.
»3 Die Beerdigung findet Dienstag, den 9. März, nachmittags
2 Uhr, vom neuen Zriedhof aus statt. (1510 ■
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