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Tbg- Dr. Strube (Fr. Bg.):
ihr Aen, kaut drauf losschimpfen, .weil ihnen durch den I spiele. In bezug auf Geldgier stellt oter^,^v(^ schonen bii: ckuSsicht aus cm schönes Bühnenbild auf die gleiche Ltufe. Beide find i m>i hpn "nei T««serin geraubt nnrd. 4/itrdj <Lch„npsen Marter zu unterziehen, welche die Mo,
^^nahv ine Auswüchse der Mode nimmermehr' aus der Welt .klubs sind nicht den Kulturländern S ^w^Lrbcn FMTcn-«lx^ Schweizer aber lwüen bat richtigen hat solche in den Tvrfern des afrik.
t>Ln 5 Xa? £ Möglichkeit. Student: „joaif hab' ick
fhtft bin Besten yr ’
Selbslbereilnig
Erschein« tü-klch mti WufnoBmt bei Gönnte gl.
Die ^Gietzein fewilienblätte?* werden dem .Anzeiger* etermai wöchentlich be,gelegt. Vas „Krtlsblatl fii bet Kreis Kietzen" zweimal wöchentlich. Die ^Landwirtschaftliche« Lett» hMci* «Ichemen NwnaUuh zweimal.
Rebaffitm. Crpebthon anb Druckerei: 6AuJ» ftraße 7. Ervebmon and «erlag, oL Neöaktwn:e«H2. rel..M^Anz«gerBretze»
A ÄoteHfw^md en» Aerlag bet BrflbHAee ir Unwerluäks . Buch, und Sl.tnüructer«.
R. Senge. ®iefcen.
Dem Abg. Kaernpf, deranderSpitzedeSdeutschen Handelstags, der fast lückenlosen Vertretung von Sandel und Industrie stieht, kann man nicht nachsagen, daß er die Dinge vom theoretischen Standpunkte betrachtet. Gerade diese Kreis« stehen t m praktischen Leben. Wäre der Standpunkt der Negierung richtig, dann hatte man niemals die Chausseegebühren Misheben niemals ein einheitliches Briefporto einführen dürfen. ■" Wburfinis nicht richtig, daß etwa der gesamte Mittelstand der Vorlage zustimmt. Den Ausgleich zwischen Stadt und ^d^ollen wir auch, unb wir sind sogar der Meinung, daß er sich vielleicht sogar ermöglichen laßt, wenn auch nicht direkte Be- zirksnehe für die Landwirtschaft zu schaffen, so doch einen gewissen Zonentarif, der das Telephon auf dem Lande noch ntehr embürgert als gegenwärtig. (Beifall.)
Das Haus vertagt sich.
syrupe etc.
nttMiiet, übmatä)* tuafoü-__
WneuäÄ?'ch.d;;f*! tineiiNemc'n.Slesiiiddanii aufgeklärt. __
70le Owtllliening imMaosniiH* merroolkiS reich »llusmem
Reze-M völlig kosten
Otto Reichei, toy «or NachabmuMNwA dringend
'forfmit derW
mir dir fl!etd>e ötufe. Beide sind ihm gusolg-^Lbif^sich^ZI! WaTtcr iu unter^e^n, welche die Mode vvrschrE Auch .klubs und nicht ten Kulturländern eigentümlich- bcr öclehrte hat solche in den Tvrfern des afrikanischen Urtmrlde« aSmSÜ? Wre die Eheschließung in Afrika rechtlich ein KauAschäft terstN ist he m Europa und Amerika in den
sächlich ein solches. Nächst dem Vermögen werden Crurotiöernff rote Negerin nach ihren körperlichmReizen ab^ nicht^^ck H^^btgenschaften bewertet. Tie Schreckens
Herrschaft, welche dre LchwiegerTnutter ausübt, ist in Kulturländern wie tn den Gebieten per Barbaren die gleiche h»üy
bas htmt ebenfo wie d°L". das höchste?WatÄ
Bertreterinnen der Newhorksc berefts anerkannt, indem sie öffentlich SS1?Starr in der Erörterung dies« Vrage remesfalls das letzte Wort lassen würden.
Deutscher Reichstag.
220. Sitzung, Freitag, den 8. März, 2 Uhr.
Am BundeSratStrsch: Kraetke.
Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sitzung 2 Uhr 15 Min.
Poftetat unb Fernsprechgebührenordnung (Dritter Tag.)
Abg. Dr. Böhme (Wirtsch. Vg.) lobt die Postverwaltung wegen der Einschränkung der Arbeitszeit fcMmfeH 2IUob-(£nUcflablr Sonntagsruhe vor allem für die Unter« beamten. Luder bestehen noch große Mängel bei den Arbeits- SOSlLtt!! ÜL^Sf ** unzulänglich sind. Die gesundheitlicl^en Berhaltniffe der Beamten ftnb viel günstiger als die des w e i b - l i ch e n P er, o n a l S. Das beweist, daß der weibliche Croe* nibrnuS den Anforderungen des Dienstes nicht gewachsen ist. Viel gespart werden konnte auf dem Gebiet der Versetzungen, die meist mel zu spot bekannt gemacht werten. Dadurch wird den Beamten die rechtzeitige Kündigung ihrer Wohnungen unmöglich gemacht und der Reichskaffe entstehen erhebliche Unkosten. Die Porto- r V E k d e r Fürsten können wir nicht ohne weiteres be. r*®et lftaen eine Ausdehnung der Portosreiheit auf fürst - Uche Wirtschaft,betriebe sollte der Reichstag Stellung nehmen. Der Redner befürwortet zum Schluß eine Selbständig- machung des TelegraphenwesenS.
Slbg. Kaempf (Fr. Bp.):
Abg. Dr. Struve (Fr. Vg.) persönlich:
Der Staatssekretär hat eine Reihe von Persönlichen 7"Srtffen gegen mich gerichtet. Ich habe chn so verstanden, als ob er^ gesagt hat, er glaube nicht, daß da8, was ich vor- gctraaen gäbe, metner Ueberzeugung entspricht. (Hört! hört! lmks.) Dieser Borwurf richtete sich direkt gegen mich und ich ^daure, daß cS einem Vertreter der verbündeten n «-stattet wird, so etwas zu behaupten. (Sehr richtig! lmks.) Ich habe den Staatssekretär gebeten, mir sein Stenogramm zur Verfügung zu stellen, um die Möglichkeit zu Jaben, mich gegen das zu wenden, was er wirklich gesagt hat. DaS fr* ^-S*?a*.ssekretar ohne Angabe von Gründen abgeschlagen. Gort! hort' links ) Damit hat er eine alte Gepflogenheit diese« Hau'eb, verletzt und ich überlaffe daS Urteil über diese HandlunaS. werfe dem Hause. (Lebhafter Beifall links.)
Srcherlrch weift dre Postverwaltung auch manche Lichtbilder auf, aber es rst noch viel zu beffern. Bedauerlich ist, daß die von h7r ätCr^i9 ^an wagte Herabsetzung des Orts. hih.LnVlS/ 3^r D'rklrchkelt geworden ist. Vom allgemeinen Standpunkte auS rst die Verbilligung des Verkehrs SU wünschen. England kann uns in dieser «ezlevung als Muster gelten.
Wlf ffi ’a ba§ dorto noch Amerika für eine bestimmte Tour auf zehn Pfennige ermaßrgt worden. Dieses billige Porto sollte ist aber der erste Weg zu e.ner allgemeinen Verbilligung deS Ver- . e h r s getaru Freilich die neue Fernsprechgebühren- Sq m^ere öI- cin€ Verbilligung. Warum
'hr.Atür der Garaus gemacht werden? Das Rern=
r?n ^il..deshalb eine so große Entwicklung erfahr bestaTchen Unb ^'nselgebühren nebeneinander
Verordnung wird den Verkehr schwer schädi- ? 1 neue VerkehrSsteuer liegt keine Aot- wendlgkeit vor. S,e wrrd eine wesentliche Einschränkung des d*^ ^ge haben.' Der Derkeh?7st n.cht ßür stehendl^Svttp^Ä,."!"^?rt ist es richtig. Dos jetzt be. Nepenoe System hat sich durchaus bewährt. Wir würden aber ^staffelten Pauschalgebühr die gLß- 'KmIa zustcmmen Der von der Regierung vorgefchlagenc "u\au Mlßhellrgkciten aller Art führen. Handel m;b ^.ndnstrre werden letzt in schwerer Weise durch die R eichs- Lh™^?s;e °tm b?lAt, daher sollte man ihnen auch die Lebensbedmgungen erleichtern durch billigen Verkehr. J
* vermischte».
ter schw^?.ade rauf den Frauen köpfen. Die. Direktion Ersenbolmen Hal, wenn man bcr Turiner Kt ft mitten 'chenken darr emen wichtig^ Beschluß ge- KiJ S to22L die riesigen Tamenlwte mxf) länger Mode der sommerlichen Reisezeit auf diese
Taris 117, £it a. f, e, g, anwenden. Alle 1 ar^17n -^urchmencr von mehr als 80 jhn. haben St 3at^ <* (das Saturn ist alierdiVgz
ramm ^^atzrader unb Wagenräder behandelt werben. Wlche Hüte tragen, werden also bann zu bcn Stbern^bte r 2Sa99’>nö kernen Zutritt mehr haben, iwJ! als Frachtgut aufgeben oder ntit ihnen im Ge, JSäT'ÄL ^sicn. Tas ist endlich einmal eine ?Te anderen Europäer ^gnügen sich damit, S N^e. zu schimpfen und zu fluchen,
^aß i^ckt fcS ^eschrmpse bcn Modepuppen riesigen
m’rnS bo$ ’lc und chre Toilette eine unbezahl- unbezahlte ReName. Eine eleaant gekleidete
S dw Auftnerksamkeft auf sich lenL, ' ' ' 1
Abg. Duffner (Zentr.):
91 ai’X’0 b e J Gebühren der Postderwaltung ist Zwischen dem burcaukratischen und dem kaufmännischen Geschäftsgeist muß em Ausgleich geschaffen werden. Ganze Ge- scha,tszch)eme können abgetrennt und selbständig organisiert werden. Die Verwaltung leidet an einem Ueberfluß an Per- sonal. Tas gilt besonders von den höheren Beamten. Sein Beamter hat da^ Recht auf Beförderung. Man kann doch nicht neue Stellen schaffen, bloß um die Beamten avancieren zu laffen. Vielleicht können überzählige Beamte an andere Behörden abgegeben werden. Die Annahme von Anwärtern für die mittlere Laufbahn muß eine Zeit lang eingestellt werden. Einer angemeffe. nen Vorbildung muß auch eine angemessene Besoldung entspre. chen. Bedauerlich ist, daß fiir das Scheckamt von den meisten Postämtern zu wenig Beamte bewilligt werden. Dadurch wirö> das wichtige SÄeckwesen in seiner Entwicklung ge^ hemmt. Durch die neue Fernsprechgebühren-Ordnung darf die Industrie nicht ungebührlich belastet werden aber die zahlungs. kräftigen Krese muffen zu den Kosten im richtigen Maße heran- Befferstellung'^' S°ß toctbI,^e Personal bedarf dringend der
nls 2 '» «S011?6/ borgeletzten Behörde die Erlaub-
kü??vnr Ä^ ^^'bats erhalten. Er mußte daher
?°; bfr Wahl seine Kandidatur Zurückziehen, und die Folge war die Wahl von fünf Sozialdemokraten. Als die Oberpost^ ter 9emod,t tourbc- ließ sie erNären,
nich?^^^^frbe getagt, er wurde die Erlaubnis ,.wohl"
er6?*‘en- Man weiß ja, was das in der Vcamteiisprache e’n0err ^cht es als einen Eingriff ^^bürgerliche Freiheit der Beamten ftchen^Amt-i>^^ bnt^n ^afle "ach bcr Kieler Wahl in samt- bteV"sugung bcr Dberpostdirektion aush.ng, WnU sollten rhre Beamten befragen, ob sie an der
ter ?nr‘°Ten- Erfreulicherweise hat ein großer fefint b C? d'e Beantwortung dieser Frage einracf)9abqe- f ^Srete der Oberpostdirektion, eS sei nur
^alaub?' ^ ?loden geschehen hat natürlich in Kiel niemand Änr (Beifall ) Um ^ndl'che und die einzig mögliche Re-
StaatSsekretär Kraetke:
Weg gefmiben: in ben Packwagen mit den Niesen hüten — bas wn i einzige Mittel, bic Tamenwelt von der Lächcrlichkeft dieser ^cobe zu überzeugen' Vom April ab wjirb man also auf ben ^iehtransportwagen Der schwererischen Eisenbahnen wahrschein- lrm Ausichriften nachstehender' Art ftnden: 10 Mann, 8 ‘Ererbe 2 ^amenhute."
6CC in einet
SJ " 9 c r 6 8-8-n den Großherzog von Olden, bürg waren unbegründet. Gerade dieser Fürst hat auf c£n äiÄfet ^eibli«beV?Ortfr,Cf si" Landesfürsten ver-
^,4° ' ■bergt der Staatssekretär für die mittleren Be.
Eten nicht genügend Wohlwollen. Ct «toätei S6« 6te .'c=tcüunP' die sie verdienen. Dabei werden an ^s^orbildung immer höhere Ansprüche gestellt. Die Postve^ £°$itn ^ner alten Zeit, die der Ver-
waltung alle Rechte und den Beamten nur Pflichten gab Tie übrig" ffiS Ä? F°^erwaltung läßt viel zu wüns^n uorrg. Wo bleibt die Per,onal-Reform? Den Staatssekretär sch-m-n un,-r- Wunsch- gonä iali zu taffen. Auch den Unier. tnrafMgegeben wenden, M-r uufzufteigen ift b^aer ®ibcrtorrS erxaIhlni! Ü^r We BeumknberdättEe lc Widerspruche und wenig brauchbar. Bezüglich der werden inm.er i öZ berech t^gte Klagen laut. Em Beamter in Flensburg bat Nins Aushelseriahre und drei Militärjahre hinter sich DiÄ- ä?* s?
Der schriftliche Verkehr zwischen ten ?cr Ä^r^r^t^b^rung ,st noch außerordentlich schwerfällig.
ÄÄmÄ U‘
°d-r Jo ähnlich. Da- ist schm nicht m-h? bm eauk rratisch das ist büreaukratkischl (Heiterkeit) Der Rete te- fiSh61 9<^n bic Poftverwalrung ten Vorwurf, sie beschränke der Beamten und führt einen Wd-rm F ° l Slaw en *”? be ^«»oftoireHion die Schuld an der -2;ahl bon tunT sozialdemokratischen Stadt.
Teleor^r C"fvU50C> liberaler Karstiidat war"nämlich iThiipr^8 ^^11’6^^012 ^'^5 ausgestellt, die Wahl laa sehr l r Sr iQt der Oberpostdirektor ? vnmitte^r vor
Wahl lreß er durch den Amtsvorstcher dem
jSOOOi =25000 Ä15000 «10000 '-L-rKL Carl Heintze.
2lbg. Werner (Refp.s:
^rall wittert die Linke Agrarier. Was haben die Agrarier > ^^lprechgebührenordnung zu tun. Auf dem Lande wohiien doch auch Handwerker und Kaufleute. Für sie ist die Bor- weaenift begreiflich, daß die Beamtenschaft sich tef?ntetb cfoIbuTtgöborlagen tn fieberhafter Erregung oesindet. Die Komminlonsberatungen sollten daher möglichst be- ichleunigt werden. Mit den gehobenen Unterbeamten hat man flute Erfahrungen gemacht; man sollte diesen Leuten aber auch die Beamtcnqualinkation geben. Die fortwährenden Versetzungen muffen erhcbkch eingeschränkt loertei Sonst ist unsere Post- "-rwaltung vorzüglich; sie ist ein Musterinftitut. (Beifall rechts)
, Mg- Graf Westarp (Kons.)'
begrüßt bie neue Fernsprechgebuhren-Ordnung. Dar platte Sand erlangt la freilich einige Vorteile, aber diese sind nicht sehr toe- [entlicfj. ^te Durchschnittsgebühr für ein Gespräch auf dem Lande nt immer noch teurer als für ein Gespräch in der Stadt. Ter Ortsverkehr ift zu wenig weit bemeffen. weil et nur einen Um- Frei« von 5 Km. umfassen soll, man sollte ihn mindestens ans a VIUSbe^n-„,?a3 erfordern die ländlichen Berhältniffe.
^ie EntfernungSzuschlage müssen noch herabgesetzt werden. Wir wollen gern auch die Industrie nicht sckMerer belasten, aber das platte -onb muß auch zu seinem Rechte kommen. Darüber wrrd in der Kommission zu reden sein. (Beifall rechts.)
Abg. Dr. Stresemana (Rat!):
Sei der Errichtung von Postaebäuden sollte aus die Wünsch, der einzelnen Städte mehr Rücksicht genommen werden. Der Red- hnr 6rm0h ®tabt Siegen in dieser Beziehung
bor. Bedauerlich ist, daß bei dem Hochwasserunglück in Vj-I1 m° T1 die Postbehörden sich weigerten, den Fernsprech. ^'^ uber dle festgesetzte Zert hinaus auSzudehnen. Die Zentral- verwaftung mußte die Behörden veranlassen, in Ausnahmefälle« uen Fernsprechverkehr auch über die Dicnststunden hinaus zu ge- statten. Zur Entlastung des Beamtenpersonals empfiehlt sich eine heitere Verwendung von Postwertzeichen. Automaten. Man hat genern meinen Freund Beck dahin mißverstanden, alr ^ern^prechgebuhrenvorlage unbedingt zustimme. DaS nt doch Nicht der Fall. Er hat sich zwar mit dem Prinzip der Vorlage einen Ausgleich zwischen Stadt und Land zu schäften, einverstanden erklärt; aber ebenso har er im Aus. trage ter Partei auch die mindestens fakultative Aus- rechterhaltung eines abgestuften Pauschge^ buhrcnshstems für wünschenswert erklärt. Der Sturm in Hantel unb Industrie hat sich gewift nicht tn der Richtung bewegß, oag sie sich aus völlig negativen Standpuntt stellen; soviel ich be- obachten kann, ist daS faft, gar nicht, höchstens völlig vereinzelt r^Tt CTn<r staffelweisen Abstufung ter GesprächS- geounren, mit bet Pflicht, von.einer bestimmten Anzahl von Ge- sprachen einen zweiten Apparat zu benutzen und zu bezahlen, hat man sich einverstanden erklärt; man bat sich aber dagegen gewehrt, daß das an sich richtige Prinzip vonLetstungundGegen- le ist un g so mechanisch, wie eS in ter Vorlage zum Ausdruck kommt, überspannt wird.
Staatssekretär Kraetke:
Ich bin mir nicht bewußt, dem Herrn Abgeordneten gesagt zu fr"en- baß er gegen seine Ueberzeugung gesprochen hat. 8&?nn ba§ geschehen toare, so wurde ich eS ohne weiteres zurücknehmen. t , Abg. Struve, ihm das Stenogramm zu Überlassen
konnte ich nicht erfüllen, weil mir das Stenogramm noch nicht vor- lag. (Horts hort! rechts. Zuruf links: Vollmacht für das B-. reau!)
Weiterbsratung. Sonnabend 2 llhr.
Schluß 7 Uhr.
lo9t Jahrgang Samötag, 6. Marz 1909
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhefjen
wo. Schwarze und weiße Frauen! Die Tmnen der oberen Zehntausend Nordamerikas vereinen sich in Kundgebungen flammender Entrüstung gegen den Inhalt eines Aufsatzes, ben Professor Dr. Frftbrich Starr von bcr Universität Chicago in einer angesehenen Zeitschrift veröffentlicht hat. Ter Verfasser teS Artikels sucht ben Nachweis zu erbringen, daß trotz der Ver- |d)tfbcnteil bcr Hautfarbe die Tarnen der ersten Gesellschaftskreise .. r । m ben Kulturländern, sich um kein Tüttelchen von ihren Schwestern Lveck arercht 'L^ W..^n und Men hmteriojetben, bte als Wilde im Mangrovedickicht der astikani chen
w «keu, wenn etltche Manner, d« äMalltg'Küste Hamen. Er belegt diese Behauptung durch zahlreiche^W
Brtnteu.^iVC fr1 ber Oberpostdirektor unrichtig ge-
K?’ ” °°!m'rr'!ümltcherwetse geglaubt, die Genehmigung der b 6 Ware notig. Den anderen Fall habe ich
w^e« ^-rn MffgeNart Die Beamten sind nicht gefragt toorben 6 Tl fr^"' sondern lediglich, o b sie an der Wahl teil' ,»a?Cnm ift ßanz etwas anderes, das ist harmlos.
w £ -6,) m2B€n1n dem Oberpostdirektor gesagt wird: Du, was 3L «« samten haben sa nicht gewählt, dann kann ich eS «LS "bgletch tch eS wahrscheinlich nicht getan hätte
45a ■fj1?3 "nachforscht, ob dieser Vorwurf berechtigt ist. DaS ist der Kernpunkt. ö 1
2Ran muß andererseits solche Sachen, die einmal Vorkommen, "?Ertreiben. (Sehr richtig! rechts.) Man soll auch nicht gleich sagen, solche Singe nutzen nur der Sozialdemokratie. Wir ünd alle Menschen und macken alle Fehler. Auch was der Aba struve über einen M a ngel an Wohlwollen für die mift- bmnnirf»»C^^n 8CfaS sfr\lft unrichtig. Uebelnehmen kann ich ihm nicht, daß er au» der tem Reichstage vorgelegten Denkschrift über die Lage der Postbeamten feine andere Ueberzeugung ge° Wonnen hat. Uebelnebmen kann ich einem Abgeordneten üb?^ ten^ n^6t5-' k^lierkSit ) Aber protestieren muß ich gegen FaHrfi?- TO“Ir'-b?fe brIC Postverwaltung zu dieser Denkschrift ganz wS ^fammenaetragen hat, und daß sie es an Wühl-
hST1'?1 l.^l-n ließe. Das ist ein Vorwurf, den r cht^! ^e's'nnigen Partei nicht machen sollte. (Sehr
richtig! rechts.) Der Vorredner kennt die Einzelheiten nicht ge-
to°W O'liV"d,t ” bct S=8e. di- M zustudi°-?n. &r hat wohl nur vorgetragen, was ihm überbracht worden ist unb
*'n 2er 2re.,ba5 Material zu prüfen. Ein Abgeord- §?^»«!?EEaber wirklich vorsichtig sein. (Sehr richtig! rechts.) X’^B<npr^T?Crn ^b.'^ötag und vor den Tribünen tem Chef «V!fc , . I£?t“n6 uIcht 3 um Vorwurf machen, er m$ts )em®^6Ik'-On?!6fÜtrJ1fcine aeam,en' kL-bh. Zustimmung teäjtS.) Gegen solch schwere B e s ch u I b i o u n a e n bie teS ^^i^Euutsiis der Sache hier hrnwirft, protestiere^ ich ener- iUrte Ein 2lbgeorbneter sollte sich bon
)lHhPrf^a^nt netn<^ te^ ^uruhe links, Zuruf b. d Soz-
Pet Struve hat bie Sache wirklich nicht 3tVCI händig durcheinander geworfen, Karriere vor 1900 unb die Karriere nach 1900 & verwechselt baS alles. Aber ben Beamten find nach 1900 AuS- bte fie vorher nie gehabt haben. ES ist ihnen etwa.- gewahrt worden, was sie nach tem alten Gesek niemals, Ratten bekommen können. ®titer W
E,a6i'fvJi> immer bie
?) habe niemals ein Hehl daraus gemacht, daß
$ <■ Ewe Besorteruiig der Beamten ohne Rücksicht
»«?'^Ä^uotwendig sind oder nicht, für nicht in bet Orb- Sfkonnte ich gar Nicht verantworten. Ich kam, ^^enten au Sekretären und alle Sekretäre su Ober- teb foffe knaren irfi t<> xvaiao**Ä _____, mir immer,
Ä ö». viele höhere Beamte. Und nun (teilt
Jmten nS e ^er 6m ^flt, ich vertröste die Be-
b§s« Ste'JS I^^Egen sie ungerecht. Einen solchen Vorwurf
TT WÄltTe
Snma^mein? W
X£n°mr un.b ^b-n^mich gebeten, doch diesen rf - Jcncn du nehmen. Wemi barm bei diesen Leuten die An° A^Cr S3iIbun^ herauswachsen, und wenn sie sagen- weil mich genommen babt, muß ich mi<6 die höchste Stelle er- ^'U 'o geht das nickü Also man sollte solche SaZn Z r wir - ^tragen. Ich bitte, mir nicht übelnebmm zu wollen sage: das verstehen Sie nicht/das können
6 r 11 c n‘ 2ck vertrete alles, was in der Denk- orbnefenie^9e <A^fr"e gewünscht, daß seitens der Abge- Stee^r»CinCASetor*e beobachtet worden wäre. Und ich
tetane flCSFl b*e .Darstellung des Vorredners und
Denkschrift niedergelegte Material in jeder SÄ) 3 Wirklichkeit entspricht. (Beifall rechts, Unruhe
pie vsao w*!S
s«f«rt i?hreibalffi,
1 - '" Ä1C,hreibeD' ostend Lk
Leitoipd,r ßefl*1
Essenzen
nur echt nut Marke
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