Viertes Blatt
159. Jahrgang
Nr. 31
Samstag 6. Februar 1909
Gießener Anzeiger
Erich eint täglich mH Ausnahme des Sonntag-.
General-Anzeiger für Gderhessen
Notationsdruck und Verlag der Drubllfchen Universität? - Buch- und Stemdruckereu R. Lange. Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 5L
Redaktion:e^^112. Tel.-AdruAnzergerGießen.
Die „Sietzcner ZamiNen''!atter" werden dem »Anzeiger» viermal machen lich betgelegt, das „Hretsblatt für den Kreis Eichen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Der städtische verwalLrmgrbericht für 1907. in.
Am Gewerbegericht wurden 1907 211 Klagen neu an- HLngig intb 5 waren noch aus dem Vorjahr zu erledigen, während im Zähre vorher 314 Klagen anhängig waren. Hiervon wurden 15 durch Arbeitgeber und 201 durch Arbeitnehmer erhoben. Es waren gerichtet auf Zahlung rückständigen Lohnes 135, Entschädigung wegeit kündigung^loscr Entlassung oder Nichteinhaltung der Kündigungsfrist, 1 wegen Nichterfüllung der Arbeitsbedingungen, 5 auf Herausgabe von Papieren uub Kleidern, 1 wegen Ausstellung ton Zeugnissen iuü> 9 Entschädigung wegen Nichtcinstellung. Alle Klagen wurdest in 271 Terminen erledigt. Durch KlagerücLnähme vder Berilhen würben 56 Klagen erledigt, durch Vergleich 101, durch Versäumnisurteil 22, durch Endurtcil 27 und unerledigt blieben 10. Ein Viertel der Klagen wurden in weniger als einer Woche erledigt und nur bei 12 = 5,6 Prozent brauchte man dazu länger als 2 Wochen. Am 20. Sept. 1907 rvurde das Gewerbe- gcricht in der Lohnbewegung im Tabakgewerbe als Einigungsamt von den Arbeitern an gerufen und es gelang nach zweimaliger Verhandlung, einen Vergleich zu erzielen. DaS Gewerbegericht verursachte 239,05 Mk. Abgaben und lyatte 84,75 ML Einnahme.
Kaufmannsgericht hatte 3 Klagen von Kaufleuten und 17 von Gehilfen zu erledigen, davon waren 6 erhoben wegen Zahlung rückständigen Gehalts, 7 wegen Entschädigung wegen kündigungsloser Entlassung ober Nichteinhaltung der Kündigungsfrist, 7 wogen Herausgabe von Papieren, Ausitellung von Zeugnissen, Entschädigung wegen Niclsteinstellung und Eünbtgung^ loser Verlassung der Arbeitsstelle je eine. Die Klagen machten 26 Termine nötig und wurden bis auf eine sämtlich erledigt und -war durch Klagerücknahme 5, durch Vergleich 7, durch VersäumniS- urteil eine und durch Endurteil 3. 8 Klagen wurden in weniger cte 1 Woche erledigt, während bei 4 melyc als 2 Wochen nötig waren. Das Kausmannsgericht verursachte 32 ML Kosten und chatte 19,50 Mk. Einnahme.
Beim Arbeitsnachweis, der Mitglied des mitteldeutschen ViLeitsnachweisverbandcs ist, wurden 1476 (1906: 1731) offene Stellen gemeldet; Arbeit suchten 1716 gegen 1050 Personen im Vorjahr. Vermittelt wurden 667 (634) Stellen. Die Landwirtschaft hat den Arbeitsnachweis etwas mefrr wie früher benutzt.
Der Wvhnungsnachweis hatte 82 Angebote, 139Nachfragen und 4 Vermittelungen von unnwMiertcn Wohnungen zu verzeichnen, ferner bei möblierten Wohnungen 19 Angebote, neun Nachfragen und 9 Vermittelungen.
Ter Aufsicht der Bürgermeisterei sind 15 K r a n k e n k a s i e n !unterstellt, die Ortskrankenkasse, 13 Betriebs- und eine Jnnungs- krankenlasse. Im ganzen hatte die 93ürgermei)terct über 47 Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern und Versicherten einerfeitö1 Und Krankenkassen andererseits zu entjefciben. In 4 Fällen war die Dersicherungspflicht streitig, 21 bezogen sich auf btc Ge- wShrung von Kassenleistungen, 8 Versicherte widersprachen Ordnungsstrafen wegen Uebcrtreturtg von Krankenvorschrlften, zwei
Fälle betrafen die Anmeldefrist des Arbeitgebers, 4 Fälle Ersatzforderungen der Kasse, 2 Zahlung des Unfallzuschusses, 1 den Ersatzanspruch für Arzthonorar, 2 Unterstützung von Mitgliedern auswärtiger Krankenkassen, 1 den Ersatzanspruch in einem solchen Fall und zweimal handelte cs sich um die Geschäftsführung in Bezug auf die Begleichung von Aerztehonorar. Sämtliche Krankeir- kassen hatten am 1. Jan. 1907 7911 Mitglieder (5101 männliche und 2810 weibliches der höchste Mitgliederstand war am 1. Juni mit 9540 Mitgliedern (6519 männliche und 3021 weibliche), am 1. Dez. betrug er 8920 (5674 männliche und 3246 weibliche). Die Zahl der Erkrankungsfälle betrug 4677 (3732 männliche und 945 weibliche), die der Krankheitstage 83 346 männliche und 21630 weibliche), die der Todesfälle 57 (39 männliche und 18 weibliche). Tie Einnahmen samtliäi-er Krankenkassen beliefen sich auf 273734,23 Mk. einschl. 18 555,52 Mk. Kassenbestand. Die Beiträge beliefen sich auf 214 714,61 Mk. Sämtliche Ausgaben erreichten den Betrag von 264 671,59 Mk., darunter u. a. für ärztliche Behandlung 51825,45 Mk., für Arznei und Heilmittel 33 215,68 Mk., für Krankengelder an Mitglieder 121656,89 Mk., an Angehörige von Mitgliedern 1887,35 Mk., Unterstützungen an Wöchnerinnen 6794,58 Mk., Sterbegelder 3961,25 Mk., Kur- und Verpflegungskosten 12 686,74 Mk., Ersatzleistungen an dritte 1996,75 Mk., zurückbezahl ke Beiträge 343,17 Mk.; Verwaltungsausgaben 21 631,96 Mk. Das Gesamtvermögen der Kassen betrug Ende 1907: 236 908,16 Mk. Auf ein Mitglied entfielen durchschnittlich an Beiträgen 19,41 Mk., ärztliche Behandlung 4,92 Mk., Arznei und Heilmittel 2,88 Mk., Krankengelder 9,12 Mk., Sterbegelder 0,45 Mk., Kur- und Verpflcgungsb)sten 1,66 ML, Ver- ivaltungskosten 2,12 Mk.
Die Stadt gehörte für die in ihren Diensten beschäftigten Leute 8 Unsallberufsgenossenschasten an, wofür sie 1907 5968,43 Mk. Beiträge (mehr gegen 1906 625,60 Mk.) zu bezahlen hatte. Im Genuß von Altersrente befanden sich 22 und zwar 17 nrannliche und 5 weibliche Versickerte mit Jahresrenten von 106,80 bis 212,40 Mk. Invaliden- und Krankenrente bezogen 82 männliche und 150 weioliche Personen in Beträgen zwischen 112,20 Mk. und 237,60 Mk. Anträge auf Rückzahlung von Beiträgen sind von 64 weiblichen Versicherten und 6 Witwen gestellt worden. Anträge auf Uehernahme der Kosten eines Heilverfahrens wurden von 19 Personen gestellt und zwar 10 mit und 9 ohne Erfolg. >
EessgeiauH-.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Auf die Erklärung des Vorsitzenden des Stenographenverbandes Stolze-Schrey erwidere ich, boß es in den S to lz e-S ch re y'jchen Zählkarten ausbrüdltd) hecht:
„Wir ersuchen, uns.....alle Unterrichtskurse mitzuteilen,
die nach Stolze-Schrey gegeben worden sind."
Pitt keinem Wort wird in der ganzen Zählkarte angedeutet,
daß es sich nur um Aniängerkurse handelt! Tie von dem königl. stenographischen Landesamt in Dresden versandte Gabelsberger'sche Zählkarte bagegen lautet:
,3m Interesse einer möglichst vollstänbigen Statistik wird jeder Gabelsberger'sche Kunstgenosse, der Anfang s-Unter- richt nach dem Gabelsberger'jchen System erteilt hat* u. s. w. In der Liste heißt es dann noch einmal:
,Zahl der Unterrichteten am Schlusse des Kursus (E l e rn en. ta rk u rs uL)".
Aui welcher Seite die Gewlsjenhastigkeit liegt, ist hiernach nicht zweifelhaft! In Vergleich können deshalb aber nur bie 'DUtgltebcr- zahlen gestellt werden, und danach hat btc Gabelsberger'sche Schule int Reich 81 590 'Dhtgliebcv (un deutschen Sprachgebiet 91158), die Stolze-Schrey'jche Schule nur 5b 886 Mitglieder (im deutschen Sprachgebiet 62 201).
Professor Eduard Psaff,
Vorsitzender bc5 Deutschen Stcnographenbundes Gabelsberger.
" i für Kinder und Kranke
Erklärung!
Um vielfachen Missverständnissen entgegen zu treten, welche durch die Veröffentlichung des Vergleiches zwischen unserer Firma und der Kaffee-Handels - Aktiengesellschaft entstanden sind, erklären wir hierdurch, dass vor der Handelskammer in Hannover die sämtlichen Streitigkeiten, welche zwischen den beiden Firmen bestanden haben, beigelegt wurden und dass hierbei auch naturgemäss die persönlichen Differenzen aufgeklärt und zur Erledigung gelangt sind. Es ist daher irreführend, aas teilweisen Veröffentlichungen des abgeschlossenen Vergleiches, wie aus der kürzlichen Erklärung des Herrn Jobs. Surmanu andere Schlüsse zu ziehen, als dass die beiderseitiger Streitigkeiten in jeder Hinsicht erledigt sind,
München, 4. Februar 1909.
Ce/a Kathreiners Malzkaffee-Fabriken, 6. m. b. H.
Wen» Sie IHv Kind
gesund, munter und geistig frisch sich entwickeln sehen motten, so geben Sie ihm Dr. Hommel's Hämatogen. Lassen Sie sich jedoch ferne der vielen Nachahmungen aufreden l (D6,,
Drucksachen ailer Art
liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die
ßrühl’eche Universitäts - Druckerei, Schulstr. 7
Amtlicher Teil.
Dekmmtmachung.
Sstr.: Entwurf zur Herstellung eines UeucrholungSgletses auf Bahnhof Ohbyrnhosen-Bellersheim. _
Bon der Kgl. EisenbaHirdirektion Frankfurt a. M. wird auf 'Bahnhof Obbornhofen-Bellersheim die Herstellung eines lieber tzvlungsgleises beabsichtigt. Der Plan liegt nebst zugehörigem Antrag bei hei Groß-. Bürgermeisterei Bellersheim vvm 10. l. Mts. während aclst Tagen zur Einsicht offerr. Während dieser Frist können Einwendungen gegen den Plan bei Meldung des sAusschlusses bei Grvsih. Bürgermeisterei Bellersheim porgebracht Zverdeu.
GießcU, dem 4. Februar 1909.
Großherzogliches Kreis amt Gießen.
I. B.: Dr. Merck.
" BekanntMachunK.
Zn das Handelsrcgtsler Adl. A. luiuöc C UI getragen bezüglich der Firma Frdr. Teipcl, Gießen: Der seitherige Protu- rtst August Kübel ist am 1. März 19Q8 in die offene Handelsgesellschaft eingetreten, am gleichen Tage der Teilhaber Franz Bette ausgeschieden.
Gießen, den 1. Februar 1909. B6/2
Großheroglichcs Amtsgericht.__________
Vergebung vorr Wasserlertungs- u. Kauatts-rtionsarbeiteu für die
Gemeinde Hattenrod.
Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots nach Losen getrennt oder and) zusammen vergeben werden.
I. Wasserleitung.
LoS 1: Quellfassung (Brunnen)
r 2: Pumpenhaus (80 qin Grundfläche)
3: Hochbehälter von 100 cbm Nutzmhalt
4: Rohrnetz-Herstellung einer ca. 2000 m langen Leitung von 50—125 mm in Gnßrähren, ManneL- mannstahlröhren oder Schmiedeeisenröhren.
IX. Kanalis t<t.
Herstellung von ca. 1800 m Tonrohrkanälcn von 150 450 mm Durchmesser sowie 100 cbm Schachtmauerwerk.
Zeichnungen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Grotzh. Kreisbaumspektors Zimmer Nr. 24 offen und werden daselbst Angebotsunterlagen zum Selbslkostenprels abgegeben. . ,
Die mit entsprechender Aufschrift verschenen Angebote sind portofrei bis
Samotag, den 20. Februar vormittags 10 Uhr
an den Unterzeichneten cinzilscnden.
Die Eröffnung erfolgt in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter. Freie Auswahl bleibt vorbehalten. Zuschlagsfrist 2 Wochen.
Gießen, den 5. Februar 1909.
Der Grotzh. Kreisbauinspetlor des Kreises Gießen.
I. N.r Kalbfleisch. B6
Bail- Naßalz-Bersleigkriiag
der Stadt Gießen.
bis 1. Oktober 1909
Zahlungsfrist
ge-
Bauholz, Schwellenholz Grubenholz Bauholz Schnittholz Bauholz Schnittholz Schnittholz
113,60 Fstm.
181,90 „
180,03 „
283,70 „
70948 „
L62 „
520,74 „
11,97 „
48,06 „
3/13 „
0,37 „
5,13 „
Aus den Waldungen der Stadt Giesten, 3—5 SHn. von der Bahnstation entfernt und an chauffierte Abfuhrwege angrenzend, sollen Montag, den 22. Februar 1909, vormittags 10'/. Uhr beginnend, im Saale des Lcnz'st'chcn Felieukellcrs zu (Sieben in der Nähe des Bahnhofes verstelgerl werden: 104 Elchen-Stämme, Schnittholz, mit
wird --- — —---------
Bildung klemerer Lose können in der Zett
Gegen Sicherheit wahrt. Anträge auf --------- ---------- - . .-
vom 15. bio 19. Februar 19u9 bei uns gestellt werden. . .
Gedruckte Verzeichnisse über die Dimensionen der zur Verueigc- rung kommenden Holzer sind von der unterzeichneten Stelle vom 15. Februar ab gegen Erstattung der Druckkosten erhältlich. Da- felbu können auch Marten über die Waldungen der Stadt Gtetzen, aus denen die einzelnen Walddutrikte und tämtttche Wege und Schneisen ersichtlich sind, gegen eine Vergütung von 50 Pfg. be-
271 „
320 ,
813
2433 Fichten' 3
1122 Stierem«
16
59 Buchen-
5 Erken-
2 Eichen«
16 Larchem
B 6A
zogen werden. , . t „ „ , „ . ,
Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die Forstwarte Geisel-Giegen, Arft-Hoch>varte bet Greven, Starl Brück-Rödgen bei Gienen und Loh-Wteseck.
Giehen, den 15. Februar 1909. .
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Keller.
Hölzverfteigerrrng.
Im Matkwald Beteenhaujen
Mittwoch, den 10. Februar d. Js. vormittags von 10 Uyr au werden versteigert:
14 Stämme Eiche-Schnittholz von 40 bis 58 cm. Durchmesser mit 17.30 Fm., 87 Stämme Eiche-Bauholz von 26 bis 41 cm. Durchmesser mit 51.59 Fm., 84 Stämme Eiche-Grubenholz von 20 bis 25 cm. Durchmesser mit 25.04 Fm., 106 Fichte-Stämme mit 26.65 Fm., 112 Fichte- Derbstangen mit 11.17 Fm.
Donnerstag, den 11. Februar d. Js. vormittags von 10 Uhr an werden versteigert:
56 Rm. Buche-Scheit- uno Knüppel
122 „ Ctche- „ „ „ darunter zirka 20 Rm.
Küferholz.
215 Rm. Buche- und Eiche-Reisig,
112 „ „ „ „ Stock.
Zusammenkunft an jedem Tag im Docderwald beim Waldbrunnen.
Bettenhausen, am 4. Februar 1909. [822
(Lroßh. Bürgermeisterei Bettenhausen
Roth.
BrfflkÄsn-Pressstelne
der staatt-chcu (Krubc LudwraShosfuung billigster und vorzüg- lichswr Brand, gleichwerttg jcucut Braurttooteuor«kett. ss,B/a
Grvöh. Lergweltsdircktiou Friedberg, Heg.
Holzvsrsteigerung
Fürstlich Solmsische Oberförsterei Hohensolms.
Tounerötag, den 11. Februar, vormittags 10 Mrr ün Lokale des Gastwirts Kraft zu Eifernhand. AuS Tlstrrkt WtudcUrad).
A. Breainholz. Buchen: 80 Rm. Schelt, 300 Rm. Prügel, 16 Rm. Stöcke, 9000 Wellen. Erchen: 30 Rm. Prügel, 500 Wellen.
B. Nutzholz. Buchen: 1 Abschnitt = 036Fstm, 17 Rm. Hainbuä-eirrollen 2 Mtr. lang. Nadewvlz: 2,02 Fstur. Stammholz, 0-55 Fsttn. Stangen. ...... .
Freitag, den 12. Februar, vormittags 12 Uhr un Lokale deb Gastwirts Führer rn Hobcnjolms. _
A. Satzholz. Buchen: Distrikt Grundwald 1 Ab,chnttt «/. —- 0,45 Fstm. Eichen: auö dem Eichenernichlag in den Distrrtten Hollerdcrg, Schcuerrrwald und Gruiidwald ausgesuchtes Wagnerholz — 38,61 Fstm. Dlitritt Fuchslöcher 1 Rm. Rollen. Nadelholz. Distrirt Scheuerwaid: 4 Larchenabschnttte — ILü Fstm., 4 Fichtetr- stamme = 0^59 FsMi. Distrikt EichclSberg, 1 Äiesernstamm » 0,40 Fstm, 91 Fichtenderbstangen — 6^45 IM. _
13. BrcnnheLz. Dlstntte Hollcrberg, Scheucrnwald Mid Elchelobcrg. Buchen: 162 Rm. Scheu, 95 Rm. Prüael, 48 Rm. Stocke, 3980 Wellen. Eichen: 17 Rm. Scheit, 30 Rm. Prügel, 33 Rm. Stöcke. 560 Wellen. NadclbolL: 1020 Wellen. Disiritt Junkernwald. Buchen: 1400 Slammwellen. Distrikt Fnch-^löcher. Erchen: 7 9km. Prügel und 700 Wellen. Das Nutzholz wird zuerst verkauft. 18^,
Brrgkvung vvn Wilsscrlertungsarvctten.
Die zur Herstellung der Quellfaffung, der Zu.etlung von der Quelle bis zum Hochbehälter und deS Hochbehälters selbst nötigen Arbeiten rind Lieferungen für die Wasserversorgung
Watzenborn—Steinberg
sollen im Wege schriftlichen Angebots nach Losen getrennt oder auch zusammen vergeben werden.
LoS I. Quellfassung.
Los II. Zuleitung aus ca. 1400 m 150 mm weiten Gütz- rohren, Mannesmannstahlrohren oder Schmiede- eisenrohren.
LoS HI. Hochbehälter von 200 cbm Nutzinhalt.
Zeichnungen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Grotzh. KreiZbauinspektorZ Zimmer 9?r. 24 offen und werden daselbst Angebotsunterlagen zum Selbstkostenpreis
abgegeben.
Die mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind portofrei bis
Samstag, den 20. Februar vormittags 11 Nhr
an den Unterzeichneten emzi,senden.
Die Eröffnung erfolgt in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter.
Freie Auswahl bleibt vorbehalten. Zuschlagsfrist 2 Wochen.
Gießen, den 4. Februar 1909.
Der Großh. Krelsbauinspektor des Kreises Gießen. _________________I. V.: Kalbfleisch.______________ Wm WttMßAll»gM-lk M tzjegclljcüißkcii^
Im Fabre 1821 eröffnet.
Nach dem NcchnungSabschlun der Bank rur das Jahr 1968 beträgt der zur Verteilung tomuicnbc Ueberschutz:
73 Hrozent
der cingezahlten Prämien. .
Dw iOtttgUeber empfmtgen ihren Ueberschusi - Ameil benn nächsten Ablauf der Versicherung oder des Versechcrungsiahres durch Liurcchnung auf die neue Prämie, in den im s ll der ^atzurrg bc- zeichneren Ausna^mcallen aber bar durch die unterzeichnete ^tgentur.
Givßen, tut Jebruar 1909. „
ßs*70 W. xiulluiamu Bcchnhofftr. öS.


