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8.9.1909 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt

159. Jahrgang

Nr. 210

Lrfcheinl täglich mit Ausnahme des Sonntags.

Sollte uns gier -wch riStie »rftanben haben, fo Htten | egen ©^ftabfd^en iah tarn, erhnnte man

politische Tagesschau

Käftg gehalten werden soll.

änderbar tolor. tni

ig in den -stand steigenden Lasten

IqTipt.r-rp qafnttpr berichten, Dan es Jill) dcl vti -^uei oiesuiai ycu uuiiuuiLi, -vewvi- vlv ..

Mehrere planer oei m , p i j um den Abqe- selbst zuzuschreiben haben. In der ganzen Provinz werden aus Httgeteilten Hemrburger ^ka 6 sM als- dem Privatbesiy Massen eingesammelt und von der Gendarmerie

»ebneten Schack hanbele. Herr CArmhriirmanehiffen» in das Zeughaus abgeliesert. Unterdes dauert bei den Soldaten

bafb zu diesen Meldungen äußern. ®ie J ' die F ahn c'nl u ch l m den katalonischen Provinzen ungeschwacht

Ö", der wir für ihre Mitteilungen dre ?bra^ttoorttrng - töunb bte Abneigung gegen das marokkanische Abenteuer Nimmt sen müssen, erklärt, daß der beut^ouale Wg. jeben Tag zu."

Zckack es gewesen sei, der jenen merkwürdigen Brief an

eine funae Tarne gerichtet habe, unb der Brief laute im Ter marokkanische Prätendent Du Hamara im Käfig.

Wortlaut:

l-We-rm

Mittwoch 8. September 1909

Die Affäre eines Reichstagsabgeordneten.

Mehrere Blätter berichten, daß es sich bei ber gestern

Zeichen der stummen Unzu'riebenheir die Läden zu schließen, und es soll ein erneuerter Gesamtausstand aus dem Fuße folgen. Durch die Verschickung ihrer Ernährer sind zahlreiche Arbeiter­familien in der größten Not zurückgeblieben. Verschiedene Textil sabriken entlassen unausgesetzt Arbeiter, und alle diese Tatsachen sind nicht geeignet, die erregten Gemüter zu beruhigen, vierzu kommen noch die drakonischen Maßnahmen des Zivilgouverneurs, die Taktlosigkeit der verschiedenen leitenden Kreise. Wenn das Feuer diesmal hell auslodert, werden die Gewalthaber sich es

fangen dient, einfinben solle. Es galt denE i n z u g" b e s P r a - rendenten Bu Hamara zu begrüßen, der zwei Tage vorher gefangen genommen war. Das schauerliche Schauspiel dieses grau­samen Empfanges, den der Sultan fernem Nebenbuhler bereitete, nntb von einem Augenzeugen in einem englischen Blatte^geschildert. Stundenlang wartete die Menge m der tropischen sonne, bis plötzlich die alre Kanone auf den Sinnen der Stadtmauer das Signal gab unb man nun über dem Meer von Köpfen einen vier-

jag enbe Antwort, die erbeten wirb unter Triole.

Wir wollten einen Kommentar dieses Briefes so lange

nicht au die Adresse Schacks richten, bis er sich selbst ge­äußert habe. Das ist inzwischen geschehen. Schack hat

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei.

9L Sange, Gießen.

DieSirhener $atnilknblätttr" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, da? Kreisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Redaktion, Expedition unb Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51.

SRebaf tion:e^ 112. Tel.-Adru AnzeigerGießen.

Unter zahlreicher Beteiligung ihrer Mitglieder traten hier die deutschen evangel. Pfarrvereine zum 1. deutfchen Pfarrer-, tag zusammen. Der Verband umfaßt gegenwärtig in 30 Landes- bzw. Lokalvereinigungen 11 475 Einzelmitglieder. (imgekitet wurden die Verhandlungen mit der gesonderten Tagung der Ver­einigung Preußischer Pfarrervereine. Den Vorsitz führte D. Flos Vorland). Vertreten waren 14 Vereine mit 271 Delegierten. Nach kleineren Angelegenheiten referierte Pfarrer Todt Lber- haide) über die Frage:Liegt es im Interesse der evangelistl'.nj Kirche, daß ihren Geistlichen das passive Kommunalwaol- reck't gewährt wird?" Er legte der Versammlung eine längere Entschließung vor. Der Evangelische Pfarrerverein der Provinz, Sachsen hat in seiner Vertreterveriammlung beschlossen, bei der Vereinigung Preußischer Pfarrervereine zu beantragen, für oen Fall der Aufhebung der kommunal fr eifoeit der Geistlichen dahin zu wirken, 1. daß der Pfarrerstand gleichzeitig in den Stand gesetzt wird, die neuen voraussichtlich weiter .'*"/**

dauernd tragen zu können: 2. daß den Geistlichen das passive Wahlrecht verliehen werbe. Pfarrer Droß (Berlin- stellt hierauf den Antrag, unter Ablehnung aller anderen Resolutionen, diejes Votum der Psarrervereine sachlens zum Beschluß zu erheben, Dieser Antrag wird mit großer Mehrheit angenommen.

tfrfter Deutscher psarrertog.

^Wiesbaden,?. Sept.

zeichnet die marokkanische Äulrur, die von Europas Höflichkeit noch nicht sonderlich beleckt zu sein schefat:

Der 24. August war für Fez ein Felttaa merkwürdiger Art,

Die Hauptversammlung der Deutschen Apotheter-Dereinr.

Berlin, 7. Sept.

Unter zahlreicher Beteiligung von Delegierten aus ganz Deutschland begannen heute in der Philharmonie die Verhand­lungen der 38. Hauptversammlung des Deutschen Apotheker- Vereins. Zum ersten Punkte: Regelung des Apotheken­wesens lag folgender Antrag des Vorstandes vor :

Der Deutsche Apotheker-Verein hält im Hinblick auf die Notwendigkeit, dem Apothekergewerbe eine ruhige Entwicklung zu gewährleisten, die möglichst baldige Regelung des Apotheken- wesens auf deut Wege des Reichsgesetzes im Sinne des Beschlusses seiner Eisenacher Hauptversammlung für dringend erforderlich." Der Antrag wurde angenommen. Eine ausgedehnte Ans­prache zeitigte dann ein weiterer Antrag des Vorstandes zu dem Entwurf einer Reichsversicherungsordnung. Der An­trag lautet:

Der Deutsche Apotheker-Verein erklärt sich mit der in dem Entwürfe einer Reichsversicherungsordnung vorgesehenen Ein­beziehung der Angestellten im Apothekerberufe in die Kranken­versicherung unb die Invalidenversicherung, die er selbst ver­langt bat, sowie auch mit der Ausdehnung der Unfallversiche­rungspflicht auf den Apothekenbetrieb einverstanden. Er be­grüßt die dem Entwurf zu Grunde liegende Anerkennung der Notwendigkeit eines erhöhten Schutzes der Apotheken gegen Ver­gewaltigungen durch die Krankenkassen mit Genugtuung, hält aber seine Forderung aufrecht, daß: 1. alle ärztlicherseits für Krankenkassen - Mitglieder verordneten Arzneimittel aus­schließlich aus Apotheken bezogen werden .müllen; 2. die Verabfolgung von Arzneimitteln an die Kassen-Mit­glied er durch die Kaisen-Vorstände ober durch Kassen-Angestellte zu unterlagen ist. Sollte die Aufnahme ber letzteren Be­stimmung in bie Reichsversicherungsorbnung nicht angängig fein, so ist burch eine entsprechenbe Abänderung ber kai,er­lichen Verordnung über ben Verkehr mit Arzneimitteln Vor­sorge in bie,er Richtung zu treffen."

Die Einschließung wuroe angenommen.

plvckstrch || September. Äktis^W ressanl.

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iibt einem Arzt llntmiß!

istl.Mldung. mitW chen u. M an d.^k

tfT Beamte 'M m von Qusroarteriöh

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M denkenden Menschen aller Konfeiswnen streng verurteilt oerben müssen.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefjen

Htzpotbek £bjeMj.

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mir um Ihre ")fachricht.

Jedenfalls wurden Sie bei uns recht glücklich fein. Indem ich Ihnen Ihr Bild, da wir Sie ia jetzt kennen gelernt haben, Äurücffenbe übrigens reicht das Bild nicht entfernt an die Wirklichkeit heran, verbleibe in der Hoffnung auf eine zu-

2lus Stadt und Land.

Gießen, 8. September 1909.

** Ferienzusammenkunft. Am 4. unb 5. Sept, fanb in Frankfurt a. M. bie Ferienzusammenkunft ber wissenschaftlichen Korporationen an Uni­versitäten Südbeutschlanbs statt. Vertreten waren bie Hochschulen Bonn, Gießen, Heibelberg unb Mar­burg, außerdem iraren noch Vertreter verschiebener anderer Universitäten antoefenb. Schon mit ben Vormittagszügen des Samstag trafen zahlreiche Alte Herren unb Aktive ein unb fanden sich beim Frühschoppen im Hotel bu Nord zu­sammen, wo sich benn halb echt studentischer Frohsinn bei Gesang unb Becherklang entwickelte. Nach ber Mittagstafel besichtigte man unter kundiger Führung bie Stadt. Alsdann führte ein äußerst anschaulicher Vortrag v. Dr. Linke (A. H. des Math. Vereins Berlin), Mitglied ber Ausstellungsleitung, über dieFortschritte der Luftschiffahrt" die zahlreichen Teilnehmer in das Hotel du Nord zurück. Ter Redner er­weckte durch seinen Vortrag höchstes Interesse und größte Begeisterung, da er zum Teil aus eigener Erfahrung sprach, später-begrüßte bann Oberlehrer Paeckelmann- Elber­feld (A. H. des Mathem. Physikalischen Vereins Marburg) den bevorstehenden Zusammenschluß der ca. 80 wissenschaft­lichen Korporationen an deutschen Hochschulen zumReichs­verband wissenschaftlicher Korporationen", ein Gedanke, der schon auf ähnlichen Tagungen in Arnstadt, Bonn, Darmstadt, Goslar, Naumburg u. s. f. in ben letzten Jahren eifrige Förderung gefunden hat. Am Abend fand ein Kommers statt, an dem ca. 150 Alte Herren und Aktive teilnahmen und der erst in den frühen Morgenstunden sein Ende fanb. Außer einigen anberen Veranstaltungen fanb am Sonntag nach mittag nach eine gemeinsame Besichtigung der Aus* stellung flott.

euicn großen Käsig, ber von einem Kamel getragen wurde und in dem Käsig eine menMichc Gestalt. Das Kamel trottete mit ferner Last, umgeben von Soldaten mit gefällten Bajonetten lang­sam vor den Sultan unb nun erblickte man den Gefangenen, der wie ein Tier sich niedergckauert hatte. In einem schlechten weißen Gewand, das Haupt unbedeckt und mit Staub bestreut, mit schweren Ketten an den Beinen, saß Bu Hamara in einem Winkel des Käfigs, gegen die eine Wand geleimt und sich mit den fänden! auf der anderen Seite an den Eifenstäben festhaltenb. Das tictr gebräunte Gesicht zeigte angenehme Züge, ein kräftiges Kinn, wenig Haar an Backen unb Kinn, aber mehr auf dem Kopf, als die Araber gewöhnlich haben. Ganz ruhig unb gelassen, mit Würde blickt er vor sich hin. Unter der zahllosen Maste, die ihn umwogt, scheint er der einzig Gleichgültige: sehr müde scheint er und etwas gelangweilt. Kein Laut bricht aus der Menge hervor, nur gespannte Aufmerksamkeit. Ein Soldat stößt ihn mit der Scheide seines Bajonetts in den Rücken, Bu Hamara dreht sich um unb flucht ihm ruhig unb wirksam, denn ber Mann hält sogleich inne. Ter Käsig nnrb von bem Kamel herum er- genommen und vor ben Sultan gestellt. Aber Bu Hamara weigert sich, auf irgenb welche Fragen zu antworten: ,Lch bin müde, hungrig unb burftig, unb bas ist kein Platz zum reden." Ter Käfig wirb wieder emporgehoben uiid bas Kamel verschwindet mit bem Prätendenten hinter den Toren des Palastes.

Ter Sultan hat, wie berichtet wurde, befohlen, daß Bu Hamara sein ganzes weiteres Leben wie ein wildes Tier in diesem

zu feiner Entschuldigung in einem Flugblatt nur ange­geben, seine an Schwermut leidende Frau sei bie Veran­lassung zu der Abfassung des Äfteses gewesen. Die Sache bleibt aber ttotzdem blamabel unb wirb das Ansehen Schacks

I Wir haben gestern kurz gemeldet, daß Bu Hamara auf Be-

Hamburg, ben 19. Juli 1909. ^hl des Sultans Mulay Hasid sein Leben lang im Käfig zubringen Oieebrtes Fräulein! soll. Tiefe unmenschliche Arwrdming wird vielleicht, durch das

ipeeyrwv <y »nwwnrftt Baben Eingreifen ber fremden Machte, die ja auch gegen bie Verstum-

Bon denjenigen jungen ^e jich nnsor^M haben, Gefangenen mu Erfolg Widerspruch erhoben haben

wurden wir am allerliebsten mit .ebnen die 4>eroan g mietet umgestoßen werden, onterejjant ist aber wlgender Bericht

Wat. cv. gewünschte über den Triumph ^ug Mulay Hafids in Fez, wobei schon damals

Tie Bemerkung meiner Frau über bas lwn F ein §bJ 93u Hamara im Käfig transportiert wurde. Der Bericht kenn- Berhältnis war nicht so amzmanen, da ßvo uBH tve mnmFFnnncbe Kultur, die von Europas Höftichkeit

Mießen Ihrer vorhandenen geieUichaftftctza SäumenLJ« tmgt wird, im Gegenteil würden eie.über tiefer Be-<-- ~------ ------ -

üd) ganz nach Ihrem Ermessen versugm können, denn der Sultan hatte angeordnet, daß alle Läden gefdjhjien

ziehung überhaupt eine so angenehm-' ^teuinig 1) » merben sollten unb bas Volk sich in bem Muschwar des Palastes,

sich nur wünschen können. . ^r-üanden entern großen abgeschlossenen Raum, ber zu öffentlichen Versamm­le ist uns aber zweifelhaft, ob ^e E mchttg verstEn, emem grove nn(t cfj lu he5 iBr ä »

laben, was wir unter bem innigen 5Berbaltniö meinen, g tnr Sie einladen. Wir wollen mit der ~fbnn

s-chen, öfl3 Lebcu unb di- Fr-nd-n ber S tc b e, rfre beiten in allen Teilen gemeinschaftlich geinetzen lU kor p a? «nd seelischer Gemeinschaft. ^ie soll al-^mch 8 8 -

berechtig te Dritte in unseren Bund "ntretm und > lei gegenseitiger Neigung natürlich ebenso wie meme <yr HefüUe für einen Mann und Frau in sich vereinigen.

!i ikkeleien zwischen Konservativen und dem Bund der Landwitte.

Wenn das Hcruptorgan ber Konservativen, bieKreuz- iäiütung", unb die agrarischeDeutsche Tageszeituna" einmal Miteinander geraten, so gebietet selbst Herr Oertel, ber Leiter zuletzt genannten Blattes, seinem kochenden Blute, tinb z bleibt bei brüderlich vorsichtigen Auseinandersetzungen. TT ihrer gestrigen Dienstag-Nummer ist aber berDeutschen ligesztg." wieder einmal ein bischen die Galle übergelaufen, uerft hatte der konservattveReichsbote" Kritik an ben Uebertreibungen" der Schutzzollpolitik durch bie Konser- btftiöen geübt, unb bieKreuzttg." schrieb darauf einen LLVpuciH ULUllluwtl

Mwehrartikel, in welchem sie burchblicken ließ, batz auch . - erschüttern srr ber übertriebenen Agitation des Bunbes ber Landwirte 1 *

Inn Loblieb fingen fönne DieDeutsche Tagesztg würgt T)ie reaktionäre Herrschaft in Barcelona,

nun an diesen Äusführungen herum, unb fie verbirgt hinter bie stürmischen Julitage in ber spanischen Provinz

einer guten Miene Groll unb Zorn. Sie schreibt nam- <5arc[ona ein anderes Schreckensregiment gefolgt. Der

IH 5- B.: . Aufruhr, ber aus Anlaß ber Marokko-Angelegenheit ausge-

Wcmn dieKreuzzeitung . ^mt, sie fei ''gU 9^mg bin brocj)en nxir ist niebergebrüdt worben, aber unter welchem ÄÄtt schönst-, ge^rberei^ftc unb wohlhab-nbst- Pr°-

ch s r n l°EN überall einmal m>r; Mr Uebcrtreibun^n 6tnS «pamens gegenwärtig unMglich zu le,den Hut geht >er hat sich ber Bunb ber Landwirte stets gewissenhaft gehütet: aus einem Briefe aus Barcelona an bieKöln. Ztg herwor, ch jedenfalls hat er in seiner ganzen Agitation nichts aufzn- dem wir einige interessante Stellen entnehmen. Eine Ver­eisen, das etwa dem Wott von demRaubzuge" der neuen Steuern aeltungsfeldzug hat begonnen, und bie bürgerlichen Frei- ich nur von iveitem ähnlich sälje, das ber nationalliberale Führer heiten finb grausam beschnitten. Die Kriegsgerichte finb if ber Reichstagstribüne zu gebrauchen sich nicht gescheut hat. immerfort in Tätigkeit. In dem erwähnten Briefe heißt knn äber dieKreuzzeitung" memt der Bund der Landwirte unter anderem:

t.^clner rct1 n c 111 9SC5-Es war vorausgesehen worden, daß nach der schrecklichen m das Erbe der Ehegatten und Kinder als einer ^-^sweise d e bjc Extremen von der klerikal-konservativen Seite, welche

ündwirtschajt lwlastendenSteuermnen Fehler b. gangen, $croalt in' der Hand haben, an den Exttemen von der n sich jetzt c>sn ihm selber rächen kann, so können w r dies v republikanischen Seite, oder wie man diese sonst bezeichnen mag, nch nichts gerechttertigten Behauptung. uur tmed<w entgegnt- Rache für die damals begangenen Verbrechen nehmen würde, ifan, datz es besser um das Derstandn^ des Volkes jur das Mußhalten ist keine spanische Eigenschaft, und ein ebenso fh:cnge5 »6c nationale Werk ber, ^"man>55.TfllSt brr wie unparteiliches Richteramt kommt in einem Lande mit Zenjur

«1^01101^^0^61 ba^feloe rorc ber »1^1^201^1^111 br lnb Aushebung der Bürgerfreiheiten zur Geltung. Barcelona uiklarung über bte Bedeutung der ^^^Essteu^ ^l.istet , werde ich in meiner Faust vereinigen! In diesen wenigen Worten Mich, meint dieAieuzzeitung uoch, von emer Aenderun^ ^^lt das Programm des neuen Zivilgouverneurs Evaristo Erespo konservativen Parreijwlitilin as^rit^n Angelegenheiten )ei unt> seine Maßnahmen haben dies vollends bestätigt,

lcht die Rede, ''geändert hat sich höchstens bie Haltung des inquisitorische Eomits de Desensa Social ist in ununter* 'unde s der Landwirte, der unter dem er z ie h cu den b^cheuer Tätigkeit, und jedermann, der über freisinnige Ideen ijufluf 1 e ber konimvativen ElEfae M^rm und Inh t ^^rsügt, wirb, wenn seine Verhaftung nicht möglich ist, einfach mer Agitation gematzigter geworden ist ^eK^uzzeitui g^ auj 950 Km. von der Stadt verschickt. Unausgesetzt treffen aus eüßte wirklich wißen, baßvonemer Bender-ung der Provinz zahlreiche Gruppen Verhafteter hier ein, unb man

t-imbec.agitation absolut nicht die s^m kann über den anoeren bie Zahl der Gefangenen schon auf 4 00 0 an- .al ihres letzten Saöe2 geben wohl am j n j ' geben. Meten die spanischen Hastlokale schon in gewöhnlichen ich tig-versteh ndemL ach efahiEg.^r glauh.nkonm,!^.^^ ein mittelalterliches Bild, so kann man sich deren Zu- atz rntt einer Ttafjercn ©rortcrimg te stand bei ber gegenwärtigen Ucbersüllung lebhaft vorstellen. Tage-

N: ^che imd den in hoheni Maße swrE ^^^ ^ntcresieii bekommen die Leute nichts zu essen, und wer es wagt, ec konservattven Pattet und des Bundes der ^animnrtc gebient barübcr nur teifc zu beschweren, wird sosort in Dunkel- <Äre. - . r- hast gesteckt. Die Schließung der weltlichen Schulen trifft nicht

DieDeutsche ^xigesztg. will sie h^tte bas auch so nur Lchranstaltcn mit polittschem unb wirtschaftlichem Charakter, usdrücketl können sich nichtschulmeisterii lassen, ^eoen- lop^em auch Wohlsahrtsanstalten, Apotheken und Unfallstationen, »lls kann man erkennen, daß bie Konservativen ein über- ^ie Verhaftung bes ehemaligen Direktors ber Modernen Schule, lästig schweres agrarisches Gelvicht für bie Zukunft nicht Francisco Ferrer, hat nicht geringes Aufsehen erregt, da man eru tragen mögen. Sie haben durch bie Erfahrungm aus ihn allgemein im Auslände vermutete. Zn ben nächsten Tagen er letzten inneren Krise drohende Gefahren erkannt. dürste sein Schicksal entschieben werden, während ben übrigen v radikalen ober republikanischen Gemeinderaten Emiliono Jglejias

* I (Redakteur des Progreso , Santiago Valenti Camp und M. Santa-

Die Klaae eines ^enlrumsblattes. ntaria, wie verlautet, längere Kerkerstrafen bevor stehen Hin-

v ... ® s c wwA gegen ist der frühere radikale republikanische Gemeinderat Zurdo

Als Beiipiel für den Slwares inzwischen standrechtlich erschossen worden, weitere acht-

TI (tOffcmeinert bteKöln. Volksztg. wlg^cs Erle^is cinevihrer harren ihrer letzten Stunde und einige Hundert sind

I Leser, bas allerdings als sehr .?Erneulich bezeichnet merta,! ^benslänglichem Kerker verurteilt worden. Wie viele Tau- k auch. Der betrehenbe Leser erzählt über das Vorkommnis m -enbe Oon Schutzleuten, Geheimpolizisten und Gendarmen mögen I-Herrenalb: . ... hier zusammcngezogen sein? Niemand vermag es genau zu sagen.

Von einer zehntägigen Woldfahrt tn bieses friedlich Tal Unb 6ci biel-cm Ausgebot von Wachmannschaften muß es be- Mhinuntergesttegen, wollte sS. emige Aufnahmen bei dem Photo- >0^^ ausfallen, datz in der Woche vom 22. bis 29. August M ^raphen P. cntwickÄn. ^Wir wurden über das Geschäft emig, ben ärm)-ten Arbeiterbezirken Atarazanas und Hospital Nicht imb ich wollte eben die Dunkelkammer betteten, als weniger als elf Sprenggeschosse sich entladen und mehrere

MTür derselben an der denkbar aunalltgsten stelle ermqe Zei^ getötet oder schwer verwundet haben. Und bie Polizei,

Utungsaus schnittedick bl au um r and mit blauen mie immcr< mußte nichts davon, daß die Anarchisten

MPfeilen hervorgehoben, ausgeklebt sand Ach Erstand der aus f(f)on roiebcr am Werke seien. Nach ber Buliwoche hietz es, nun biefe '2001)0 gereisten Dlcugterbc mebt unb las als ©mfatlniclb 1 cm f)ätten fl(f) bie Unholde Lust gemacht, jetzt würde eine Zeit ttagout-3 eine Mitteilung über bw Verurteilung eines katholischen ^ui)e f0[gen. Mit nichten. Am 31. August platzte in einem hteisklickjen wegen schnwrer l'chkeitsv er brechen UM während der Fahrt aus der Plaza de Espana

meine Frage, was er mit bieier f^rt, die warteM)en Kunden M Zpreggeschoß, das vier Todesopfer forderte. Arn 2. b. M. Mterhalten, bezwecke, antwortete ber Vhotograph-wurden in ber Umgebung des Warenhauses El Siglo weitere ütutc sehen, wie b 1 e s treiben. Am uicine weitne Erfanbigung, Sprenggeschosse vorgesundcn. Die Zensur laßt keine ct er solche Verbrechen als eine gewohnlick)e >sa^ bei katho |^eIbungen darüber z u , unb bas Blatt Diluvio, das lischen Geistlickjen ansehe, oder ob er nid)t m^ute, bat ancb f nur cine Anspielung darauf machte, wurde mit einer Geldjttafe lische Kunden sein Geltzift betreten, oder endlich, ob er glaubte, 500 Pesetas belegt, im Wiederholungsfälle droht ihm die diesen durch diesen Amchlag an ^er ^ur ern ^son^re Ber^ Unterdrückung und dem Schriftleiter einige Jahre Kerker Tie giiügen zu bereiten, wurde mir statt ied« ^sfanst mit v ö $ondpbantaüe findet bei diesen Vorkommnisten neue Nahrung 'lelöditcr erwidert, m welches auch ein gebildeter ^ungftng, d unb obnc ein Prophet zu sein, kann man sich am's jchlimmste dcbei ftoiid, einstimmte. Ai'ck^ diesers 'wwieg am meme 'trage, machen. Eine wirtschaftliche Krisis ist kaum zu vermeiden

«"«SttÄÄÄÄMIöi-.GEG--- am Montag ben LS-M. -um

Geschäftsmann, noch über bie e; trage von lautem Gelächter ber

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