Nr. 261
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politische Tagesschau D>e Arbeit des Reichstags
Lrlchem« tägHd) mit Ausnahme deS Sonntag?.
De „Steßener LamiNendlätter" werden dem ynAfiqer* Biennal wöchei"iick beiqeteql, das * Kretsblatt für den Kreis Ziehen" zweimal wöchentlich. Die „LandwirtjchaftUchen Seit, fragen“ erscheinen monatlich zweunal.
stützen, nach welcher in i haus niemals eine vom Untcrhause angenommene s^nan^ bitt abaelehnt hat. So wäre es an f.ch ' * "7
möglich, daß das Haus der Lords der Ftnanzbikl seme Sanktion erteilt, zumal im Hinblick auf die überwältigende Majorität von 230 Stimmen, mit der das Miterhaus gestern die strittige Bitt angenommen hat, wenn nicht bei den Tories noch zwei andere Momente mitsprächen, die sie veranlaßten, gegen die FinanMll zu stimmen, sie im Oberhaus abzulehnen und dadurch Neuwahlen notig zu machen. Es ist Meranern der Wunsch, das Ub-ral- Mm.st^um w.° eS aus den Januarwahlen von 1906 hervorging, zu stürzen und ein konservatives an seine, Stette zu letzen, sottne ferner das Bestreben, von dem bisherigen britischen Freihandel zum Schutzzoll üüerzugehen. Wir tonnen, so sagen die Konservativen, die Arbeiterversicheruna^reform wert besser durchführen und auch für 5?eer und Marrn-^ganz anders sorgen, wenn die Mittel dafür durch
werden und nicht durch neue Steuern, die die Revolution
Rotationsdruck und Verlag der Brüdl'lchen Unu>erlüät4 • Buch- und StembrudereL 9t Lange, Dietzen.
Redaktion, ExvediNon und Druckerei: Scbul- ftratze 7. EroediNon und Verlag: dl.
Redaktion:«-^ 112. reb-AdruAnzeigerDietzen.
A uv ick @encra[(t)nobc wolle beschließen: h ^"ldsichts der
Gefahren und Hemmnisse, die in unserer Zeit ücb ^r retmwim Erziehung der Jugend auch aus dem Gebiete tar Volttiamle entgegenstellen, un5 im Hinblick auf den Geist, der in großen Lehrerversammlungen mehrfach zu tage getreten ist, weist die Generalsmmde die mit der Leitung des Rellgwnsunt rrickis in der Bollsschule betrauten Geistlickstn auf ihre stickst hin dieses ihnen zustehende Recht, roie es zuletzt "dem Erlaß des Evangelischen Oberkirckstnrats vorn 5. Juli 1909 zum .luS- druck kommt, gewijsenhast auszuuben. Sie fordert die Mehrer und Lehrerinnen bei voller Anerkennung der trruenArbeit der Schule aus, in einmütigem Wirken nut den Geistlichen aus dem Loden des Bekenntnisses unserer Kirck)e die ihnen anverttaute Jugend zu frommen und tüchtigen Menschen heraiizubiltan. Sie bittet das christlich- r>auS, m dieser bedeutsamen AulMbc an seinem Teile Schule und Kirche zu unterstützen zum D^il unsere! Inge,id und unseres Volkes. 2. Tie Generalsynode ersucht den Evangelisckxn Oberkirchenrat, anzuordnen daß, den Krcissynoden im nächsten Jahre etne Vorlage im Sinne dieser
Die Anträoe betrelieud d-tt Neligionsunterricht in den Volksschulen und Oberen Schulen und das Kirchengesetz betreffend Irrlehre stehen in einem mneren ^usammenl>ang. Es liegen m der Lehrervresse und m Lehrer- Versammlungen Zeugnisse vor für Bestrebungen, den^ Religionsunterricht in den Volksschulen vom Bekennwisse zu besreicn, oder gar den RelionSunterrrcht ganz aus der fernen. Umso erfreulicher so es daß gegen M Bestiebungen die Selbsthilfe in Lehrerkreisen sich zeigt, wie der /6. evangelische Schulkongreß in Elberfeld gezeigt hat Namens des regiments versichert Lberkonsiswrialrat Dr. D us>ke,_ % . Evangelisckie Oberkirchenrat dieser wichtigen und betautfamen Sache seine volle Aufmerksamkeit widme.
Der Ausschuß-Antrag wurde angenommen.
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taat-teSj JSÄRsi inDresdenH;lbr(nnen
Liberalen fW) ihurn die Dntworl daran! nicht schuldig geblieben. Erbebt F.>r den SchuAoll Mr Wa^ Parole, so proklamieren wir bet den Dahlen den Kamps gegen das Oberhaus auf der ganzen Front und werden damit umsomehr Glück haben, als d^e Institution der erblichen Gesetzgeber schon lange vom britischeni Volk! ab Nonsens eines parlamentarisch regierten wird, und die besten Gesetze, wie z. B. die «chulbill^und die jetzige Finanzbill, solange immer scheitern werten,^nne mch dis Vetorecht des Oberhauses und dieses überhaupt beseitigt oder wenigstens in seiner Zusammensetzung refor- “Äti, der Kampf um die Fin-mzbill W -inem^mpf UM den Bestand des Ministeriums Dsgurch und gluchzertw zu einem Kamvf um Handelspolitrr und Dersa>, g^ also um zwei Grundpfeiler GroßbrUDinrens, aus d —. ganz besonders stoh war. Schon haben 300 MitglieDer des Oberhauses kund und zu wrs en getan, datz ste gegen die Finanzbitt stimmen werden, ihre Aßlehnung scheint also falls nicht in den nächsten Tagen sich noch andere Einflüsse geltend machen und vielleicht die Krone, was ab ? in England nicht üblich war, in den Zank der Partevm eingrerft, bereits jetzt besiegelt zu sein. Damit rechne
Aussprache
™ Einstimmig verurteilt wurde die ausgiebige Berichterstattung über "^kondalprozefse, die die Jugend vergifte, ttnter andrem Vrof^sor v Baumgarten (Kiel) dar,., wie dte Gleichgültig- kett der Presse gegen christliche Dinge häufig tm ämammcnhang & mit tar Gleichgültigkeit weitu gebildeter ^epe gegen die Kirche Es folgt der Antrag deS Grasen o. Lohenthal und Genossen betreffend die Leitung des ,
Religionsunterrichts in den Volksschulen.
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Die Kieler IDerftaffäre.
(Fortsetzung.) _
4. Kiel, 5. Nov.
Ter von der Verteidigung gelegene Marine-Oberbaurat HEffert bekundet, da-ß er längere Zeit Ml der Werst tätig mar. Wenn etwaige Gewichtsdifferenzen bei der Revision ststtastettt wurden, dann wurde diesen energisch nachgegangen. AtterdurgS sehe die Intendantur das Material nickt und müsse lediglich i»nt grünen Tisch aus urteilen. Tie technischen Revisionen.seien mir Sckeinrevisronen. Ter Oberbaurat erttart, er habe selbst Vorschläge zu einer Aenderung der bistarigen DerhalMisse gonachti was aber schwierig sei. Von sonstigen Tiebstahlen weiß der Zeuge nid'TreVerhandlungen werden dann wie gestern im D^waltung^ gerichtssaale der Werst fortgesetzt. Es ^n hier 40 Zeugen und Sackwerständige veriwmmen werden. Otarwerftdirekvor^ize- admiral v. Usedom bekundet: Wenn untir ^orschiEdcmem Material die Differenz zu verstehen stt^nnschm tarn abgefahrene und dem bezahlten Material, ja muß ich Mehoi- ba& btf« Nachweis sich überhaupt nicht fuhren latzt, wenn die Stucke nur eimna? genügen werden. Tas lom.nt vor bei giwtzen Stücks die bireft vom Schiss abgebaut werden und bei kleinen, bei denen! sich das Wiegen nicht lohnen würde. Der Angeklagte Heinrich seiein alter Mann und seiner Stellung nicht mehr govachsor gewesen. Rücksichten auf persönlick-e Verhältnisse hatten es verhindert, daß cr nickt schon früher pensioniert wurde, seine, geistigen Fahl^ feiten seien aber noch durchaus ausieicksend gewesen, wenn er auch MiSSXn des Außendienstes nicht mehr gewachsen war Im Jahre 1908 seien insgesamt 4 ^00 000 Kilogramm Eisen- und Stahlabfälle und 2 000 000 Kilogramm bessere Absatte wn der ■ Werst verkauft worden. Bei 'diesen Mengen konnten 100000 Kilogramm,keine so groß« Rotte spielen, datz man deren Abgang
Äi bann eine 5Rei.be °°n AvvIikEn benmmmnn hie bas Abwiegen ber Materialien m b-aufslKgm h-ttm. NaÄ ?>eren Vernehmung stellt der Verteidiger Rechtsanwalt ^tobbe iest daß die Aufsicht beim Abwiegen vollständig unzureichend war. Im weiten Derlmise der Verhandlungen kommt zur Sprache, Lch frtiS S Kleiderbügel durch 1>ie ichm unter' cttten beiter für ein Kinderheim hat anfertigen bniat. Marmeaflessor Frärtch hat ihn daraus aiumerfiam gemacht, baß dies unzw. lässig sei Zeuge Oberwerstdirektor v. Usedom erkchst ab«, Heinrich habe von ihm die Erlaubnis gehabt, solche Bügel für SrtÄi anfertigen zu lassen, ba ba« öeim m enona^ VerlMnis zu der Werft gestanden habe. Tann wird über den Verschleiß dec Leinewand gesprochm, die verkauft und tarnt ... Mneren Preisen wieder zurückeekauft nwrden sei. Xäx Angeklagte Frankenthal behauptet, daß es sich um Vossen von 3000 Bettüchern und älpiliches getandelt habe, und zwar seien das große Laken gewesen und keine Fetzew 2/er Vorsitzende imte^ tzricht die Erörterungen hiericher mit der Bemerkung, daß es den Gerichtshof nichts angehe ob die Werst billig oder teuer eiw- ^^arSroerben die Weiterverhandlungen auf morgen vm>
same' wichtige Angelegenhcst. Es müsse eine unabändeiliche Forderung bleiben, daß die evangelische Lckule eng verbunden bleibe mit der evangelischen Kirche. Tie evauaelisckie christliche Volksschule müsse uns unverkürzt erhalten bleiben, und an ihren Charakter dürfe man unter keinen Umständen tasten lassen. Hier müsse es heißen: Hand weg! Hier kommt keinerhcr°n - ^er Berichterstatter begründet des weiteren solgendcn Antrag deS
^u'a)neiben rc;M1 ■* naher
Deutsche Kolonien.
London, 5. Nov. Daily Chronicle veröffentlicht heute ein drei Spalten langes In tet öie» mit ® t aat sekretär Dernburq. Der Staatssekretär erklärte, er setze großes Vertrauen in die Zukunft Südafrikas, sowohl von Deutsch- wie Britisch-Südafrika. Den meisten Erdrück habe auf ihn während der Reise tae Größe gemacht, zu der ganz Südafrika unter dem Einflug Cecrl Rhodes ge langt set Er (Ternburg^ habe die Ueberzeugung, datz auch. Wasser in Deutsch-Südafrika zu beschaffen ser; nur die,es sei notwendig für die gedeihliche Entwicklung des Landes Diamanten seien genug vorhanden. Dte Schwrertgkeitse^ daß es vielleicht zu viel fein möchten, sodann gutzerte Dernburg sick> über die Ergebnifse seiner Studien über den Baumwollbau in den Bereinigten Staaten, und über die Lage der Schwarzen. ___
auch die liberale Partei, deren Einpeitscher, Unterstaats- = ^^^5^ ftckEer^um^eine für 'bi? Kirche hockbedeuv- felrelär Pease, erst gestern erklärte, daß die Parlaments- ' . <..•. - — ">c. ->-> >ck- ^nr»
Wahlen bereits für Anfang Januar bevorständen.
Ob die Liberalen sich wirklich „durchsch agen", wie Asquith hofft, muß allerdings zweifelhaft erscheinen. Zwar ist die Parole „Kampf gegen das Oberhaus und für die Finanzbill" an sich wohl eine sehr zündende, die großen Massen fortreißende; auf der anderen Seite aber hat der konservative Schlachtruf „Schutzzoll" — das haben fast a le nach den Parlamenlswah en von 1906 voraenommenen Ersatz- und Neuwahlen zum Unterhaus bewiesen — aucq feme zahlreichen Anhänger, und diese haben sich vermut.tch desto stärker vermehrt, je mehr man bestimmten Erwerbskreisen > von konservativer Seite klar machte, daß auch sie von der Finanzbill, also besonders durch die Lizenzsteuern, die Stempelabgaben und die Erbschaftssteuern, geschädigt würden. Nimmt man noch hinzu, da,j die Konservativen, um die liberale Negierung bloßzusteilen, bei den Wahlen »vahrscheinlich mit dem Gaukelspiel einer deutschen In- vasion krebsen werden, der die bisherige Heeres- und Flottenpolitik Asquiths in ihrer UnzulängUchkelt nicht begegnen könne, so stehen die Chanecn für beide Parteien bei den Neuwahlen im Januar zum mindesten gleich, und es
Ordentliche Seneralfynode.
4. Berlin, 5. November.
In der heutigen Sitzung nahm die Gmeralchnode ein Referat von Superintendent König (Witten a. SRugr). entgegen, das dieser über einen Antrag der WeMalqchcn Provinzialwnota auf stärkere Einwirkung der Generalsynode au| die evangelische Preße erstattete. . c yehcutung der Presse in i.inprer Zeit so führt der Referent ans, sei unverkennbar. Leitar vnbrÄe'aber ein Teil der Pref'se Anschauungen, die den ckrMictan und sittlichen Moralbegrinen nicht entsprachen., Gewitz mir nicht den Kampf auf dem Gebiete des Geiftes und Nn Bebauen zu der sieghaften Macht des evangelischen Glaubens, abcT angefärnoit muß werden gegen die BergNtung tar Pbantafie unb die Herabziehung alles dessen, was dem Cfonlkn teuer ift Schon triumphieren die tranzomchen Zeitungen, datz bas sittliche Niveau des deutschen Volkes unter das des tranzo- Mcken gesunken sei. Schon Lassalle hat geiagt, datz rotr umere ae^mte^ Presse uniänbern müßten, wenn nicht unser Volk zu Grunde gehen solle. Die Sozialdemokratie hat sich mit achtung- aebietenden Opfern eine starke Presse geichan.en, wie diese Partei überhaupt für ihre Ideen alle möglichen Opfer bringt. Auch bie ^?holisch c Prefte ist mächtig gewachien. Dem gegenüber ist ^ns ivanaelücher Seite ja auch manches Gute vorhanden, aber lwiae^niät in ausreichendem Maße. Es fehlt noch an großen r Canell bie auf christlicher Grundlage stehen und, auf die Menge Einfluß ausüben. Daß hierin Wandel getanen werde, ist eine Aufgabe auch der Generglfylwde.
An das Referat schloß fich eine fehr lebhafte
Zweites Blatt 4SS.Jahrgang Samstag «.November 1809
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhejstn
mittag vertagt.
(Foryetzung folgt.)_____________
(5crid?i»iaal.
ir Marburg, 5. Nov. Das hiesige Landgericht besckaf.igte sich heute mit einem Nachspiel^es WahltUmpfes, der im letzten Winter um den früheren Stockerschen Wahlkreis Siegen-Wittgenstein-Biedenkopf geführt wurde Arn 10. Januar fand in Hartenrod im Kreise Bidenkops eine
«fri» Tagung des Reichstages, der erst kurz vor Weih- iackten zusammentritt, soll eine kurze Session werden, von n man neue Gesetzentwürse nach Kräften fernhalten Witt £nn in allen neuen Vortagen steckt bekanntlich die Mog- üi.keit zu Streit und Gegensätzen. Gerade die aber wun,chl -nan zu vermeiden: die Parteien sollen sich zunächst einmal Äedersinden und das Gesclfehene verge,fen lernen. Die ^ationallib. Kvrr. ist in dieser Beziehung zwar penimistisch, let sie äußert Ansichten, die mit den unseren uber- ^in stimm en, insofern die Bearbeitung neuer Probleme und zie Dermeidung von überflüssigem Zank und Streit vorge- ^^suvölberst wird sich schon bei der ersten Etatslesung ein
Streiken erheben ; man wird von neuem die Vergangenheit U den Tadelstuhl fetzen, und es ist leider mehr als wahrfch^ntich, man bei ber öclegenbeit auch die Novembervorgange wieder !ur Diskuffion stellen wird. Wir ,agen: leider; denn mir ocr» iJöaen nickst einzusehen, warum Dinge, die m keinem B< ang für uns erfreulich waren, von neuem hervorgezerrt werden fallen, L damst Zewrum unb Rechte die Möglichkeit gewinnen am Ersten Bülow abermals ihr Mütchen zu kühlen So wird die .... -------. .....„ - f
fcr»e vorweihnachtliche Tagung - außer dem Etat wird man ift äußerst fraglich, ob aus ihnen wieder eine liberale oder j.ch nur noch mit den Handelsabkommen mit Portiigal und Eng- konservative Unterhausmchrhcit vervorgeht, der der König lanb beschäftigen unb dem Notengesetz, das die Installierung ber { Berufung des Ministeriums Rechnung zu tragen
St’ÄTiÄLnKnS Ml=™rbenS W- Die Beratung der ffiemeinöefteuerrefornt
M Zwar einige Steine des Anstoßes sind nun aus dem Wege RB, D a r m |t a b t, 5
ceräumt: aui die Reichsversicher u n g s orbnung hat In der heutigen Sitzung des F i n a n-a u s sch uss es wurde nan verzichtet, weil, wie jetzt von verschiedenen I mit der Abstimmung über die einzelnen Artikel und Befchluste
kichert wird, das „sozialpolitisch angeregte Zentrum um ihret- Gesetzentwurf, die Ge m e i n de st e ue r re f o r m bett.,
Linen fick nicht mit der neuen konservativen Freundschaft ent- ^gönnen. Ter grundlegend^ Artikel 1: ,Die ^cmeim,eu Atoeien möchte unb darum lieber die Santarbeiter noch.°>c erleben im Bedarfsfälle direkte Steuern (Geweinbeum^gen) vom
heben Schutz für bie Fälle der Krankheit Unb die große ^^ndbesitz unb vom Gewerbebetrieb, sowie vom Einkommen und
^ewerbeordnungsnovelle ist ofsensichtlich auch bereits 1>om Kap.talvermögen der steuerpflichtigen , wurde mst allen eufgegeben, was man vielleicht nicht einmal zu tadeln braucht Stimmen gegen die des Abg. Ulrich angenommen, welcher bie teiin auf den vorjährigen Wegen kam man schlechterdings nicht $mberung erhebt, daß nur das r e ine er mo gen zur Ge- weiter Fest scheint vorläufig nur äu stehen, daß die Negierung Gemeinde,teuer herangezogen werden sott.
bie © trasprozeßnovelle wieder vorlegt und den Artasts- Im A r t i k el 3 sind ^teuerpfticht unb DeranlagungSart tut lammerentrourf: diesen mit her Klausel, die Für die verbündeten Grundsteuer näher bestimmt. ^^01 ^111^1 <
Negierungen zugleich eine conditio sme qua non betautet, daß Mehrheit zur Annahme, auch der Antrag des Abg. Dr. Weber man Arbeitetfefretären bie passive Wahlfahigkeit nickst verleiht - die Besteuerung der Gemarkungsteile, ^m D r t i kc 13 'In diesen paar Entwürfen werden sich nun freilich kaum neue vertan die Steuerbefreiungen festgefetzt hierbei kam «'taqnerschaften entzünden. Aber wir glauben nicht, daß eine ^r bekannte Antrag Dr. W e b e r zur Beratung, wonach die Zession, die in der Hauptsache von Etatsberatung und — was landwirtschaftlichen Oe kono wieg e b a u d e feine m diesem Fall dasselbe ist — von Etatsplgudereien ausgefullt ^Eteuer zahlen füllen. Ata^ Brauer betonte, daß die lanta ist, die Möglichkeit gewähren wird, über die alten hinmcgäu/’ n?iEtid;aftlid>enbaird>i^nittXic^»nur.
kommen. Zu dem Ende gibt's nur das Mittel neuer Positiver I
ichöpferischer Arbeit. Er beit, bie Herz und Dirn der Parteien ^cr bamu,- fraß die Lanbwirtsckwft wesentliA
cmsfültt unb sie mit Emst und Wucht vor neue Probleme stellt- ungünstiger dastehe als der gewerbliche Stand; auch bisher seien * .. in Hessen die landwirtsctaftlichen ßefonomiegebäube von der Grunta
England vor VerfaffunqSkampfen? I steuer freigelassen worden xie AtaL ,R e ruh art und Mo l-
Das englische Unterhaus hat, wie wir berichtet haben, hau wiesen demgegenüber baram him baß di^ewEichm mit der erdrückenden Mehrheit von379 gegen 149 die Finanz- Gebäre LL?^Ln^Vckst Xf^üti^eSÄS Litt des Ministeriums Asquith angenommen und damtt d^den. ^Oel§u) rnie^ebäuta M)n tar Steuer
einem Gesetzentwurf seine Sanktion erteilt, den die Teries die.D^e Redner gaben zur Erwägung, auch die ae- Les Unterhauses und mit ihnen das in demselben Gebäude steuerfrei zu machen. Man bofit aus bieie
wasser sch-wimmende Oberl<rus aufs heftigste bekämpfen, tonl ^eife zu einer Verständigung zu gelangen unb vertagte deshalb sie namentlich in der Erhebung von Steuern aus Land- und '^.s^ußsassung über Artikel 3 unb den Amrag.
ßTrubenbesitz, sowie in der weiteren Erhöhung der Erbschafts- Im Artikel 4 wird der: Besteuerungsmaß ^lestgestellti
taer einen' sehr bedenklichen Schritt zum SozmlrSmus sehen. Dieser Artilet tmreto "it dM ^satzuntr^ -mgMME wurmch Das liberale Ministerium Asauith a£er und feine Anhänger unt.r^besnmmtm Ä>rausserung-n der Ertrais.^
»erteidiaen die neue Finanzbill um so eifriger, als es nur I merbm bmn. ““»“ÄrS, ArZ-l 7 durch iure Erträgnisse möglich fei, dreenalische aXterätar’ I den abyug »u^gestat ^ower'besteuer, ber Warenhaus- sicherung durchzuführen, sowie ausreichend für die Forde- d w ghandeln, wurde die Beschlußfassung ausgeietzt, aingen von Heer und Marine zu sorgen. fra von tar Regierung noch verschiedene Vergleiche reip. Berech-
Zu diesem gegensätzlichen Standpunkt aber der beidenüber bie Wirkung ber neuen ^stErunasgrundsatze vor- qroßen Parteien Englands ge)eilen «ich weitgehende Diffe- werden sollen. Bezüglich tar Kapitalvcrmogens- ren^en über die Frage, ob das englische Oberhaus, an wesentliche Tiffeven^n AuÄckutz mck
dasla die Fiuauzbili in einigen TZgen gelangen muß das ' nnb ft. wurd^nut
verfassungsmäßige Recht hat, diese abzulehnen oder Au^cck)me tas 49 mirb Rtimnumg über bie
nicht. Das erste behaupten die Kon)ervativen das letzte Lm^ckMnT^AbgcL^estier Steuererklärung getroffen Man die Liberalen, aber diese tonnen fich nur auf die Tradition eine Bestimmung zu tieften, daß.kleine
den letzten 300 Jahren ba» Ober» gül ^^11 0 geringen (Smtommen uon tar $>0:011»
--genommene Finanz- befreit Aeiben.
fich immerhin noch ^^ie Beratung über die Einkommensteuer wurde noch f nicht Ju e-nta geführt, da von mehreren Loten ALantarungst
Vorschläge in Anregung- gebracht wurden. ^ie nächste Sitzung M am Mittwoch den 10. Novenibo: stattiinben^
R aTi a ,1‘8fr,1-ve'^biuWi)* Brockt Co.,London E.O,QU^.^
; ®tubent oer^aibe®atif(Jj7 erieili „rundliche bihrtunben m allen Unierr: j fadjern (mit Aus», v, (äriec.-
Qaartettabend.
. 8u einem SlQDierauarttrtwffr noch 1 Violin^ u. 1 lUiphijit- Miuchi. Allwöchemlich eini: schristt Meldun„en amet >
1 on den (Siebener Ameiner
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08713] Näber. Kaiser'Ället *. UHNLM
/ Panik. Wäb Meilenweit Sil I1.*
WMW in b. 30er yahr. üeichäfi^r sich mit „ebüd. GcichaitSli-r ^ verehelichen Lchrijll. Ml:. 08716 an den (Sieh. Am.nv. SttenM Berschw. Auaeitär-
Ein altrenommierte« Wl sucht sein Anwesen mit i»r Hypothek zu beleihen. (Mu erbieten — nicht anontjui a- . vonSelbstaeb.--werd.nMA andjeGeichantitstMyS^
Wäsche;um Lolchen U.W&


