Nr-81
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I Klarer Himmel
April
1909
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sich führen must, etwas entlüftet wird. Jedes Pfund, das er weniger zu tragen hat, wird durch eine erhöhte Kilometerzahl belohnt. Neben anderen Erleichterungen wollte man ihn auch von einem Teil der eisernen Portionen entlasten. Wer wiederum konnte man auf ihre Mitführung nicht ganz verzichten, weil bei den Massenheeren und ihrer Versammlung auf engstem Raum die Verpflegung gegen früher erheblich größere Schwierigkeiten bereitet. Da boten nun die Feldküchen die Möglichkeit, eine eiserne Portion der Truppe unmittelbar folgen zu lassen.
Ein weiterer Grund trat hinzu. Man konitte sich der Lieber* zeugung nicht verschließen, daß infolge des zunehmenden Luxus, des Uedergangs zum Industriestaat, der Heranziehung der zahlreichen Reservisten und Laitdwehrleute in die Formationen bet vordersten Linie im Durchschnitt die Menschen nicht mehr so widerstandsfähig sind wie früher. Es mußte deshalb auf die Bequemlichkeit und gute Versorgung der Truppe erhöhte Rücksicht genommen werden, namentlich in Der ersten Zeit, so lange die Truppe mit ihrer großen Zahl aus dem Be^rlaubtenstande sich noch nicht einmarschiert und an die Strapazen gewöhnt hatte. Und die ersten entscheidenden Schläge werden gerade bei Beginn des Feldzuges erwartet. Man mag die verminderte Leistungsfähigkeit bedauern, man muß aber mit ihr rechnen.
Alle diese Erwägungen haben die Bedenken überwunden, welche gegen die Einführung der Feldküchen sprachen. Es glückte nach längeren, sehr eingehenden Versuchen, ein brauchbares Modell zu finden, welches bet genügender Festigkeit doch so leicht und lenksam war, das; es den Truppen überallhin auch außerhalb der gebahnten Wege folgen konnte. Nach Art der Artilleriesahrzeuge gebaut, besteht es aus einem Vorder-- upd Hinterwagen, enthält einen Kochkessel, in dem für eine ganze Kompagnie von etwa 200 Köpfen das Essen von je V* Liter zubereitet werden kann, und eine Kasfeeküche. Neben Der laufenden Verpflegung wird noch eine eiserne Portion mitgeführt.
Bekanntlich zerjallen die Truppenfahrzeuge in die große Bagage und in die Gefechtsbagage. Letztere enthält alles das, was die Truppe jederzeit braucht, und wird nie von ihr getrennt. Zu ihr gehören auch die Feldküchen. Man ist dadurch in der Lage, jederzeit dem ermüdeten Soldaten eine Portion warmen Essens verabreichen zu können, ohne daß sich der Mann dafür zu bemühen braucht. Dies hat nicht nur im Biwak, sondern auch in engen Quartieren eine sehr große Bedeutung.
Die Einführung soll allmählich geschehen. Die Gesamtlosten betragen 19 Millionen Mark. Im diesjährigen Etat sind lJ/5 Millionen Mart angefordert. Wahrend der Kaisermanöver sollen sic benutzt werden. Es ist dies eine der Ausgaben, der man
Tic Marktpreise für Bich und Frucht uud die Gießener Fleisch- und Brolpreise am 5 April 1909.
Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schul» straße 7. Exoed,tton und Verlag. 5L Redaktion:113. Tel.-Adr.:Anze,gerG,eßen»
Die „Lietzener 5ainfHcn,‘Iatter' werden dem »Anzeiger* viermal rooeben lich beigelegt, das ..Kreisblatt für den Kreis Kietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen seit' fragen" erscheinen nionalllch zweimal.
AldMchen.
Eine der neuesten Etttrichtungen in unserem Heere ist die Einführung der fahrbaren Feldküchen. Bisher trug jeder Infanterist, Pionier usw. auf dem Tornister aufgeschnallt einen kleinen Feldkessel, daS sogenannte Kochgeschirr, in dem er während eines längeren HalteS und im Biwak die ihm gelieferten Nahrungsmittel selbst zubereiten mußte. Dies halte erhebliche Nachteile zur Folge. Einmal sind nicht alle Menschen von Haus aus gewandte Köche, und die besten Materialien verderben durch unzweckmäßige Zubereitung. Dann verlangte dies, sofern nicht gerade Konserven geliefert wurden, beträchtlichen Zeitaufwand und stellte große Kraftanforderungen an die Mannschaften.
Man vergegenwärtige sich nur einmal, was alles vom Moment des Biwakbezichens an geschehen muß, bis der Soldat sein selbs zubereitetes Essen wirklich genießen kann. Da muß erst öolj herbeigeschafft und kleingemacht, Wasser geholt werben, was be großen Truppenansammlungeu oft recht schwierig ist. Ändert Leute müssen die Kochlöcher graben. Die Viktualien werden verteilt. Bei schlechtem Wetter will das nasse Holz nicht brennen die ausgewogenen Löcher füllen sich mit Wasser, der Wind bläsl den stechenden Rauch den Leuten in die Augen. Alles die- müg aber noch gehen, so lange die Leute frisch und munter und. Haben ne aber stundenlange Märsche hinter sich, kommen sie. spat abends todmüde in das Biwak, so fehlt ihnen die straft und die Lust zu allen diesen Arbeiten. Sie sind in erster Linie ruhebedürftig. Man kann dies oftmals schon im Manöver sehen. Tie Leute werfen sich zuerst auf die Erde, um zu schlafen, und hungern. lieber, als sich die Mühe des Kochens zu machen. Ein Kochen kurz vor oder während der Schlacht war ausgeschlossen.
Bei einem Halte während des Marsches konnte man nie wissen, ob sich das Kochen lohnen würde, ob Zeit genug dazu vorhanden wäre. Wie oft mußte das eben sertiggewordene Essen einfach weggegossen werden, wenn der Befehl zum Vormarsch eintraf. In den Kriegstagebüchern ist dies unendlich oft erzählt und beklagt. -Oftmals dauerte eS stundenlang, bis die Wagen mit den Lebensmitteln ankamen.
Uud doch ist eine gute Ernährung eine der wesentlichsten Erfordernisse für eine schlagfertige Truppe. Mit huiwerigem Magen marschiert und kämpft cS sich schlecht. Ungenügend ernährte Menschen sind wenig widerstandsfähig und erliegen leicht bat ungünstigen Einflüssen der Witterung.
Alle diese Gesichtspunkte roaren schon lange bekannt und viel besprochen, aber trotzdem scheute man sich, besondere Feldküchen einznführen. Der Hauptgrund, der dagegen angeführt wurde, bestand in der allerdings sehr unerwünschten Vermehrung der Fahrzeuge.
Wir sind von den Friedensübungen und vom Manöver her gewöhnt, immer nur die fechtende Truppe zu sehen, ohne die vielen Fahrzeuge, die sie im mobilen Verhältnisse mit sich führt. Wir haben und dadurch an ganz falsche Bilder gewöhnt. Jedes Bataillon besijst aber Medizin-, Patronen-, Pack- und Lebensmittelwagen. Sie erschweren die Beweglichkeit der Truppe und verlängern die Marschtiefe. Nur ungern konnte man sich zu einer Vermehrung entschließen.
Aber wie so oft überwand auch hier die Praxis alle theoretischen Bedenken. Die Nüssen hatten sich von jeher Feldküchen mit tue Feld geführt. Der russisch-japanische Krieg hatte deren Vorzüge ins hellste Licht gesetzt. Die Berichte unserer dorthin kommandierten Ofsiziere wiesen ganz besonders auf ihre Vortrefflichkeit hin. Zudem kam die lange Dauer der modernen Schlachten, welche dem Selbstkochen erneute Schwierigkeiten bereiteten.
So entschloß man sich auch bei uns zu Versuchen, die bald an so günstiges Resultat zeitigten, daß mit der Einführung begonnen werden konnte. . Ein weiteres Moment begünstigte die Neuerung. Die großen Massenheere, die große Ausdehnung der modernen Schlachtenfronten, die Tiefe der Marschkolonnen werden voraussichtlich erhöhte Anforderungen an die Marschfähigteit des einzelnen Mannes stellen. Diese kann nur bann erzielt werden, wenn der Infanterist von dem Gepäck, das er im Tornister mit
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V.
wahrend des ganzen Jahres flott, der Umsatz überstieg den des Vor/ahres: der erzielte Nutzen entsprach jedoch nicht der Größe des Umsatzes. Ter Msatz in her Lackfabr ika tion hat 'ich ungefähr auf der Höhe des Vorjahres gehalten. Ter Handel mit Farben litt vorwiegend unter Der allgemeinen Geschästsstille in Verbindung mit dem fast günzlichen Taniederliegen der Bautätigkeit. Für die Fabrikate chemischer Präparate war das Jahr 1908 wenig günstig.
'Die wirtschaftliche Depression machte sich auch im Buchdruckgewerbe und Zeitungsverlag geltend, vor allem hatten diese unter der allgemeinen Geldknappheit zu leiden. Durch Herausgabe des Minimal-Druckpreislariss werden jedoch Preise erzielt, die einen angemessenen Verdienst gewährleisten. Ter P r eß span fabrika tion ist es durch Preis konzessionen wohl gelungen, ihre Produktion abzusetzen, indessen konnte das finatv Stelle Ergebnis nicht recht befriedigen.
Wie alle Zweige der Textilindustrie ist auch die Leinenweberei von dem Rückgang aufs Schlverste betroffen worden. Ein starker Preisniedergang der Rohstoffe wirkte geradezu verhaug- nisvoll auf die Preise der Fertigfabrikate ein. Ter Geschäftsgang m der Hut fabrika tion war im allgemeinen befriedigend; das Geschäft im Huthanbel hat im Laufe des Berichtsjahres infolge der allgemeinen ungünstigen Geschäftslage nachgelassen. Der GesclMsgang in der Wäsche- und Aussta t t ungs- brauche nxir im ganzen zufriedenstellend. In der Schirm- s a b r i ka t io n gestaltete sich infolge der Zottvcrhältnisse dcv Export immer schnsteriger. Der Geschäftsgang in der Gerberei und im Le der handel mar wenig zufriedenstellend. Die Gerberei litt besonders unter den hohen Preisen für rohe Häute und der Lederhaiidel unter der schlechten Zahlungsweise der Abnehmer, die öfters 1—2 Jahre Sh-ebit beanspruckfen. Der Schuhwaren- handel kann auf ein wenig günstiges Geschäftsjahr znrück- blicken. Im B o r |t e n h a n d e 1 blieben die Umsätze nicht un- wesentlich hiitter benjenigen der vorhergehenden Jahre zurück.
In der Glas- und Porzellanbranche wirkte der Um- latz gegenüber dem Vorjahre ausgleichend; in Steinwaren njar die Nachfrage sehr grang; der Handel in LuxuSwaren. war befriedigend.
Für das B a n k g e w c r b e kann das Jahr 1908 als zufriedenstellend bezeichnet werden.
Jahresbericht der Siebener Handelskammer,
ii.
Im Gegensatz zu her trüben wirtschaftlichen Lage brachte das BerichiSjahr auf dem _ Gebiete der wirtschaftlichen Gesetzgebung manches Erfreuliche. ES ist da vor allen Dingen zu nennen das Scheageletz, die Einführung des Poülcheckverkehrs, das Börsen- gesetz, die Erleichterung des Wechselprotestveriährens, die Ermäßigung buy Briefportos zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika, alles Maßnahmen der Gesetz- gebung und der Verwaltung, welche der Erleichterung des Verkehr auf wirtschaftlichem Gebiete zu dienen bestimmt und wohl auch dazu geeignet sind.
Hingegen müssen wie immer wieder unsere Bedenken äußern vor einem Zuviel auf dem Gebiete der sozialpolitischen Gesetzgebung. Auch das vergangene Jahr hat uns eine ganze Reil)e fozialpolckifcher Gesetzesvorlagen'gebracht, bei denen man sich unwillkürlich fragen muß, ob sie auch im Interesse der beteiligten Kreise liegen ober ob sie nicht vielmehr geeignet sind, Deutschlands fjerDorragcnbc Stellung auf dem Weltmärkte mehr und mehr zu erschweren und zu beeinträchtigeu. Wir wollen hier nuc zwei Gesetzesvorlagen herausgreifen. Wir wissen es wohl zu würdigen, wenn in der Begründung des Gesetzentwurfs über die Arbeiiskammern gesagt wird, daß mit der Einbringung einer derartigen Vorlage nur ein fdjon längst gegebenes kaiserlick>es Versprechen eingelüst werden soll. Trotzdem tonnen wir es nicht unterlassen, die Frage anszuwerfen, ob heute die Verhälttiisse rwch so liegen, als zu jener Zeit, da das Versprechen gegeben iturbc. Wir glauben, diese Frage Demcinen zu sollen. Tenn angesichts der Tatsache, daß sowohl die Arbeitgeber wie die Arbeit- nebmer gegenüber dem Gesetzentwürfe über Arbeiiskammern sich scharf ableljnenb verhalten haben, ist doch >vohl der Zweifel berechtigt, ob es sozialpolitisch klug gelxmbelt ist, derartige Institutionen den Beteiligten gegen ihren Willen aufzuzwingen. Auch die Gesetzesvorlage der Verbündeten Regierungen über die Regelung der Sonntagsruhe trägt den Anforderungen nicht Neck> innig, welche gerade der Handelsstand angesichts der immer größer werdenden finanziellen Lasten, die ihm aus unterer ganzen sozial- polittichen Gesetzgebung erivachsen, zu stellen wohlberechtigt ist.
Was.nun die Geschäftslage in unserem HandelSkammerbezirke betritt, io ist im allgemeinen zu sagen, daß naturgemäß die Rückwärlsbewegung in der Konjunktur nicht ohne Einsluß auf das Erwerbsleben geblieben ist, daß aber deren Wirkung in den einzelnen Handels- und Industriezweigen sich sehr- verschieden ge äußert hat. ,
Während einzelne Industriezweige von der Ungunst der Ver. haltmise recht hart mitgenommen worden sind (LeinenwLbcrei, Eisenerzbergbau, Baugewerbe), können wieder andere Erwerbs- Zweige our cm befriedigerrdes ja z. T. gutes Geschäftsjahr zurück- blicken. Im einzelnen läßt sich über den Geschäftsgang der verschiedenen Erwerbszweige vorbehaltlich der genauen Bericht- ernattung im Seit D unseres Jahresberichts kurz folgendes sagen:
Bas Geschäft un Biehhandel verlies im abgelaufenen Jahr ruhig ohne große Preisschwankungen, obwohl im allge- mcmeii die Benbenz zum Preisrückgang vorhanden war. Ter Gesck-äftSgang in M ü h 1 e n f a b r i k a t e n hat im Berichtsjahre eine weientliche Aeuderung nickst erfahren; tvotz der großen inländischen Ernte smd die erwarteten Rückgänge der Getreidepreise kaum merkbar. Das Ergebnis im Wo 1 k er ei atz schäft war beraebtgenb. In der Bierbrauerei hat sich bet Jahres- nusah Segen bas Vorjahr wesentlich verringert; als Hauptursackw des Kon,umrückganges ist bic gedrückte Lage der Arbeiterschaft infolge der ungünstigem Konjunktur, der kühle Hochsommer, die immer mehr zunehmende Antialkoholbewcgung anzusehen. Die hohen Gerste- und Futterpreise wie die Steuererhöhung von 1906 bcetntr.acbhßtcn das finanzielle Ergebnis. Ist der Preßhcfc- fabr.kation Hai die Auflösung des HesesyndikatS eine Um- rcal5i!rig hervorgerusen, welche in einem scharfen Kvnkurrcnz- rampi mit 1 ulkenden Preisen zum Ausdruck kam. Tie Brai'ut- w ein und Likörfabrikation ist mit dem abgelaufeuen Geschäftsjahre zufrieden gewesen. Die Z i g a r re n indu st r i e war nrahrenb des ganzen Jahres gut beschäftigt, jedoch beein- trachttgten dre l-ohen Rohmaterialienpreise das finanzielle Ergebnis In der Rauchtabakfabrikation konnte der Absatz allerdings mit vermehrten Anstrengungen auf der bisherigen Höhe oe- halten werden. In der StautabaEfab Lifn'tion war das Alchastt befriedigend. Für das Geschäft in Fleischwaren (Wurpsabrikatton) war das Jahr 1908 wenig gewinnbringend ^m Kolonialwaren handel erreichte der Umsatz die be- rrteingenbe Hohe der Vorjahre, hingegen ist der Gefomtverdi-'nsl geringer geworden.
Der starke Rückgang in ter Eisenindustrie machte sich in äußerst nachteiliger Welse für den oöerhessischen Eisenstein- berg bau geltend. Die Eisensteinpreise gingen um 70—80 o/o Zurück, der Absatz war sehr unregelmäßig und zeitweise sogar völlig ungenügend. Tie ungunitigc Lage der Eisenindustrie kam naiur- gemaf; auch int handel mit Eisen-, Stahl- uud Metallwaren zuui Ausdruck.
Ter Geschäftsgang in der B a sa l t indu strie war im Großen und Ganzen beftiedigend; das gleiche ist von Der Zc- u^o.niwarenfabrikation zu berichten. Hingegen war dasÄe- fchaft in B auar nfcln infolge Der geringen Bautätigkeit weniger
Kalk- und Ma r mo r i n dustr ie war gut beschäftigt. In der To n w a r e n f a bri ka t io n unb imDa m ps- ztegeleibetrieb hat dos Jahr 1908 keine Befseruna den Lage gegen 1907 geschaffen. Ter Msatz in Kieselguhr ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
<. Au der W er kzeug mas chinens abrikation setzten sich die wirtschaftlichen Verhältnifie des vorhergehenden Jahres während der ersten 8 Monate fort; von da ab fetzte aber ein Rüct- gang ein, der sich gegen Ende des Berichtsjahres noch etwas versckjärfte und Veranlassung zu wesentlicher Preisredukiion und »u einem jck-arfen Konkurratzkampf gab. Die gesck-äftlichen Va> yaltniiie in der Herstellung gesundheitstechnischer An- f-?5,^.u.Uud gegenüber dem Vorjahr die gleichen geblieben. Die Beschäftigung in der B 1 e ch w a r e n f a b r i ka t i o n unb Ver- Ll m c r=e.1 S^tg im Jahre 1908 zurück; es wurden jcboch durch die Preiskonventton imterhalb der Branche günstige Verkaufspreise erzielt. In da. Kassenschrankfabrikation war das Ge- Ichast^ gut.
Für dar Dampffägewer kbetrieb und den Holz- yanoei war das abgelausene Jahr wenig befriedigend; die . Aachsragc nach Bauhölzern war sehr gering «und bic Verkaufspreise jingcn ständig zurück; clwas besser war das Geschäft in G r u b e n- ’ Holzern. ä.er Geschäftsgang in der Fabrikation für Artikel
geb ogenemHolz blieb weit hinter dem Vorjahr zurück. 1 z/cr Gesamtumwtz im Piano forte- und Harmonium- 1 handel erreichte Nicht ganz die Höhe des Vorjahres. <
«Lcr Handel mit Drogen- und Materialwaren ging >
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Dienstag den 6. Aprii'). „Rosmersholm." Mtttwoch den 7. April: „Das letzte Glück." Donnerstag den 8. April: „Götz von Berlichingen." Freitag öen 9. April geschlossen. Samstag den 10. Avril: „Tte Rabcnsteinerin." Sonntag den 11. April, nachmittags halb 4 Uhr: ,,'UloraL" Abends 7 Uhr: Zum ersten Male: „Ter König." Montag den 12. April, nachm. halb 4 Uhr: ,Att-Heidelderg." Abends 7 Uhr: „Die Liebe wacht." Dienstag den 13. April: „Was ihr wollt." Mittwoch den 14. April: „Der König." Donnerstag den 15. April: „Tte Jungirau von Orleans." Freitag den 16. April, abends halb 8 Uhr: /Dloral."
*) 'Aiüang, weint nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
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Drittes Blatt l 59. Jahrgang Dienstag 6. April 1909
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