"barnu, daß die kaiserliche Strfugimg mdrt zur Vomveienz der Tuma gehöre, sondern mir etwaige aus sie begründete Handlungen der Regierung. Solche L«ndlungen liegen jedoch nicht vor._______________________________________________
#W Stadt und Cond«
Gießen. 6. November 1909.
— TageSka l endet. Stadttheater. Cam-taa nachmittag 4 Uhr: Schüler-Vorstellung: .D ilhelm Teil"; Soun- iag nachnuuaq 3', Uhr: .Tie fremde Frau'; QbenM 7'/, Uhr: »Der Hb« le Bauer'
Kolosseum: Täglich Vorstellung.
Ktnematogravhen-Theater: Täglich Vorstellung.
Biograph: Täglich Vorstellung.
Kaiserpanorama: Täglich Vorstellung.
Änlagemulik am €onrvaq oonnutag ll1/, Ubr in der Sub-Anlage. Spielplan: 1. ktzroße Fantasie a. b. Cp. .Lobenqrui.' von R. Wagner. 2. Czarda» au« .Ter wellt bet Woieiooven* von Großmann. 3. Intern,re w an4 bet Cperelie .Miß Tnbeliall' von Nellon. (Zum ersten ’-UlaU.) 4. In Treue lest! Marsch von Li. Löber. .
•• Der Großherzog in Gießen? Wie unS aus Darmstabt mitgeteilt wird, wird die Entscheidung, ob der
Großherzog das hiesige WohllätiqkeilSfesl besuchen wird. vor. läufig ouSgeseyt und erst nach Rückkehr deS Fürsten aus Mainz endgültig erledigt.
** Ordensangelegenheiten. Ter Groß. ?»erzog hat dem Rittmeister a. D. LungerShausen, either EskaüronSchef im Lerb-Dragoner-Regiment (2 Großh Hess - Nr 24, daS Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen und dem Oberleutnant v. öcir- niet, Adjutanten der 17. Kavallerie-Brigade (örofoh Mecklenb. , seither im Leib-Dragoner-Regiment (2. Großh Hess.) Nr. 24, das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens, dem Telegraphensekretär Otto Treser in Worms had Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß- mittigen verliehen.
* ’ Entlassunb- Der Großherzog hat das Mit- glich der Eisendahndtreklion Essen a. R, Regicrungs- und Baurat Karl Barth zu Essen a. R. auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. November 1909 ab auS dem Staatsdienste entlassen.
Po ft Personalien Aus Anlaß des Uebertritts in den Ehestand wurde der Ober-Telegraphenassistent Job. Müller in Friedberg zum Telegraphensekretär ernannt. Versetzt wurden: Lber-Postassistent Weitzel von Nidda nach Fri.ddera.' Pvhl von Heinsberg .Rhei.nl.- nach Nidda. Die Telegraph.',ras rstenrenprüsung bestand: Telegraphen- gehilfe .'lnthes in Gießen. Angenommen wurde als Telegrapheugehilfin - Lina Geisel in Gießen. Freiwillig ausgeschicden ist: Die Telegraphengehilsin Luft in G.eßen.
* * Die Gr. Zentrale für Säuglings- und Mutterschutz in Hessen, Darmstadt, (rat an den Vor- stand des Aerztlichcn Landesvereins den Antrag gerichtet: „Der Aerztliche Landesverein möge zu der Frage Stellung nehmen, ob nicht im Interesse der wirtschaftlichen und be- ruflirhon Förderung des Hebammenstandes die Zuziehung von sltmutch lonzesiionierten Hebammen zu sämtlichen von «Aerzten j-eieiteten Geburten anzusireben sei."
" Tee Hessisch-^laussauische Zweig verein bei Gesellschaft für Soziale Reform wirb in seinen demnächst stattnudenben Versammlungen Stellung zu der Arbeitslosenversicherung. der Lage der Bühne na n gestellten und dem Erlaß ctneS Thcatergesetzeö nehmen.
* * S t a d t i h e a t e r. E» sei bnrmif hingeiviesen, daß die morgige Nack'mitstigsliufftchrung von „Fremde ^-rau" die letzte des nnrhomen Schauspiels ist 2lnt eigentliche',! Schillertag, am kommenden Mittwoch, gelangt als Festvor steslung ,r on Carlos", cingeleitet durch einen Prolog, zur Au'sichrnna. Die Ausführung findet im Abonnen'.enl statt. Eine Wiederhottmg im 'Jlbonnemcnt ist nicht möglich Um aber allen Abonnenten, auch denen, die nicht über Gutschein- verfügen, den Besuch der Vorstellung zu er leichtern, werden gegen Vorzeigung des 3. Abschnitts der ErmMügllilgstupons Marten zu kleinen Preisen auSgegeben.
* M u n ß v e r e i u. Die Ausstellung ist morgen Sonn tag von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen geöffnet. (Eintritt für Nichtmitglieder am Sonntag 20 Pfennige. Die Aus stetlungsdauer nir das Schlachtenbüd, D i e Erstürmung der Ferme ChampenoiS. die nur noch bis Montag sein sollte, wird um einige Tage verlängert
♦ * * Der Biograph in her Blockstraße wird zur Schillerfeier Schillers „Bürgschaft" in einer der Lichtbild bülme cntfpredKiiOim Umarbeitung vorführen Auch ba:- übrifle Programm soll sehr sctstine Nummern aufmeiien
Ein Ober-Aufseher soll für die Folge die durch Ableben des Berwallers Schäfer frei gewordme Stile im Promnzral-Arreslhaus einnehmen Sein Ngch olger foii
bte einzelnen '31btcilungen der Fabrik. In einer kleinen Hüne wird die Musse aus dem bräunluDcn Satsuma Tone tuiammen- ffcrübn; dort ,ehen wir zwei ober drei Muisetaillaaen mit Holz- Feuerung, in diesem Häuschen hinwieder drehen fiurhge Hände bte Töpsersä»eibe, dort siebt der Besitzer von einem freundlichen Gebäude hu- bis auf den Boden reichenden San'beseniter luruck und gewannt sehen wir den Pinseln zu. die in dieser Abteilung die 4arten Malereien auf die glallerten Scherben auftragen lind überall bilden uni» lächelnde (Meiidjnr entgegen, weil man in dem einzelnen Arbeiter eben nicht tnc Maichmc sieht, sondern die PersotUichleit. die sich in ihrem künstlerischen Schaffen auS- leben darf und zur Fröhlichkeit erziehen muß.
Taß die Javaner auch auf anderen Kunstgebieten Vorzügliche« n» leisten vermögen, btroetfen zwei im Sfeschäste deS Heren Hoch, städter, SeltrrSweg, ausgestellte Originalaauarelle. die — eine tavamsche Kirschblüten- und eine Mondschemlandschast bar- ftellenb — von den bekannten Meistern Schstn und Ioihida stammen.
3um Schlüsse empfehle ich allen denen, die sich für javanisch Jhinit intcrelfteren, daS Büchlein von R Graul: „Ostasiatiich *uu|1 und ihr Einfluß auf Europa" atrf der Sammlung Natur und Geisteswelt, 1906
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— Wertvoller Fund Aus einem dem Anfang des 5. Ivbrlmnderts angehörenden Pergamentblatt aus Aegnpten, das die Großh. Univ-Bibliothek in ließen erworben bat, entdeckte Privatdozent Sic. Glaue gegenüber einem latnmfcbcn Bibelterte lLuc. 83 und 24 Stücke der gotischen Bibelübersetzung, die sich unter den bis jetzt bekannten gotischen Fragmenten noch reicht finden. Die Erwerbung dieses kostbaren Stückes ist der Utnoerfitäts-Brbliotl-ek durch die ihr vor zwei Jahren zugewandten IudUaums-Stiftungen ermöglicht worden
— Kleine Lbronit 2. -< 1 : 1? u 41 ? S; 1 f l e n i d) 0 f t
Professor Humperdinck begibt stch im An'.mg des nadvini Monat» nach Newy 0 rk. imt der Ende Tezen.ber üatiftnbenben Grftaunubiuna feiner Over .Tie ftänigtfinbtt* im Metro- poluan-Theater deizuivohnen
Cnftfdfifiabrt
UebungSsahrten.
Köln, 5. Nov Der heutige Aufstieg der Luftschiffe, zu denen sich wiederum „P. 3" alS "Privatlufrschtfi gesellte, galt Ucbung«f abtten mit einer Landung in Noblen,. Die Fahrten vollzogen sich glatt „P 3", „P 1" und „M. 2" litcaen rasch hintereinander gegen Mittag vor der Ballondalle in Bickendorf auf, um gemeinsam die Fahrt nach Koblenz anzutreten. Dabei verlor „P. 3” seine Begleiter wegen deS herrschenden Nebel» auS den Augen und mußte, um sich über die Gelände zu informieren. wieder landen und ging in der Nähe der Halle zur Erde weder. Er versah sich mit neuem Wafserballast und stieg sosork wieder auf, um den anderen Lufvchtf'en zu folgen. Alle drei Luftschiffe errruhicn in kurzen Zretabständen dieKarrhau'e in Sohlen». Sie Hielten sich aber nur eine Viertelstunde lang auf der Martbauic auf und traten kurz nach 3 Uhr die Heimfahrt an. Zn der Zeit non .5*, bis 6 Ubr landeten Du Luftschi'fe wieder vor der Halle in Bickendorf - „3 8" untre nahm von 2« .■ Uhr ab eine Höhenfabrt über der Stadt P öln und landete nach mehrstündiger Fahrt um ö Ubr 10 IVin. vor der Halle. „P. 3" wirb diese Nacht in der Halle verbleiben
Unfall.
Köln. .5 Nov Bei der Landung deS ,.P 1" ereignete sich ein U n gl ü <f 4 r a II, indem ein Soldat bu Leine noch icftbtch, als der Ballon- sich unversehens wieder bob 2<r Soldat stürzte herab und trug anscheinend schwere inwert Verletzungen davon
Ter österreichische Varseval.
ä»en. 2 Ncv Motor von Parseval besichtigte nach feiner Ankunit den Motor für den österreichischen Parse v a I". worauf er die militärisch aeronautische Anstalt in Fijchermoos aufsuchte.
der Ober-Aufseher Moelcker van «utzba« werden, und man hofft, txiB dadurch der Staat nicht unerheblich an Besoldung spart.
•• Bej iywechsel. Berkaaift wurde die Liegenschaft )eS Herrn Conrad Janker mit Eeschä'tsbetrieb für 7000, i.'iarf an Herrn Ernst Fangmann durch die Immobilien- Agentur C. K 0 ch.
•• Briefmarkensammlern ist noch nicht allgemein bekannt, daß hier feit Jahren ein blühender P b i l a t e - listen-Berei n (40 Mitglieder besteht, der an mehrere große Verbände angeschlossen und deshalb in der Lage ist, seinen Mitgliedern erhebliche Vorteile zu gero ihren: Reichhaltige Auswahlen, Lesezirkel mit in- und auslänbuchen Fachzeitschriften, Bibliothek, Doublettenoerwcrtung, Neu- heuenkaufstelle, Rechtsschue- u. a. Ausn.hmejahig u't jeder anbescholtene, volljah.ige Sammler Feyt Eintrerende sind biS zum Schluß des Jahres beitragsfrei. (6. Inserat)
x Lollar, 6. Nvv. Im hiesigen fieisinnigen Verein werden letzt regelmäßige Monatsversammlungen abgehalten. Verschiedene Gießener Herren werden an ine,en Abenden Vorträge halten Tie erste Versammlung findet am nächsten Dienstag abend in der .Linde" statt.
O Lollar, 6. 2iov. Die Einweihung der neuen z:veiklassigen Schule findet am Sonntag den 28. d. M., nachmi.tags, statt.
?TraiS-Horloff,5. Nvv. Am vergangenen Mittwoch wurde hier ein Bezirksverein gegründet, der sich die Wahrung der Znteres'en und die Unterstützung des HilssvereinsfürdieGeisteSkrankeninHessen zur Ausgabe gemacht hat und der die Orte TraiS- Horlofs, Utvhe, Berstadt, Inheiden, Hunaen, Borsdorf, Ober- Widd rsheim, Unter-Widdersheim, Roxheim und Steinheim umfaßt.
— Butzbach, 5. Noo. Die Großh. flultnrinfpeftion Friedberg hat im Auftrag unseres OrtsoorstonbeS ein Schreiben wegen deS eo. Anschlusses der Stadt Butzbach an die Vrooinzial-Gruppenwasserversorgung Inheiden gerichtet. Die Anfrage, die zunächst auf ungünstig verlaufene Pumpoersuche zur Erweiterung deS bestehenden Werkes Bezug nimmt, geht babm, wie hoch sich der WasierpreiS für Butzbach stellen wird, falls von der Iuheidener Pumpstation daS Waff.r m einen von der Stadt zu erbauenden Hochbehälter gepumpt wird. Ter neue Hochbehälter ist an der Straße Butzbach—- Espa gedacht und soll auf Punkt 253 über N. N. liegen; die Entfernung des Behälters vom Bahnübergang beträgt zirka 2000 Meter. Die Leitung soll so bemessen werden, da!- iväler Biitzboch seinen ganzen Wassrebedars auS dem Inheldener Wasserwerk entnehmen kann.
Dieburg, 5. Noo. Bekanntlich soll ein Gruppen- GaS- und Wasserwerk, im Anschluß an das Elektrizitätswerk in Groß-Zimmern, errichtet werden. Die behördliche Genehmigung ut jetzt emqetroffen. Die Quellen bei Aundern- Haufen liefern genügend Wasser. Dieburg. Llein-Zunmern und Gundernhausen haben sich bis jetzt zum Anschlliß bereit eiklärt. Man hasst, daß int Juni 1910 die Versorgung mit Wasser und GaS m Kraft treten kann.
Di en heim. 5. Nov. Ä>r einiger Zeit latte ein Einwoh-ner aus Dienheim seine Familie verlafsen und hatte sich nach Luxemburg gewandt. Bon dort aus ging er in die Fremdenlegion noch Algier. Wie ein anderer Dienheimer schreibt, der ebenfalls in der Fremdenlegion dient, mußte er fein Heimweh mit dem Tode büßen. Zuui drittenmal e wurde er beim Desertieren erwisch! und gefangen genommen. Darauf Hal man ihn standrechtlich er- Ich offen. Dieser Fall lehrt wieder, das; unsere Iugeno zur rechten Zeit auf die Gefahren der Freindenlegiou aufmerksam gemacht und vor ihr gewarnt werden mutz.
Mainz, 5. Nov. Wie die soz. „Mzr. Bolksztg." mitten t, haben eine Anzahl Bürger bei der Bürgermeisterei beantragt, eine der demnächst zu benennenden Strasien Ferrerstraße zu nennen. Tie „Mzr. Bolksztg." selbst spricht sich gegen diesen Vorschlag aus. — Der Antrag der Bürgermeisterei, zunächst vorlagsweise 1000 Mk. zur Bestreitung der Mofien für Anlegung eine» Ankerplatzes für Luftschiffe auf dem „Großen Sand" zu bewilligen, wurde gestern in nichlöffentlicher Sitzung der Stadtoerordnelen-Verfammlung genehmigt.
[J 'JJlarburg, 5. Noo. Die Amneldungen der Studierenden zum diesmaligen Wintersemester der Universität gingen heute ossiziell zu Ende. Eingeschrieben sind 117 Theologen, 431 Juristen, 325 Mediziner und 992 Philosophen, zusammen 1865 gegen 1725 im vorigen Winter und 2095 Studieiende im letzten Gommerft netter.
Fran ksurta. M., 5. 9ä>6. Tie Nachricht, die gestern auf Grund einer zuverläs i^ scheinenden Informa.ion gebracht roorten, fray die Regierung die Franlfarter G hatts- regulierung für tue Volks fchullehrer nicht genehmigt bade, wird in den Greifen bo3 hie,igen Magi'lrats als nicht zutreffend bezeichnet.
X. »an a u, 5 Non Bei der Errichtung des Be- kleiduntzsamtes für das 18. Armeekorps m Hanau turb bie Stadt ixinau eine Beihilfe von 30 000 Ml. zu den Lm- kosten leisten.
Da« ivanitwe 2uTr,a>tTT
Menlan, 5. Nov. Das lenkbare Luit'cbisf , E»vana", tzag gestern eine Nacht'ahrr unternommen bat, crli.t freute früh rtatl rropellerdefeki und trurbe, ohne daß bte Steuer gebree|t werden konnten, weuergetrieben. Ter Besatzung gt.an; es 2b«, erwa 12 Kilometer von Meulau |u landen. Ti* Luft List Dom Gas entleert und ui die Halle nach B e a u 0 a I lurückged«^ werden.
$rau Steinbeil vor dein Zchwurgencht. in.
-L Baris, 4. Nooember. ’
Im weiteren Berlaille der Vernehwuiig her ilugefloaicn m» winni »an immer mehr bte Ueberzeuaiuig. baß mau es ema'tt mit einer sehr gelchickreu cdiaiüpielenn ober nut einer >edr r: t. nlcben Peri0:1 zu um bat Äo: linftfl nrtql man 411 der baß das er tert \ ir ist. 2 t -Ithöuen
ünb denn boeö etwa« zu geküiUietl und bte Apostrophen an tei Barsitzenben. der mit fübler Würbe jede Anuävernna at le M beelajieu. Tas Intertfie der '.'lliaemembeu begiiuu etwa» at-iu. flauen. In der Sache Irtbtt be'olai Madame Steinbeil ihre alle Taktll. Wenn ibr trnrnb welche Tatfawen gar zu itnbeoum werben, del am pst sie b> lev indem sie eiillach Ituqnti. T-e Cer- uehmuna hrebt sich um Oie Borgänae kurz ober ronbifnb bet l'lorbnadn. Eine gewisie Rolle Ipteli habet em stiller Zeuge, L'iebtmflehunb ber ,"irnu Sieinheil, her am Abend vor bet lal von uto 11 sternhell felbit au« ber B,lla enferm rorirbe. T>e Ai», klage behauptet, bah bie» au« bemfetben ®runbe geicheben lei. an« deut auch Oie Mndewoirner ber Billa incaadctncfi würben, um Ruhe für ba« Berd rechen zu aerpmuen. Wie in der Boiunier» "ichung behauptet h«e Anaeklaaie bei ihrer tkmebmuna, da« t« Önnb an enter Hautkrankheit gelitten unb einen imauaenebinai Werurt) au«ae träini habe, weshalb sie ibn abidiofien inoUie.
Tie 6en:el.tnung geht dann zu ber Tat selbst übet. Tic An, geklagte bleibt dabei, daz 3 MSnnet und 1 Freu mit einet reite Perücke bte Morde verübt batten und schiloen eingehend, nne st« gezwungen worden sei, auf bte Fragen ber oermu am ich Per- tonen zu antworten. Ter Präsident macht sie auf peritf- ’bent llnmöglichkistt-n ihrer AuSsage aujmctlfam. T.e Angella^ vermag keme ausreichende Einärung zu geben und bcixiupt« nur emphatisch, ich bin umd/ulbtg. Tie ierncre Tarüflluna bet Anten deckt sich mit ihren Angaben in ter ;
Die rothaarige Frau bat« sie anscheinend mit ihrer Tochter verwechselt, beim sie habe zu ihr getagt: Sei ein gütet ub un» jage, wo bas Geld ist. Ttricm Umstand bade sie es roobt auch »u verdank, n. daß fit nicht stärker gefeüdl worden sei
Wie nicht anders zu erwarten war, ist die Ver.^ndlunq von um?orl^rgeiefrcncn Zwischenfällen begleitet Ter Ver: idtger Aubin überreichte, wie gestern schon brabtlid; gemeldet lombe. dem Borsttzenden einen Bries, in dem cm Herr Leveste minrllt. daß er die Frau mit der toten Perücke fei. Er wird »orgerufen und erzählt, wie er mit 3 Freunden das Verbrechen au#>icfnhrt habe Um feine Erzählung glaubhafter zu machen, zeigt er dem o-mdit*- bof eint rctc Perücke. Ter Vorsiyenbe • : ansch inend ruvai verwirrt. Frau Steinbeil er Härt, ne wisse nicht dar.! r z, sagen. Ter mnge Mann .vird in Untersuchung last genommen. Nachdem der Vorsitzende die Llngeklait' noch über rei< >eiu Ein-tll eiten, wie bi. mvitrewsen Fingcrivuren an bet Numsta che und oic Tmtenstecke an ilrrnt Na.1 oemd befragt hat, die Fra» Steinbeil in l,armloser Weve zu crtlarcn lucht, müssen bte Handlungen vorzeitig obgebrochen werden, ba sich bte Angeklagte allmäblich in nervöse Gereiztheit lunciiiQcrtbcl hat unb nicht mehr imstande ist, den Bethandlungen zu folgen.
Dcrmifcbtct.
• Ein bedeutender T i c b ft a b L In Gladbeck bei Gelsenkirchen wurden in Der vergangenen 'rnchr in der Königlichen Bergbauinfpekrion 2 7 9 0 0 o Mark entwendet
Gelsenkirchen, 5 nach.
ber Ä'Klerschächte bestimmt. i' CTcn > Uhr motqrii« tvurhc brr Tiebslahl entdeckt. Ter r^elbschrank war nmtrl' .'uchschlüi eis geöffnet worden Tie Lcutr wußten heute i 1 ü b ob»e Löhnung bleiben. Die iolizei herinb.t itd) in fiebrrbeta Tätigkeit. Ktiminalp 0 li 1 sten van an .'n-.irl» und Polizeihunde ans Dorkmuiid. Eilen, Hagen ttsit nach dem
I iS nachmittag in Gladbeck eingetroffen Ais jetu fevlt-iede 2pur von den Tätern
Eisen Nuhr>, 6. Nov Tie Polizei verhaftet.' den dienft tuenden Nacht w ä cf) t e r. Weitere > idastungea stehen ?fx>r. Tic Sraarsanivaltscha't bat 500 Mark ’bf'obnun t ausgesetzt. Tie Tür hie Geivölde», in dem sich der I^eldichvank basand. war unversehrt Irgendeine Spur von geivalllamem Einbruch war nicht zu sinden. Unter ber Bevölkerung herrscht große Au'r lung, ebenso unter den Bergleuten, hie den Lohn mehl re ballen hoben.
* Einige interessante Büge und Anekdoten von M e nc l i k.der, von einem n. ure Schlaganfall aw das <: nfen. lager geworfen, in icinet R "enllladl Abdi -.«ibcba mit hem Tobe ringt, erzählt E'iiiiopoe Piazza. d7r noch im Frühjoht dtei'cA Fabres in der Hauvtstadl Abeti'iuienS uvtfic und auch 1 ; ,re- beit hatte, den Negu- zu fehen und *11 iprvd^n. Mu jnxn’iU'kr Dürde erttrite brr Hort'-h-r seine Audienzre. Pnmk und Bo>G wirren betfette geschoben, auf nnrm rtnfddxn Hm gar cd, »v.iche» türkischen Killen emosing n seine Gäste Zeit einigen läßt Menelik eine Kirck«r nach der andern btrucn. er «ft Nicht völlig frei von Aberglauben, trotz feiner Vocu.be für europäische Bildung und Zivilifarion. Al- ihm nntt nn Wahrsager o.opbe- mu. er würde nicht sterbre .0 lange er Kirchen ooute 7o* rl ch! Nack feinem Tod baut höchstens em Anderer' T R . befahl er orort die Errichtung neuer Golke-bämer Daneben bat v eine besondere Vorliebe für die Aufrichtung stattlicher C-trahbrnfmll«; den Dmurbenm Ministern unb manchen .Nugliedern des La-s«. Hause- werben aniehnliche Monumente gre'etzt Ter -niset will sich auch selbst ein Tenhnal ienm: ein Reiterstandbild soll ei werden Er bat den rtal enllchen Archiletrre vastagna damit betmhtnat und verlangte bad", baß ba» Tenkmal ein Gcge» stück pl dem großen Btktt-r-Enranuel-Tenkmal werben iollt--. da» in Nom gebaut wirb Als er die Pbotogravgien sah, war er devistert. „so yolln Tu <* machen, ich überlasse Tir alle». iTunlrrtlau>mb Taler stelle ich T:t zur Verfügung" Lächelnd kläre. Urm der Architekt die Pu Möglichkeit, für bimberuaufdib Taler ctu solche» Denkmal der erstellen, und schließlich bcqnflafc ttch öenetu mit dem ein’arfvn Nreterstandh'lp ^keneltk Bo» wunderrmg hn Europa vermifchr »ich bt.'Tütilrn mit einer nai?ee Unkenntnis der Betbältniiie, au» bet allerlei ortgnüdUdx flnet-
b^rrorgeben. Ais bet Ingenieur Jia, einer bet erste» Euwtüre, oer m Mencliks T teufte trat, ihm zuerst Bonraa .ult. meinte Merelik viötzl'ch „Ta Tu nn Europäer biü, muß» Du mir gleich rn Paar Si - el mack en ‘ Tct neue M aifter war verblüfft, Oer mu Hc , e renc« Lederarbeiter» entledigt- er i ch dos Aufttay». io gui cs eben ging Aber ber »voettt Fonunt brtm Et'ent al» Menelik die ~<fmbe erhaltre hatte, rt inir er kurz, „lind setzt macke mir eine Ubr ber Vertreter
Italien« Au,trag hotte, Menelik mehrere Mitt tunen Kriegs .ntfchädigung au«iuwblen, batte er vre. Tage lang die gränic Wube, dem Negut )u erklären, was regemli eine Million ist- Mik breonberet Äurnierfiamfcit überwacht Menclik tw Neckt«- vsirge in feinem Lmde: nickt fetten grrest er oeckönlick em und ou übt er das V-i,nad,«un.:.'recht, das n zuerst nnaerubrt hat Während Piazza in Addi« Abe'oc tvtAu, tmickne em "'atm auf. der nn angeblich Pfundene-s . rrb ontaiTm n . n lolcit .nifct- man. daß da« Twr ..ntublni ivar Miitelik lies de» Mann vor nck raren: .Dickes Urteil würden Tu über nn* i’crbebtcb fällen >-* Tvm reellen wurde unheimlich Nut. abre er antwortete doch: „T-ic rechte Hand unb Den lintm Fnß lifB ick ihn abschtrgen.' Menelik nickte und sagte bann: ,3lb weroe sie Dir ad (Hagen sturen, wenn Du ein zweit e yfol stiehlst " T<r Mann gmg strafst» au«, die Richter murrten, eher bamit hone Monckll bo* Begnadipmgsre.ht angefftbr: B io» der» farf» dt ber laiier darauf, frag sein Sohn und Tbronfolg«. der inölfiährigc ckrg Evassu. völlig europallck erzogen wirb: ot


