Ausgabe 
7.8.1909 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt

Nr. 183

Samstag V. August 1909

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

General-Anzeiger für Oberhessen

Les

120.40

238.20

Rechtsmittel, an beten 5 teile im Privarklageoerjahren der Kläger

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& KnMpe^DoxsMll ratt 7$ PuyktW ugp Witz. | Mt, diese Wirkung Mch sich 5«hy; kaus.

99.80

99.15

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183.00

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Dos An- eme

TieSiebener $amilicnblätter werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das Ureirbiatt ffir den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.

20.75.

156.25

129.00!

159. Jahrgang

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ibar. 1. Preis MU

Gottftied Ar

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(gez.) Frau Elise Stopp.

Für die Güte von Scotts Emulsion spricht gewiß in erster Linie die ihr seitens der Aerzte- weit gezollte Anerkennung. In dem einzig­artigen Scottschen Verfahren es kommen dabei nur die allerbesten Materialien zur Ver­wendung wird der Lebertran in allerkleinste Tröpfchen aufgelöst, deren Verdauung und voll­ständige Ausnutzung auch einem entkräfteten Körper mühelos gelingt.

. August Anfangskaree. Harpener Bergwerk . . Laurahütte . . .

Lombarden E. B. . . e Nordd. Lloyd Türkenlose . * *

Verantwortlich für Feuilleton und Vermischtes: I. V.: Ernst Anderson.

Die Kleine hat mehrere Zähnchen ohne Schmerzen/ bekommen und steht schon fest aus den Beinchen Die Gewichtszunahme war eine bedeutende.'

Ccottß Emulsion n>trö von unö auSjLUegUch nn groben berfonre und zwar nie lofe nach ®eroi4t ober Matz, fonbern nur in versiegelten Originalflaschen in Hatton mit unterer Lchuymarke (Fischer mit dem Dorsch). Scon u. Bownc, G. hl b H., Frankfurt a. M-

Bestanbteile: Feinster Mebtrinal-s_'eberrran 150/), prima GUzzerin 60/), unterVSo-ohorigsaurer Salk C3, unten-äoepöongfaureB Slatron 2,0, pulv. Tragant »X>, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, beftiil Wasser 129,0, Älkobol 11X) Hierzu atomanicke Emulsion mir fttmrx, Mandel- und Gaulibemaöl ie 2 Trapsen.

die subsidiär erkannte Haststrafe auf 2 Tage ermäßigt wurde. Gericht hätte auf eine geringere Strafe erkannt, wenn der geklagte die Ermahnungen der Behörden befolgte und nicht starke Neigung hätte, den Gesetzen zuwiderzuhandeln.

Feindliche Nachbarn.

Internationaler Katholikentag.

Tic erste geschloffene Versammlung des 20. Internationalen Eucharistischen Kongresses tagte gestern in Köln im Gürzenich­saale und wurde von Tomdekan Prälat HilPisch (Limburg a. L.) rm 9lamen des Kardinals Fischer eröffnet Das erste Referat erstattete Univerfitätsprofefjor Tr. Brandt (Bonn) überDer .".ult der heiligen Eucharistte in seiner historischen Entwicklung und Ausgestaltung". Der Redner führte aus, daß der Glaube der Kirche an bie Gegenwart Christi im Altarsakramente in seinen äußeren Kultformen manche Wandlungen erfahren hat, die ihn den akränderten Zeitbedürfnissen anpaßten. Der Redner geht dann rite Entwicklung des Kultes durch, der vor allem durch die Ein- rhrung des Fronleichnamsfestes nachhalttg beeinflußt wurde. Das iiöcnliid>c Konzil sprach dem Sakramente den Anbetungskult zu, )tn 15 Jahrhunderte ihm bereits geleistet hatten. Gegenwärtig ollen die engen Schranken der Nationalität auf den großen intcr- ntionalen Kongressen in der gemeinsamen Anbetung der Eucha- litie. Ein Vortrag lokalen Charakters hielt Pfarrer Ditges Möln), der über die Verehrung der Eucharistte in Köln und am 'iheinc sprach Pater Schäfer gab nach einem geschichtlichen lleberbltd praktische Winke für die allmähliche Durchführung des östlichen Dekretes über den öfteren Empfang der heiligen Köm- imnttott. Die beiden nächsten Referenten behandelten Themata, ftc mit der Heranwachsenden Jugend in Verbindung standen. 3oftsschullehrer Janssen (Ohligs) hielt es für wichttg, zur sFörderung der eucharistischen Bewegung den Kult schon bei der Leulljugend zu pflegen. Man müsse der Schuljugend Ehrerbiettg- f:i£ gegen das Gotteshaus einimpfen und fie daran gewöhnen, häufig die heilige Kommunion zu empfangen. Auch sollen die fcEti)ülcr zur 'Teilnahme an den eucharisttschen Veranstaltungen an»

Elektriz. Lahmeyer . . . El^ktriz. Schuckert . . . Escbweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Pakett Harpener Bergwerk. . . Laurahütte......

Nordd. Lloyd.....

Obersehles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Hank . . , Deutsche Bank . . , . Deutsch-Asiat. Bank , , Diskonto-Kommandit . . Dresdner Bank . . . Kreditaktien , .

Baltimore- und Ohle»

Eisenbahn . . . . , Gotthardbahn . . . Lombard. Eisenbahn. . . Oesterr. Staatsbahn . . . Prince-Henri-Eisenbahn .

Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen UniverfitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schick­straße 7. Expedition und Verlag: 51.

Redaktton:e-^112. Tel.-Adru AnzeigerGießen.

Nur echt tuit dieser SRaritb«B5tf(£er bau Saramie» zeichn brf Scott»

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TeSefomsciie Kursberichte

Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen.

Frankfurter JUÖrae, 7. August, L15 ühr.

66.00

99.50

Wohne jetit

Versauf. Schäft -

8l/,°/o Reichsanleihe. . . 87. do. . . .

3L% Konsole

3% do. . . . .

3,/,°/0 Hessen . . «

31/,°L Oberhessen . . 4°/0 Oesterr. Goldrente. . 4/b% Oesterr. Silberrenta. 4°/0 Ungar. Goldrente . . 4°/e Italien. Rente . . . 3°/0 Portugiesen Serie I . 3°/o Portugiesen HI . 4'/,% russ. Staatsanl. 1905 47,7O Japan. Staatsanleihe 4°/o Conv.Türken von 1903 Türkenlose . . . .

4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier » 3% Mexikaner . . . .

47,7» Chinesen . . ,

Aktieni

Bochum Guss . . . «

Buderus E. W. . «

Tendenz: ruhig.

Die Ehefrau des Gastwirts R. in Nidda, die mit ihrem Nachbar, den: Pferdehändler G. K., in Feindschaft lebt, hat in ihrem £>of zu ihrem Manne die Worte gebraucht:Ta ist der Spitzbube." K., der durch seinen Knecht die Aeußerung erfuhr, erhob Privatklage wegen Beleidigung. Beim Schöffengericht be­hauptete die Angeklagte, sie habe die Worte in bezug auf einen Vorübergehenden gebraucht, der an genanntem Tage wegen Be­trugs zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt worden ist. Da die Aussagen des Knechtes am Schöffengericht sehr unbestimmt waren, hielt man die Angaben der Angeklagten für wahrscheinlich, wes­halb Freisprechung erfolgte. Infolge Berufung des Klägers, er­kannte die Strafkammer auf eine Geldsttase von 25 9)tarf und sprach dem Kläger die Publikationsbefugnis zu, da alle Umstände dafür sprechen, daß die Angeklagte den Kläger gemeint hat. An dem Tage, an dem die Beleidigung fiel, batte die Angeklagte mit dem Kläger einen Termin, der zu ihren Ungunsten ausfiel; auch hat sie am Schöffengericht erfiärt, falls sie verurteilt würde, wolle ie den Wahrheitsbeweis erbringen. Diese Umstände und die Tatsache, daß der, den sie gemeint haben will, ein Kunde von ihr ist, mit hem sie auf gutem Fuß steht, ließ dem Gericht keinen Zweifel, daß sie den Kläger hat beleidigen wollen.

Neble Nachrede.

Der Landwirt K. R. in W i l lo f s hat in einer Gerncinderats- itzung und in einer Wirtschaft geäußert, der Spezereihändler I. Gr. habe seinen Sohn, der vor einigen Jahren wegen Sitt- lichkeitsverbrechms beftraft worden ist, angezeigt. G. wollte sich diese Nachrede nicht gefallen lassen und strengte Privatklage wegen Beleidigung an. Am Schöffengericht wollte er den Angeklagten wegen verleumderischer Beleidigung verurteilt wissen, da er die Aeußerung gegen besseres Wissen getan hat; er verlangte auch eine Buße, weil er durch die Aeußerung des Angellagten in seinem Gesck?äft geschädigt worden sei. _ Das Schöffengericht erkannte wegen übler Nachrede auf eilte Geldstrafe von 20 Mark und sprach dem Kläger die Publikationsbefugnis zu, unter Verweisung des Klägers wegen der Entschädigung auf den Zivilprozeßweg. Der Angeklagte beruhigte sich bei dem Urteil, aber der Kläger legte Berufung ein und wiederholte seinen Antrag auf Verurteilung zu einer höheren Strafe wegen verleumderischer Beleidigung und des Anspruchs auf Entschädigung. Es wurde festgestellt, daß man in W. in dem Ver­haften eines Denunzianten etwas verächtliches und schimpfliches erblickt. Durch Zeugen wurde bekundet, daß viele Kunden dem Geschäft des Klägers fern geblieben sind und der Kläger ist zur Klage gedrängt worden. Trotz allerem gelangte die Strafkammer zur Freisprechung des Angellagten und bürdete dem Kläger sämt­liche Kosten, einschließlich der notwendigen Auslagen des An- gellagten auf. Sie führte aus, daß jedem das Recht, Anzeige zu erstattet, zustehe; insbesondere fei es nicht schimpflich, dafür zu sorgen, daß eine solche Straftat wie bie, wegen der der Sohn des Angellagten verurteilt worden ist, ihre gerichtliche Sühne finbe; an dieser Tatsache ändere der Umstand, daß man tn Willofs eine verkehrte Reck',tsanschauung hat, nichts. Weder aus der Form, noch aus den Umständen gehe die Absicht einer Be­leidigung hervor. Trotzdem der Angeklagte keine '.Berufung ver­folgt hat, konnte doch ohne daß er es Drlangte, zu feinen Gunsten entschieden werden, da ein von der Staatsanwalttchaft eingelegtes

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München, Westendstr. 29/L (Rückgeb.), 30. Juni 1908.

»Aus Anraten der Klinikärzte haben zwei meiner Kinder, der 3'hjährige Johann und die kleine, 7, Jahr alte Anna, eine Zeit- lang Scotts Emulsion als Stärkungsmillel bekommen. Der Erfolg hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen, da beide Rinber. in überraschend kurzer Zeil sich zusehends kräitiglen. Aus den blaffen,' verdrießlichen Geschopfchen sind gut aussebende, lustige Kinder ge- worden, die uns nunmehr die größte Freude machen.

A. Rind Viehstall ungen.

1. Gruppe: Besitzer mit 10 bis 20 Stück Vieh. iS erhielten: einen 1. Preis von 40 Mk. Bürgermeister jaller-Ober-Hörgern mit 91 Punkten, 2. Preise von je 30 Mk. Vf). Müller-Ober-Hörgern nrtt 90 Punkten und £einr. Konr. ("Erlach-Ö ber-Hörgern mit 89 Punkten, 3. Preise von je } Mk. Heinr. Wetz I.-Holzheun mit 83 Punkten und Kasp. 'oldschnridt-Äeihgesterst mit 78 Punkten. Anerkennungen or je 5 Mk.: Gilb. Gondrum-Oder-Hörgeru mit 74 Punkten itb Johs. Arnold V.-Leihgestern mit 73 Punkten

2. Gruppe: Besitzer von 3 dis 9 Stück Vieh, vs erhielten: einen 1. Preis von 30 Mt. S^cinr. Lotz-Oder- foigern mit 89 Punkten, 2. Preise von je 20 Mk. Gg. Langs- lorf III.-Leihgestern mit 88 Punkten und Krd. Jak.- tirger-Ober-^örgern mit 87 Punttcn, 3. Preise von je 10 Mk. M). Alles-Over-Hörgern mit 81 Punkten, Johs. Heß XXI.- '^'gestern und Gg. Will V.-Leihgestern mit je 80 Punkten,

Apolitische Tagesschart.

Deutsch-russische Monarcheubegeguung.

Tic KaiserjachtHohenzollern" mit dem Kaiser an Bord vnb bie Begleitschiffe sind gestern nachmittag 3 Uhr 15 Min. rufet dem Salut der Kriegsschiffe in den Kieler 5)afen eingelaufen. Die Mannschaft der Hochseeflotte begrüßte sie it dreifachem HutTva. Die nachmittags von ihrer Reise nach Spanien zurückgekehrte Hochseeflotte, zu der 34 Linien- i hisse und Kreuzer gehören, wird wieder in See gehen :mb auf Befehl des Kaisers am Ausgange des Kriegs- saiens und auf See zu Ehren des Zarenpaares Aufstel­lung nehmen. Die Zusammenfunst des Kaisers mit dem .laren wird heute nachmittag, gleich nachdem die Zaren- ncht in Holtenau angekomnien ist, voraussichtlich in der iclcr Bucht erfolgen. Die freundschaftlichen Gesinnungen, mit der die beiden Herrscher der großen Nachbarreiche ein- mber zugetan sind, finden, so schreibt dieNordd. 9111g. jtg.", in diesem Wiedersehen einen wertvollen Ausdruck. Äuch bei Wahrung des persönlichen intimen Charakters ichließt sich bamit die abermalige deutsch-russische Mon­archenbewegung den Kundgebungen an, die zur Festtgung ron Frieden und Freundschaft zwischen den Mitgliedern ter europäischen Staatenfamilie soeben in Cherbourg und Cowes erfolgt sind. Wir bringen den taiserlich-russifchen Majestäten bei ihrer Heimreise durch die deutschen Gewässer unseren ehrerbietigsten Gruß."

Die nach- A p p 7 I p sind am Sonntag, S. Aug., nur von stehenden Äv 1 &i l ü 12 l hr mittags bis 12 Uhr nachts für1 dringende Fälle sicher anzutreffen : (D/8

Dr. Kipper, Wilhelmstr. 2. I>r. Ploch, Asterweg 34.

Auszug a. ö. Stanöesamtsregiftern der Stadt Sietzen.

Aufgebote.

Juli. 31. Otto Fourier, Daglöhner, mit Katharina Eckhardt, beide in Gießen. 31. Ludwig Ernst Friedrich Hermann Kretzschmar, Kürschner in Gteßeii, mu Marie Emilie Elisabeth Dailbe in Franken- berg. August. 2. Karl Theis, ck'taurer in Bottenhorn, mit Marie Nicolai in Großen-Buseck. 2. Heinrich Hermann Wilhelm Haber- mehl, Bahnarbeiter in Allendorf a. d. Lahn, mit Elisabethe Lauer in Geilshausen. 2. Adam Spies, Vizeieldwebel in Gießen, mit Katharina Blitz in Hering. 3. Ernst Hermann Orth, Schlosser in Gießen, mit Katharina Elisabethe Maino in Nidda. 3. Adolf Feix, Hilisheizer in Gießen, mit Hedwig Katharine Orth in Nidda. 4. Andreas Döring, Zimmermann in Lauterbach, mit Katharine Peter, geb. Schmidt, in Gießen. 4. August Sauer, Bäcker, mit' Marie Krcbast, beide in Gießen. 5. Karl Wahren, Piano- fabrifant in Berlin, mit Wilhelmine Nagel in Gießen. 5. Brrmo- Christner, Bäcker, mit Marie Müller, beide in Gießen.

Lheschlichungen.

Juli. 31. Johann Linsenmann, Fuhrmann, mit Elisabethe Jockel, beide in Gießen. 31. Rudolf Poschmann, Kaufmann, mit Emilie Manch beide in Gießen. 31. Heinrich Bcchthold, Gärtner, mit Lina Blaufuß, beide in Gießen. August. 6. Joseph Oppen­heimer, Kaufmann i» Stuttgart, mit Jeanette Schaumberger tar (Sieben.

Geborene.

Juli. 28. Dem Schirrmann Konrad Schomber em Sohn,^ Karl. 30. Dem Techniker Ernst Mannewitz eine Tochter. 31. Dem Schreiner Ferdinand Sauer ein Sohn, Heinrich Wilhelm. 31. Dem Chemiker Dr. Ludwig Möser eine Tochter. 31. Dem Kaufmann Sally Loeb ein Sohn. Walter. August. 1. Dem Stationsgehilfen Heinrich Adam Wenderoth eine Tochter, Elisabeth. 1. Dem Kaufmann Karl Duill ein Sohn, Karl. 3. Dem Maschinensetzer Georg Alax Büttner eine Tochter, Hertha Martha Anna Ottilie.

Gestorbene.

August. 1. Hans Klein, Gerichtsreferendar, 24 Jahre all, Ost-Anlage 37. 2. Heinrich Löber, 2 Jahre alt, Seltersweg 32. 3. Lma Heineck, 31 Jahre alt, Stephanstraße 15. 4. Katharine Schweitzer, geb. Judt, 70 Jahre alt, Stemstraße 54. 4. Marie Goa Karoline Fangmann, geb. Juppeu, 65 Jahre alt, Bahnhof­straße 29.

Üft* ilusst (1

Leipp-^ber-Hörgcrn mit 78 Punkten. Anerkennungen von je .3 Mk. Wilh. Lotz I.-Ober^örgern mit 76 Punkten, Kasp. Gg. Jung-Leihgestern uno Wilh. Jung I^Lcihgesrern mit je 74 Punkten und Johs. Eisf V.-Leihgestern mit 73 Punkten.

3. Gruppe: Besitzer von 1 bis 4 Stück Vieh. Es erhielten: einen 1. Preis von 20 Mk. Aug. Türinger- Ober-Hörgcrn mit 81 Punkten, 2. Preise von je 15 Mk., Wilh. Müller II.-Ober-Hörgern und Hcinr. Krd. Düringer-Lber- ^orgern mit je 80 Punkten, 3. Preise von je 10 Mk. Kvnr. Jak. Diehl-Ober-Hörgern mit 77 Punkten und Tobias Seipp L- Ober-Hörgern mit 73 Punkten. Anerkennungen von je ö Mk. Heinr. Düringer III.-Obcr-Hörgern mit 72 Punkten, Johs. Blank-Dorf-Gill mit 71 Punkten und Johs. Heß XX.-Leih- gestern mit 71 Punkten.

B. Schweinestallungen.

1. Gruppe: Besitzer von 3 und mehr über 10 Monate alte Zuchtsauen. Es erhielten: einen 1. Preis von je 20 Mk. Ludw. Konr. Lnh-Lang-Göns und Johs. Will). Weber-Lang-GönS mit je 90 Punkten, einen 2. Preis von 15 Mk. Will). Weil-Lang-Göns mit 86 ssftrnkten.

2. Gruppe: Besitzer von 1 und 2 über zehn Monate alte Zuchtsauen. Es erhielten: einen 1. _ Preis von 16 Mk. Konr. Jak. Düringer-Ober-Hörgem mit 88 Punkten, 2. Preise von je 12 Mk. An ton Konr. Stoll- Lang-Göns und Anton Müller LXXII.-Lang-Göns mit je 85 Punkten und PH. Keßler-Lang-Göns mit 83 Punkten, 3. Preise von je 8 Mk. PH. Spieß-Lang-Göns mit 81 Punkten, Johs. Henrich XIII.-Lang-Göns mit 79 Punkten und Konr. Johs. Brückel-Lang-Göns mit 78 Punkten. Anerkennungen Don je 4 Mk. Johs. Konr. Weil-^ang-Göns mit 73 Punkten, Wilh. Müller II.-Ober-Hörgern mit 72 Punkten, Heinr. Konr. Düringer-Ober-Hvrgern mit 72 Punkten, Jobs. Konr. Rompf- Lang-Göns mit 71 Punkten, Johs. Krd. Velke-Lang-Göns mit 70 Punkten und Johs. Anton Wenzel-Lang-Göns mit 68 Punkten.____________________________ ________

Gießener Strafkammer.

)( Gießen, 6. Ang. Zughundbenutzung ohne Erlaubnis.

Dem Sanfterer W. M. II. von Homberg ging ein Straf­befehl über 2 Mark zu, weil er einen Zughund benutzte, ohne deshalb im Besitze einer Bescheinigung zu fein. Nach einer Ver­ordnung muß der Benutzer eines Zughundes eine Bescheinigung der Bürgermeisterei feines Wohnortes besitzen, die nur auf Grund eines kreistierarztlichen Zeugnisses ausgestellt wird. Ter An­geklagte erhob gegen den Strafbefehl Widerspruch. Nachdem ihm nachgewicsen war, daß er mehrfach auf ba» Strafbare seines Ver­haltens aufmerksam gemacht worden ist, wies das Schöffengericht feinen Einspruch zurück und indem es jein Verhalten als ftivol be­zeichnete, erhöhte es die Geldstrafe auf 10 Mark, eventuell zehn Tage tzaft. Wohl in der Annahme, daß die Eventualhaftstrafe zur Vollstteckung gelangen muß, focht er das Urteil an und ver­langte Herabsetzung der StGse, falls Freisprechung nicht erfolgen könne. Seine Berufung wurde mit der Maßgabe verworfen, daß

Berliner Börse, 7.

Canada E. B.....186.00

Darmstädter Bank « , . 184.60

Deutsche Bank . . . 246.70

Dortmunder-Union 0. . 69.00

Dresdner Bank ._ 156.60

Tendenz: fest

Scotts Emulsion kann im Sommer

ebenso gut genommen werden, wie in der kälteren Jahreszeit, denn, an einem kühlen Orte aufbewahrt, hält sie sich immer vollkommen frisch und wohlschmeckend, ist stets leicht verdau- ich und appetitanregend, was sich von dem gewöhnlichent Lebertran gewiß nicht sagen läßt. Auch die beiden Kinder, von denen nachstehend die Rede ist, nahmen Scotts Emulsion in den Sommermonaten mit überaus gutem Erfolge.

M .Reparaturen 1 arbeiten werb, sch«;

ÄhMÄliischs; nvass.DamknbekM rim.hing.gebUb.£i spitz. Ho

W. Oss. mit W et 8.8.112 Math lagernd.___________I

Herren können not rivat Mittagtilch, . «1 LudnuK; 1 00 Mk.

hobei von Dünhlii -r zu 41/»5 % gck .. Angebote unter 6 siebener Anzeiger td

ml wird gewarnt . Euler, Hammsmti!

* am Freitag abend tr »Gleiberg-Aemv arMck. weg.

euenweglLHitüm » »MW sonntag den KV1® j t> folgende Tage

haften werden. Je mehr die Teilnahme an den eucharisttschen nbachten bei der Jugend Gewohnheit wird, um so nachhaltiger |jbblllölulliu irb bie Wirkmig im späteren Leben sein. Im gleichen Sinne

MtltttteWup ! .nach Pfarrer Böhmer (Bonn). Er behandelte ausführlich die enu.&rten. UntenS I Vorbereitung der Jugend für die erste Kommunion, die keineswegs tlbildungskurse beit^ .; |t mit dem eigentlichen Kommunionunterricht beginnen dürfe, tg. - .Äu"iunlt B - iese Erziehung müsse vielmehr schon im zarten Kindesalter ein» bn und die ün^ Kinde schlummernden Triebe ausnutzen. Die ---- eier der ersten Kommunion soll möglichst eindrucksvoll gestaltet . ei'öen; dabei muß freilich alles vermieden werden, was ge- ßnct wäre, die Andacht der Kinder abzulenken, also jeder Prunk Air Kleidung und Festlichkeiten. Nachdem die Kinder die erste -ommunion empfangen, sollen sie bis zum Rest ihrer Schulzett möglichst alle Monate zum Tisch des Herrn geführt werden. Amtliche Referenten ernteten lebhaften Beifall.

In der dttichmittagssitzung, die wieder eine öffentliche war, rbanbeltcn eine Reihe geisttick^r^Redner das Thema von der >.richaristte in rein religiösem Sinne. So sprach Kanonikus i Ee Yen berg (Luzern- überDie Eucharistte und die Einheit : tsr Kirche", Prof. Dr. Gießlcr (Chur-Schweiz) überDie Ztcharistte als Sakrament", Privatdozent Dr. Donders (Mün- 'sr) überDie Eucharistie als Opfer", und Prof. Dr. M a u s - cd) (Dtünster) überDie Eucharistie und ihre christliche Voll- »nmenheit". Mit der Versammlung gingen gleichzeitig ver­miedene Sekttonssitzungen nebenher. In der Sektion für Priester rijanbclte Rekwr Dr. doll (Raftattl die Frage, was der Priester [11 Förderung und Weckung des PriesterberuseS tun könne. -.r btt Sekttonssitzung für Damen sprach Seminarpräsis LaUs­er g (Köln) überDie Eucharistie als vorzüglichste Kraftquelle in Leben und Wirken der Frauen innerhalb und außerhalb ihrer fanilittt".

Abends fanden in mehreren Kirchen vor dem ausgestellten Sakrament festliche Andachten statt.__________________________________

Mschauen im Bezirke Gber-hörgern-Lang-Gönr

am 16. Juli.

Bei den am 16. Juli durch oen Landwirtschastskammer- Üusschuß und den Kr ei s - R i n d e rzuch t v c r ein kießen (Simmentaler durchgeführten Stallschauen wur- \tn folgende Preise zu erkannt: