itionen des ^Architekten folgen soll; nicht aber ist es die
Sport
nffdrc uigunften der deutschen Benediktiner enkschieden habe.
Wie iväler gemeldet wurde, haben die Biohammcdaner nun doch inzwischen gegen daS Läuten der deutschen Kirche Einspruch
r$Qbe deS Tlrchitckten, eine Konstruktion des Ingenieurs iiad) zu ummanteln.
Die Stadtverwaltung würde sich allenthalben Dank er- .6cn, wenn sie vielleicht in Zukunft bei Preisausschreiben [artige kleine Fehler zu vermeiden suchte.
in aus Grundrisien, Ansichten und Schnitten zu beurteilen. L ein Beispiel: Alfred Messel, der vor kurzem verstorbene . -,ner Architekt, der auch das famose Daruistäbter Museum
iunmt sestgelegt ist. Architekt und Ingenieur sollen sich ! gleichberechtigte Faktoren gegenseltig in die Hände arbeiten, ijti der Ingenieur nach Möglichkeit den künstlerischen In-
Boykott zu breche. .
* Eine Huds 0 n - Ful10 u - Marke. Fünfzig Millionen 2 Cent-Marken werden in Den Bereinigen Staaten zur Erinnerung aii bie Hudson Fulton-Feier, die ;ni September in New York abgehalten wird, vom 20. Scplcmbcr ab zur Ausgabe gelangen. Sic werden m der gewöhnlichen Farbe gebruat und rechteckig jein; auf einem Rande sind emgedruclt die Worte „Hudfon o.iltow- Ccntcnary" und die Taten 160J und 1009. Tie Zeichnung enlhatr ein Bild der Palisaden iui Hintergruird, den „Hat, Moon", der den Fluh hinaufsegelt, und den „Elcriiwnt", der in entgegen- gesetzter Richruug dampft; auch zwei ütüianische Earwes sind mitabgebildet.
Kleine Tagcschronik.
Die Morgenblutrer melden aus K i e U Der wegen des Verdachtes der Tecknahme an dem .Diebstahl von Akten uv der Berit Unterschlagungssache verhasteie Attuar Zander wurde auf seine Beschwerde hin aus der Untersuchungshaft entlalsen.
Aus Winzenheim bei Kolmar wird gemeldet: Moiitag vormctrag bracy Grohs euer aus, dem zehn bautet zum Opfer gefallen sind. Ter Schaden wttD auf 80—100 000 Mark ge- jchätzl. Außer den Feuerwehren aus den Nachbargcmeindcn wurde auch Militär zur Hilfeleistung aus Kolmar requiriert. Ucbcr Oie lliiaclje d.s Feuers ist noch „nichts bekannt.
Dom Biertrieg.
Duisburg, 6. Sept. Der Kampf gegen die Biervcrtcuerung durch ein K omPromih zlvischen der gewerkschaftlich or- visierten Arbeiterschaft und den Brauereien und Wirten heute rivdct worden. Der Wirteverein verpflichtet sich, in Arbeiter Wirtschaften 7i0 Liter Bier zu 10 Pfg., 7/»o Liter zu 15 Big., ! Jitec zu 20 Pfg. und im Schaltcrverlaus das Liter zu 30 P g. n igebciu Außerdem erklären sich die Wirte und Oie Brauereien :nit, ihre Säle und Vereinsräume fortan auch den sceiorgani- irren Gewerkschaften und der sozialdemokratischen Partei zu über ff»n. Bon den Brauereien wird verlangt, da» sic ihren Ar ntern volles Koalitionsrecht gewähren und „berechtigten An N'chen" hinsichtlich der Lohn-- und Arbeitsverhallnilse der
von Haus zu Haus verbreitet. Wobl erhob der Pascha von Jerusalem beim deutschen Konsul Protest. Doch idieint diese Beschwerde eine papierene geblieben zu sein. Denn schon nach ihrer Landung, die in Monaco erfolgte, konnten die Orientreisenden die trendige Nachricht entgegennehmen, daß aut Vorstellung des deulschen Koiisuls beim Sultan m Konstantinopel dieser die ganze Glocken-
Giehener wetterdienjt. *
VoranSsichtliche Witterung für Hcp.cn am Mittwoch dem 8. September: Wollig. Zcilweije Regenschauer. Starke nord- ivestliche Winde. Abkühlung.
I °°»®*"' 1' rhirm-*"'**£ nen Wochen ein ®jtm N**# - gfijs '«AS S "im, 31"** - 8O"»™?9@ * befoi"nlL. „„ f,4» t M beacht'. , 1 s in allen u"d 'N
Märkte.
le. Frankfurt a. HL, 7. Sept. Öen- und Strohmarkt. Angeiahren ivaren 10 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde sür Heu Alk. 4.50—4.50, Stroh Mk. 2.50—2.tu. Alles je 50 Kg. Die Zufuhr kam aus den Kreisen Dieburg, Gelnhausen und Büdingen, o-eiehau iiiitieiiiiä;;b;.
empfunden...
* Tas glückbringende Hufeisen. In der ganzen Welt wohl ist der Glaube oder Aberglaube verbreitet, dal;, eur altes Huseiscn Glück bringe. Im Mittelalter dienten die xnii> eisen als Schutzmittel gegen die geheimen Nachstellungen der Zauberer unb der Hexen, unb cs gab bis zur ersten Hallte des corigcn Jahrhunderts wohl kaum ein Haus, das n.cht aus dec Türschwelle wenigstens ein Hufciien auigewicsen hatte. Es gab sehr berühmte Alänner, die an den magudstu Einfluß des Huf- ci>ens glaubten; zu ihnen gehörte unter anderen Oec berühmte britische Admiral Nelson, dec, kaum bau er das Kommando auf dem Flaggschiff „Victoty" übenwmmen hatte, an den Hauptmast ein verrostetes Hufeisen schlagen ließ, s^cr Uriprung des Husmsen-Aberglaubens aber verliert sich in der Zeilen Nacht, tlcach einer von der „Modern Society" wiedergegcbeucn engludfen Legende begab sich der Teufel eines Tages zu dem Heiligen ^unstan, der ein ausgezeichneter Hufschmied war, und bat ihn, ihm leinen Pferdefuß zu beschlagen. Ter heilige Dunston wußte, mit wem er es zu tun hatte, und mackste nicht dve gerurgsten ^chtlnerrgkeiten. Er banb den Teusel an euren eisernen Ring, der sich m dar Mauer betäub und holte ein großes. Husersen, das er nut ge> wolligen H mmerschlagen an den des unhnmlickren Knirden ncu..tte. ^er Teuwi brüllte vor Schmerz, aber je mehr er brüllte, desto kräftiger sielen die Hamnrerschlägc, bis der Hällemurst uni Gnade bat und sich für besiegt er Härte. Ter heilige ^n|tan befreite seinen Gefangenen aber erst, als dreier icicrlich versprochen hatte, daß er von Stund an me mehr ern Haus betreten I würde, an dessen Schwelle sich ein Hufeisen befände.
* Ein etwas eingebildeter Schauspieler sprach gern von seinen Ecoberrurgen und liebte es überhaupt, sur einen 2on Juan zu gelten. Seinen Garderooenranm im -Theater teilte er mit noch zwm Kollegen, die seine kleinen Schwackjen schon kannten aber nicht recht kontrollieren konnten, wo sich Wahrheit und Dichtung begegneten. Ein kleiner Zufall sollte ne darüber auiClären Eines Lages waren nur die beuten Kollegen in der Ga-derobe anwesend. „Wie unangenehm," sagte der eure, „da hat mir der Portier einen an Berger gerichteten Bries m mein ,^ch gelegt, und ich habe ihn versehentlich geöffnet. Es i|t nur aut, daß der Inhalt nicht gerade vertraulicher Natur war Es wa- bloß eine Schumberrechuung über 200 Mark, die allerdings in etwas unangenehm dringettdem Tone gehalten war." — „Na, und was haben Sic nut dem offenen Brief getan ?" — ,^ch halte Glück - Tie Klappe war glatt am"gegangen, so daß ich sw wieder -uneben konnte. Ich habe bet Bries euisach m sein tyaa) gelegt, yaum hatte er ausgeredet, da öffnete sich die Bür, und. he rein wit Berger, den oini.ioicn Brief m der H<md. Er grüßte freunb- lick, wid nahm teilte ihm zur zweiien Natur gewordene malerische Pose ein, um das Schreiben zu öffnen. Tie beiden anderen war
teten auf den Zomei-rniSbruch, mit bem er na di i Irrer Meinung bie Entdeckung des Jnhatls bcgniFr.i mußte. Zu ihrem staunen uiid bcimlutien Pei'-mügen aber überzog ein strahlendes Lamcln das ausdrucksvolle Änllltz Vergers. Mir sanft bedancrndcm stops- fdmttcln riß er den Vries in tausend Stücke, um murmelte selbst- zusriedan: „Tiimnics, kleines Mädel!"
» Pom blauen Frack Tie englischen Schneider, die Tiktalorcn der modernen Herrenmoden, schmieden im Stillen bereits ihre Plane für den Winterfeldzug und rüsten von neuem zu einem Kampfe gegen die trübe biu- töni'-skeit der männlichen Gewandung von heute. Tas eintönige Grau und bat- düstere finstere Schwarz sollen endlich verschwinden; auch ün Reiche der Kleidung soll der Mamt einen Ehrenplatz entnehmen und mir leuchtenden lebensfröhlichen Farbenzusammenstellungeu allen geselligen Zusammenkünften den Stempel froher Lebenskunst aus- drücken. Tie Londoner Schneider erklären dem scistvarzen Frack den rkrieg; an seiner Stelle lvird im Winter ein blauer Frack von neuem Schnitt treten. Ter Kragen dieses neuen Frackes wirb aus Samt gearbeitet, die Knöpse mit eipcrn leuchtenden schwarzen Seidenstoff überzogen. Dafür allen die seidenen Revers als ein Erzeugnis endlich über- luunbencr Zeiten fort. Der Frack wird so geschnitten, daß er mehr von der Weste sehen laßt, die künftig stets weiß sein wird. Auch der Westenausschnilt erfährt eine Veränderung ; während er in den letzten Jahren m breiter Ausladung gezeichnet war und etwa die Form eines großen lateinischen L" zeigte, wird er künstig wieder schmal nach unten sich verjüngen und gleich dem V in eine Spitze aus- lausen. Weiße Westen dürfen künftig nur einreihig getragen werden. Tie schmale Seidenborte, die bei manchen Elegants bisher bie äußere Naht des Beinkleides als Schmuck begleitete, ist fortau verpönt. Tie weiße Kra- vatte wird in ihrer Form wachsen: nur Batist darf zu den setbstgcschlungencn Knoten verwendet werden. Tie neuen englischen Akodcgesctze sind den Pariser Herrenschneidern eilistweilen noch unbeliinnt; wie die Annales berichten, erklärte im Gegenteil einer der führenden Parijer Künstler der Kleidung, daß die Herrenmodcii de^ kommenden Winters gegen das Vorjahr keine großen VerändLrungen aufweif en werden. Im allgemeinen wird der Schnitt der Tattle bei der Herrcngarderobe hinaufgerückt, wahrscheinlich eine s2ln- lehnung au die Empiremodc, so daß eine glückliche Harmonie mit der herrschenden Strömung der Frauenmoden herbeigesührt wird. Dagegen wird der aus Taille gearbeitete Ueberzieher aus oem Arsenal des eleganten Kavaliers verschwinden. An seiner Steile wird man eme neue Art Ueberzieher tragen, wie König Eduard ihn in Biarritz eingeweihl hat. Dieser Ueberzieher, die einzige Neuschop- fung der kommenden Wintermode trägt als Charakteristikum in der Taillengegend zwei große Klappen, Die die Hüsten markieren.
* Eine Stadt ohne Milch. Tor Stadtrat der norb- amcrikanischcn Stabt Lora in hat eine neue Verordnung erlassen, wonach bie Milchversorgcr ber <staDt ihre Much nur i von Farmern beziehen dürfen, deren Kühe aus Tuberkuwst' hin untersucht worden sind. Angefichls dieser neuen Milchregulatunr bes StabtrateS brohlen bie Milchhändler, überhaupt keine Milch 1 zu liefern, da sie nicht in ber Lage seien, ihre Milch nur von > berartigai Farmern zu beziehen. Da ber Sladtrat jid) weigerte, ■ die Verordnung zurückzunohmen, so wurde die Drohung auSge- führt, unb eine breißigtausendköpsige Bevölierrurg mußte ihren Kasfce ohuc Milch ober Sahne schlürfen. Die Stabt sieht sich iiuiimchr genötigt, gesctzlid-c Mahnahmeü zu crgrcijen, um beit
je die Glocken der deutschen Kirche in Jerusalem in die höhe kamen.
' Einen köstlichen Schwabenstreich haben, so schreibt man, sicb Teilnehmer an der fünften Atillelmeerjahrl von Tr. Konrae («er in Slnttgarl geleistet. Währenb ihres Awenthalles ui viertem besuchten sie auch bie sogenannte Tornnlw auf dein tcc Sion, den Ort, den der Kaiser um bü 000 Franken von bei Indien Regierung erworben und den deutschen Kaihotilen 511111 chenk gemacht hat. Ter deuhche Verein vom beitigen Lande ante an dieser Stelle eine herrliche Kirche nut Kloster unb uber- lb sie den Beuroner Benedikttnein. Diese haben sich dort bereu. , iuslich eingerichtet. Stur das Geläute iehlte ihrer Kirwe noch.
Die tiirtlsche Regierung verivehrle, so erzählt em ^.eilnehinei Fahrt im St. N. T., au( Betreiben der Derwische des nahen naculumS das Anlhangen und Lauten dervon Deulschen ge- icte» und in Deiuschland gegoltenen vier Glocken Jcne er. Gjc zeigen dort außer dein Abeiibmahls,aal anch bas Oral j®ib3, bas sich inbes tatsächlich ngeub.vo anders befindet. Nun hflupten die Derwische, der Prophet Dav,d wurde sich vom Grabe eben und schwere Hennsnchnngen über Land und Bo!k bringen, nn die Chrislen nebenan ihre Glocken kanteten, und so niußien - Beseht des Paschas die schönen Glocken vier A.onaie-lang woy - :packt unten im Freien ihrer Ausgabe ? <
liegesellschait Ptiller emtrai, entwarf Oer leitende Archiutt, eanbel, '’üiiritembcraev der dort das Augnsla-Bikkoru'i'Henn erbaut, ÄmBÄ ausgedachten Plan. T.e Te.tnehmer an r Orientreife folllcn Oie Glocken auf beu -türm hinauizlehell, die Ircs und Laienbrüder aber sollten von der Sanzen Sache nicht ssen, damit sie mit den türkischen Behörden nicht m Konflikt ge
= Auf dem Vezirkssest des 8. Bezirks des West- hiltscheu Spiel-Verbandes in Sieger errangen die i Glieder des Vereins für Bewegungsspiele solgende Preise je äußerst scharser ztonkurrenz: In der Senwrenklasse: Alb. Molschuh den 1. Preis im Fnßballiveitstpßen, derselbe den 3. Miis im Wertsprung, Wilh. Herdt den 2. Preis im Fußb. hji., uiid derselbe in dem barausfolgenden Fußballspiel einen Ucrrz sür die beste Einzclleistung. W. Reuß errang im 400 Me^r-Lansen den 2. Preis. Im Mannsdiastsumsen errang ber f i B. den 2. und in der 400 SNeter-Stascttc, welche pcachtt K[1 gelaufen wurde, bie Mitglieder Herdt, 5)olschuh, Neuß Kb Mobs den 2. Preis. In der J-uniorenklasse errangen im K Meter Laus A. Bock den 2. und derselbe im Weitsprung K 3. Pr^ns, K. Schott im 400 Meler-Lausen ben 3 und ( Trepser im Krikettball-Weittvcrscn den 2. Preis.
Inmerciarbciter genügen.
Bochum, 6. Sept. Gestern sind eine ganze Anzahl Wirte, ------
Lj Grund einer unter der Hand gettofsenen Abmachung zu den saal" eiitgenommcn, )o genannt nad) beit jv'uiibi itin Von ^emern al cn Preisen unb Gemäßen zurückgekehrt, nachdem sic ein und Preisen aller Art, bie 9icntgalb SanbeiTilt mit feinen Boll- Lii gelernt hatten, daß der slitlc Boykott ber Bierttinler doch blatpserben errungen unb bie hier an,gestellt sind. Einheit, bi n ist als eine vorübergehenbe Erscheinung. Nad) kurzer Ber- das sich zwar nicht an Kostipleligfelt aber an Originalität mit fciibigung untereinander haben gestern abend zahlreiche Wirte dem SNaskenbatl 1111 Zirms mci-en konnte, wurde »u gleicher i» (liten Preise — 1 > Liter 1b Psg. — wieder eingejührt. Zeit in einem andern eleganten Bade Bar Harbour gefeiert.
Barmen, 6. Sept' Zur Bierpreiserhöhung hat der B e r e i 11 altes war „klassisch". Man vergnügte sich m einem Bauwerk, c r nt e r W i r t e solgenden Beschluß gefaßt und sämtliche Barmer bas einen gnechiichcn Bcmpel darstetltc; ade "^ctelllchaits- irlc zur Durchsühruug dieses Beschlusses kouttattlich verpilichtel: sd)öuheiteu" erschienen in antiker Geivaiidung unb tanzten variust. v Milibcstvreis für 1 Liter Bier im Hausvcrkaus (über bie Auf eine andere eigenartige Unterhaltung ist man in Eoney Aviano liafie) beträgt 30 Psg., eine Flasche nicht unter 15 P-g. Am verfallen: hier werden Konzerte im B a bek 0 stum veran- tialter unb in ben Stehbierhallen kostet das Lilcr Bier 37 stattet. Tie Millwnarc Ucocn es. bekamitlm), ben ganzen Bag
40 Pfg. 6/..n (V4) Liier 10 Pfg., V20 l4»io) l5 Pfg. In am Strande zu verbringen, und 0 lind denn die Babelabtticn Wirtschaft beträgt ber Minbestprcis für bas Liter Bier uu Pfg., zu luxuriös ausgestatteten Wohnhaulcin umgewanbelt, ganzen </_ (2/in) 10 Pfg., für 20 (*,'jo) 20 Psg. In Nestauran'.s großen Pavillons, Ul bcncn elegante Lülons Nicht letzten. Be Sälen soll das Liter 60 Psg. kosten, 5/2o Liter sollen bicsem ibytlisdjen Leben soll nun auch ber künstlerische Genuß ®fg , 7/ -u 20 Pfg. abgegeben werben. Preiserhöhungen je nicht fehlen Ein fchnett bereiter Tastenheros ^'^ bngagiert 4-I0-/ .(.-0 J.„L----------- Iunb um n uhr vcriammeln sich nach bem Babe Herren unb
Damen im Babekostum in einer ber eleganten Kabinen, wo ein Klavier aufgestclll ist. Ter Pianist in Babchosin schwingt sich auf bas Pobium unb spielt unter irencttichcm Beifall cme Nap- fodic von Liszt. Natürlich wirb ber Klaviervirttwie nach 1 einem Vonrag von einem gleidjsalls nur bürstig bctieibetcn Journalisten interviewt, ber cbcnsalls soeben fiel) in den Welten erfriicht hat, unb er erklärt strahtenb, baß bas „Kostüm", ui bem er sich ve- iinbe, ihm eine Frcilje.t und Leich'.igteit des Spiels verliehen habe, wie er fic in dem sonst üblichen ü'ract noch tue
Originctl-Orahtineldungen.
Berlin, 7. Sept. Wie Die „Morgenpost" erfährt, ist als N a ch f 01 g c r des verstorbenen Polizeipräsidenten von Stubenrauch der Landrat des Kreises Nieder- barnim, Siegwart Graf von Rödern in Aussicht genommen. Tic offizielle Ernennung soll in 14 Tagen erfolgen, so daß der neue Polizeipräsident am 1. Oktober sein Amt amreten kann.
Staffel, 7. Sept. Hier ist gestern eine Ortsgruppe des deulichen 2 u r t i l o 11 e n )b e r e i n5 gegründet worden Tie Ortsgruppe will 20 000 Mark zum Bau einer Landungsstelle für Lustschisse bei Kassel ausbringen Em Vertreter des Magistrats teilte mit, vom Grafen Zeppelin sei die Nachrichc eingegangen, daß er voraussichtlich nod) in diesem Monat nach Stauet kommen unb im Forst bei Kassel landen werde. Er hat gebeten, alle Vorbereitungen zu einem Landungsplatz zu treuen. .
Römerau (Lbttbat^ai,, 7. LXpt. Bei einem nächtlichen Brand eines Bauernhofes sind drei Kinder im Alter von 7—10 Jahren in ue:i Flammen umgetommen. Unter bem Verpacht ber Brandstiftung winse der Bruder des Besitzers des abgebrannten Bauernhoses verhaftet.
Friedrichshafen, 7. Sept. König Friedrich Auguft von Sachsen wirb morgen zur Besichtigung des Zeppelin scheu Lustsa)ifsunlernehmens hier eintreucn^ Ob eine Aus fahrt statt- imbet, ist noch ungewitz. Bei ber Fahrt bes Z III nach Frankfurt, bie für nächsten Sonntag festgejetzt ist, wirb Baben -Baben berührt werden.
Rom, 7. Sept. Aus Grund einer Einladung der sranzösi- idjen Regierung entsendet Italien eine mililärischeSpe- 5 ia lmif f i0n zu ben französischen Manövern. An ocr Spitze dieser Mission steht General bi Maglw unb Oberst Cagliari.
Konstantinopel, /. Sept. Ter erste V r e ß p r 0 z e 1; unter bem neuen Preßgcietz würbe gestern gegen den Herausgeber bes „Osmanischen Lloyo" Tr. Grünwald wegen Verbreitung salscher Nachrichten vo: dem hiesigen Straigendjt geführt. Tr. Grünwald wies die Ridsiigttit 1 einer Behauptimgen nad), worauf seine Freisprechung erfolgrc.
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"'M dürfe Ä m ^rdergmnd feyl Unfreiheit bei Uli 5 dem Grundfotz I Ms! von Vortal iafg tl‘n9 fei aber getttfeM die Frage, ob Erlr^W ^ttöcrgründ zu )kn Vergleiche bütel die hofimmg vW d'Mg führen mofc 1 leben zu wollen. es '-Referenten, tm I s Vorstandes eii II
’eiWiail'ung über k I dlung, eilhiger, teilteb| agene Ausüellung zull ud) schon 1911 üt Ly I Laildlvirtschasts-WI gegen die michslfü^I Äusschuß für etorlal labe. Tie VersaMlal \ Stimmen einen tel zahre geplant geire: I hre zu verschieli!'. I :s Reidistagsabg. te I sesetzgebungsausschiij r I lmeMg des Oekonov 1 nten Haas die bei j i zu lassen. Ter öfc ttaulichc LespredM-! öen toafferturni irW
t, 7. Gepkmta. I euer folgende 1, aber offenbar d ^wahren: erischen und fidlutA cht, kann sich bemCo im Wendepunkt |lt
’ pffen hat, hat verschiedentlich Teile von Lautcn in Natur- 3, m Gips unb Holz an der Ba»islelle aufführen laffen, n ich über die Wirkung klar zu werben. Und bas ist ilhans nichts Neues. Von den italienischen Renaissance. „l0,v,|U,v.. _
lytcften wiffen wir, daß sie meistens Vtobelle, teilweise in I erhöben. a *
। großem Maßstab, unb säst immer perspektivische Zcich-1---------------------- —----------
p.^en ansertigtcn. Michelangelo ließ bas mächtige jlranz-1 VctiltifcfitCd.
LmS am Palazzo Farnese in Rom erst in Holz aiiSsühren * Sk a n bal a f f är e ei nes R ei chs t a gs a b g e 0 r b- > nrn fi\phänbp anbrinaen ehe er bie enboüUiae Ent-1 n e t e n. ^zn Hamburg hat sich, lt. B. L.-A., eine fenfattonclle < k üm ®c,bQllöe \ . «fttte aigcieielt, bn der di- d°uvlr°ll- ein Reichs!°gr°b,-°id.
r bung traf. — Die besondere Betonung, daß .farbige ncler peuisch-sozialcn Partei spielt. Der Abgeordnete wurde l ichten bei der Beurteilung der Entwürfe ausgefchlosfcu sein nach Vekannuvcrdcn des Vorfalles zunächst unter dem Verdacht L beweist, daß das Streben nach farbiger Architektur, des Mädchenhandels verhaftet, nach seiner Legitimation aber wir allenthalben bei Ill^-nben Archiven .rk-nnca. M WS K
kuroenig beachtet wird. Dann erscheint e6^ mir auch nicht I bereit sei, fid) einem Ehepaar als Reisebegleiterin anzn- Di richtig, daß die konstruktive Form des Turmes schon so I schließen. Als iidi eine junge Da m c meldete, erhielt sic ee *- ....... t.rr. r! » einen Bries, sie müsse geneigt sein, sich den Ehegatten in jeder
Beziehung anzuschließen. Es kam dann zur mündlichen Bc sprechung in Hamburg, woraus ein Herr und eine Dame erschienen unb mit bet jungen Dame, die sich gcmclbet hatte, eine längere Unterrebung hallen unb verspraclien, bas Fräulein werbe einen weiteren Brief bekommen. Tie Dame erhielt auch einen solchen weiteren Vries, in bem es hieß: sie müsse bereit sein, bas Leben unb bie Freuden der Liebe in körperlicher und scelisdfer Gemeinschaft zu gemeßen. Nun wurde die Mutter der jungen Tarne stutzig und meldete ben Vorfall ber Polizei. Diese nahm an, baß cs sich um einen Mäbchenhänbler handle unb ließ den Abgeordneten, als er wieder einen Bries bei ber
Post abholcn wollte, burd) einen Kriminalschutzmann verhaften. Aus ber Wache legitimierte sich ber Herr als Reichstagsabgeord- netet unb würbe sosort entlassen. Wie es heißt, wird die junge Tame, bie sich aus bad Inserat gcmclbet halte, ben Herrn Reichstagsabgcorbneten wegen Beleibignng verklagen.
* Tas Babeleben bet Millionäre. Aus New- York wird berichtet: Tie amerikanischen Millionäre, die sich : in den safhionablcn Babcörtern in ber Nähe von New-York I rcd)tsd>aficii langweilen, mad)cn bie größten 'dniteengungen fid) I zu amüiicrcn unb setzen ihren Ehrgeiz darein, die soviel beklagte Cinsötmigkeit bes amerikanischen Gcsellschastslebcns zu unter» brechen. Nun hat bie crjchlasstcn Gemüter cm großes Maskcn- sest in Aufregung versetzt, bas Ncginalb Vanberbilt in seiner neuen Zirkusarena veranstaltet hat, wo er sonst feine berühmten Vollblutpferde verführt. Newport hatte einen großen Tag. Wagentadungen ans Wagenladungen von Palmen unb Mag- nolicnbäumcn tarnen an unb bilbctcn in prächtigen Gruppen einen grünen Rahmen rings um die Arena, in ber getanzt werben Wille. Da lubcn lauschige Ecken unb einsame Nischen zum trän» I incrijdjen Austuhcn ein, rnciin Auge unb Sinn ermübet loarcn I von bem übcrrcid)cn Glanz bet Toiletten unb tefllidjcn lleber- raidjungen. Wirllich waten hier solche Mengen von Juwelen vorhanden, baß sie wohl bas Ange blenden konnten. Ter schmuck, den die schöncu Frauen an sich trugen, wirb aus mmbeftenö j e h n M i l l i 0 n e n M at k berechnet. Tie Kostüme waren nicht mutoet tastbar. Die imyofante Mrs. Harriman erschien als Herz-Königin in einem ioeifiieibenen Kleib mit herzförmiger Taille aus to- I rallentotem Chijson; bie ganze Toilette war über und über mit Spielkarten bestickt, bie Frisur wat ans brei Karten geformt, ihr Fä.<r bestaub ganz aus Starten. Unter ben andern Masken siel ein lustiges „Millionärsquartett" auf, zu bem Ncginalb Vanberbilt selbst, Josef Harrmian, Austen Gray und Arthur Jjelin gehörten. Sie trugen Mairosenbluscn unb Pumphosen I unb langen lustige Lieber. Tas Essen wurde in dem „Lrophacn-
Ain Aiotgen des 19. August war 5iterft SJorprobe^uonStmbell »leitet. Um halb u Uhr begann nun das wteresiame |o<f) oben auf dem Turme wehte die deuksche Nagge rolo M ^mde i eir als 50 Herren ans allen Stauben legten unt Hand 011 unb k-rvberten mit den Flafckenzugcu bie Glocken ui Uo °e Hohe, tie Tarnen inbesjen bildeten einen ed)ur>fotbon u «Qll?affen kuenben, fo daß die türkischen 21 chccheus0iganc, iclbsidie Ka ayen 1. ihrer großen Hochachtung vor den «neiden« fojlentette nicht zu butchbreche.i wagten. ® ;p ^Xen bie vier iieclief ohne jcocn Uniall, und binnen brei Stunden - b | , klrcken a» ihren Bestimmungsort hoch oben auH d . ..
3in v.r, uiib?‘"l ■friert, woraus die bewegte Ak enge ohne Unteiich^e ^beu dick)'
Miindllp «tii der Stainmcszugehorigteit das ,O)ionec tvoit, .
1 kimmte »ad um Rührung und
1 ttohl am mciflen überrafchl und zugleich erfreut iv Pj,..v,wcr I Hinter patres, als sie dieses schwierige Problem n so etnuachet I Mc gelöst sahen. Ein Etsrlfchnngsttnnl, von ihre! V chen g « I iei<bt und qeivnrzl durch zahlreiche launige Reden, . . .
I entioürbigen Glockenaisizug. Die Türken »nd beionde^ d,« envische waten natürlich über diesen gelnngenen SchwabenitE) utit wenig überrascht und ärgerten sich lueiblid) e. • Jungen Bcwolmer Jerusalems aber, ohne UnEr chie o„iluiiniung v laluät, bezeugien Den Tciufchen ausuahinstos Z | -
j| Ji- ihre freudtge Sympathie zu diefeiu wohlgclungcne ~ •
liüA Lauffeuer hatte sich Die Knude Davon von 2lra»»e „ -u,
finden uns schonni —
Msllerische Kulkuc i ßßiä) Den Verhältnissen sollen unbenommen lein, omuien hol, uni |U leisten suchten, g* cjfen können dankte Ms stolz iarauf r Rolle gespielt zu M ganz Deutschland s . hessische smt W . Aciipicle auch wy Leiuühungen unb ff 1Uf archltektonliqcil^ juchen uns nuc cM die neuen 1 acht daraus, w» 5 ohne 6nW »°-h m n*1^ Olfen fönne», P»


