Ausgabe 
3.12.1908 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 285 , Zweites Blatt

158. Jahrgang

Donnerstag 3. Dezember 1908

Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags.

DieSiehener Familienblätter" werden dem eMn^etflet* viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. D»e Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhesfen

Rotationsdruck und Verlag der Vrübllchm Unwersuäts »Buch» und Sielndruckeret.

R. Lange. Gießen.

Redaktion. Erpedttton und Tnickeret: Schul* strage 7. Expedition und Verlag: e^&L Redaktion: e-qK 112. TeL-Adr^ AnzeigerGießen.

8

Der neue (Etat.

Die mißliche Lage der Reichs Finanzen und die jetzt zur Debatte stehende Reichsfinanzreform bewirken, daß man den neuen RcichSetat mit ganz besonderem Interesse studieren wird. Wir haben die Hauptpositionen des Etats, der soeben dem Reichstage zugegangen ist, bereits veröffentlicht. Ter Etat balanziert in Einnahme und Ausgabe mit 2 8^5 600 000 Mark, was ein Mehr von 8O1/2 Millionen gegen das Vor­jahr bedeutet. Ein allzu erfreuliches Bild bietet der Etat, wie nach der ganzen Situation zu erwarten stand, nicht, und es ist ein charakteristisches Zeichen der Zeit, wenn sich die Reichsrcgierung selbst bei den Ausgaben für Heer und Marine große Zurückhaltung aufcrlegt hat. Ter sich auf 676 Millionen belaufende Militüretat weist in den fort­dauernden Ausgaben des Lrdinariums nur ein Plus von 51/2 Millionen auf, was im Hinblick auf die Höhe des Etats kaum in Betracht loirtmt Bei den einmaligen ordentl chen Ausgaben ist sogar ein Minus von 28u Millionen Mark gu verzeichnen, und bei den Ausgaben des außerordentlichen Etats gleichfalls ein Minus in Höhe von etwa 15 Millionen. 2er Mahnung der Parteien, nicht bloß Sparsamkeit zu pre­digen, sondern auch zu üben, ist die Regierung in erfreulicher Weise nachgetvuuuen. Bei der Marine treten diese Erspar­nisse freilich nicht so sehr in die Erscheinung, weil ja der Ausbau der Flotte durch dav letzte Gesetz festgelegt ist, und die hierfür erforderliche Summe eingestellt' werden mußte. Immerhin beläuft sich die Zunahme der fortdauernden Aus­gaben int Ordinarium nur auf 10 Millionen Mark, bei den einmaligen Ausgaben des Ordinär imns dagegen auf 28 Millionen und bei der Ausgabe des außerordentlichen Etats auf 23 Millionen Mark.

Beträchtliche Verringern igen sind bei der Kvlonialver- waltung zu verzeichnen, für die sie sich insgesamt auf reich­lich 25 Millionen beziffern. Gleicher Mäßigung hat man sich auch bei der Postverwaltung befleißigt, wo die Ausgaben des außerordentlichen Etats um 15 000 000 Mk. niedriger gegenüber dem Vorjahr eingestellt sind. Auch in Bezug auf die viel angeseinoete Pensionierung in der Armee scheint man sich einige Zurückhaltung auserlegen zu wollen, denn die Zunahme beträgt hier nur 23 Millionen. Trotzdem ift bae gesamte Gesicht des Etats nicht sehr angenehm; die Mindereinnahme bei den Zöllen, Steuern und Gebühren werden auf nicht weniger als 54 000000 Mk. berechnet, und es kann leicht dahin kommen, daß diese Ziffer hinter der Wirklichkeit sogar noch zurücroleibt.- Unsere Reichsschuld be­trügt am 1. £ hoher, abgesehen von den noch int Umlauf befindlichen Schatzscheinen, nicht weniger als 4V< Milliarde Mark, eine Summe, die im Hinblick auf unsere verworrene und mißliche Finanzlage als recht beträchtlich angesehen werden muß. Tie Matrikularbeiiräge übersteigen die zu ihrer Deckung dienenden Ueberweisungen um die gewaltige Summe von über 23V o Millionen Mart. Da hiervon unter Berechnung von 40 Pfg. pro stop- der Bevölkerungszahl nur 241/4 Mill. Mart abgezogen werden dürfen, muß die Erhe­bung des Restes von < 1/4 Mill. Marl ausgesetzt werden, d. h. diese Summe muß auf eine andere Weise aufgebracht werden.

Hieraus ersieht matt aufs neue, wie dringend notwendig eine baldige Sanierung der R-ichs'inanzen ist.

polititd)c Lagesschau.

Eine Hiobspost aus Kamerun.

DieNortt). Uu . 1. -.ju ..amerun wurde soeben

oer ^od des Leutnants Reuter ron der dortigen Schutztruppe gemeibct. Ter Verstorbene hat tiefet den durch die Tume- Stativn 'n Lstww > itn an der Mündung der Tume in den Kadni erriet-i> !en Posten bofeh.igi. Von dem deutschsreundtichen Oberhön läng -n Paturi gegen die Auswanderungsbcstrebungen nach der sraitzösischen Seite zu Hilfe gerufen, war Reuter in den ersten Settemoertagen dorthin ausgrbrochen. Während er vom Baturi-Höuptting selbst srenndlich ausgenommen wurde, zeig­ten die dicht jUumoeu St imune von vornherein eine feindfctigc

Haltung, die den deutschen L ssicher zur Umkehr bewogen zu haben scheint. Offenbar wollte er unangebrachten Verwicklungen aus dem Wege kommen. Auf dem Rückmarsch zum Kadnt wurde Reuter in der i>tahe dieses Ftu.sts bei dem Ort Betisoli plötzlich heftig angeyrisscn. Zwar gelang es dem energischen Führer, diesen Angelis zurückzuwciscn: aber nicht nur seine schwache Ab­teilung erlitt bedeutende Verluste (tum 17 Soldaten sind 3 tot, 3 schwer, 7 leicht verwundet, sondern auch Reuter selbst wuroe durch einen Sc.,uß in die linle Seile schwer verwundet. Ter mit einer stärkeren Abteilung alsbald au Ort und Stelle geeilte Leiter u.r T.mlc-S.alwu, Ooerleutnant Schipper, der die Ord­nung in jenem Geoiet schnell wieder herstettte, hielt die Ueber- suh.ung der Verwundeten zur iiü|le un.ee Leitung des Stations­arztes liir nöiig. 'Ans diesem Mars, e ist Leutnant Reuter seiner Vettb.iu.ung erlegen.

Deutsches Uesch.

Der japant,^. u wird demnächst in Berlin edure^en, um dort einige Tage zu verweilen.

Unter staats selr et är - r. l e ni r i aj ha. seinen Abschied eingereicht. Eine Enlstaeidung darüber, ob dieses besuch angci.cntmcii weroen luiru oaer nicht, ist zur Stunde noa) nicht gelrofsen.

L e y r ü h t e ü r M 0 10 rlufts chiffahrt. Tie Ne­gierung ue.ib,iG)iigt, nach der Meldung em er Fctchzeitschri.t, an ciiiäuLitcn tcci)ni|ü;eii Hochschtliön Lehrstühce jur :L'ioi:or- Luftzschi,fahrt zu schaffen.'

Der Tech ui 1 er'Verband hat in einer stark be- Iuchten Versammlung in wtunchen cute schar,e Resolution gegen d i e Gas- und E l e c t r i 3 i t ä t £ jt c u e r auge- noiunien, da der Verband eine strn-rre Schudigu.lg der Ingr­essen der Tcchniier darin erblickt. Ter Veroano richtet an den Reichstag die Bitte, oem Gesetz d.e Genehmigung zu versagen.

SiuslauO.

M ißstundc in u . . ,...... . . ., chcn Marin c. Ter

Petir oon Touwn errege uuncv.it uue-j seine Mitteilung, daß uii ;...l n-Jujuc keinen Su-icßoedars habe und cul amüu.'Ci: <Luiicü} im ttr.cgsfälle drei Stunden nach Beginn der Sc.,.acht ras .r^.e Gesch^g Vviviaucgi seist wurde und nicht mehr crsefet werden könne.

Tas Viel des cngliic. cn Balkankomitees. Ter Bors Teure r^s engtischen Ba.ru'..r. Mures Buxum erilarte dem Vertrrtt.r tey ^Rrw-Herurddaß das ^iel ix:s ttomüees eilte

Koalition der slawischen Staaten mit der Türkei und Rußland gegen Oesterreich-Ungarn und Deutschland sei.

Die Eröffnung des türkischen Parlaments soll am 14. Dezember erfolgen.

DieLagein Smyrna verschlechtert sich zusehends. Mch rere Tausend Mann Briganten blfmbern und rauben. In Ode­utsch wurde das Regierungsgebäude sowie ein Basar von den Räubern angegriffen.

Die Krönung des Kaisers von China hat gestern in Peking unter großem Zeremoniell stattgefunden.

Revolution in Haiti. Wie au5 Port-au-Prince ge­meldet wird, empörte sich die Bevölkerung gegen die Regierung und setzte sich ohne Kampf in den Besitz der <siabt. Es wurde eine provisorische Reg'eritng ernannt. General Legitime wurde zum Präsidenten erwählt.

21 us Stadt und Land.

Gießen, 3. Dezember 1908.

TageSkalender für Donnerstag, 3. Dez: Stadl­theater: Elftes Gastspiel des Schlierseer Bauerntbeaters:In der Sommersrisch'u". (Auftreten von Xaver Terosal.) Anfang 8 Uhr.

Sion Ui er ein. Vortrag von Pros. Dr. S t a n d 1 n q e r- Darmstadt:Rieder mit den Konsumvereinen" im Gewerk chafls- Haus. Anfang 81/, Uhr.

*

"Der erste fünfmonatliche HanShaltnngS- kursuS an der HauShaltungSschnle zu Lindheim wird am 3. Januar eröffnet. Ter praktische und theoretische Haus- haltungSunterricht erstreckt sich auf die Anleitung im selbst­ständigen Kochen mit Rücksicht auf die Bedürfnisse deS länd­lichen und bürgerlichen Tisches, Zubereitung und Auf­bewahrung der Speisen, in der Käsebereilung, Federvieh- pflege, Gartenwirtschaft, im Waschen und Bügeln, Rein­haltung deS Hauses, Buchführung. Ta auch ein sehr gründ- licher Handarbeitsunterricht, in dem Stricken, Wäscheschnitt, zeichnen, Wäschezuschneiden, Hand- und Maschmcnnähen, AuSbessern erlernt wird und auch allgemein bildende Fächer wie Aufsatz, Rechnen, Singen, Gesundheitslehre und Kranken­pflege gelehrt werden, ist die Teilnahme an dem Unterricht sehr zu empfehlen. Hinzuweisen ist noch auf die Ausbildung in den laufenden Arbeiten im Obst- und Gemüsebau, speziell auf die Konservierung, daS Einmachen deS Obstes und der Gemüse. Ebenso werden der Brnte und Winteraufbewahrung des Obstes und der Gemüse große Beachtung geschenkt. Wenn auch in letzter Zeit vielfach Wander-Haushaltungs- furfc errichtet wurden, auf denen in wenigen Wochen die Einführung in einige Obliegenheiten deS Haushaltes bezweckt werden soll, so muß doch jeder Vater, der seiner Tochter die gründliche Ausbildung in den hausmütterlichen Pflichten geben lasten will, seinem Kind einen längeren Unterricht zu­kommen lasten. Zu erwähnen ist noch, daß Mädchen, die zwei Kurse mit Erfolg besucht haben, ein Zeugnis erhalten, das ihnen die Qualifikation als Handarbeitslehrerin für hessische Volksschulen gibt.

Kollekten für Wohltätigkeitszwecke, die namentlich zur Weihnachtszeit von Befugten und Unbefugten gern vorgenommen werden, sind nur mit behördlicher Er­laubnis gestattet. Wenn Kollektanten keine schriftliche, mit dem Amtssiegel des Großh. KreiSamlS oder des Polizeiamts versehene Erlaubnisbescheinigung vorzeigen können, ist an- zunehmen, daß es sich um Schwindel handelt. In diesem Falle empfiehlt es sich, die Polizei in Kenntnis zu setzen.

Cl i m ba ch, 1. Dez. Freudig überrascht wurde am verflostenen Sonntag unser Bürgermeister P. Stein. Vom Kreisamt Gießen wurde er telephonisch benachrichtigt, daß am Rachmittag eine Gemeinderalssitzung stattfinden solle, die Ursache dazu wurde ihm geheun gehalten. Um 3 Uhr nach­mittags erschien der Vertcelrr des Kreisamts Kreisamtmann Dr. Langermann und überreichte ihm für 25jährige treue Dienste das Allgemeine Ehrenzeichen am Bande des Verdienst- ordens Philipps des Großmütigen. Dr. Langermann hielt hierauf eine längere Ansprache, worin er betonte, welcher Beliebtheit und Zufriedenheit sich Herr Stein bei seiner vor- gesetzten Behörde zu erfreuen hätte. Hieraus dankte Bürger- meiner Stein mit herzlichen Worten. Tie Feier schloß mit einem geselligen Beisammensein.

Heuchelheim 1. d. Wetterau, 2. Dez. Gesten; sand hier im Saale des Gastivirts Köffch ein von dem Orts- geisllichen geleiteter Fa m i11e n a b en d statt, bei dem bei hiesige Gesangverein (Dirigent Lehrer Maurer) eine Motette und mehrere Lieder oortrug. Pfarrer Loos aus Butzbach entwarf in markigen Worten ein Charakterbild unseres großen Reformators, während Pfarrer Hermann aus Ridda nach einem Rückblick auf die bisherige Entivickelung des Eoang. Bundes und insbesondere der Bezirlsvereiiugung Rldoa wann zum Beitritt zum Bunde aufforderte. Da sich 31 eoang. Männer als Mitglieder einzeichneten ein sehr erfreulicher Erfolg, da unser Dörfchen nur etioa 180 Einwohner zählt konnte sich sofort em Zweigverein konstituieren, der Lehrer Maurer zum Vorsitzenden wählte.

§ Aus bem Ohmtal, 2. Dez. Seitdem vor einem Jahrzehnt bei Wettsaasen eine Zigeunerschlacht zwischen zwei Banden mit Schuß, und Hiebwaffen liattgeiunben hat, sah man Zigeunerbanden sehr selten in unseren Talorten und aui unseren Talstraßen. In neuerer Zeit sieht man wieder öfters Zigeuner Horden ziehen, aber eine solche, wie dieser Tage, hat man noch nicht gesehen. Tiese Horde kam von Ulrichstem herunter, war ungefähr 30 Mann stark, ohne Wagen, ihre Habe in Säcken tragend, den Nachwuchs in 6 Kinderwagen und mit einem Pferd. Co zogen diese ivirk- lich Armen per Schub bb3 zum nächsten Wald, wo sie ihr notdürftiges Rachllagec auf einer Unterlage von Fichtettreisern bewerkstelligten.

w. Frankfurt a. M., 2. Dez. Heute abend veran. üalteten das österreichisch-ungarische Generalkonsulat und der Verem »Austria* aus Anlaß des RegierungSjubiläumS des Kaisers Franz Josef ein glänzendes geftbanfett int Franifurter Hos. Ter Generalkonsul Frhr. v. Goldschmidt- Rolh,child brachte einen Lrtntspruch auf den deutschen Kaiser

Sil _____-_________1__ !

auS. Die Festrede hielt Baron v. KönigSwarter, der mit einem begeistert mitgenommenen Hoch auf den Kaiser voch Oesterreich schloß.

Märkte.

Gießen, 3. Dezember. A. arlivericbt.Auf heutigem Wochen«) mairtc kostete: Bniter vr. Psd. 1.001.10 Mk., Hühnereier 1 St, 8-9 Pfg., Käse pr. Et. 68 Pf., Kasematte 2 Ct. 06 Pfg., Erbten p. Ptd. 1824 Pkq. Linsen v. Pid. 2540 Pfg., Tauben! vr. Pr. 0,80-1,00 Alk.. Hühner vr. St. 1,001,60 Alk., Halme pr. Stück 0,801,809)1?., Gänse vr. Ptd. 607v Pf., Enten pr. Stück 1,80 bi§ 2,20 Alk., Ochfenileisch vr. Pid. 7886 Ptg., Shit)- und Rindfleisch pr. Pfund 7476 Psg^ Cchweineffeisch pr. Pfund 80 90 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 90 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 7080 Pfg., Hammelfleisch pr. Psd. 6080Psg. Kartosielu pr. 100 Kg. 5.506.00 Alk., Zwiebeln pr. Kir. 6,00 8,00 Alk., Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut per Stück 1015 Big., per Zentner Alk. 2.503.00. Aepkel per Ztr. 58 Alk.. Birnen per Ztr. 510 Alk. Dlüffe 100 Stück 4000 iifg., per'Ztr. 000 Alk. Alarklzeit pon 82 Uhr.

Limburg a. d Lahn, 2. Dez. Fruchtmarkt Durch« schnitlspreis pro Alalter. rlioter Weizen lnassauifcher) 16,80 Mk^ werßer Weizen (airgebante Freindsorlen) 15,00 Alk., Korir 12,10 Alk., Gerste: Fnttergerste 10,10 Alk., Branaerste 12,00-00 'DIL, Haiev 7.00-0.00 Alk., Erbsen 0,00 Alk., Karwfseln 4,40-5,00 Alk. \

Airchliche Nachrichte».

Israelitische ReligiouLgemeiiidr.

Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).

Samstag den 5. Dezember 1908:

B 0 rabe »rd 4.30 Uhr.

Morgens 9.00 Uhr.

Nachmittags 3.30 116t. Schrifterlläruug.

Sabbatausgairg 5.15 Uhr.

Israelitische Reltgionsgesellschaft.

Gotterdienft.

©abbat<eier am 5. Dezember 1908;

Freitag abend 4.00 Uhr.

Samstag porntiltofl 8.30 Uhr.

Nacbnrruags 8.30 Hbf.

Sabbat-Ausgang 5.15 U6r. *

Wochenaoliesdienst: Alorgens 7.00 abr, abends 7.00 Uhr. '

Teieiomsche Kursberichte

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fdr Handel und Industrie, Giessen.

Frankfurter Bör*e, 3. Dezember. 1.15 Uhr.

3xel0 Beichflardeihe . . 94 7;> 3% do. . . 851i» 3>$0/e Konsols .... 94.75 3% do. .... 85.1" 3H6I6 Heesen 93.00 3^°/0 Oberbessen . . . 92.00 1 % Uesterr Goldrente. 97 CO 4/# 90 Uesterr. Silberrente 97 00 4üö Ungar Goldrente . . 91.60 4% Italien. Beute

3% Portugiesen Serie I 57 CO 3% Portugiesen III 58.20 4>i °/e rues.Staatsanl. 190;» 96 90 4xAuie japan. btaatsauleihe 91.85 1 % Couv. Türken von 1905 92.20 Türken ose 140 40 1% Griech. Monopol-Aul. . 48 60 4% äussere Argentinier . 86.50 o°/0 Mexikaner . . . 63.30 i >a°/0 Uhiueseu .... 97.55

Aktien:

Bochum Guss 217 60

Buderus E. W 112.

Elektnz. Lnlnneyer . . . Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paketl llarpeuer Bergwerk. . . Laurahütte >ordd. Lloyd . . . .

Obei sehles. Eisen-Industrie Berliner Handelsgea. ,. . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat Bank . . Diskouto-Komuiaudit .

Dresdner Bauk . . . . Kreditaktieu Baltimore- und Ohio«

Eisenbahn Gotthard bahn Louiuard. Eisenbahn . . Gesten. Staatsbalin . . . Pnuce-Heuri-Eisenbahn .

Tendenz ruhig.

Iterliiier iiörRe. 3. Dezember. Anfangakuree.

Cauada E. B. . ... 175.30

1 'armstädter Bank . . .

Deutsche Bank .... 23S.00 Durtmuuder-Union C. . . 5 .26 Dresdner Bank . . . 146 70

Tendenz schwach.

Harpener Bergwerk. . .

Laurahütte oinbardeu E. ß. . . . Nordd. Lloyd l'ürkenlose

116 50 118.50 187 40.

186 70 110 25

192.00

192.00

88.20

97.00 167.80 127 30 238.20 136 50 178.00

147.00 193.00

107.40

18*50 14180 123.00

191.75^

191.50

18 30

88 20

140.00

Scotts Emulsion

für Erwachsene.

das neue

Bleichsucht Blutarmut Appetitlosigkeit Nervosität gebrauche man

. dem Garantiei Zeichen bfd Scotp scheu k2er«ahrea-§

elektrischem

Wege hergestcllte Eisenpräparat,ein von ärztlichen Autoritäten glänzend begutachtetes

Die Annahme, Scotts Emulsion sei nur ein für Kinder gceianctes Stärkungömittcl, ist natürlich irrig. Scotts Emulsion lcislct vielmehr die gleichen guten Dienste 'Personen jeden 9lüct3, der Heranwachsende» Jagend ebenso wie den (srwachkcncn. die siegen b:r Mattigkeit, Schioäche, ßefüljl und derglci en nach einer Kräftigung veilangen.

Scotts Ennilston wird von uns aus- fchlicfiUch ünqrofjin verkauft, und ;war L? W r.u lp|e nach Gewicht oder Mas,, sondern Ä? nur ru Cct(lt)citin Originalsiajchen in A WD Karton mit uuftrer Lchuhinarle (.rischer TjflL mit dem Doria,,. 6?calt <t Bowue. U!

O. m. b. H Frank, urt a. DL Ä [ irt

DeNandteUe: ILlN,ier M-drzinal- Lebertran 160,0, prlma (Llyzerin 50,0, untirpljoiphonglaiirtr flalt 4,3, unkr« pl-oSpdorlgtturcs 'Jl-troii 2,n, putc. Lra« 9Hit echt mit blei gant Pinsker arab. Gnmmi pulo. Dlarte-dem iZisch 2,0, desliL Malfet I2'-,0, Aliol>ol 11A * « - Hierzu aromatische Emnlsio^i mit Zimt- Mandel- und Gaultheriaol k 2 Tropfen.

Kräftigungsmittel

Originalfiaschen: Mk. 1,75 u Mk. 3, in den Apotheken erhältlich.

fe'-'