Ausgabe 
3.4.1908 Erstes Blatt
 
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Nachmittags 2 Uhr: Beichte.

Pfarrer Schwabe.

des

82.05

Obeischles. Eisen-Industrie 98.70

82.80

folgende

139.20

4z°6

4%

. 2530 . 146.bU

. 119.00

Harpeuer Bergwerk. Lauraiiütte . . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . L'iirkenlose . . .

Ungar. Goldrente Italien. Beute .

61.00

61.55

95.00

88.00

95.80

149.60

85.50

67.20

95.40

4% Dosten. Goldrente. . 4*/, % Oesterr. Silberreute

. 197.10

. 211.80

. 25.30

. 99 70

. 150.00

3^7< 3%

*<>% W/< 3^7.

Reichsanleihe do.

Konsols . .

do. . .

Hessen . . , Oberhessen .

92.00 82.10

90 85 91.90 98 60 99.40 93.70

. 165.25 . 128.40 . 234.60 . 137.00 . 176.10 . 139.75 . 205.20

3°/0 Mexikaner 4J*7o Chinesen . .

Aktien:

Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . lendens: fest.

Berliner

Cauada E. B. .

Darmstädter Bank .

Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz: fest.

Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-.Amerik. Paket! Harpeuer Bergwerk. . . Laurahütte......

Nordd. Lloyd . . . .

Sonntag Den 5. April 1908: Kollekte für die Armen.

Vormittags 9*/2 Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Markus-- und Mililärgemcinde. Feier des heil. Abendmahls.

Pfarrer Schwabe.

Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Alatthäusgememde.

Dienstag- den 7. April, nachmittags 4 Uhr, im MatthäuZ- saal: Frauen-Misfionsverein.

Mittwoch den 8. April, abends 6 Uhr: 6. Passions-Andacht, Pfarrer Schwabe.

3n der Johanneskirche.

Vormittags 9*/2 Uhr: Professor D. E cf.

Voruiittags 11 Uhr: Kmdertirche für die Lukasgemeiude.

Pfarrer Bechtolsheimer.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Adolph.

Abends 7', Uhr int Konfirmandensaal: Vereinigung der kon­firmierten mäuiilichen Iilgeud aiis der JohaimesgemeiuDe.

Freitag den 3. April, abends 5*,z2 Uhr, im Konfirmanoensaale.: Verelmgung der konfirmierten weiblichen Jugend aus der Johannes- gemeinde.

Nächstkünstigeli Soiintag PalmariUi,, Den 12. April, Landes- Buß- und Bellag: Beichte iinD heil. Abendmahl für Die Lukas- und JohanneSgemeiuDe nn SlbenDgoltesDienft. Anmeldungen vor­her bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

An demselben Tage wird nach allen Gottesdiensten eine Kollekte erhoben werden zur Unterstützung von hilfsbedürftigen evangelischen Gemeinden unseres Landes an Orten mit überwiegend katholischer Bevölkerung.

209.25

112.00

D710

Berliner Haudelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank . Diskonto-KoininandiL . Dresdner Bank . . .

Kreditaktieu . . . .

Baltimore- uud Ohio-

Eisenbahn . . . .

Gotthardbahu . . . .

Lombard. Eisenbahn . Uesterr. titaatsbulm . . Pnuce-Heuri-Eiseubahn

. 119.00 . 104.50 . 208.30 . 191.60 L 113.70 . 198.00 . 212.50 . 100.00

149.20

128.20

234.70

Telefonische Kursberichte

Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel uud Industrie, Giessen.

Kran chen.

" v»-»/ wtl) »null II u I

ttb und An eine <vayS echte Lodener Mineral Bastille mi Munde zergehen lasst, dass mau ,yans echte Lodener brauch', wenn man nd) nicht ganz l'.elmglich siihil und den Ausbruch eines Katarrhs rurcbtei, dass iimu vor allem jede vorhandene Beichwerde der Nci"irationsorgaue mit Fans echten Lodener euer ist jo eine Behandlung Nicht, Denn die schachtel tollet in nur 85 Pfg. und ist in allen Apotheken, Drogerien oder Mmeralwas'e^handlnngen zu haben, [hv^'v

Börse, 3. April. Aulangskurse.

auswärtrgen 'Satter, der Brote zum Verkauf in stiefige Stadt einführt, wurde eine größere ZaU Brote wegen -Minder­gewicht beschlagnahmt und dem hiesigen Armenamt über­geben.

r. Büdingen, 1. April. Nachdem bis jetzt ca.* 30 Vereine sich zum Gesangswettstreit gemeldet haben, dürfte es die Vereine, die sich bis jetzt noch nicht zur Anmeldung entschlossen haben, interessieren, daß die An­meldefrist mit dem 10. d. Mts. abläuft. Tie zur Ver­fügung stehenden Ehrenpreise betragen allein ca. 30, außer­dem stehen für jede Klasse bedeutende Geldpreise zur Ver­fügung. Wenn auch die Zahl der bis jetzt gemeldeten Ver­eine stattlich ist, so können doch immer noch eine größere Anzahl Sänger nntergebracht werden. Die Änwohnerfchaft zeigt reges Interesse an der Veranstaltung. Die vielleicht verbreitete Meinung, daß der Zusammenbruch der Bankfirma Max Wertheimer u. Eo. etwa einen störenden Einfluß auf die Veranstaltung haben könne, ist irrig. Das zu veran­staltende Fest hat die Sympathien sämtlicher Kreise der Bevölkerung, umsomehr, als der sestgebende Verein, Gesang­vereinLiederkranz", als ein vorzüglich geschulter, schon mehrfach mit ersten Preisen ausgezeichneter Chor bekannt ist.

R. B. Darmstadt, 2. April. Ter hiesige Oberlandes­gerichtsrat Dr. Franz Linken he ld ist heute früh plötz­lich und unerwartet gestorben. Ter noch in voller Rüstig­keit tätig gewesene Oberlandesgerichtsrat hatte kürzlich einen leichten Oynmachtsanfall erlitten und seitdem das Bett ge­hütet. Er galt als ein tüchtiger, hochgeschätzter Jurist, der dem Staat seit über 30 Jahren ais Richter diente. Er trat 1877 in Nidda als Amtsrichter ein und war dann lange Jahre hindurch amLandgerichtinGießen tätig. Von dort wurde er zum hiesigen Oberlandesgericht berufen, dem er seit dem 1. Januar 1899 als Oberlandes­gerichtsrat angehörte.

w. Mannheim, 2. April. Unter überaus starker Teilnahme fand heute nachmittag die Beerdigung des Oberbürgermeisters Dr. Beck statt. Als Vertreter des Groß­herzogs war Geh. Kabinettsrat Freih. v. Babo erschienen. Ferner waren Ministerpräsident Freih. v. Bodman, Minister Schenkel, viele Bürgermeijter des Landes, sowie die Spitzen der staatlichen, städtischen und militärischen Behörden an­wesend. Um 4 Uhr begann unter dem Geläut der Glocken sämtlicher Kirchen vor der Leichenhalle auf dem Friedhof die Einsegnung durch den Stadtdekan Bauer. Im Namen der Stadt legte Bürgermeister M a r t i n einen Kranz nieder, worauf der Präjident des badischen Ministeriums Freih. v. Bodman ebenfalls einen Kranz niederlegte. Darauf wurde der mit zahlreichen weiteren Kranzspenden geschmückte Sarg durch das von den Mannheimer Vereinen gebildete Spalier nach dem Grabe getragen.

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Bauernregel für den April.

Ein trefflicher oberhejsijcher Volkskundler teilt uns -netten Verse nut: unä

3c zeitiger im April Die Schlehe blüht um so früher vor Jakobi die Ernte glüht.

Aprilflöcklciir bringen Maiglöcklern.

Siitb Die Sieben um Georgi (23.) noch bhnh foll sich freue» Manu, W-ib und Kind, ' Gras, Das im April wächst, steht im Mai fest.

Bringt der April viel Regen so beutet es auf Segen. ' Tonncrts im April, so hat der Reif sein Spiel.

9C MJj6® !m öev Schlehdorn blüht, desto früher der Schnitter zur Ernte zieht.

Der dürre, trockene April ist nicht des Bauern Will', sondern am Aprillenregen ist dem Bauern viel gelegen.

Wenn der April bläst in sein Horn, so stehl es gut um Heu und Korn.

Wenn die Zugvögel anrücken und bauen, i|t der Beständigkeit des Welters zu trauen.

Wemt der April Spektakel macht, gwts Heu und Korn in voller Pracht.

Ist der April recht schön und rein,' wird der Mai um so wilder sein.

Ein nasser April verspricht der Früchte viel.

lung ab. Aus dem Geschäftsbericht geht'Hervor, baß der Betrieb sich bedeutend vergrößert und der Jahresumsatz auf 151 859 Mk. gestiegen ist. Es wurde beschlossen, eine Dividende von 4 Prozent zur Verteilung zu bringen. Weitere Ueberschüssc kommen den Käufern in Form von Rückvergütungen zugute. Tie Bilanz wurde genehmigt und die ausscheidcnden Mitglieder des Aufsichtsrats wiederge­wählt. Tie Genossenschaft hat eine ständige Ausstellung von Motoren und Werkzeugmaschinen in der Zentralstelle für Gewerbe veranstaltet.

** Die T c t e g i e r t e n v e r s a m m l u n g der Ster belasse für Mitglieder des hessischen Landcsgewcrbevereins und des Verbandes deutscher Gewerbcvereinc findet am 21. April zu Bingen statt. Die Tagesordnung umfaßt: 1. Entgegen­nahme des Kassenberichts, 2. Erteilung der Entlastung, 3. Beschlußfassung über die Verwendung des 1907er lieber» schusses, 4. Beschlußfassung über den Antrag des Verbandes elsaß-lothringischer Gewerbe- und Handweriervereinigungen auf Aenderung des Namens der Stcrbekasse, 5. Regelung der Ortsrechnerbezüge, 6. Wahl des Prüfungsausschusses und 7. Verschiedenes., Tie im Jahre 1897 ins Leben ge­rufene Sterbekasse, die eine segensreiche Tätigkeit in den Kreisen der Gewerbevereinsmitglieder entfaltet hat und ins­besondere für den Kleingewerbetreibenden von größter Be­deutung geworden ist, darf auf eine durchaus günstige Ent- wicklung'zurückblicken. Tie Jahresrechnung für 1907 schließt ab mit einer Gesamteinnahme von 37 401.59 Mk. und einer Gesamtausgabe von 36 908.09 Mk., mithin verbleibt ein Barbestand von 493.50 Mk. Ter Vermögensbestand Ende 1907 betrug nach dem Kurswert am Ende des Jahres 79807.33 Mk. Er hat sich im abgelaufenen Jahre um 11642.56 Mk. erhöht. Neu beigetreten sind 55 Mitglieder, außerdem haben 4 Mitglieder ihre Versicherungskapitalien erhöht. Die Versicherungssumme beträgt bei einer Mit­gliederzahl von 1202 654 250 Mk. Die Kasse ist auf ver- ficherungstechnischer Grundlage aufgebaut, dem Kaiserlichen Aufsichtsamt für Privatversicherung zu Berlin unterstellt und muß als sicherste und vorteilhafteste Versicherungs­gelegenheit für Gewerbevereinsmitglieder angesehen werden. Anmeldungen sind an die Ortsrechner der Kasse oder bei der Verwaltung zu Darmstadt zu bewirken.

Der Tierschutzverein überreichte am Mittwoch Abend feinem langjährigen ersten Vorsitzenden Rektor vahn ein künstlerisch ausgeführtes Diplom und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden. Möge es dem von hier Scheidenden vergönnt fein, noch viele Jahre feinen wohlverdienten Ruhe­stand in geistiger Frische und Gesundheit nn Kreise seiner Kinder in Bad-Nauheim zu verleben.

** Folgende gewerbepolizeilichen Revi­sionen wurden in den Monaten Januar, Februar und Marz vorgenommen: 1. Tie Beschäftigung von Gehilfen und Lehrlingen im Bäckergewerbe, bezüglich Einhaltung der Bundesratsbestimmungen vom 4. März 1896. 2. Die Lage­rung und Aufbewahrung von Mineralölen, Verordnung vom 20. Mai 1903 betr. 3. Die Fenersicherheit der Warenhäuser 4. Die Einrichtung und den Betrieb der Borstenzurichlereien -und Pinselmachereien in Bezug auf Einhaltung der Be­stimmungen vom 22. Okt. 1902. 5. Die Beschäftigung von Gehilfen und Lehrlingen in Getreidemühlen bezüglich Ein­haltung der Bestimmungen vom 15. Nov. 1903, sowie betr Verwendung von Blei in Getreidemühlen, Polizeiverordnung vom 17. Nov. 1902. 6. In den Steinhauereien und Stein- bruchen betr. Einrichtung und den Betrieb Von Steinbrüchen sund. ^-tcinhauereien, Gesetz vom 20. März 1902. 7. Die Einrichtung und den Betrieb in Bäckereien, Polizei-Ver­ordnung vom 20. Nov. 1907, die Größe der Arbeitsräume Und insbesondere die Reinhaltung in Bäckereien betreffend. 8. In Sleinbrüchen und Sandgrübereien, die Unfallver- >hütung bei dein Beliieb von Sleinbrüchen und Gräbereien über Tag, Polizei-Verordnung vorn 16. Dez. 1902 betr 9. Die Einrichtung und den Betrieb- der zur Anfertigung von Zigarren bestimmten Anlagen in Bezug auf Einhaltung der Bundesrats-Vorschriften vom 17. Febr. 1907 ju Die Beschäftigung von Gehilfen und Lehrlingen im Gast- und ^chantwirtschastsgewerbe, Verordnung vom 23. Jan. 1902. Eine Anzahl M i l ch r e v i s i o n e n wurde vorqenommen in einem Falle wurde festgestellt, daß ein Produzent Voll- niucr) zum Verkauf an Händler liefert, deren F-ettaebalt weniger als 3 Prozent beträgt, Nach der für den Kreis i^venrger als 3 Proz. beträgt. Nach der für den Kreis Gießen

.'Ma^z 1906 bestehenden Milchverkaufsordnung darf Milch, die als Vollmilch m den Mrleyr gebracht wird, nicht hoben. Desgleichen wurden auf .Grund der Polizei-Verordnung vom 27. Juni 1907 Reoi- Itonen des Brotes nach dem Gewicht vorgenommen. Einem

Das haben schon nnsere Vorväter gewußt:

A Wenn der Saft steint uni) das Frühjahr in den Gliedern niblbar wird, dann ist die Gesundtieit vewndero grossen Gc- u » mhren ausgeieht. Man muss also nudj besondere Vorsicht 1 anwenden und dazu nebört, dass man nur Spaziergängen

Kleine TagcsHronil.

Der 37 Jahre alte Bankier Johannes Stendel in Berlin, der sein Geschält seit 61/, Jahren betrieb, hat sich verspekuliert. Die Geschäfte wuchsen ihm über den Kopf und schliesslich griff er Depots an. Vor vier Wochen entfernte er sich unter Dem Vorwande, dass er ans sein Gut fahren und in Drei Tagen znrnckkehren wolle. Er kam aber nicht wieder und ist auch aut Dem Gute nicht gewesen. Jetzt wird er vom Untersuchungsrichter beim Landgericht I steck­brieflich verfolgt. Seine Veruntreuungen sollen 30 000 Alk. betragen. Das Bankge|chäft wurde geschlossen.

9,199,000 M k. hat die Große Berliner Strassen­bahn .in den elften drei Atonalen dieses Jahres an Ein nah- in e n zu verzeichnen. Tas bedeutet gegen die gleiche Zeit des Vorjahres eine Steigerung von rund einer Million.

I" M ü n ch c n geriet der einzige, 14jährige Sohn des Prinzen Ernst von Sachsen-Meiningen, Franz Frhr. v. Saatfeld, lein Enkel des greisen Herzogs (vergl. nnsere gestrigenFamilien - Blätter"), der m München Musik studiert, unter einen Motorwagen der Straßenbahn so unglücklich, dass ihm der linke Fuss vollständig abgefahren wurde. Der Unterschenkel wurde ihm abgegnelscht Ter Verunglückte wird in der Ehirurgischen Klinik operiert Das verletzte Bem muß ihm bis zum Kniegelenk amputiert werden

In L l e g n i tz erschoss aus Unvorsichtigkeit der Fleischer- melfterssohn Ziroler seine 9jährige Schwester.

Bismarckhütte (Oberschleslen) ist mit 17000 Mark amtlichen Geldern Der Postbote Mrosek verschwunden

In Dresden ertränkte sich ein 12jähriger Seminar- vorichuler ans furcht vor Strafe in der Elbe. Sein Lehrer hatte einem Vater uou dem unregelmäßigen Schulbesuch des Knaben Mitteilung gemacht.

im- ä? eme Skandalaffäre, in der mehrere Frauen und junge Mädchen m K i e l wegen Verfehlung gegen das Reichs-Straweseh verhaftet wurden, find mehrere Marnieoifiziere verwickelt. Gegen |te ist vorn Kriegsgericht das Verfahren eingeleitet worden.

schwere G e ro ttt er, verbunden mit starkem Hagelschlaq, gingen am d. M. un südlichen T h ü r i n g e n und nördlichen dtranken nieder. Der Blitz schlug mehrere Male in der Gegend

J scm zündete. In S t e l n f e l d in Oberfranken wurden durch den Blitz der Turm und das Dach der Kirche stark

W i e s b» Crtf? mV1 d)Jft "'n Mittwoch un Residenztheater zu Ä'** neirii.'ng- ®'c R«'>f«erin Vat ei.jcnü>ch Mr'Ae Ej-n"n kirnen ote seelc eines geängsteten und gemarterten ''9etb- do>.

s°" leI5,oic" «nrenuk>n,°>, unb vo, ciueni über- fpaniUeu und uug-ttch,cn Munn u, öic B-rdnuunuk d-^ Ver- br°chc»s zeuch« wud. Ire,.« Triesch fokjk Sm S et aui alle, ©puren unö arbeitete alle Linien des dichterischen Sveclrums m feuchtenden Farben heraus: die liebenbe Gattin, die von heiligen

Geluhlen beseelte 'Mutter, - das irre Weib, das nn wüsten Ehaos der Empstndungen mehr automatisch beim bewusst zum Dolch greift und den Herz osen Richter ersticht; das alles kam monumental und doch mit feinstem pchchologischen Erfassen Der bestimmenden Einzel­heit aus dem Gesamt-Milieu."

q» n77, uns ans Laubach, 2. April: Das R h e i n-

»nn hrV theater schloss gestern abeiid einen Zyklus

? r d.e es am 3. Januar, 29. Februar und

\ mi eolni)er .pol abhielt. Gegeben wurden :9)1 a r i a U a ^lfprrbbeA iuna non B arnhel m" von -e||uig, und zum SchlüsseDie zärtlichen Verwandten" von Benedix, Tie Tarstellimg gestern war flott und gewandt; die Us uie eCnCXflxleternrfIet)^n*ten Beifall mit» wiederholten ^eruor- a(lc, ^orslelliingen, so hatte auch besonders Die gestrige |ict) eines guten Besuches zu erfreuen. Dem hiesigen'Verkehrs- q5V.ln/ bey das Arrangement übernommen hatte, schuldet das Publikiim besonderen Dank.

re- ? i 1 11 0 n inzer Stadtt Heaters hatte im Giitberneljmen mit der -Lchulbehördc für Die oberen Stfanen der Vvltsichulen der Gemeinden des Kreises Grosse geran eine ^Aufführung von Maria Stuart veranstaltet auch die Eisenbahndirektion Sonderzüge eingelegt batte' FaJt3eJ,n^e dl ar rer von Doru heim hatte es aber anDerö deichlosten. Er liess Die K o n f i r m a n D e n feiner Ge- meinoe m das Pfarrhaus kommen, und verbot lhiieti den Besuch der Maria etuari. selbst wenn man berücksichtigt, dass sich das Verbot lediglich auf die Konfirmanden bezieht und dass daher bet ieinem Erlass wohl nejonberc Erwägungen massgebend gewesen Md,sto wird man es irossdun nicht verstehen können, dass gerade die .Nana «tuart als eine ungeeignete Darbietung für Konfirmanden gelten fall.

Bauausstellung Stuttgart 1908. Biirgerlich- Baukunft im weitesten Umfange, unter Vorführung aller sich auf Material, Konstruktion und Technik beziehenden Fortschritte des Baugewerbes unter Einbeziehung aller künstlerischen Momente bcr 9tu^ u"b Innenausstattung in Frage kommen ist das Programm Der Bauausitellung Stuttgart 1908, verbunden «eluor Ausstellung von f u u ft ler.schon Wohnräu men t>tIt)bcc dauern wird Unter Beni.hung hTUniCI Z"lbe»iedung des Stadlganens

i? i Ö ~ geidjaffcn, am dem außer kleineren -pauuion .> grof,. <r>onDerbauten, Darunter t>as Haus d'i Stuti gan.r'AubeliaDritamcn, mehrere bürgerliche Wohnhäuier Ar- hxrSmU|Cl?.Clv ^^u."rroelMiS und eine paichelsschuie entstzhen

Frankfurter 6<ör»e, 3. April, 1.15 Uhr.

22.001 Elektriz. Lahmeyer . .

22.03 Elektriz. 8chuckert . <

3% Portugiesen Serie I 3% Portugiesen Ul 4^°/0 russ. Staatsaul. 19üö 4>So/0 japau. Staatsanleihe 4% Cunv. Türken von 1906 Türkenlose......

4% Griech. Mouopol-AuL .

496 äussere Argentinier .

beschädigt.' 'In'ST a N el st e t n schlug Der ~(if) m das gebäude ein und zerstörte die Delegraphenleitung und das Läutewerk.

Der Lanzenboot-ErfinDer SpcDitcur Adolf R e y aus Bischheim im Elsaß wird für seine Aufwendungen eine Eist, schädigimg von 100 000 Mk. von Der reichst. Regierung erhalten.

In Petersburg Drang in Die Wohniing Des Arztes Frenkel nachts Polizei, verhaftete Den Arzt und führte ihn so- wie mehrere in Der Wohnung Anwesende nach Der Peter-Pauls. Festung. Frenkel, behauptet Die Polizei, sei Der langgesuchte mysteriöse Führer Der revolutionären Armee - Or -! g a n i s a t i o n. Weitere Haussuchungen wurden uorgenoninien, wobei ein Plan entDeckt ivnrde, Den G r o ss f ü r ft e n Nikolaus während der Fahrt zum Concours hippique zu e r m erbe u.

Spielplan des Neuen Gießener StaMil^eotersT-

Sonntag Den 5. April, nachmittags 3V, .Uhr, bei kleinen Preisen:Ter Bibliothekar." Ende gegen 6 Uhr.' Abends 7*/a Uln, bei gewöhnlichen Preisen (Gutscheine haben Gültigkeit), unter Mit­wirkung Der Kapelle des Jni.-Regiments:Flotte Weiber". Ende gegen 10l/4 Uhr. Dienstag, abends 8 Uhr: 21. Abonnements. Vorstellung: Benefiz für Herrn Regisseur Rudolf Goll:Krieg im Frieden" von Moser u. Schönthan. Ende 10*,'2 Uhr. Mittwoch, abends 7 Uhr: 21. Abonnemeut-Vorstellung: Gyges und sein Ring." Ende gegen 9'/, Uhr. Freitag, abends 8 Uhr: Abonnements - Vorstellung:Ter grosse Tag." Ende 10*/, Uhr. Sonntag den 12. April, nachmittags 3*/3 Uhr, bei kleinen Preisen:Zapfenstreich." Ende gegen 6 Uhr. Abends 7*/. Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (Gutscheine haben Gültigkeit): Gastspiel von Frl. Grete Höcker vom Sladttheater Piatnz:Maria S t u a r t."- Ende Der Spielzeit.

kirchliche Nachrichten.

fruangLttsche loenieinee.

Gottesdienst.

Samstag den 4. April:

der Sladtkirche.