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Fr. Rel-ail
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Giessen.
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Miang 7‘/i Hur , Meer Aboonemeoi: bnl. Preise, ßewölwl. säbs* )6r Talisman Ä* Ml'/,» »sss sffi* tünaervorsieuui} rssL %?«*>*> w Übt. Ende ME 71L Ult.
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Aveodo pro- ie f,fe,8e!rMifl selF E CM E
Drittes Blatt
158. Jahrgang
•Wv. 303
Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags.
General-Anzeiger für Eberheßen
Redaktion, Ervedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedttton und Verlag: 5L
/Redatlwn:e-sA 112. Tel.-Lldr.:AnzergerGrebea.
Die ..Siebener SamilienNatter“ werden dem '»Anzeiger* viermal ivocben lief) betqelegl, das „Kreisblatt für den Kreis Kietzen" «wemial wöchentlich. Die „LandwirtschaflUchen Seit» fragen*’ erfchemen monatlich zweimal.
Donnerstag 34. Dezember 1908
R.'tationSdruck und Verlag der vrübliche« UuiDerfuäiS - Buch« und ©tembrudeuu R. Lange, Gießen.
B»/,
Ba/t
Lieben em Lohn.
Gestorbene.
Dez. 21. Anna Margarete Honig, geb. FeldhauS, 21 Jahre alt, Frankfurter Straße 23. — Ettfabelhe Atargareie Stein, 1 Jahr all, Friedrichstraße 0.
Giessen, den 24. Dez. 1908.
tiroesh. 3eolizcinint. Reinhart
Freitag den 25. Dez. (1. Weih- r lnr>nfi»nl/A fffiÄteÄ tn8e‘apotiieke
Sonntag, 27. Dez., von nachiu. H' _ _ nnA4koho 4 Uhr bis *J Uhr abends nur geöffnet Ll8^80ü300l5l6l^6
Giessen, den 24. Dez. 1908. •
tirossh. jPolizeiamt. Reinhart BÄ/i
Giessen, den 24. Dez. 1908.
tirossii. Polizeiamt. Reinhart.
FainiUett-rla t/kuchecn.
verlobte: Frön'em Ida Scherer m linier-Widdersheirn mit frerrn Karl Kleinkurt in Langsdorf. — Fräulem Bertha Sten, in Alsfeld mit Herrn Isidor Löwenstein in Gedern. — Fränirin Gliie We'ß m Gtvebenbrrf nut Herrn Louis Rapp in 9hebcr- Breidenbach. — Fräulein Johanna May tn Büdingen mit Herrn Liegiried 9iei« in Gelnhausen. — Fräulein Anna Beck in Bal Nauheim mit Herrn Wilhelm Schä'er in Wiesbaden. — Frl. Tlauc Winkler in Friedberg mH Herrn Fritz Frickinger in Nürnberg. - Fräulein Johanna Lüerssen m Wetzlar mu Henn Paul Badender- erde m Berlin.
Gestorbene: Frau Margarete Jeckel, geb. Rreuber, in ©rüiiberp. — Frau Magdalena Frank, geb. Schäler, in Stockheim. Frau Kalhanne Möller, geb. Harlinann, m Lauierbach. — Her, yemrict) Will, Herr Wilhelm Knieriem, beide m Bad Olanheim. — Herr Karl Strack, Herr Georg A. Wolf, Tr. L. v. Ho'mann, sämt- lich in Darmstadt. — Herr Franz Schenkhcld m 'Marburg
Auszug a. ö. Stanöesamtsregtftern der Staöt Sieben,
lluigcboie.
Dez. 22. Herrn. Kahn, Plarrverwatter in Uitdenheim, mit Mathilde Helm m Gießen.
Eheschltehungen.
Dez. 19. Heinrich Bögler, Batmbedtcnsleter, mit Anna Konrad, beide in Gießen. — Leo Kavner, Kaunnann, mit Wilhelmine Berg- mann, beide m Gießen. — 23. Paul Dunkel, Maschmentechniker in Chemmtz, mit Philippme Schön m Gießen.
Geborene.
Dez. 15. Dem Kutscher Heinrich Prinz ein Sohn. Heinrich August — 16. Dem Kutscher Heinrich Nau em Sohn, Willy Heinrich. — Dem Taglöhner Philipp Balser em Lohn, Willy Jakob. — Dem Sergeanten Heinrich Töpfer eine Tochter, Margarete Käthchen. — 17. Tem Oberstabsarzt a. D. Dr. Franz Schober eine Tochter, Ilse Hedwig. — Tem Friseur Louis Zutt ein Sohu. - 19. Dem Techniker 'Matthäus Frankl eme Tochter, Berta Wilhelmine. — Dem Schneider Wilhelm Balser em Sohu, Wilhelm Karl Julius Ludwig. — 20. Dem Assistenten Tr. Kurt Laubenheimer em Sohn. — Tem Schlosser Wllh. Kloß em Sohn. — Dem GeschäftS'ührer Hermann Bremer eine Tochter. - 21. Ten, Techniker Friedrich Nickel eine Tochter — Tem Kaufmann Emil Weißenberg ein Sohn, Heinz. — 22. Tem Lokomotivheizer Eduard
AZrchttche Nachrichte«.
Lvaiigeiijche loeineuise.
Er st e r W e i h n a ch t s s e i e r t a g den 2b.Dezember: Kollekte für die Kleinkinder • Bewahr anstatt
Gottesdienst
In der ötadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe.
Beichte und Herl. Abendmahl für hie Matthäus» und Markus- gemeinde. Amneldung dazu vorher bei dein Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Adolph.
3n der Fohanneskirchc.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfurier Bechlolsheimer.
Abends 5 Uhr: Liturgischer Gottesdienst.
Pfarrer A u S f e I d.
Zweiter Weihnachtsfeierlag den 26. Dezember: Kollekte für die A r m e n.
In der 5tadtkirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Piarrer u Schlosser.
Abends ö Uhr: Stehe Johanneskirche.
Abends 7 Uhr: Im Ataithäusfaal Weihnachtsfeier für die Konfirmanden-Lereinigungen der Atatthäusgemeinde.
3a der IohLllnerkirche.
Vormittags 9^/, Uhr: Pfarrer A u s s e l d.
Samstag d. 26. Dez. (II. W eih- q g i _ „„/L
nachtsfclertag) von nachmitta.os rßliK&flSDOlll Kß 4 Uhr bis 9 Uhr abends nur geöffnet: r
Die nach- Ä o r> n 5 n -1«d nur von 12 ühr mitta-rs bis 12 Uhr stehenden Av 1 L l v nachts lllr dringende Fälle sichei anzutreffen i
25. Dezember (1. Feierta.:):
Dr. Geyer, Sehens weg 1 4. Dr. Mein, Ust-Anlage 37. tiauitäts at Dr. Zinsner, Goetbestrasse 10.
20. Dezember (2. Feiertag):
Dr. Richter, Frankfurter Str. 4 — Dr. Schittfer, Plockstr. 9 Dr. Stuhl, Seltersweg 79.
Sonntag, 27. Dezember;
Dr. Kipper, Willielmstr . — Dr. Ploch, Asterweg 34.
Dr. Wasle, Alicestrasse 11.
Kultusministerium in der Oeffentlichkeic kompromittierten, Althosfs lebhaftes Temperament so erregten, daß auch manch Harles Wort Der Kritik an einer Stelle vernommen wurde, von der daS Sein oder Aid t sein eines Ministers ob bringt Uttb der Kritik folgten naturgemäß „Hilfen", die Herr Dr. Holle in mehr als einem Falle enifcrunben hat, und die in ihrer Wirkung der Stellung des Ministe.s verhängnisvoll werden rmttzten. Es durste nidyt uninteressMtt sein, eine dieser „Hilfen" näher kennen zu lernen, die für das Svst.'M diarakteristisch ist und dabei einer germssen StorniE nicht entbehrt Bei einem Jmmediatvortrag des Ministers gab ihm der Kaiser ein kleines BiMcin mit aus den Weg, cim ranzösisde B ckacrkundc für den Schul geb rauch, und knüpfte daran den Wunsch, daß etwas Aehnlich s auch für die preu'gilchen Schulen geschaffen tvllrde. Als Herr Dr. Hocke auf dem Heimwege das Werk naher besah, entdeckte er in demselben einen stempel, bei die Herkunft des Aud>es verriet — sein eigenes Kultusministerium Und eine Nachfrage in der Bibliothek nod) dem letzten Entleiher ergab die Antwort — Herr Althoss. Man hat Der|id>crt, es habi Den Minister bei solenn Anlässen das (Gefühl beschlick-en, ein Ver bleiben des Biinisrerialdireltors im 2lmte tväre dock) ein geringeres Uebel gewesen, als sein Aussck>eiden. .
Ter Berliner Kvrrespoirbeui der „o-rankf. Ztg. , der ubrrgenc- auch auf den baldigen Rücktritt Holles vorbereitet, berid)ict und) von einer Aeußerung Altlwfss, die dieser bald nach der Ernennung des Herrn Holle tat: „Er ist sehr fleißig," meinte er, „und aud; intelligent, und wenn er so fortführt und einige Jahre Mimstei bleibt, dann wird er schon manches lernen."
Althoff und Holle.
Wie in den „Berl. Reuest Nachc." Dort einem „Wissenden" -irzählt wird, hat der verstorbene Ministerialdirektor Althoss, der .ei Herrn Holles Ernennung zwar sein Amt, aber nicht feinen 'Einfluß an hoher Stelle verlor, keineswegs zu den Gönnern des ■:euen Ministers gehört. Es soll nicht gekränkter Ehrgeiz gewesen 'ein, was Althoff zu dieser Feindseligkeit gegen Holle veranlaßte. 'Iber, so heißt es weiter, Althrfs war mxa? Dem nus.cheiDen in Einern Amte noch in einem Grave verwachsen, der ihm sogar eine näumliche Trennung von der Stätte feines jahrzehntelangen Wir- ?/ns unmöglich machte. Bei biejer Unzertrennlichkeit von seinem Serus iß es begreiflich, wenn die nrancherlei Irrungen, die das
politische Lage-schau«
Die Tabaksteuer.
In einer langen Aohanolung über „Bolksvermögen, Bolks ! inkommen und Bolksvermehrung" beweist Arnold Steinmann- , Sudjer. daß in Teutsdstand Vermögen im Betrage von mindestens . 320 Milliarden Mart vorhanden seien, baß diese Vermögen icchr- , .ich um mindestens 14 Milliarden zunehmen. Aber wo steckt )enn das viele Geld? Steinmann gibt in einer Tabelle an, aß allein in bewcglid>en Gütern 160 Milliarden stecken, auf ben itädtischcn Grunbbefitz rechnet er 40, auf den ländlichen 50 Mil- iardcn, in inländischen und ausländischen Wertpapieren sind 10 Milliarden angelegt
Es müßte also eigentlich ein Leichtes sein, die nötigen Steuern iür die Reichsfinanzrefvrm anfzubringen: man sollte es wenigstens neinen. Aber der Kampf, der gegen die einzelnen Steuerprojekti -mtsackst worden ist, fdjeint dem \u roiberfl'ted^n. Unb_ wenn nan die einzelnen Argument.: hört, die gegen Svdows Steuer- wisst läge angeführt werden, bann kann man, beispielsweise beim Tabak, nicht ohne weiteres abweisen, zumal die Gegenargumente richt immer oemeistuiftig genug find. ^>n einem Artikel >m Tag □bt Syndikus Tr. Emil Wolf aus Frantsurt a. M. die Sydowsche 'cknanzrcfvrm, weil darin die indirekten Steuern so hoch angesetzl eien, daß sie im seien, daß sie im Detailpreis zum Ausdruck lammen und daß die höhere Qualität mehr firtrofien werde, als •ie geringere. Ten letzten Grundsatz siebt er namentlich bei der Zigarrenbandervlesteuer glücklich) durck)geführt. „Ein Quali.äts- aucher" sagte er, „ist gcirolynt, nicht so sehr auf den Preis zu chen, wenn er nur die gewohnte und gewünsdche Qualität erhält. Ls ist nicht zu viel gesagt, wenn man ais Raucher zugesteht, aß bei den teuren Sorten - ein Aufschlag von ein und zwei Btennia keineswegs zu einer Einschränkung des Konsums führt, mö jeder erfahrene Zigarrenhu.ndler, der seine Kund^chatt kennt, !ann die Brücke zur Abwelzung der Steuer bilden. Wer in Oesterreich gereist ist, weiß bie Qualität und ben niedrigen Preis .ter deutschen Zigarren zu schätzen." Was bie letzte Bemerkung tos Herrn Dr. Wolf anbetrifft, so hat er damit unzsoeijelhait liecki-t Die österreichischen Aionopol-Zigarren sind gcringrocrligcT
-Ns die deutschen, geradezu ungenießbar aber sind tue französischen Ronopol-Zigarrcn. Ein Argument für eine hül-ere Belastung »es Tabaks aber ist doch das tvahrlich nicht, wenn man dem
' Raudjet wahrheitsgemäß berichtet, daß er bei Annahme einer höheren Steuer mit geringeren Qualitäten vorlieonehinen muß. Las die Qualitätsraud>cr, die nach Dr. Wolf gern 1, bis 2 Psg. nehr zahlen werden, anbetrifft, so vergißt er, daß selbst, wenn -.es der Fall wäre, diese Mar Pfennige nicht zu Buck) schlagen. Lin Blick in die Regierungsvorlage würde chn darüoer belehrt raben, daß das Quantum an Zigtareu von 10 Psg. und darüber .,ur 3l/e Prozent vom Gesamtabsatz beträgt. 80 Prozent des lbsales aber sind 4 bis 5 und 6 Pfennig-Zigarren;^ für ben Rajstnkonsum räumt Dr. Wolf anfangs «eines Artikels denn euck> ein, da Derselbe „zweifellos durck) oie Steuer zunächst einen lidjt unerheblichen Stiidgnng ersahren wird", was bekanntlich von der Regierung bisher bestritten wurde.
Erwähnenswert sind auch die Beteactztungen, die ein anderer äationalötonoin, der Direktor der Hnpolhckän.aut' in Hammrg, 'Dr. Friedrich Berrdixen, über bie Reichssinanzresvrm, e n na ional- -clonomiiches Problem, angestellt Dr. Be^ixen ist ein sono.r- uarer Heuiger unter den ’ji atm natu taiu, men; eine Svuniuraciii Kränkung ist für ihn eine „nationale Ersparnis"; das glück- aclste f&)lt wäre demnach dasjenige^ welches am wenigsten Be- ckürmisse hat. Aber Herr Tr. Bendixen — wo wäre Harnourgs öartdel unb Wandel, wenn bas deutsche Polk nach Ihren, eines .Hamburger Bankdirekwrs (!!) Theorien bisher gelebt hätte?! .jedoch eine Wahrheit bringt uns der Theoretiker Tr. Bendixen, :nd diese i>t so lucttuJn, aan tym yus.ucgni icuie ioii|iigcn krau,en > öcklußfolgerungen sämtl!ck> verziehen sein sollen. Er sagt: lbringen wir nach französischem Vorbild von dem fünf Milliarden '.etiagunuen Jt-nijum an e^ioyoi uno -raunt einen oteuerertrag :wn 900 Millionen auf, so bedeutet bad, natioiralwirtschaftlia) »zesehen, eine Konsum-Einschränkung um diesen Betrag, alp eine Nationale Ersparnis von 900 Millionen, die für Reisszwecke zur ‘ Serfügung bleiben. Erheben wir keine ober nur eine geringfügige - 5teuer, so wächst der Konsum um den Betrag, des Steuernachtafles." ,Wie es sckieint," sagte die „)!orbd. Allg. Ztg.", „hat der Ver- uifer in verdienstvoller Weise Gedanken wieder heroorgehoben, "je allzulange in den Hintergrund getreten waren."
Dem stimmen wir insofern bei, als auch wir mit Herrn Dr. 'Zertdixen der Meinung jiiti), daß jede Steuererhöhung Kvnsum- ' Jtüdgang bedeutet. Nehmen wir also z. B. den Tabak.
Tie Regierung will ibn mit 11 Millionen Mark mehr be- ästen; dazu Eommen 10 Pwzent Unkosten des Faorikanten, 25 Zrozent Aufschlag für den Zwi,chenhändier — mithin im ganzen .-ine Mehrbelastung des Konsums nm mindestens 100 Millionen Warf. Um diesen Betrag tvird also, nach Dr. föenbiren und ■:iad} der „Nordb. Allg. Ztg.", die diesen Gedanken ja als durch- ■;ud richtig anerkennt, bet zvonsum zurückgehen.
Rechnen wir weiter: das Mille Zigarren im Durckn'chnitt mit tO Mk. berechnet, ergibt einen Minderkonsum von 27s Millionen Rille. Aus einen Arbeiter in einer Zigarrenfabrik entfallen wn der Gesamtanfertigung int Jahre zirka 60 Mille Zigarren; ?y2 Millionen, dividiert durch 60 = 4000. Resultat: mindestens 1000 0 Arbeiter werden brotlos.
Eitle solche Behauptung über bie Wirkung bet Steuer -hat imfänglid; bie „YLordd. Allg. Ztg." als „Demagoge" bezeichnet - heute erkennt sie selbst diese Argumentation als sehr „verdienst- , ;idj" an.
,^n Frankreich besteheir nur 21 Fabriken mit 18 000, nach । mieten Airgaben mit 2ö 000 Arbeiter.r. In der Beschäftigung 3 zahlreicher Arbeiter in der deutschen Tabakindustrie erblickte ßrof. Stieda in Leipzig eine volkswirtschaftliche Ver- chwendung. Wenn es möglich fei, in Frankreich ben Bedarf >on 39 Millionen Menschen mit 18 000 Arbeitern zu decken, dann eien in Teutsck.lanb minbesteils 140 000 ober 150 000 Arbeiter >u viel in dieser Industrie beschäftigt, die im Interesse der nationalen Produktion viel besser in anderen Zweigen beschäftigt rnhben."
Also her mit dem D!ortopol, her mit den unbrennbaren, cheußlich sdnneckenden unb riechenden ^Ronopolzigarren. Ta uns diese aber nicht munden werden, raud>en wir Papierzigaretten, iiippentabak und Kanaster. i3ii deren Herstellung ist menschliche Arbeitskraft nur in geringem Maße erforderlich, da die großen Naschmen bicieibc üvet[tu||ig mau/ciL ^eutiiyiano aoer treibt !eine vvlkswirtsdiastliche Verschwendung mehr, es hat 150 000 Arbeiter „erspart", aber mit solcher Beweisführung bimpft man licht für Sydows Finanzpläne.
Beichte und heil. Abendmahl für die LnkaS- und Johannes« gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 5 Uhr: Pfarrer BechtolSheimer.
Sonntag nach Weihnachten den 27. Dezember: In der Ztadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: P'a»rer Lcli iv a b e.
3n der ZohannesNrche.
Vormittags 9'/, Uhr: P'arrafNstent Honstein.
Donnerstag den3l. Deiember, Sylvester: In der StaLtkirche.
Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Ccdlo > > er.
3n der Iohanneslirche.
Abends 8 Uhr: P'arrer Ausield.
Der Warlburg-Verein
begeht gemeinsam mit der Bereiniaung der konstrmierten Mädchen der 'Di a r t u g g e in e t u b e seine Weihnachtsfeier am 28. Dezember in der Turnhalle des Turnvereins.
Uatholtju.. V>.U -..tDCe
Gottesdienst.
Donnerstag den 2 4 Dezember:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beich'.
Freitag den 25. Dezember: WethnachtSfcst.
Vormittags von 5 Uhr an: Gelegenyen zur heil. Beicht.
, um 5 Uhr: Ehristmette
, um 6, 7 und 8 Uhr heil. Messen.
, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
„ um 11 Uhr: Heil. Messe mtt^Predigt.
Nachmittags um b', Uhr: Vesper mit Legen.
Freitag den 25. Dezember:
Nachmittags nm 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
Samstag den 26. Dezember:
Fest des heil. Etephauus.
Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 7 Uhr: Tie erste heil. Aiesse.
„ um 8 Hur: Anstellung der hell. Kommunion.
, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
„ um 11 Uhr: Hell. Messe mit Predigt.
Nachmittags um 5'', Uhr: FeslAndachl mit Legen.
SamStag den 26. Dezember:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um v Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
Lonniag den 2 7. Dez., Sonntag nach Weihnachten
Vormittags von 6'Uhr an: Gelegenheit zur hell. Beicht.
e um 7 Uhr. Tie erste heil. 'Diebe.
, um 8 Uhr: Austeilung der hell. Kommunion.
, um 9 Uhr: Hochamt nut Predigt.
, um 11 Uhr Hell. Diene mit Predigt.
Nachmittags um ö*/3 Uhr: Andacht.
Israelitische Religionsgememdr.
Gstterdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
SamStaa den 26. T ez e m b e r 1908:
Vorabend 4.1» Uhr.
Morgens 9.00 Uhr. Predigt.
Nachmittags 3.30 Unr.
Sabbatausgang 5.25 Uhr.
Israelitische Religionsgesellfchaft.
Gottesdienst.
Sabbat’eier am 26. Dezember 1908:
Freitag abend 4.00 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr. Predigt.
Nachmittags 3.30 Uhr.
Sabbat-Ausgang 5.25 Uhr.
Wochengotlesdienst: Alorgens 7.10 Uhr, abends 7.00 Uhr.
MchenU. Ueberfichl SerToöesjaüe L ö. StaM Sieben.
51. Woche. Vom 13. bis 19. Dezember 1908.
Einwohnerzahl: angenommen zu 30 400 unkt. 1600 Mann Militär.) Lterbltchkettsztijer. 18,81°, nach Abzug von 6 ürtSireiuoeii 8,88 /Cn.
Kinder
Es ftarben an: 5ufammen:
Erwachsene:
UH
vom
1. L
ebensjahr:
2.—15. 5iahr
Scharlach
1(D
—
—
KD
Llmgellschwindsucht
2
1
—
1
Lungenentzündung
1
——
—
1
Krampfen
2(1)
—
2(1)
——
Aderverkalkung
1(D
1(1)
—
—
Krebs
2(2)
2 (2)
——
——
Ohreneiterung
1 (1)
1 (1)
—
—
Zuckerlraukhett
1
1
—
—•
Summe 11 (6) 6 (4> 2 (1) 3 (1)
Anm.: T ie ui Ixlonnnem geletzten Zifsern geben an, wie via der Todesfälle m der betrefseuden Kränkheu auf von auswärts nach Gteßen gebrachte Kranke kommen.
viärkre.
Limburg a. d. Lahn, zi. Dez. Fruchtmarkt. Durchschnittspreis pro Platter. Kloter Wetzen (nasjamscher) 16,50 'Ulf., weißer Weizen langebaute Fremdsortcu) 15,00 Alk., Rorn 11,75 ÜJIL, Gerste: Fnllergerste 10,00 Mk., Brangerfte 41,50- 00 Alk^ Hafer 7.00—0.00 Alk., Erbsen 0,00 Alk., Kartoffeln 5,U0-0,00 Alk.
Verbrauchte Nerven «HYGI0P0N,nX auf elektrischem Wege hergcsteUten Eisenpräparat. Aerztliche Autoritäten empfehl. Hygiopon als hervorragendstes KräftigungsmitteL
Originalflaschen Mk. 1.75 und Mk. 3.— in den Apotheken erhältlich.
General-Depot für Deutschland: Dr. Wasserzug, Frankfurt a. M., TheaterpL L (z°/u
Fabrikant;
^fe il-dreheck^Seife n
kenntlich.
Verkaufsstellen durch dieses Plakat


