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Aus dem Baugewerbe.
In Hamburg sanden am
die erste im
vorigen Dienstag gtofee Verrammlungen start.
In
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seid erläuterte Oberingenieur Müller von Gießen eingehend die Projekte des Wasserwerks Inheiden und des Elektrizitätswerks Lißberg an Hand der dem Kreistag vorgelegten Plänen. Geheimerat Dr. B r e i d e r t gab, daran anschließend, Aufschluß über die Kosten der Anlagen, des Betriebs und die gegenüberstehenden Einnahmen. Abg. Brauer sprach sich mit Entschiedenheit für die Ausführung der Projekte aus und erklärte die Eimoendungen, die von einem Teil des Kreistages des Kreises Friedberg dagegen erhoben worden waren, für unbegründet. Der Kreistag beschloß einstimmig, die baldige Ausführung des Projektes Inheiden in der Erwartung zu befürworten, daß dessen lleberschüsse auch dem Kreise Alsfeld zugute kommen.
i-Unten
erteilt
Hinrich WichernS begangen.
Das von den Bevollntächirg.en uno sämtlichen Beteilen einstimmig erwählte Schiedsgericht für Lohnstreitig leiten im Baugewerbe hat gesterit in Berlin den Schiedsruck gefällt, daß ' • - -
lecyterung der Li
Aus Stadt und Land.
Gießen, 28. April 1908.
Oöerhefsische Kulturwerke.
der gestrigen Sitzung des Kreistages von Als
Deutsches Reich»
( Die Einberufung des neuen preuß. Land- 0 Z e s dürfte wahrscheinlich schon zum 30. Juni, also kurz >er: Beginn der Sommerserieu erfolgen. Diese Einberufung, «e infolge der in den nächsten Wochen zu erfolgenden Auf- mna des alten Landtages notwendig wird, ist durch die Erfassung bedingt. Der Landtag wird zusammengerusen, dt sofort wieder vertagt zu werden. Irgendwelche gesetz- kb crischen Arbeiten wird er nicht vornehmen.
Dem Reichstage wird entsprechend der von jhm Mlosfenen Resolution noch vor den So m m erfer ie n, le bereits am 8. Mai beginnen sollen, eine Vorlage bete. Mahlung unwiderruflicher Gehaltszulagen I11 die in den Ost marken tätige tt Reichsbeamten klxehen.
Der Sozialliberale Verein für Berlin und »ngegend teilt mit, daß in seiner außerordentlichen ''eneraloersammlung am Samstag nicht die Bildung eines >eüen Vereins der Liberalen (freisinuigen Bereinigung) be-
1. Stz«
isQutotitrcfet
Ein wichtiges Abkommen.
„Pallmall Gazette" macht Andeutungen, daß außer den ^ord- und Ostseeabkommen noch ein weiteres Ab- lo m men geschlossen worden sei, das beide an Wich- iigkeit übertreffe. Dies sei eine gemeinschaftliche krilärung Englands, Frankreichs unb Schwedens, daß der Beitrag von 1856 noch in Kraft und für die Signatacmächte h.ibenb sei. Diese Erklärung sei provoziert durch die Wei- sccung Rußlands, auf das Recht der Befestigung der Alands- vseln zu verzichten. Bei gewissen Evenl-ualitäten tuirb das England und Frankreich in direktem Gegensatz zu Rußland ms Deutschland bringen.
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rrrrslond.
Dis Kommission des Prager Stadtrates für die Feier des Kaiserjubiläums beschloß, die Einladung zur Teilnahme am Wiener Festzuge abzulehnen.
Geheiitt depe schon von der türkischen Grenze melden den Ausbruch blutiger Kämpfe aus Baku und Bat rum. Truppen und Proviantzüge gehen unaufhörlich nach dem Kaukasus ab.
Die türkischen Behörden entdeckten eine serbische Verschwörung -per Vereitelung des Baues der S a n d s ch a k b a h n. Zwei Geistliche und drei Lehrer wurdet! verhaftet und nach Uesküb eingeliefert.
„Hohenzollern" den Hasen in Pola anlausen und einen unständigen Aufenthalt dort nehmen. — Von Pola ivird der Kaiser zu den Jubiläumssestlichkeiten nach Wien teilen.
** Neuer Eiseybahndirektor. S. K. H. der Großherzog haben den Vorstand der Verkehrsinspektion Darmstadt, Regierungsrat Martin Schmidt in Mainz zum Mitglied einer Eisenbahndirektion in der Hefsisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft ernannt.
- S. K. H. der Grobherzog haben Allergnädigst geruht, dem Bürgermeister, Orlsgerichtsoorsteher und Standesbeamten Ioh. Schmidt zu Vendersheim das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
Siaulxm Hause selbst, die ander' im frönten Saale Hamburgs, geleitet uitb mit treffenden Worten eröftnet von oem regierenden Bürgermeister Dr. Burkardi. .Auch bei uns in Gießen, in dem die von Dichcrn ausgegangenen Anregungen zu Arbeiten barm« herziger Liebe und sozialer Fürsorge feit tanger Zeit einen fruchtbaren Boden gesunden haben, ist zu einer würdigen Feier gerüstet worden. Zunächst sei oui den Vortrag, den nächsten. Samstag, abends b Uhr, Professor Dreioö aus Halla in der neuen Aula der Universität halten wird, hingewiesen.. Schon die Person des Redners, den wir so ungern von uns scheiden sahen, dürste in weiten Kreisen für diesen Vortrags Teilnahme wecken. Von dem trefflichen Kenner des kirchlichen Lebens ist 'eine großzügige Darstellung, und Würdigung der schöpferischen Persönlichkeit DichernS zu erwarten.
"Sie Bestrebungen der Berufsj ourualisten. auf Zusammenschluß und gemeinsame Vertretung ihrer Znteressen nehmen nach den bekannten Vorgängen im Reichstag immer festere Gestaltung an. Auf Veranlassung des Landesverbandes hessischer Zeitungscedakteure fand gestern in Heidelberg eine Beratung statt, an der diese Frage eingehend erörtert wurde. In der Versammlung waren Vertreter der größeren Zeitungen in Heidelberg, Mannheim, Freiburg, Darmstadt usw. anwesend. Andere Blätter hatten ihre Sympathiekundgebungen schriftlich übersandt. Die Versamm- liing erkannte einmütig die dlotroenbigfeit eines engeren Zusammenschlusses der Landesverbände an, und der Vorsitzende des „Karlsruher Iournalisteti-Vereins" versprach, die vor-- bereitenden Schritte in die Wege zu leiten. Ein Zusammenschluß mit den übrigen Landesverbänden in Südwest- und Mitteldeutschland steht bevor.
** Sozialdemokratische Bürgermeister. Die, von auswärtigen Blättern gebrachte und von uns mit Vor-' behalt tviedergegebene Meldung, daß die hessische Regierung durch Entschließung vom 22. d. M. drei zu Bürgermeistern oder Gemeindevorstehern gewählten Sozialdcmvlraten die Bestätigung versagt habe, ist falsch. ES liegt zurzeit nur ein solcher Fall zur Erledigung vor, über den noch keine Entscheidung getroffen worden ist.
** Neue Fernsprechanschlüsse. Mit den Posthilfstellen in Arnshain, BernSburg, Erbenhaus en, Hausen bei Butzbach und R a i n r o d ist je eine Telegraphenanstalt nebst öffentlicher Sprechstelle und Unfallmeldestelle oer- einigt worden, ebenso mit der Postagentur in Rendel.
** 1. Internationaler Kongreß für Rettungs- wefen zu Frankfurt a. Ni. vom 10.—14. Ium. Prinz Heinrich von Preußen hat das Protektorat über den Kongreß übernommen. Außerdem hat sich noch ein besonderes Ehren- fonutee gebildet, dem außer dem Reichskanzler die ersten Vertreter der Ministerien der deutschen Bundesstaaten beigetreten sind. Von den Verhandlungen in den einzelnen Abteilungen wird das Rettungswesen in den großen Städten einen besonders breiten Raum einnehmen, zumal auch die ausländischen Großstädte ihre Erfahrungen mitteilen werden. Ebenso wird das RettungSwesen in den Bergwerken, baß anläßlich ber Katastrophe in CourriöreS das öffentliche Interesse in ganz besonberem Maße m Anspruch genommen hat, durch die Mitteilungen der berufensten Sachverständigen aller Staaten eine wesentliche Förderung erhallen. Die neuesten Rettungsgeräte werden demonstriert. Beim Schiffahrtswesen unb Ueberseeverkchr werden die meisten Modelle von Dampfrettungsbooten vorgeführt werden. Ebenso wird zum ersten Male das Rettungswesen bei vulkanischen Ausbrüchen und Erdbeben zwecks eines methodischen Vorgehens an der Hand der Erfahrungen m Ealabnen Gegenstand von Verhandlungen. Bei den Feuerwehren ist das Rcttungswesen von Personen bereits jahrelang gerade bei uns in Deutschland entivickeU
schlossen worden sei. Später allerdings null eventuell der Verein den Namen „Demokratischer Verein" annehmen.
Das „R e i ch s g e s e tz b l a t t" verössentlicht den Text der drei internationalen Abkommen über die Behandlung des Zuckers, da nunmehr atie beteiligten Staaten außer Italien, dem für 1902 eine Sonderstellung eingeräumt ist, die Ratifikationsurkunden in Brüssel hinterlegt haben. Für Italien bleibt die Möglichkeit offen, die Ratifikation später nachzuholen. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht ferner das Verein sgesey vom 19. April 1908.
Das Vereinsgesetz in Meiningen. Die mei- ningische Staatsregierung hat ein Reskript erlassen, nach dem die Gemeinden schon jetzt nach dem am 15. Mai in Kraft tretenden Reichsvereiusgesetze verfahren können. Ties Rundschreiben hac wegen der Maifeiern Bedeutung.
Aus Ko bürg: Die städtische Behörde von Neustadt verbot mit Rücksicht auf die vorjährigen Vorkommnisse den gepian.en s o z i a l d em o t r a t i s ch en M a i u m z u g.
Der kirchlich- soziale Kongreß wurde gestern in Bielefeld eröffnet
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Die Lage in Marokko.
In Paris treffen Nachrichten aus Tanger ein, wonach ttte Boten die meuchlerische Ermordung Raisulis ti t dem Zusatz bestätigen, daß ein Weib das Mißtrauen Raisulis gegen die Lakmes besiegte und ihn bestimmte, der Stinlnbung zur Feier des Mulediefles Folge zu leisten. Die ksandtschasten haben jeboih noch feine Nachricht erhalten. M die Situation in Marokko ernster ist, als man sugeben will, zeigen die Beratungen, die seit Samstag rneusgesetzt zwischen Pichou, Picguart und Liautey statt- tutem Auch ein Artikel des „Temps", der auf einmal ''Mnley Hafid sehr ernst nimmt und mit heftigen Worten ioza auffordert, dem Neutralitäts-Prinzip ein Ende zu ncr(f)cii und gegen Muley Hasid vorzugehen, deutet darauf W, daß die Periode des' yofsnungsvollen Optimismus nieder einmal zu Ende ist. In Fez versuchten gestern iMatisch erregte Volkshausen, welche die Straßen durchjagen, die ausländischen Postämter zu z e r st ö r e n. deutsche und das englische Postamt waren geschlossen, P daß die Menge nur die außen angebrachten Briefkasten - sr wummern konnte. Auf der französischen Post wurde alles l; Stücke geschlagen. Em Briefträger und ein Soldat dieses lonsulats wurden mit deni Tode bedroht. Die Behörden stachen auf dem französischen Konsular ihr tiefes Bedauern föcc das Geschehene aus und verhafteten die Schuldigen.
! in keinem Lohugebiete irgendeine Ber- öhnbedingungen eintreten dürfe und daß lecner in Lohngebieten, wo nach dem 1. April 1906 keinerlei Lohnerhöhungen vorgenommen und auch nicht zum 1. April 1909 vorgesehen sind, mit dem 1. April 1909 der Stunden- lohn um einen Pfennig zu erhöhen sei. Für jeden Bezirk ioil ein Schiedsgericht eingesetzt werden, das die außer der ldhnsrage bestehenden Streitigkeiten bis zum IC. Mai d. I. dgültig entscheiden soll. In der Begründung des Schieds- jpcuches wird namentlich darauf hingewiesen, daß die Un- rteiischen lange im Zweifel waren, ob sie die im Ver- ltnis zu anderen Städten auffallend niedrigen Löhne für MAe als besonders teuer bekannten Städte Frankfurt ■ x o. M., Wiesbaden und M a n n l) e i m um 2 Pfg. mit )cm 1. April 1909 erhöhen sollten. Sie haben indessen, um t >ie Einstimmigkeit des Schiedsspruches zu wahren und seine ,- imahme nicht zu gefährden, beschlossen, von der ausdrück- • ‘ liajen Vorschrift dieser Erhöhung abzufehen und sich darauf Liu beschränken, sie Mm 't. Ard '.verbünde nacy- Mräcklich zur freiroilligen Durchführung zu empfehlen.
Zum §cD Eulenburg
liegt heute nichts ivesenl.li.ch neues vor. Wie sich jetzt heraus- stellt, ist die von Dresden aus verbreitete Nachricht, daß der wegen Verfehlungen gegen § 175 Str. G. B. angeklagte Kandidat der Theologie Hacft, der bei einer in Dresden wohnhaften aristokratischen Familie als Erzieher tätig war, sich in früheren Jahren bei dein Fürsten Eulenburg befunden und mit dem Fürsten homosexuelle Ausschweifungen begangen habe, vollständig er» f u r ö e n unb schart um deswillen nicht tttiyag, da Har st erst 26 Jahre alt und als Erzieher der Söhne Eulenburgs also nicht in Frage kommen iann. Auch ist Har st direkt von Mectlenburg nach Dresden übergefiedelt. Wahr ist allerdings, daß Harft Verfehlungen gegen § 175 begangen hat und deshalb auf Antrag feines Verteidigers in der beim Dresdener Gericht anhängigen Untersuchung einer Anstalt zur Begutachtung seines Geisteszustandes überwiesen worden ist.
Nicht ganz zutreffend ist auch noch eine zweite Meldung, die dieser Tage durch die gesamte Presse ging. Kriminalkommissar v. Tresckow erklärt jetzt nämlich, daß der einzige Besuch, den er jemals in Liebenberg gemacht habe, bereits drei Monate zurückliege. Dieser Besuck) sei im Auftrage seiner Behörde in dienstlicher Angelegenheit erfolgt.
Bei der Staalsamvaltfchaft des Landgerichts I in Berlin ist mittlerweile ein Schriftsatz deS Fürsten Eulenburg eingetroffen, worin er seinen Eid aufrechterhält und meint, nicht mehr tun zu können. Tie eidlichen Zeugenaussagen deS Münchener Prozesses gegen den Fürsten sind dagegen vom Fürsten Eulenburg in dem Schreiben an die Staatsanwaltschaft nicht angefochten worden.
Die „B. Z." meldet au5 München: FischermeisterErnst hat int Münchener Hardenprozeß angegeben, daß er von der Mutter deS Fürsten Eulenburg ein Darlehen von 12 000 Mk. erhallen hätte, diesen Betrag aber bereits zurückgezahlt und alljährlich pünktlich die Zinsen entrichtet habe. Das Darlehen ist nur dem Namen nach von der Mutter des Fürsten, in Wirklichkeit aber vom Fürsten selbst gegeben worden. Fürst Eulenburg hat vorsichtshalber feine Mutter vorgeschoben, da man damals schon von Beziehungen zwischen ihm und Ernst munkelte. Das Darlehen erfolgte ohne Sicherstellung. Fifchermeister Ernst selbst gibt zu, daß er nicht allein mit dem Fürsten selbst verkehrte, unb daß der Fürst, wie es den Anschein hatte, noch zu anderen jungen Leuten Beziehungen unterhielt.
*• Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Karl Dietz zu Ober-Ohmen, eine Lehrerstelle an ber Gkmeindeschule zu Burg-Gemünben. — Erlebigt ist eine mit einem cvang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an ber Gemeinbeschule zu Wach en he im.
** Schul-Anfang. „O wie wunderschön ist die Frühlingszeit" sang in den letzten Tagen manches Iungfräulein, daL heule sein letztes Schuljahr antritt, mit berückender Lieblichkeit unb Innigkeit unb mit unermüblicher Ausbauer. Wir glauben eS jetzt, daß der Frühling sehr schön ist. Nun aber, nachdem Mägdlein unb Knäblein 14 Tage lang von morgens früh bis abends spät rund um die Uhr herumgelungert unb den geplagten Hausgenossen auf dem Halse gelegen, begeben sie sich von heute ab wieder allmorgentlick) zu der „Ausübung ihres Berufes". Sie haben sich während der Ferien wenig um ihrer guten Mutter Sorgen geflimmert, die gerade jetzt nicht gering sind. Denn für gar manches Mutterherz galt es in diesen Tagen, die Kleinsten zu dem ersten Schritt ins öffentliche Leben mit dem Erforderlichen auSzurüsten, unb manche mütterliche Träne wirb heute dem kleinen Liebling nachgeweint, nachdem er von Mutter unb Vater bis an bie Tür des mächtigen, ernst ausschauenden Schul- hauseS geleitet, hinter den hohen Mauern verschwunden ist. Die erwachsenen Töchter haben sich während der Osterzeit wohl so manchen Hilfeleistungen im Haushalte unterziehen müssen. Sie haben beim Neinmachen, beim Kucheuvacken, beim Plätten, Wuschen usw. — wer zählt all die vielen Namen der Tätigkeiten einen praktischen Hausfrau — im Hause ihre niedlichen Klavierhändchen mit angelegt. Doch nun geht ihr Musikmachen wieder los! Zu beineiden ist manchmal auch ber, b.T vermöge feines mißgebilbe- ten Gehörs die Musik im allgemeinen für ein unangenehmes Gc- räufd) anzufehen in der Lage ist.
** Der wissenschaftliche Fortbildungskurs uL für Volksschullehrer, der in den letzten Jahren jeden Sommer an der Landesuniveifitat stattfand, kann dieses Jahr nicht eingerichtet werden, da ]id) nicht die genügende Anzahl Teilnehmer gemeldet hat.
*^Wi chern- Fe ie r. In ganz Deutschland wirb in biesen Tagen das Gedächtnis des 10 0. Geburtstages' Johann
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Uanadmr von Anzeigen V W f 6 V I u.Land- und,Gerichts-
Ü iwmÄ'Touh" Rolatlonrdruck und Verlag der vrühl'fchen Univ.,Buch, und Zteindruckeret. K. Lange. Redaktion, Expedition und vruörrek: Zchllsstratze 7. !SQl"; «; den
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Das Kaiserpaar aus Korfu.
Die kaiserliche Familie wird bereits am Samstag daS Milleion verlassen und bis zur Abreise auf der „Hoheu- zollern" Aufenthilt nehmen. Die Abfahrt von Korfu cr- plgt am 2. ober 3. Mai. Die kaiserliche Familie wird mit „Hohenzollern", beren Mittelmeerfahrt am 6. Mai in $»la enbet, voraussichtlich von Korfu aus bie jonische Insel Santa Maura, bie nach Forschungen Dörpfelbs das eigent- Iche Ithaka unb Heimatland des Odysseus ist, aufsuchen.
L^,ju dem gestrigen großen Galadiner, das König Georg dem deutschen Kaiserpaare gab, touren 60 Einladungen ergangen. Viel bemerkt wurde, daß der Kaiser sich nach deni Diner lange mit dem griechischen Ministerpräsidenten Theotokia iMerhielt. Um 10y2 Uhr verließ das Kaiserpaar das königliche Schloß. Die Ankunft Kaiser Wilhelms in Pola wird mit 5. ober 6. Mai erfolgen. Der Kaiser wird an Bord der
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