Drittes Blatt
Nr. 138
Dienstag 2. Ium 1908
Erschein! täglich mit Ausnahme des Sonntags,
neu*.
3439
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ilbete. In dieser Sitzung, in der der
Montag den 8. Juni,
,2ie glückliche Gilberte.
tag den 7. Juni:
Abends 7 Uhr:
Bei uns da drüben.
) Ansang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Warum ist das neue Rasieren
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ler Hauskapellt »in 12 Pseich. i
158. Jahrgang
nachmittags halb 4 Uhr: „Ällt-Heidelberg."
Die „lbtetzener ZamtNenblätter- werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Lreisdlatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.
nn. Direktor u.
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
• Programm ße TorsteHn,. chwestern Koni« v et Tatjana -
L Nutzerordentliche Generalversammlung des Sundes der Industriellen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag.' e^sjöL RedakttL^^^HZ ^Lt.-2ldruAnzeigerGießen.
liessen
Telchii« sr-Theater. ifenthait).
nach dem schärfsten Ausrasiercn keine Schmerzen mehr entstehen.
1A/P:a „Wach auf" jede Unsauberkeit und Ansteckungsgefahr unmöglich macht.
GeriehtssasL.
Kairo, 30. Mai. Heute sand in K a ml i n am blauen Nil eine gerich tl ich e Verhandlung gegen 23 Personen statt, die wegen ihres Angriffes aus die Regierungstruppen und wegen
„Wach auf"z Messer und Handtuch allein zum Rasieren genügt.
man unabhängig im Hausgebrauch sich leicht, schnell und angenehm rasieren kann.
die Fingerspitzen beim Anziehen der Haut nicht so leicht wie beim Seifenschaum abrutschen können.
Wasser entbehrlich ist und in jeder Sekunde und Situation, auf der Eisenbahn, auf Land- oder Seereisen , im Gebirge, Manöver sofort gebrauchsfertig das Rasieren zum Vergnügen wird.
„Wach auf" harte, spröte Bärte viel intensiver als der wässerige Seifenschaum erweicht.
die Messer länger scharf bleiben als beim Seifenver- dranch.
Nasierhobel sich großartig für „Wach auf" eignen und dieselben, ohne Wasser, schnell durch Karnrnreinigungs- dürstcheit zu reinigen sind, wodurch die Apparate nicht rosten können.
bei rauhester Witterung nach dem Rasieren die Gesichtshaut weich, geschmeidig1 bleibt und das fortrasierte Natursett sofort ersetzt wird.
Meteorologische SeovirchLungeu der Station Gießen.
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Royal ien- ral relle. AnsanM ist ein H. Elge(.
mit
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ohne Leise, Schaum, Pinsel, Wasser und Raps allen Gesellschaftskreisen des In- und Auslandes so schnell beliebt, anerkannt und eingeführt worden!
Industrien Deutschlands zu vertreten."
Tie Resolution wurde einstimmig angenommen und zur neiteren Verfolgung der Angelegenheit ein Ausschuß eingesetzt, i r aus Vertretern der einzelnen Landesverbände bestehl.
Sodann erstattete Fabrikbesitzer Stephan Clauß-Jmmenhos- Uauen das Referat über das Thema „Arbeitgeber und colitik". Im Anschluß an dieses Referat teilte Generalsekretär It. Möndtlandt mit, daß bei der deutschen Industrie eine Umfrage wegen der Form der Uebernahme der Hälfte der Ktankenkassen-- jiiträge stattgefunden habe. Während der Zentralverband mit» teilt habe, daß die Industrie bereit sei, die Hälfte der Beiträge i. übernehmen, habe die Umfrage ergeben, daß sich 65 Prozent jir Beteiligten ganz entschieden geweigert hätten, 3,5 Prozent itlärten sich freiwillig dazu bereit, 20 Prozent erklärten sich ir Uebernahme unter gewissen Bedingungen bereit. Bezüglich <r Weiterzahlung des Lohnes neben den Krankenkassen-Unter- titzungen ist der Vorstand des Bundes der Meinung, daß eine Fortsetzung des Lohnes nicht zweckmäßig sei, da hierdurch nur wch mehr Simulanten gesckchffen würden. — Kvmmerzienrat N. ?. DreYse -- Eisenach behandelte sodann das Thema „Die Kohlen- i<. irige". Er legte seinen Ausführungen folgende Leitsätze zu Grunde: ;er Bund ist der Ansicht, daß die außerordentliche Höhe der üihlenpreise verbunden mit der ungleichen Qualität der Kohlen W iie einheimische Volkswirtschaft schwer schädigt und daß schleunigste 4' uchilse geboten ist. Er erwartet von der Regierung 1) die usührung geeigneter Tarife, 2) die Ermäßigung der Kvhlen- “i : leise der staatlichen Gruben, 3) daß sie durch Versuche festi'tellt, Bit es möglich sei, die Bezahlung der Kohle nach Wärmeeinheiten .ichzuführen, um zu bewirken, daß die Kvhle nach ihrem wirk- G>heu Wert bezahlt werde, wie es in Sachsen bereits der Fall ' — Gegen. i/27 Uhr erreichten die Verhandlungen ihr Ende,
■in sie schloß sich ein Festmahl. _________________________
Eine hygienische Toilettessife
ohne Konkurrenz in oic Myhrrolin-Seife,- denn sie ist die einzige, welche den kosmetisch. Bestandteil — das Myhrrolin — mit anert. und bau. Schönhcitswirtung aus die Haut enthalt. [b8/i
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nicht. Wie dort so trat auch hier der Umschwung im .Herbst ein, der aber langsam vonstatten ging. Die rückläufige Bewegung bc3 Arbcitsi'.mrktes machte sich besonders im Baugewerbe und den mit ihm in Zusammenhang stehenden Gewerben fühlbar.
Hand in Hand mit bet Teuerung des Geldes und der Rohmaterialien ging eine wesentliche Verteuerung der wichtigsten Lebensintttel. Wenn auch die Vieh- und Fleischpreise einen Rückgang criahren haben, so muß doch feftgefteltt werden, daß im Kleinhandel die Fleischpreise nicht in demselben Verhältnis gefallen sind. Wie die Allgemeinheit also immer noch unter verhältnismäßig hohen Fleischpretsen zu leiden I>atte, so war dies in noch viel stärkerem Maße bei dem Getreide und, wie schon erwähnt, bei den Kohlen der Fall. Die außerordentlich stark gestiegenen Getreidepreise — nicht zum mindesten eine Folge der hohen Getreidezölle sowie der Aushebung des Identitätsnachweises für Getreide — bewirkten erhöhte Brotpreise, welche sich in den weitesten Volkslreisen schwer fühlbar machten.
Bei Beurteilung des Wirtschaftsjahres 1907 und besonders bei einer Würdigung der in die Erscheinung getretenen Anzeichen für eine Rückwärtsbewegung muß jedoch hervorgehoben werden, daß gerade der teuere Gelbftand wesentlich mit dazu beigetragen hat, daß der deutsche Wirtschaftskörper frei geblieben ist von Krankhaftem und Ungesundem. Tas mit der Erhöhung des Tis- konts von der Reichsbank gegebene Zeichen, daß es für Handel und Industrie an der Zeit sei, ein langsameres Tempo in ihren Unternehmungen einzuschlagen, ist allenthalben richtig verstanden und gewürdigt worden. Tie Banken hielten mit ihren Krediten zurück, die Industrie stellte Neugründungen unb Erweiterungsanlagen zurück unb der Handel schränkte seine Bestellungen ein. Beachtet man alle diese weisen Maßnahmen, so darf man immerhin mit Vertrauen in die Zukunft sehen.
Mas die Wirts chastslage in unserem Bezirk an- betrifft, so spiegelt sich in den uns zugegangenen Berichten das Bild wieder, das wir soeben von der allgemeinen Wirtschaftslage gezeichnet haben. Der Geschäftsgang der in unserem Bezirke vertretenen Zweige in Handel und Industrie war befriedigend, ja zu einem großen Teil sehr flott. Die Umsätze dürften kaum hinter dem Vorjahre zurückstehen, damit waren jedoch die erzielten Gewinne infolge des teuren Geldes, teurer Rohmaterialien und teilweise gesteigerter Löhne nicht in Einklang zu bringen. Im Herbst machte sich auch im Bezirk die allgemeine rückläufige Bewegung bemerkbar.
Für den V i e h h a n d e 1 verlief die erste Hälfte des Jahres befriebigenb, in der zweiten Hälfte machte sich jedoch ein langsamer Rückgang bemerkbar, der sich im Sinken der Preise äußerte.
Jrn Handel mit Mühlenfabrikaten machten sich besonders in der zweiten Hälfte des Jahres die außerordentlich hohen Getreidepreise, die durch die geringe ausländische Ernte hervor- gerufen wurden, besonders nachteilig geltend. Der Geschäftsgang in der Molkerei hat gegen das Vorjahr wesentliche Veränderungen nicht erfahren. Durch die starken Preissteigerungen des Getreides wie durch die Brausteuererhöhung wurde der Reiiv- gewinn der Brauereien stark beeinflußt. Für die Branntwein- und Likörfabrikation war das Jahr 1907 nicht günstig; da sie unter der Preispolitik der Zentrale für Spiritusverwertung schwer zu leiden hatte: außerdem wurde dieses Gewerbe durch die geplante Einführung eines Branntweinmonopols stark beunruhigt. Der Handel mit Kolonialwaren war rege unb auch der Gewinn war infolge der. günstigen Konjunktur befriedigend. Während die R au ch t a b a f f a b r i f a t i o n nur einen bescheidenen Nutzen ließ, war das Geschäft in der Kautabak- fabrifation zufriedenstellend. In der Zigarrenfabrikation giijg das Geschäft teilweift so flott, daß man Mühe hatte, den dringendsten Anforderungen zu genügen: jedoch war der Nutzen infolge der hohen Rohmaterialienpreise uni> gesteigerter Löhne mäßig.
t Die Eisenstein-Bergwerke waren das ganze Jahr hindurch gut beschäftigt; auch die Eisensteinpreise itellten sich in der ersten Jahreshälfte noch günstiger wie im Vorjahre, im zweiten Halbjahr trat jedoch em Preisrückgang ein. Der Eis en handel war im großen und ganzen mit dem Geschäftsgang zufrieden.
In der Basa 11 i n buftr ie, die teilweise während des ganzen Jahres gut beschäftigt war, wurde der Verdienst durch die bedeutend höheren Arbeitslöhne wesentlich verkürzt. In Z e m e n t w a r e n und Baumaterialien war das Geschäft sehr rege und der Verdienst entsprechend. Das gleiche läßt sich vom Handel mit Kieselgur berichten. Das Geschäft in der Herstellung gesundheitstechnischer Anlagen, welches sehr rege war, wurde -durch die neuen Handelsverträge, besonders mit Oesterreich-Ungarn und Rußland, ungünstig beeinflußt. Die überaus flotte Beschäftigung in d.r B l e chw a r e n fa b r i ka tio n unb der Verzinkerei hielt auch das ganze Jahr 1907 hindurch an.
In dem Holzverkauf unb Holzhandel war das Geschäft bis zum Herbst beftiedigend. Tie Verkaufspreise standen in angemessenem Verhältnis zu den Einkaufspreisen. In der Fabrikation gebogener Möbel standen die erzielten Verkaufspreise noch in keinem Verhältnis zu den Rohmaterialienpreisen. Der P i a n o f o r t e - und Ha rmoiiium bandel erreichte zwar hinsichtlich des Umsatzes das Vorjahr nicht, immerhin war das Gesamtergebnis befriedigend.
Tie wirtschaftliche Lage der S e i f e n f a b r i f a t i o n bot wie früher dasselbe uuerfrculidjc Bild. In Lacken war der Absatz im ersten Halbjahr 'befriedigend, später machte sich jedoch die im Baugeschäfte eingetretene Krisis fühlbar.
Tie Beschäftigung der Buchdrücke re ien war im allgemeinen zufriedenstellend. Am 1. Oktober ist ein Buchdruck-Preistarif in Wirksamkeit getreten, der für alle Mitglieder des deutschen Buchdruckervereins bindend ist.
Tie L e i n e n s p i n n e r e i erzielte in 1907 Preise wie kaum zuvor; auch in der Lein en web er ei war trotz der hohen Materialpreise das Geschäft nicht unlohnend. Ter lebhafte Geschäftsgang in 1906 der Betten- und Wäschebranche hielt auch während des größten Teiles des Berichtsjahres' an, flaute aber gegen Ende des Jahres ab. Trvtz des guten Geschäftsganges im Hut handel war infolge der hohen Preise für Rohmaterialien wie für Fertigfabrikate das Ergebnis Nicht befriedigend. In der Schirmfabrikation machte sich der durch hohe Zölle erschwerte Import von ohnehin teurer gewordenen Rohmaterialien und Halbfabrikaten nachteilig, bemerkbar. In der M a n u f a k t u r - waren brauche war das Geschäf im allgemeinen zufriedenstellend, dich ließ der Gewinn zu wünschen übrig.
Für die Lederwaren Industrie war das ^ahr 190 c äußerst 'chlecht und verlustbringend, darunter hatte auch der Schuh'., i reu handel zu leiden. Jrn Borst en Han del machte sie. im letzten Jahresviertel ein Rückgang bemerkbar. Für das Bankgeschäft war das Jahr 1907 nicht besonders günstig.
UniverKrtsts-Narh richten.
— An der philosophischen Fakultät in Marburg bestand als erste Dame Fräulein Tons Hartwig aus Leipzig das Doktorexamen cum laude. Ihre Differtatton behandelte das Thema: Ter Einfluß von Chaucers Canterbury Tales auf die englische Literatur.
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhessen
,,Wach auf" bietet wahrlich soviel Vorteile, daß cs Kennern unverständlich ist, wie- noch immer die ungünstigen, alkalienreichen, stark ätzenden Rasierseifen Anwendung finden.
Entwöhne» Lie sich doch der längst veralteten unvorteilhaften Rasiermethode mit Seifenschaum und schützen Sie Ihr Gesicht durch das neue Rasieren mit „Wach auf".
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Francois Haby, K. Königlicher Hoflieferant und Hoffriseur Sr- Majestät des Kaisers und Königs, Berlin NW. 7, s314/6 nur Mittelstraße 7/8, keine Filiale.
Mädchen |
Mr, TiesVt
Uns dem Jahresbericht der Handelskammer Gießen.
Mir entnehmen dem soeben er>chieneneu Jahresbericht unserer örndelskammer folgenden Bericht über die wirtschaftliche vage:
In dem beständig wechsettlden Aus und Nieder im Wirt- diflftssleben der Völker wird das Jahr 1907 insofern einen Weude- Imnkt bedeuten, als es voraussichtlich eine Periode des Stillstandes vielleicht sogar eines Rückganges einleiten wird. Die An- I -eichen hierfür sind unzweifelhaft vorhanden, wenn sie auch glücklicherweise nicht auf einen gefahrdrohenden Rückschlag deuten, Mmerhin nötigen sie zu ernster Beachtung und weiser Würdigung.
Es hatte qm Anfang des Jahres 1907 km Anschein und diese ! Üohruehmung wurde auch im weiteren Laufe des Jahres be- iidtigt — als ob die starike Aufwärtsbewegung, die nicht nur die Rutsche Volkswirtschaft sondern auch die gesamte Weltwirtschaft n den drei öorangegangenen Jahren genommen hatte, auch weiter Wiiidaueru sollte Fast auf allen Gebieten des Erwerbslebens war liit lebhafter Aufschwung, Rn immer stärkerer Verbrauch und näßere Nachfrage zu beobachten. Tie Erzeugung von Roheisen mb Stahl, die Förderung von Kohlen und bie Einnahmen Der iro&en Verkehrsanstalten wiesen Ziffern aus, die beständig im cbtigeit begriffen waren. Kürz, die Aufnahmefähigkeit des hei- niftfoen Marktes.und des Weltmarktes, sowie die Leistungsfähigkeit kc Industrie schienen trotz des von Beginn des Jahres herr- Üienben hohen Geldstandes unbegrenzt. Und dreie Bewegung lad, oben hielt an, bis im Herbst des Berichtsjahres sich deutlich gißte, daß sie nicht allein zum Stillstand gekommen war, lonoern arte rückläufige Richtung eingeschlagen hatte Hatten /ich schon kr diesem Zeitpunkte leise Anzeichen eines Umschwunges in der bnjunihir bemerkbar gemacht, so trat dieser letzt dar und unnennbar in die Erfcheinung. Tie Geldteuerung, die erste ttr- iche der Rückwärtsbewegung, war bod) nicht ohne nachhaltigen Zufluß geblieben und dieser Einfluß äußerte jidj in einer ge- jifen Zurückhaltung der Käufer und in einem Nachlaßen der Heilungen. Zu dem hohen Geldstande der nicht nur bem 1'rttnischen, sondern dem internationalen -^nte sem Eüprage affb rückte, gesellte sich ein ungewöhnlich hohen Pwsstand der n.'iften Rohmaterialien, zu denen die Preue, für die ^eriig- urifäte in den meisten Fallen aber in kein richtiges -Verhältnis A bringen waren, weil mit dem gestiegenen Prepe kür,die fertige Aare die Unkosten gleichen Schritt hielten. Am ^pflndlichsten »ar wohl der Einfluß der hohen Rohmatenalpreise bei dem wich- teilen und unentbehrlichsten aller Produktionsmittel, bei der Kvhle, In sich nicht nur für die Industrie, fonbrni t ir bicW ,-Ameinheit nachteilig geltend machte. Erheblich verschärft wurde iic durch den hohen Preisstand des Geldes und der Rohmaterialien Jtidiaffene schwierige Lage durcy die amerikanische Geld- und " Aebittrisis. Durch arge Mißwirtschaft
. M Eisenbahngesellschaften sowie vereinzelten ^dustriellen Unter- :;Äimungen von schrankenlosem Mißtrauen ^fuAt, zogen die Dpa-
Ungläubig er Der Banken ihre Guthaben nut bweinMaleaus tfm Verkehr zurück. Die natürliche Folge war em aufs schärfste »bfunbencr Äangcl an barem Geld Und um "Ust diesem Mangel ii wirksamer Weise abzul-elfen, sah sich Mntenfa ZAotigt, zu yutansoperationen seine Zuflucht zu nehmen, welche entern
Ä'fluß von Gold nach Amerika bezweckten und in bet Eat miaj Mc Folge hatten. Um den Geldstwm nach ^-nw^ emigermaßm »Walten, erhöhten die europäischen Zen. ^'Ibankm ihren Zm^ und zwar die deutsche Reichsbank auf . ^tt Bestchen dies s Ülstituts noch niemals verzeick>nete Hohe a < /» Prozent.
Sie Ericheinunaen auf dem Geld^ uiij Warenmärkte Der- lU.len natürlich auf die Lage des Äftbeitsmarktes ihrtz Wirkung
der Ermordung des stellvertretenden JufpektorS der Blauen Nil-Provinz, Scoll llll o n er i e f f verhaftet worden waren, lieber zwölf Angeklagte lunrbe die Todesstraie verhängt, acht wurden zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt und drei freigefprodjen.
Spielpian der vereinigten Zrankfutter Staöttheater.
ölpernhaus.
Mittwock) den 3. Juni, abends halb 8 Uhr: „Die lustige Witwe." Donnerstag den 4. Juni"): „Der fliegende Holländer." Freitag den 5. Juni geschlossen. Samstag den 6. Ium: Reu em- studiert: „Tjamileh". Hieraus, neu einstudiert: „FeuerSnot." Sonntag den 7. Juni: „Pelleas und fDlclifanbe." 'JJlontag den 8. Juni, abends halb 6 Uhr: „Ein Walzertraum." Dienstag den 9. Jtini: „Manor,." Aiittwod) den 10. Juni, abends halb 8 Uhr: „Madame Butterfly."
Schauspielhaus.
iviittwoch den 3. Juni".: „Wallensteins Lager." „Die Piccolomini." Donnerstag den 4. Juni, abends halb 8 Uhr: „Wallen- teins Tod." Freitag de» 5. Juni: „Ein Fallissement." Samstag den 6. Juni: Z u in e r st e n Male: „Die glückliche Gilbert e." Lustspiel in 3 Akten von Hennequm und Bilhaud. Sonn-
e1'111.11, «8 W'
S. u. H. Eisenach, 30. Mai.
Heute nachmittag trat Der Bund Der Industriellen zu einer | ,-üßerordentlichen Generalversammlung zusammen. — Den Hanpt- 7 <genftanb der Verhandlungen bildet Der bekannte Zwischenfall
"am 2. Mai, wo in Berlin die „Interessengemeinschaft' (Bund I bet Industriellen, Zentral-Verband Deutscher Industrieller und | < >ntralbcreiu für Vorbereitung von Handelsverträgen) eine Sitzung f abhielt, deren Veratungsgegenstand die Erricht---- -J-----
•£u ßen Handels ft eile bildete. In dieser Sitzui, t-ftneralsekretär des Bundes der Industriellen Dr. Wendtlaicht . rzierierte, machte Der Generalsekretär des Zentral - Verbandes ' deutscher Industrieller Bueck eine Bemerkung, die so aufgefaßt lutrbcn konnte, als ob Tr. Wendttandt nach der Geschäftsführerstelle Der neu zu errichtenden Außenhandelsftelle strebe. Es kam tamals bereits zu verschiedenen Auseinandersetzungen. — Fabrik- t-sitzer Heinrich Friedrichs (Potsdam) sprach zu dem Thema: ,2er Austritt des Bundes Der Industriellen aus der Jnteressen- ,2ineinschaft". — Der Referent legte im Auftrage des Vorstandes atzende Resolution vor: „Tie heutige außerordentliche Ge- H- i eralveüsammlung des Bundes der Jnduftriellett spricht ihr leb» l'iftcö Bedauern darüber aus, daß der seit Jahren in der Jn- | i rcssengemeinschaft durchgeführte Versuch, eine kraftvolle einheit- I ! che Vertretung der deutschen Industrie herbeizusühren, durch das | ^«chalten des Herrn Bueck gescheitert ist. Sie erklärt sich aber mit I bm durch den Vorstand de^ Bundes veranlaßten Austritt Doll» z Unnmen einverstanden und erblickt jetzt eine wesenjlickse 'Aufgabe r Bundes in Dem festen Zusammenschluß der auf ähnlicher wirt- jchastlicher Grundlage errichteten Landes-Jndustrie-Verbände, um im Verein mit ihnen die gemeinsamen Interessen der verarbeitenden
Juni 1908
Barometer am 0° reduziert
Temperatur der Lull
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter e
1.
226
747,3
29,1
11,6
39
NNE
4
Sonnenschein
1.
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746,6
22,2
15.2
76
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2
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