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Vcrantw. für Feuilleton u. Vermischtes: I. V.: E. Andersen
l'rmikinrter ISöfnc, 29. Mai, 1.15 Ulin
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91.701 Elektriz. Lahmeyer
Ungar. Goldrente
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Türkenlose 4% Griech. Monopol-Aul. 4% äussere Argentinier Ö°/o Mexikaner . . 4^ü/0 Chinesen . . .
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4% Uesterr. Goldrente. .
4l/6 % Uesterr. öilberrente
63 80 95.60 88.75 96.00
108.290 204.090 1890 M 109140 195*15 210.7.15 9CJÜ 99-.I0
161U0 1241 JO 2311^ 139JM 174-.5 139.» W
Beichsauleihe do.
Konsols . . do.
Hessen . .
Oberhessen
Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz: geteilt.
Aktien
Bochum Guss . . .
Buderus E. W. . .
Stflj ph. Ste
bedi
Vermletnr
Stic
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Herrn persönlich zur Rechenschaft ziehen. Abgesehen hiervon will ich noch durch diese offentllche Erklärung das Verhallen des uom Staat bestellten Anklägers in das richtige Licht rücken. Aieine Frau hat nur ihre Wahrnehmung hinsichtlich des grauen Herrn, der am 6. November 1906 auf der Kaiser Wllhclmsttaße in Baden-Baden vor dem Garten unserer Villa hinter den beiden Damen Molitor herging, noch am Mordabend unmittelbar unter dem Eindruck des eben stattgefundenen schrecklichen Ereignisses in ruhiger, wahrheitsgetreuer Weise mitgeteilt. Diese Mitteilung hat meine Frau dann drei Mal zeugeneidlich in den Prozessen wider Karl Hau, den Agenten v. Lindenau und Herrn Che-f- redakteur Herzog bekräftigt. Wissen möchte ich wohl, was Herr Dr. Bleicher gesagt haben würde, wenn vielleicht einer der Verteidiger des Herrn Herzog die Behauptung aufgestellt hätte, der von Fräulein Olga Molitor erblickte fliehende Mörder habe nur in der Phantasie dieser Dame existiert. Ich weise die unbegründete Acußerung des Herrn Staats- anwalis mit allein Nachdruck zurück. Zn den vielen, mit den Zeugenladiingen verbundenen Behelligungen, die meine Frau erdulden mußte, kommt nun noch ihre öffentliche Beleidigung durch den Staa ts anw a lt, öon dem ich als ehemaliger Offizier und hannoverscher Adelsmann persönlich Rechenschaft fordern werde.
Hamel, Villa Rosenhöhe, 23. Mai 1908.
Johann Frhr. v. Reihenstein, königlich sächsischer Hauptmaiin a. D.*
Elektriz. Sehuckert . . . Eschweiler Bergwerk . ■ Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket! Harpener Bergwerk. . . Laurahütte .\ordd. Lloyd . . . . . Obeischles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit. . • Dresdner Bank . . . . Kreditaktien Baltimore- und Ohio-
Eiseulahn Gotthard bahn Lombard. Eisenbahn . • Uesterr. titaatsbahu . . • Pnnce-Heuri-Eiseubahn .
. 150.70
. 50.30
. 86.70
. 66.00
. 96.60
Dr.C U Sen ^choivlal vr. Letke ßÄling Iw obe
EengejKnHt.
($ür Form und Inhalt aller uiner dieser Rubrik stehenden ArtilÄ üdernrmm: die Redattion dem Publikum gegenüber feinerlti Verantwortung.)
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cwig jun- steiermorE i i-iimssanlen „$it im
la Seiner ü ^imihen. . .«iollt ihr 'AWnas
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Hand el und Industrie, Giessen.
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Vermachtes.
* Die „Phantasie" der Frau von Reitzen- stein. Eine Bemerkung des Staatsanwalts Dr. Bleicher im Prozeß, den Fräulein Olga Molitor gegen die „Badische Presse" in Karlsruhe führte, hat jetzt, wie uns ein Privattelegramm aus Karlsruhe meldet, zu einem neuen Zwischenfall geführt. Dr. Bleicher hatte in seinem Plaidoyer im Prozeß Olga Molitor folgende Acußerung getan: „Wenn Sie wissen wollen, wo der graue Herr sich befindet, so kann ich Ihnen sagen: Ec existiert eben nur in der Phantasie der Frail Baronin v. Reltzenstem." Der Gatte der Freifrau, Freiherr v. Reitzenstein, erkürt in der „Badischen Presse" hierzu: „Ich erblicke in dieser Erklärung eine schwere, öffentliche Beleidigung meinet Frau durch den Staats- amvalt Dr. Bleicher und werbe in ihrem Namen diesen
^Antrag^ des Abg. L a n g : Die E r w e i t e r u n g des B a h n - ^^Borstellling^der Ortsvorstände zu Alten-Buseck und Trohe, Herstellung eines Fußpfades nach dem Halte- ^^^Der Ausschuß beantragt, die Regierungsvorlage anzunehmen und die dazu gestellte Pettton der Gemeinde Wmelsheiin betr. die Wettertalbahn, sowie die Anträge der Abg. 3 du 6 und Gen. für erledigt zu erklären. Der Ausfchufzrefercnt, Abg. Molthan, gibt noch längere mündliche Erläuterungen zu den emselnen Projekten und ersucht, dieselben in der Kammer möglichst em- sttmmig anzunehmen; die neuen Bahnlinien seien geeignet, er großes Gebiet Oberhessens dem Verkehr «u erschließen und damit sowohl der hessischen Landwirtschaft, wie HandeLund JndMtrrc eine kräftige Förderung angedeihen zu .lassen. Aer ^usscyuß- referent bespricht dann das Projekt Grotz-Zirnrnern—Grotz-am- stadt und bemerkt, daß sich der Ausschutz zu dem Bahnbau ab- lehnend gestellt habe, da sich die Gemeinde Groß-Ztmmern weigerte, zu den Gcländekosten einen entsprechenden Beitrag zu leisten Der Ausschuß ist ferner bezüglich des Ausbaus der Linie "Reichelsheim-Fürth der Meinung, daß derselbe unab- hängig von der Linie Bensheim—Lindenfels erfolgen sollte. Man sollte auch endlich der Durchführung des Riedbahnproiekts naher- treten, ein Projekt, das schon im Jahre 1902 genehmigt wurde, zu dem sich aber leider noch kein Unteriiehmer sand. <
Abg. Korell bespricht die neuen Bahnprofekte E Allgemeinen und wünscht bei der Erörterung von lokalen Verhältnissen
^Äbg. Büchner tritt für das Eifenbahnprojekt .Höchst—König- Aschaffenburg ein. v „
Abg. Senßfelder ersucht die Regierung, mit mehr Energie auf die Förderung des Riedbahnprojetts bedache zu sein. Mit der Einmündung der Bahn in Gustavsburg sei er einverstanden; für die Umgestaltung der Haltestelle in Klein-Gerau sei er schon wiederholt eingetreten.
Abg. Reh ist erfreut über die Regierungsvorlage und bespricht dann im Einzelnen daS Projeir Alsfeld—Rieder-Aula; das schon seit ca. 40 Jahren geplant sei; sehr erwünscht wäre die Errichtung einer Haltestelle bei Eulersdorf. Die Regierung möge auch ihren ganzen Einfluß ausbieten, zwecks Veroefserung der Bahnverbindung Mischen Gießen—Fulda.
Abg. Best ersucht, auf einen baldigen Umbau des Bahnhofs Osthofen bedacht zu sein und wünscht weiter die baldige Verstaatlichung der Strecke Osthofen—Westhofen.
Finanzminister Gnanth führt aus, die Regierung habe die im vorigen Jahr in Aussicht gestellten vier Projekte eingebracht und zur Beratung gebrachi; die Bahnoauten in Hessen erfolgten also in einem schnellen Tempo. Ter Minister wendet sich dann näher zu den einzelnen Bahnlinien. Zu der Strecke Bensheim- Lindenfels bemerkt er, daß ec jetzt von ber baldigen Verwirklichung dieser Linie überzeugt sei, sie hänge nur noch von der ent- gültigen Finanzierung ab, bie Vorarbeiten und die Veriragsarbeiten würden bis im Herbst d. I. beendet sein. Aehnlich stehe es auch mit bei Riedbahn Bischofsheim—Trebur—Goddelau; auch hier würden im Herbst die Vorlagen erledigt sein. Tie Regierung habe ebenfalls die Ejnsührung der Bahn nach Gustavsburg gewünscht, es sei aber fraglich, ob die dabei zu erreichenden wirtschaftlichen Vorteile mit den technischen Schwierigkeiten die Wag- fchale halten würden. Tiefe Frag-' bedürfe noch der näheren Prüfung. Ten Abgg. Damm und Breidenbach gegenüber müsse er bemerken, daß die genaueren Pläne noch nicht entgüliig auf- gestellt seien und sich die Errichtung einer Haltestelle in Eulersdorf und andere besondere Wünsche vielleictst noch berücksichtigt weichen fnönten. Den Wünschen der Gemeinden Wisselsheim und Rödgen entgegenzukommen, sei leider nicht möglich gewesen. Tie Heranführung der Nebenbahn nach Wisselsheim würde eine Verlängerung der Traze um IV2 Kilometer erfordern und die Einfahrt nach Bad-Nauheim sehr erschweren. Es sei sicher kein Mangel an Entgegenbimmen, wenn man von der Erfüllung dieses Wunsches Abstand nehme. Sehr ausiichtsoolt sei die Bahn Wahlen—Hammelbach. Dagegen biete die Linie Ward-Michelbach—Hirschhorn Schwierigkeiten infolge der Verhandlungen mit Baden. Bezgl. der Linie Worms—Würzburg stehe noch die entscheidende Aeußerung des Eisenbahnministers aus, ohne den man in der Sache nichts tun könne, und ähnlich fei das Verhältnis der Linie Höchst- Aschaffenburg. Tie Regierung werde aber beide Projekte fehr im Auge behalten. Zum Schluß betont der Minister, daß es sich bei der Errichtung neuer Nebenbahnen in erster Linie um rein praktische Fragen handle. Er müsse es schon dem Hause überlassen, zu beurteilen, ob sie der Negierung das Vertrauen schenke, daß sie die verschiedenen Bahnprojerte zum Besten des Landes zu lösen bestrebt sei. (Beifall.)
Abg. Dr. Frenay tritt für die Wünsche der Gemeinde Finthen ein, welche einen Anschluß an den Güterverkehr wünsche. Man sollte diesem Wunsche um so eher Nachkommen, als ja die entstehenden Unkosten vollständig gedeckt würden. Redner weist dann auf das Verhältnis der inneren Beamten der Main-Neckar- Bahn hin, die nicht mit in den Staatsdienst übertraten und meint, daß die Bedingungen für den Uebertriit zu hart seien. Es gehe doch Ittcht an, daß die Leute weder einen Wohnungsgeldzuschuß, noch Teuerungszulage erhalten sollten.
Abg. Tr. O s a n n knüpft an Die letzten Bemerkungen dcs Vorredners an und befürwortet luarin die 3ntenngn dieser Beamten, besonders der Weichensteller, Lahnwärttr usw., Die für die Sicherheit des Betriebes io wichttg seiest. Dieselben iürü)teien den .Uebeptritt jn, den preußischen Dienst, weil sie jefet
IHarpeuer Bergwerk Laurahütte . .
I Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkeidose . . .
Gerichtssaal.
— Nachahmungen von Handelsartikeln mit eingetragener Marke. Ter Versuch, Handelsartikel mit eingetragener Merke möglichst täuschend nachzuahmen, und an Stelle geforderter Marken unterzuschieben, hat ganz besonders in der parmazeutischen, kosvetischen und Lebensmittel-Branche eine sehr große Ausdehnung angenommen, zum Schaden sowohl der Fasritanten, als auch der reellen Händler. Neuerdings hat der Verband Der Fabrikanten von Markenartikeln dieser Form der unlauteren Konkurrenz seine Aufmerksamkeit zu- gewanot. Einem Mitgliede dnfes Veroandes ist es neuerdings auch gelungen, bei der zweiten Strafkammer des Kvnigl. Landgerichts 1 in Benin die Bestrafung einer solchen Unterschiebung zu erwirken. Eine Berliner Firma hatte an Kunden, welche Tr Oetkers Backpulver verlangten, ein eigenes ähnliches Fabrikat verabreicht, ohne die Kundichaft darauf aufmerksam zu machen, daß das abgegebene Faorikat kein Erzeugnis der d'trma Tr. 21. Letter sei. Auf die Strafanzeige Der Firma Tr. A.Oetker verurteilte die Strafkammer den Angeklagten zu dJO Mark ^Geldstrafe eventuell 30 Tagen Gefängnis und gewährtt der tyinna A. Oetker als Nebenklägerin die Publikacwnsbesugnis in zwei Fachzeitschriften. In den Entsche.diiugsgründen wurde aus- geführr, daß Der Angeklagte in dem Käufer durch die stillschweigende 'Abgabe seines Praparaoes Den Irrtum zu erregen beabsichtigt habe, die übergebene Ware ruhte aus dem Geschaftsoetriebe Der ö-irma Tr. Oetker her, während sie in Wirtlichkeit von dem Angellagten selbst faoriziert war.
bahnen von einer oe. Gießen zu errichtenden Zerttralstation aus, einerseits nach Bad-Nauheim, an dernseits nach Laubach bett.
Antrag des Abg. Köhler: Die Erbauung und den Betrieb elektrischerLokalbahnendurchdenStaat betreffend. .
Antrag des Abg. Köhler : Die weitere Verstaatlichung des Nebenbahn- und Kleinbahn-Baues und -Betriebs betr.
Vorstellung des Arbeiter-WahlvereinS Weisenau: Errichtung einer Haltestelle zu Weisenau an der Eisenbahnstrecke Mainz
meinen und rounjajt oei oet uun ' or(;
besonders die Anlegung einer Haltestelle für die Gemeinde Altenburg im Kreise Alsfeld. .. ««„6
Abg. Wolf macht verschiedene Einwendungen gegen di. Maßnahmen der EisenbahngemeinschasL lüe durchaus keine ideale. Er- rungenschast sei, und meint, daß ein Teil der Eisenbahneimiahmen sofort wieder für Die Erbauung neuei Bahnlinien bestimmt werden wüßte. Redner bringt Dann verschiedene Lokalbahnwunsche vor und bespricht auch das Salztalbahnprojekt. .
Abg. Tr. H c i d e n r e i ch erwähnt zunächst Die kurzum erschienene Denkschrift -über den zehnjährigen Bestand Der preußifch- hessischcn Eisenbahngemeinschaft und betont, es muß jeDermanu anerkennen, daß in diesen zehn Jahren außerordentlich viel geleistet worden sei und Die Eisenbahngemeinschaft Dem Lande großen Segen gebracht habe. Bei der Anlage neuer Bahnstrecken mußten in erster Reihe Die volkswirtschafllichen Vorteile ausschlaggebend sein, nicht Der finanzielle Effekt, ein Grundsatz, der besonders für die Gebirgsbahnen beherzigt werden müsse. Für den Odenwald seien die Nebenbahnen ebenso notwendig wie fiir den Vogelsberg die Meliorationen. Die Linien Waldmichelbach Hirschhorn und Neckarsteinach—Trösel—Meinheim sollten von Der Regierung in jeder Weise gefördert werden; Die Errichtung dieser Linien wurde auch besonders zur Hebung des Bergbaues beitragen.
Abg. Breidenbach drückt sein Bedauern Darüber aus, Day Der Ort Wisselsheim im Kreise Friedberg nicht mit in Das neue Bahnprojekt ausgenommen worden sei und ersucht die Regierung, dies noch nachträglich bei der aussührenDen Firma Len; u. Eo. zu bewirken. Weiter äußert der Redner Wunsche bezüglich der Bahnlinien Bad-Nauheim—Rödgen und Friedberg—Ranstadt.
Nach einer kurzen Pause erfolgt nun zuerst eine nochmalige Abstimmung über den Ausschußantrag, betr. Die Vorstellung des Bundes Teutscher Frauenvereine über Die Ausdehnung des Fortbildungsschulunterrichts für gewerbliche Arbeiterinnen.
Ter gestern mitgeteilte Ausschußantrag wird unter Heitenest mit geringer Mehrheit angenommen. ..
Bei Fortsetzung Der EisenbahnDebatte macht Abg. -Schonberg e r längere Ausführungen zu der Bahnlinie Reichelsheim—
Uatholische Semein-e. Gottesdienst.
Samstag, Den öO. Mai:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit: zur hell. Beichte. i ri
Sonntag Den 31. Mai 1908, 6. e 0 11111 a g nac^ Ostern: Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichle.
„ um 7 Uhr: Tie erste heil. 'Meße.
„ um 8 Uhr: Tie zweite heilige Aiesse.
„ um 9% Uhr: Hochamt nut Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; Andacht mit Segen.
Israelitische Neligionsgemeinde.
Gottesdienst in der Zynügoge (Süd-Anlage).
Samstag den 30. M a 1 1908:
Vorabend 7.45 Uhr.
At 0 r g e n s 8.30 Uhr.
Nachmittags '4.00 Uhr. Schriftertlärttng.
Sabbatausgang 9.20 Uhr.
Israelitische Üeiigionsgesellschast.
Gottesdienst. >
Sadbalfeier am 30. M ai 1908:
Freitag abend 8.00 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Nachmittags 4.00 Uhr.
Sabbat-Ausgang 9.20 Uhr.
WochengoltesiVeiisl: morgens 0.00 Uhr, abends 9.20 Uhr
rtaeyrrcyLen.
Evangelische Gemeinde.
Am Sonntag Ex an di, Den 31. Mai:
3 Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 8 Uhr : Pfarrer D. Schl os ser.
Zugleich Christeiilehre für die 9leufonfirmterfen aus der Matthäusgemeinde. ....
Vormittags 91/, Uhr: P'arrastisient B eder.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die yjlarfu§gemeinbe.
Pfarrassistent Becker.
A,n 1. Pftngstseiertage findet im Hanptgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für Matlhäits- und Markusgemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten
In der Zohanneskirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer A usfe ID.
Zugleich Christenlehre für Die Neilkonfirmterteii aus ber Johannesgemeinde.
Vormittags Uhr: Professor D. ch l a n.
Vormittags 11 Uhr: KmDerkirche für Die Lukasgemeiiide.
Pfarrer B e ch 10 1 s h e 1 m e r.
Am 2. Pfingstfeiertag findet im Hanptgottesdienst Beichte und heil. Abeiidmahl für Lukas- und Johannesgemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei Dein Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Am 1. Pfingstfeiertag wird nach allen Gottesdiensten eine Kollekte für Die Hessische Luther-Stiftung erhoben.
<öbere BeMg^hättni. E? fei "aberr K beachten, W Den preußischen Beamten für Den Herbst eine Gehaltserhohung zugesicherck fei. Tieselben seien auch für die Zukunft beiter gestellt. Cr ersuche die Regierung, den wirtschaftlich Schwachen mtt Rat und Tat zur Seite zu stehen unb ihnen Die Entscheidung zu Dem
T«^ch d^gan™" R-ih- »on tobnent »um W°rt g-m-ld-t ist, wird Die weitere Tebatte hierauf abgebrochen und auf Freitag vormittag 10 Uhr vertagt.
Ais Einsender auf dem Nachhausewege am Dienstag abend gegen 12 Uhr Den Weg vom Kirchenplaß zur Bach benutzte, hatte er die Krümmung Des Stadtteils „lieber Der B a ch" noch nidhl erreicht, als er nächst des Gerlipp'schen Hatises infolge eines Dutdj den Kanalban, bezw. durch Zerstören und Entfernen des Aspholi- | lrottoiis entstandenen Hindernisses sich mit Den Schuhen sing unb seiner ganzen Körperlänge nach 511 Fall tarn. Außer geschundeneii rfi HanDen und Schienbeinen und beschmutzten Kleidern hat (Sinjenl tvH! fernen Schaden genommen. Ter Fall hätte leicht tragischer werden - können. Zn letzterem Falle aber würde Einsender die ctaöt int genommenen Schaden veraiitwortlich gemacht haben, denn der bene? pandete Zustand des Banketts besteht schon emige Zeit, ohne Lni- ordnung zur Herstellung, mmdestelis aber zur Gangbarmachn ig zu treffen. Weiter ist Die betreffende Stelle, obwohl dec Kan»!- Verschluß die Kieslagertlng erheblich überragt, weder gesperrt, m ih zur Nachtzeit genügend beleiichtet. Einsender bittet Dringend u m Abhilfe dcs gerngien Hebels, zumal bei den jeUigen Straßm- Verhältnissen Fälle Der gedachten Art sich leicht ivicoerhole.i fonum
I Sutatcn: | puder, 1 •selfltinc Mitro | um, bis
Ren Xi Vierauf n Utelli, bi I Anilin
Tendenz: befestigt.
licriiiier ISörse, 29. Mai. Anlaugskurse.
Billiger als Fleisch, 8tr
unb andere Nähr- und Llrästigungsiuittel ist
Kleine Tageschronik.
Anklage gegen Tann i> Gürtler. Tie Breslauer Staaisanwaltschatt hat gegen den Kabaretiisten Tanny Gürtler Anklage wegen Vergehen gegen Die Sittlichkeit erhoben. Bei seinem letzten Auftreten int Breslauer Vittrria-Thealer halte Die Polizei Gürtlers Hettiren-Liederbuck) beschlag..agmt, Dessen Inhalt Die Sittlichkeit verletzen soll. Tie VcrhanDluug gegen Gürtler findet am 2. Juni vor der Breslauer Strafkammer statt.
Schwefelsäure im Meßkelch. TaS Berl. Tgbl. meldet aus Rom: In Der Kirche San Ferdlnando in Regglio Di Calabria wurde Der Kanonikus Albanese beim Zelebrieren der Messe von befugen Schmerzen ergriffen. Ein Den Messewein tostender Sakristan, Der Die Ertrankungsuriache feststellen wollte, teilte das gleiche LoS. Ter Polizeiarzc ermittelte, daß Schwefelsäure in Den Messekelch geschütcec worden war. Als Der Tat dringend verdächtig wurde Der Amtsbruoer des Kanonikus, Naso, verhaftet. ->
Tas Nutschen der Weinberge im mittleren M0- felgebirge schreitet unaufhörlich fort.. Jetzt sind annähernd 10 OüU cbm. Gelände in Bewegung. Bei Erden rutscht ein 2U 000 Stöcke umfassender Weinberg, linier heuigem Getöse stürzen Pfähle Mauern, Geröll und Reben in die hochgehende Mosel. Tie Straßen längs Der Weinberge sind mit Trümmern und Geröll bedeckt.
Kir che n-'T ie b stahl. Aus der St. Eiienne-Kaihedrale von Limoges wuroen gestern nacht von bisher unbekannten Dieben । elf kostbare Emaillen und andere Künstgegenstände aus Dem 15. und 17. Jahrhundert entwendet.
iE i n ruchloser Bahnsrevel. Auf ber BahnlinieBarod- Sap legten unbekannte Täter einen großen Felsblock auf das Geleise. Tie Lokomotive eines Personenzuges tonnte jedoch das Hindernis beiieite sHafen, so daß eine Katastrophe verhütet wurde. sJiur Die Maschine wurde start beschädigt.
M 0 r D i n D e r ft' i r d) e. Aus St. Louis wird telegraphiert: Tort wurde in einer Der ersten katholi,elfen Kirchen der Die Messe zelebrierende Pater Lubeley, aiS er am Altäre stand und der Gemeinde den Rücken zutehrte, von einem elegant gekleideten Herrn, Der plötzlich aus ihn zustürzre, mit einem großen Messer heftig in den Rücken geschßen. Ter Priester sank stöhnend zu Boden; man hob ihn tödtlich verwundet auf. Unter der Gemeinde herrschte Die größte Bestürzung; der Gottesdienst wurde sofort eingestellt. Ter Täter wurde verhaftet. ED ist eins Der wohlhabendsten und angesehendsten Gemeindemitglieder. Man vermutet, daß er wahnsinnig wurde.
Spielplan des Srotzh. Kurtljeaters Bab Nauheim.
Moruag, 1. Ium: „All-Heidelberg." Schauspiel in 0 Auf- zügeu von Wilhelm Aleyer-Försler. Aiittwoch, 3. Juni: „Der Andere." Schauspiel in 4 Akten von Paul Lindau. Freitag, 5. Juni: „Unsere 5täte." Lustspiel in 3 Auszügen von Huben Henn Lgvies. Mioniag, 8. Juni: „Husarenfiebe.r.' Lustspiel in 4 Akten vM /Sustav Kadeldurg und Richard StorprönneL.
4% Italien. Bente . . .
3% Portugiesen Serie I .
3% Portugiesen „ III russ.Staatsanl. 1‘JUo
4>j u;0 japan.;.:Staatsanleihe
-1 -v Conv. Türken von 1UU3
täglich ein© Tasse Biososa.
Denn sie kostet nur 12 Pfennige und enthält in konäcntriertt schmackhafter Form soviel blutbildende SubstanzeiUEiwelg, Elsent wie cm klein Beefsteak oder 2 Eier! Erhältlich das • 3 Akk, in Apotheken und Drogerien. Ich gehe durch einen grasgrünen M » aber Die Vöglein hör ich kaum singen,. Da niiti cm scheulicher Husten quält. Die ganze Brust tut mir wen der Hals ist mir ordentlich roh. Wenn ich nach'vau^,. g versuch ich's auch einmal mit Fans ächten Sooenee-v . Pastillen — Die sollen ja bet allen Erkältungen, u. Verschleimung ausgezeichnet wirken. Von anoerui hab ich übergenug u. ich mag ne nicht mehr leben. 0 Sodener find seit beinahe einem Vierleliahrvulio^ gegen alle katarrhalischen Ericheinungen des vmn- Alumngsorgane. Die Schachtel rostet nur85Pch- u. . sie in jeder Apotheke, Drogerie u. Mlnerallvoiieryn"


