Nr. 203
Drittes Blatt
Samstag 29. August L908
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Wir hören schon vor Jahren, daß Muroixitfin angeblich ge- I fünf Rennen: ErmunterungS-Bierer, 2. Senior-Vierer, Gast-Liercr, mahnt habe, Rußland solle seine Bajonette und Scknencnstränge 13. Senior-Vierer und Junior-Vierer.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag,' 5L Redaktim^d-sKir? ctaL-9[br.,2lnjcigeriSieüen.
Du „6te6toet Zamillenblöller- werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „KreUblatt für öen Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „£anörolrtfd)aftHd)tn Feist fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
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Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Gderhefsen
nicht durch Asiens Steppcnlönder gegen den Pacific ttagcn, sondern sein Heer für denKampf mit Deutschland und Ocftev- reich stärken und sich die ersehnten eisfreien Aasen in Europa erobern. Tas Schlußkapitel forderte, nach Behandlung des mandschurischen Krieges, die Regierung des Zaren aus, ein Bündnis mit England zu schließen, das mit Frankreich zu festigen und dann jenseiis der eigenen West grenzen int Fernoft Der- lorcncs zurückzugewinnen.
Knropatkin behauptet, daß er stets Gegner eines Krieges mit Japan gewesen sei. Auf die Ernennung '.'llexejews zum Vize- tbnige habe er am 2. August 1903 seine Entlassung gegeben. Er erhielt Urlaub, kehrte aber, als die Lage im Osten bedrohlicher wurde, zurück. Auf den Rand seines Briefes schrieb der Kaiser: „Die beunruhigende Lage im fernen Osten beginnt offenbar nachzulassen." Darauf erstattete Knropatkin am 15. Oktober einen neuen ausführlichen Bericht. Darin legte er dem Kaiser die ganze Gefährlichkeit der Lage dar. Er zeigte, daß es notwendig sei, die Mandschurei zu räumen, wenn ein .'lrieg mit Japan vor-- mieden werden solle; daß Japan ein gefährlicher und kriegstüchtiger Feind sei, daß die Interessen Rußlands in Ostasien übertrieben würden, daß sie überhaupt nur auf Kosten seiner übrigen Interessen gefördert werden könnten: schließlich, daß eine aktive asiatische Politik giußland verhängnisvoll werden müsse.
Mit diesen Anschauungen drang Kurvpatkin loebcr beim Kaiser, noch bei seinen Ministerköllcgen durch. Die Berl-andlungen mit Japan zogen sich in die Länge. Sie schlugen fehl, weil Rußland Forderungen aufstellte ohne die Absicht, mit den Waffen für sie einzutreten, weil es nichts von Japans Kriegsbereitschaft und seiner Kenntnis von Rußlands mangelnder Rüstting ivußte. Die Lage Rußlands bei den Verhandlungen verschlechterte sich auch durch Alexejews herausfordernde Haltung. Kurvpatkin schließt diesen Teil seiner Memoiren mit der Zusammenfassung, er habe stets einen Bruch mit Japan als ein nationale^ Unglück zu verhindern gesucht, den Bahnbau durch die Mandschurei und die Besetzung von Port Arthur für schwere Fehler angesehen, die Beso- brasowschen Jaluuntcrnehmungen bekämpft, feit sie zum Bruch mit Japan führen mußten, und als die Lage schwierig wurde, für die Rückgabe von Port Arthur und Kwantun an China und den Verkauf dcs Südziveigs der chincfisck>en Ostbahn eingetreten.
In allen Stücken nnirbe so, der Krieg, den er für Rußland gewinnen sollte, gegen seinen Willen herbcigcführt und begonnen. Das ist der Kern von Mrvpatkins geschichtlicher Erzählung.
Populär war in Rußland der Krieg mit Japan in der Tat nicht. Viel lieber wäre man über die Westgrenze marschiert, und ein Krieg mit den verhetzten Deutschen, das ist von jeher die Derzenssehnsucht eines jeden wahren Russen'gewesen. Die Indiskretion Kuropatkins sagt uns im Grunde genommen nichts neues, aber sie ist für uns die stille Mahnung, an unserer Osd- grenze allezeit auf der Hut zu sein. Unter diesem Gesichtspunkt
Kuropatkins Memoiren.
General Kurvpatkin, der unglückliche Feldherr der Russen im üriege mit Japan, hat die unsreiwillige Muße, die er feit jenem Stiege genießt, dazu benutzt, ein vierbändigcs Werk über den ussisch japanischen Krieg zu schreiben. Im Rußland ist das Werk noch vor seinem Erscheinen verboten worden, aber man hat es uidjt verhindern können, daß jetzt Auszüge aus diesem Buck>e in Amerika befnnut werden. George Kennan, der Verfasser des bekannten Buches über die sibirischen Gefängnisse, veröffentlicht .lcbersetzungcn dieser Memoiren Kuropatkins in „Mac Clures Magazine" und verschiedene deutsche Blätter drucken sie in deutscher llebcrsetzung nach. Für uns Deutsche sind die Memoiren Kuro- .aalkins insofern von besvndereni Jnteresfe, als sie verschiedene .cu| Deutschland bezügliche Gelieimakte bekannt geben. Kuro- Mtfin war ja vor dem Kriege russischer Kriegsminister, und es ift recht bezeichnend für ihn und für das russische Beamtentum überhaupt, do>, et jetzt G.^imnisse preisgibt, in deren Besitz er einstmals in seiner amtlichen Stellung gekommen war. Diese -Zndiskrcn.m i|t cs n .'bl mich geivesen, die das Verbot des Buck>es icwirkt hat.
politische Tagesschau.
Eine nachahmenswerte Verfügung.
Gegen die geradezu sprichwörtlich gewordene Unhöstichkeit der deutschen Subalternbeamten im Verkehr mit dem Publikum ist lange genug Klage geführt worden. In neuerer Zeit find aber von den verschiedenen Behörden in höchst dankenswerter Weise strenge An- weijungeu an die untere. Beamten ergangen, sich im Verkehr mit dem Publikum größerer Höflichkeit zu befleißigen. Jüngst hat sogar ein preußischer Landrat, v. Achenbach in Teltow, sich veranlaßt gesehen, eineVerfügung über den Verkehr von Polizei und Publikum zu erlassen. — Es heißt da u. a.: In der letzten Zeit mehren sich die Beschwerden darüber, daß Privatpersonen in unbedeutenden Angelegenheiten persönlich auf das "Polizeiamt geloben werden, obwohl die Sachen ebenso gut schriftlich oder durch Vermittelung der Polizeibeamten hätten erledigt werden können. Menschen, die ihrem Gewerbe nachgehen, müssen ein solches Ver- fahren als eine außerordentliche Rücksichtslosigkeit empfinden. Ich ersuche deshalb, darüber zu wachen, daß Privatpersonen nur bann vorgeladen werden, wenn es sich um wirkliche Vernehmungen oder Aufklärungen handelt, zu denen notgedrungen eine persönliche Ans- vrache erforderlich ift. Im übrigen habe das Publikum ein Recht daraus, im Polizeibureau zuvorkommend b e- handelt zu werden. Aufgabe der Bureau- und Polizeibeamten ei eS, das Verständnis für die polizeilichen Eriordernifse zu wecken und nicht über das Unverständnis zu richten. Im schriftlichen Verkehr mit dem Publikum vermiße er häufig die Ri"t cks i ch t- rahme aus die Person. Ein Anteil Schuld falle auf die iormularmäßige Abfassung häufig wiederkehrender Schriftsätze. Auf Jen k a t e g o r i s ch e n T o n polizeilicher Mitteilungen and Aufforderungen könne in den meisten Fällen verzichtet werden, rhne daß hierdurch die Autorität in geringster Weise beeinträchtigt werbe. — Diese Versügung ist so vernünftig, daß man sich nur darüber wundern kann, warum ähnliche Verfügungen nicht auch schon in allen anderen Orten linseres deutschen Vaterlandes und nicht auch für alle anderen Beamtenkategorien erlassen worden sind. . E. A.
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