«lief) die Staatsanwaltschaft und eine Gericht
Von der Präsidialstelle allein
ante mitgemacht haben
geführt worden: daneben
ind schon 900 Lehrer an die
osort durch den
Ter Mann mit ben du
Gastspiel von Enrico Gant jo: „La Boheme
Lannhäusn
Abends 7 Uhr
nachm. 4 Uhr: „Tcc fibelc Pauer.
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Bekanntwerden der suchung eingeleitet tehenden Angaben
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Katastrophe eine bahntechnische Untn- morden, die un wesentlichen die des Direktors Wittig betätigt.
liest sich über die Hochbahnkataftror: Ztommandanten von Berlin, ^entrs:
1«* 1914 1UU
Ungar Uoldrente . . Italieu. Kenia . . . Portuk-
CanAda KB.. . l'armsUdUr Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C, Dresdner Bank . .
major v. Boehm, eingehenden Bericht erstatten und bu:? Militärärzte in den -Krankenhäusern Erkundigungen erziehen. Der Kaiser richtete an den Minister der öfter. :• lichen Arbeiten Breitenbach folgendes Telegramm „Schmerzlich bewegt bind) die Nachricht des schwere» Ur glucks, das sich auf der Berliner Hochbahn zugclrogrr hat, beauftrage ich 3ie, den Angehörigen der Verunglücktes owie der Direktion der elektrischen .Hochbahn, bereit y waltung bisher Vorzügliches leistete, meine wärmst. Xni nähme auszusprechen. Wilhelm. I. R."
Ter Materialschaden, den die Hochbahngtsc> chaft durch den gestrigen Unfall erleidet, ist grob Tn herabgestürzte Wagen dritter blasse ist vollständig yrnur mert, der andere erheblid) beschädigt. Unvergleichlich grw.: ist der Schadensersatz, den die Hochbahngesettjchaft an he Hinterbliebenen der Toten und die Verletzten zu In-tri hat, und der die Höhe mehrerer Millionen erleiden durst. Zahlreiche Lchadensersatzansprüche dürften die Folge der vorgestrigen .Katastrophe sein.
,cschlossen. TonncrStag den 1. Ott.: , Frauen/ Freitag den 2. Ott. geschlossen
'Montag den 5. Oki., abends halb 8 Uhr:
6. Oki.: „Der Mann mit den öiei Flauen
hörne, 28
. . 242.9V
. . 59.1U
14o.4V
Elcktnx. Ocliockert . . . Eachwciler Dcr^werk . . Uel'eukirebeu Kergwcrk . Heajburg - Amcrik- l'aketl Hmt euer Bergwerk. . . LanrnuiiUo Nord». Llujd . . . .
Obuschk.1. Klaeu-IuduilriO Berliner Houdelegea. . .
. . - Deutsche Bank . . . . Deniaen-Aiiat. Bank . . Diikonlo-KomniandiL . • Dresdner Bank ... 4 Kieditaklieu . . . . • BalUiuure- und Ohio- hisonlanu , . . . . < ulluardbahu Lumoard. huenUahn . •
gestellten Mittel gestatten, durch Serbematcrial, Bor träge usw. bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Im besonderen möchten wir anemp'ehlen, sich ber Mitwirkung der Presse, aud) ber kleinen Lokalpresse, zu versichern, worüber wir uns noch besonbere Mitteilung vorbelialten. Für bic Ber- anstaltung von Portragsabenben kann nicht einbringltch genug auf die von Jahr zu Jahr sich mehrcnbe Zahl von Lehrern hingewiesen werden, die eine Fahrt zur Wasser
Schreiber und sein Mt.fahrer Sonde, denen die Schule an dem Unglück zugeschrieben wird, wurden noch abend', zu Vernehmungen nach dem Polizeipräsidium sistiert. Gleich nach dem Unglück ivaren sie so bestürzt, daß sie nicht ver nommen werden konnten. Bei den bis nach 11 Uhr nadn erfolgten Vernehmungen stellte sick der Vorgang ivesci: lieh anders heraus, als bisher auch von Sachverständige angenommen wurde. Schreiber und sein Minahr-r Sonde Haden bereit» g c ft a u b c n, datz sie während
politische Tagesschau.
Aus dem FloUeuvkrem.
Dom Großadmiral v. M öfter, dem Präsidenten deS Teut^ schon Flottenvereins, werden wir um Veröffentlichung des nachstehenden Programms für die Arbeiten des Flotten Vereins gebeten: „Nachdem durch die Flottengesetznovelle von 1908 der Bau des Linienfchiffsersatzes für die nächsten vier Jahre in rascheren Fluß gekommen ist, muß unser Streben der Beseitigung einer bei der Aufstellung der Novelle von 1906 vielleicht nicht vermeidbaren, folgenschweren Maßnahme, nämlid) der Anrechnung schwacher geschützter Kreuzer auf die Zahl der vom Gesetz gewollten Panzerkreuzer sowie der inneren Ausgestaltung der vorhandenen Flotte gelten. Unsere Gegner und vielleicht aud) manche unserer Vereinsmitglieder werden wohl den Ginwand erheben, eine Zeit, in der die Volksvertretung fick) mit der so schwierigen Regelung der Reichsfinanzen zu befaffen habe, sei schlecht gewählt für die Aufstellung neuer Marineforderungen. Wir find aber der Meinung, daß es gerade jetzt, wo durch eine eingreifende Finanzreform Mittel für die Zukunft bereitgestellt werden sollen, die ridjtige Zeit ist, darauf hinznweiseu, daß nod) wichtige Bestimmungen des Flotteugesetzes ihrer Ausführung harren. Sir müssen also dafür eintreten, baß bic Finanzreform trotz aller Schwierigkeiten in großzügiger Weise durchgeführt wird, mit der Absicht, unter allen Umständen die für unsere nationale Wehrkraft erforderlichen Mittel zu schaffen. In welcher Weife die einzelnen Verbände bei ihrem Hinwirken
4H*/. russ-StaaUanl. IWj V,V.e Japan. StaaUanleihe < \ tuns. Türken von D^Uö 1 urkculoie
Gnccb. Mouopol-AuL .
4H Innere Argentinier .
o*7. Auiuaner . . . 4>e7e Ubweeen . . . .
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Dlontag den 28» Sept.'-: „£am|oii und Talila/ Zinrtu-, den 29. Sept.: »Die Zonberflöte/ Mittwoch den 30. Serie!. :
auf die Erreichung dieses Zieles entsprechend den örtlichen sowie den Erkennungsdienst, der pl biographische Ausnahmen personellen und materiellen Verhältnissen vorgehe t können, «achte Auch die Staatsanwaltschaft und ein: Gerichts« muß ihrem eigenen Ermessen überlassen bleiben. Das Kommission besichtigte die Unglücksstätte. Ter Motorführer! Präsidium wird es sich angelegen sein lassen, sie, soweit es ihm die von der letzten Hauptversammlung zur Verfügung
der Fahrt über das Gleisdreieck die Signale nie: beobachten und daher auch nicht gesehen hatten, b3«- diese aus „Halt" standen. Tic beiden Beamten des ver unglückten Zuges, der Motorführer Gesellin» und de: 3^. »eglcitcr Xlcmm wurden gestern vernommen. Tie betbrz schuldigen Zugbeamten Schreiber und Wonde wurden ve-. haftet. Direktor Wittig von der Hochbahngesellschaft äußer: ich über die Ursache der rratastrovbe folgcndermafjM' 1f Schuld an dem Unglücksfall tragt der Motorführer des ob gestürzten Wagen:. Vorschriftsmäßig war ihm am Dreieck das Haltesignal gegeben worden, bannt er den fast glei^. zeitig vom leipziger Platz kommenden Zug vorübersahr^ lasse. Warum er das Haltesignal nicht beachtet hat, ob r es überhaupt nicht gesehen hat, weil ihn vielleicht mcnitr tau ein Unwohlsein befallen hat, oder ob er leichtsr:. weitcrgesahren ist in der Hoffnung, 11 oa) vor dem andere Zug die Station Möckernbrücke zu erreichen, läßt sich nicht seststcllen. Die rtatastrophc an sich läßt keinen Schhtz auf eine allgemeine Unsicherheit des Betriebes zu. Gz liegt eben das Berschulden eines einzelnen Mannes der seine strikten Dienstvorschriften nicht beachtet hat. -0, Minister der öffentlichen Arbeiten war gleich nach de?»
dem Sebaufcn getragen sei, die Rechte deS Volkes zu wahren. (Lebhaitcr Beifall-.
staubnonn (5 l5sser-Tarmstadt Lat um cintimmiae An- nabnte oct Resolution, tie bic nonvencnqe Kampicsstcllimg ^iach rechts klar zum AiCdruck bringe, Ls bandle sich nicht um Freisinnige und Sozialdemokraten, 'andern um den hainpf der Lucken gegen die Koalition der Rechten, f’.’tt den hc 'J^en National- liberalen könne man bet urem beständigen Gienen nach rechts nicht zufammengehen, und bei dem Äampi um l'olfSredjtt iuiö Rulluritagcu loiuic man Leute wie Tr. David nicht entbehren. «Lebhafter Beifall.) Roch niemals iei Lei einem Wahlkampf die Stellung fo klar gegeben gewesen wie diesmal; cs handle sich um die Tieljniiig der .'Ibwehrmehrheit der Linken .ic ich d>e Re.iklior-; deshalb fei öic Resolution ohne weitere Tiskusston anzunehmeir. (Lebhaster Bei'att.)
Die Resolution kam dann einstimmig zur Annahme.
($m Antrag des freisinnigen Vereins ^len-Fjenbnr t ans Gr- richtung von Vortrogskursen, um auS dein Lande 'Agilauonskräilc zu gewinnen, und limlciiuii.i einer energncheu ‘.'Iguniioii hic t c ^jeitungSflenossenfd)ast zur Schanimg einer Tageszeitung wird dem zeschä'tssnhrenden Vonrand 1 erwiesen. Tieselbe Grlebt nmg 'und ein 'Anliaa von Flonheim, . :r die alljährliche Abhaluutg eincv liberalen Volksicstes in einer der drei Proomzen iordert.
Zustizrat Reh erstattete dann cm kurzes, aber erschöpfendes Referat über die
Reform der VerwaltungSgesetze.
Ter Hauptvorzug der bevorstehenden Reiornr sei die Vescitigung der Ministerialinstanz in VerwaltungStechtssrageii. Zn der llre>s- imd Proomzialordnung sei in dein Entionri kein öortichiul zu verzeichnen, namentlich ind)t bezüglich der Wahlen zum Uic.Stage Hierbei tnnssc man dem üinivoyner mehr Einfluß eirttäumeu, als cS das jetzige gemischte Wahlsystem znlasie. Zn der Städte- imb Landgemeinoeordninig sei vor allem zu fordern, daß Der Unterschied zwischen OrtSbürgern unb lllichtoAsbürgern beseitigt iüciöc. Tiefe Untencheidung sei jetzt uid)l mehr zeitgemäß. Alle 'Bürget hätten gleiche Pflichten niid man müsse ihnen deshalb auch gleiche Rechte einräumeii. 'Auch fei das passive Wahlredst lut bic ließen unb Volköschnllehrer zu lovbein, beim auch hierbei handle es sich um gleiche Pflichten unb Rechte. Sie LandiagSirallion werde in diesem Sinne wirken. Weiter iei ö.e ibcieitigung des bisherigen Bestäligungörechts der Regierung bei Gemeindewahlen zu 'ordern. Bon der ganzen Verwaltungsgc^ey - Rcjorm sei nur infolge eines Fnitialio-AntrageS ein kleines Ltück Gesetz geioorden, cs sei iiäm- Irch Landgemeinden mit mehr alS öOOO Emivohnern bie Aloglich- ’eit gegeben worden, sich LeriisSbnrgernrcistcr zu wählen.
Jlad) diesen mit Veisall aiitgcnoinmeiien 'AuSiührnngen bc- gründete Lehrer Jung mit Tankesworten für die ^iistiinmmig ber Landlagssraktion zur Forderung des passiven Wahlrechts >rir die Volksschnllehrer einen entsprechenden 'Antrag, der einstimmige Annahme finbcl. e,,
Tie Veilinimuiig der Zeit unb des LrleS des nächsten^Partei- tageS wird dem geschäitssüyrenden Vorstand überlassen. Ziistizral Reh sprach dem gejchästSiührenden Vorstanb, nißbeL >ju|iijiai Gallus Tank für die Vorbereitung und Leitung des Parteitages aus, worauf die Tagung geschlofjeii wurde.
Bei dem sich anschließenden Atittagessen in den oberen Räumen brachte Zustizrat Gallus den Trmkspruch auf das Vaterland aus. Stadtverord. H e n r r ch begrüßte die Vertreter der Parteileitungen der drei liulolibcralcn Parteien. Prozessor.piiminel- .üarlsruhe trank auf den hessischen Liberalismus, Stadtverordneten- porsteber Fulda- Alanuhcinr aus die Stadl Worms imb Tr. W 0 lf- Gouscnheun aus die Frauen.
abends Haid 8 Uhr: Gastspiel von Enrico Caruso: .Ter dchauspiclhau».
Montag den 28. Scpibr. •): .Sunfon.' Tienitag tr 29. Scplbr.: Zum ersten 'Male: .Tas wahre Gesicht.- Von 8Rc Halbe. 'Mittwoch den 30. Sept.: .Husarcusicber.' Tonner«!-- den 1. Cfl.: .Mein Leopold/ Frenag den 2. Cü. ,Knembu> Rache." Samstag den 3. Lkt.: .Das wahre Gesicht.' cw..«,, deii 4. Ch., uachm. halb 4 Uhr: .'Bei un» da Drüben/ üreü» 7 Uhr: ,TaS roahrc Gesrdu/ Montag den 5. Cti.: ,^u>o>k fieber/ Dienstag den 6. Ott.: .Tie Radcnstemcnn.' -Mnue«: den 7. CtL: ,TaS rvahre Gesicht."
*) Anfang, wenn nicht onber» bemerkt, abends um 7 llbr.
jat ber Leiter der Crtsgruppe Eisenach gleichfalls etwa 900 Lehrern und Lehrerinnen Gelegenheit geboten, ihre Marinekenntnisse durch eigene Anschauung zu erweitern und zu vertiefen. Zbnen ivird es durch ihre r^rnntnis »er örtlichen Verhältnisse besonders leicht werden, die rich- igen Saiten anzuschlagen, um Verständnis und Interesse ür unsere Bestrebungen zu erwecken."____________________
Großes Unglück aut der Berliner Hochbahn.
Auf der Berliner elektr. Hochbahn ereignete sich Samstag nachm. um 2 Uhr ein entsetzliches Unglück. Am sogen. Gleisdreieck rannte infolge falscher Signalstettung ein Zug in einen anderen und zwar mit solcher Wucht, daß ein Wagen dritter Klasse den hohen Viadukt hinadstürzte und vollständig zertrümmert wurde, wahrend der folgende Wagest zweiter Klasse teilweise über dem Abgrund schwebte. Tas 'Gleisdreieck ist eine besondere Einrichtung zur Erleichterung der Arcuzung der drei Hochbahnlinien Leipziger Platz—Warschauerbrücke, Zoologischer Garten—Leipziger Platz und Zoologischer Garten—Warschauerbrücke. Zahlreiche Personen — man spricht von 50 — wurden getötet oder verwundet. Tie Feuerwehr wurde sofort alarmiert, um die Rettungsarbeiten vorzunehmen. 2ic Verunglückten wurden alsbald nach der nahegelegenen Unfallstation transportiert. — Tie amtliche Meldung von dem Unglück lautet, wie folgt: „Ein vom Bahnhof Leipziger Platz nach dem Bahnhof Möckernbrücke fahrender Zug der .Hoch- und Untergrundbahn überfuhr heute nachmittag um 2 Uhr am Gleisdreieck das Haltesignal und fuhr einem von der Bülowstraße kommenden, nach Bahnhof Möckernbrücke fahrenden Zug in die Flanke, wobei der Führerwagen des letzteren vom Viadukt fiel, wahrend die beiden anderen Wagen des Zuges auf dem Viadukt stehen blieben. Bis 3 Uhr nachmittags sind 13 Tote und drei Verwundete geborgen." Tie Leichen wurden mit Wagen des Verbandes für erste Hilfe dem Leichenschauhause zugeführt. Unter ihnen sind manche gräßlich verstümmelt. So ist einer Leiche vollständig der stopf aberissen. Tas Kuratorium der Unfallstation hat auf den Polizeialarm sofort 12 Aerzte auf die llufallftättc entsandt. Ein ungeheures Aufgebot von Schutzleuten und Mannschaften der Feuerwehr war dabei, die schweren Eisenteile, unter denen Tote unb Verwundete lagen, wegzuschaffen. Tas ganze Gebiet war von Schutzleuten in weitem Umkreis abgesperrt, so daß niemand an die Stätte des Unglücks kommen konnte. Ter zertrümmerte Wagen lag genau in dem Hofe der Kühlraumgesell-. schäft. Ter Direktor der Hochbahngesellschaft, Baurat Paul Wittich, gibt die folgende Tarstellung von der slatastrophe: Zusammengestoßen sind zwei Züge der Linien Westen—Osten and Stadt—Osten. Ter Führer des letzteren, vom Bahnhof Bülowstraße her kommenden Zuges hat das über dem Gleisdreieck befindliche Haltesignal übersehen. Einen Moment später kam der vom Leipziger Platz nach Osten sal)rende Zug, der nicht sofort bremsen tonnte und bal)er trotz verminderter Schnelligkeit auf der Weichenkreuzung den auf dem Außengleise befindlichen Zug mit furchtbarer Gewalt beiseite drängte, so daß dieser das Schutzeisen durchbrach und vom Viadukt herunterstürzte. Ter erste Wagen ist fürchterlich zertrümmert, der zweite Wagen, der Wagen zweiter Klaffe, blieb hängen, der Motorführer ist tot. Nach amtlicher Feststellung find bei dem Hochbahn Unglück 17 Personen getötet und 17 schwerer verletzt worden. Von letztere mehrere so schwer, daß sie kaum mit dem Leben davonkommen dürften. Tie Zahl der leichter Verletzten war bisher nicht festzustellen, dürfte aber beträchtlich fein. Unter den Toten befinden fich Sekretär Lewinfol/n, Kaufmann Paul Engel, Angestellter des rkaufhaufeS des Westens, Schlosser Otto Äientops, Titschler Richard Lange, Kaufmann Gutheim, Architekt Wendt, Wilhelm Heinrich, Josef Nikosch, L 5tätc Blaß, Rudolfplatz 5, L. v. Leyen Rosenthal, Prinzenstr. 11, Franziska Hoheifer Rixdors, Flie
' Mertens, Blumentalstr. Elsa VenteS- Scholz, Blücherftr. 32, Hannchen Close, Fräulein Emma Schneider, ein Fensterputzer unb unter den Schwerverletzten:
1. Architekt Georg Bambroschkc, »lreuzbergftraße 30 <.'top, . Hand unb Beinrcdc|
Beine abgefahren. 3. Fräulein Else Babe, HoUmannstraßc 25,26 (5d)äbclbrud) . 1. Fensterpuver Okorg Gregor, Höchstestraßc 22 (llnterfdxnfclbrud- 0. Hodrbahnjdrasfner Earl Geseil 1 us, Camphausenstraße 19 llntcritbenfelbrud) unb ‘Itipionlcpungen . ihogcnerstraße 1' 2d
brud). 7. Tape.icrer Wilhelm Schumann, Urbanstraß- 188 (schwere innere '-L^rlesungvn, komplizierter Unterschenkelbruch. 8. sdilosser Earl Lindemann aus Vcrlebcrg, besuchsweise bei einer Familie Schwär-, Äaiserallce 18 Rivvenbruch, ‘J. Fabrikant Wilhelm Deutschen, Alte Zakobstraße 142 (Kops- unb Ge- sidilsverletzungeii 10 Dessen Tochier Llara Deut schert ^Rippenbruch 11 Lehrerin Elsbeth Robiger, Blüdrerplah 2 (Quetschungen unb sd)were Lenoenwuchelverlebung 12. ©ettrub
■
brmgerltraße 7 (Nvpwerleßung und Beinbruch). 14. Damenschneider Fritz Revel, Äoltbujcr Tamm d (innere Verlcvungen . 15. Sd>asiner OttoüIemm , Gobenstroße 13 (tomplijicrtct Beden- brud) . 16. Marie Luise St l öppe r, Stegliyer Straße 47 (Rippen- brud). 17. Elise Rill, Linbenstraße 2 (Beckenbruch. 18. Bu- icaubiencr Ckorg Wichach, Lindenstrave Id (tLvpwcrlevung.
Die Verletzungen mehrerer Personen sind so schwerer Natur, daß nach Ansicht der Aerzte mehrere von ihnen : noch sterben werden.
Ter Betrieb war den ganzen Nachmittag infolge des UnglückS gestört. Erst gegen 63,'4 Uhr wurde der Betrie.» ■ wieder ausgenommen.
Zur Ausnahme des Tatbestandes entsandte die Krimi- . ualpolizei die riommission für besondere Vorkommnisse,
3)t e/e Konsols . . . . 3?, do
8>je/e Heesen.....
3 S *'« Oberhessen . . .
4 s Uesterr Guldreuu.
0taten, bilbeneute
ihm ganze zehn Mark; die „Geburt Christi", der . des Buckingham Palastes, trug ihm 240 Mark ein; das Bildnis eines Mannes, das sich jetzt m Berlin befindet, wurde in Amsterdam mit dem Rahmen für 1.20 Mark ver- kauft. Salomon Ruysda < tarb, arm und vergessen, w einem Hotelzimmer. Correggio war 10 arm, daß er zu seiner sterbenden Frau keinen Arzt holen lassen konnte, Salvator stlosa mar Straßenbetiler, Zakob Rnysdael Strumpfwirker, Claude Audran Pförtner. Die Frau des Malers Zohann von Holland suchte düe Bilder ihres Gal ten auf Jahrmärkten loszuschlageii Poussin malte Laden- schilder Mittet malte cm Schild für eine Hebamme, die ihm dafür 21 Mark bezahlte. Annibale Earracci verkaufte seine große „Auferstehung', die sich jetzt im Louvre befindet, jur eine Maß Wein und eine Matz Getreide. Für sein wunderbares vfcmälbc „Christus im Oelgartcn" betam Lor- reflgio zwei Maß (Betreibe und cm Schwein; Watteau, der wöchentlich drei Franks und „die Sountagsiuppe^^ verdiente, gab seinem Friseur für eine Perücke zwei kleine Watteau. Zngres zeichnete in Rom feine „Wasserdleibilder" für den Durchschnittspreis von acht Talern. Um sie überhaupt verkaufen zu können, brauchte er bic Protektion eines Dienst- mannes, der „tu seinen Streifen" den Hunftler warm empfahl.
— SchlagfertigeBe scheiden!) eit. Zn den demnächst erscheinenden interessanten Ledensennnerungen von August Niemann (Verlag E- Pierson, Dresden) wird solgende Brahnis-Anekdote erzählt: Ter Meister mar zu einem Mon- zert in Hamburg geladen, wo nur feine Schöpfungen vorgetragen wurden. Nachher mar cm Abendessen ihm zu tLhren, und hier erhob sich der Kapellmeister und brachte einen Doast auf den größten Komponisten aus, womit er Brahms bezeichnen wollte, ohne um zu nennen. Eilig t erhob sich Brahms mit seinem Glase und rief: Jawohl, die Gesundheit des größten noiuponisten! Mozart lebe hoch!
— Kleine Ebronik aus Kunst unb Wissenschaft. Sarasatc hinterließ ein Vermögen von drei Millionen Francs. _ Bcfchlagnahmt wurden m der Gimtherschen Bnchbaiiblung zu dlschcrslebeii mehrere Sieinbruckdilbcr rou '.trtbur Voltmann (Nymphen, Tiberbabi aus dem Verlage von Brenkov' und Härtel.


