11 Du brffr MkoWMtl
S JbL Man ncrlatw ausdrücklich MAGGI* Würze und achte aui die Schul,market
— —__ ___
Neu!
5707
zu haben bei:
Edgar Borrmann, Eisenhandlung, Giessei
zu
*iv
ncr Anzeiger" totrb-? von der GeM gerinnen und ben'- [tämtem, Bttesträ^
ist und bleibt
(Natur und (Natur und (Natur und
Sowohl in Feinheit des Geschmacks, als auch in Ausgiebigkeit und Billigkeit steht ste unerreicht da.
Vorteilhaftester Bezug in groben plombierten Flaschen WWWMI „MAGGISßute. sparsame Küche" |
derselbe wird an das Herd- oder Ofenrohr angesteckt, erwart zirka die Halste Brennmaterial, heißt, kocht, braict und backt bedeutend rascher und besser als fomt; tagt Gas und nur ' « der Hitze in den Mamin ent- wclchcn. Ter Ventilator zahlt sich in einigen Wochen von selbst ab. - 1 --
Preis pro Stück Mark 4.50
lvriginal-Drahtmeldungen.
R. B. Darmstadt, 26. Sept. Wegen Sittlich, keitsverbrechens nach § 176, 3 (Kinder unter 14 Jahren) ist der frühere Kaufmann und jetzige Reporter, Schuchmann verhaftet worden. — Der deutsche Re« sormverein hat beschlossen, bei der Landtagswahl den Deutschsozialen Stadtverordneten Götz als. Kandidaten aufzustellen.
Prag, 25. Sept. Landtag. Bei Beginn der Abend« sitzung protestierte Pergelt im Namen der Deutschen gegen die ungesetzmäßige Abhaltung der Sitzung. Als der Oberstlandmarschall dem deutschen Abgeordneten Wüst das Wort erteilte zur Fortsetzung seiner nachmittags unter- brochenen Rede, applaudierten die Tschechen, wahrend sich auf den Bänken der Deutschen großer Lärm erhob. Gellende Pfiffe, Trompetenblasen, Pultdeckelschlagen und stürmische Schlußrufe wurden laut. Die Deutschen sangen drei Strophen der „Wacht am Rhein". Anhaltender Lärm rntbi großer Tumult erhob sich. Während desselben schloß dev Lberstlandmarschall die Sitzung und ordnete die nächste. Sitzung sür kommenden Mittwoch an.
London, 26. Sept. Eine wüste Szene verursachte gestern hier auf dem deutschen Konsulat ein Rowdie. Dieser verlangte vom Konsul Geld, was ihm verweigert wurde. Ehe er von Polizisten entfernt werden konnte, schlug er einen Schreibtisch kurz und klein. Es gelang schließlich, ihn zu überwältigen und nach der Polizeistation abzuführen. Seine Personalien sind ipich nicht bekannt.
Saloniki, 26. Sept. Die bulgarische revolutionäre Partei verteilt in Bodena, Ochrida und Berres zahlreiche Waffen und Munition. Man befürchtet einen neuerlichen Ausbruch der bulgarischen Bewegung.
err französisch-belgischen Gren-e wird scbarse Kontrolle über alle loh Rußland nach Deutschland kommenden Reisenden auSgeübt £udj der P r i n z und die Prinzessin von Griechenland, b:e, von Dänemark kommend, nach Paris reisen wollten, mußten pj) der ärztlichen Kontrolle unterziehen.
*Das Pelzarmband im Theater. Man schreibt „Berl. Tagebl": Dieser Tage hatte ich im Theater einen Todesschreck, und damit es nicht anderen ähnlich ergehe, fühle ich mich verpflichtet, mein Erlebnis der Leffent- !_chkeit zu übergeben. Also, es war in einem hiesigen Theater. Ich hatte vor Beginn der Vorstellung mich lebhaft :~iit meinem Nachbar zur Linken unterhalten, so daß ich ,-rst, als der Zuschauerraum sich verdunkelt hatte und die '.Vorstellung begann, wahrnahm, daß neben mir zur Rechten >.ine Dame Platz genommen hatte. So war unwillkürlich : leine Aufmerksamkeit während der ersten S^ene geteilt zwischen dem, was auf der Bühne vorging, und dem, was reden mir saß. Als ich bei der Musterung meiner Nachbarin .eim Arm angelangt war, sah ich dorr etwas Merkwürdiges. Im Halbdunkel konnte ich nicht genau erkennen, .ms es war, soviel aber sah ich deutlich, es war etwas, das
auch der Selbstmord nicht gerade das geeignetste Mittel ist, sie ins Leben zu rufen.
Kleine TagcSchronik.
Tie KreiSreqierung von Nürnberg hak die Abhaltung sämtlicher Viehmärkte verboten. Ter Grund ist ftdewalls auf die bet AnSbach ausgebrochene Maul- und Klauenseuche zurück- zusühreu.
Andrew Carnegie hat eine Stiftung von b Millionen Mark gemachr, aus der Leute unterstützt werden sollen, dte bei RetltmgSocrsuchen selbst Schaden leiden.
N i e d e r g e b r a n n t ist in Sesto San Giovanni (Oberitalien) die Spitzemabrik der Frankfurter Firma S. Strauß. Ter Schaden beträgt 400 000 Lire.
Em Leutnant des 5. türing. Infanterie-Regiments Nr. 94 in Eisenach wurde in feiner Wohnung erschossen aufgefunden. Neben ihm lag dte Leiche seiner Geliebten, einer Kontoristin, mit dem Revolver in der Hand.
Tie Etrastammer verurteilte den Rechtsanwalt und Notar Burmeister in L ü b e ck wegen Betrugs zu einem Jahr Gefängnis.
Tie Militäreifenbahn-Konferenz tritt anfangs Cftober in Rothenburg a. d. T. zusammen. 120 höhere Offiziere aller deutschen Kontingente, sowie höhere Eisenbahnbeamle nehmen daran teil.
Ein Personenzug und ein Güterzug der Northern-Pacific-Eiseu- bahn st i c ß e n bei PoungSpoint (Montana) zusammen. 25 Personen wurden getötet.
TaS von der Firma Siemens u. Halske erbaute Luftschiff beruht auf dem Halbstarren System und wird mit vier Motoren ausgerüstet.
Ter Versuch der Aerzte deS Instituts sür Experimentalmedizin in Petersburg, nach zweimaliger Jmp'ung gegen Cholera reine Cholerakultur (dem Plagen znzuführen, ist gutgelungen.
Reue Bücher.
CHr. Gaehdc, Tas Theater, Säxmspielhaus und Schauspielkunst bis auf die Gegenwart. (Llus Natur und Geistrswelt Bd. 230.) Leipzig. B. G. Teubner. n . .
Bernhard Münz, Ibsen als Erzieher. Seidig. Im Xenien-Verlag. . „ . .
S. Lub linsky, Shakespeares Problem im Hamlet. Leipzig. Im -kcnien Verlag. .
F. gt Lipsius, Die Religion des MvnismnS. Berlin. Concordia, Deutsche Verlags-Anstalt.
Die Schaubühne. Herausgeb. S. Jakobsohn, 4. Jahrg.
Nr. 39. Berlin. Lesterheld u. Co.
Bcrnard Shaw, Essays. Berlin. S. Fischer.
Th. Herold, Moderne Literatur und Schule. Leipzig. Max Hesse.
M. Werner, Tas Christentum und die monistische Re
ligion. Berlin. K. Curtius.
A. Hellwig, Verbrechen und Aberglaube.
Geisteswelt, Bd. 212.) Leipzig. B. G. Teubner.
F. Staudinger, Tie Kvnsumgeiwssenschast.
Geisteswelt, Bd. 222.) Leipzig. B. G. Teubner.
Robert Gaupp, Psychologie des Kindes.
Geisteswclt, Bd. 213.) Leipzig. B. G. Teubner.
Ä H Fried, Das inteniationrde Leben der Gegenwart.
(Natur und Geisttswelt, Bo. 226.) Leipzig. B. G. Teubner
L. Bloch, Soziale Kümpfe im alten Rom, 2. Ausl. (Natur und Geistesivelt, Bd. 22.) Leidig. B. G. Teubner.
F. v. Tincklagc-Campc, Deutsche Reiter in Sudwcst Lief. 10—12. Berlin. Bang u. Co.
ZurgutcnStunde. 22. Jahrg., Heft 1. Berlin. Bang
Gingeßandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
S t e i n b a ch, 24. Sept. Hier herrichte heute große Erregung. Für morgen ist Oie Versteigerung d e ö Obstes an bet Kreis st raße augesetzt und heute pflücken sechs Leute die schönsten Früchte weg. Am meisten aber empört e3, daß sämtliche Pasloienbirnen — bis auf einen Baum, dessen Besteigung lebent- gesährtich ist — sorlgesührt rourben, und doch wiirden diese Früchte hier stets viel begehrt und teuer bezahlt! Gerade in diesem Jahre hatte jo mancher daraus gerechnet, mit einem ober zwei Bekannten einen Banin Birnen sich zu teilen ,zrnn Einschälen', da doch etivaS ,znin Schmieren' da fern muß, und nun haben diese teilte bas Nachsehen. — Der Landbewohner erblickt hierin eine arge Ziirückietziing; von seinem Grundstück holt dec Baum sich die Nahrung, fein Grundstück beschattet und schädigt er; aber die Früchte wandern in die Stadt. Auf solche Weise wird das 23cv- tranen der Leute nicht gewonnen und auch der Landflucht nicht entgegengearbeitet.
Gicßcner Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hesfeu am Sonntag den 27. September: Morgens Diebel. Am Tage heiter. Nachts kalt, am Tage wärmer. Trocken. Westliche Wmde.
Im Reich der Lüfte. Populäre Zeitschrift für Lust- chifiahrt Hcrausgeb. A. Hinricbsen. Nr. 1. Berlin. E. Pilger.
T i e G r c n j b o t e n , ?tr. 39. Leipzig. Fr. W. Grunvw.
SonntagSzeitung fürs Teutfche Haus, Heft L Berlin. W. Bvbach. .
Tas Blaubuch, berauSgcgeb von H. Jlgenstein u. 5?. Kienzl. Nr. 39. Concordia Teutfchc Verlags Anstalt, Hermann Ebdock in Berlin W. 30.)
handel.
Warnung. Dor einigen Tagen lag unserer Zeitung ein Emissions-Prospekt der Toyle Consolidated Mines Com- xini) bei, der in der Eile leider nicht genügend geprüft wor- )cn ist. Wir sehen uns jetzt durch eine Warnung in der Frankfurter Zeitung veranlaßt, auch unsere Leser vor dieser Firma zu warnen. In der Franks. Ztg. heißt es:
Ein Verkauf wird, wctin er überhaupt möglich ist, für die Aktie kaum fvvicl Pfennige cinbringcn, wie jetzt dafür in Mark verlangt werden. Es ist eine bekannte Tatfacitc, daß die Colorado-- Mrncngescllsck)aflcn, zu denen auch die Donlc Consolidated Mines geboren, fast in allen Fällen mit einem iwerhohcn Aktienkapital ausgestatlet sind, iveshalb sich der KurS für dte meisten Shares, die einen Nomiiialwert von einem Dollar haben, auf nur wenige Cents stellt. Dte Shares der Doyle Consolidattd MincS, bereit Aktienkapital nicht weniger als 10 Millionen Dollars betragt, ind in einem uns vorliegenden Kursblatt von Colorado-Springs, dem Börsenplatz für die Minen des Colorado-Bezirks, nicht notiert Mit der Förderung sck>eint überhaupt noch nidit begonnen zu sein, wenigstens ist von irgendwelchen Resultaten in dem „Prospekt" nia-t die Siebe. Tag es sich angesichts bicscr Vcr- hältnnse empfiehlt, sich von ben ShareS fernzuhalten unb auf die Cficrte unter keinen Umständen cinzugehen, beban wohl kaum einer weiteren Bekräftigung.
K .
_:choß liegen bat. Wenn es ihr fortspringt, kann ein großes inglück entstehen, eine Panik, und das muß ich verhüten. Und
BuUenverkauf.
Bei der Gemeinde Daubringen ist ein abgängiger Bulle verkaufen.
Daubringen, am 25. September 1908.
Großh. Bürgermeisterei Daubringen.
» Walter.
fich bewegte. Ja, es muß ein Tierchen sein, das die Dame ja neben mir im Arme hat, sagte ich mir, denn ich konnte nn weißes Etwas wahrnehmen, das so aussah wie ein Leines Tierfell. Plötzlich kam ein kleines Köpschen zum Vorschein, das vordem noch nicht dagewesen. Und die kleinen fthwarzen Augen richteten sich gerade auf mich. Tonnervetter, dachte ich, ist das etwa ein kleines weißes Mäuschen, lad die Dame sich mit ins Theater gebracht hat? Das wäre rod) besser! Wenn die Mans jetzt zu mir herüberspringt! 'as Köpfchen schien näher zu kommen! Nein, das ist aber ein Infug! Ich überlege blitzschnell, ob etwa der Dame das .Räuschen aus der Hängetasche entschlüpft sei, die sie auf dem
tunt einer Geistesgegenwart, die ich selbst bewundern muß, greife ich zu, auf Den Arm meiner Nachbarin! „Mein Herr, lixi$ erlauben Sie sich!" — „Gnädigste, Ihr Mäuschen!" — ,„Ud), tvas wollen Sie denn," antwortete die Gnädigste un- Wädigst, das ist ja ein Hermcliuarmband!" »-„Pst!" — „Pst!" tönte es um uns herum, und ich war still wie ein | iretßes Mäuschen und betrachtete mut stumm die neueste «iobcneuljcit der Tarnen, das Pclzaemband, das ich, weil H tac Dame wohl den Arm bewegt hatte, für etwas Lebendiges r .Zchaltem Nachher in der Pause, als es hell wurde, nahm |j | ch das Pelzarmband gar nicht übel aus.
Unentgeltliche Arbeitsvermittelung LMWr ArbeitsNchmis Gikßkü.
(Sartenftraße 2, Zimmer 2.
-KE benen t.
Jlajot ®rb°.B bufib '
* -
und der eMU
-SW
(in
s»'.
ES können eingcnellt werden:
a. bei hiesigen Arbeitgebern: . .
1 Spengler und Installateur, 1 Baufchlosfcr, 2 Arbeiter, SDiemtz madchew 1 Lausfrau, 1 Laufmädchen, 1 Haushälterin, 1 Kinder- ""Lehrlinge: 1 Stukkateur gegen Vergütung, 1 Schreiner, 1 Wagner gegen Vergütung. .
b. bei auswärtigen Arbeitgebern:
1 Maler, 3 Baufchreiner, 1 jüngerer Spengler, 1 Baufchloffer, 1 jüngerer Wagner, 1 Glaser, 3 Schneider, 1 Hausbursche, 7 landwlnfchastl. Arbeiter, 2 landwirtfchafll. Dienstmädchen.
Lehrlinge. 1 Schneider, 1 Spengler, 1 Sattler.
iurticn Arbeit: B”/»
1 Schrcibgehilfe, 2 Schneider, 1 Sattler und Tapezierer, 2 Maurer, 1 Schlößer. 1 Spengler und Installateur, 1 Zn itallaicur, 3 Schreiner, 1 Heizer und Maschinist, 2 Fuhnnechie, 2 Hausburschen, 7 Arbeiter, 1 Packer, 2 Ausläufer, 9 VnuTTrauen, 2 Lauimadcbcn, 3 Wafcbirauen, 1 Haushälterin, 1 tylitfrrau.
* Gin orig ine Iler Selbstmörder. Aus Paris |> luirb der Bojs Ztg. geschrieben: Ein amerikan. Millionär hatte m non den Aerzten erfahren, daß er nur noch drei Tage zu | heben hätte: er ging nach Hause, regelte alle feine Geschäfte E uni) setzte sich bann in seinen Fauteuil, um einsam den Tod I z i erwancii. Ticsc Geschichte hat einem Manne in Grenoble, I Louis Guillcrme, so gut gefallen, daß er sie uachmachte. Auf | sieben Fall brachte er sich mit einer Seelenruhe um, in der | t k wohl kaum Nachfolger finden dürfte. Was trieb ihn I uud bem Scbcn? Man weiß es nicht. Tatsache ist allerdings, P d«ß er durch seinen Militärdienst in den französischen Kolo- mieu ein F-icbertaudidat geworden war. Zu der großen : 'eise entschlossen, begann er schließlich seine Vorbereitungen. Isrft kaufte er sich einen schönen, dauerhaften künstlichen Jm- miortellenkranz. Tann suchte er sich einen kleinen Fleck (5rbc aus, wo er in Otufje und Frieben schlafen konnte, ■ur recht sonnig mußte er sein. An bem Friedhof von L-'a Trouche in der nächsteii Nähe von Grenoble fand er, was r c wünschte, und kaufte den Platz sür 15 Jahre. Im Anfang b-er vorigen Woche dachte er dann daran, sich einen Sarg zu wcrschaffen. Er ging also zum Grenobler Hospital unb (»rstellte beim Vorsteher bev Lc -ttungsgesellschaft c inen Sarg. Ter Beamte dachte sich, der andere müsse einen Spleen haben/er nahm aber gleichwohl die Bestellung an und sicckte auch das darauf angezahlte Geld ein. Guillerme {glaubte jedoch dem Herrn von ber Begräbnisgesellfchaft noch ! c np seh len zu sollen, ihn am liebsten an einem Sonntag zu l-:crbigcn. Das wüpde ihm am besten passen. Jetzt zweifelte leer Beamte feinen Augenblick mehr daran, cs mit einem (seistesverwirrten zu tun zu haben, folgte Guillcrmc, als c: das Kran len haus verließ und erzählte im ganzen Hause, ,noas ihm passiert wäre. Trotzdem wurde die Sache kaum ruchbar, die Polizei wurde jedenfalls nicht benachrichtigt. 13nb Gtiillcrme ging beinahe die ganze Woche über noch rrchig seinen Geschälten nach. Schließlich blieb ihm Nichts Kelter übrig, als sich auf die große Reise zu machen, was er
, Ulin Freitag tat, nachdem er einen Grabstein bestellt hatte mit ber Aufschrift: Guillerme, gestorb^i am 12. September • ) "j8. Er brachte zu Hause alles in Ordnung, legte alle heine Papiere sorgfältig geordnet auf den Tisch, stellte einen I leinen Spiegel gegen die angezündete Lampe und jchoß sich vn die Schläfe. Er war sofort tot, da er gut getroffen hatte, «im Sonntag wurde er, wie er gewünscht hatte, beerdigt. । izz qibt, sieht mau, immer noch sonderbare Käuze in der Welt, unb bie Originale sterben noch nicht ganz aus, wenn
Delunintmachung.
Weaen Vornahme von Walzarbeiten wird der W e tz - larer Weg zwischen Frankfurter- und KttnMratze von Heute an bis aus weiteres für den Fuhr- und Radfahrverkehr
^Gießen, den 25. September 1908.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Reinhart.
— Kleine Chronik aus Kunst und Wissen- chast. Eine ganz neue Art der Literaturgeschichtsschrei- bung eröffnet ein Werk, das unter dem Titel: „Deutsche Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts" im Vcr- ag von Carl Reißner in Dresden Ende September erscheint. Ter Verfasser, Tr. Friedrich Kummer, Kritiker am Tresdner Anzeiger, hat hier den eigenartigen Versuch unternommen, das 19. Jahrhundert in fünf Generationen ein zu teilen, in der Art, daß jeder einzelne Tichter, unter Verzicht auf jegliche engherzige Einteilung in Gruppen und Schulen, rci und natürlich aps der Generation herauswächst, der er einer geistigen Struktur nach angehört. — Wie ans Mailand berichtet wird, beschäftigt fich Eleonore Düse zurzeit mit dem Plane, ein Theater zu gründen, das in erster Linie der Verkörperung von Ibsen-Werken dienen soll. Anlnüpsend an bie phantastische Gestalt des Ulrik Brendel in Rosmersholm wird es den Namen Brendel-Theater tragen. __________________________________
LE 7'Kn.L'K M £btn*^
GK bit Ä
aal
:t Beleidigung eim gegen Geballt. ) hnm. Äeinschil- tarn Iptt »ox W.
»inftanj cm Aerglc: die beiden Shigella:® >utzverein für cnilüfitzi: osien zu tragen.
5tra flammet vfi». jtigeii, bet im^- öeruileilt tuorben we iie-Betjohten irr mals gestellt unb iwr Heus gänzlich milücn. ■ ß gegen ben 22jöjtijc {- = fn det vom einer 16jährigen E-hu
das Urteil u Beratung bie edjul^ iruber Umftonbe. naeflagien zu - h 56.; 'von sechs M°"M-
Tie Sltajkammer
N-knH"'
ig
Obftverftergernngett
otn den Kreisslraßen des KrciscZ Gießen mi HL Baubezirk bestehend au§ gutem Tafelobst (Goldparmänen ic.)
- Mittwoch ben 30. Septbr. 1908 auf der Straße ^ango- ' tzovf—Lich bis zum Wald, Anfang am Ottsausgang Langsdorf. Hieran anschließend auf der Straße ~nng=- dorf—Huugen. .
•! Donnerstag den 1. Oktober 1908 auf ber Straße vungcn-- Jnhciden. Anfang am Baurn Nr. 1. Hieran anfchltetzend aus dcc Straße Ulphe—Berstadt.
(Ließen, am 26. September 1908.
Der Großh. Kreisbaninfpektor des Kreßes Gießen.
D«/» I. N.: Kalbfleisch.
u. Co.
K. H e n k c l m a n n , Tas Bauernhaus b:^ Obenwalbes und des südivcsllick-cn TeutschlandS. Darmstadt 1908.
Pupp en möbel aus Carton. II. Wohnzimmer. Ravensburg. Otto Älaier.
lieber Land und Meer. Nr. 51, 52. Stuttgart. Deutsche Verlags-Anstalt.
Tie Lusiflolte. Herausgegeben vom Deul,chcn Lust- flotten^Vercin sJrr. 1. Berlin-München. Braubeck und Gntenberg- Truckevei^ bQn ^eutc Halbmonatsschrift, Nr. 18. Frankfurt. Mode von heute.
Ter K u n st w a r t. München. G. D. W. Callwcy. Nr. 24.
Religionsgeschichtliche Volksbücher. H?vausge- gcb von Fr. M. Sck>iele-Tübingen. 3. Reihe, Heft 10. Tübingen. I. C. B. Mohr. ___________________________________
ien Vor der
1 unb in tu, „
Sntite™,
»litten unb “peben tverbtn l ’*n, übet bie k, Wen loitb, (längt #
nubUMge M, ■,n ausreichenden:- 1° wird der $qR[ merkenswetten !re aus Oberhessr^ ^is erhalten, tzd- ifnis unserer Lesn V
Mitarbeitern aui. Hener Anzeiger bit e schnell und gH. ist-allen Jiw
Neu Patentamtlich geschützt
Herd-u. Ofenrohn
LtödtUtt Wohllirngsilllhiveiö 8iehen.
Gartcustraße 2, Zimmer 'i.
(GeschäfiSßunden von 8—1 und von 3—0 Uhr.)
Es sind zu Vermieten: „ ,
1 Wohnung von 8 Zimmern, 2 Wohnungen von 7 Zimmern, 3 Wohnungen von 6 Zimmern, 8 Wohnungen von 5 Zimmern, 15 Wohnungen von 4 Zimmern, 7 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern mit Laden, 2 Wohnungen von 2 Zimmern, 7 möbl. Zimmer, 1 unmöbl. Zimmer, 1 Wertüatt, 1 Wagenhalle.
Zu mieten aeiucht: 28 Wohnungen von 2— < Zimmern. !B


