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25.1.1908 Erstes Blatt
 
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Verantwort lief) für den politischen Teilt E. Ander!on; f. Feuille­ton und ,!8ermi|d)fe5e P. Wiltko; für ^Stadt

Nr. 21 Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 25. Jmmar 1808

Dei Oteyener Anzeiger , , " ° v

edebeuti täglich, außer "jf?Sf"

WGletzener Amel !s£S£ General-Anzeiger für Oberheffe 8mtäl}me oon Anzeigen v *r » 6 r I u. Land" und ^Gerichts-

£ J£mumaTiTu£ Hotattonsöni» und Verlag dervrührschen Unis.-Vuch- und Steindruckerel. R. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei - Schulstratz« 7. ^eigenied:8^»«

Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten.

Die französische Kammer und die Maroikofrage.

In der sranzösischerr Kammer standen gestern die Interpellationen über Marokko aus der Tages­ordnung. Ms erster Redner ergriff Jaurös zur Be­gründung das Wort; er warnte die Regierung davor, sich ausschließlich für den ohnmächtigen Sultan Abdul Asis ins Zeug zu legen; denn die Unterstützung Abdul Asis zwinge Frankreich möglicherweise, eine Armee von 150 000 Mann nach Fez und Marrakesch zu senden. Weiter versichert Redner im Besitze von Briefen des Dr. Mauchamps zu sein, aus denen hervorgeht, daß dieser zwischen dem Auswärtigen Amt und Muley Ha- fid eine Vermittlerrolle gespielt habe. Minister des Aeußeren, Pichon, der den Redner unterbricht, er­klärt diese Behauptung für falsch. Trotzdem erklärt Jaurös, seine Behauptung aufrecht zu erhalten. Er sei bereit, die betreffenden Schriftstücke vorzulegen.

Aus der weiteren Debatte verdienen insbesondere die Ausführungen Delcasses wiedergcgeben zu werden. Der ehemalige Minister des Aeußern führte unter Bewegung des Hauses aus: Da Frankreich gegen seinen Willen zur Konferenz in Algeciras geführt worden sei, sei es eine Ehre für Frankreich, seine Politik gemäß der Algeciras- akte zu befolgen. Frankreich, als die Macht, deren Ein­fluß überwiegend ist, dürfte keiner anderen Macht er­lauben, an seine Stelle zu treten. Frankreich müßte handeln, um Marokko aus der Anarchie zu reißen. Die Mittelmeermächte erkannten durch die ge­schlossenen Abkommen an, daß Frankreich dieses Recht zu­stehe. Auch der deutsche Reichskanzler hatte an­erkannt, daß unsere Aktion allen zugute kommen mußte. Warum wurde die legitime Aktion, die wir begonnen hatten, nicht mit Beharrlichkeit weitergcführt? ES würde eine Uebertreibung sein, darin den Einfluß der Ereignisse in der Mandschurei zu suchen. Deutschland und Ruß­land hatten eine von uns begünstigte Behandlung er­fahren. Deutschland hatte von dem französisch-englischen Vertrage drei Wochen vor seiner Unterzeichnung Kenntnis. Die Hegemonie Deutjchlands in Europa war bedroht. Alle Nationen, denen die Unabhängigkeit Euro­pas am Herzen lag, waren um Frankreich gruppiert (Leb­hafter Beifall links und im Zentrum). Die Konferenz von Algeciras, die dann zusammentrat, ließ die Möglichkeit eines Krieges voraussehen; der Krieg wurde Frankreich aber nicht erklärt. Wenn Frank­reich sein Recht für sich hat, seine Mliance und seine mächtigen Freundschaften, kann es.Vertrauen zu sich selbst haben (Tosender Beifall links, im Zentrum und rechts). I a u r ö s rief hier, zu der Linken gewandt: Warum haben Sie ihn dann fallen lassen, wenn Sie ihm heute zu­jubeln? Zu Delcasss: Wollen Sie herausfordern? In der Gefahr waren Sie recht klein! (Beifall auf der äußersten Linken.) Delcassä erwiderte: Sie sind getäuscht worden. Beau, ein ehemaliges Mitglied des Kgbinctts Rouvier, ries darauf Delcasse zu: Er solle nicht mit Insinuationen Vorgehen; eS müsse gesprochen werden. (Anhaltende Be­wegung.) Tie Konferenz von Algeciras hgt in Marokko der Einmischung die Türe geöffnet, die sie sorgfältig ver­meiden wollte. Für Deutschland wäre es besser gewesen, die Konferenz von Algeciras hätte nicht stattgefunden. Ohne die Konferenz wäre die glückliche Aenderung der europäischen Lage nicht so klar in die Erscheinung getreten. Unsere Politik der Versöh­nung ist also keine Politik der Abenteuer gewesen (Beifall links und im Zentrum.) Von Petersburg ist die erste Billigung der französisch-englischen Entente ausgegangen. Delcasss schloß: DaS friedliche Ziel der französischen Poli­tik war überall anerkannt worden. Das Netz der Freund­schaften Frankreichs und seiner Mlianz ist seiner Freiheit zu nützlich, als daß darauf zu verzichten wäre. (Lang­anhaltender Beifall.) Hierauf wurde die Weiterberatung auf Montag vertagt und die Sitzung geschlossen.

Deutsches ReSch.

Berlin, 24. Jan. Nach den bisherigen Ergeb­nissen der Versuchsprägungen mit neuen 2 5 P f g.- S t ü ck e n bei der zuständigen Behörde kann er­wartet werden, daß die Größe des Durchmessers des neuen Geldstückes zwischen der des 10 Pfennig- und Markstückes festgesetzt werden wird. Die neue Nickelmünze soll, wenn es sich ermöglichen läßt, dünner als die Zehn­pfennigstücke gehalten werden.

Pleß, 24. Jan. Endgültiges Wahlresulat: Erbprinz Viktor von Ratibor (Npt.) erhielt 5225, Pfarrer Boidel (Ztr.) 3011, Pfarrer Wayda (Pole) 14 795 und Dah- nisch (Soz.) 321 Stimmen. Wayda ist somit ge­wählt.

Bremen, 24. Jan. Boesmanns Telegraphisches Bu­reau meldet: Wie wir von authentischer Seite erfahren, sind die Verhandlungen zwischen dem Vizeadmiral v. Ahlefeld und dem Aufsichtsrat der Aktien- gesellschaft Weser heute nachmittag zum Abschluß gelangt. Nach denselben wird Vizeadmiral v. Ahlefeld in den Vorstand als Vorsitzender eintreten und damit die Oberleitung der Werft übernehmen. '

Ausland.

London, 24. Jan. Wieder werden Marmrufe laut, daß die Sicherheit Englands durch die deut­sche Flotte bedroht ist. Zwei große konservative Blätter, beide einflußreich, stimmen darin überein, daß die englische Flotte viel rascher ausgebaut werden müsse, um der Konkurrenz Deutschlands aus dem Meere gerecht zu werden. DieMorning Post" führt in einein Leitartikel aus, daß die Tätigkeit der englischen Admiralität sehr tadelnswert sei. England schlafe ein, während Deutschland eine Flotte schafft, womit es die Welt werde herausfordcrn können. Im Falle eines großen Krieges mühte England nachgeben und unterliegen. Auch in derTimes" er­scheint heute ein Leitartikel, in dem die englische Regie­rung mit großem Nachdruck aufgefordert wird, mehr für die englische Flotte auszugeben, um zu verhüten, daß die Deutschen die Vorherrschaft auf dem Meer erlangen.

Aus Chicago wird demStandard" gemeldet, daß ca. 20 000 Arbeitslose durch die Stadt marschierten. Die Polizei stellte sich der Volksmenge entgegen. Es kam zu heftigen Straßenkämpsen, und die Polizei ließ die Feuerwehr kommen, um die Arbeitslosen mit Hochdruck­wasserstrahlen zu bearbeiten. Viele erlitten Verletzungen. Die Polizei verhaftete zahlreiche Personen.

Stockholm, 24. Jan. Tie Negierung brachte heute im Reichstage einen Gesetzentwurf ein, betreffend die Auf­nahme einer Anleihe von 5Millionen Kronen zwecks Erweiterung der Telephoneinrichtungen Schwedens.

Madrid, 24. Jan.Liberal" schreibt, es sei nun­mehr außer allem Zweifel, daß P i ch o n e i n e n voll­ständigen Mißerfolg in Madrid erlitten habe. Man erwartet hier mit großer Spannung Interpellationen in den Cortes über Marokko.

Petersburg, 24. Jan. In diplomatischen Kreisen wird jetzt hartnäckig von der Möglichkeit eines Bündnisses zwischen Rußland und Amerika gesprochen. Es wird behauptet, daß die Frage be­reits über das Anfangssiadium hinauSgekommen und ziem­lich weit gediehen sei.

N e w y o r k, 24. Jan. Die kürzlich erfolgte Verhaftung des Revolutionärs Giordano führte zur Entdeckung einer Verschwörung, die bezweckte. Auf stände auf Haiti, San Domingo und Kuba ins Werk zu setzen. Die eingeleitete Untersuchung führte zur Abberufung bff Konsuls San Marco, wegen angeblicher Teilnahme an dem Komplott. Die amerikanische Sicherheitsbehörde be­schlagnahmte 2000 Gewehre, 200 000 Patronen und 8000 Dollars falschen Haitischen Geldes.

Der parlamentatijdfe Abend.

R. B. D a r m st a d t, 24. Januar.

Auf dem parlamentarischen Abend der zweiten Ständekantmer hat sich, wie schon kurz angedeutet, S. K. H. der Großherzog bis spät nach Mitternacht in liebenswürdigster Weise den Festteilnehmern gewidmet und mit Angehörigen aller Parteien lebhafte Gespräche geführt, sich namentlich auch über politische Tagessragen zu infor­mieren bestrebt, und häufig bildete sich in einem der großen Ausschußzimmer eine Korona von Gästen, deren Mittel­punkt sehr bald der Großherzog wurde. So unterhielt sich der Landesherr auch eine Zeitlang eingehend mit dem Abg. Ulrich, dessen laute Art der Diskussion alsbald viele Zuhörer anlockte. Abg. Ulrich war erst kurz vorher aus Berlin zurückgekehrt und hatte dort auch die jüngsten Straßenkrawalle der Arbeitslosen miterlebt. Er konnte somit aus frischer Anschauung darüber berichten und er tat dies auch. Der Großherzog ließ aber die Schönmalerci des Offenbacher Volkstribunen durchaus nicht kritiklos an sich vorübergehen. Amüsanter ist folgendes: Als der Großherzog auf seinem Rundgang den greisen Zentrums­abgeordneten und Vertreter für Seligenstadt, dem im 76. Lebensjahre stehenden Abg. Horn, mit einer Ansprache auszeichnete, wollte dieser in seiner Freude auch dem Groß­herzog etwas angenehmes sagen und bemerkte u. a.:Herr Großherzog, wir haben uns alle sehr gefreut über den lleinen Thronfolger und wünschen, daß noch recht viele folgen mögen!" Der Großherzog brach über diesen treu- seligenstädter Wunsch des alten Herrn in ein heiteres Gelächter aus. Besondere Aufmerksamkeit widmete der hohe Herr auch den Vertretern der Presse, die er sich einzeln vorstellen ließ und in längere Gespräche zog. Als er mit den Herren über die Schwierigkeit bet der Abfassung der Kammerberichte sprach, die natürlich nicht nach jedermanns Wunsch ausfallen, und als Hauptübel auf die ungünstigen Journalistenplätze hingewiesen wurde, sagte der Großherzog:So, da oben hört man schlecht! Nun, das ist vielleicht manchmal ganz gut, wenn Sie nicht alles hören!" Die sonst in der zweiten hessischen Kam­mer nicht gerade mit Glacehandschuhen angefaßten Ver­treter der Presse hatten sich an jenem Wend auch vom Knmmerpräsidium und den führenden Männern überhaupt einer freundlichen Aufmerksamkeit zu erfreuen, von der wir nur wünschen wollen, daß auch im profanen parla­mentarischen Leben ihre Wirkung job^-b nicht erblassen möge!

Aus StaSt und Land.

Gießen, 25. Jan. 1908.

** Die Feier von Kaisers Geburtstag geht hier nm Montag in der seit Jahren hertömmlichen Weise vor sich. Die Garnison begeht den Geburtstag des obersten Kriegsherrn Durch Zapfenstreich, großes mltitärisches Wecken, FestgotteSdienst in der Stadtkirche (Feslprcdiger ist Pfarrer I). Schlosser) um 10 Uhr und daran anschließend Parade auf Oswalds Garten. Später findet Festessen im Offizierkasino statt und am ?lbenb werden die üblichen Mannschaftsfeiern abgehalten. Die Bütger- schaft und Beamten begehen den Tag durch das übliche Fest« essen, während am Abend un Stadtlheater FestvorsteUung itattfindet. Die Schulen, in denen der Unterricht im übrigen ausfäUt, halten besondere Schulfeiern ab. Zahlreiche öffent­liche Bureaus sind geschlossen und auch die Reichs bank schließt um 12 Uhr ihre Geschäftsräume. Die Polt hat am Montag Sonnlagsdienst, es stndet deshalb nur ein Beslell- gang statt. Ter morgen abend um halb 8 Uhr aus der neuen Kaserne abmarschierende Zapfenstreich nimmt folgenden Weg: Llcher Straße, Moltlkstraße, Senckenberg- ltraße, Am Brand, Sonnenuraße, SelterSroeg, Frankfurter Stiage bis zur Wohnung des Regiments-Kommandeurs, von da ab zurück Frankfurter Straße, Seltersweg, Süd-Anlage, Gartenstraße, Ludwigsplatz, Kaiser-Allee bis zur neuen Kaserne. Bon hochgeschätzter Seite wird uns dazu geschrieben: Die Einwohnerschaft G.eßens ist wohl größtenteils noch im Besitze der Illuminations-Artikel von der Jubelfeier der Universität her. Ich glaube, es würbe nur einer Anregung in Ihrem geschätzten Blatte bedürfen, um die Einwohnerschast ber Straßen, burch welche ber Zapfenstreich geführt wirb, zu veranlassen, die H ä u s e r z u b e l e u ch t e n, zur Feier de/ Geburtsfestes Sr. Majestät bes Kaisers, der auch für dieses Jahr seinen Besuch in sichere Aussicht gei st e l l t hat.

"* Das 80. Lebensjahr vollendet heute der au) seinem Gute Brotzen i. Westpr. lebende General dec In­fanterie z. D. Friedrich v. Wlssmann. In Potsdam ge­boren, trat er 1848 in das 6.' Jägerbataillon, 1887 wurde ec zuin Kommaiu euc der 1. Garde-Jnfanterie-Brigade er­nannt und mit Wahrnehmung der Geschäfte des Komman­danten von Potsdam beauftragt, worauf er unter Bcför- derting zum Generalleutnant zum Kommaneur der 2 5. (Großh. Hessischen) Division in Darmstadt.ernannt ivurde. 1890 ivurde er als General der Infanterie zur Dis­position gestellt.

Der Landesausschuß de 8 freisinnigen Landesvereins für das Großherzoglum Hessen hält morgen vormittag in Frankfurt a. M. eine Sitzung ab. Auf der Tagesordnung stehen u. a. die Blockpolitik und dir hessiche Wahlrechtsvorlage.

** Beethoven-Abend. Fräulein Minna Körner, die Lcitecin derSchule für höheres Klaoierspiel", hat am Donnerstag einen ivohlgelungenen Beethoven-Abend abge­halten. Tas aus 15 Nummern, aus den verschiedensten Klassen der Instrumental-Literatur, bestehende Programm enthielt ausschließlich Kompositionen des Altmeisters. Die Ausführenden bestanden auS den vorgeschritteneren Schülern der Anstalt, die, wie immer, in bester Weise ihre teilweise recht schwierigen Aufgaben lösten. In anerkennendster Weise und mit schönstem Erfolge beteiligten sich die Herren Geheim­rat Dr. Krüger, Violinist Schättler, stud. Josef Sauer und stud. Hugo Praetorius bei den Ensemble.Nummern des Programms, das in jeder Beziehung, der Bedeutung.der Veranstaltung entsprechend, würdig zur Ausführung kam.

** lieber das Leipziger Solo -Quartett f ü t Kirchenmusik, das am nächsten Mittwoch auch uns durch seine Darbietungen in der Stadtkirche erfreuen will, liegen uns eine Reihe von Urteilen aus den Hauptstädten und Muslkzentren der Welt vor, so aus Berlin, Dresden, München, Pans, Loudon, Brüssel, Wien, Rom, Stockholm, St. Petersburg, New-Bork, Alexandrien, Konstantinopel, Jerusalem. Sie alle bezeugen in ein­stimmiger Begeisterung den tiefen Eindruck, den der Gesang des Quarteils überall auf Herz und Gemüt der Hörer gemacht bat Aus Dresden heißt es:Wunderbarste dynamische Abtönung, gesättigtste KraftmUe, Zurückfluten durch eine reiche Skala von Nuancen in ein duftiges Pianissimo.... Was aber den aus­gezeichneten Leistungen ihre besondere Wethe gab, war tiefste, luanne, seelenvolle Empfindung, die aus den Klängen atmete, mit einem Worte Liebe!" Aus Wien endlich roiib ge­schrieben :Einen seltenen Kunstgenuß bereitete uns das Leipziger Bokal-Qitaiiett für Knchengesang. Eine so knie Nuancierung, ein so klares Heransarbeuen der musikalischen Themen haben »vir in 'kien noch selten gehört. Tie vier Kütistler verstehen es injo ge­schickter Weise einander zu sekundieren und die führende Stimme von einander zu 'übernehmen, daß sie bet ihrer wohlerwogenen Aiememteilung dem Zuhörer die Illusion eines gleichmäßig er­klingenden Orgelalkordes verschossen. Tiesem Gesänge, der auf jeden äußerlichen Glanz und jede Effekthascherei verzichtete, merkte man es an, daß er auch innerlich von dem Prinzip getragen war, das an der Spitze des Programmes stand: Soli Deo Gloria. Tie Künstler boten eine Leistung, der mir in Wien nicht- AehnlicheS an die Seite stellen können." Unser Kirchengesangverein hat sich seit Jahren bemüht, diese Sänger zu einer Aufführung in Gießen zu gewmneli, und mir dürfen uns neuen, daß es ihm endlich ge­lungen ist. Da der Ertrag des Konzertes dem Allg. Verem für Armen- und Krankenpflege zu gute foinml, und den Mitgliedern des Kircheiigejangvereins der Besuch noch zu sehr ermäßigten Be- dmgungeii ermöglicht ist, so ist zu hoffen, daß troy der Fülle dessen, was hier fort und fort geboten wird, auch Gießen diese; ausgezeichneten Kiiiistler durch eine gefüllte Ktrche ehren wird. |

*' Aus bem Bureau deS Stadlthealers wirt» uns geschrieben: Als Festvorstellung zu Kaisers Ge­burtstag ist Gutzkows »Zopf und Schwert^ gewählt worden. Wenn auch in erster Linie das Hohenzollernthema des Stückes für die Wahl maßgebend war. io wirkte noch