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Kerliuer Börne, 26. September. Anlaugekum.
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Dabei lieb et aber auch neue brudcit uno
der Rommelburg und
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Berliner xiaDdelsgea . . burnieindtcr liaua . . . Deutsche bank . . . . Ueuiecb-AnaL Bank . . Diikouio-KouimaaulL . . Dreauner Bank . . . . ixremUkUeu.....
Baltimore- und Uhl»-
Eiseulabu . . . . . uoiibaidbahu.....
Lombard, hiacubahn . . Uealerr. öUauoann . . . 1 nuco-li cun-Eiecubaha .
4 XAruM.MnaUaul. IPUu 4>» ,e Japan. Staatsanleihe 4 H Cunv. ’i Orken von lV0u lurkenluse......
4-, Unech. Monopol-Aul.. 4S äussere Argentinier . u litJUKauer . . . 4>»u/e Chinesen . . . .
liarpener Bergwerk. . LaorabülU . , i.oinbarden E. B.
Xordd. Lloyd . : orkenlose . .
Cauada E. B. . . . Darmstadter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz: still.
Scotts
Emulsion
IMS . . nv.N
*!2jh 8er Rente
84.20 92.20 84.10 90^0 90.10 98.60
99.20 90 40
62.30
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I) ui Büduigen mit 12 000 Mk., dir ihm gegen Die iPierc nir 12 000 Limburger SdHifcrbxtgiverte- ^othschUd stand mit der «ncma Hengstenbrrg u. Co. s htbrort in i^eidwftover Vindu ng. to l-aktc einen *5 m der Firma eingeräumt bekommen. und deponierte 3 vieren rür 12000 Mk. wertlose etodbetmer Zucker - )ic '^itivi* »loch ui Büdingen erhielt einen von — benen Briet, worin nm Ueberlanung von dc- nt im Verte von 3öOu Ml er'ucht wurde. auch
Aktien
Bochum Guss . . .
Buderus E. W. . .
Tendenz: fest.
Telefonische Kursbericnts
Giesseuei Anzeigers, nntgeteilt von der Bank für liest und Industrie, Giessen.
Meteorologische Beo0uchruugen der Station Wiesen.
Bö ree, 26. September, 1.15 l br.
9X201 Eiektria. Luhweyer . 1
kirchliche r7achrichte».
LoangeUsche ivemeinde.
Am 15. Sonntag n a cv Liinitali», Den 27 ♦ottesbitift Di Der Zoharn» erlisch«.
BormutagS 8 Uh»: Titoner r?eckloi»heimer.
Zugleich Lhnslenlehrc ’ur Die '.'teuf o.r. muenen aus W Lukasgemernde.
Eschweder Bergwerk . . Uelsenkirehen Bergwerk 1* 1 Hamburg-Amerik i'skcU. MUD liarpener Bergwerk. . . ArtJU LaurahütU ...... — .Xordd. Lloyd . . . . Ifr*
Ubeiicliles. Eisen-Industrie K L-
. 225.70 . 113.90
Markte.
Gießen, 26. eeptbr. Marti bericht. 21 ul heutigem L.-»cLev. muitie tofieie: Buller pr. PID. 1.10— 1 JO Mk. vübnerein 1 6. 8-9 Haje pr. <L 6—8 t'L, Jläleniaite 2 ct. 6—4 tobten p. Ptv. 18—24 Big-, Linsen p. Lid. 25-40 L'g.. pr. Pr. OZO-1,00 Mk., vntjiier pr. Et. 1,00—1,60 ML, Üdl Stuck 0,80—1,80 Ad., ülanje pr. PID. Oo—00, ihnen pr. Sind biö 2 jo Mk., Lchsenfletsch pr. PID. 78—86 Pig.
und iHinbfleOcb pr. PsunD 74—76 Psg^ Schwei pr. Psund 68—80 Psg., Schwcuiesieijcv, gesalzen, pr. 84 Pfg., Halblieiid) pr. P|d. 7o—80 Pig., pa'iuiiels.estch pr. 70—84 Pig. llciuoliebi pr. lOOKg. 5.00—6.00 Mk., Zwiebeln » Ztr. 5,00—6,00 'JUL, Mitch per Liter 20 Psg., ^.e' kraut Stuck 15—20 Psg. per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Aeplei per 6—10 UlL, Birnen per Ztr. 8—15 Mk. Klüfte 100 Stiick 4o—a» Pig., per Ztr. 0-00 Mk. Zwetjchen per Zentner 4,00—6,09 H, Marktzcit von 8—2 Uhr.
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gdoftert nut einem Bertängerungovermerk. Zm Sommer vorigen ZahreS ging er zu dem Pachter Koch auf
bt< ecett- ...... fern tkiMbruil <• leicht |s idsn nab |i nrkML
Stempel verleben, woraus bcrvorgebe, daß diese verlängert seien.
' >:-L - ----- .....-*> versah Die alten an»-
DeruiiHIhSs
*UcbercinDttdocsrtui|crSfürKrankretch bcrid)iet der „Bert. Lotalanz." |otgenocs: Sin Berliner JUinfilcc, der Maler Als red Scyioarz, i|t von einer sran-ost- scheti Oobelinfabrit mit dem Auftrag bedacht tvorden, das Vorbilb für einen den deutschen Kaiser darstellenden großen Gobelin zu sdwfsen Herr Schwarz, der den Kaiser schon mehrfach porträtiert hat, nahm Gelegenheit, dem Monarchen von dteicm Ausirag zu erzählen und ihn zugleich zu fragen, wie er dargestellt zu sein ivunschc. Der Hai)er empfahl dem Himstler, ihn als Großmeister des dem allgemeinen Menichentum dienenden Zohannitcr-O^bens darzuftcltcn. Herr Lchivarz folgte dieser Anregung, und am Mtllwoch hat er im Jieuen Palais bei Potsdam dem Monarchet» oie Skizze für das Gabelutbild vorgclegr. Die Ausfafsung knüpft an Oie heroische und pomphafte Manier an, in der man un Zeitalter Ludwig XIV Monarchen darzustellen pflegte, und i|t die erste Darstellung, in der oer Haijcr in dieser Art por- trauert worden ist. «ter Herrscher steht vor einem Thron- jessel Er trägt das rote ^amuva . oer Johanniter, und von den Edjuticrit wallt der nut nelin besetzte Mantel hernieder. Xm>u dejonderem Zntc...,,g qt Du luntuiiiiuuiu
3Xe/e Konsuls . . . . 3% do. . . . .
öH*/e Hessen.....
J >i"/, Oberhesseu . . . i >e UcBterr Uoldrcute. . 4‘/e?e uesterr. Silbenente 4 ?w Ungar Goldrente . . 4Italien. Bente . . .
3a» Portugiesen Serie 1
in c.u-uigcn
Bei stillenden grauen
Lir inmnhmen non Scotti - hon von flllcra Ctrflufc
ans dir ZOlcha'trnbcii und Mms« bet Milch fotoobl. all auch auf bei Bennden brr Multrr. Maliigkett und TOübcocfübl DfdcfitDinbcn. unb jete Mutter wird gtiidUch fern über Bobv4 rosnk Bäckchen und km prüchiier i lÄcdeiheu.
no nrau «vojt.iuuiec x
(Sicfccncr Strafkammer.
)( Gießen, 25. September.
Tes ZalleS Rothschild elfter Teil, i Schluß.)
AiiS der Zeugenveruehmung ist zu entnehmen, daß die Prinzen von Hessen Phltipvstl)al 181)2 bei der Firma Wertheimer u. Uo. eine größere Anleihe machten, die in LchuldPerjchreibimgen von je 10UU Mk. eingeteilt ivuriK' Spater wurde eine iveucte An« leihe gemacht und ein Bertrag geichlossen, daß die frühere unter den alten Bedingungen bestehen bleiben sollen. Rothschild war berechtigt, 150 Deilsdiuldverichreidungen zu^ ie 1000 Mk. auS- eUflcben, dafür aber verpflichtet, dte alten SamldPerschrelbungen eiiizuloseu und Dem Generalbevollmächtigten der Prinzen abzu« liefern. Erst protestierte er zum Schein gegen die '.'lufertigung neuer Schuldverschreibungen und wollte Die alten nut einem
Frnnklurlvr 3)4'/, Keichsauleibe .
Marf zur Berrügung, um welchen Betrag sie geschädigt sind. AuS- gelosre Ebhganontn Der Stadt Altenstadt lieh Rothschild durch Ad'-r irr Betrage von 3000 Mk_ bet_ Dem Bankhaus Blum tn Berlin icmbarbieren und weitere Cbltgcrwnen Derselben An an bte Jrürftm-Äntier in Büdingen über 1000 Mk verpfänden: unter Berfchweigung, daß sie ausgelo't find, gelang ihm bte abermalige Berwenung. Tie Stadt Altenstadt hat Die Papiere rcitDer eingelbst, wodurch iie um 1461 Mk. geschädigt ist ^9«* Hinterlegung guter Wertpapiere hatte die Stadt Büdingen Rotd- ichild einen Betrag von 100000 Mk über tonen Ter Bürger- meister wurde von Rothschild 'christlich ersucht und zwar unter gleichzeitiger Zusendung von 40 000 Mk Aktien der Zuderfabrik S^odseim, die er Dem Tepot emoerletbte unD Rotdichild am iiin Verlangen andere Papiere in gleicher Höbe zusandte: durch Verjchwe.gung DeS Umstandes, daß Die Papiere ausgrlost waren, ist Der Bürgermeister Rothichilde Ansinnen nachgekommen. Als das ganze Tepot zum Schneiden Der Kupons Dem Rothschild überbracht wurde, nuDte er Die günstige Gelegenheit aus, um aus Der Mafiette ^5000 Mk. gute Papiere zu nehmen unb an bereu Stelle Die berühmten PhilwvSthaler Cbhgationcn in gleicher Höhe ;u legen. Anfang Dieses Zahres schrieb Roth'child an Protesior Gla'er in Senebeim, wodurch dieser veranlaßt wurde, je 2000 Mk. gute Papiere tut iich uno seinen Bruder an Rothichtld etnzu- icnDen, Die, wie auch 9000 Mk. von syrau Forstmeister Leo in Büdingen, die er ebenfalls auf AnsorDern erhielt, im Geichäste cerroenoet wurden. Bürgermeister Lehr von EckartShauien und Landwirt Friedrich Suhl von Crtcnberg verlieren an Rothschild je 2000 Mk., Die er auf falsche Angaben hin erhielt, wie auch Heinrich Bähr von Büche» und Lehrer Uhl von Mittelgründau, sowie Lancwirt tyricor. .jut. xtoii von Attwiedermus Den Verlust von je 1000 Mk. -u beklagen haben, tone weitere, große Anzahl von Schädigungen find zu verzeichnen, die durch allzu große Bertrauensseligkeit seiner ,'tunben herbeigejührt wurden. Die aber mangels Vorliegens aller zur Bestrafung nötigen xat- bestanDSmerlmale, von Der Anklageerhebung ausgeickneden wur Den, wenn iie auch moralisch verwerflich find. Anzusühren wäre nodi Der Fall mit Der Rheinischen Hypothekenbank zu Mannheim. Diese hatte der Firma Wertheimer u. (£o. 6000 Mk. Wertpapiere als BommissionSlager überlassen, wovon 1000 Mk. verrechnet bejro. verkauft wurden. Ten Rest von 4000 Mk. verlauste Rothschlid ohne der Bank davon Mitteilung zu macken, vielmehr schidte er der Bank Die Kupons hm, um Die Abrechnung in Die Länge zu ziehen unD Den Anschein zu erwecken, als befänden sich die Papiere nod) in seinem Bestd-
In einer Anzahl von j-ailen hat Prokurist Acker in ödennt- nis Der Sackslage Die Papiere im Geschäft verwendet, auch Hot er Briefe unloahren Zuhalts verfaßt und andere unterschrieben, moDnrd) er sich oer Beihilfe, bezw. der Zvegünstigung schuldig gemacht hat. Ter Vertreter Der Staatsanwaltschaft betonte. Die Straftainmcrrerhandlung sei nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Verored-en, die Rothschild verübt hat; Alles, was nicht zur Kompetent Der Strafkammer gehört habe, sei ab» getrennt worden und haoc auch keine (rrwähnung gcjuiioen. Gr tonnte aber nicht umhin, daraus aufmerksam zu machen, daß am nächsten Mittwoch sich Rothschild wegen einer Reihe weiteren und sdhveren Verbrechen zu verantworten hat. Er wie» darauf hin, wie viele Leute durch Die unverantwortliche Manipulationen Rothschilds in Der Provinz gcid>äDigt sind und Darunter seien eine große Anzahl Mindebcmitieite, Die ihrer saueren Spargroschen beraubt sind, man denke nur an den Raubzug, Den Rothschild kurz vor Dem Zusamriienbruck auf Die Lber-ModstoDter jtajfe untcnujmnicn bat. Stocks Stellung feiner Anträge machte der Vertreter Rolhid ildS, Rechtsanwalt Raab, geltend, daß nicht alle unter Anklage gestellten Z-allc für erwiesen angenommen werden könnten, kir hob Den leidenden Zustand seines Klienten hervor. Der Durch Den Morphiuingenuß geistig herabgekommen ici unD bat, ihn milde zu behandeln. Er vezweifelte, daß Rothschild im Bewußtsein, D;c Papierr seien völlig wertlos, diese abgegeben l)abe, übrigens stehe noch nicht fest. Daß die Leute ge* sdsädigt sind, sie tonnten noch un Pro^ßioege zu ihrem Gelde konimen. Da sie einen Anspruch an Du Plussteller Der Schuld- verid rvibungeii Hutten, aud) möge berucksichtigi werden, daß, als Rothschild einmal angefangen Halle, weiter gewirtschaftet bat, in Dem GeDanten, einmal recht günstig zu spekulieren, um Den Schaden wieder gut zu machen. Rcchtsaiuvalt MenDelsohn als Vertcioiger des Ader, gao sich edenialls Mühe, Die Taten Ackerv im milöcrcn Lichte ersd-cinen zu lassen, indem er auf das AbhangigkeitSver- Ixiltniö hinwies und Dau er sich vieuach iDeigertc, bei Den Straftaten mitzuwirken, sowie feine Stellung kündigte.
Tas Gerickst hielt bezüglich des Rothsd),ld alle unter Anklage gestellten Fälle für erwiesen. Es sehte Einzelstrafen von je drei Zähren bis zu 6 Monaten an. Die insgesamt 19 bis 20 Zahre Gefängnis ergaben. Jede Dieser Strafen wurde entsprechend reduziert, was, wie schon an einem Teil Der gestrigen Auflage mitgeteilt wurde, eine Gesamtstrafe von 8 Jahren Gefängnis ergab. Mit Mdsicht auf, an den Tag gelegte ehrlose Gesinnung recunerngt na, oie Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Zähre. Tie Singe Der Untersuchungshaft in Erwägung ziehend und das Geständnis berücksichllgend, wurden ihm 3 Monate Unter- sudningShaft auf die Strafe angerechnet. Tic Einzelstrasen Ackers beliefen sich unter Freisprechung in einem Falle auf zusammen 27 Monate Gefängnis, woraus eine Gesamtstrafe von 1 Jahr 3 Monaten gebildet wurde. Ta er sich schon länger als Rothschild in Untersuchungshaft befindet, wurde diese mit 6 Monaten in Anrechnung gebracht.
Ter Hund im Park.
3m lebten Sommer lief Der v u n o des Arztes Tr. E. B. au» Letersourg un Park zu Bad - Rauhcim umher. Tr. B. erhielt einen Llrasbefeyl uoer 3 Mk., gegen Den er mit Der iöc- grunhung Lideriprud) erhob, es sei nur Das Mitnehmen von VunDcn unter Strafe gestellt. Er glaubte, er könne nicht bestraft werden. Da ihm sein vuno gegen seinen Willen nachgelausen sei. Tas Schöffengericht verwart leinen Einspruch, Da oie Polizei- Verordnung zum Ldruhe Der Anlagen erlassen ivoroen ist und and) Die Belustigung der Badegäste verhüten soll. Znsoeiondere sei Den yunocDeiitern, Die in der Rah. des Parkes wohnen, eine erhöhte UeDcrwacl.ingspslid t ihrer Hunde auicrlegt, ivoraus schon hervorgehe. Daß |ie, wenn sie nicht für genügende lleuerroad)ung Der Tiere lorgvii, Lträfe zu gewärtigen haoen. Ta zur Besllatung wegen einer 'poliyeiuoenteiung eine «Fahrlässigkeit genügt und eine solche bei Dem UngeUagtcn zum miiioestrn vorlugt, bestätigte Die Strafkammer Das von dem Ängcllagten angcfodnenc Erkenntnis.
eesttl •sratRss »trt tn wie asSiaUftild PtrJiu’t. unb zwar ww (oft -a® ob*r I IB ff’rir.'tr C rwa'.i’ii: tw ÄsttBB BtU BS« start« hU'Att eu baa Lvricht. Statt * Boes«. Stuihit a. PL
MoMftti: Miln Ml • »A aaiaslospfcot an« R»no-
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des BorträtS Zu Häupien des rvrifers lewrhrt man ein uc- Pulken getragenes W: zu Lüsten rudi machtvoll ein Lönx. Tcn Rand recht- und links bilden als Embleme römifdx Waffen, wie Speere, .Helme und Schwerter Ter Saiser un> >ic xaiienn besichtigten am Mittwoch das Wcr^ des Sanstier' mir großem Zntereife und sprachen ihm ihre lebtpfti Lncr- kennung aus.
• Herbstmanöver. ..BaS macht Denn der „blaue" Häur - ling in den Stoppelfeldern? Schwenkt nach links, wen, reLi» kommandiert ist' Bildet sich wohl rin, er tpär* Bürtermeistr: von Husum jcroorDtn
■ Unschuld vom Lande. Eine driuchswc.-e -,ur StZ^ gekommene Bauersfrau wnrde von ihrem Dort amäsjigen aufgefordert, mit ihm in etn Sarivtetbeatcr zu gehen ei: erkar Digtc sich nach dem Preiie. „Parkett kostet 2 Mk, -.-c;.:r 1 Mk und Programm 10 Pig, berichtete er „Gut. Sohn, mäntc sie, „Dann können wir ja im $rogttmt
schlug ihm vor, er möge ihm seine Papiere, die nur 4 pro;, feien, gegen 4> z proz. lanDgräilid) hexische Obligationen umtauidien. Mod) überlieferte ihm jur 15000 Mk. gute Papiere, wofür er von den anSgelosten mit dem Stempel pcricbenen, ivertlofen Papieren bekam Aus gleiche Weise versudr er bei Dem Landwirt Zug von Tiebad), Der ihm für 4700 Mk. gute Papiere gegen wertlose lmitauschte: Dir gleidjen Manipulatioiieu machte er bet Der
Elsaß-Lothringen als BundeSstaat. Tie Mehrheitsvarl eien des elsässischen Landesausschusses haben sich geeinigt, sofort nach Zusammentritt des Landesaus- fchusses, einen Antrag zu stellen auf Einreihung Elsaß-Loth- ringens in die Reihe der selbständigen Bundesstaaten. Gleichzeitig soll eine Teputation des Landesausschusses ein gleiches Ersuchen dem Maiser persönlich unterbreiten
Bismarck in derWalhalla. Ter bayerische Kultusminister v. Wehner hat die Walhalla bei Regensburg besucht und bestimmt, daß die Büste Bismarcks dort neben der Kaiser Wilhelm I. ausgestellt werden soll, lieber den Termin der Aufstellung ist noch immer nichts bekannt gegeben.
Aus der nationalliberalen Partei in Baden. Tie Oberrheinische Korrespondenz teilt über- rafchenderweise mit, daß der Vorsitzende der •national- liberalen Partei Badens, Staatsrat Tr. Binz-Karlsruhe, von feinem Amte, das er durch eine Reihe von Jahren inne hatte, zurückgetreten fei. Ebenso gibt der Vorsitzende der jungliberalen Vereine Badens, Lberamtsrichter Tr. Koch- Mannheim in einem Schreiben davon Kenntnis, daß mit Rücksicht auf das ablehnende Verhalten der jungliberalen Vereine gegenüber dem Eintritt in Den Reichsverband seinerseits gleichfalls von dem Vorsitz der jungliberalen Vereine Badens zurückgetreten fei. Ta außerdem in diesen Tagen Lberschulrat Rebmann-Karlsruhe von dem Vorsitz im nationalliberalen Verein Karlsruhe, mit dem zugleich der ge- fchäftSführende Vorsitz der Gesamtpartei verbunden ist, zu- rücktritt, so sind zur Stunde, wo die nationalliberale Partei in Baden vor Der Eröffnung Des ersten Wahlkampfes steht, Drei dieser bedeutenden Remter unbesetzt.
Zulassung von Realabiturienten zum j u - t i ft i f cf) c it Studium. Tic Regierungen der beim thüringischen gemeinsamen Lberlandesgericht beteiligten Staaten haben beschlossen, von jetzt ab auch Kandidaten mit dem Reifezeugnis eines Realgymnasiums ober einer £ber- realfchule zu Den juristischen Staatsprüfungen beim Oberlandesgericht Jena zuzulassen.
Boykott deutscher Waren in Ehin a. Ta das Gouvernement Kiautschou den bestehenden Vertrag betreffend Minenbearbeitung in Schantung nicht Preis geben will, drohen die Ehinefen in Schantung mit Bovkotl gegen die Teutschen und verweigern den An- und Verkauf deutscher Waren sowie die Benutzung der deutschen Schule und Der Schantung-Eisenbahn.-
Ausland.
Tie deutsche Vieh sperre gegen die Schweiz soll, wie aus Bern gemeldet wird, ausgehoben werden.
U n t e r r ich tS m on o p o 1 in Frankreich. Aus Tours wird bcndjtct, daß Der Generalrat Des Departements JnDre et Loire mit großer Mehrheit einen Beschluß gefaßt habe, wonach Der Staat Das Unterrichtsmonopol einführen möge.
Ter König von Rumänien leidet nach Zeitungs- mclbungcn an einer Reubilbung von Antipilorns, Die Den Eintritt Der Speisen in ben Gang verhinbert. Man wirb wahrscheinlich einen auswärtigen Chirurgen konsultieren. Damit Dieser ein Urteil Darüber abgeben kann, ob eine Operation ftattfinben muß.
Ter höfische Boykott des Königs von Serbien betrübt Die Serben begreiflicherweise aufs höchste. Tas Belgraber Blatt Boegradski Rovine befaßt sich nun mit Dem Besuch Des bulgarischen Fürstenpaares in BuDapest unb forbert bic serbische Regierung auf, bafür zu sorgen, baß Dein König von Serbien Doch jetzt im 6 Jahre feiner Regierung'ber Besuch frember Höfe ermöglicht werbe. Tas ist, so meint bas Blatt, zur Konsolibierung bcs Staates doch unbebingt notwendig. Tie serbische Presse hüllt sich im allgemeinen in tiefstes Schweigen über bic Bubapefter Entrevne.
AuSTanger melbct bas Echo de Paris, Muley Hafid habe erklärt, einige der Garantien, bic Frankreich unb Spanien fordern, erfüllen zu können. Weiter behauptet bas Blatt, ber Sultan scheine sich in seiner Haltung auf Deutschland stützen zu wollen. Er verlange u. a. die Abschaffung der Staatsbank unb bic Abberufung ber Polizei- Offiziere. Ferner erklärt er, in ber Lage zu fein, eine Armee zu schaffen, bic bic Sicherheit bes Laubes gewährleiste. Ebenso glaube Muley Hafib, bic Finanzen ohne fremde Hilfe verwalten zu können. Muley Hafib hat übrigens El Menebbi und El Mokri nach Fez berufen, um mit ihrer Hilfe bic Antwort auf bic französisch spanische Marokkonote festzusetzen.
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