: al tt
nßer.
mteressanteuA' nun der indW ZcherSEM
UrüiJb ÖLC, » iss
!un(! 5:Ulfe, ^9 der alten Europas große ist bereits
*Wt die ajc|u u-}tcnb im Cjieu c: I'lch regt uni - aaste stiebt. EM allere. Esl wieder ge- kte Landverkeyr 3m ^tonjc bei
Qc4 geographisch Maes bmqenbe -E Toch sM llig verooet, daß urlmrgeographie m jemals nagei KcMjchMg bei m orientakschen :öen, das Lyü In einer hiltup Sammlung „An- ckschke in Halle c» Gebietes ßai> i geistigen Leben g erstarken isla- iche aber sind die i ein Land, das > reichen totrig saumwolle, £)b|'i r Iimmst. 8Ä wie die Straßen rlieder in etnem ai tonnen, heult i, eine nördlich Innere r Lerdindn:) Lxusbeaen d n)tcn über jm lpaß im Süden, )d)|iem 3nierejit, rennen du lernen, Äscher Seite ge> lau). Lor allem j Innerasiens an ,nien mürben von nrMng Inim- gnöien durch du arm die 'Serbin* adachschuu Md« einzelne 5 75—77) prujen. reichere Wnten otdcil Das M KiiiigfeU geiMlv mblit?- ^meriungen das
Mr
°°b°Zk^ gezeichnet wurde A^Minisse )enan^eß ,'ni) ^exiangt man 4 durch diese
ri'^toch
DcriP^ van
iyre Ä Mr oeSUUS^B W chc, «*£ *0*
habeu, w F
ft» iftfiS
*®g § SujÖ " Kr. *
&' •fr$ ’llen rJ* bcs
L. 'Utd, Ql8 Ä"9 * „ l c von bem ;?*m2
>1*1« er. ' '!« ®«tle»
L jr „
ngevro^
s ÄJ»tf oti heile s- ]ud
in Indien, Mr. Kennedy, in dein neuen „Bengal Gazetteer". „Bon frühster Kindheit auf wird der Maghaja systematisch zum Diebstahl herangebildet. Kein Schutzdach ist sein Eigentum, von Siedelung zu Siedelung schleicht er, von der Polizei gehetzt, von der Bevölkerung verfolgt. Ein kühner Diebstahl, das ist sein höchster Stolz, sein größter Ehrgeiz und ein 'gelungener Raub wird als Heldentat gefeiert. Das Gefängnis birgt ihm keine Schrecken; es ist nur eine Folge von Stümper schäft und zeigt, daß der Verurteilte seine Kunst schlecht verstanden. Sir Henry war der erste, der dem Treiben dieser Gesellen Einhalt zu gebieten suchte. Die meisten „Doms" wurden verhaftet, für jeden Angehörigen des Diebesstammes, der sich im Bereich der Polizei herumtrieb, wurden die Sicherheitsbeamten zur Verantwortung gezogen und die Doms unter Bedeckung in entlegene Gegenden gebracht. Man gründete landwirtschaftliche Niederlassungen für sie; aber alle erzieherischen Versuche gleiten ab an der standhaften Zähigkeit dieses seltsamen Volksstammes, das seiner Dtoral unentwegt treu bleibt. In den Häusern der Ansiedlungen findet man noch heute nur Frauen und kleine Kinder, die Männer und Burschen besuchten nur selten diese Heimstätten, ihr Leben sind nach wie vor ihre Diebeszüge, ihre „Kunst", und die Frauen helfen ihnen, soviel sie es vermögen, als Spione und Hehler."
* Ermittelung eines Ncwyorker Frauenmor- des. Vor kaum zwei Wochen wurde in der Umgebung Newyorls in einem Tümpel eine völlig entkleidete Frauenleiche gefunden. Nichts verriet die Identität der Ermordeten. Die Polizei itanb ratlos vor einem schier unlösbaren Rätsel. Die Presse machte darauf aufmerksam, wie wertvoll es sei, die Namen üon_ vermißten Stauen zu erfahren. Reporter klopften an jedes Haus, aus dem eine Zuschrift eingegangen war. Sie stellten Fragen, die vielleicht manchem überflüssig, lästig oder zudringlich schienen. Das ist guter Reporter Art. Einer von ihnen erkundigte sich bei der Mietsrau eines Straßenbahnschaffners, dessen Frau vermißt wurde, was der Mann während der letzten Tage getrieben habe, und hörte, daß ein Koffer durch ihn abgeschickt worden sei. Tas Aufsuchen des Spediteurs war die nächste Aufgabe. Dann, als der Koffer gefunden war, beanspruchte der journalistische Rechercheur die Hilfe des kriminalistischen. Von beiden gemeinsam wurde der Koffer geöffnet und durchsucht. Blutbefleckte Ftauenkleider lagen darin. Nach wenigen Stunden war der Mörder überführt und festgenommeu, weil Polizisten und Journalisten Hand in Hand gearbeitet hatten.
Kleine Tageschrouik.
In Düren (Rheinld.) ist am 1. Februar der Senior-Ehes der Papierfabrik Heinrich August Schoeller Söhne im Alter von nahezu 80 Jahre gestorben.
Ein fdjtoerer Raubüberfall wurde in der vorletzten Nacht zwischen Oranienburg und Borgsdorf verübt. Auf den Kutscher der Firma Römer aus Berlin sprangen drei Kerle aus dem Dunkel hervor und fielen den Pferden in die Zügel. Ter Kutscher wurde vom Bock gerissen und furckstbar mißhandelt. Die Räuber schnitten dem Kutscher dann die an seiner Schulter hängende Tasche ab, stahlen die Zügel und verschwanden. Sie haben indessen insofern eine Täuschung erlebt, als sich in der Tasche nicht ein Pfennig bares Geld befand, sondern nur Rechnungen. Von ihnen wurde bisher nichts ermittelt.
Eine schlimme Katastrophe wurde in Gerstewitz (Provinz Sachsen) durch die Erkrankung eines Gutsbesitzers und zweier Gäste abgewandt. Tie drei Herren hatten von Wein getrunken, der mit Arsenik vergiftet worden war. Glücklicherweise hatte sich das Arsenik nicht völlig gelöst, so daß das Gift nicht seine volle Wirkung üben konnte. Ter Wein, von dem die Herren getrunken hatten, war für eine Hochzeitsgesellschaft bestimmt, so daß unermeßliches Unglück hätte entstehen können, wenn die Gefahr nicht noch rechtzeitig entdeckt worden wäre. Ter Staatsanwalt hat sich der mysteriösen Angelegenheit angenommen.
In Utrecht sind verschiedene Personen, welche einem Bankett beiwohnten, durch Auster n g en u ß an Typhus erkrankt.
Die geschiedene Frau Strindberg ist freiwillig nach Wien zurückgekehrt, wodurch ihre Verhaftung unterblieb. Sie wurde zum Untersuchungsrichter geladen und verantwortete sich bezüglich der Veruntreuung der alten Bilder zum Schaden der Schauspielerin Gemberg dahin, daß sie sich seit Jahren mit Kommissionshandel von Bildern beschäftige. Eine Kopie nach Cranach und ein altitalienisches Bild, die sie zum Weiterverkauf bekommen habe, seien ihr verloren gegangen. Nach einem Abkommen werde sie 2000 Mk. zahlen, wenn die Bilder unauffindbar bleiben. Andere Schulden der Frau Strindberg betragen etwa 20000 Kronen. Als Tochter des verstorbenen Hofrats Uhl hofft sie, ihre Mutter werde ihre Schulden bezahlen. Es liegt jedoch auch eine Anzeige wegen gefährlicher Drohung gegen sie vor, die Fürst Fugger erstattet hat.
In Budapest erregen Enthüllungen über die P c t r o - leumgesellschaft Aldor u. Co. Sensation. Tie Firma wußte glaubhaft zu machen, daß auf einer ihrer Besitzungen in Ober-Ungarn Petroleum gefunden worden sei. Es gelang ihr, unter der früheren Regierung 50 000 Kronen und unter der gegenwärtigen Regierung 100 000 Kronen als Staatsunterstützung zu erhalten. Tie Gesellschaft wußte die Erfolglosigkeit der Petroleumgrabungen zu verheimlichen und tauschte ihr Gut gegen eine Besitzung in der Nähe von Budapest ein. Als der Eigentümer der Besitzung von der Irreführung erfuhr, erstattete er Strafanzeige und es wurde über die Gesellschaft die gerichtliche Sperre verhängt. Tie Gesellschaft hat außerdem auf das wertlose Besitztum für 100 000 Kronen Anteilscheine ausgegeben und weiterhin von dem Fabrikanten Bruger in Berlingen 80 000 Kronen in bar und 120 000 Kronen in Wechsel erhalten.
Ein unerhörtes Verbrechen wird aus einem Dorfe im russ. Kreise Wilkornir gemeldet. Eine alte Bäuerin schlachtete ihren
dreijährigen unehelichen Enkel, zeryactrc ote Leiche in kleine Stücke, kochte sie und bereitete daraus ein Gericht, das sie am nächsten Tage, der Mutter und dem Vater des Kindes, sowie anderen Familienmitgliedern vorsetzte. Nach beendeter Mahlzeit erklärte das Scheusal den Angehörigen des Kindes, was sie gegessen hatten. Die Bäuerin wurde verhaftet.
In einer Entfernung von 130 Werft von Chabarowsk wurde in einem Waldesdickicht der Ortsälteste mit seiner Familie und seinen Verwandten, zusammen fünf Männer, sieben Frauen und fünf Kinder, ermordet. 18 000 Rubel in Gold und Wert- papieren wurden geraubt.
Berlin, 1. Febr. Das Urteil tm Prozeß Hohenau- 2 t) n a r ist infolge des Verufungsverzichts der beiden Grasen ster n, am 31. Januar rechtskräftig geworden.
New York, 2. Febr. Tas Sitte ndrama White- Thaw, das seit anderthalb Jahren alle Kreise in einer Weise beschäftigt hat, wie kaum eine aus Eifersucht und Rache begangene Morotat je zuvor, hat gestern endlich seinen Ab- ichluß gesunden. Nach einer Beratung, die volle 25 Stunden wahrte und 14 Abstimmungen haben die Geschworenen ihr Vcroikt geiprochm. Ter Wahrspruch lautet, daß Harry Thaw bei Begehung der Tat geisteskrank gewesen fei. Daraufhin wurde Thaw freigesprochen, allein der Gerichts- richtshof entschied, daß er so lange in dem staatlichen Jrreit- hause interniert werden soll, bis die Aerzte ihn für gesund er- tlären. Seine sofortige Freilassung würde eine Gefahr für die osfentlickie Sich.rheit bedeuten. Nach der Urteils fällung der Geschworenen wurde Thaw sofort in die Matteawan-Jrrenan- ftalt überführt. Man nimmt an, daß nach einigen Stunden schon mit Berufung auf die Habeat eorpus-Akte der Anttag auf seine Freilassung gestellt werden wird. Tas Gesetz erlaubt sie nicht eher, als bis der Verurteilte tatsächlich in der Anstatt interniert war.
handel.
Madrid, 1. Febr. Die B a u f von Spanien bereitet die Einrichtung einer Ziveigste 1 le in Tanger vor.
©alt Lake City, 1. Febr. Der Stellvertreter Bona- partas, des Generalanwalts der Vereinigten Staaten, beantragte beim Vundesgericht der Vereinigten Staaten in Utah, eine Entscheidung über das Vorgehen der Union Paeisie-, der Atchison Topela and Santa Fö-, der Southern Paeifie-Bahn und anderer Linien des Harrimansystems, sowie E. H. Harrimans und Jaeob S. Schiffs und anderer wegen Beschränkung des Handels laut Kongreßakte vom 2. Juli 1890.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 3. Febr. (Orig.-Telegr. des „Gießen. Anz.") 'jinuhclie$Jionevuugen der heurigen Fruchtmarktpreise. Weizen All. 22 25—10.00, Kurhejsifcher Mk.22.25—00.00, La Plata Pik. 24.50—00.00, Kansas Alk. 24.50—00.00, Roggen (hiesiger) Mk 20.50—20.75, Gersle (Wetlerauer) Pik. 18.50—19.25, Franken- selber Mk. 21.75—22.75, Haier 17.50-18.75, Mais Mk. 16.00—16.25. Weizenmehl Alk. 31.75—32.00, 00—00, 2. Qualität Mk. 30.75 bis Atk.3 .00, 3. Qualität Mk. 29.25—29.50, Roggenmehl 0
Mk. 31.50—31.00, l.Qualuät All. 80.50—31.00, Weizenklew Alk. 11.25 ins Alk. 11.50, Roggeuklere Alk. 13.25—13.50, Mcuskeune Mk. 12.50 bis Alk. 13.00, Frauken, Pfälzer, Ried Alk. 21.75—22.75. Alles per 100 Kg. ab hier.
fc. Frautsurt a. M., 3. Febr. (Telegr. Orig.-Bericht des .Gieß. Anz."). Amll. Notierungen der heriugen Viehmarktprerie. Zuur Verkäme standen: 395 Ochsen, 140 aus Oesterreich, 64 Bullen, 1 aus Oeslerrelch, 0 aus Dänemark, 832 Kühe, Fersen, Stiere und Rirlder, 0 ans Dänemark, 367 Kälber, 309 Schale und Hämmel, 00 Schale alls Leslerreich, 00 Ziegen, 2038 Schweine. Bezahlt wurde si'ir 100 Pfund Schlachtgelvicht Ochsen 1. Qtialitäi 76—80 Mk., 2. Qual 73—75 Alk., 3. Qual. 62—66Alt.; Bullen 1. Qual. 67 bis 69 Alk., 2. Qual. 64—66 Alk.; Kühe 1. Qual. 70—00 Alk., 2. Qual. 64—66 Alk., 3. Qual. 48- 50 A.t, 4. Quak. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—00Alk. Kälber: 1. Qual.92—95 Pig., Lebendgewicht54—57 Pi., 2. Qual. 75—82 Pig., Lebendgewicht 43—48 Pig., Schlachtgewicht 60-63 Pig. Schaie: 1. Qual. 80—00, 2. Qual. 70—00 Pig., 3. Qual. 00—00 Pig.; Schweine 1. Qual. 59—60 Pig., Lebdgew. 47,0—48.00 Pfg., 2. Qu. 4 - - 46,5 Pig., Lebendgeiv. 00,0—00 Pig., 3. Qual. 50—53 Pfg. Lebendgew. 00 Pig. Geschäft mittelmäßig, Ucbemanb unbedeutend.
Mcherül. Uederjicht derCsderMe i. fr. Stabt Eschen.
1. Woche. Boni 1.—4. Januar 1908.
(Einwohnerzahl: angenommen zu 30 000 linkt. 1600 Alaun Militär.) Sterblichkeitsztsser: 12,13 d,90,
nach Abzug von 3 Lrlsiremden' 5,12 7m.
Kinder
A n m.: D w m Klammern gesetzten Ziffern geben an, ime viel der Todesfälle m der betreffenden Krankheit atü von answärrs nach Gkeßen gebrachte Kranke lonkmen. __
Es starbeii au:
Zusaninien:
Erwachsene:
im
vonr
1. Lebensjahr:
2.—15. Ja hi
Tuberkiilose
2(1)
des Gehirns
2(1)
—
—
Aiajern
1
—
1
—
Lchlagfluß
1
1
—
—
Krebs
1
1
—
—
Allersschwäche
KD
1(1)
—
—
Verunglückung
KD
111)
—
—
Summa: 7 (3)
4(2)
1
2(1)
Tttrehttche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Heute Montag, den 3. Februar, abends 8 Uhr, im Konfir- mandensaale der Johannestlrche: B t b e l st u n d e.
Piarrer A u s s e l d.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
Februar
1908
'Barometer aui 0° reduziert
Temperatiir der Lust
Absoliite Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
cn
z>
§
Windstärke
Wett«
2. 2"
748,9
— 0,5
3.5
79
EWE
4
Sonnenschein
2. 9n
752,5
-2,1
3,3
83
ENE
2
Bed. Himmel
3. 7“
753,6
— 3,2
3,0
82
NNE
2
n m
Höchst
: Temr
eralur
am 1
—2.
Februa
— -
- 1,0 • c.
Niedrigste
1
-2
u
— —
- 2,4 • c.
Gießener Wetterdienst.
Boranssichtlichc Witterung für Hesjcu am Dienstag »e* A. Februar 1908: Aletst heiler uud trockeu. Frost. Nördliche Wmde.
, ,, i __■,!■■■ .r , ______■!_ _ । »S
GriginaL-Drahtnreldunge».
Berlin, 3. Febr. Der Kaiser war üoer die Nachricht vorn Königsmorde aus das tiefste erschüttert. Schon um 8 Uhr morgens begab er sich zum Reichskanzler, mit dem er eine lange und lebhaft bewegte Unterredung Hatto.
Berlin, 3. Feor. Lieber den Königsmorö in Portugal schreibt die „Voss. Ztg.": Ter König unb der Kronprinz sind gefallen, aber das angestrebte Ziel ist nicht erreicht worden. Ten Gewinn werden wohl nur die konstitutionellen Monarchisten haoeu. Es ist schwerlich daran zu denken, daß die Regllrungs-^Nethode des letzten Jahres aufreckst erhalten werden kann. — Tas Berliner Tageblatt schreibt: Es hat sich gezeigt, wohin die salsche Sicherheit und die Faustpol k t i k F r a n e o s die timtgliaje Familie geführt haben. Der v o l k s f r e m d e H o ch m u t n n d d i e o p t i m i st i s ch e Eitelkeit sind schlechte Ratgeber an Fürstenhöfen.
Frankfurt a. M., 3. Febr. Bei einem hiesigen Bankier ist aus Lissabon die Nachricht zugegangen, daß in Lissabon und aus dem Lande die Ruhe wieder hergestellt worden sei. — Mit der Bildung eines neuen, Konzenttationsministeriums ist Admiral Ferreira betraut worden.
Rom, 3. F-ebr. ^-.c Königin-Witwe Margherita telegraphierte der Königin von Portugal: Niemand ist besser im Stande, deinen Schmerz zy erfassen, als ich.
Lissabon, 3. Febr. Folgende Einzelheiten über das Verbrechen werden noch bekannt: Große Volksmenge^ hatten sich an dem Weg angesammelt, nm die Königliche Familie zu sehen. Plötzlich trat ein Mann, der in einen Sportanzug gekleidet war, vor und schoß dem König, dessen Wagen im gewöhnlichen Tempo fuhr, in die linke Seite. Die Königin und der Kronprinz stießen Schreie aus, während der Mörder einen zweiten Schuß abgab, der dem König in den Rckicken drang. Mehrere Personen stürzten sich auf den Mörder, der noch einen 3. Schuß abgab, und überwältigten ihn. Während des Tumultes drang ein zweiter in eilten Mantel gehüllter Mann vor und gab zwei Schüsse ab, die den Monprinzen in das Gesicht und in die Brust trafen. Ein Polizeibeamter tötete ihn mit dem Säbel.
Lissabon, 3. Febr. Bis jetzt wurden mehrere hundert Verhaftungen vorgeuommen. Die Iden- tität von zwei Attentätern ist jetzt festgestellt. Ter eine ist ein früherer Unteroffizier namens Bulea, der bis jetzt in Lissabon als Privatlehrer lebte und Anarchist ist, der andere ein Buch h a lter. Die Nachricht, daß ein anderer Attentäter sranzö,ischer Nationalität sei, bestätigt sich nicht.
Madrid, 3. Febr. Tas Ministerium des Aeußern in Lissabon teilt mit, daß die Mörder des Königs sechs mit ^Karabinern nnd Revolvern bewaffnete Leute waren, die von politischen Agitatoren bezahlt wurden. Unter den Getöteten be.indet sich ein Franzose, der das für das Attentat- bezahlte Geld in der Tasche hatte.
Madrid, 3. Febr. Die Militärbehörde erhielt die Weisung, die portugiesische Grenze scharf zu b e w a ch e m Die Polizei beobachtet die in Madrid sich aufi haltenden portugiesischen Agitatoren scharf. Das Milii tär ist in den Kasernen konsigniert. Mit eng-, lischem Einverständnis wird ein Truppenkorps gegen Por^ tugal konzentriert und nahe an der Grenze gehalten. In Madrid wurde gestern die militärische Bewachung überaus verstärkt.
Madrid, 3. Febr. Aus Lissabon wird gemeldet: Die Königin Amalie zeigte bewundernswerten Mut. Augenzeugen konstatieren, daß sie versuchte, dis Mörder abzuwehren, indem sie einem von ihnen ein Vlu- menbouquet ins Gesicht warf. Dann fielfieohnmäch- t i g nieder.
Madrid, 3. Febr. Die englische Atlantikflotte erhielt Ausirag, von Vigo nach Lissabon zu gehen, um die dortigen Ereigni,he zu beobachten.
Paris, 3. Febr. Einflußreiche Mitglieder der hiesigen portugiesischen Kolonie versichern, daß man in Lissabon bereits s eit einigen Tagen einen Gewaltakt erwartete. Man begte ft - _.t PpttnrismuS ixr Regierung nickst und halt ihn für verdammenswert.
HoLz-Verfteigerungerr
der Gräflichen Oberförsterei Laubach.
L Montag den 10. Februar nach Zusammenkunst IOV4 Ubr an der Kreuzung der Lkreisstraße Laubach—Sckionen mir dem Vieinalweg Freienseen—Gonterskirchen, aus 1) Eiclökopf: Buche, nn: 550 Scheiter, 101 Prügel, 79 Stöcke, 83 Reiserprugel, 25 Erle- vruael, 22 Nadelstöcke. 2) Fcldchcu: Buche, rin: 3,9 Scheiter 2. Kl., 7,8 Prügel 2. Kl., 21 Stöcke 1. Kl.. 33 Reiserprügel. 3) ftoblrciicr aus genannten Schlägen unb Holz unter Nr. 2 uuvorgezeigt im Eselslops.
2. Dienstag den 11. Februar nach Zusammenkunft 10V2 Uhr an den Hirschrötyer Wiesen aus 1) Hirckchrotb: Buche, rm: 487 Scheiter I.u. 2. Kl., 153 Prügel, 93 Stöcke, 128 Reiserprügel. 2) Lcnzcsbcrg uud Hubberg: Luche, rm: 5 Scheiter, 122 Prügel, 6 Stöcke, 25 Reiserprügel, 44 Stamm-, 48 Zopfreuer, 13/ Eichenprügel, 12 Eichenstammreiser. Stämme: 2 Birken 12/17 lg., 21/23 Mitte = 1,31 Fm., 1 Kirschbaum 10 lg., 29 em Dchm. -- 0,66 Fni. Stangen: 2 Eschen 10 lg., 11 cm Dchm. = ^19 Qm., §7 Fichten 3. Kl. - 245 Fm. 3) Sittach: Buchen, rm: 12,2 Scheiter 2. Kl.. 49 Stöcke, 77 Reiserprügel, 26 Eichenscheit, 18 Eichen- und Kirschbaumprugel, 3 Eichenstämme 5—6 m lg., 45—62 cm Dchm. «Glasertwlz). 4) Zlolst- reifer, flächenweise. Das Holz unter Nr. 2, 3, 4 wird nnvorgezeiat ausgeboten, das mit Kalk bespritzte Holz nicht versteigert. [B8/.
aus
Emser
'/ Mtel 80 U
den Emser MstieMen
Lösend, den Hustenreiz mildernd, längern
Katarrhen vorbeugend.
Pastillen]
Amibor’scte Höhere üaEdelslenranstalt Gegründet 1849 ZU Gera fit. Drei Abteilungen Behördliche Beihilfe. Reifezeugnisse berechtigen für den einjährig-freiwilligen Militärdienst. Schuissensionat. Anfans- des Schuljahrs am 22. April. Prospekte kostenlos, hv"23/^
NurOriginal-PäcRung derfg. A.ZUNTZ sel.W^. Erstklassige, bestanerkannte Produkte^ .Feinste Mischungen.
Käuflich in den besseren Geschäften der
Lebensmittelbranche. D 4/i
•, 1111 — 1 ’1 —-
Ausverkauf
wegen Abbruch des Hauses Seltersweg 77. — Es werden Schiche, Anzüge nnd lunflige Bedarfsartikel zu enorm billigen Preisen verkauft. 732
===== Versäume daher Niemand diese Gelegenheit. == ;
Fraisen und Kindern
von schwächlicher Körperkonstitution wird mit Vorteil
QSMMSLS neu, in flüssiger Form, süss und herb, als Beikost gereicht.
Appetit uud Kräftezustand heben sich überraschend schnell.
Erhältlich in Apotheken nnd Drogerien. nk,e/i
Das Sargtagcr der htaitiiis-tossffiM der freien ßiessener Wuer-fereiflipg berinbet sich bei 784
Sehr einer meister H. Haas
Blcichstraße 8, Hinterhaus.


