nicht so sein.
Professor D-r. M. Bi er mer.
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I. V.: Kalbfleisch.
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300 Fichtenftämme, 12—24 cm
zirka
Durchm. 6—25 m
L.
25 — 29
3
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12 Kiefernstämme, 12—29
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lesen.
D”/rf
Keil.
[1184
1189
Braunkohlen-Presssteine
der staatlichen Grube Ludwigshoffnung billigster und vorzüg
lichster Brand, gleichwertig jedem Braunkohlenbrikett. sslb/2
Grotzh. Bergwerksdirektion Friedberg, Heff.
Londorf, den 21. Februar 1908.
Großh. Bürgermeisterei Londorf Auman«.
Trohe, nm 21. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Trohe. Schmidt.
Vergebung m MsserleitiruMbeiten.
Die zur Erbauung eines Senkbrunneus nötigen Arbeiten Und Lieferungen für die projektierte Wasserleitung der Gemeinde Burkhardsfelden sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden.
Zeichnungen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Gr. Kreisbauinspektors, Zimmer Nr. 24 zur Einsicht offen, und können daselbst käuflich erworben werden. Die mit entsprechenderAufschriftversehenen Angebote sind portofrei bis zuni 2. März l. Js. vormittags 11 Uhr an den Unterzeichneten einzusenden, woselbst die Eröffnlmg in Gegenwart der erschienenen Bieter stattfindet. Ziischlagsfrist zwei Wochen.
Gießen, den 21. Februar 1908.
Der Großh. Kreisbaumspektor des Kreises Gießen.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hesse» am Sonntag den 23. Februar 1908: Wechselnde Bewölkung. Geringer Regen. Fort- baueritb mild. Westliche Winde.
Es sind su vermieten:
2 Wohnungen von 8 Zimmern, 2 Wohnungen von 7 Zimmern,
1 Wohnung von 6 Zimmern, 6 Wohnungen von 5
10 Wohnungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern.
2 Wohnungen von 3 Zimmern mit Laden, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 5 möbl. Zimmer, 1 Werkstatt.
Zu mieten gesucht: |B”/S
31 Wohnungen von 1—8 Ziimnern.
Submissions-Holzverkauf.
AuS den Waldungen der Gemeinde Londorf sollen Wege deS schriftlichen Angebots verkauft werden:
Die Herren Kaufliebhaber können auf Verlangen bis vor dem Termin der Eröffnung das Holz an Ort und Stelle einsehen. Der Vorzeiger ist Forstwart Keil zu Ettingshausen.
Die Gebote können getrennt für jede Holzart und Klasse eingereicht werden, es können auch Liebhaber auf säintliches Holz einreichen und zwar ohne jeden Vorbehalt.
Die allgemeinen Bedingungen sind bei dec Bürgermeisterei einzusehen. Es behält sich der OrtSvorstand die Genehmigung im Einzelnen wie im Ganzen vor, die Gebote so auszusuchen, wie er zur Erzielung der höchsten Gesamteinnahme und der größtmöglichsten Sicherheit für Einigung des Kaufpreises am sichersten erscheint.
Der Kaufpreis ist alsdann nach dem Zuschlag durch genügende Bürgschaft oder Wertpapiere sicher zu stellen und bis Martini Ifd. Jahres zu bezahlen. Die Gebote sind schriftlich mit passender Aufschrift versehen bis zum 2. März mittags 1 Uhr auf dem Bürgermeisterei-Bureau einzureichen, später eingercichte Gebote bleiben unberücksichtigt. Die Eröffnung findet an demselben Tage nachmittags 2 Uhr auf bei» Rathause statt, wo der Zutritt der Interessenten gestattet ist. Die Erteilung des Zuschlages kann 8 Tage nach der Eröffnung erfolgen und wird den Submittenten schriftlich mitgeteilt.
Ettingshausen, den 20. Februar 1908.
Großherzogliche Bürgermeisterei Ettingshausen.
Sicherheit gedeckt war-. Die getarnten Kosten der Revkflonsinstanz geben zu Lasten des Beklagten Gaens. Tie Untermstanzen haben nunmehr sestzustellen, welche Summen aus dem Konkurs Dietrich und dem Konkurs Jakob verloren gehen, um so ziffernmäßig genau zu ermitteln, was von Gaens zu ersehen ist.__
Gerichts ßaal.
Wetzlar, 21. Febr. Das Urteil bc§ Reichsgerichts in Sachen des Bo rs ch u ff- und K r e d it v e re ins gegen dessen früheren Kassierer Friedrich Gaens liegt uns nun vor. Danach ist erkannt, baß Gaens für ben gesamten Schaben zu haften hat, der dem Verein burch bie Kreditgewährung an Hermann Jakob erwächst. Für den Schaben, bev burch bie Kreditgewährung an Oskar Dietrich entstände,l ist, muß Gaens mjowelt hasten, als der Kredit bie Summe von 56 700 Mk. übersteigt. Letzterer Betrag stellt die Summe dar, von der anzunehmen ist, daß sie durch
9
57
9
42
1,9
3010
2830
2790
= zirka 90 Fm. Durchm. 7—20 m L. = zirka 1,94 Fm. Durchm. 3,20 m L.
---- zirka 0,51 Fm. Durchm. 10—17 m L.
Hoizversteigerung
im Gießener Stadtwald.
Ettingshausen.
Submissions-Holzverkauf.
In den Waldungen der Gemeinde Ettingshausen lagert folgendes Holz zum Verkauf:
80 Eichen — 25,74 Fm.; 60 Lärchen — 37,97 Fm.; 31 Kiefern — 17,34 Fm.; 68 Fichten — 48 Fm.; 2 Weymouths-Kiefern = 1,18 Fm.; 1 Weißtanne = 1,15 Fm.
Grubenholz 2C.:
Fichten 13—19 cm Durchm.; 182 Stück — 42,24 Fm., 12—19 cm Durchm.:
176 Eichen — 27,98 Fm.; 119 Lärchen — 31,28 Fm.; 400 Kiefern — 49,02 Fm.; 2 Weymouths-Kiefern = 0,33 Fm.
Sämtliches Holz ist fertig aufgearbeitet, mit der Rinde gemessen und lagert nahe den Chausseen zirka 3 km vom Bahnhof Reiskirchen. Die Gebote sind nach Sortimenten und Holzarten, getrennt, schriftlich und verschloßen, dem Förster Sames in Winnerod, Post Reiskirchen, (Oberhessen) einzureichen, welcher bereit ist, das Holz im Walde vorzu- zeigen. Die Eröffnung der Gebote erfolgt in Gegenwart der erschienenen Bieter zu Gießen, am Freitag, den 28. Febr. nachm. 3 Uhr, im Felsenkeller, in der Nähe des Bahnhofes.
Die Veckaufsbedmgungen sind dieselben wie m den vorhergehenden Jahren und werden in dem Eröffnungstermin ver-
Original-Drahtnreldungeu.
München, 22. Febr. In der vergangenen Nacht entstand in der Kcßlecsche» Gutsverwaltung in der Landsberger Straße ein umfangreiches Großfeuer, dem ein Heustadel und zwei Ställe zum Opfer fielen. 120 Schafe, die nicht versichert waren, kamen in den Ställe» um. Auch einige Leute, die in dem Heustadel übernachteten, verloren ihr Leben. Man fanb bis jetzt die verkohlten Leichen von 2 Personen, glaubt aber, daß noch weitere Personen verbrannt sind. Der Schade» beläuft sich auf viele Tausende.
Paris, 22. Febr. Raisuli dementiert energisch die Londoner Blättermeldung, daß er beabsichtige, in einem Variete aufzutreten.
Jagd-Verpachtung.
Samstag, den 29. Februar d. Js., nachm 2 Uhr soll in der Wirtschaft des Karl Schwarz z" Trohe die der Gemeinde Trohe zustehende Jagd aus weitere 6 Jahre verpachtet werden. [1175
trennt öffentlich vergeben werden.
Verdingungsunterlagen können gegen Erstattung Abschriftskosten auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten
Mtischer WchungsuchNis Gietzeu
Eartenstraße 2, Zimmer 2.
(Geschäftsstunben von 8—1 und von 3—6 Uhr.)
Vergebung von Wasserleituugsarbeiteu.
Die bei Erbauung einer Gruppcnwasserleitung für die Gemeinden Reinhard sh ain, Beltershain, Lumda und Bersrod erforderlich werdenden Rohre, Formstücke und Armaturen und zwar:
4287 lsd. m Rohrleitung von 50 mm l. W.
LtMWr Arbeitsnachweis Kietzen.
Gartenttrasse 2, Zimmer 2.
Es können eingestellt werden:
a. bei hiesigen Arbeitgebern:
1 Bauschlosser, 1 Kellner, 1 Fuhrmann, 3 Lauffrauen, 3 Dienstmädchen, 1 Küchenmädchen, 2 Tabatentripperumen, 3 Zigarren- bezw. Wickelmachcr, 1 Spülbursche, 5 Arbeiter.
Lehrlinge: 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Koch, 1 Drucker, 1 Färber, 1 Tapezier, 1 Schlosser gegen Vergütung.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern:
1 landwirtschastl. Arbeiter, 1 Sattler und Polsterer, 1 Schneider, 1 Wagner, 2 Friseure, 3 Maschinenschlosser, 2 Dienstmädchen.
Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Spengler, 1 Schlosser.
Es suchen Arbeit: BaZ*
1 Glaser, 1 Schlosser, 1 Buchbinder, 1 Fubrknecht, 1 Maschinen- arbeiter, 2 Polsterer und Tapezierer, Ausläufer, 3 Zigarren- macher, 6 Arbeiter, 2 Hausburschen, 2 Hausdiener, 3 Laufsrauen, 1 Waschsrau, 1 Zeitungstrügeriu, 2 Putzfrauen.
ßeven habe. Au der noch einzuhvlenden Genehmigung des preußischen Landtags ist wohl nicht zu zweifeln.
h. Offenbach, 21. Febr. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft wurde heute vormittag der langjährige städt. O verbuch halterGrebeverhaftet und in das Untersuchungsgefängnis nach Darmstadt gebracht. Grebe war schon vor einigen Tagen vom Amte suspendiert worden, well der Bürgermeister Dr. Dullo in seiner Kasse ein großes Manko entdeckt hatte.
Offenvach, 21. Febr. Bezüglich des hier verstorbenen Schülers der Oberrealschule, bei dem nach den klim- schen Symptomen die Diagnose Genickstarre gestellt wer- den mußte, ist zu bemerken, daß das Ergebnis der bei dem hygienischen Untersuchungsamt der Landesuniversität vorgenommenen Untersuchung negativ gewesen ist und daß in der Lumbalflüssigkeit weder die Erreger der Genickjtarre, noch der Influenza oder der Tuberkulose gefunden worden sind. (Darmst. Ztg.)
X. Hanau, 21. Febr. Die Stadtverordnetenversammlung beschäftigte sich in nichtöffentlicher Sitzung auch mit dem Bahnbauprojett Hanau- Bud in gen und erklärte sich im Prinzip geneigt, das Bahnproiekt finanziell zu unterstützen. Hierbei dreht es sich um die vom Landkreise Hanau verlangte Beihilfe für die Grunderwerbskosten. Der > Kreistag des Landkreises Hanau hatte den Beschluß gefaßt, das zum Bau der Kleinbahn Hanau-Büdingen und ihrer Nebenanlagen erforderliche Ge- fänbe, soweit es im Landkreise Hanau belegen ist, unentgeltlich an die für den Bau und Betrieb der Kleinbahn zu bildende Aktiengesellschaft zu stellen, wenn die Stadt Hanau sich bereit erklärt, zu den Grunderwerbskosten dem Landkreise einen Zuschuß von 100 000 Mk. zu leisten. Die Stadt Hanau hat für Grunderwerb innerhalb der eigenen Grenzen Leringere Aufwendungen zu machen. — In nichtöfsentlicher Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde auch der Vertrag mit der Heeresverwaltung über den von der Stadt Hanau vorzunehmenden Bau einer Kaserne für das dritte .EisenVahnregiment, den Bau eines Garmsonlaza- retts und Schaffung eines neuen Exerzierplatzes endgültig genehmigt. Der jetzt in Benutzung befindliche Exerzierplatz gegenüber der Ulanenkäserne ist als Bauplatz für die Kaserne des Eisenbahnregiments bestimmt, so daß nun ein neuer Exerzierplatz zu schaffen ist, der in der Richtung nach Groß-Auheim zu angelegt werden soll.
— zirka 3,20 Fm. zirka 424 Fichtenberbstangen, 9—12 cm Dm. mit 45,27 Fm. Die Angebote sind pro Fm. und getrennt »ach Sortimenten, verschlossen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens Freitag, den 28. l. Mts. nachmittags 2 Uhr bei uns einzureichrn, woselbst alsdann bie Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienene» Bieter erfolgt.
Die üblichen Submissionsbedingunge» können bei uns eingesehen werden.
Tiättel btc 40 " o ig-e Zubusse bezahlen) wachst d^ Geleilschast ein Gewinn von 1,6 Millionen Mark zu, den sie zu Abschreibungen oder als Rücklagen ganz oder teiflrciie benutzen kann. Dieses Kapital stärkt also die finanzielle Lage des Unternehmens, und das muß sich in der nächsten Bilanz zeigen. te Ausuchten sür die Vorzugsaktien, die demnächst ausgegeben werben sollen, sind also feine ungünstigen für denjenigen Kapitalisten, der letzt AkNeu neu erwirbt, also den notleidenden Kurs ausnutzt. Natürlich ist das eine Spekulation. Jeder Aktienkauf rst das, und Aktienbesitz ist nie und nimmermehr eine empfehlenswerte Kapitalanlage für den kleineren und mittleren Kapitalisten. Uns interessiert ja die gegenwärtige Bewertung der Kaiserhofaktien an der Börse nur theoretisch als Schulfall. Ta man mich als Theoretiker fragt, wie ich über die Sache denke, so erkläre ich als meine durchaus unmassgebliche Meinung, die ich mir in der Studierstube gebildet habe, daß der gegenwärtige Kurs der Karserhofaksten offenbar von Börsenspekulanten „frisiert" wird. Man hat den Kurs gedrückt, was man bekanntlich bei einem kleineren Aktienkapital mit verhältnismässig geringen Mitteln und Opfern machen kann, um die Aktien wpsscheu geworbener Aktionäre in Besitz zu be- fomlmen. Gelingt den Jobbern dieses Manöver, so machen sie wahrscheinlich ein gutes, nicht allzu riskantes, Geschäft. Auch das lässt sich durch ein einfaches Rechenexempel bemenen. Eine Aktie von 1000 Mark nominell ist jetzt für 450 Mark zu erwerben. Lässt mau sie in eine Vorzugsaktie umwandeln, so hat man 400 Mark zuzuzahlen; die Aktie stcht bann mit 850 Mark zu Buche. Gibt es daun im nächsten Jahre für die Vorzugsaktien eins Dividende von 5 Prozent, so verzinst sich das angelegte Kapital mit 5,9 Pwz. Selbstverständlich erhöht sich dann aber auch der Kurs der Vorzugsaktien nicht unerlMich, so dass Der neue Besitzer vielleicht auch noch einen Kapitalgewinn, von etwa 10 Prozent verrechnen kann. —
Soviel zur Aufklärung! Ich verwahre mich aber dagegen, dass ich mit meinen Erörterungen irgend etwas Anderes bezwecke, als das, Tinge in möglichst elementarer Weise zu beschreiben, die anderen wie ein Rätsel Vorkommen. Vielleicht wäre es sogar besser, wenn das Rätsel ungelöst bliebe. Aber ich will einmal
„ Fichten- ,,
„ ztiestrn-Stockholz \ ,
„ Fichten- „ » 0X00
Wellen Eichen-Reisig
„ Kiefern- „
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(Kreisamtsgebäude Zimmer No. 17) in Empfang genommen werden. Daselbst liegen auch die Zeichnungen und Bedingungen zur Einsicht offen.
Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei bis zum 10. März l. Js., vormittags 10 Uhr, bei dem Unterzeichneten einzureichen, woselbst die Eröffnung der Angebote in Gegenwart erschienener Bewerber stattftndet.
Zuschlagsfrist 4 Wochen.
Gießen, den 17. Februar 1908.
Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen.
I. V.: Kalbfleisch. B*3/2
Wuhholz-Suömission Winnerod
Freitag, den 28. Februar-
Sch »i t t h o l z:
Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße nach Rödgen an der Ocksemviese.
Gießen, den 21. Februar 1908. (BM/2
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Kelle r.
Vermisstes.
Essen, 21. Febr. Jniolqe von Z w i st i g k e i t e n b e im Kartenspiel fam es in einer Wirtschaft in Schonnebeck bei Essen zu einem blutigen Streit, bei dem der Bergmann Oruowsti durch mehrere Messerstiche in bie Lunge unb burch einen Revolver- schuß in ben Hals so schwer verletzt würbe, baß er halb daraus verstarb. Ter Bergmann Janowski wurde durch einen Messcr- stich lebensgefährlich verletzt. Die Täter, 5 Burschen aus Schonne- deck, wurden verhallet. ____________
Qaitöcl »itö Verkehr, Volkswirtschaft.
Der Kursffur$ der Uaiserhosaktien.
Aus dem Leserkreise des „Giessener Anzeigers", und zwar von solchen Personen, die sich lebhaft für die Kvmmune Offenbach interessieren, sind mir Fragen vorgelegt worden, die ich, so gut ich kann, in Kürze beantworte.
Ter Kurs der Aktien dcr Berliner Holelaesellschast (Kaiserhof) ist seit meinem letzten Artikel weiterhin gesunken und stand am 20. Februar auf 45 %. Ich halte diese Kursentwullung für eine spekulative und vorübergehende. Entweder sind es ^cheinver- Eäufe, denen bann von derselben Seite Käufe zu niedrigen Kursen folgen, oder aber die Aktien stammen von Seuten, die den Kvpf 'verloren haben. Nehmen wir an, daß die Sanierung der Kviserhofgefellschast nach dem Plaue, wie wir ihn in zwei Artikeln besprochen haben, gelingt, und bann das Hamburger Atlantichotel fertiggestellt und dem Betrieb übergeben werden kann, so i|t es nicht ausgeschlossen, daß die Gesellschaft wkberiim eine ovd entstehe Dividende verteilen kann. Man muss nämlich bedenken, daß die Millionen, die in das Atlantichotel gesteckt sind und noch gesteckt werden, Bausummen sind, die also so lange keine Rente bringen, als das Hotel noch nicht eröffnet ist. Da anscheinend gewisse Beziehungen zu der Hamburg-Amerika-Linie bestehen, die, wenn sie wirllich vorhanden sind — sie wurden gelegentlich geleugnet—, dem Atlantichotel die Passagiere jener grössten heutigen Schisf- fahrtsgesellschaft, namentlich die reiche amerikanische Klientel, zuführen werden, so ist anzunehmen, daß das neue Prachthotel gut frequentiert werden wird. Die Kaiserhofgesellschaft hat feiner Zeit das bekannte Hillmann's Hotel in Bremen zugestandenermaßen gerade mit Rücksicht aus die Kundschaft des Bremer Lloyd käuflich erworben. Diesen Beziehungen entspricht auch die Tatsache, daß einer der Direktoren des Norddeutschen Lloyd im Aufsichtsrate der Kaiser Hofgesellschaft fitzt. Bis vor einigen Monaten war ba> selbe bezüglich der Hamburg-Amerika-Linie der Fall. Herr Kapitän zur See z. D. v. Grumlme, ein gewichtiger Mitarbeiter Ballin's, ist inzwischen zwar aus dem Aussichtsrate ausgeschieden, und feine Gesellschaft hat sich beeilt, zu erklären, sie stehe den finanziellen Transaktionen der Berliner .Hotelgesellschaft fern. DaS wird man ohne weiteres glauben können, aber man muss solche offizielle Dementis richtig lesen. Gewisse lose geschäftliche Beziehungen sind nicht bestritten worden, sondern nur eine direkte finanzielle Beteiligung. Was die Chancen des Atlantichvtels anbetrifft, so kommt es nur auf erstere an, und sie sind nicht ganz unwahrscheinlich.
Wenn die Aktionäre der Kaiser^fgesellschast zu etwa zwei
Donnerstag, den 27. Februar 1908, vormittags 9'/. Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in dem Distrikt StolLeumorgcn versteigert:
2602 Fichten-Derbstangen mit 150^0 Fstm.
286 „ Reisslängen ,, 5,44 u
Rui. Eichen-Knüppelholz
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1300 , „ „ „ 70 „
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sollen einschließlich der Erdarbciten zusamnien oder
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