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Nr. 196 Zweites Blatt
158. Jahrgang
Freitag 21. Angnst 1908
Vrfcheinl täglich mit Ausnahme deS Sonntags.
Tie „Eietzener Zamilienblätter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal.
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberheften
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität- - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Tntckerei: Sebul- straße 7. Expedition und Verlag: 51.
Redaktion: 112. Tel.-Adru AnzeigerGießcn.
um nach Hause zu kommen.
Von den Unterrichtsfächern war am meisten begehrt das Deutsche; daran nahmen nahezu alle Schüler teil; und für das Rechtschreiben wie für Satzbildung und Aufsatz mußten je 2 Massen eingerichtet werden. Der Rechenunterricht wurde von etwa 50 Hörern besucht, er wurde in
Aus Statt und Land.
Gießen, 20. August 1908.
** Deutscher Genofsenschaftst a g. Ter Allgemeine Verband der aus Selbsthilfe beruhenden Erwerbs- And Wirtschaftsgenofsenschasten hält in der tommcnden Woche in Frankfurt a. M. feine 49. Tagung. Die in gewaltigem Wachstum über ganz Deutschland ausgebrcitete Lrganisation verbindet damit die Erinnerung an ihren Gründer, Schulze-Delitzsch, der am 29. August 1808, •dfo vor hundert fahren, geboren wurde. Ter tausend Tele- zierten, die bei der Tagung erwartet werden, harrt ein umfangreiches Arbeits- und Festprogramm. Tie Verhandlungen beginnen am Sonntag, 23. August, mit einer Sitzung des engeren Ausschusses, am Montag vormittag tritt der Ge- iamtausschuß zusammen, am Dienstag folgt die Festfeier für Schulze-Delitzsch im Üaufmännisklsen Vereinssaal. Am Mittwoch beginnt die Reihe der Hauptversammlungen, die heilen aller Genossenschaften die besonderen dcr Baugenofsen- oller Genossenschaften die besonderen der Baugenossenschaften, der Kreditgenossenschaften, der Konsumvereine und der Handwerkergenossenschaften behandeln. Ten. Schluß macht ein Ausflug nach Homburg. Eine Reihe von preußischen Ministerien wird zu der bedeutungsvollen Tagung Vertreter entsenden, serner wird der hessische Minister Braun erwartet. Aus dem Ausland werden Genossenschafts-Verbände Oesterreichs, Frankreichs, Belgiens uno der Schweiz vertreten sein.
** Direkte Züge Wiesbaden — Gießen. Schon vor einigen Jahren hat die Eisenbahnverwaltung den Ge-
Stuöcntiidie llnferrichttlurse für Arbeiter und Unterbeamte.
Die Gießener Unterrichtskurse haben jetzt ihr erstes Semester hinter sich, und es darf wohl gesagt werden, daß dies Semester trotz aller Schwierigkeiten, die das neue Unternehmen zu überwinden hatte, einen sehr befriedigenden Verlauf genommen hat.
Es hatten sich dem Leiter 22 Lehrer zur Verfügung gestellt, 19 Studenten und 3 Studierte. Vertreten waren alle Fakultäten außer der juristischen. Der Eifer war bei den Lehrenden von Anfang an sehr lebhaft und ist im Laufe des Unterrichts nicht gesunken. Tie pädagogischen Fähigkeiten dagegen waren natürlich nicht gleichartig; aber es war möglich, an die Spitze einer jeden der 8 Klassen einen schon geschulten oder mit besonderer pädagogischer Begabung ausgerüsteten Lehrer zu stellen. Tie übrigen haben als Helfer den Unterricht unterstützt, die schriftlichen Arbeiten nachgesehen und bergt und nur in Vertretung oder zur Probe den Unterricht geleitet. Aus ihren Reck)en wird schon im Winter mancher in die Stelle eines Klassenleiters einrücken.
Am Unterricht nahmen über 100 Schüler teil. Es waren dabei Jünglinge unter 20 und Männer über 50 Jahre, die meisten waren 25 bis 35 Jahre alt. Da sich fast alle für mindestens 2 Kurse eingeschrieben hatten, waren mehr als 200 Anmeldungen erfolgt Ihrem Berufe nach gehörte etwa ein Drittel zu den Unterbeamten, ebenso viele zu den Metallarbeitern; unter den übrigen waren die Schneider besonders stark, Tabakarbeiter fast nicht vertreten. Richt wenige wohnten außerhalb Gießens und mußten nach dem Unterricht zum Teil noch einen erheblichen Marsch machen,
Der Rasscukrieg in Illinois.
Aus Rewyork wird uns berichtet:
Nachrichten aus Springfield, der Vaterstadt Abraham Lineolns, entrollen ein furchtbares Bild von der Grausamkeit und der Wildheit des Rassenkampfes, der das Land in Kriegszustand versetzt. Es bedurfte nur eines kleinen Anlasses, um den lange verhaltenen glühenden Haß zwischen Meißen und Negern jählings zu einer mächtigen Flamme aufschlagen zu lassen, die mit einem Schuldigen Hunderte von Unschuldigen grausam büßen läßt. Schon während )er letzten Wochen hatte die Feindseligkeit zwischen den beiden Rassen sich zu einer nervösen, mühsam verhaltenen Mut gesteigert. Als ein Bahnbeamter mit seiner 'Familie von einer Gesellschaft heimkehrend sein Haus betritt, findet er im Schlafgemach seiner Tochter versteckt einen Sieger» burschen. Er will ihn festnehmen, es entspinnt sich ein Kamps, der Schwarze zieht einen Revolver und schießt den Beamten über den .Haufen. Tas war vor sechs Wochen. Am 13. August um Mitternacht dringt ein zweiter 9Zeger, Georg Richardson, in Abwesenheit des Mannes in das Schlafzimmer einer weißen Frau, tnebelt sie, schoppt sie davon und mißbraucht die Unglückliche. Kenner der Verhältnisse zweifelten nicht, daß diese Tat bei der wachsenden Empörung der Weißen ihre Folgen haben würde. Auch der Bürgermeister hatte seine Befürchtungen, und er hielt es für das beste, die beiden Sträflinge nach einer benachbarten Stadt transportieren zu lassen. Ein Hotelier stellte sein Automobil zur Verfügung und der Transport der Gefangenen gelang ungestört. Ungestört, aber doch nicht unbemerkt. Plötzlich ging das Gerücht, daß die schwarzen Missetäter sortgeschasft seien und daß Leeper dazu sein Automobil hergegeben habe. Vor dem Gefängnis hatte sich eine Menschenmasse versammelt; man sah erhobene geballte Fäuste und dann zog die Schar vor das Haus des Hoteliers. Ihre Zahl wuchs und zugleich ihr Zorn. Wie eine Schar von Hunnen bricht die wütende Menge in das Haus des Automobilbesitzers, die Möbel werden zerschlagen, Fenster und Geschirr zertrümmert, das Automobil umgeworfen und in Brand gesteckt und der Likörraum gestürmt. Und nun wird die Empörung allgemein. Vom Hotel aus zieht die Menge brüllend und gröhlend zum Negerviertel. Aus Demonstranten wird eine Horde von Mördern und Mordbrennern. In alle Häuser und Läden, in denen Schwarze wohnen oder weilen, dringt die Menge, der Lärm, der Triumph und vor allem der Alkohol hat die Leidenschaften erhitzt und es beginnt »ein grauenhaftes Schauspiel. Läden werden geplündert und ausgeraubt, mit Brandfackeln stürmen Männer herbei und legen Feuer an die Häuser, und wo ein Neger sich zeigt, beginnt die Jagd auf den Unglücklichen; wird er erhascht, sind furchtbare Mißhandlungen, 1 vertu nicht der Tod sein Los. Einer wird am Laternenpfahl auf- geknüpft. Die gaiue Nacht hindurch währt dieser Höllen- fabbat. Die Behörden sind machtlos; mit Hohnrufen und tätlichen Angriffen werden alle empfangen, die dem Blutdurst und der Zerstörungslust Einhalt gebieten wollen. Am vorigen Freitag mittag mußte der Bürgermeister die Kompagnie ykttionalgarde zusammenberufen, aber auch sie war ohnmächtig gegenüber 40 000 Menschen. Ter Telegraph' rasselte und in allen Nachbarstädten wurden die Bürger und Nationalgarden alarmiert. Von allen Seiten kommen irt der Nacht die Eilzüge heran gehastet, die Truppen bringen. Das erste und das vierte Jllinvis-Regiment ist am Morgen zur Stelle und schon vorher sind von allen Seiten kleinere Truppendepartements eingetroffen. Aber auch die Truppen- anhäufungen können die durch erbrochene Schnapsläden, durch Feuer und Blut in einen Taumel wildester Trunlen- heit fortgerissene Menge nicht zur Besinnung bringen. Mit Hohnworten empfängt man die Truppen, drei Schrecksalven verhallen eindrucks los an der Masse, die ihrerseits Lust zeigt, auch mit der bewaffneten Mach atenrechnen, und erst als eine scharfe Salve in die Menge einschlägt, als Verwundete sich am Boden winden und Blutlachen sich bilden, da erwacht die Masse zum Bewußtsein. In wenigen Minuten . sind die Straßen geräumt und überall sieht man Soldaten arbeiten am Löschen der Brände und an der Errichtung von Notquartieren. Mehr als 3000 Neger sind obdachlos. §eim, : Haus, Vermögen und Besitz, alles lassen sie im Stiche: nur
Leu Kreisschulkommissionen ein Ausschreiben erlaßen, toDz größere §01)1 von Einzclvorträgen zu veranstalten, zu denen nach eö im Interesse der körperlichen Entwickelung der schon mehrere Universitätslehrer gewonnen sind, und es schulentlassenen Jugend wäre, wenn in den obligatorischen werden dabei die naturwissenschaftlichen Fächer in erster Fortbildungsschulen der Stadl- und Landgemeinden der Lginie berücffidjtigt inerten.
Turnunterricht Eingang finden könnte. Die Kreis fchulkom- ^luf besonderen Wunsch hat der geschäftsführende Aus-
tnif) Urnen haben infolgedessen an die in dieser Trage allem QUf das Winterprogramm auch das Fach „Bürger- zuständigen Gemeindebehörden das Ersuchen gerichtet, Mittel f^e" gesetzt, eine Belehrung und Besprechung über die und Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, um schon im nichtigsten Rechte und Pflichten des Staatsbürgers, über nächsten Winter das Turnen in den Fortbildungsschulen Rechtspflege, Behördenorganisation und bergt Das Ein- einzuführen. . I gehen auf parteipolitische Fragen wird dabei selbstverstänb-
*♦ Bezüglich des Raubmords bei ^chapbach Aich vermieden werden.
tu Baden wird von Großh. Staatsanwaltschaft zu Offen- $)er Besuch des Unterrichts war am Ende des Se- Durg der angebliche Schneider Alfried von I a n s o n, geb. Testers nicht mehr so stark wie zu Beginn, aber abgesehen 4 Dezember 1888 zu Riga in Rußland, steckbrieflich ver- davon, daß einige Schüler ofsen^ erklärten, daß sie erst folgt Janson ist 1.70—1.74 Meter groß, und hat gesunde wiederkommen würden, ivenn Unterricht nicht nur in Ele- Gesichtsfarde. Er ist nicht besonders dick, hat auf der Wange mentarfächern erteilt würde, iwd abgesehen von den Fällen, k'eine Pickel und auffallend dünnen Schnurrbart, trägt fetzt in denen eine Veränderung in den Arbeitsverhältnissen hellbraune Kleidung aus tariertem Stofs, weiße Weste mit Wegzug aus Gießen veranlaßte oder Krankheit die Ursache i jcifien Blumen, weißes, schmutziges Hemd, Stehumlege- des Fernbleibens war, hat der Abfall fast nur die Unterlagen, kleinen Hellen Schlips, Filzhut und rote Segeltuch- beamten betroffen. Für sie war ein Besuch des Unterrichts ßüuhe Inzwischen vielleicht gewechselt). Er spricht gebrochen vielfach aus dienstlichen Gründen unmöglich, und auch die Leutsch und führt eine Browningpistole mit sich. Die ge- Einrichtung von Nachhilfekursen hat nicht verhindern tonnen, laubte goldene Taschenuhr hat 2 Deckel und ist mittelflach, daß ein beträchtlicher Teil dieser Hörer, nachdem er zwei- CBie hat römische Ziffern, goldene Zeiger, auf dem einen §der dreimal hat gezwungen fernbleiben müssen, auf den Deckel ein Wappen, dessen Schild leer ist; auch sonst hat weiteren Besuch gänzlich verzichtete. Leider besteht roenia - ie Uhr keine Gravierung. Tie Uhr war befestigt an einer daß sich dies im künftigen Semester wesentlich
'oldenen Kette einer sog. Panzerkette, die sich nach hinten ändert; weder die Post- noch die Eisenbahnverwaltung wird -eriünat der Haken ist abgerissen. Der Geldbeutel ist aus in bcr Verteilung des Dienstes auf die privaten Bildungs- chwarzem glattem Leder und enthielt eine Lupe, etwa 60 beftrebungen ihrer Untergebenen Rücksicht nehmen können, üs 80 Mk hauptsächlich aus Gold bestehend, em. zum Arbeiterinnen haben an dem Unterricht bisher noch putzen ?cr Brille bestimmtes Lederläppchen, einen Taschen-1 nicht teilgenommen. Doch hat der geschäftsführende Aus- 'alender und ein kleines Lebertäschchen für Briefmarkni. schuß beschlossen, nachdrücklich darauf hinzuweisen daß rn llnf Ermittlung des Täters ist eine Belohnung von oOO Mk. Zukunft die Beteiligung von grauen und Mädchen sehr rnsaeiet-t. erwünscht ist und unter denselben Bedingungen und m der-
ü 1 v Äxr-rr-' feiten Weise wie die der Männer gestattet sein soll. Für
später ist ein eigener Kurs für Frauen in Aussicht genommen, der neben den anberen Unterrichtskursen einhergehen soll; es haben sich schon jetzt einige Damen aus Universitätskreisen bereit erklärt, dabei tätig zu sein.
Wenn Fehler gemacht worden sind — und es ist fern Zweifel, daß manches in Zukunft wird verbessert werden können —, so ist die Schuld vornehmlich darin zu suchen, daß es nicht von vornherein möglich war, einen festen Lehr- plan aufzustellen, weil man weder über die Fähigkeiten der Hörer, noch über ihre Bedürfnisse ein sicheres Urteil hatte, und auch erst Erfahrungen gesammelt werden mußten, über das Maß des Lehrstoffes, das in verhältnismäßig so kurzer Zeit behandelt werden kann. Die Schüler haben dies auch durchaus anerkannt; dem vpu chnen gewählten I geschäftsführenden Ausschuß und den Vertrauensmännern der Klassen verdankt die Leitung vielfache Anregung, die im kommenden Semester wird nutzbar gemacht werden können.
Eine Neuerung gegenüber ähnlichen Unternehmungen
(fc.) Mainz, 19. Aug. Heute starb auf seinem SchlosseI Arendsen, Regierungsbez. Potsdam, Karl Graf v. ^chiip^ oenbach, General der Infanterie z. x., früher Gouve neur von Mainz, im 78. Lebensjahre. - .I
sc. Wiesbaden, 19. August. Ali Rifa PaZcha, ein in der Türkei viel fasch genannter MJJäe , Der kürzlich zum Kommandanten des Zeiten Lorps in Adrianopel ernannt wurde, ist einer jon den türkischen Offizieren, die d e u t, ch e ^^chulung zenossen haben, Ali Risa war Akitle der 80 er ^ahre de^ vorigen Jahrhunderts beim hiesigen rZ-eldarrillerie-R g- ment M. 27 mehrere Jahre als Leutnant kommandiert und hier und in der Umgegend eine sehr bekannte ^^onttch ett. Während bcr Manöver 1885 bei Marburg unb 188b bei Ließen hat sich Ali Risa bei bcr lanblichen Bevölkerung ehr populär gemacht unb mit einigen seiner damaligen D-uartiergeber bis jetzt einen brieflichen ^^ehr n - galten. Im griechi|cki-türkischen Kriege 189, zeichnete Ali ich bei Larissa mit feiner Brigade hervorragend aus.
in anderen Universitätsstädten ist es, daß jedesmal einige Gedichte unserer besten deutschen Meister nad)_einer kurzen Erklärung vorgetragen werden. Goethe und Schiller, Mö- rike und Uhland, Heine, Liliencron und andere kamen in buntem Wechsel an die Reihe. Ter Versuch hat sich sehr gut bewährt. Die Freude der Hörer über den poetischen Schluß »es oft trockenen Elementarunterrichts war sehr lebhaft, und wenn man dazu in Betracht zieht, wie groß die Nach- ragc nach den zu ermäßigtem Preis abgegebenen Karlen für das letzte nonzert im Theater gewesen ist, wie stark die Beteiligung an den Führungen durch die Anlikens.imm- lungen der Universität war, und wie sehr es bedauert wurde, daß der abschlägige Bescheid der Eisenbahnverwaltung die Fahrt nach Darmstadt unmöglich machte, so wirb man sagen bürfen, baß bas Bedürfnis nach künstlerischer Anregung nicht geringer ist, als das nach Weiterbildung der Schulkennlnisse. Dem stärker e-tgegenzukommen wirb aber wohl nur möglich fein, wenn einer ober ber anbere unserer reicheren Mitbürger bent Unternehmeii ein fühlbares Interesse entgegenbringt. Im übrigen legten die Teilnehmer sämtlich Gewicht darauf, daß sich die Kurse eldst erhalten. Wenn die Universität, luie erfreulicherweise >u erwarten ist, auch fernerhin die nötigen Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, so sind die weiteren Unkosten sehr wohl durch die kleine Einschreibegebühr ber Teilnehmer (50 Pfg. für den Kurs) zu decken; es dürste wohl nicht ganz wertlos sein, wenn jeder Hörer an seinem Teil das Ganze mittragen hilft.
Der gemeinsame Ausflug nach Annerod gegen Ende des Semesters hat gezeigt, daß das Einvernehmen zlvischen Lehrern unb Schülern trefflich war unb daß sich die rtzame- radschaftlichkeit zwisck-en beiden l)erauszubilden begonnen hat, die für den Fortgang ber Sache höchst wünschenswert ist. Eine große Zahl ber bisherigen Schüler hat sich für ben Unterricht im nächsten Semester bereits vormerken lassen. Möge der Winter halten, was b r Sommer versprochen hat.
Dr. V.
danken erwogen, eine birefte Zugverbindung vom Rhein über Gießen nach No r d deutsch la nb zu schäften und dadurch eine Entlastung ber Lahnbahnstrecke, sowie einen schnelleren Anschluß der am Rhein gelegenen Städte, in Betracht kommen hauptsächlich Mainz unb Wiesbaben, in ber Richtung nach Kassel herbeizuführen. Die bamaligen Pläne sind nicht zur Ausführung gelangt, weil birefte Züge ober birefte ikurswag-n über Sranlftirt hätten geleitel werden müssen, iMa(fen erteilt, »on denen die für die loeiiei Aorge. lras eine weitere Belastung bc_> ohnehin stark m Anspruch I .-^rittenen bie stärker besuchte war. Für Geographie gab genommenen dortigen Hauptbahnhofs herbeigefuhrt hatte. e|nc ^afie unb ebenso für den am roenigften begehrten Cß”CL Unterricht in ber Pflanzenkunde.
DleuftocMhbbabrucEe bei Rödelheim, die in Kurze völlig aus-I Programm wird im Winter etwas erweitert wer-
ßebaut sein wird, die Sachlage gänzlich geändert. c I ^en Der Unterricht im Deutschen wird statt in zwei in direkten Züge Wiesbaden—Homburg—Nauheim und um- K i Stufen gegliedert, als Fortsetzung der bisherigen Ober- gekehrt fangen neuerdings an, vom Publikum starker benutzt wird sich eine dritte Klasse mit der Anfertigung von zu werden, sie führen sogar Reisende mtt, bte über Nauheim l größeren Aufsätzen, Gesuchen u. dgl. befassen. Für Anweisun- yinaus weiter nach Gießen und Kaifel m|cn wollen. In tiUf diesem Gebiete zeigte sich besonderes Bedürfnis und streifen der Eisenbahnverwaltung wird daher auf ben an fresse, unb charakteristischerweise gab es kaum einen sie herangetretenen Wunsch von Jntereisenten hui neuer- ber auf bie Frage, welcher Art von Schriftstücken
dings wieber erwogen werbeii muffen, ob Nicht bie Weiter- er qeüI)t fcßcil möckste, nicht an erster Stelle „Eingaben sührung ber Züge nach beiben Richtungen, einer]eit£ bon I Qn ^ie Steuerbehöroen" genannt hätte!
Wiesbaben bis Eoblenz, anbererjeitö von Nauheim zunächst Rechenunterricht erfährt gleichfalls eine Er weite-
bis Gießen, dazu beitragen würbe, sie erst wirklich rentabel rung Die sogenannten bürgerlichen Rechnungsarten »>u machen, benn bisher verdient bie Verwaltung Nichts (Zinseszins-, Geiellschaftsrechnnng u. a.), die noch wenig an der Bäderbahn. Vielleicht läßt die Eisenbahilvcrwaltung ^übt werden konnten, sollen in einer dritten Klasse behan- probeweise im nächsten Winter ein Zugpaar Wiesbaden— werden. Außerdem ist für die besonders gut Vorge- >wchst — Rödelheim — Homburg — Nauheim — Gießen unb bildeten ein Kurs in Algebra unb Geometrie vorgesehen, umgekehrt verkehren. - In Geographie würbe im Sommer Sübdeutschlanb behan-
** Turnen in ben hessischen Fortbilbungs- ^elt, jetzt kommt ber beutsche Norden an die Reihe. Auf schulen. Das Großh. Ministerium des Innern, Abtei- ^nen Naturgeschichtskurs wird für den Winter verzichtet; lang für Schulangelegeiiheiten, hat an die ihm unterstell- ^ch ist geplant, im Anschluß an die Unterrichtskurse eine ten Krcisschulkommissioneil ein Ausschreiben erlassen, wo- ar^^erc ;4Qh von Einzclvorträgen zu veranstalten, zu denen . har fnrhprlirfini Entwickeluna ber Px.:. »mnnnpn fitlh Itnh


