Ausgabe 
19.8.1908 Zweites Blatt
 
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Mittwoch 1«. Nttgnfi 1908

158. Jahrgang

Nr. 194

Zweites Blatt

Erschein! ISglich mit Ausnahme deS Sonntags.

Fr»nklürter Börne, 19. August, 1.15 Ubr.

91.85 | Elektnz. Lahineyer

Beichsanleihe

"6%

aus

94.30

Fnuce-Heuri-EiseubaLu . 122.50

Lchutz gegen die sogenannten Sommererkrankungen.

. 222.00

. 112.00

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Berliner llandelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat Bank Diskouto-KorninaudiL Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-

Eisenlahn . . . Gotthardbahn . . . Lombard. Eisenbahn Gestern Staatsbahn .

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Hessen . . Oberhessen

Bew. Himmel Stlarer-fDimmcl Nebel

. 127.00 . 235.70 . 135.40 . 177.00 . 142,10 . 197.70

Elektriz. Schuckert . . . Escbweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amehk. Paket!. Barpener Bergwerk. . . Laurahütte Nordd. Lloyd Obeischles. Eisen-Industrie

Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Unioersitäls - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

. 145-

. 51.00

. 86.10

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sehr oft Magen- uno Dariunörungeu verursacht werden. Mau giebt die Kuhmilch deshalb lieber zuerst vermischt mit einer dünnen

macht und den Nährwert der,eiben erhöht. wcan erzielt durch die Ernährung mitHütete" eine geregelte Verdauung, den besten

Luppe von ii niet c", welches die Kuhmilch leichter oerönulidj

ghs*

Jfturaei' Lirasic v «

dankend annahm- t

Präsident Graf Praschma schlug dann die Absendung, eines längeren ro u l d i g u n g s t e 1 c g r a m m s ä n den Papst vor- Tie Verlesung dieses Telegramms wurde mit lebhaftem Verfall! begrüßt, ebenso die eines Telegramms an den Kaiser, in welchem die Generalversammlung den Monarchen ihrer Liebe und Treue versichert. Aus dem Bericht des Grasen ju Troste-Vischering sei hervorgchvben, daß dem Zentrattomitec vom römischen Stuhle aus das Ersuchen zugegangen ist, die deutschen Katholiken möchten kcine Pilgerzügc n a ch R o in unternehmen, und zwar wegen der in den Straßen Iroms herrscls-enden Roheit. (Bewegung.) Tic Zahl der ständigen Mitglieder der Katholikentage rst int letzten Jahre um 850 aus 3300 gestiegen-

Dann wurde die erste geschlossene Versammlung geschlossen-

Im unmittelbaren Anschluß hieran sand eine Protcstver- s a m m l u n g des Deutschen Lourdes -Vereins gegen die der Lourdcssaä-e durch den Deuts ck-cn Pionistenbund zugesugten Kränkungen statt.

Es wurde dann folgende Resolution einstimmig ange-

Redaktion, Expedition und Dnickerei: Schul- slraße 7. Expedition und Verlag: esjsö 51. Redaktion: ^^112. Tel.-Adr^ AnzeigerGießen.

55. Deutscher Katholikentag.

S- u. 5). Düsseldorf, 17. Aug.

einer a>$e/.

DieEiehener Zamilienblätter" werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zeit­fragen" erscheinen monatlich zweimaL

W für iiiii

strebsamen

[avt gegen e nwnatliic

^Abbruch V

Wabe alter O

$JCLehrerin unb° 16*Mädchen der " dortigen 'Stadtmädchenschule, IL'e,stcrr*dute' , y nnhm in. Snlnnpr 4*.V> Oesterr. 8ilbeneute

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»aMirtschs

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>Staa, ft iiür. L »'s?6 KSK»

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

Ungar Goldrente . .

Italien. Beute . . . Portugiesen Serie I Portugiesen 111

Bis*

. i- ä>u. ev. ntir n Äontor ob. anbernt L Angebote untern Mener Anzeigen- fmn

' u*$amentonjeK »C Milk B jetb. Gehaüsansptijr tl Angebote uniert» G'egener Anzeiger e chl Arbeit W

Grove Mblgchs

Ter zweite Tag der 55. Generalversammlung dec Katholiken Deutschlaiids begann heule früh mit einem P o n t i s i k a l a m t zur Änrusung des Heiligen Weht.» in der ot- Rochuslirchc unter Teilnahme der Fahnenoepittationen der katholisclien Studenten- korporationen. An oen Gottesdienst schloß sich dann ein Fest­zug der Studentischen Korporationen an Um 10 Uhr vormittags begann dann im Kaisersaale der städtischen Tonhalle die erste geschlossene Versammlung des Katholikentages, die die Ausgabe Hal, das Präsidium za wählen, und in der sonst immer sehr bemerkenswerte Aniprack>en getrauen wurden- Tie Versamm-

ste*

lang eint vuiviguiiy |ui uiu ,

deutet, so soll doch die heutige Fcltversammlung 9«n, besonder- dazu dienen. Tie gestrige gewaltige Demonstration oer katholisck-cn Arbeiter, vandwerlrc und Gesellen, hat em^n -^weis, abk^leg, daß sic alle treu zum Papste stehen und ebenso --.ausendc dn hier sind, und die Millionen, die un Herzen weil w

sStürm- Beifall.) Diese heutige Versammlung: io wir uns eins wissen mit unserem .Y>eUigen Lateu r | iciqen, daß auch Die Gegenwart Zeugnis ablegt von der -^-ayr heit^des Wortes: Du bist Petrus-, Christus vmcit, regnat et^ unperat- Der Redner stier.e Dann Rom, das /mte iwch der geistige Mittelpunkt der Welt sei- Rur einen Fleck Erde _0ebe e3 für die durch Den modernen yintwnaitfmw» m 8 jdjaft auSeinandergcrissenen Völler, wo aUe Rottonallttiten einen gemeinsamen geistigen Vater begrüßen, "»r em Werck, m a l vereint mit wirken könnten, das ici d-er Vati an und Die ujnmg des Oberhauptes der Heiligen Katholischen Drche- ^nrmisch- Beifall.) Darum icud.te die ^ubeiscier -u Chren «S 4raps«s wie ein mildem U!ia ui ö.e ".' acht der Gegenwart und sie soiiir «»MM»»® ®öl«rn undAachl.

Habern ein Vorvild sem, wie sie ujrc schoierigleiten ubZomden

WS» ml 1*1 Lchi-r Sie SetlBlto*».

Gott verbürgten Walwheit nicht ängst.ich und zaghaft vorenthalte. I Zu Ehren des ausgech-.edenen ^rasweiuen er^ibcn sich die

Wir wissen den sicheren Weg, der uns führt zum sick>eren Ziele, l wesenden von ihren Sitzen- Auch dem Rechner ta» freute Sturm- Beifall, Trampeln auf der Studententribüne.) Redner! Lehrer Hotz^Aidda nurde für seine mehr o s - > mbrlge PUt-d entwarf darauf ein Lebensbild des Papstes Pius X Zn allen treue Arbeit der gebührende -innr gezollt, ->r cemi»

Stellungen habe man die nämliche schlichte Güte bei ihm bc-1 vorher als Zeickren der Anerkennung an Derrn D-l> / "ergeben merkt. Er habe die Irrenden mit Der Stimme des Herzens gc>I worden- -sodann erstattete der Teuerder Berhandiui.gen ,ixn mahnt, zum Urquell der Wahrheit zurückzukehrrn- Wir wollen Rechenschasisbiiiau sur 190«.' und 1 JO/ , gab den ^oraii!chwg beten, daß Gott ihn erhalte zum Besten der Kirche und unseres für 1908 bckannt und bcric.'LCte bdnn ubcr Du. § ber Deutz heiligen Glaubens. Kaiser Wilhelm 11. habe bei seinem letzten ,mcn Imker- Lehrer Adam-Allendors a d LmMra über Besuck« int Valitan zum Papste gesagt. Die Deutschen Katholiken! das Thema: ,,^jst Das Absperrgitter empsi.h.enswerr. Der R«mr seien die treuesten und ergebendsteii Kinder seiner Kirche, die kam zu Dem Schlüsse: Wird das Ävsperrgitrer m den rechten ..er auf der Welt habe- Diese Worie sollen wahr bleiben für alle fänden, zu.reck.tcr Zeit utiD in der richtigen Wem angewandt. icdi «n|i>uuAn hm/uiuvu iuuxu.u- Tie Versamm- Zeiten. (Stürm. Beifall Ulid Trampeln auf der Studententribünc.) so kann es sur den Zinker sehr von «egen sein- a.er Ri-dakiimr

lung wurde von Dem VoriitzenDen DeS ZotallomitecS Landesral -veute, am Jubitäumstage, erneuen die KathoUten das Gclooms, derBiene , ^b^-r vensel-dirzenha , z g L..-. T

Eidams mit dem katholischen 0)rußcGelobt sei Jesus Christus!" daß sie in unverbrüchlicher Treue fcststehcn zum 'Pap.i und dem I vonigsaisck^r öu Jclbc und Ipcach fein cröffnet- Ter Vorsitzende teilte der Versammlung mit, daß vom unschlbaren Lehrantt Der flirdje und Dau nichts sie von ihni bis letztnoch nicht derWilsensckZitgeiiing n I , i. E )

Papst Pius X. au das Lotalkomitec em sehr huldvolles Tank- trennen soll- ^Großer Beifall-/ Wir und und bleiben gute Wege cchun vonig von og- Kn Itlonig ,u unter, c^weit. Bei

schrechen auf die Anzeige von der Avl/rltung der Gcneralvcrsamm- Teutsckse, aber wir jmD nicht muü)et gute Katholiken, und mit ^m ^ilchliebe wen MahU.Vg-X^onftc au^<TCbTadt Daran

lung eingegangen sei- Cs heißt in Dem Schreiben, daß dem sind gute Deutsche, weil wir gute bbatholilen sind- großer Bei-

Papste schrn längst Die Zcstigleit Der deutschen Katholiken in sali und Lrampcln aus, der Studenlentribune.)JÄfür fflktbcl unS? fcSamS?aSn Klieöet öc«

Glauben, in der Hiebe und Treue und int Gehorsam gegen das Wir weisen es weit von uns ab, Dav Deutschtum E L"telivande rur Waben unter Dw aimw enden .ocugn «r

kirchliche Lehr- und Hirtenamt bekannt sei- Cr ziveisle keinen Katholischsein sich nicht nnteinandn, verttagen. (Sttmi- ««Nall.)äfcU btfür mt ° ? K

Aiigenblick daran, daß Die Generalversammlung von demselben Wir wissen, daß die Kirche und das Papsttum der beste JportrDet| <-t n^-nun.-..g k»iiL .... <i. i.. -..i- Geiste geleitet sein und alles tun werde, was zum SckMtzc und I Autorität sind, und daß Die Liebe zu beiden uns Nicht abhalt -- - --

Gedeihen der katholischen Kirche bienen könne. Vor allem sei von unseren bürgerlichen Pilichten. Ter IncDnec begrüßte Dann Die Braut desHauptmanns" von .Köpenick, zu fordern die volle Freiheit Der Kirche und des die Ernennung eines Deutschen zum aposwlischen NuntiUs in v

apostolischen Stuhles, wie das die Papste immer für München uiid hob zum Schlüsse hervor, daß angesichts des Ab-1 Aus Berlin wird uns geschrieben:

srck» in Anspruch genommen hätten- Tie Generalversammlung I falls Der romanischen Pötter von Rom dw deutschen LkathourenI Wahrend Wilhelm Voigt in gesck-ästsnlüßiger Aussassung

werde das im beschließen Haven, was sür Kirche inrd Staat nach I mit doppelter und dreifacher Liebe zum Heiligen Baler in die I |cjncr Situation Den cr|t;n Tag seiner Freiheit Dazu benutzte, den Umstanden der Zcil heilsam und nützlich eischeine. lrr er.ette Bresche ipnngcn müBlcn.. s'l"- 0" - - -

allen Teilnehmern an der Generalversammlung ans liebevollem I fahrigen Düsseldorfer Versammlung ieWL Öerjen Den apostolischen Segen- Tie Teilnehmer, Die roieDcr1'* K »wrhtti/ti^ttmAnmnr nnn Köln. s. außerordentlich zahlreich zu der Versammlung erschienen waren, nahmen Den Segen knicend entgegen- Bei Der Darauf folgenden Wahl des Präsidiums wurde Reichs- und Landtagsabg- Gras Praschma (Sck-lesicn) zum Präsidenten gewählt, der die Wahl

Harpeuer Bergwerk. . . 200.00

Laurahütte 210.00

Lombarden E. B. ... 21.60

Nordd. Lloyd .... 94 40

Lückenlose 144.10

leudeuz: schwach.

Tic Entwöhnung der Siu Der int Sommer ist schwieriger als in anderer Jahreszeit, da durch Darreichung von Kuhmilch

'iirch die höfliche t. ung, daß ich nicht l ^ichstr. 18 fonbem1 leutzaße Nr, 22 Halte mid) bti w iben llmjügen, sm n Lohchchnn bchk

'en.

t König, Tiensim.?l!l t'nttne W-Iom- Mills. jWolh.r.ge ^biig-durchaus gruiidlc l Salier, Licherjtt. ßl iObTAj_________

),'sticke, ipekuIal-TmL Zins- u. GeichailshV , Sägereien, Gärtnereien, jjomb en, gr- u- kl- W*® e jeder Art werdeW eCenttal-LerkaussA mds. Angeb-sind^b Ib32ng-(m®:®e5 mbü)iencn.^enid?ti-

(sl1T/s>

1Aüßlll! angenoa® mich auch abM' u Louiö Nciv A.^ r.31, D., Aeub.

Höchste Temperatur am 17. ois 18. August =~-r 17,9 C.

Niedrigste , , 17. , 18. = 4~

Das sollte das Gelöbnis der dies-1 überall Dort vorzusprechen, n-o ec etwas einzukassiercn hat uno

Uv.. l.v - Mit einer Huldigung I iu bicfent Zwecke in Der Gefängnisdirektion zu Tegel, in Den

sür Den Lbardinal-Grzbischüs von Köln, Dr- Fischer, Der zur Zett > Redaktionen, die für ihn geiammcU hatten, bei einer reick n des letzten Düsseldorser Katholikentages vor 25 Zähren sern in Bonnerin, einer F r a u W e r t h e i ni, unD, zur Bei-anDlung eines der Verbannung gewellt habe, heule aber in allen Versamm-1 Depots, bei seinem Verteidiger Tr- Schwindt einfano, ging lungen anwesend sei, schloß Der Redner seine von lubelndmi Bei-I^ine Braut, Die geschiedene öiau 11: lisaveth Riemer, gltidp sall Der Teilnehmer aufgenommenen Ausiührungen- ^chon im 1 |a[l5 |n realiftq"d>er Auffassung Der- Sachlage, wie an allen Tagen ersten Telle seiner titete war das Unwetter immer stärker geroor» l|)ren sjlrbciten nach. >>ch suchte sic in Der Gisendrehcrei von Roll den und schließlich setzten gewaltige Tonnerschlägc ein, wodurch ihrem Tageu-erk aus- Sie erzählte mir, daß ihr Bräutigam der Schlußteil seiner Rede ganz unverschndlich mürbe- Es mußten ße aug g-aprir nehmen wolle, daß sie aber so lange fortarbetten mehrsach Pausen eintteten, ivahreiid deren Die Teilnehmer an- ^erde, bis seine Zukunst gesichert sei- Gr habe vom ersten Augen» dächtig das Tedeum und das Lied:Wir sind im rechtet! Glauben" I als anständiger Mann au ihr gehandelt und die ve ir ais- anstimmten- Auch als Der nun folgende Redner Kardinal-Grz- anacbote reicher Frauen und Mädchen die eine bischof Dr. Fischer (Köln) das Wort nahm. Dauerte Das Un- verhieß ihm eine Ni itgift von 100000 M a r k stand- luctter noch fort, so daß auch er zunackstt au> das Wort verzichtete I ^üjt zurüagewiejen- Sie, so ertiare er, habe ihm GastfreunDschast und die Versammlmig weiter singen ließ. Dann betrat er 1tui> 0Clväi)rt, damals als ihn alle Weit vor seiner Verhastung inico misch begrüßt die Tribüne und überbrachte die Grüße der deutschen mMe ihn auch setzt ausnehmen, ais er am Sonntag

Bischöfe, der Kardiilllle Vanutelli (Rom) und F-erran (Mailand) Vsennigen in Der Tasck).', Die ihm ein Gefängniswärter

und des Fürsten Lötvenstcin-Werthenn-Freudeiiberg. lieh, die Tegeler Akaucrn verließ- Galant bot ich ihr bann

Hieraus betrat stürmisch begrüßt Bros- Dr. M ausbach niemc Begleitung an- Rur zögernd willigte die kleine, alternde, (Münster) Die Rednertribüne, um über die Bedeutung derI Sorge uno Kümmernis,en zermürbte J-rau ein- Obwohl Enzyklika über den Modernismus besonders sür die st 1«66 geboren, hat das Leven Drangsal in das tiefschwarze

deutschen Katholiken zu sprechen- Tcr Redner suhrte aus, daß ÖCE einft gewiß hübschen uno heute noch interessanten Bru- schvn Christus sttcnge ^Wvrte Der Riahnung gegen aufrarch>eude ,^te eine schneeweiße Strähiic gezeichnet. Ich boi ihr einen Irrlehren gesunden habe und ebenso Die Jünger- Die echte Hirten- I ^agen an- Sw war jedoch nicht zu bewegen. Die Troschle zu be­liebe müsse nicht bloß Helsen und trösten, sondern auch lämpsen steigcu.So etwas nobles und ausfallendes schickt sich nicht und so sei die Enzytlika Pius X- über Den Modernismus nicht mich-" meinte sic treuherzig. Zu Hause bei ihr waltete eine Die vorn Deutschen Lourdes-Vercin einberufenc öffentliche bloß eine scharfe Klage, sondern auch ^ wucküige Crnst aposch- peinliche Ordnung- Nebenan, in der Wohnung der alten Schwester Nerlarnrnluna im Vaulushausc zu Düsseldorf schließt sich den lischer Hirtensorge. 'Daß ein solcher Ernst am Platze sei, ge- Irrten seiner Blumen unD Weinspendmi, zahllose GimOouii,ch- ^k ^aen^'S Vvrsmndes uno^des^ Aerzte-Kvmitees d!s Deut- ständen auch protestantische Lyeologen em. Daraus folgt Die ^peschen uiid Gescktenke. Unten ans der Straße harrte Die tausend- SÄSSbÄSMÄte«- itotmenbisteit enetsifex Ma««--»»- Wmn W Stenge il;n ju prüften. L°». »er Wutoimnn oon

nhrn Xcnan unD weist Die in vcrscknedencn Preß- in Deutschland Aussehen hervorgerusen l)abe, so rühre das-daher, ^ppenick blieo fern, er durchraste Berlin in Geschalten-Mem ^raanim in IcWer'Vit veröfsenSen Unwahrheiten mit Cnt^ daß man den Umfang des Uebels-m^anderen Laiidern und die ver- Bräutigam muß einkassieren," meinte die harrende Braut-So

verossentiichten ^nwagry uvn schaedenen Wege, die es zur Verbreitung benutzt. Nicht kennt. ein Tag kehrt lür Voigt Nicht wieder," Nickten entschuldigend Die

^nn^fpratiliiarrcr Müller (Wegberg) über Me Be° Som Kaiser war .azwischen salgende- Telegramm n»-|Sia#,[tt.....

die &ÄÄÄÄ 'K^des LL- T-r Prasrdenr brach.- hieraus aus den Miser ein dreifaches Vereins- i'lachdcm Redner Dann noch zum Eintritt m Den ^eut ooch aus-

fclien Lourdes-Vercin aufgesordert halte, wurde die Versammlung ----------

geschlossen- . fr . J 2lUS Stadt «ttd Land.

Um 5 Uhr nachmittags begann in der großen tfeitballc dev ließen 19 August 1908

Katholikentages Die erste öffentliche Gencralver samni- ließen, ij. August ivuö.

I un g , zu Der sich wieder etwa 15 000 Personen eingesunden hatten, I Qet Eva na. Arbeiterverein unternahm am Mw. ÄlM f£Äüftn Sonntag einen Ausslug nach Butzbach um bod|1&

ianDs anwesend. Kurz vor Beginn der Versammlung ließen stür- gleichzeitig nut den evang. Arbeitervereinen Butzbach unb is. mische Hochrufe das Erscheinen des KarDinal-Erzbischofs ch^l Friedbcrg zusammenzutreffen. Nach Einkunft in Butzbach fand 119. Fischer erkennen. In Dem Augenblick, als Die Versammlung oc- Besicktiauna der Sehenswürdiakeiten unter Leitung des K''İ'L «M. Hieran Wog sich

Festhalte undicht war, Den Regen m die Halle eindringen hcß. ein gemütliches Zusammensein der 3 Vereine aus der Wllhelms- Infolgedessen mußten sowohl Die Hcrreii des Präsidiums, tote l)ö()e bei Butzbach. Die Beteiligung war besonders seitens and) Das übrige Fuschanerpublikum Die --chirme ausspannen- -tte Bukbacker und Friedberger evang. Arbeitervereins eine , - . v

schwierige Arbeit Der Pressevertreter wurde durch den unvorher-\De~®u®oa ä ,, TeBe^oniSChe Kursberichte

gesehenen Zwischenfall säst illusorisch, gemacht- Präsident Gras außerordentlich st , s ß s- *CberJ dß3 «iesseuei Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel

PrasckMa eröffnete trotzBem die Versammlung und hieß zunächst von Herrn Pfarrer Loos-Butzbach, bezw. Herrn Lbei- und Industrie, Giessen.

Den Kardinal-Grzbischos Tr. Fischer willtoinmen. Er hielt dann hchiiothekar Dr. H e u s e r - Gießen gehaltenen Ansprachen, wie

Die eigentliche Programm rede. Die von der ^e,Lnver,ammlung . bie ^Aesangvorträge Der Gemischten Chöre des Fried- 3^'/.

bL.r und hiesigen Bereius .rügen w°,eu.lich -ar Ver. ä«

Dienen zum Lobe und Preise unseres Heilandis- on Diesem ^ahrc fchonerung des Srachnnttags bei.

ift sie auch Der Feier des 50chhcigen Priester-Zubilaums des q JUaubad), 18. Aug. Am Samstag ruckte eine Shenenlol.n,, -u- ®u8«n

ÄZwÜÄ I ru^hiwichigec Erholung hier ein und nahm im .Salmsers^h.

sahrungen, mußte Daher Abstand nehmen von dieser Huldigung. Aufenthalt. Tcr ttolomc, sowie den zahlreichen Wir deutschen Katholiken erklären laut und deut- $ , (unt.ru*cnben auS Gießen, Lffenbach und Franlfurt a. M. 3a

ii.v-i^gsw^ei»uwÄ U*

«Ältere ÄÄSÖX" gfSÄ /ung eine Huldigung für den ÄÄffi ÄÄ«, /«» *?

ihre Arbeiten rechizeitig abgeschlossen waren- Bald mtmidclte * *

stch am Ausstellungsplatze unter Den herrlichen Klangen Der H* vnmeseu . . -

Hanauer Ulanenkapeile em bewegtes Treioen- Hin unD her wogte Aktien:

Die Menge, die ausgestellten Cbjette zu besickstigen. Daneben konnte Bochum Guss . . . .

man an den aufgestellten Tischen kaum noch cm Plätzchen finden, Buderus E. \\. . . .

um eine Erfrischung zu nehmen- Ganz außerordentlich fleißig Tendenz: etwas schwacher, wurde die aufgestcllle Tvinbola benutzt. Rachdein am Arend der llerliner itor.-e, 19. August. Anfangskurse.

Ausschuß mit dem Sofalfomüee die nötigen Vorverhandlungen Canada E. B 167.80 über den heutigen Tag gepflogen hatte, kam im Saale des yotclä Darmstädter Bank . . . 127.3.

Die Geselligkeit zu ihrem vollen Rechte- Konzertstücke der Akusik- Deutsche Bank .... kapelle, Gesangsvortrage d.s Gesangvereins Liederkranz uno I Dortmunder-Union C. . .. mancherlei Reden wechselten miteinaiiDcr ab- Besondere Freude | Dresdner Bank .... erregte wieder dec Toast des Vollsrcdners Gottfr- Ragel aus Lorbach aus den anwesenden Fürsten- Heute begannen nun um > >11 Uhr die Verhandlungen der Generalversammlung- Waren I gestern besonders Die Bewohner von Büdingen und Umgegend

Die Besucher Der Ausstellung gewesen, heute tonnte man in erster Linie Die Imker aus allen Teilen Oberhessens begrüßen- Ta .tL1. Der 1- Vorsitzende d.s Vereins, Dekan Ellenberger 111 Orten-

unb.mifcn iid) berg, »W Wachen

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.

August

1908

ibavomcter aui 0° reduziert

Temperatur der Lust

1 Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Windrichtung

<c

Ä

Wetter