Ausgabe 
17.10.1908 Erstes Blatt
 
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tfinber ober Gatten fällt, erst bei Iber Gewerbeordnung int Großherzogtum ihre -O^lsierpril- ÄVweUen An. Liesen sung bestanden haben, dasauf dene^n Blick als

Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten.

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Gießen, 17. Oktober.

Auf dem Jungliberalen Parteitage in Elber­feld zeigte es jich dieser Tage, daß mau im Reiche auch beute noch in der Stärkung des liberalen Einigungsge- bankenS bas beste Mittel erbüctt, um dem beutschen Liberalis- ncits wieder zu Macht und Ansehen zu verhelfen. Man er­achtete es in Elberfeld als vornehmste Ausgabe der national- ( Geraten Partei, den Einigungsgedanten unablässig zu för­dern und praktische Wege zur Verwirklichung dieses Ge­dankens zu faiben. Wenn man nun gerabe bei uns in Hessen einen solchen Weg nicht gefunden hat, und wenn iitan hier von einer liberalen Einigung mit Einschluß der ^ationalliberalen l-eute weiter denn je entfernt ist, so liegt die Schuld nicht aus uationalliberaler Seite, oder bvch zum maibesten nicht allein. Die eigen» dingen parteipolitischen Verhältnisse in Hessen haben hier die Mtionatliberalen aut Wege gedrängt, die mau im Reiche i)«bauerte. Aber auch die auberc Hälfte bes Liberalismus,

yaudwerrer-verjamniiung.

R. B. Darmstadt, 16. Okt.

185 Kubikmeter Wasser.

Beltershain, 16. Okt. Vom Haltepunkte Beltershain werben Fahrkarten 3. Klasse über Lon­dorf nach Gießen verabreicht. Die Karte kostet 90 Pf. Sonderbar ist es nun, daß in Gießen keine Karten über Londorf, sondern nur über Grünberg nach Beltershain ver­abfolgt werden. Der Beamte am Schalter erklärte kurz: ,Ja, über Londorf haben wir keine Karten; ich kann Ihne« auch keine schreiben, denn wir haben keinen Tarif dorthin. Nehmen Sie Karte bis Lumda und lösen Sie da nach." Wie teuer kommt nun die Fahrt? Von Gießen nach Lumda 95 Pf. und von Lumda nach Baltershain 10 Pf., zusammen 1,05 Mk. Wie erklärt sich das? Warum soll durch das Nichtvorhandensein eines Tarifs dein Fahrgast eine jedes­malige Mehrausgabe von 0,15 DU. entstehen? Dem Miß- stände wäre doch sehr leicht abzuhelfen, wenn die Fahrkarten von Gießen nach Beltershain über Grünberg auch Giltigkeit über Londorf hätten.

l. R o ck e n b e r g, 16. Okt. Die von dem Gustav-Adolf- Verein für die hiesigen evangelischen Gemeindeglieder zu erbauende Kapelle geht ihrer Vollendung entgegen, so baß sie bestimmt zeitig im Frühjahr eingeweihr Werber

bischen Königstuhl will mau einen englischen Prinzen setzen.

... E- A.

O r.

Arrs Stadt und Land.

Gießen, 17. Oktober 1908.

< Vom Großh. Hof. Prinz Heinrich von Preußen traf gestern 2lbenb mit dem Großherzog von Jagdschloß Wolssgarten in Darmstadt ein und wohnte der Vorstellung im Hoftheater bei.

» De r Gesellenprüfung gleich erachtet werden

unter gewissen Voraussetzungen die Prüfungs- und AbgangS- zeugniffe folgender gewerblicher Unterrichtsanstalten: der Lehr­werkstätte für Elfenbeinschnitzerei und Modellieren, sowie für Drechsler, Holzschnitzer und Ziseleure der Großh. Fachschule ür Elfenbeinschnitzerei und verwandle Gewerbe zu Erbach i. O., der Lehrwerkstätte der Großh. Webschule zu Lauter­bach, der Lehrwerkstätte für Dekorationsmaler bei der Ge­werbeschule zu Darmstadt, der Lehrwerkstätten für Modelleure, Holzbildhauer, ßifeleure, Töpfer und Dekorationsmaler der Kunstgewerbe, und Handwerkerschule zu Mainz, der bei den Staatseisenbahnwerkstätten zu Darmstadt, Gießen und Mainz für das Schlossergewerbe bestellten Prüfungsausschüsse; bei Maler-Jachllasse an der Gewerbeschule zu Bensheim und bei Malerabteilung an der Gewerbeschule zu Worms.

Leihgestern, 16. Okt. In wenigen Wochen wird die Wasserleitung unserer Gemeinde vollendet sein. Die Arbeiten an der Quellfassung sind ziemlich fertiggeslellt und die Rohrlegung hat begonnen. Die beiden Quellen befinden sich auf der Anhöhe zwischen Grüningen nnd Leihgestern in der Nähe des Neuhofs. Sic liefern zusammen täglich etwa

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Die hessische Handwerkskammer hielt heute vormittag im Kaisersaal hierselbft eine von ca. 500 Teil- nehmern aus den verschiedensten Landesteileu besuchte Ver­sammlung der Prüfungsausschüsse und ge- etzlich geprüften Meister ab, der als Vertreter der Großh.'Regierung Herr Oberregierungsrat Dr. Wagner beiwohnte. Ter Vorsitzende der Handwerkskammer, Ge­werberat Falk-Mainz, sprach seine Freude über den zahl­reichen Besuch auS, der belveise, daß das Verständnis für die Ausgaben des Handwerks im Wachsen begriffen sei. Er legte bann den Zweck der Versammlung näher dar und be-

VezugSpretSr monatlich 75Ps.,viertel­jährlich Mk. 2L0; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Atk.2.viertel- jährl. ausjchl« Bestellg. Zeilenprets: lokal 15Ps* auswärts Pfennig.

Verantwortlich tüt den politijchen Teil, fütFeuilleton' und .Bennischles': Ernst Anderson; für «Stadt u. Land" undGerichts-

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eine Härte gegen die älteren Meister erscheinen mag, die vielleicht schon seit Jahrzehnten gewissctihast Lehrlinge aus­gebildet haben, so sei betont, daß im Gesetz für )ie besonders vorgesorgt wurde, indem es in feinen Uebergangsbesttm- mungen vor schreibt, daß allen, die mindestens a' ^9

im Besitz der Ausbildungsbefugnis sind, diese mich weiterhin durch die Verwaltungsbehörde erteilt werden kann. Redner betont, baß die neuen Vorschriften den langjährigen Mrde- rungen der Handlverker entsprächen. Ihre Sache sei es, bei der Durchsühmng tatlrästig mitzuyelsen, daniit sich der Uebergang in geordneter Weise vollziehe. Shnditus Engelbach sprach noch eingehend über die Gefelleri- und Meisterprüsungen nach dem neuen Gesetz. Die Prüfungen hätten durch das Gesetz sehr an Bedeutung ge­wonnen und an die Prüfungsausschüsse trete die Pflicht heran, in gewissenhafter Weise ihres Amtes zu walten, um den Prüfungen das Ausel-en und die Bedeutung zu geben, die ihnen nach Lage der heutigen Gesetzgebung zu- tommen. Diese Pflicht werde erleichtert dadurch daß das Gesetz jetzt klipp und klar fordert, daß sich der Lehrling nach aböelausener Lehrzeit der Gesellenprüfung unterziehen soll und weiter, daß ihn die Innung und der Lehrherr zur Ab­legung der Gesellenprüfung anhalten sollen. Man ersieht daraus, welchen Wert der Gesetzgeber dem Prüsungswesen beilegt, weil späterhin für die Zulassung zur Meisterprüfung die abgelegte Gesellenprü> ung neben anderen Voraussetz­ungen erforderlich ist. Die bestandene Meisterprusmig gibt aifo das Recht zur Lehrlingsausbildung und zur Fahrung des Meistertitels, dem auch durch das neue Gesetz ein ge­wisser Schutz verliehen wird. Bisher wurden in manchen Fällen, insbesondere im Baugewerbe, um den Schein einer bestandenen Meisterprüfung zu erwecken, Titel, wie Bau- meister, Baugewerksmeister oder bergt angewandt. Das Gesetz bestimmt nun, daß die Führung des Meistertitels in Verbindung mit anderen Bezeichnungen durch den Bun­desrat geregelt werden soll und daß bis dahin ein solcher Titel nur mit Zustimmung der Landesregierung geführt werden darf. Damit wird also ausgesprochen, daß in Hessen der Titel Baumeister, Baugewerksmeister usw. tnt Handwerk nicht mehr geführt werden darf; die unbefugte Ehrung eines solchen Titels kann Strafe nach sich ziehen. Nachdem der Redner noch näher aus die Bestimmungen . für die Gesellenprüfung eiugegangen und deren Bedeutung dargelegt hatte, sprach Gewerberat Fall über dm Ein­führung des Meistertitels im Hinblick auf § 133. Der Meister solle sich auch als solcher nennen und nicht erst darauf warten, daß der Bundesrat erst neue Titel, wie Konditormeister, Friseurmeister, Buchoruckermeister usw. ein- führe. An bieje Vorträge schloß sich noch eine lebhafte gegenseitige Aussprache, in ber zahlreiche weitergehende Mnsche des Sganbroerts vorgebracht wurden, die der Vor­sitzende nach Möglichkeit zu berücksichtigen versprach.

des Nachlasses, ber an : einer höheren Vermögensgrenze vorzunehmen. Anschauungen halten wir nach wie vor fest. Mr glauben, daß damit Unbilligkeiten genügend borgebeugt wird. Aber wir wüßten nicht, weshalb wirmit Vergnügen" den Ge­danken fallen lassen sollten, einer Witwe ober emem Sohn, die zehn ober fünfzig Millionen erben, eine Nachlaßsteuer zugunsten des Reichs abzunehmen. Die Nachlaßsteuer schliesst die Vermögenssteuer nicht aus-und umgekehrt, die Ver­mögenssteuer macht die Nachlaßsteuer nicht üderflussig. Es wirb nur zwischen beiben ein bestimmtes Verhältnis her­zustellen sein." Wie das wohl geschehen könnte, darüber wird jedenfalls noch viel debattiert werden müssen.

Auch um das nunmehr von Iswolsky und Grey m London vorgeschlagene Programm für die Balkankonferenz tmrb noch viel debattiert werden. An eine glatte Erledigung ber Balkansrage ist jedenfalls nicht zu denken, da imn bei­nahe jeder Tag neue KomPLikationen bringt Es schwirren die ungeljeuerlichsten 0fenid)te durch die politischen Blatter, und das seltsamste ist das von einer Isolierung Oester- reichs und die Sprengung des Dreibundes. Wie das bewerkstelligt werden soll, ist vorläufig noch oas Ge-

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b«bauerte. Aber auch bie andere Halste des Liberalismus, das bewerkstelligt werden soll, ist vonausig uw) aie Freisinnigen und Demokraten, wandeln hier auf Wegen, heimnis der Verbreiter solcher Gerua)te. Mag Zmiien auch j ie nicht ganz die gleichen sind, wie die des Linksliberalismus Neigung haben, sich vom Dreibünde zu losen, so steht doch ich Reiche. Auf der einen Seite ein allzugroßes Hinüber- Deutschland nach wie vor treu zu Oesterreich. (&ne »e* i eigen nach der Rechten, auf der anderen ein gar zu freund- stätigung hierfür ist bas Handschreiben oev Kaisers Wilhelm, i^.es Liebäugeln mit der Sozialdemokratie. Im Reiche das der deutsche Botschafter in Wien gestern dem Kaiser stcht der Liberalismus kampfbereit nach zwei Fronten hin, Franz Josef überreicht hat. DeuZchland hat in den letzten tad) ber konservativen Rechten und der Sozialoemokratie. Tagen überhaupt eine recht vor,ick)rige und kluge Muung - a find die günstigen Bedingungen für eine Verstänvigung in ber Battanirisis gezeigt, naa-bem sich schon bebenttich a der liberalen Parteien gegeben. Bei uns in viel Mißstimmung gegen uns in ber Tariei und den anderen jenen schwindet dagegen, wie es scheint, die Balkanstaaten angeyaust halte, weil wiretwas gar zu zu- 3offnung immer mehr, Beziehungspunkte sür beibe rückhaltend waren. Jetzt hat die ^utM ReichsregieNrng Zügel abe5 Liberalismus, sür beu freisinnig-demo- sich ehrlich, und wie eS scheint, er,olgre ch bemüht, diese ra tisch en und den nationalliberalen zu finden. Die Jii- Mißstimmungen^ zu befeltigen. Die Möglichieit neuer be- .areffenaegensätze werden von Tag zu Dag größer, auch bteL'Onoerer Venu icke lungen ist trotzdem noch immer u^cht de lüßstimmung wächst. Das zeigt sich neuerdings selbst in heiligt Wenn es freilich naiy gewesen Heißspornrn m Ser- ii n j er cm friedlichen Gießener Wahlkreise. Ver- bien und Montenegro ginge, dann, wäre d ie ^os ung Krieg, . mett durch bie weil über baS Ziel hinaus schießenden Au- aber so weit rvird es, das erfcl^ m.i zienilich> gewiß' nicht korm ^me der Freisinnigen in Worms hat sich nun leider em men, selbst wenn die iiiilerpollti.chen Verhalwtfse Serbiens > eil der Gießener i>lationalliberalen nicht mehr üuertomben einen neuen Umschwung zeitigen sollten, ^er Tyron dev I>nnen, auch fernerhin, wie bisher,, für bie Freisinnigen Königs Peter wackelt wieder einmal recht bedeutlich, sein L unulreten. "Wenn sie bei der bevorstehenden Landtagswahl edler Sohn hält sinnlose Brandreden, und e» werden im

für Dr. Gutfleisch eintreten sollten, so wirb das bis- Lande bereits Stimmen laut, die mit ber Herrschaft der >enge gute Verhältnis zwischen den hiesigen Nutionallibe- Karageorgiewitsche ein Ende machen wollen. Aus den ser- alen Uiib Freisinnigen doch gestört sein. Das ist für uns tf.KwmhtM mill man einen cncjlneben Prinzen setzen,

ii Gießen bie erste bedauerliche Wirkung der wenig, heil- vollen politischen Wirksamkeit des Herrn Ko reit und seines UnHanges. Wenn hierbei auch auf nationalliberaler Seite Fehler gemacht worden sind, so können sie in dieser Be-§ tmchtung außer Acht bleiben. 1

tzerr Pfarrer itorell will alle wahrhaft Liberalen pceinigt sehen, aber er frage sich doch selvst, ob sein Weg "*1 einer solchen Eiiiigung wirklich oce geeignete ist. Mr 1= ii Zusammenschluß aller Freunde einer liberalen Welt- (ä.l'i ।aifung ist sein Auftreten, namentlich in letzter Zeit, ncnig günstig gewesen. Wer Führer uno nicht bloß Ver­führer im politischen Kampfe sein will, bir sollte sich auch derzeit seiner großen Veraiilworaing bewußt sein. Wenn man aber bie politische Tätigkeit bes toerm Pfarrers Korell recht betrachtet, so mochte es manchem scheinen, al» meiui. v«.... M---- - > c ,

Vielem hochbeaabteii Scanne dieses Verantwortungsgefühl sprach besonders das neue, am 1. Ortvber in Straft getretene moch ein wenig fehlt. Mr den gesamten Liberalismus Gesetz über den sog. kleinen Befähigungsnachweis, wirb in naher Zutunft vielleicht schon weit mehr auf dem Oberregierungsrai Dr. Wagner betonte, daß er als G.- Sviele stehen als der theoretische Streit wert ist, den er schäftsleiter der Landesausstelmiig viel mit den Handwerkern I j beaentert um den Begriff Liberalismus führt. Bei ben her verschiedensten Art zusammengearbeitet und sie naher kommenben Verhandlungen rni Reichstage über bie Reichs- kennen und schätzen gelernt habe. Der Handwerter müsse nnanaen wird wahrlich nicht um Begriffe gestritten werden, besonders auf bie Hebung bes Stande»bewußiseins bedacht _a wird es vielleicht auf eine jede einzelne liberale, auch sein, wie das frühere Handwerk, und er hoffe, daß auch die nationalliberale, Stimme ankornmen, um zu verhüten, daß heutige Bersammluiig dazu beitragen werde, die Mversicht hie weniger leistungsfähigen Schultern mit Steuerlasten! im Handwerk und bas Ltandesbewußcsein zu starken. Ge- uberbürbet werden Augenblicklich herrscht über die werberat Reuter begrüßte die Versammlung namens der finanzpolitische Frage noch eine so große Ungewiß- Zentralstelle für dm Gewerbe. Dann hielc Handwerks- heit dan oile Möglichkeiten in der Entwicklung dieser Fragehammersyndikus Engelbach zuerst einen Vortrag über S gar n cht zu übersehen sind. die An 1 e itun g o o n Leh rItngen rm Handwerk.

Jo?m Miueipuntte des Interesses steht z. Z. die Nach- Der Redner wies darauf hin daß schon in der Handwerker- La ü neuer, bie von Ions. Seite aus heftig bekämpft wird, Novelle vom Jahre 1897 in ncr Ab sichst, bie gründliche Aus- i .ährend bie Regierung ihre Notwendigkeit oaizulegen sucht, bildung des Nachwuchses zu fordern, ^^^ Borschriften ie Dksch Tages?tg.", das Organ des Bundes der Landwirte, sür diese Ausbildung aufgestellt und insbesondere das Recht iit bermeuz-zcg." darin einig, daß der Gebaute einer her Anleitung von Lehrlingen an ^ Voraussetzung geknüpf ousgedchnten Nachlaßsteuer leine uljancen mehr habe, und wurde, daß der Betreffende ein bestimmtes Alter ^rercht >ieiut daß auch die liberalen Parteien diesen Steuergedanken haben mußte und den 'Naf^mns seiner bestandenen Lehrzeit viit Vergnügen fallen ließen. Seit sich in nationalliberalen unb ber Gesellenprüfung fuhren konnte. Man habe lange Me intteisinnigen Kreisen draußen im Lande eine Bewegung I Zeit die Forderung erhoben, diese Vorbedingungen noch en en öieicn Teil des Regierungsplanes bemerkbar mache, heraufzusetzen, und oas s^cht zur Anleitung von Lehrlingen wbe man diesen Umschwung erwarten können. Die Artikel hur noch dem geprüften Meister zuzusprechen. Diesem der Kreuzzeitung" hätten die erfreuliche Wirkung gehabt, Wunsche sei jetzt durch das neue Gesetz Rechnung getragen ah die Organe des Liberalismus nunmehr mit voller Deut- worden. Die Forderung, daß man die Befähigung der .ichteit den Umschwung in ihrer Stellungnahme zur Mch- Lehrherren zur Lehrlingsausbitdung nicht nur für die Fach- . steuer volizogeii hatten. Dieser Teil der RegierungS-husbildung verlangt, sondern auch, weck der Lehrmeister : erschlüge wohlgeinerkt, so weit die Ausdehiiung der für die ganze weitere Erziehung des Lehrlings sur

-Erbschaftssteuer auf Kinder und Ehegatten in Frage kommt und Beruf mit in Ampruch genommen wird, sei si.cherliä) _ tonne also nunmehr allseitig als erledigt gelten." Hierzu berechtigt- In Deutschland stelle die Gesetzgebung im all» .»merkt nun die freisinnige ,Voss. Ztg.":TieDeutsche gemeinen strengere Anforderungen an bie sich mit der Ju- oageszeitung" befindet sich im Irrtum. Die bürgerliche genderziehung beschäftigenden Personen^und^^^sondere Linke ist weit entfernt, den Gedanken an eine ausgedehnte werde von ihiien der Nachweis ber eigenen, möglichst voll- Nachlaßsteuer mit Vergnügen fallen zu lassen. Von einem kommenen Durchbildung in dem betreffender Erziehungs- limschwurig in chrer Stellungnahme ijr keine Rede. W.rs uns zweige verlangt. Es s^daher nur folgerichtig und mck tanlangt, so hatten wir, lange bevor bieKreuzztg." ihre bem Grundsatz oer Gewebefreihcck burchDusvereinbcu, wenn Irtitel über bie Vermogensueuer veröffentlichte, ausführ- von den Lehrlinge Misbckdenden Handwer^n als Regel ich erörtert, baß bie ^rage nicht |0 gestellt zu werben verlangt wird, datz sie selbst den üblichen Erziehnngvgang örauche' Nachlaßsteuer oder Vermögenssteuer, sondern daß von Anfang bis ju toibe:, al)o biö jur ^cl^^erg.£ufung burcy- ;. eine Kombination beider Steuerformen zur ausgiebigen gemacht haben.

BeUries möalifh ici Die maßlosen An-1als Hauptbestimmung bie Anorbnung gebracht, baß für biv lebten auf^ We ^SWuer Wen m«, ins- Folge nür noch ber Lehrlinge ausbilden darf, der 24 Jahre Lfonbere unter Hinweis auf England, wo ganz dieselben alt ist und seine Meisterprüfung bestanden hab Es besitzt ünariffe erhoben wurden unb sich dann in ber Praxis als also seit dem 1. Oktober d^ ^. niemand mehr da^ iiänzlich unbegründet herausstellten, zurückgewiesen. Aber Recht, Lehrlinge ^.st^ähbilben, als dr vir haben für zulässig unb geboten erachtet, bie Besteuerung IH a u d w er ks m eister, bie seit 1902 auf Grund des §133

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Wt.245 Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 17. Oktober 1808

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'in die TagesliiMliuer Ko1atson§bruck und Verlag der Vrühsischen Untv.-Vuch- unb Zteindrnckerei R. Lange. Redaktion, Expedition unb Druckerei: §chulstratze 7. Auzetgentell: H. Beck.

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