Freitag L6. Oktober 1908
158 Jahrgang
Zweites Blatt
Irr. 244
Erscheint tägltd) mtl Ausnahme des Sonntags.
politische Tagesschau.
Tie Urheberrechtskouferenz in Berlin.
£ie uryeverrecylsiouscrenz in jocuui.
In der gestrigen zweiten Älpung oec lirt)ederrechtkonferenz i.ucbc zunächst das nachfolgende Antworlle'egramm des Kaisers diesen: „Jcy baute der Zulernationaien Konferenz für die Re- ,i oh der Berner Konvention aufrichtig für tue guten Gejin-
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genommen.
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Gießen gebrachte Kranke kommen.
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des
92.201 Elektriz. Lahineyer .
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Italien. Heute .
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Harpeuer Bergwerk Laurahütte . .
Lumbardeu E. B.
Nordd. Lloyd . .
Türkenlose . . .
Berliner llandelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kummandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio-
Eiseulahn . . . Gotthardbahu . . . . Lombard. Eisenbahn . Gesten. Staatsoahn . . Prinee-Henri-Eiaeubahu
59 60 61.00
96 20 90.55
Cauada E. B. . . .
Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . .
Tendenz: schwächer.
Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket! 11 arpener Bergwerk. . . Laurahütte......
.Xordd. Lloyd ...... Gbeischles. Eisen-Industrie
. 175 70 . 126.49 . 238.50
Reichsanleihe do.
Konsols . . do.
Hessen . .
Oberhessen
Lungenschwindsucht Bronchitis Bauchsellentzündnng Blinddarinentzünd. Nierenentzündung Krebs Pglegmor.e Selbstmord Verunglückung____
Summa:
199.00
187.90
106.50 200.251 200.001
85.90
98.75
Rotationsdruck und Verlag bei Drühl'schea Unwersitals - Buch- und Sleindruckeret. R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul# straße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion:e^ll2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen.
mittel ausgegeben wird. Las Ergebnis dieser Erhebungen jooil die Grnildtage für eine eventuelle Besteuerung bilden.
Die Wiederbesetzung des Präsidiums der Lieehandlung, das seit der Ernennung tzavenstems zum Präsidenten der vteichsbank verwaist ist, steyt nunmehr bevor. Lem Vernehmen nach ist für diesen Posten der bisherige U.lterstaatsselrelär im Finanzministerium Dombois in Aussicht genommen.
Arbeiterbewegung.
— InMannhel m find 800 Alaun der Strebel-Werke wegen Lohn-Reduktion in den A u S ft and geriete n.
Vermißten. Der englische Ballon „B a n s l e e" ist G e - Winner des Gordon Bennetrennens, der moralische Sieg bleibt Oberst Schaeck mit dem Ballon „Helvetia", der 73 Stunden in der Luft war und bei 3000 Meter Höhe eine Kälte von 10 Grad zu überstehen hatte.
Zum Fall Schücking.
Die „dlorddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Gegenüber Zeitungsnachrichten, wonach der Fall Schücking (Husum- insofern intere Wellenschläge zur Folge gehabt hat, als der Bruder des Minner Bürgermeisters, der der juristischen Fakultät der Uni- i tiität Marburg angehörige ordentliche Proseffor Dr. Walther ttWing, nicht in die Kommission für die erste juristische Prüfung i.Ti Oberlandesgericht zu Kassel berufen worden ist, tonnen wir Mtltellen, daß die Neuzusammensetzung dieser Kommission schon oit März 1908 erfolgt ist, daß somit die Nichternennung des lrofessors Schücking in Marburg mit dem weit späteren Fall te£ Bürgermeisters Schücking in Husum nicht das mindeste zu tun hat.
Ein ernster Konflikt zwischen Japan und Eytna.
Zwischen China und Japan droht eine ernste Verwickelung hü entstehen infolge eines Zusammenstoßes zwischen chinesischen ind japanischen Truppen in Kantoo (Nordchina). Die hierüber erliegenden Meldungen besagen, die Chinesen eröffneten die ocinbiehgfcitcn durch Beschießung einer von japanischen Sol- Lviten bejekten Polizeistation. Das Gefecht dauerte mehrere Stun- > n, die Zahl der Getöteten und Verwundeten ist uubetonnt. !as japaiusck)e Auswärtige Amt erhob Vorstellungen in Peking, nutz wenn nicht unverzüglich Genugtuung gegeben wird, werden japanische Truppen wahrscheinlich die Grenze überschreiten.
140.40
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Vermischtes.
* Von den Ballonwettsahrten. 'Ter Ballon „Busley", der einzige Teilnehmer an dem Gordon- Ben net-Flug, von dem bisher noch keine Nachricht vorlag, ist schon am Dienstag früh nördlich Helgoland von einem Kohlendampfer geborgen und die Insassen gerettet worden. Es stehen jetzt noch die an der Dauerfahrt beteiligten Ballone „F e r g e s e l l" und „P lauen" aus. Eine große Anzahl von deutschen und englischen Torpedobooten und Fijcherdampfern sind auj der Suche nach den
Die „Tietzener KamUtenblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt ffir den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.
pnfenisa 3amilieu:il&cul) ran li., M auf roeiteveß verschoben.
Der VoM/rL
Deutsches Reich.
Die Berliner Stadtverordneten haben für hie Ausschmückung der Linden bei dem Einzuge der ßninzes sinb ra ut des Prinzen August Wil- felin 20 000 Mark bewilligt. Die sozialdemokratischen Lltadtverordneteu stimmten dagegen.
Fürst Heinrich XIV. von Reuß j. L. hat wegen jeancy Hohen"Alters dw 'Regentschaft in Neuß älterer Linie nie d e r g e l e g t. Nach den Hausgesetzen übernahm sür den pursten Heinrich XXIV. ä. L. der Erbprinz Heinr ich XXVII. |. L. die Regentschaft.
Der Senat der freien Stadt Lübeck hat an öltelle des türzlich verstorbenen Bürgermeisters Dr. Schön te n Senator Dr. Eschenburg zum regierenden Bürger-
Anm.: Tie in Klammern gesetzten Zissern geben an, wie v'.el der Todesfälle in der betrefjenben Zirankheit auf von auswärts nach
L20 20
111.50
TeieioiBBSöbne
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. Giessen.
.Frankfurter Kürste, 16. Oktober, 1.15 Uhr.
als die Erkälmng. Die iann man zu jeder Jahreszeit haben) uno meist dann, wenn inan» am wenigsten vermutet. Und wie oft schon ist aus einer vernachlässigten Ertältung schwers Urantheu und Siechtum entstanden. Ta ist es eben eist wirtliches Oltüti, dag man diesem <-eind bequem und wirt» nun zugleich begegnen rann, inöeii« man sich daran gewohm, bei alten rtn;ciü;cu einer ^rtattung sofort Fays ädjte Sodener zu brauchen, yiatürlidj werden Fays ädjie Sodener chiinerat-Pauitlen auch vorbeugend verwendet. Man Lauft; fie überall nir 83 Pfennig die Schachtel. (hv^'
4%°/0 russ.ätaatsaul. 1905 4>3U;0 japau. Staatsanleihe 4 »6 Uouv. Türken von 1903 Türkenlose......
4% Griech. jJIonopol-Anl. . 4-6 äussere Argentinier . ö°/o Mexikaner . . . 4^7o Chinesen . . - .
Aktien:
Bochum Guss.....
Buderus E. W.....
83.25 92.15
83.25 90.95
90.10 97 80 98.90
• Die Cholera in Rußland. Nach den öffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamtes sind stach dem letzten amtlichen Wochenausweise in der am 25. September abgelatisenen Woche folgende Eckrankungen (und Todesfälle) an der Cholera aus Nnßland gemeldet worden: Stadt Petersburg 2568 (1113), Gouvernement Petersburg 64 (28), Stadt Kronstadt 75 (25), Gouv. Astrachan 103 (54), Gouv. Saratow 101 (57), Gouv. Samara 233 (85), Gouv. Simbirsk 23 (1), Gouv. Nijchni-Nowgocod 59 (23), Gouv. ®a\an 24 (11), Gouv. Kostroma 34 (18), Gouv. Ja- roslaw 69 (31), Gouv. Twer 16 (7), Gouv. Ufa 7 (3), Gouv. Kaluga 1 (1), Gouv. Njäsan 2 (1), Gouv. Orel 20 (13), Gouv. Moskau 3 (1), Gouv. Tambow 2 (1), Gouv^ Kursk 12 (2), Gouv. Poltawa 29 (14), Gouv. Kiew 50 (16), Gouv. Tschernigow 11 (2), Gouv. Elisabethvol 154 (105), Gouv. Tiflis 20 (23), Gouv. Alinsk 1 (—), Stadt emolcnsf 2 (2), Stadt Odessa 3 (2), Stadt Riga 1 (1), Stadt Warschau 1 (1), Stadtbezirk Kertsch - Jenikale 12 (6), Stadls bezirk Rostow am Ton 59 (30), Stadtbezirk Baku 47 (27), Dongebiet 330 (164), Kubangebiek 139 (92), Terekgebiet 14 (11), Uralgebiet 91 (57), Transkaspisches Gebiet 13^(6). — Im ganzen sind hiernach während der am 25. Sept, abgelaufenen Berichtswoche 4394 neue Erkrankungen (und 2034 Todesfälle) an der Cholera festgestellt rooröen, d. i. 1001 (bezw. 657) mehr als in der Vorwoche. — Rach den in der „Petersb. Ztg." veröffentlichten Angaben hat die Cholera in der Hauptstadt vom 23. bis 27. Sept, stetig ab-
abgehalten wird. ,
•• Beleuchtet Treppen, Höfe usw, Rach einer schon oft und kürzlich wieder neu ergangenen Entscheidung des Reichsgerichts haben die Grundstückseigentümer die Verpflichtung, Toreinfahrten, Höfe, Hausflure, Gänge und Treppen ausreichend zu beleuchten, solange sie jebermann zugänglich sind. Unterlassung der Beleuchtung macht, wie aus einer int heutigen Amtsblatt veröffentlichten Bekanntmachung des Polizeiamts hervorgeht, die Besitzer entschädigungspflichtig, außerdem kann sie strafrechtlich verfolgt werben.
*• Dien stbotenfrage. Um vielfach aufgetauchten Zweifeln zu begegnen, insbes. um die weil verbreitete Unkenntnis der gesetzlichen Bestimmungen der Gesindeordnung zu beheben, erläßt das Großh. Polizeiamt in der heutigen Nummer eine Bekanntmachung, die für Dienstboten und Herrschaften in gleicher Weise von hoher Wichtigkeit ist. Es handelt sich nämlich um die Auslegung der Art. 6 und 7 der Gesindeordnung, die, wie bekannt ist, durch ein Orts- statut für Gießen abgeändert sind. An Stelle des gesetzlichen Dienstjahres und des gesetzlichen Dienstmonats ist hier nämlich statutarisch das Kalendervierteljahr mit vierwöchiger Kündigungsfrist gesetzt. Das Nähere ist aus der Bekanntmachung zu ersehen.
** Unfall. Gestern morgen 8L/2 Uhr verunglückte ein Arbeiter aus Holzhelm int Baggereibetriebe der Gebr. Kahl hinter der Klärbeckenanlage. Erwürbe von dem Schwungrade der Maschine erfaßt und fortgeschleudert. Außer einer schweren Kopfwunde erlitt derselbe noch kleinere Verletzungen an den Armen und wurde durch die Freiwillige Sanitätskolonne nach der Klinik gebracht.
= Friedberg, 15. Ctt. Von lallte ab ist für den Kreis Friedberg ein öffentlicher Arbeits-und Dien st n achweis errichtec worden. Ter Geschäftsraum befindet sich zu Friedberg in dem unteren Stocke des Hauses Dismarüstrafze 1 gegenüber dem Kreisamtsgebäude. Der 'Nachweis soll den Ausgleich des Arbeitsangebotes und der Arbeitsnachsrage im Kreise fördern. Tie Vermittlungstätig» feit erstreckt fia) auf alle Arten von Arbeitern und Arbeiterinnen, sowie Dienstboten, besonders aber auch auf landw. Arbeitskräfte (landw. Arbeiter, Knechte, Mägde, Schweizer, Taglöhner usw.). Nur außerdeutsche Saisonarbeiter find vom Nachweis ansgeschlosien. Tie Vermittlung i st für Arbeitgeber und Arbeiter kostenlos. In erster Linie wird die Besetzung freier Stellen mit int Kreise seßhaften Arbeitskräften erstrebt. Der Arbeits- und TietlstilachweiS soll den Arbeitern und Dienstboten die Stellenaufsindung, den Arbeitgebern und Dienstherrschaften die Stellenbesitzung gleichermaßen erleichtern und so den Interessen der Gesamtheit dienen. Der bei den Naturaloerpflegungsstationen des Kreises eingerichtete Arbeits- und Tienstnachweis für durchreisende Wanderer bleibt bis auf weiteres bestehen und tritt mit der öffentlichen Arbeits- und Tienstnachweisstelle in Verbindung. Als Beirat für den öffentlichen Arbeitsund Tienstnachweis wird eine Kommission, bestehend aus 5 Arbeitgebern und 5 Arbeitern, unter Vorsitz eines Kreis- amtsbearnten tätig werden. Ter Arbeitsnachweis hat sich dem Mitteldeutschen Arbeitsnachweisvcrband angeschloffen. Hoffentlick) findet diese gemeinnützige Einrichtung tue wünschenswerte Unterstützung.
Portugiese u „ 111
. 167.30'.
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. 99.1^ 22*60
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bestehend - Heater und Tanz.
4l/e % Gesten. 8ilberreute Ungar Goldrente . .
ZSus StaHL iiitO Land.
Gießen, 16. Oktober 1908.
L. ü. Landesuniversität. Dem Assistenten am chemischen Laboratorium der Landesuniversität, Dr. phil. Erich Besetzte aus Riagdeburg wurde die venia legendi bei der philosophischen Fakultät für das Fach der Chemie erteilt. Seine Habilitationsschrift ist betitelt: ,Ueber die Kondensationsprodukte von 2,7 Dioxynaphthalin mit aromatischen Aldehydammoniaken und deren Spaltung".
""Der Tiirnverein hielt gestern abend im Hotel „Einhorn" eine außerordentliche Hauptversammlung unter dem Vorsitz des 1. Sprechers, Kaufmann Alt hoff, ab, die sich nut S a tzun gsän b erung en beschäftigte. Man beschloß hauptsächlich zur Hebung des turnerischen Lebens im Verein die Bildung eines Turnausschusses und eine Aende- rung der Bestimmungen über die Vorstandswahlen, die dahin geht, daß die Amtsdauer der einzelnen Vorstands-Mitglieder von ein auf zwei Jahre erhöht wird und jedes Jahr 7 bezw. 8 Vorstandsmitglieder neugewählt werben. Die beschlossenen Aenberungen unterliegen einer nochmaligen Beratung in ber nächsten Hauptversammlung, die in 14 Tagen
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Pünftl.®otnb um® ützen-Vereii °nM!
Lärmszenen im b ö h :n i s ch e n Landtage. In der gLstrigen Siinmg des.böhmischen Landtages haben die Deutschen öd: Obstruktion fortgesetzt, ers tam zu großen Lärmszenen; zu- 1 wdien halle es den Anfchein, als ob es zu Tätlichkeiten tomnten iv-irbe, und der Oberstiandmarjchall -tnuüte die Sitzung unter- mechen. Der Lärm ließ jedoch nicht nach. Tie Abgeordneten öeictjinipften und stießen emanocr; einigen imnoen die Kleiber zen'isscn, andere trugen Kcatzwunben im Gesicht ixiuon. Der lL^ersllanbmarfchack erschien nur wieder, um bie Sitzung zu ifiließen. Die Deutschen verlangten vom Ministerpräsidenten so- |i>;tige Vertagung bes Landtages. Diesem Wunsche ist auch )o- jO'it entsprochen worden.
Große W a h l b e m o n st r a t i o n e n haben in den letzten Lagen wiederum in Ungarn stattgefuirden.
Der Kongreß der f r-a n z o i i, ch e n S o z i a l i st e n hat im Toulouse ,eine ^eratnngew oegonnen. Lie <; rage des General- sbuiks sowie die Beziehungen der Syzchita.tr „ar Partei werden be$ Hauptgegcnstanb ber Erörterungen hüben.
angved-em Harmoni'
ge<r. 1846.
Sein des 62 Siistuus. '«duiötag, den 17. £h sommers ireinälDtaL Ansang!i Uj: tag, den 18. Oktbr. 19ö- vaimng im Helsenkeller verbunden mit Iv1.
0MWpi.Ii Ansang 4 Uhr.
tag, den 25. Cftbr. M ,uflsj «ch Mklk« itglicb Scherrnulv.
Ä3 Uhr vorn Wall!« LahlrcicheBeieiliK Ter Borstaut
Anzeigen
General-Anzeiger für Gberhesfen
^ni'nfter gewählt.
Tas neue Lehrerbesoldungsgeseß. Wie die X Westd. Lehrerztg." aus bester Quelle vernimmt, ivird .„j neue Leyrerbefoldungsgefetz ein Grundgehalt von üfcjO Mk. für die gesamte Monarchie Vorschlägen. In 'iläbten mit über 100 000 Einwohnern kann das Grund- ü gcryalt die Höhe von 1800 Mk. erreichen. Die Alierszulagen io nen mit je 200 Mk. normiert werden.
Der Bundesrat hat sich in seiner gestrigen Sitzung IDckjüglich der Vorlagen über den Gesetzentwurf betreffend t>i t Einwirkung der Armen Unterstützung auf öffentliche lachte, über den Entwurf eines Besoldungsgesetzes und über )kii Handelsvertrag zwischen dem Deutschen Reiche und dem yieiftaatc Salvador mit der Ueberweisung an bie zustän- ü.zen Ausschüsse einverstanden erklärt.
Das Reichsamt des Innern stellt auf Ersuchen bei Staatssekretärs Syoow berRis Erhebungen darüber an, iciebiel Geld alljährlich im Deutschen Reiche für Geheim-
Der deutsche Botschafterin Paris, Fürst Radolin, ist gestern abeitb von seinem Urlaub zurückgekehrt.
Französische Armeelieferanten. Infolge che- misck>er Untersuchung von Konfitüren, die für das Heer geliefert worden waren, hat der ftanzösisck)e Unteritaatssekretär des Krieges Chöron 43 Lies^wanten von den Armeelieferungen ausgeschlossen. Gegen einige von ihnen wirb strafrechtlich vorgegangen.
Präsident Roosevelt beabsichtigt vor feiner Amtsniederlegung den Kongretz zu ersuchen, weitere bedeutende Kredite zu bewilligen, zur Jimngrisinahme des Baues von 4 neuen Panzerschiffen. Es ist wahrscheinlich, daß der Lwngreß sich -u Gunsten dieser Forderung ausspricht.
. 22.50
. 85.60
. 140.00
ikti0a'1Q. Oktober l® '^'AniangSUbr.
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Maria Stoat, »Ks. AM
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Mchenil. Uederßchi SerCodesMe L -.Stadt Sieben.
41. Woche. Vom 4. Oktober bis 10. Oktober 1908. j Einwohnerzahl: angenonnnen zu 30 400 (infl. 1600 Ukanu UJlilitär.^ Sterblichkeitszisstr: 17,ll°/00, nach Slbjug von 5 Ortsfremden' 8,88 L7oo.
Kinder
Es starben an: Zusaimneii: Erwachsene: nn vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahrs
Sehr viele EeescheB leiden aa Btaiartaui (Mattigkeit, Kopiichmcräcn, Schwindel, Herzklopfen uiw.),, ohne cs öu wissen.
Darmstadt, den 14. Zull 1908. xld) habe Ihr „Bioson" gegen Appetitlojigkeit, Atüdigteit uiw. angewandt, die die BegleiterM-el- nuugen groger Blutarmut darpellen, au welcher ich schon jabrelaug leide. Dst bleierne Müdigkeit i)t, nachdem id; 2 Pakete „Biosou^ verbraucht hatte, bedeutend gehoben und das Allgemeinbennden ein besseres geworden. Ich finde den Geschmack des „Btoson" ohne irgendwelchen Busav vorzüglich. Homachtungsvoll Frau St ar 8 ■veberer, Heidelbergersrr. 70. — Btoion üt ein Krafliveuder für alle Schwache und Elende, .Slinber in der Entwicklung usw., dessen belebende, erfrischende Wirtuug auf itörper und Geist sich meistens nach wenigen Lagen bemerkbar gemacht. Erhältlich JZ2Htla 3 Ml., für einige Wochen ausreichend, in Apotheken, Drogerien ufw;1 Man leie sie Urteile oer Prosessoren u. Aerzte u. beachte die Billigreit.^ Zer Mensch hat keinen tückischeren Feind
igen, die sie sich sofort nach ihrem Zusammentritte in meiner rauptftabt beeilt hat. Mir zum Ausoruck zu bringen. Ich |rilii)a/e von ganzem Herzen, daß die Aroeiren ber llvnferenz Ion Erfolg gekrönt sein uno so eine neue Etappe auf dem Wege
Fortschrittes oer Zivilisation unb des guten Einvernehmens Aschen ben Völkern vedeuten mögen. Wiihelm I. R." Die oc.tlesung des Telegramms wurde mit leoya,iem Beifall aufge- lüiuncn. Im Verlaufe ber Sitzung wurde ber deutsche Antrag auf imricijtung einer Pensionskaffe sür Beamten des Berner Bureaus tuiii Direktor im Auswärtigen Amt Dc. von Koerner begründet nU> nadjbent sich Direktor Morel Zu jeder geloünschten Aus- linft bereit er nur t hatte, bet Kommiffion üverwiesen. Geheime jirstizrat Pros. Dr. Kohler gab einen geschichtlichen Ueberolict uiet die Entwickelung des Autorrechts. Pros. Dr. Oesterith ent- jidelte das ShsLem der Berner ltwnvention uno- tennzeichnete ihren Erhall uno ihre Votxirbeiten. Die inzüvffchen ber Reichsregierung :I3 Atateriak für ihre gegenwärtigen, der Kvnserenz vorgelegten liitrüge dienten, sowie den Jul-alt dieser Anträge sclvst. Er icad) zum ^ajluB ben Wunsch aus, daß Die ber Union noch nicht u gehörenden auf ber Konferenz vertretenen Staaten sich ber Union anchsließen mochten, ausorücktia- mit Beziehung aus Hol-
Rutztano und die Bereinigten Staaten, in denen die deut- Vc eu Urheber noch nicht einen ihren Interessen entsprechenden c-mtz genössen. — Ueber die einzelnen Bestinimungen der revi- herten Berner Konvention wurde bie Generaldistusswii eröffnet, u .izelne Borschrnge wurden einer Kommijschn zur näheren Be- :,itung überwiesen. Die erste llommissionSiitzung Würbe auf Frei- •oq beg 16. Oktober nachmittags anberaumt.
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Kirchenplatz 9. b otsdam und die serlich. Schlössti n Ta« von 2-10 Uti£_E.
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Berliner itörse, 16. Oktober. Aniangskuree.
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