Ausgabe 
13.5.1908 Erstes Blatt
 
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schon aus sanitären Gründen dringend gefordert werden muß. So würde eine Verbindung zwischen Kaiser-AlleeMoltke- straßeSenckenbergstraßeLandgraf PhilippSplatzLinden­platzWetzsteingasieSandgasscNeustadt zum Tiefen­weg, der von der Bahnhofstraße zur West-Anlage durch­gelegt werden müßte, geschaffen werden, durch die sehr wohl der Strang vom Bahnhof her gelegt werden könnte, während man zum Bahnhof durch die Markt st raße fahren könnte.

So drängt vor allem die elektrische Bahnfrage dazu, daß die innere Stadt einen neuen .allen gerechten Ansprüche genügenden Bebauunsplan erhält. Wir wollen nicht wieder Stückwerk machen, nicht nur den neuen Quartieren einen guten Plan geben, damit die von langer Hand her vor­bereiteten Spekulationskäufe ihre Ernte bringen, sondern der inneren Stadt geben, wonach sie lechzt und vor allem den lange vernachlässigten Stadtteilen im Westen und Norden der inneren Stadt. Wir dürfen nicht auf die Stimmen derer hören, die in diesem Verlangen nur lästige Rufe begehrlicher Leute zu sehen geneigt sind, weil sie am eigenen Leibe von diesen Nachteilen nichts spüren, weil sie weit vom Schuß sind und seit Jahrzehnten in der Wolle leben. Die elektrische Bahn wird sicherlich gerade ausgleichend wirken aber doch nur dann, wenn sie nicht wieder allem denen in den Schoß fällt, die so wie so schon seit Generationen bevorzugt sind. Und die Grundlage, die Vorarbeit ist eine gründliche Revision der Baufluchtlinie der inneren Stadt, kurz der a l l- gemein großzügige Stadt be daun ngspl an. Das wird und nnlß kommen und es kann um so mehr fommcn, als seine allmähliche Durchführung sich großenteils auf viele kommende Jahre verteilen läßt und nur der dringenste Durchbruch geschaffen werden muß, solange er noch mit verhältnismäßig kleinen Mitteln geschaffen werden kann. -h-

Aus Stadt nnd Land.

Gießen, 13. Mai 1908.

* Hassiabezirk Gießen. Am nächsten Sonntag nachmittag findet hier im Felsenkeller der Bezirkstag deS Kriegervereinsbezirks Gießen mit nachstehender Tagesordnung statt: Mitgliedervcrversammlung in Orten berg, Neuwahl des Schiedsgerichts, Vorstandswahl, Wahl des Vertreters 3111 Delegiertenversammlung und eines Stellvertreters, Bestimmung des Ortes für den nächsten Bezirkstag, Sterbekasse, Ka- uierad re. Der bisherige Bezirksvorsitzende Kaufmann Fisch­bach hat vor etwa 14 Tagen sein Amt niedergelegt.

*' lieber d i e Zahl der gestillten Kinder in Hessen gibt ein Aufsatz über die Sätiglingssterblichkeit, der in der letzten Nummer derMitteilungen der Großh. Zentral­stelle für die Landesstattslik" erschienen ist, kurze Auskunft. Das Stillen der Kinder ist noch iccit verbreitet in Ober- Hessen, während in Starkenburg mid Rheinhessen den Säug- lingen häufig nur künstliche Nahrung, d. h. niemals Mutter- milch gereicht wird. Die Erhebung hierüber wurde im Jahre 1907 derart vorgenommcn, daß die Jmpfärzte feslstellten, wie die Kinder, die zur Erstimpfung gebracht wurden, ernährt worden sind. Von diesen Erslnnpflingen hatten in Oberhessen 15%, in Starkenburg dagegen 25% und in Rheinhessen 29% niemals Muttermilch erhalten. Für Orte, in denen die Säug­lingssterblichkeit sehr hoch ist, iuie z. B. für Lampertheim, Lorsch, Bürstadt und Biblis, hat sich ergeben, daß fast die Hälfte der Erstiiupflinge niemals Muttermilch erhalten hatte. Die genannten Prozentverhältnisse ivürden noch ungünstiger ausgefallen sein, wenn sich die Berechnuiig auch auf die ge­storbenen Säugltiige hätte erstrecken können.

Aus dem Kreis Alsfeld, 12. Mai. In Wattenrode wird noch in dieseui Jahre eine neue Ka­pelle gebaut werden, die ohne Materiallieferung über 20000 Mk. kosten wird. In Liederb ach feiert am 24. Mai der Kriegerverem seine Fa hne liwei he.

? Schotten, 10. Mai. Heute tagten hier unter deni Vorsitz des Professors Kramer-Friedberg die Gabels- berger'schen Stenographen des Bezirks Gießen. Um 11 Uhr fand ein Wett schreiben statt, an dem 42 Herren und drei Damen teilnahmen. Hieran schloß sich ein gemein­sames Mittagessen in deni Hotel311111 Deutschen Haus". Sodann fand die Vertreter-Versainmlung statt. Aiis dem Bericht des Vorsitzenden ist zu entnehinen, daß sowohl die Zahl der Mitglieder des Bezirks, als auch die Zahl der Unterrichteten bedeutend gestiegen ist. Jin Septeiuber soll ivieder ein Kursus für Unterrichtsleitec in Gießen stattfinden. Nach den Berichten der eiiizelnen Vertreter herrschte in allen Vereinen ein reges Vercinsleben, und es wurden überall schöne Erfolge für die Gabclsberger'sche Schule erzielt. Als Vorort des Bezirkes wiirde Friedberg iviedergeivählt mit Professor- Kramer als Vorsitzenden. Der nächste Bezirkstag findet im Herbst in Heuchel Heini auf demWindhof" statt. Den Festvortrag hielt Handelslehrcr Rettig aiis Mainz. Der Vortrag fand im Saale des Gasthauseszur Krone" statt, da iniDeutschen Haus" nicht genügend Raum für die große Zuhörerzahl ivar. Der Vortragende sprach über die gegen­wärtige stenographische Lage und erntete lebhaften Beifall. Hierauf wurde das Ergebnis des Wettschreibens bekannt gemacht, das besonders günstig für die Gießener Vereine und den Verein in Heuchelheim ausficl. Der Verein m Gießen erhielt zehn 1., vier 2. und zwei 3. Preise; die Gesellschaft erhielt neun 1. Preise und eine lobende Erwähnung; das Damenkränzchen zwei 2. Preise und der Verein in Heuchel­heim vier 1. Preise. Der Schottener Verein hatte es sich nicht nehmen lassen, auch für Unterhaltung dec zahlreichen Kunstgenossen zu sorgen.

Mainz, 11. Mai. Eine große Sanitätsübung lockte gestern riesige Menschenmengen nach der Ingelheimer Aue. Zuin zehnjährigen Bestehen der Sanilätskolonne vom Mainzer Kviegcrverein war die Hebung Veranstalter worden, an der sich die Kolonnen aus Frankfurt a. M., Geisenheim, Hoch­

heim, Höchst a.M., Langenschwalbach, Ludwigshafen, Speyer, Mannheim, Alzey, Bingen, Gießen, Kästel, Kelsterbach, Mainz (M. K.-V.), Nieder-Olm, Oppenheim und Worms beteiligten. Auch die Spitzen der Behörden hatten sich eingefunden, darunter der Gouveriieur von Mainz, v. Goßler, Provinzialdirektor Ge- feimerat F-veiherr v. Gagern, Oberbürgermeister Dr. Göttelmann, Landgerichtspräsident Hangen, Landesgerichtsdirektor Dr. Bocken­heimer, Eisenbahnpräsidcnt v. Rabenau, Exzellenz _t>. Buchner aus Darmstadt, Generalkonsul Mappes aus Frankfurt a. M., als K'orpsbezirksdelegierter der freien Krankenpflege beim 18. Ar­meekorps und andere mehr. Die Absperrung hatte die Mainzer Feuerwehr vorgenommen. Außerdem waren noch erschienen die Feuerwehren von Kastel, Kostheim, Mombach und Weisenau. Pünktlich um 2 Uhr begann hinier dem ehemaligen Rheinwr gegen den Bahndamm zu das Anlegen der Verbände an etwa 60 Soldaten vom 117. Infanterie-Regiment, inzwischen hatte die Mainzer Kolonne den Hauptzeltenbau errichtet. Nachdem die Verwundeten auf Tragbahren, Bollerkarren, Möbelwagen und den verschiedeiiartigsten Beförderungsmitteln, Toppclfahrräder 2c. aufgeladen waren, erstatteten Kvlonnensührer dem Kolonnenarzt Meldung. Der Zeltbau wurde sodann abgebrochen und die Verwundeten nach dem Kriegslazarect in den Hof der Röm- HAdschen Fabrik gebracht. Von dort aus erfolgte die Verladung d.r Verwundeten in den Hilsslazarettzug. In dem Zug befanden sich 17 Güterwagen, die von den Kolonnen mit den Syftemen Liilxwciler, Grund, Kaiferslautern, Porr, Hamburg und Dr. Huns­diecker ausgerüstet waren. Der Hilfslazarettzug suhr hierauf nach der Ingelheimer Aue nach dem dort aufgeitellren großen Lazar.ttzeL. Unterwegs wurden . den Verwunderen durch Schwestern Erfrischungen gereicht, die auf der fahrbaren Feld- iuche hergestellt waren. s.'iad) Ausladung des Hilfslazarettzuges fand die Speisung der Verwundeten und Begl^lmannschasien statt. Tic Verwunderen wurden hierauf in die Schilfslazarette am Rhein gebracht. Es waren Tampfvoote, Schleppkähne und sonstige Fahrzeuge vorhanden. Die Mainzer harren offene Kähne zu Lazaretckchiffen eingerichtet; ganz Befonderes aber leisteten die Mannheimer. Mit ihrer hierfür be,onderS gefchulicn Ab­teilung bauieit ]ie aus rohen Breitern und Leisten die Betreu, wozu jedesmal fünf Minuten notwendig waren. Damit richteten ]tc einen Kvhlentahn zu einem SchifiSlazarerr cm. Auf einer Seilbahn und mit dem Musterkrahnen wurden die vervundenen Soldaten mit ihren Tragbahren m die Schiffe verladen und dort gebettet. Damit war die brillant verlaufene Hebung be­endet, die ganz besonders auch den Kolonnen, die nicht an Flüssen wohnen, die Gelegenheit geboten halte, den Samtärs- dienjt bei Schifssverladungen auszuüden. Gouverneur von Goßler sprach in seiner Kritik den Kolonnen Anerkennung aus für ihre ernste Pflichtersüilung, deren Wert für den Krieg gar nicht hoch genug anzuschlagen Kl Auch einige, von reicher Er- laljrung zeugende yiatichläge wußte der Gouverneur in feine Anfprache ciuzuslechten.

Gießener LlrafLannner.

-(Gießen, 12. Mai. Unüberlegt.

Ter 14jährige Schneiderlehriin O. V. aus Schwcickarts- hauseu erhielt von seinem Meister in Nidda 200 Mk. zur Einzahlung auf d.r Post. Nach feinen Angaben hat er 10 Mk. von dem Gelde verwren, weShalb er die ihm mitgcgebenc Post­anweisung aus 10 Mk. weniger abänderte und dann versuchte, das Geld einzuzahlen. Der Beamte wies die geänderte Anweisung zurück mit dem Bemerken, es möge eine neue Anweisung aus­gestellt werden. Ter Junge fertigte ohne Wissen seines Meisters eine auf 190 Mk. lautende Anweisung an und zahlte das Geld ein. Den Posteinlieserungsschein änderte er aus 200 Mk. ab und behändigte ihn feinem Meister. Nachdem die Gendarmerie durch das Ortsgespräch Kenntnis von dem Vorfall erhalten und Anzeige erhoben hatte, erfolgte gegen den Jungen Anklage wegen Urkundenfälschung. Meister und Lehrer schilderten- den Angeklagten als einen sonst braven, aber etwas beschränkten Jungen, von dem sic annahmen, er würde die Tat nicht verübt haben, wenn er gewußt hätte, daß er sich dadurch straf­bar machen würde. Ta unter diesen Umständen nicht ange­nommen werden tonnt;?, daß der Angeklagte bei Begehung der Tat die zur Erkenntnis der Strafbarkeit erforderliche Einsicht besessen hat, mußte Freisprechung erfolgen. Gleichzeitig wurde bestimmt, daß der Junge ]einer Familie überwiesen wird.

Raufbolde.

Im Januar ds. Js. kamen einige junge Leute von Leusel nach Alsfeld, um sich in einer Wirtschaft bei einer Tanz- belustigung zu vergnügen. Tie Taglöhner W. und I. M. aus Angenrod rempelten die Leute mehrfach au, so daß sich diese veranlaßt sahen, das Lokal zu verlassen. Ter als maufbold be- tannte, wegen Gewalttätigkeiten vielfach bestrafte W. M. ging den Leuten nach und schlug dem einen auf der Straße mit feinem Stock auf den Kvps, so daß eine blutende Wunde entstand und er zum Auswaschen der Wunde in eine Wirtschaft gebracht wurde, wo sich auch die übrigen Burschen ans Leusel hinbegaben. Alsbald erschienen auch hier die Brüder M. und trieben ihre Rohheiten weiter. I. M. ohrfeigte einen anderen Leuseler Burschen und schlug ihm an, den Mund, daß das Blut lief, während fein Bruder W. ihm dabei behilflich war. Auf erfolgte Anklage verurteilte das Schöffengericht den W. M. unter Berücksichtigung des Umstandes, daß er aus purer Rauflust dem einen eine so schwere Verletzung zugefügt hat, die er zuvor mit den Worten angekündlgt hatte:Henle muß noch einer dran glauben und wcnns 10 Jahre Zuchthaus gibt", zu drei Monaten Gefängnis, während es bezüglich des anderen Vorfalls, wo er mit seinem Bruder den anderen Burschen gemeinschaftlich mißhandelt hat, mangels ausreichender Beweise zum Freispruch gelangte. Den I. M., der zweimal wegen Körperverletzung bestraft ist und ohne Werkzeug geschlagen hat, ließ das Schöffengericht mit 14 Tagen Gefängnis durchkoinmen. Beide Angeklagte erhoben Berufung und forderten Herabsetzung der Strafen, da die Sache gar nicht so schlimm gewesen sei. Ta auch die Staaisanwalt- fck)ast sich ihrer Berufung angeschlossen haue, wurde den An­geklagten mehrfach geraten, nch niic dem Urteil zufrieden zu geben. Sie waren aber nicht dazu zu bewegen, so daß die Sache erneut ausgerollt werden mußte, bei der sich ergab, daß W. M. sich an d.r Mißhandlung des zweiten Burschen ebensalls beteiligt hat; auch nahm das Gericht an, daß bezüglich des I. M. nicht nur einfache, sondern schwere Körperverletzung vorliegt, wenn er auch kein Werkzeug benutzt bat. Auf An­trag der Staatsanwaltschaft wurde die Strafe des W. M. von 3 auf sechs M 0 n a t c und die des I. M. von 2 auf sechs Wochen Gefängnis erhöht.

Falsche Wechsel.

Dem zu Roth am See m Württemberg geborenen, in Hom­berg a. d. Ohm wohnhaften Schreinermeister F. K. sind drei WechKlfälschungen zur Last gelegt. Er war früher in Frank­furt a. M. als Geselle befchafugt, wo ec spater ein Geschäft gründete, das er aber wegen Zahlungsschwierigkeiten ausgeben mußte. Nach seinen Angaben war dieser Umstand nicht auf fein luxuriöses Leben, wie ihm zum Vorwurf gemacht wurde, lonbcrn auf Verluste, die er bei einem zahlungsunfähigen Bau­unternehmer erlitten hat, zurückzuführen. Er machte sich dann in Homberg ansässig, wo er auf den Namen seines geiftig zu­rückgebliebenen Bruders mit einem Schreinermeister aus Merlau

ein Kvmpagniegeschäft betrieb, so daß er nur als Geschäftsführer fungierte. Nachdem sein Kompagnon sich von ihm getrennt hatte, erhielt er von Frankfurt aus einen größeren Auftrag, den er zum Teil nicht ausführen konnte, da es ihm an Geld mangelte. In seiner Not fälschte er Wechsel über 300, 250 und 150 Mk., von denen er zwei einem Hornberger Kaufmann und einen seinem Bäcker, die beide Forderungen an ihn hatten gab und sich den Ueberschuß herauszahlen ließ. Er gab die Fälschungen zu, berief sich aber darauf, daß ihm fülliges GeD verweigert worden sei und er dem Drängen der Arbeiter, die ihren Lohn forderten, nicht länger widerstehen konnte' Während der Kaufmann zum Teil betrogen ist, konnte sich der Bäcker an Mobilien schadlos halten. Es wurde ilrkundensälschung im einheitlichen Zusammentreffen mit Betrug sür.vorliegend an­genommen und der Angeklagte zu einer Gefängnisstrafe von neun Monaten verurteilt.

Pfandveräicherung.

Der vorhergehende Angeklagte hat ein Urteil dcs Schöffengerichts, nach dem er wegen Pfandveraußerung zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt worden ist, angefochien. Es war ihm zur Last gelegt, eine Anzahl Baumstämme im Werte von 500 Mk., die wegen einer Forderung von 504 Mk. gepfändet waren, dadurch der Verstrickung entzogen zu haben, daß ei sie verarbeitete. Er focht das Urteil an, indem er bestritt, von Pfändung Kenntnis gehabt zu Jjabcii; eine Mitteilung darüber fei ihm nicht gemachc worden, auch habe er keine Pfand- Zeichen gesehen. Ta auch für das Berufungsgericht kein Zweifel bestand, daß der Angetlagle trotz Kenntnis von der ordnungs­mäßigen Pfändung das Volz veräußert hat, mußte das Urteil seine Bestätig u n g finden.

Märkte.

fc. Frankfurt a. Al., 12. 'Mai. Heu- und Strohmaikt. Angefahren waren heute vormittag 15 Wagen Heu, 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Alk. 3.303.50, für Suoh Mk. 2.502.6U, Maschmcnstroh Mk. 0.000.00. Alles per 50 kg. Infolge der nassen Witterung iuar das Geschäft lustlos und fchleppend. Tendenz flau.

k. Frankfurt a.M., 13. Mai. Schiveineinarkt. (Crg.- Tel. des Gieß. Anz.) Zinn Verkaufe standen 1310 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Qual. 6364 Pfg., Lebendgewicht 49,5 bis 50,0 Pfg.; 2. Qualität 6162 Pfg., Lebendgewicht 48,500 Pfg., 3. Qual. 5458 Pig. Geschäft gut tem Uebersland.

Mai

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Höchste

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11.

Verantw. für Feuilleton u. Vermischteck: I. V.: E. A n d c r s 0 n.

90.90 | Elektriz. Lahmeyer

4-6 Uesterr. Goldrente

3% Portugiesen Serie 1

3%

88.40

193.80

154.60

94.80

61.10

13,0

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16,6

13,7

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. 135.30 . 174.60 . 138.60 . 198.2a

. 220 00

. 111.00

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Harpeuer Bergwerk Lauraliütte . .

Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . « .

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Berliner Handelsges. . Darmstädter Baus. . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank . Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . .

Kreaitaktieu . . . .

Baltimore- und Ohio-

Eisentahn . . . .

Gottnardbahn . . . .

Lombard. Eisenbahn . Uesterr. tilaatsbahu . . Pniiee-llcnn-Eisenbahu

"6 Uesterr. iSilberrente Ungar. Goldrente . . Italien. Beute . . .

742,9 20,3 12,4

Cauada E. <B. . , , Darmstädter Bank , Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . , Tendenz: fest.

. 24 30 . 148.90 . 119.80

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Beichsanleihe do.

Konsols . . do.

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Aktien:

Bochum Guss .... Buderus E. W. . . .

Tenden;: behauptet.

Elektriz. Schlickert . « . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. PaketL Harpeuer Bergwerk. . . Lauraliütte......

Lordd. Lloyd . . . . . Uberschles. Eisen-Industrie

81.55

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90.

91.50

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und Industrie, Giessen.

JEra ui klarier Ifiörse,' 13. Mai, 1.15 Uhr.

3% 31i°/c 3%

ÄSeriiiivr Jtiörse, 13. Mai. Anlangskurse.

123.00

1 IU.2j 207.50 195.UU 109.50 200.00 2Uba5

94.70 100.25 162.20 124.20 232.20

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62 70

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Metevrvlvglsche Beovirchtungen

der Statiorl Gießen.

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