Ausgabe 
10.12.1908 Erstes Blatt
 
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Das echte

mit dem Kreuzstern

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C.OEIEPBYPta

Angelegentlicht empfohlen von

Christoph Bieker, Neustadt 55.

ist das Beste, daher Billigste.

Seit 20 Jahren bewährt

yanbelöTammer Tann

fteiierv'orlagc"sur Folge haben.

Sie ist auch der Ueberzeugung, baß das

interessanten Säulensaal Amenophis III. zu

rinnen sehr nützlich.

schäft zu uns gekommen, um nicht nur Einkäufe auf dem steuerung der

Beleuchtungsmittel würde ähnliche Wirkungen zur

Markt, sondern auch in den Läden der Neustadt, Markt- Folge haben. Sie würde insbesondere wiederum den Handels- und

stcaße, Bahnhofstraße usw. zu machen.

Gewerbcstand sowie die zahlreichen Haushaltungen treffen, in denen

gegenstände gestohlen.

nur

Marks auf der Sohle.

LStttvcrBttrts-Naeyri^ren.

EE. Darmstadt, 9. Dez. Die Vorlegungen an der Tech­nischen Hochschule überPatent-Muster- und Zeichen- wesen" ist an Stelle des nach (Siegen als Oberstaatsanwalt oer- jetzlen Landgerrchlsrats Stang Rechtsanwalt Stadel übertragen worden.

Wanderung durch Egypten, die äußerst lehrreich und

interessant ist. Von Sehenswürdigkeiten nennen mir den den Reform der Reichs,inanzen und der Ersch iestung n?i c Mittel Hauptbahnhof und den Verkehr an der Moschee Barkuk zu für das Reich an.

Kairo. Ferner sehen wir das französische Gcsandschafts- deutsche Volk bereit und auch imstande sein wirb, neue finanzielle

gebäude, den Landeplatz der Nlldampfer und die Nttbrlicke Opfer zur Wahrung des Ansehens des Reiches und zur Erhaltung mit Verkehr zu Kairo. Wir besuchen weiter den hoch- seiner Machtstellung zu bringen. Sie knüpft aber hieran die

Zur Reichsjinanzresorm.

Tie Handelskammer Gießen hat in ihrer letzten Voll­versammlung am 9. Tez. folgende Erklärung zur Reichs­finanzreform beschlossen:

Tie Handelskammer erkennt die Notwendigkeit einer umfassen-

Luxor. Ter bestimmte Erwartung, daß mit Turchführung des Reformwerkes

Kur echt [mitDreieck* i IM le -ir-e

deshalb einer weiteren Belastung des Bieres nur unter der Voraussetzung zustimmen, wenn die Staffelung so gestaltet wird, daß ohne Ausnahme alle Brauereien zur Abwälzung der Steuer auf die Konsumenten genötigt werden.

Gegen eine Besteuerung des Veins hat die Handels­kammer grundsätzlich nichts cinznwenden; es muß aber für die Weinsteuer eine Forin gefunden werden, welche eine Abwälzung auf die Konsumenten besser als es nach der Gesetzesvorlage der Fall sein dürfte, gewährleistet.

Ten Gesetzentwürfen über die Nachlaßsteuer verbunden mir einer Wehrsteuer, über das Erbrech t des Staates und über dieAendcrungdesErbschaftssteuergesetzes stimmt die Handelskammer in ihrer Mehrheit zu.

Tie geplante Aufhebung der Fahr kar tenstcuer so­wie die in Aussicht genommene Herabsetzung der Zucker­steuer und des OrtsPortos für Postkarte n auf 3 Pfg. begrüßt "oic ft-C-'m m er mii Genugtuung.

Besuch ist sehr empfehlenswert und für Schüler und Schule- ! eine weitere Schuldcnvermehrung verhindert sowie eine regel­mäßige und ausreichende Tilgung der vorhandenen und der zu­

war günstig und so war besonders zahlreich die Landkund- treibenden in ihrer Erwerbstätigkeit schwer schädigen. Tie Be

mente dieser Art sind in dem Challier scheu M u s i k s pcz i a l -! uter geschäft ohne jeden Kaufzwang zu sehen und zu Horen. ! als

" Plötzlicher Tod. Die Eheleute B. in der Noon- von deren gedeihlicher Entwickelung ein nicht unbeträchtlicher Teil

Von den engagierten Künstlern erzielte der Kcn feier, Howpern- sänaer Hans Wuzel, der unter Begleitung von Gesangslehrer L. Marguth außer Schubertliedern auch einige eigene Kompo­sitionen zu Gehör brachte, einen großen Erfolg; das Vubttkum ist dem Vorstand des Vereins für die Gewinnung einer wichen künstlerischen Klaff sehr dankbar. Auch die Wahl von Frl. W. von Preuichen-Wiesüaden ^Klavier und Frl. Mina Rode-<vra:usurt a. M. (Violine, war glücklich. Reicher Beifall lohnte die Dar­bietungen der Künstler.

FC. Büdingen, 9. Dcz. Die hieftge Glasfabrik wird in Bälde den Betrieb einstellen. Sämtlichen ! Meistern ist bereits gekündigt worden.

Lorbach, 9. Dez. Bei der gestrigen Bürger- meistcrroahl wurde der seitherige Beigeordnete Hermann Seid als Ortsoberhaupt erkoren. Von etwa 80 Stimm­berechtigten machten 69 von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Der Gewählte erhielt 45 und sein Gegenkandidat Johannes Faß­binder 24 Stimmen.

8 Marburg, 9. Dez. Hier macht sich das Bestreben geltend, eine anderweitige Einteilung der Wähler- k la ss e n bei den Stadtverordnetenwahlen dadurch herbeizuführen, daß die Steuern für die erste Klasse mit 5/12, für die 2. Klaffe mit 4/iz und für die 3. Klaffe mit 3/ie 9C teilt werden. Es rücken dadurch eine Anzahl Wähler aus der 3. in die 2. und solche aus dieser in die 1. Klaffe. Mit Dem Hinweis, daß in Fulda bereits nach diesem System ge­wählt wird, haben einige Stadtverordnete einen diesbezüg­lichen Antrag an den Magistrat gestellt. An Blut- Vergiftung starb hier ein 20 Jahre alter sonst blühender ! Mann, namens Wilhelm Klein berg aus Ockershausen, der ein kleines Geschwür am Kopfe nachlässig behandelt und auf» ! gemacht hat.

X Hanau, 9. Dez. Die für die besten Leistungen im Schießen für Unteroffiziere ausgesetzten Uhren wurden I im 18. Armeekorps dem Sergeanten Ehrh ard von der 5. Komp. Jnf.-RegtS. Hessen-Homburg und dem Vize­feldwebel Merz von der 7. Kompagnie gleichen Regiments verliehen.

** Kleine Mitteil n naen c u § H essen und den Nachbarstaaten. Ter Privatier Georg Numrich inHahn bei Darmstadt, gegen den vor dem Schöffengericht wegen eines Sittlichkestsvergehcns verhandelt werden sollte, wurde in seiner Wohnung tot ausgesunden. Er hat sich anscheinend vergiftet und auüj versucht, sich zu erhängen. In Schwanheim a. M. wird die Wertzuwachssteuer in Bälde eingeführt. In dein I Marmor-Steinbruch bei Gaudernbach bei Weilburg riß beim Emporwinden eines Blockes Vdarmor die Eisen kette und schlang sich dem Arbeiter Heinrich .Holder aus Odersoach so fest um den Hals- daß er kurz darauf starb. Für sechs Millionen Mark wurden der Firma Grün u. Balsinger in Mannheim die Tunnel­arbeiten durch den Distelrascn der Franksurt-Bebraer- I Eisenbahn, der sogenannten Umgehungsbahn bei Elm, zugeschlagen. I Eine Stettiner ,ffrma hatte mcczehn Millionen verlangt.

Destillationsgewerbe schwer schädigen würde. Wenn das Reich

Rom, 10. Tez. Auch inItalien macht sich die BoYko tt- bew e g u u g ge g en v st e r r e i ch i s ch e W ar en und Erzeugnisse bemerlbar, namentlich in Apulien, wo besonders die Ankäufe von Holz, das bisher aus Oesterreich bezogen wurde, nunmehr in der Türkei vorgenommen werden.

Paris, 10. Tez. Nach einer Meldung des Petit Parisien aus Santander ist Präsident Eastro dort eingetroffen. Er wurde von dem Gouverneur empfangen, der ihn int Namen der spanischen Regierung begrüßte. Einem Vertreter des Petit Parisien gegenüber erklärte der Präsident, daß sich fein Gesundheitszustand gebessert habe. Er beabsichtigte ursprünglich nach Berlin zu gehen, um sich dort von Professor Israel operieren zu lassen. Inzwischen habe er sich aber anders besonnen und er werde einen Arzt konsultieren. Er beabsichtige, mit dem Minister des Aeußern in Paris verschiedene diplomatische Altgelegenheiten zu regeln und mit den Vertretern mehrerer Gesellschaften, die Interessen in Venezuela haben, Rücksprache zu nehmen. Er freue sich darauf, Frankreich kennen zu lernen.

Serajewo, 10. Dez. Die Landesregierung beabsichtigt, schon in aller nächster Zeit in Ser aj ewo eine Univ ersi- tat zu errichten.

o) Die Ratscrtcilmig für alle auf diesen Gebieten einschlägigen? Arbeiten, d) Die Abhaltung von Vorträgen und _ Buch- ^sührungskursen. e) Die Wtrtschastsberatung und Aufstellung s von Gutsvoranschlägen 2C. Die Kammer hofft mit dieser .Einrichtung dem meist sehr im Argen liegenden Rechnungs­wesen unserer Klein- und Mittelbauern eine wesentliche Förderung zu teil werden zu kaffen.

** Milchproduzentcntag. Ter erste Vcrbands-- jtaa derSüdwestdeutschen Mileb-Proüuzenten-I Vereinigung", Sitz Darmstadt, der dieser Tage in Würz­burg abgehalten wurde, war von 150 Mitgliedern^ aus Bayern, Baden, Hessen und Hessen-Nassau besucht. Tie^Tagung luurbe vom Vorsitzenden des Verbandes, OeEononrierat Fritf chDils­hofen, eröffnet. Nach einem Referat des Ingenieur Hahn-^Mn-I stadt über die MilckVersorgung der großen Städte, 'brach Tr. I Krüger- Tarmstodt über:Zwecke und Ziele der Mckchvrodu-i zenten-Vereinigungen". Er führte aus: In der Jetztzeit nrunc I der Landwirt ein tüchtiger Kaufmann sein, gute Ware zu ent­sprechendem Preise liefern, vor allem einwandfreie Milch. _ o^ar- unter sei ein Produkt zu verstehen, das ohne Verlust so ge-1 liefert werden müsse, wie es die heutigen technischen Möglichkeiten gestatten. Tie meisten Milchoer kslstsordilungen seien veralten, I schon wegen der darin enthaltenen Mindestfettgeh>iltsbeftuiumung Die Kuh sei kein chemisches Laboratorium, bereit Produkt ein be-1 stemmtes Fett zu entl)alten habe. Eine Kuh liefere nicht die gleiche Milch wie die andere. Die Mindestfettgehaltsoestimmung müsse fallen und fortan sei an deren Stelle zu setzen:^Rohe Milch, wie sie von der Kuh gewonnen wird. Für den Fettgehatt sei auch die Rasse unmaßgeblich. Höhenvieh mit geringem Fett­gehalt, nicht über 2,7 Prozent, komme vor, ebenso '.'iiederungsvieh mit über 3 Pwzent. Bor acht Tagen habe das Schöffengericht Mainz sich auf den richtigen Standpunkt gestellt und gesagt, datz, wenn Milch als unverändertes Naturprodukt auch loeniger als 3 Prozeiit Fettgehalt habe, sie dennoch als Vollmilch verkauft werden dürfe. Bestimmte Schmutzgrade vorzuschreiben und ^äure- grodbestimmungeu in die Milchverkehrsordnnngen einzufugen, sei ebenfalls nicht am Platze. Ter Verband wünsche diese Fragen durch Reichsgesetz geregelt zu wissen. Gegen die zollfreie Einfuhr von Milch und Rahm kämpfe ebenfalls der Verband an. Tie Einfuhr steige rapid. Das Interesse der Landwirte an der Milchfrage steige unb wachse, das beweise die fortgesetzt zunehmende Mitgliederzahl der Südwestdeutschen Vereinigung, die jetzt 9000 betrage. Vor allein aber sei anzustreben Einigkeit unter den | Landwirten und zwischen Landwirten, Molkereien und Händlern. (Lebhaftes Bravo!) , .

Stadttheater. Am nächsten Sonntag abend wird zum erstenmale das BalletDie Puppenfee* in' gänzlich neuer Ausstattung gegeben. Die Aufführung des reizenden Ballets, dessen zahlreiche Proben von Balletmeisterin Lina Oldini geleitet wurden, ließ sich nur ermöglichen da­durch, daß auch das gesamte Solopersonal unserer Bühne mitwirkt. Es sei ganz besonders daraus hingewiesen, daß die ,Puppensee* wenn das Stück auch später am Nachmittag als Kindervorstellung gegeben werden soll, in jeder Beziehung für Erwachsene bestimmt ist. Vorauf geht das Singspiel Kurmärker und Pitarde". Am Sonntag nachmittag findet bet Volkspreisen eine Wiederholung der beiden beliebten Lust­spiele ,Jm weißen Rößl" und .Als ich wicderkam' statt, da bei der letzten ausverkauften Aufführung dec Nach­frage nach Villets nicht genügt werden konnte.

Das Kaiser-Panorama bringt diese Woche eine

tztz Ruppertenrod, 9. Dez. Obwohl die MumpS zur Behebung feiner Finanznot aus dem Branntwein größere schon drei Wochen lang unter der hiesigen Jugend grassiert, Einnahmen als bisher erzielen will, so läßt sich dieses Ziel besser ist dieselbe noch nicht verschwmideit, sie tritt vielmehr nach durch eine gesunde Reform der Bramttweinsteuergesetzgel'ung er- vorübergehender Abschwächung heftiger auf. Vielfach werden reichen. Erhebung einer einhaitsichen Veinraumsabgabe unter die davon Betroffenen wiederholt heimgefucht und dann Beseitigung aller zur Zeit bestehenden Einzel steuern sowie "Aus- schwer krank. Die Seuche sucht mehr die großen Schüler Hebung des 2'ontingcni» und bei oamck ocrbu.nbcitv.it Liebesgaben und die Fortbildungsschüler heim als kleine Kinder. In I unter angemeficncc Berücksickftigung der Interessen der süddmischen letzterer Zeit treten emzelite Ertränkungen so heftig auf, daß Brennereien müßten der Znlialt dieser Reform fein.

ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden muß. Dieselbe Urbcrblid . Wirkung, rcetdje oas Brausteuergesetz

-d. Bad-Nauheim . 8. Tez. Der Vortragsverein umt Juni lö06, nämlich einen schonungslosen Kampf -wische »Braue- veranstaltete gestern sein 3. WinterkoLzer. 1 im Sprudel- Hotel. I reien, Wirten und älDuiitmenleu würde mich die neue Brau-

hanöd

Neue Bankfirma. ^ie peaen Bernhard Weis, seitheriger Prokurist der Banlftrma Gebrüder Oppenheim-Mairn und Adolf Herz, zuletzt Prokurist des Bankhauses K. Treyfus u. Eo.-sirankiurt errichten in "Mainz unter der Firma Weis, Herz u. Co. ein Bank­geschäft mit kommanditarifcher Beteiligung der Mitteldeutschen Ereditbank-Franksurt.

meine Tagcschroutk.

In Kempten (Bayern) kam es zwischen organisierten und nicht organisierten Brauern zu einem schweren Streit Ter ^7jährige Brauer Rohrl wurde durch Messer- t i cf) e getötet, z w e i schwer und mehrere leicht verletzt

InS chroda (Posen) brannte, vermutlich infolge Brau d- ftiftung, der Turm, der Chor und die Orgel der katho­lischen Pfarrkirche nieder. Der Brandschaden beträgt 6U 000 Mark.

In Tarnowitz geriet ein Ka ulmann aus Angst vor der Gerichtsverhandlung wegen einer harmlosen Ueber- iretung in eine solche Aufregung, daß er im GerichtSsaal einen Schlagansa11 erlitt. Er war sofort tot.

Für das Jahr 1910 wird von der parlamentarischen Gruppe tüt Luftschiff ahrt in Frankreich eine internationaleAuS- ft e 11 u n g für L u f t v e r k e h r s m 111 e l u angeregt.

In der Reichsschulden-Tilgungs-Koimmssion m P e t c r s b u r g sind umfangreiche Unterschlagungen aufgedeckt wordeu. Tre unterschlagenen Betrage sotten sich auf mehrere hundertatusend Rubel belaiticn.

In Petersburg sind gestern wieder zwanzig Todes­urteile gefällt und a ch t Personen bin gort djtct ivorden.

straße fanden gestern morgen ihr 10 Monate altes Bevölkwung und viele Gemeinwesen abhängig sind, würde Töchterchen tot in seinem Bettchcn vor. Das Kind war aufs Schwerste von dieser Steuerreform getroffen werden. Die Han- am Abend noch munter und gesund. Die Todesursache ließ delslammer muß sich daher mit aller Entschiedenheit gegen den vov- sich bestimmt nicht fcstftcllen. liegenden Gesetzentwurf aussprechen.

- Mansardendiebe. Im Laufe des gestrigen TageS, Als grundsätzlicher Gegner eines jeben Monopols muß sich jedenfalls in der Mittagsstunde, wurden in einem Hause der die Handelskammer auch gegen die geplante Einführung des Hofmannstraße die Mansardentürcn erbrochen und einem Zwischen handel Monopols mit Branntwein aus- Dienstmädchen Uhr mit Kette, Stiefeln und sonstige Wert- sprechen, weil es die spiritusverarbeitenden Industrien und das

w Die Weihnachtsfeier der Gießener Frcien Gas oder Elektrizität zu Beleuchtungszwecken Verwendung findet. Stud enten schäft findet nicht Sonntag, 13. Tez., sondern Ebensowenig vernwg die Handelskammer dem Gesetzentwurf Samstag abend statt. I über die Anzeigen steuer zuzustimmen. Der Ertrag, der

** Prozeß Ruhland-Biermer. In der Beleidig- künftig aufzunehmenden Anleihen ermöglicht wird.

nngsklage des Prof. Dr. Ruhland gegen Pros. Dr. Brenner Was nun die zur Erreichung dieses Zieles vorgeschlagenen hat, n. d.Freis. Ztg.", der Kläger gegen das Urteil, das steuerlichen Maßnahmen selbst anbetrifft, so muß die Handels- Prof. Dr. Biermer für straflos erklärte, Berufung ein- xammer ihrer Meümng dahin Ausdruck geben, daß diese die gelegt. Forderung einer gerechten und gleichmäßigen Verteilung der Lasten

* DerWeihnachts markt, der gestern ans Oswalds- auf alle Teile der Bevölkerung zum großen Teile unberücksichtigt garten stattfand, bot ein überaus buntes Bild. In langen lassen und zu einer Sonderbesteuerung einzelner Erwerbsklassen Reihen waren Stände angekleideter Puppen zur Schau ge- und -Gegenden führen müssen.

stellt, um die sich den ganzen Nachmittag über em förmlicher Aus diesem Grunde kann sich die Hairdelskammer auch keines- Ring von Frauen und Mädchen aller Stände drängte. Die! wegs mit der Einführung einer Gas- und Elektrizitäts- Buden und Tische boten ein Durcheinander von Waren aller steuer einverstanden erklären. Tie Besteuerung der elektrischen

Art, Apfelsinen 3 Stück zu 10 Pf., daneben Zwiebeln zu Arbeit und des Gases stellt eine Steuer auf ein in unserer Zeit

5 Pf. das Pfund, dann Unterwäsche aller Art für Männer unentbehrliches Produktionsmittel dar, sie wird die junge mächtig

und Frauen, dann Schuh- und Spenglerwaren, Honigkuchen aufstrebende elektrische Industrie in ihrer weiteren Entwicklung

und Zuckerwaren, Körbe, Töpferwaren usw. reizten die Kauf- hindern, den Kommunen als Eigentümer von Elektrizitäts- und lüft der Stadt- und Landbewohner, die sich zwischen den I Gaswerken unbedingt nötige Einnahmequellen verschließen und Budenreihen drängten wie bei einem Volksfest. Tas Wetter schließlich die große Masse der kleinen und mittleren Gewerbe-

Märkte.

fc. Frankfurt a. M., lu. Tez (Tetegr. Ong. - Bericht des Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen ViehMarkt­preise. Zum Verkaufe standen: 11 Ochsen, 0 aus Oesterreich, 0 Bullen, 0 aus Oesterreich, 88 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 302 Halber, 346 Schale und Hammel, 1181 Schweine, 8 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 00 Schaftämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochfen: 1. Qualität 7981 Alk., 2. Qualität 7073 Alk., 3. Qualität 6063 Alk.: Butten: 1. Qual. 6567, 2. Qual. 6062; Kühe 1. Qualität 6870 Alk., 2. Qual. 6062 Alk., 3. Qual. 4850 Alk., 4. Qual. 0000 Alk., 5. Qual. 0000 Alk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlacht­gewicht: Kälber 1. Qualität *30 biä 92 Pfg., Lebendgewicht 5355 Pfg., 2. Qualität 6875 Pfg., Lebendgewicht 40-45 Pfg., Schlachtgew. 5054 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bij 00 Pfg.,' 2. Qual. 5054 Pfg. Schweine: 1. Qual. 7071 Pf., Lebendgewicht 5555,5 Pf., 2. Qual. 6869 Pf., Lebendgewicht 54,5-00,0 Pfg., 3. Qual. 6365 Pfg., Lebendgewicht 00-v0 Pfg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, bei Kleinvieh gut, Ueberstand unbedeutend.

Voraussichtliche Witterung für Heften am Freitag den 11. Dezember: Wechselnde Bewölkung. Geringer Regen. Mild. Westliche Winde.

M u s ick a l i s ch cs: "Als h^vorragmde "Acuigsint^aus bem I jn dieser Steuer für das Reich erwartet wird, würde in feinem zeitig einstellte. Tie zu diesem Musikwerk gehörenden Pathe- Belästigung stehen, welche für den Handels- und Gewerbestand, plattest luciDcn mit einer Schalldose mit unab nützbarem! wie auch für die Tages- und Fachpresse zweifellos damit ver- Saphirstift gespielt. Tadurch fällt nicht nur der lästige fort- Hunden feilt würden.

währende Nadclweclsicl fort, sondern auch die Platten sind durch ra_ < ,f «... $.

den Gebrauch des Saphirs fast unvenvüstlich. Tie erste«! Jnstru- - a ba t ba n d e ro l e steuer hat dec Handels kam-

......... Bedenken ernstester Natur!. 2/te Zigarren- und Tabaktndustric,

der hervorragendste Industriezweig unseres Kammorbczirks,