Nr. 86 Zweites Blatt
158. Jahrgang
Freitag 10. April 1008
Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntag».
Die „Lietzener $amfHenbiatter“ werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das 'urcirdlatl für den Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschastlichen Seit» fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhessen
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UntoerfilätS - Buch- und Stetndruckerei.
R. Lange. Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: e-qKbl. Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen.
3n der 3ahanneskirqe.
Vormittags 97t Uhr: Pfarrer Ausield.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirchc <uc die Johannes« gemeinde. Pfarrer Ausield.
AdeudS 6 Uhr: Pfarrer B e ch t o l S h e i in e r.
Beichte und heil. Abendmahl llir Lukas- und Johannes- gemeinde. Anmeldung vorher bet dein Pfarrer jeder Gemeinde erdeten.
Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechimg.
Am G rü n d o n n e r S t a g, den 16. April.
3n der Stadtlirche.
Abends 6 Uhr: Beichte imb heil. 'Abendmahl für MatthäuS- nnd AiarkuSgenieinde. Anmeldung vorher bei dem Piarrer der (Semeinbc erbeten. Pfarrer D. Schloff er.
3n der Iohannesiirche.
Vornüttags 9'/, Uhr: Voifieltuug und Prüfung bcr Stonfivnmii- den aus der Lukasgenieinde.
Pfarrer B e ch t o l S h e i in e r.
Abends 78/< Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für LukaS- unb JohanneSgemeinde. Anmeldung vorher bei dem P'arrer jeder Gemeinde erdeten. Pfarrer A u s \ c l b.
Karfreitag, den 17. Apri l.
Kollekte für die evaugellschen Anualleii zu Jerusalem.
3n der Staüt'irche.
Vormittags 97, Uhr: Pfarrer o a) iu 0 b e.
Beichte imb heil. Abendniahl iür Alatthaus- uiid Markus- gememde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Vormittags Wjt Uhr: Kinderkirche für Alalthäus- und Markusgememüe. Piarrer Schwade.
Adeiids v Uhr: Liturgischer Gollesbienll.
Piarrer D. Schlosser.
3n der IohanueLtirche.
Vormittags 97, Uhr: Pfarrer V e a) l 0 l s h e i m e r.
Beichte und heil. Adendinahl für Lukas» imb Johannes- geinemde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erdeten.
Vortniltags 11 Uhr: Kmderkirche für die Lukasgememde.
Piarrer B e ch l 0 l s h e r m e r.
Abends 6 Uhr: Siehe Stadtlirche.
Die Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden auS der Matlhäusgemeinde findet am 2. Ofterieierlag un Abendgolles- bieitfi flau.
Am 1. Osterfeiertag wird eine Kollekte für die Kircheilkasse erhoben iverden.
UathoUfchc iscmrirlüe.
SotteLdieust.
Samstag den 11. April:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. .
Sonntag den 12. April 1908:
Palmf 0 nnla g.
Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
, um 7 Uhr. Tle erfle heil. Meße,
, um 8 Uhr: Tle zweUe heilige 'Messe.
, um 91/, Uhr: Hochamt. Vor dem Hochamt findet um 9*/t Uhr die Palmiveihe flau.
Nachmittags um 5 /, Uhr: Predigt; darauf Pafsions-Andacht.
Mittwoch, den 15. April.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beichte.
Donnerstag, den 16. April, Gründonnerstag.
Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
„ um 7 und 8 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
„ um 97, Uhr: Hochamt; darauf stille Anbetung deS Allerheiligslen bis zur Abendandacht.
Nachmittags um 6 Uhr: Andacht.
r Ans Stadt und Land.
Gießen, 10. April 1908.
Airs der Sitzung der Stadtverordnete».
Eine lange, ziemlich unbedeutend sich ausnehmende Tagesordnung und eine äußerst lebhafte interessante Debatte, das war die Signatur der gestrigen Sitzung. Gleich bei den Mitteilungen kam es zu einem bemerkenswerten Vorgang. Eine Eingabe des städtischen Beamtenvereins veranlaßte nätnlich Stadto. Dr. Biermer,. sich in einer längeren scharfen Erklärung gegen die Art und Weise der von dem Verein an der jüngst beschlossenen Gehaltsvorlage und dec neuen Dienstordnung geübten Kritik zu wenden. Er fand dabei die einmütige Zustimmung der Stadtverordneten, und selbst Stadtv. Krumm, den» man Voreingenommenheit gegen die Wünsche von in abhängigen Stellungen befindlichen Leuten gewiß nicht nachsagen kann, schloß sich seinen Ausführungen mit einer unwesentlichen Einschränkung, die sich aus das Koalitionsrecht der Beamten bezog, vollinhaltlich an, woraus über die Eingabe einstimmig zur Tagesordnung übergegangen wurde. — Der im vergangenen Jahre besonders ungünstige Abschluß der Ommbus-Gesellschast gab dann Veranlassung zu einer ausgedehnten Debatte über dieses aus der guten alten Zeit in die Gegenwart hineinragende Schmerzenskind unserer Stadt, in der natürlich auch die elektrische Bahn eme große Rolle spielte. Als Fazit der Besprechung sei festgestellt, daß die Stadtverordneten in ihrer überwiegenden Mehrheit keine jrcube an der von der Omnibus-Gesellschaft in Aussicht genommenen FahrpceiSerhöhung von 10 auf 15 Pfg. haben imb lieber noch etwas tiefer in den städtischen Säckel greifen wollen, um den jetzigen Fahrpreis bcizubehalten. Daß die gesamte Versammlung die Erfetzung des patriarchalischen Verkehrsmittels durch eine elektrifche Bahn wünscht, war ja nichts neues, neu war aber der Nachdruck, mit dem die baldigste Inangriffnahme der Straßenbahn von allen Selten verlangt wurde. Von großem Eindruck waren namentlich die »Ausführungen des Stadtv. Dr. Gutfleisch, der vor allem aus die zu erwartende Hebung des Verkehrs himvies und betonte, Laß mit der Erledigung dieser wohl wichtigsten der städtischen Zukunstsarbelten die Stadt als solche in ihrer Bedeutung gehoben iverde. Im allgemeinen ging der Wunsch dahm, daß bis zu der drohenden Einstellung des OmnibuSverkehrs wenigstens eine Linie gebaut sein möge, lieber die Linienführung selbst wurde nicht gesprochen, wohl aber über die Vorschläge, die Prof. Dr. Sommer dieserhalb vor einiger Zeit im Gieß. Anz. gemacht hatte. Stadlv. Dr. Biermer hielt eine Warnung vor phantastischen Projekten für notwendig, was den Eindruck hervorrief, er habe damit u. a. die Sommerschen Vorschläge gemeint, während er selbst später nllärte, daß seine Aeußerung ganz allgemein gemeint geivesen sei. Stadtv. Grüne ivald vertrat demgegenüber in äußerst femperamentvoller Weise den Standpunkt, daß eine solche freiwillige Mitarbeit an den städtischen Aufgaben, ivie sie Vrof. Dr. Sommer hier und bei anderen Gelegenheiten betätigt habe, nur freudig zu begrüßen sei, und erkannte auch das sachlich gute und Durchführbare der Sommer'schen Vorschläge ausdrücklich an, ein Standpunkt, der offenbar auch von bei Mehrheit der Versammlung geteilt wiirde. Auch die Frage, ob eigener oder Gesellschastsbetrieb vorzuziehen sei, wurde mehrfach gestreift, und wenn darüber natürlicherweise ohne genaue Unterlagen nichts bestimmtes gesagt werden konnte, so schienen die meisten Redner doch den Regiebetrieb vor- zuziehcn. Mit großer Befriedigung wurde schließlich die Zusicherung des Oberbürgermeisters ausgenommen, daß voraussichtlich schon im Juni, spätestens aber un Juli <me Vorlage wegen dec elektrischen Bahn an die Stadt- verordneten-Versammlung gelangen werde. Die Befriedigung steigerte sich zu großer Freude, als Herr Vie cum auf die scherzhafte Frage des Stadtv. Krunim, ob er den Juni 1908 mme, dies freundlich lächelnd bejahte. — Bei der Voran- ichlagsberatung des Sta dteriveiteruiigsfonds stellte Ärig. Georgi die Frage, ob noch nicht an den Verkauf von Bauplätzen auf dem ehemaligen Aktienbrau ereilet än de gedacht werde. Der Vorsitzende erwiderte, Anfragen für solche Plätze seien schon vorhanden. Es solle aber vichl eher verkauft werden, bis die projekuerten Straßen her- Keslellt seien, doch könne dies nicht eher geschehen, bis der beschlossene Bebauungsplan, der schon lange am Ministerium In, genehmigt sei. Stadtv. Grünewald wies darauf hin, 1QB durch die langsame Arbeit im Ministerium die 1 sstnanziellen Schaden habe und sprach sich für energische Rclla- mation aus, welchem Wunsche der Vorsitzende nachzilkonnnen versprach.
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** Gelände-Enteignungen. Dem preußischen Staat, vertreten durch die Eisenbahndircktton Frankfurt a. M., wurde 7*n <>• K. £>. dem Großherzog bas Recht cingeräunit, das für Erstellung eines Seitenwegs bei Kilometer 161,81 «1 Eifenbahn Köln — Gießen in den Gemarkungen Allen- 00rs a. d. Lahn und cu dj.e 11) e i m nötige Gelände, soweit erforderlich, int Euteignungsveifahren zu erwerben. Die Frist 5-a- Stellung des Enllignuugsautrags wurde auf 6 Monate fest- Netzt.
l. Ter hessische Finanzbeamtenverein hat an br P^tyroebürbe eine Eingabe gerichtet mit der Bitte um grund- "vliche Stellungnahme zu bcr Frage, ob die zivild.enstliche Steil- ullg der hessischen Finanzbeamten an sich ein Grund ist, diese wn per Wahl zum Reserveoffizier auszusästießen. Ans «n feitbtr bei Osfizierswahlen. gemachten Erfahrungen glaubt uian Grund zu der Annachme zu haben, daß Diefe Frage ui der rht -• in bejahendem Sinne veantworier. Die Finanzbeainteii Ichlen ftd) um ;o mehr zurückgesetzt, als bei anderen Beainten- “tegoYicn mit z. T. fogar geringerer Vorbildung die dienstliche S tein Wahihindernis bildet.
Fint 11 . 5UC reIsperme 1 s ungsäm te 1. Die seitherigen Hf Ci'v!c «Zwingenberg, Seligenstadt, Hungen, Schotten ^Hfleui" ivctoen mit Ermächtigung Seiner Königlichen .^0- ^7-., -GroschLrzogs mit Wirkung vvm 1. April l. 3«. ab in ^«isverrnefsungsamter umgcroanbeit Zur Nnieiseheidung erhält
das seitherige K'reisvermessungsamt Schocken die Bezeichnung „Schotten I", das aus dem Unterbezirk Schotten entstandene die Bezeichnung „Schotten II". Aenderungen an den Dienstbezirken treten durck) die Umwandlung zunächst nicht em. Die 5 Meis- geometerstellen sind bereits zur Besetzung ausgeschrieben.
** Wormser städtische Anleihe. Der Stadt WormS wurde vorn ß-rotzh. Staatsministerium die Genehmigung zur Ausgabe von 1500 000 Mk. Schuldverschreibungen auf den Inhaber erteilt. Die Anleihe ist zu 4 °/o verzinslich, und bis zum 1. Oktober 19013 unkündbar. Tie Tilgungsguote ist 1 °/o zuzüglich der ersparten Zinsen, sie hat vom 1. Oktober 1908 ab zu erfolgen.
** Mittelnh. KreiLturntag in Wiesbaden. Zu unserem Bericht über die TiirntagSoerhandlungen wurde uns mitgeteilt, daß der Vertreter für die Presse das Entgegenkommen der Zeitungen bezgl. der Aufnahme von Nachrichten turnerischen Inhalts anerkannte. Rur Über einzelne Zeitungen wurde Klage geführt.
— Lang-Gvns, 9. April. Der hiesige Turnverein feiert in den Tagen am 4., 5. und 6. Juli sein 10 jähr. Stiftungsfest, verbunden mit Fahnenweihe. Tas Fest soll glanzvoll gestaltet werben; u. a. sind einige Trachten-Reigen geplant, was für die Interessenten zur Erhaltung der Volkstrachten wohl einen großen Anziehungspunkt bilden dürfte. Die kleidsame Hütienberger Tracht ist nirgends schöner vertreten, wie in dem Amtssitz des sruheren Amtes Hüttenberg in Lang-Göns.
— Für Bad-Nauheim. Ernst Gensel aus Bad- Nauheim wurde zum Maschinisten im Inhalatorium der Badeanstalt ernannt
x Büdesheim (Oberh.), 9. April. Unsere Güterabfertigung wurde unter Nr. 22 an das Ort 3 sern - fprechne tz Heldenbergcn angeschlossen.
+ Laubach, 9. Apr.l. Soeocir ist das Programm des Gymnasiums erichicncn. Außer dem Direktor Dr. Müller roirien an bcr Anwalt 9 ocdenriicye Leycer, 1 Lehram.su, «^soc unb 2 Hll,swhvcr. Die SuKieczahl weift im Vergww) zum vorhergeheuven ^ahce eine meilliu-e L-unah.ue aus, von *do ist bie Gefamtzuhl aus lUo gcfticgen. L-as ^ceyr Unnuu baupifatulia) den beiden unteren Klaffen, itärnticy 9, zu gut. 32 waren gegen 25 im vorigen ^ahre von hier, 6/ aus anoeren tfeijiiajen Viten (barunter 2d aus dem Kreise Gießen^, 9 aus anderen beuifajen Orten; 103 waren evangellfio, 1 luu-rnifch, 2. israettnsch 2 freireligiös. Tie S<^lußzahi veirug: gegen tii v. I. nocy 1ÜJ Schuier. An Geschenken fino hi.rovrzuoeoeil ein fota-es von 20j Mk., die vom Ministerium Der oüjfmeiiüeriftuta.e, ui dec 2u Schuier Durch den gpusl. jtainmeirat Bröaeunann unterwiesen, zu icu ruuroen, und em gTünereö Geidgefcyenc Durch Pfarrer Vomel in Dautphe zur Beichaffung einer Ermnerung an ,einen Sohn, der int Alter von läVz Jahren ais Scyjüiec der Anftall oetftarb. Es luuTve DafÄr eine Rachüiü>ung dec laieranifiyen Sophotrcs- büste cr.vvroeu. Die Naturallenfammlung erhielt Durch p-reuiwe oer Anftait und duvcy Die Schuier feibn »iennensioerte <>uioen- Dungen. Das Unren^chisiahr fujliebt öani6Lug, 11. Apru, uiw beginnt Montag, LV. ApruU Tie <)ugoer^inbungen von jungen, Zug lOuD und von Atüne Zug luob irmvcjiichen nau? beioen Stilen rechtzeitig den Beginn des llnterriasts zu erreichen.
•• Darm st adt, 8. April. Dberbürgerm. Mornemeg ist wegen einer ernstlichen Erkrankung gezwungen, sich Schonung aufzuerlegen; seine Dienslgeschäfle führt vertretungsweise Bürgermeifier Glässing. (Fcts. Zlg.)
Hader und Sommerfiifdien.
N. Schotten, 8. April. Der Luftkurort „L e h r e r h e i m" , der während der Wintermonate gefchloiien war, ist nunmehr durch Die seitherige bewährte Pächterin wieder eröffnet. Infolge feiner prachwollen Lage, dicht am Rande von Herrlichem Laub- und ^iaoclwald, ist das Heun für Erholuiigfuchenoe zum Aufenthalt vorzüglicl) geeignet. lieber den früher fo Diel geschmähten Vogelsberg urteilt ein Arzt, als genauer Kenner des Gebirges unb Freunb der Touristik: „Vcan muß nur einmal aus dem Staub uni) der Schwule des Flachlandes in unsere luftigen Hohen entflohen sein, man muß über bie grünen Matten unb durch die in ihrer gutartigen. Einsamkeit schönen Wälder des Vogelsbergs gewandert fern, in welchen noch fein Pfiff dec Lokomotive die Ruhe ftürt unb noch fein an jeder Wegbiegung, wie anderwärts, angebrachter Papierforb dem Touristen die Ueberfüllung Der Erholungsstätten deutlich macht, man muß auf ausfichtsrcia-en Punkten unserer Hohen gestanden und man muß endlich den wohltätigen Einflutz unserer fast stets bewegten reinen Luft und dec beinahe immer fühlen Nächte auf Stoffwechsel, Schlaf und Atmung an sich erprobt haben, um dem Vogelsberge gern zu bezeugen, daß er so gut, wie viele andere, und noch besser als manche Gebirge Stätten zu einem dec Ausspannung gewidmeten Äufenchall bieten tann. In oer Tat fuibcn wir unter den regelmäßigen Besuchern des Vogelsbergs eine nicht geringe Zahl von weitgereisten und in der Touristik erfahrenen Hsrven, Die schließlich tui Ansuchen hh Vogeisoerg jeoer anderen Sommerfrische vorziehen." Und über das „Lehrerheim" und seine Lage sagt er: „ES ist aber sicher, daß Schotten einer der bequemsten Ausgangspunkte für Vogelsbergtourcn ist, daß weiter gerade vom L e h r e r h e i m aus eine Menge kleinerer und größerer lohncnoer Spazi^gänge unb Märfche ge- mächt »Derben können, daß es selbst cätc reizende unb gefchützte Lage direkt am Walde hat unb daß — last not least — die Nähe der Stabt Schotten bie Möglichkeit einer guten Verpflegung ber Gästc gewährleistet." Diesem Urteil eines unparteilichen SachDerständigen sei noch hinzugefügt, daß das Lchrerheirn als weitere Annehmlichkeiten eine eigene Dorzügliche Quellwasserleitung besitzt, Bäder im Hause bietet, dem Fernsprcch- bereich angeschlossen ist und eine gute Bibliothek fein eigen nennt. Wer Darum sich oon oen ^0inteciirapuzui b.v ; ui» ober dem nerDenjerrüttenben Stabil ben nutzbringende Erholung Derschaffen wlll, der Derfchreibe sich beizeiten hier oben umn seiner tycfmiDpcit ।ia,ccrliuj ootTeiiyanen i-UiUm-^aiCkiouit. Aua» 'Niäst-Lehrer finden in dem Heim ied-rzeit Aufiiahmc.
Airchliche Nachrichten«
se.vuiiyt.iijui«: wemeiUve.
Sonntag den 1 2. 'A pr 1 l 1 y U8, Palmarum, Landes-Butz- und Beltag.
Kollekte zui Unteislützung hilfsbedürUlger Gernemden unseres Landes au Orlen mit überwiegender kalgolischec Bevölkerung.
Gotter-ienst. 3n der Staottirche.
Vormittags 97, Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Vormillags 11 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl füt die Militärgememde. Pfarrer Schwabe.
Nachmittags 27z Uhr: Kmderkirche für bie MalthüuSgemeuibe.
Pfarrer D. Schlosser. 9ibends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Teieiomscsae dös Giesseuei Auzeiyeib, uutge und iuiiUöli
Frankiurter »fcbr 3^°/o Reichsauleihe . . 91.35 oH do. . . 81.95
d)to/o Kousols .... 91.35 0% do.....81.95
Hessen.....9ü 75
*'/, Uberuessen . . . 91.50 4^ Uesterr Uuldreute. 98.55
47« “e Uesterr. bilbeireute :9.3b 4 >6 Ungar. Uoldrente . . 93.70
Italien. Heute ...--
Portugiesen Serie I 61.20 "6% Portugiesen „ 111 61.80 4>s°/0 russ.Staatsaui. 190u 94 90 4>4"/0 japan. Staatsanleihe 87.90
Uonv. Türken von lauö 95.40 lürkenluse......149.60
4 H Unech. 21onopol-Anl.. 49.lu 4% äussere Argentinier . 85.70 u°i0 AlexiKauer . . . 06.80 4>a7e uluueseu .... 95.15
Aktien;
Bochum Guss.....216 00
Buderus K W. . . . . 112.05 1 euuen fest.
berliner Börse, 10
Canada E. B.....152.80
Darmstädter Bank . . . 127.00
Deutscne Bank .... 233.9b Dortmunder-Union C. . . 61.1b Dresdner Bank . . . 139 tib
Tendenz: behauptet.
frltirstoeriCiite
;eilt von der Hauk illr Handel le, tiiessen.
e, 10. April, 1.15 Uhr.
Llektnz. Luhmeyer . . 120.00
hiektnz. Schlickert . . . 108.00 Lscbweiler Bergwerk . . 2U9.80 Gelsenkirchen Bergwerk . 185.00 Hamburg-Arnenk. PaketL 111.10 borpener Bergwerk. . 199.10 Laui au ütte......216.80
Aordu. Lloyd . ... 97.50
Ubeischles. Eisen-Industrie 100 oO Berliner Handelsges. . . 162.00 Darmstädter Bank . , . 127.00 Deutsche Bank .... 234 30 Deutsch-Asiat. Bank . . 141.00 Diskouto-KommandiL . . 176.80 Dresdner Bank .... 139.70 Kreditaktien.....199.90
Baltimore- und Ohio-
biseulahu.....83.70
Gottiiardbahn.....—.—
Lumuard. Eisenbahn . . 23.50 Uesterr. StaauDaiui . . . 146.10 Pnnce-iieiiri-biseubabu . 121.40
April. Anlau gskurse.
Harpener Bergwerk. . . 199.10 Laurabütte .....216.00
i.umbardeu E. B. ... 23.50 Nordd. Lloyd.....97 20
< ürkenlose ...... 149.60
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Ich gab w ts drum, wenn ich «ur wützt, wer mir den unleidlichen Katarrh abnehmen wollte. — Ab- WSjl nehmen? Das wird ki liier. Aber ivarum denn nicht lieber KVra bekämpfen? In Fans echlen Sodener MinerallPaitillen ist die Möglichkeit, selbst den barinackigsten Katarrh ganz gründ- lich auSzutreiben, geradezu gtanzeud geboten, und von diefer Akögllchkeil fallen Sie Dach auch Gebrauch machen. Ein xSJl Versuch tft iedciifaits nicht teuer, Denn Die Schachtel, die Sis in jeder Avalhele, Drogerie oder Mineralwafserhandlung
Uiw lausen, lostet nur 85 Pfennig. ihv-Vn >


